Immer wieder habe ich mich geärgert, wenn ich eine Ecke nicht vernünftig in Form bekommen habe und mich dann möglichst noch mit der Nadel gestochen habe - oder noch schlimmer - den Stoff leicht demoliert habe, weil ja meist kein passendes Werkzeug vor Ort ist.....
Das hat sich mit der Anschaffung des Ecken- und Kantenformer vollkommen geändert. Dieses unscheinbare Teil gehört für mich inzwischen zu den nützlichsten Helferlein.
Hier habe ich den Riegel für einen Blusenärmel gerade gewendet und wie man deutlich erkennen kann, erkennt man nichts - zumindest keine Ecken.
Immer wieder werde ich gefragt, wozu man 2-Fädige Overlocknähte braucht.
Deshalb zeige ich hier heute, wie ich eine schnelle Strickjacke mit Schalkragen nur mit der Overlockmaschine nähe.
Als Material brauche ich Strickstoff, die Menge entspricht 2x der gewünschten Jackenlänge. Ideal ist dabei wenn es eine interessante Webkante gibt. Bei mir sind es nette Fransen. Dann brauche ich noch einen locker sitzenden Pullover als Schnittmuster, passendes Overlockgarn und evtl. schönes Ziergarn.
Ich falte den Stoff einmal längs und einmal quer, so dass dann 4 Lagen aufeinander liegen.
Der Pullover dient, wie gesagt, als Schnittvorlage. Da meine Jacke aber angeschittene Ärmel bekommt und ich den Pullover mit den eingsetzten Ärmeln da nicht glatt auflegen kann, muss ich mir zunächst die Ärmelbündchenweite
mit einem Einschnitt markieren:
Für den weiteren Zuschnitt falte ich mir den Pulloverärmel zurück. Dort wo mein Pachworklineal liegt, schneide ich mir zunächst die Streifen (15-20 cm breit) für den Schalkragen heraus, damit ich dafür später noch genug übrig behalte. Dann erst bekommt der Jackenkörper eine gefällige A-Form. Dieser Schnitt setzt sich dann unter den Armen fort und endet bei der Schnittmarkierung für das Ärmelbündchen:
2 Monate sind bereits vergangen seit der letzten Ausgabe der Threads und die Tage kam die Nr. 167, Juli 2013, bei mir an.
Beim Auspacken wirkte das Titelblatt im ersten Moment etwas altbacken auf mich. Warum das so ist, kann ich leider nicht sagen, aber dann sah ich es!
Der Titel sprang mich fast an: „Design & Sew with Summerknits“.
Seit geraumer Weile finde ich Jersey in fast jeder Form und Farbe toll. Früher mochte ich diese Art Stoff nicht vernähen oder Tragen, aber inzwischen habe ich die Vorteile für mich erkannt.
Ich bin gespannt, wie der Artikel hinter dem Titel ist.
Dieses Mal haben die Macher der Zeitschrift einen deutlichen Hinweis auf das Titelblatt gemacht: „now available on tablets“.
Selten lese ich die kurzen Vorstellungen der Autoren der Berichte, ich überfliege sie nur.
Doch in diesem Heft hat mich die Überschrift „What machine needle do you like to use most? Which hand needle is your favorite“ festgehalten.
Die Aussagen zu den Nadeln sind sehr unterschiedlich, aber nachvollziehbar.
Die Leserbriefe überspringe ich und lande bei „notions“… mehr oder weniger nützliches oder sinnvolles Zubehör.
Nützlich finde ich die Fingerhüte aus Silikon, die... [weiterlesen]
Da ja immer wieder mal die Frage auftaucht "Welche Zusatzfüße sind sinnvoll", habe ich mir überlegt Euch hier in der nächsten Zeit einmal einige Nähfüße etwas ausführlicher vorzustellen.
Bedanken möchte ich mich bei der Firma Janome, die mein Vorhaben unterstützen möchte und mir die Nähfüße hier leihweise zur Verfügung stellt, denn ich selber habe nur eine begrenzte Anzahl an Zusatzfüßen (jedenfalls noch....)
Beginnen möchte ich mit dem Kräuselfuß
Den Kräuselfuß gibt es für die folgenden Maschinengruppen, der UVP beträgt 17€
Den Kräuselfuß muss man leicht schräg von hinten an den Füsschenhalter anbringen, also die hintere... [weiterlesen]
Ich war neugierig und habe mir mal ein Rezensionsexemplar eines My Design-Schnittmusters vom frechverlag zukommen lassen. Mir war die Reihe nämlich völlig neu. Die Schnittmuster sind ein Gemeinschaftsprojekt von Frech und Coats, und ich habe den Eindruck, sie sind als ergänzendes Angebot für Leute gedacht, die gern Deko aus schönen Patchworkstoffen nähen. Es gibt die Muster für Taschen, Stofftiere, Babyschlafsäcke und Spieldecken, aber auch für einige einfache Kleidungsstücke. Eines davon ist die Tunika Sara, die ich genäht habe. Der Schwierigkeitsgrad ist mit zwei von drei Sternen angegeben. Mir ging das Nähen leicht von der Hand, denn die Tunika hat weder Abnäher noch besonders knifflige Details. Belege, Bändchentunnel und Kellerfalte ließen sich anhand der zwar knappen, aber präzisen Anleitung, gut nacharbeiten.
Schwerer fiel mir zu Anfang die Größenauswahl. Es handelt sich um einen Mehrgrößenschnitt mit den Größen S, M und L.... [weiterlesen]
Die kleinen mechanischen Alfas hatte ich letztes Jahr hier schon einmal vorgestellt.
Jetzt haben sie mit der Alfa compakt 500 E eine elektonische Schwester bekommen.
Compakt, denn sie ist mit ihren Ausmaßen (36cm breit, 26cm hoch,und 17 cm tief) doch sehr handlich und ihre 6kg Gewicht passen immer noch irgendwie ins Handgepäck wenn es zum Nähkurs oder zum geselligen Nähen zur Freundin geht.
Durch ihr hübsches Retrodesign muss man sie auch nicht in einer dunklen Schrankecke verstecken und so lädt sie immer zu einem Kreativstündchen ein.
Hier ein Blick auf die Stichplatte mit dem 5mm Stichloch, den 4-teiligen Transporteur und den "Toplader"- Greifer für Standard-CB-Spulen
Das Display zeigt uns Stichart, - länge und -breite und den zum Stich passenden Nähfuß an,... [weiterlesen]
Leider haben uns mal wieder einige Festplatten verlassen und wir können für einige Stunden keine Bilder mehr liefern und auch die Mails machen eine Pause.
Schlimm ist das nicht nur lästig und ich bitte um Euer Verständnis.
Auf dem Bernina Blog Hat Tatjana Hobrland es für uns ausprobiert und dokumentiert.
Hier gibt es auch wieder ein interessantes Video dazu.
Ich kenne der Gerät leider nicht und konnte auch so schnell keines bekommen um es für euch zu testen.
Aber vielleicht kennt es ja hier jemand und kann uns davon berichten?
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