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Gleiche Größe,aber weiterer Schnitt?


G.ara

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Hallo,

ich habe festgestellt,daß die Maßtabellen bei großen Größen und normalen Größen die gleichen sind,aber ein 44ger Schnitt kleiner ausfällt als ein 44ger aus einem Plus-Modell.Kann das Zufall sein,weil es eben weitere Modelle und schmaler gibt.Oder ist es eher so gewollt,weil korpulentere Figuren etwas mehr überspielen wollen und deshalb mit etwas mehr Weite gearbeitet wird?Wer bewegt sich größenmäßig in diesem "Grenzbereich" und hat auch solche Erfahrungen?

Liene Grüße

G.ara

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Das hängt ein bißchen vom einzelnen Schnitthersteller ab.

 

Nach meiner Erfahrung ist es so, daß bei Burda die Plus Schnitte tatsächlich deutlich anders ausfallen. Z.B. sind die Schultern breiter, was bei mir dann dazu führt, daß es gar nicht mehr paßt.

 

Patrones hat, wenn ich mich recht erinnere, in den Plus Heften tatsächlich andere Maßtabellen. Wobei da die mit steigendem Umfang auch eine größere Körpergröße angenommen wird. :o

 

Butterick und McCalls haben unterschiedliche Maßtabellen, die sich aber nicht so wahnsinnig unterscheiden. Wobei ich glaube ich aus beiden Verlagen noch keinen "W" (steht für "Woman" und damit sind die größeren Größen gemeint) verwendet habe, weil die Normalgrößen oft bis 22 oder 24 (amerikanische Größe) gehen, was für mich ausreichend ist.

 

Simplicity hat ebenfalls etwas unterschiedliche Maßtabellen und fallen nach meiner Erfahrung auch etwas unterschiedlich aus.

 

Ottobre woman und f.i.m.i. haben keine speziellen großen Größen und scheinen mir ohne Unterschied hochzugradieren.

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Hallo,

danke für die ausführliche Mitteilung.Dann werde ich in Zukunft anstatt 46 nur 44 beiPlusgrößen wählen.Aufgefallen ist es mir bei einem einfachen T-Shirt in der neues LEA-Plus.Sind übrigens für ein Plusheft schöne Sachen drin.

Grüße aus dem kalten Bayern

G.ara

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Probier es mal aus, aber laß genug Nahtzugabe. Teilweise haben die Schnitte nämlich einfach andere Proportionen. Nicht einfach weiter.

 

(Bei mir ist es z.B. so, daß ich bei Burda eher einen vergrößerten Normalschnitt passend bekomme als einen Plus Schnitt.)

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ich habe festgestellt,daß die Maßtabellen bei großen Größen und normalen Größen die gleichen sind,aber ein 44ger Schnitt kleiner ausfällt als ein 44ger aus einem Plus-Modell.

Das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus den 90ern. Damals passte ich bei burda-Normal in einen Mix aus 44 und 46 - aus dem Plus-Heft reichte oft 42, 46 brauchte ich nie. U.a. deshalb, weil die Schultern breiter waren und die Schnitte insgesamt länger in ihren Proportionen.

 

LG Rita

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Hallöchen

 

das ist vollkommen normal :)

 

Jeder Hersteller benutzt seine eigenen Tabellen, angepasst an seine Zielgruppe. Deswegen passt einem die Hose von Hersteller A in Größe 38, beim Hersteller B aber "erst" in Größe 40. Es gibt nicht "die" Größe 38; jeder Hersteller macht das, wie er will. Bei Schnittmustern ist es das gleiche :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Es gibt nicht "die" Größe 38; jeder Hersteller macht das, wie er will. Bei Schnittmustern ist es das gleiche :)

 

Wenn es wahr ist, dann soll die DIN EN-13402 das beheben und die Basismaße für die Kleidergrößen vereinheitlichen. Nur wird dann jeder Hersteller wieder nach gutdünken die Kleidung weiter oder weniger weit schneiden. Aber es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Jean

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Das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus den 90ern. Damals passte ich bei burda-Normal in einen Mix aus 44 und 46 - aus dem Plus-Heft reichte oft 42, 46 brauchte ich nie. U.a. deshalb, weil die Schultern breiter waren und die Schnitte insgesamt länger in ihren Proportionen.

