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Schnitte ausmessen - wie Größe beurteilen?


Himbeerkuchen

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Insbesondere bei den Farbenmix-Schnitten ist es ja häufig so, dass gesagt wird, man soll den Schnitt ausmessen und dann die passende Größe wählen.

 

Dabei hab ich überhaupt keine Ahnung davon, wie viel größer ein Kleidungsstück sein sollte, als mein Körpermaß.

 

Meine Maße sind

Brust: 86

Taille: 67

Hüfte: 95

 

Ein Beispiel:

Die fertigen Maße vom Shirt Fanö sind:

S - 86 - 79 - 90

M - 94 - 87 - 98

 

Ich habe ein gut passendes Ergebnis erzielt, in dem ich alles genau zwischen S und M zugeschnitten habe (gut, die Taille würde auch schmaler gut passen. Mach ich vielleicht nächstes Mal). Zuvor hatte ich S probiert und das war auch oben etwas eng.

 

Ich wüsste jetzt gern, wie die Regeln sind, wie viel mehr so ein Kleidungsstück haben sollte, damit es gut passt. Und wo kann man das nachschauen?

 

Weiteres Beispiel Rock Langeneß: Taille-Hüfte

XS - 66 - 90

S - 72 - 96

M - 80 - 104

 

Hab ich noch nicht genäht. Ich würde jetzt für die Taille S wählen und für die Hüfte M. Sind 5cm mehr in der Taille ok oder wird das zu weit und ich sollte eher Richtung XS gehen?

Oder würden auch 2cm mehr in der Hüfte reichen und ich käme mit S hin?

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Regeln? Nachschauen? Schön wärs...

 

Sicher gibt es in der Ausbildung des Handwerks entsprechendes. Doch kann dies ja nur immer für eine bestimmte Stoffart gelten.

 

Besonders dehnbare Stoffe haben da ja eine große Bandbreite - wenn du verstehst.

 

Außerdem ist jeder anders, der eine hat etwas mehr Brust, der andere 'nen breiteren oder schmaleren Rücken.

 

Nicht umsonst gibt es hier immer viele Threads zu Passformmängeln, wenn es da feste, einhaltbare und passende Regeln gäbe... wäre das Nähleben leichter.

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Was Du in erster Linie meinst sind m.E. die Bequemlichkeitszugaben - für die gibt es schon Regeln. Dazu addieren sich aber noch die Designzugaben! Und Design ist ganz frei!

 

Und das Eempfinden, wie etwas sitzt ist sehr subjektiv. Sage ich die Hose passt, sagt meine Tochter, die ist zu weit. Schaue ich fern, finde ich 90% der Blusen an den Schauspielerinnen zu eng, ich würde so nicht vor die Tür gehen.

 

Zu den Bewegungszugaben gibt es hier ein Tabelle

Bequemlichkeitszugaben - Hobbyschneiderin 24 - Forum

 

Viel Erfolg

Rita

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Ich wüsste jetzt gern, wie die Regeln sind, wie viel mehr so ein Kleidungsstück haben sollte, damit es gut passt. Und wo kann man das nachschauen?

 

Abgesehen von ganz allgemeinen Regeln wie z.B. dass man in der Taille idR viel weniger Zugabe braucht als in der Hüfte (da gibt die Tabelle ja gut Aufschluss; speicher´ sie dir am besten sofort irgendwo ab!), ist der Rest zum einen Geschmackssache, zum anderen eine Designfrage. Wer gerne in 80er-Klamotten rumläuft, wird mehr Zugaben haben wollen als jemand, der sich in körperbetonter Kleidung wohlfühlt, zum Beispiel. Und eine Jogginghose hat mehr Zugabe als ein schickes Abendkleid.

 

Am besten suchst du dir stilistisch ähnliche Kauf-Kleidung, die dir gefällt, und misst diese aus und vergleichst sie mit deinen Körpermaßen an den entsprechenden Stellen. Oder den Schnitt auf ein fertiges Teil auflegen und vergleichen. Das kann ein guter Anhaltspunkt sein, wie man es selbst gerne hätte... :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Abgesehen von ganz allgemeinen Regeln wie z.B. dass man in der Taille idR viel weniger Zugabe braucht als in der Hüfte (da gibt die Tabelle ja gut Aufschluss; speicher´ sie dir am besten sofort irgendwo ab!), ist der Rest zum einen Geschmackssache, zum anderen eine Designfrage. Wer gerne in 80er-Klamotten rumläuft, wird mehr Zugaben haben wollen als jemand, der sich in körperbetonter Kleidung wohlfühlt, zum Beispiel. Und eine Jogginghose hat mehr Zugabe als ein schickes Abendkleid.

 

Am besten suchst du dir stilistisch ähnliche Kauf-Kleidung, die dir gefällt, und misst diese aus und vergleichst sie mit deinen Körpermaßen an den entsprechenden Stellen. Oder den Schnitt auf ein fertiges Teil auflegen und vergleichen. Das kann ein guter Anhaltspunkt sein, wie man es selbst gerne hätte... :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

 

Danke für deinen super Tip :hug:

wenn wir dich nicht hätten... du erklärst immer so schön anschaulich und verständlich!!! sign_php.png.6553d44f27a210343d3bd8cec360adba.png

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ich hätte vor kurzem beinahe die selbe Frage gestellt, denn wenn man Teresa Gilewska liest (Grundschnitte, Band 1), bleibt eben diese Info über die Bequemlichkeitszugaben auf der Strecke.

Danke für den Link auf das alte Posting!

 

LG, Carola

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Danke für die Tabelle. Das heißt, ich müsste mir überlegen, welcher Passformklasse mein Shirt wohl entspricht (oder meiner Meinung nach soll?) und könnte dann auch mit der Hofenbitzertabelle arbeiten?

Ich habe bisher noch nichts konstruiert, aber das Buch liegt hier.

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Danke für die Tabelle. Das heißt, ich müsste mir überlegen, welcher Passformklasse mein Shirt wohl entspricht (oder meiner Meinung nach soll?) und könnte dann auch mit der Hofenbitzertabelle arbeiten?

 

Genau! So mache ich das auch......

 

LG

gundi

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  • 3 weeks later...

Im Hofenbitzer ist doch auch eine Tabelle drin, da steht sogar, welche PK - Passformklasse - für welches Kleidungsstück empfehlenswert ist. Und wie sich die Zugaben verteilen. Ich weiß jetzt nicht, ob sich das von der Tabelle unterscheidet, aber seit ich das Buch habe, arbeite ich nur noch mit diesen Zahlen.

 

Ich arbeite meistens ganz pragmatisch. ziehe etwas an, das ich mal genäht habe, schaue, wo ich es gern anders hätte und baue ds in den Schnitt ein. Habe ich nichts vergleichbares, nehme ich ein Kaufteil und vergleiche mit den Scnittteilen. Oft mache ich eine Kombi aus beiden. Die Frustrationsgefahr sinkt dann beträchtlich!

 

Viel Erfolg

Rita

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