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Knopfersatz


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Hallo,

 

vor einigen Wochen hat das einzige brauchbare Kurzwarengeschäft im ganzen Umkreis geschlossen. Stoffe habe ich da eh nicht gekauft, aber mit Knöpfen wird es wohl in nächster Zeit echt eng werden.

Nun wollte ich fragen, ob ihr tolle Ideen habt, was man als Knöpfe "missbrauchen" kann oder wie man selber welche herstellen kann (Fimo hab ich schon ausprobiert, zwar noch nicht angenäht, aber ich finde, die haben einen unangenehmen Geruch). Ich besitze zwar eine Schachtel mit Knöpfen, aber da gibt es viele Einzelgänger.

 

In irgendeinem Blog habe ich auch schonmal anstatt Knöpfen Filzkugeln gesehen, hat da jemand schon mal Erfahrungen mit gemacht?

 

Vielen Dank im Voraus für eure Ideen.

 

Friederike

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Hallo,

 

du könntest dünne flache Steine sammeln und mit dem Steinbohrer Löcher reinmachen und die Bohrkanäle schleifen indem du dünne Streifen Schleifpapier durchziehst.

Du könntest auch dünne Äste in Scheiben schneiden und löchern und schleifen oder auch lackieren.

 

Mein Fimo riecht nicht unangenehm, vielleicht verfliegt der Geruch noch bei dir? An sich geht das nämlich gut mit Fimoknöpfen.

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Guest Over-Locky
:) Kennt ihr noch die Plastelina-Knete, die man im Ofen erhärtet? Daraus haben wir früher z.B. Schlüsselanhänger gebastelt. Die könntest du auch nehmen: eine lange Wurst kneten, dabei Farben mischen, und dann in dünne Scheiben schneiden, mit nem Schaschlikspieß Knopflöcher einstechen und ab damit in die Röhre.
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Wir waren letzes Jahr auf einem Hobby-Weihnachtsmarkt, auf dem ein Knopfhersteller war.

Der hatte Knöpfe aus halbierten Aprikosenkernen, halbierten Pfirsichkernen, Kokosnussschalenteilen, Holzstücken und natürlich auch aus Horn und Knochen und noch viele mehr.

Er hat auch während des Marktes Knöpfe aus Knochen gemacht.

Mit einer Lochsäge hat er aus dem Knochen die Rohlinge ausgeschnitten und diese dann vorgebohrt und dann weiter bearbeitet.

Da könnte man doch in Zukunft die Suppenknochen weiter verwenden:D.

 

Das war total interessant. Und die Knöpfe waren wirklich einmalig - und sauteuer.

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hallo friederike,

 

man kann sich knöpfe nähen mit hilfe von kleinen kunststoffringen (bastel-oder gardinenzubehör ),die es in verschiedenen durchmessern gibt.

 

stoff im doppelten durchmesser des ringes zuschneiden,mit einem faden diesen kreis umstechen und um den ring zusammenziehen.abdämpfen,sodass der stoff schön glatt um den ring liegt.

mit einem schönen stich den ring von der innenseite umnähen.

auf der linken seite des knopfes näht man ein futterstück dagegen.

 

man kann jetzt in die mitte des knopfes noch eine kleine öse nähen,an dem der knopf später befestigt werden kann.

dieser knopf-rohling lässt sich jetzt nach belieben und fantasie noch ausgestalten.

 

liebe grüsse karin

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salzteig......superidee :D :D

 

knöpfe dürfen dann nur nicht feucht werden,sonst steht man im freien !

 

auch 'ne schöne vorstellung :D

 

liebe grüsse karin

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Die Einzelgänger in deiner Schachtel kannst du mit Stoffen deiner Wahl beziehen, so passen sie wieder zueinander.

 

Ich habe hier im Forum mal eine Anleitung dazu gesehen und fand die Idee recht gut, da ich Unmengen an geerbten und geschenkten, allerdings häßlichen Knöpfen eingelagert habe...... und wie das immer so ist: sind die zum Wegwerfen viel zu schade........:D

 

LG

Nadelienchen

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Hallo,

 

danke schon mal für die vielen kreativen Ideen. Einiges werde ich in nächster Zeit bestimmt mal umsetzten. Knöpfe beziehen hab ich schon mal gemacht, sollte ich unbedingt mal wieder machen. Den letzten nutze ich als Brosche.

 

Hat noch jemand Erfahrungswerte zu diesen Filzkugeln?

 

Lg

 

Friederike

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Hallo,

...

Hat noch jemand Erfahrungswerte zu diesen Filzkugeln?

Lg

Friederike

 

wenn das Trum, wo sie drauf sind, nicht in die Waschmaschine muß und "Knopf" und Knopfloch größenmäßig passen: ja, hab ich. Positive.

 

Kerstin

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mir ist g'rad noch was eingefallen.

 

ist zwar nicht aus filz,aber auch 'ne kugel.

 

du könntest kleine holzkügelchen mit festen maschen umhäkeln.

 

diese knöpfe wären dann auch zu waschen ;).