 

LG Rita

 

Genau,mit der Schulterbreite habe ich die größten Probleme.Oder besser sage ich mit der leider im laufe der Jahre größer gewordenen Oberweite.Es paßt im Rücken,es paßt in der Schulter,aber vorne spannts zu viel.Nur habe ih mich nie an die Verbreiterung der Oberweite getraut und lieber größere Schnitte genommen.Das hatte zur Folge immer irgendwie "sackig "zu werden.Muß mich mal überwinden und es probieren.

Viele liebe Grüße

G.ara

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Wenn es wahr ist, dann soll die DIN EN-13402 das beheben und die Basismaße für die Kleidergrößen vereinheitlichen. Nur wird dann jeder Hersteller wieder nach gutdünken die Kleidung weiter oder weniger weit schneiden. Aber es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Jean

Was soll daran richtig sein?

Figuren sind nunmal verschieden, selbst dann wenn Taillenweite und Oberweite übereinstimmen. Und auch die Geschmäcker der Kundschaft unterscheiden sich erheblich. Was die eine bequem nennt, ist für die andere ein formloser Sack - und umgekehrt. Je mehr Vielfalt, desto besser.

 

Gara, trau dich nur. Es gibt wunderbare Anleitungen online wie die Oberweite vergrössert werden kann.

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Du kannst so viele Normen schreiben wie du Lust hast, kein Hersteller ist verpflichtet, sich an diese zu halten.

 

Zumal es auch gute Gründe gibt, eigene Maße zu verwenden. Jeder Hersteller kennt seine Zielgruppe am besten.

 

Von daher... wird sich da eh nix ändern.

 

Un G.ara, wenn deine Körbchengröße größer als B ist, dann hilft es nichts, wenn du Kleidung im Rücken weiter machst. Die Mehrweite muß nun mal nach vorne... :rolleyes: Und so schwer ist das wirklich nicht!

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hallo,

 

ich habe es mir angwöhnt, grundsätzlich jeden schnitt (wenn ich ihn das erste mal nähe) abzumessen und mit meinen maßen zu vergleiche, das ist nicht nur bei burda so, dass die modelle größenmäßig verschieden ausfallen.

 

darum , einmal kurz nachgemessen und nichts ( oder fast nichts) kann mehr schiefgehen:)

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Was soll daran richtig sein?

Figuren sind nunmal verschieden, selbst dann wenn Taillenweite und Oberweite übereinstimmen.

 

Eine Grundideen der Normierung ist ja, daß man mit ein paar wenigen Basismaßen einen Schnitt produziert, der mindestens 75% der Bevölkerung mit diesen Basismaßen paßt. Geht das nicht, ist vielleicht die Angabe von zusätzlichen Maßen erforderlich. Und das sollen die Hersteller auch machen. Bei BH zum Beispiel hat sich herausgestellt, daß die Körbchengröße noch notwendigt ist, bei Jeans neben der Bundweite auch die Innenschrittlänge.

 

Damit können die Konsumenten halbwegs das vertrauen haben, daß Dinge die ihren Basiswerten entsprechen auch halbwegs passen - oder falls man nicht zu den 75% gehört ähnlich nicht passen. Sollte der Hersteller von diesen Maßen abweichen, zum Beispiel bei einer Kollektion für buckelige Langarmaffen, dann soll er das auch deklarieren.

 

Wie ein Hersteller dann auf Basis dieser Maße sein Stücke entwirft, das bleibt jedem selbst überlassen.

 

Jean

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Eine Grundideen der Normierung ist ja, daß man mit ein paar wenigen Basismaßen einen Schnitt produziert, der mindestens 75% der Bevölkerung mit diesen Basismaßen paßt. Geht das nicht, ist vielleicht die Angabe von zusätzlichen Maßen erforderlich. Und das sollen die Hersteller auch machen. Bei BH zum Beispiel hat sich herausgestellt, daß die Körbchengröße noch notwendigt ist, bei Jeans neben der Bundweite auch die Innenschrittlänge.

