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Verzweifel daran: Gurtschlitze vernähen - WIE???


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Hallo Ihr Lieben.

 

Ich habe nun eine süße Einschlagdecke für den Maxi Cosi genäht. Dazu gehören natürlich auch die Gurtschlitze.

Doch jetzt kommt das ABER: Ich habe eine Brother NV 1500D, die eine max. Knopflochlänge von (ich glaub) 1,8cm zulässt.

Für einen Schlitz mußte ich 2x ansetzen. Und da immer genau den richtigen Punkt zu treffen, ist echt nicht einfach.

Vor allem muß man ein Stück wieder auftrennen und den von Hand säubern, wobei ich finde, daß das nicht professionell ausschaut.

Habt Ihr also einen Tipp für mich? Ich dachte schon an eine Schrägbandeinfassung, aber das finde ich auch nicht gerade einfach und schick.

Ich hab schon bei Euch was von "Raupe" und "Gimpe" gelesen, aber ich weiß leider nicht was das sein soll.

 

Und das nächste Problem. Der Oberstoff ist normaler bedruckter Baumwollstoff, die Rückseite ist Flanell. Mit der Knopflochfunktion transportiert er aber den Stoff nicht, was nur an dem Flanell liegen kann. Wobei, wenn ich die Decke umdrehe, so daß das Flanell oben liegt, will die Maschine es auch nicht richtig transportieren und zerknüddelt mir alles.

 

 

Freue mich über jeden Rat!

 

LG Tanja

Edited by happymama
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Hallo Tanja,

 

könntest du bei deiner Maschine das Knopfloch nicht auch "manuell" nähen? Also für die Raupen - das sind die dichten Zickzackstiche, die die langen Seiten des Knopflochs bilden :) - einen sehr dichten Zickzack einstellen, und für die Riegel - die kurzen Querbalken - einen Zickzack mit Stichlänge Null?

 

Den Stofftransport könntest du verbessern, indem du auswaschbares Stickvlies unterlegst (Soluvlies, Soluweb, Sulky Solvy). Seidenpapier u.ä. könnte auch gehen, aber das Rausknibbeln ist recht mühsam. (Wobei es durch einen dichten Zickzack ja sehr gut perforiert wird und vermutlich rundherum leichter abzureißen ist. Letzte Reste sollte in einer Wäsche verschwinden.)

 

Sind die beiden Stoffe im Bereich des Knopfloches miteinander verbunden, oder liegen die auf einer größere Fläche einfach "lose" aufeinander? Eventuell könnte es auch helfen, wenn du die beiden Stofflagen kurz um das Knopfloch herum von Hand mit Heftstichen zusammennähst; dann können sie sich nicht mehr so stark gegeneinander verschieben.

 

Liebe Grüße,

Kerstin

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Hallo Tanja,

 

könntest du bei deiner Maschine das Knopfloch nicht auch "manuell" nähen? Also für die Raupen - das sind die dichten Zickzackstiche, die die langen Seiten des Knopflochs bilden :) - einen sehr dichten Zickzack einstellen, und für die Riegel - die kurzen Querbalken - einen Zickzack mit Stichlänge Null?

 

Den Stofftransport könntest du verbessern, indem du auswaschbares Stickvlies unterlegst (Soluvlies, Soluweb, Sulky Solvy). Seidenpapier u.ä. könnte auch gehen, aber das Rausknibbeln ist recht mühsam. (Wobei es durch einen dichten Zickzack ja sehr gut perforiert wird und vermutlich rundherum leichter abzureißen ist. Letzte Reste sollte in einer Wäsche verschwinden.)

 

Sind die beiden Stoffe im Bereich des Knopfloches miteinander verbunden, oder liegen die auf einer größere Fläche einfach "lose" aufeinander? Eventuell könnte es auch helfen, wenn du die beiden Stofflagen kurz um das Knopfloch herum von Hand mit Heftstichen zusammennähst; dann können sie sich nicht mehr so stark gegeneinander verschieben.

 

Liebe Grüße,

Kerstin

 

Vielen Dank für die super Erklärung!!! Ich werde das morgen gleich ausprobieren. Und ja, die Stoffe liegen sozusagen lose übereinander. Den Tipp werde ich dann auch testen :-)

Danke schön!

GLG Tanja

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hallo tanja,

 

du könntest diesen schlitz auch verstürzen.

 

dazu legst du deine stoffe mit den rechten seiten aufeinander,zeichnest die position des schlitzes ein .das ist ein entsprechend langes aber schmales oval oder rechteck.

so schmal,dass du nach dem nähen noch die möglichkeit hast ,den schlitz aufzuschneiden,mit 1-1,5mm nahtzugabe.

vorsichtig die nahtzugaben in den ecken bis kurz vor die naht einschneiden.

dann kannst du alles wenden.

um das verstürzte knopfloch haltbarer zu machen kannst du vlieseline unterbügeln.

bügeln,absteppen,fertig :D

 

schöne grüsse karin

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Ja, verstürzen ist auch schön :)

 

Wenn die Stoffe außer an den Außenkanten - tippe ich mal drauf - bislang nicht miteinander verbunden sind, würde ich vorschlagen, das noch zu tun. Mit der Zeit könnten sie sich sonst unterschiedlich verziehen und Falten schlagen. Eigentlich macht man das, bevor die Kanten versäubert werden, aber da es kein Show-Quilt werden soll, würde ich es trotzdem mal versuchen. ;)

 

Zum Beispiel ganz einfach Vierecke absteppen, also Längs- und Quernähte machen. Den Stoff glatt ausbreiten, und in Abständen mit Stecknadeln fixieren; gewünschte Linien vorzeichnen - Kreide, Seife o.ä. - und dann jeweils von der Mitte ausgehend absteppen. So macht man es bei Quilts, und das ist ja hier eigentlich das gleiche. :)

 

Achtung: Da der Rand schon fixiert ist, könnte es sein, dass die Kanten sich etwas verziehen, weil der Stoff durch die Steppungen verkürzt wird. Deswegen macht man das normalerweise vor der Kanteneinfassung. Wenn deine Stoffe nicht zu dick und nicht elastisch sind, und du wiederum deine Stepplinien nicht zu dicht nebeneinander machst, könnte es aber gehen. Mehrere Zentimeter Abstand müssten reichen, um einerseits das Verziehen gegeneinander einzudämmen, ohne dass die Stoffe sich allzusehr zusammenziehen dadurch. Nicht, dass ich eine Garantie geben würde... ;) - Musst du dir überlegen, ob das Sinn machen könnte :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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hallo tanja,

 

was ist denn aus deiner einschlagdecke geworden ?

 

wie hast du denn jetzt die gurtschlitze gearbeitet ?

 

liebe grüsse karin

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