 

schönen gruss karin

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Man kann auch Nachbarn, Freunden, Familie und Bekannten sagen, dass man Knöpfe sammelt und sie sollen alle Knöpfe abschneiden, bevor sie ein Teil in die Altkleidersammlung geben. Dann hat man innerhalb kürzester Zeit einen schönen Vorrat. Die Altkleidersammlung nimmt die Teile auch Knopflos, für Putzwolle braucht es keine Knöpfe.

 

Nur weil der Laden geschlossen hat, würde ich nicht das Basteln anfangen, wenn diese Art Knöpfe nicht ohnehin zum Charakter des Kleidungsstückes passt. Aber das ist ja dann ein ganz anderer Ansatz. Ich habe früher oft stoffbezogene Knöpfe verwendet und nutze jetzt häufig Druckknopfverschlüsse, wo man nur den Faden auf der rechten Seite sieht, oder eine verdeckte Knopfleiste.

Meinem ganz persönlichen Geschmack, der reduziert bis zur Nullinie ist, entsprechen die wenigsten Köpfe. Wenn sie zu auffällig sind, ist das ganze Stück ruiniert. Für meine Blusen nehme ich nur noch echte Perlmuttknöpfe - Flohmarktfund - die wandern von den alten zu den neuen Blusen.

 

Gruss Isebill

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Man kann auch Nachbarn, Freunden, Familie und Bekannten sagen, dass man Knöpfe sammelt und sie sollen alle Knöpfe abschneiden, bevor sie ein Teil in die Altkleidersammlung geben. Dann hat man innerhalb kürzester Zeit einen schönen Vorrat. Die Altkleidersammlung nimmt die Teile auch Knopflos, für Putzwolle braucht es keine Knöpfe.

 

Das ist die Frage... Bisher habe ich immer gedacht, dass ich noch gute Sachen lieber ganz lasse... aber jetzt habe ich in der Zeitung gelesen, dass kaum noch Leute zur Kleiderkammer kommen, da sie lieber in den Discounter gehen. Wisst ihr, was mit den vielen Altkleidern wirklich passiert? Reißwolff, oder werden sie doch noch getragen?

lg, Katharina

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Ausnahmsweise Off Topic

@ katha

 

Kürzlich war im Fernsehen ein Bericht über die Verwertung von Altkleidern:

Die gesammelten Altkleider werden sorgfältig sortiert. Guterhaltene, intakte und saubere Kleidung wird zu großen Ballen zusammengepresst, mit Plastik umhüllt und geht in der Hauptsache auf den Weg nach Afrika. Dort werden die Gebinde geöffnet und Teile davon an Afrikanerinnen verkauft, die ihrerseits diese Kleidung auf den Märkten ihrer Dörfer zum Verkauf anbieten. Diese Frauen können für sich und ihre Familie damit einen Teil des Lebensunterhalts verdienen. Auf der anderen Seite wird die Textilindustrie in Afrika durch das riesige Altkleiderangebot aus Europa nachhaltig geschädigt, möglicherweise sogar ruiniert.

 

Beschädigte, nicht intakte, schmutzige Kleidung wird zu Putzlappen, Textilvliesen u.ä. verarbeitet. Damit ist aber kein großes Geschäft zu machen, daher sind die Altkleiderverwertungsfirmen natürlich an der qualitativ guten Ware interessiert.

 

Auch die karitativ tätigen Organisationen verkaufen den Großteil der gesammelten Kleidung an diese Verwertungsfirmen und wollen natürlich möglichst viel Geld erhalten um ihre Projekte unterstützen zu können und sind aus diesem Grund ebenfalls an der guten Qualität interessiert.

 

Es ist eine Zwickmühle und die einzige Lösung die ich kenne, ist für uns Hobbyschneiderinnen denkbar :eek:, nämlich möglichst wenig neue Stoffe oder Bekleidung zu kaufen, bzw. möglichst viel von der vorhandenen Kleidung selbst wieder zu verwerten, z.B. in Form von Patchwork.

 

Liebe Grüße Brigitte

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:roller:Wenn Du so gerne Filzknöpfe möchtest, warum befilzt du denn nicht die einzelnen zu nichts passenden Knöpfe?

 

Diese Idee kam mir beim lesen hier.:D

 

 

LG Hannelore

_____________

 

Meine Galerie:roller:

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Wegen abgeschnittenen Knöpfen an Altkleidern mache ich mir wirklich keine Gedanken mehr. Schliesslich könnte ich die Kleidung auch in den Restmüll werfen - was ich persönlich mit unseren alten Sachen übrigens auch mache. Meine eigenen Sachen sind auf meinen Körper abgestimmte Einzelstücke, die passen sowieso niemand anderem. Die Sachen meiner Tochter sind von H und M und wertlos. Die Männersachen in meinem Haushalt - an denen ist kein Faden mehr heil, wenn sie endlich aussortiert werden (ausser den Knöpfen eben !).

 

Lediglich den Wintermantel und die Winterjacke der verstorbenen Schwiegermutter habe ich mal in die Kleiderkammer gegeben, da war man glücklich damit.

 

Aber das ist ja nicht das Thema des Threads, deshalb Schwamm drüber.

 

Gruss Isebill

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