 

Damit können die Konsumenten halbwegs das vertrauen haben, daß Dinge die ihren Basiswerten entsprechen auch halbwegs passen - oder falls man nicht zu den 75% gehört ähnlich nicht passen. Sollte der Hersteller von diesen Maßen abweichen, zum Beispiel bei einer Kollektion für buckelige Langarmaffen, dann soll er das auch deklarieren.

 

Wie ein Hersteller dann auf Basis dieser Maße sein Stücke entwirft, das bleibt jedem selbst überlassen.

 

Jean

 

Die Grundidee der Normierung von Größen kann nur sein, dass den gleichen Größen auch in etwa die gleichen Körpermaße zu Grunde liegen. Damit nicht in einem Geschäft, die Größe 38 viel zu groß, in einem anderen viel zu klein ist. Die Kleidungsstücke mit der selben Größe sollen nicht mehr so unterschiedlich ausfallen.

Dass Hersteller nur mit einigen Hauptmaßen arbeiten sollen, das ist wohl nicht sinnvoll.

 

Der Grund, warum die Größe 44 in normalen Größen oder Plusgrößen so unterschiedlich ausfällt, kommt daher, dass es nicht möglich ist, Kleidungsstücke von ganz klein, etwa Gr. 32 bie ganz groß, größer als 60 mit den gleichen Gradierungssprungbeträgen zu vergrößern.

Nach oben hin stimmt dann die Passform nicht mehr.

Deshalb machen die meisten Hersteller ab Gr. 46 einen Sprung. Ab da wird in größeren Beträgen vergrößert.

 

Wenn nun normale Größen gleichmäßig bis Gr. 46 vergrößert werden, die Plusgrößen aber mit den anderen Differenzen verkleinert werden, dann kommt bei Gr. 44 eine Differenz raus.

 

In der eingefügten Grafik sieht man, dass die kleineren Größen in kleinerem Abstand vergrößert werden, als die größeren.

 

LG Ursel

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Eine Grundideen der Normierung ist ja, daß man mit ein paar wenigen Basismaßen einen Schnitt produziert, der mindestens 75% der Bevölkerung mit diesen Basismaßen paßt.

 

Ja aber das setzt voraus, daß du überhaupt eine Gruppe der Bevölkerung findest, bei denen alle Basisismaé gleich sind. Und wenn du mich fragst... daran scheitert es.

 

Die 75 Prozent sind ja nicht real existente Personen, sondern werden statistisch berechnet. Das ist auf dem Papier prima, hilft aber leider am einzelnen Körper in der Praxis sehr wenig.

 

Was du bekommst ist Kleidung, die 75 Prozent der Bevölkerung vielleicht halbwegs paßt. Aber eben nur halbwegs.

 

Und wenn man sich in der Konfektion umsieht, dann sieht man ja auch, wie schlecht das System funktioniert, die Verwendung von Stoffen mit Elasthan mogelt die Probleme doch nur etwas weg. Genauso die vielen Strick und Stretchmaterialen, die Gummibünde und Teilgummis,... oder generell leicht überschnittene Schultern, tiefere Armlöcher,...

 

Ne, eine Lösung habe ich auch nicht. Ich glaube eher, Konfektion kann nicht besser. Aber wenn alle Firmen die identischen Maße verwenden würden, gäbe es noch weniger Leute, die bei Konfektion wirklich was passendes finden würden.

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Hallo,

 

hier noch weitere Argumente, warum Standards dieser Art nicht helfen können. Die beiden Absätze habe ich aus einem englischen blog übersetzt:

 

Erstes Zitat:

Kleidergrößen sind nicht identisch; nicht alle Größen „M“ sind von Firma zu Firma identisch, und sie sollten es auch nicht sein! Hersteller konzentrieren sich notwendigerweise auf eine Zielgruppe [...] und eine Zielgruppe teilt mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnliche körperliche Maße und Merkmale. Eine Größe „M“ stellt einfach die mittlere Größe der Größenpalette eines beliebigen Herstellers dar, mehr nicht. Der Grund dafür ist, dass Verbraucher dazu tendieren, körperliche Merkmale zu teilen, die spezifisch für einen bestimmten Interessenkreis oder Lebensstil sind. Mein Lieblingsbeispiel sind Ballerina-Tutus und Westernreiterkleidung. Eine mittlere Größe in einer Gruppe von reitenden, draußen arbeitenden Menschen unterscheidet sich dramatisch von den Eigenheiten einer elfisch gebauten Ballerina-Gruppe. Ähnliches beobachtet man in Bevölkerungsgruppen, die auf dem Einkommen basieren – die Reichen sind dünner – oder auf Ernährungsgewohnheiten – Vegetarier sind dünner – und es ist wohlbekannt, dass Amerikaner mit niedrigem Einkommen sich eher auf dem größeren Ende der Gewichtsskala befinden. Es ist nur angemessen, dass ein Hersteller, der für ein bestimmtes Marktsegment produziert, sich bei der Produktion an der mittleren Größe seiner jeweiligen Zielgruppe orientiert.

Quelle: Fashion Incubator » Blog Archive » The myth of vanity sizing

 

Das heißt, man könnte, selbst wenn man wollte, kein Größensystem herstellen, das an der unteren Skala den Ballettänzern und am oberen Ende z.B. einem Rodeoreiter - oder Hockeyspieler - gerecht wird. Dafür bräuchte man unendlich viele Größen, die überhaupt nicht mehr handhabbar wären für die Hersteller, und für die Verbraucher auch nicht.

 

Zweites Zitat:

Ich glaube, wenn weibliche Kleidergrößen für Blusen und Kleider auf der BH-Größe basieren würden, wäre das eine bessere Lösung. Für schmalbrüstige Frauen mag dieser Unterschied nicht erheblich sein, aber es gibt einen beachtlichen körperlichen Größenunterschied zwischen einer Frau mit Größe 70DD mit einem Brustumfang von ca. 97 cm und einer mit der Größe 80B, die ebenfalls einen Brustumfang von 97 cm hat. Der Unterschied beträgt ca. 18, wenn nicht fast 23 Kilogramm im Körpergewicht. Mit anderen Worten, nicht alle Zentimeter sind gleich; die Bluse, die einer Größe 42 im Brustkorb passt hat einen viel breiteren Rücken als die Frau mit dem DD-Körbchen brauchen würde; sie braucht Mehrweite vorne, nicht hinten. Genauso braucht sie die breiteren Schultern, Oberarmweite oder weitere Taille nicht, die eine Frau mit Größe 80 B benötigt.

Quelle: Fashion Incubator » Blog Archive » Alternatives in women’s sizing

 

Das heißt, selbst wenn zwei Frauen die gleiche Oberweite - und damit in der Theorie die gleiche Kleidergröße! - haben, unterscheiden sich ihre Körper so stark voneinander, dass die gleiche Größe ihnen gar nicht passen kann! Deswegen ist es ja z.B. nötig, dass Frauen mit mehr als einem B-Körbchen immer eine FBA machen müssen. Und dieses Problem würde man auch mit neu gemessenen Standardgrößen nicht in den Griff bekommen, solange diese, so wie jetzt, nur auf den reinen Umfangsmaßen beruhen. Dazu sind Menschen einfach zu unterschiedlich gebaut.

 

Deswegen konzentriert sich jeder Hersteller auf seine Zielgruppe und passt sein Größensystem dieser Zielgruppe an. Die Kunst beim Einkaufen besteht dann darin, einen Hersteller zu finden, der "mich" (= jemanden, der ähnliche soziodemographische und damit vermutlich ähnliche körperliche Merkmale) als Zielgruppe hat. Und bei Schnittmusterherstellern ist das genauso. Auch wenn die Größensysteme dort für mein Gefühl nicht ganz so diversifiziert sind. Die Maßtabellen der großen 4 aus den USA und Burda unterscheiden sich z.B. nur minimal. Die Plusgrößen haben aber, wie festgestellt, andere Tabellen, was ja, wie oben ausgeführt, auch nur Sinn macht. :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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