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Preisliste für Maßanfertigung


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Hallo! Ich habe mich selbständig gemacht und jetzt werde ich immerwieder gefragt, ob ich denn auch Maßanfertigungen mache. ... aber klar doch! Nur wie um himmelswillen soll ich nur die Preise berechnen :confused: :confused: :confused:

 

Hat vielleicht jemand anregungen :confused: ...ich wäre superdankbar :D

 

Jenny

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Ich kann dir mal sagen, was ich beim letzten Mal für eine Maßkonfektion gezahlt habe: 385 EUR für einen Blazer mit zwei Hosen, inklusive Stoff. (Man wählt einen Stoff aus, kann zwischen verschiedenen Basisschnittformen für Jacke, Hose, Rock wählen und bei den Knöpfen hat man auch verschiedene zur Auswahl.)

 

Aber was du verlangen kannst ist doch von verschiedenen Faktoren abhängig:

 

Zum einen, wie viel Aufwand mit dem jeweiligen Modell verbunden ist. Als Profi kannst du das ja abschätzen und du weißt, wieviel zu für deine Arbeitsstunde nehmen musst, damit du die Kosten gedeckt hast. Und was du als Gewinn brauchst, damit du letztlich auch davon leben kannst. - Das ist das Minimum, weniger kannst du nicht nehmen.

 

Zum anderen, was deine Kundschaft bereit ist zu zahlen. Das hängt auch vom allgemeinen Preisniveau in deiner Gegend ab. Und eben von der Art der Kundschaft. Je nach dem kann "zu billig" sogar schlecht sein, weil dann der Kunde von schlechter Arbeit ausgeht oder meint, man könnte mit dir um jeden Cent feilschen, hinterher rummotzen,... etc. Was man alles nicht will. Verkaufe dich keinesfalls unter Preis, denn die Kunden, denen vorher schon jeder Cent zu schade ist, die machen hinterher auch nur Ärger.

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Hallo Jenny,

 

bei uns in der Gegend zahlst Du für einen maßgearbeiteten Anzug ca. 500 EUR - der ist dann aus einem leichten Wolltuch. Andere Tuche sind je nach Mischung oder Herkunft billiger oder teurer. Der Preis ist, finde ich, gerechtfertigt. Wenn ich mir einen vernünftigen Anzug kaufe und die ganzen Änderungen bezahlen muß, dann komme ich mit Maßschneidern fürs gleiche Geld weg (naja, ich nicht, ich mach's eh alles selbst... *lach)

 

Ich schließe mich Marion an: niemals unter Wert verkaufen.

 

Monika

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Hallo,

 

wenn ich 24 Stunden für ein Kostüm ansetze ( in der Gesellenprüfung hat man 24 Stunden Zeit, und da ist schon zugeschnitten, Einlage fixiert und alles eingerichtet und das Schnittaufstellen ist auch nicht mitgerechnet, auch finden keine Anproben und keine Kundengespräche statt)

und ich von sagen wir mal 20 Euro die Stunde ausgehe ( welcher Selbständige arbeitet für weniger und kann davon leben?)

müsste ein Kostüm 480 Euro Arbeitslohn kosten. Dazu käme dann noch Stoff und die weiteren Zutaten.

Es ist mir ein Rätsel, wie die von Euch genannten Preise zustande kommen :confused:

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Hallo,

 

denkt an den Unterschied von Maßkonfektion oder Maßanfertigung.

 

Das Thema wurde schon vielfach besprochen, vielleicht weiß jemand wo die anderen Beiträge sind.

 

Gruß

Helga

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Guest Wirbelwind

Marions Preise sind keine Maßschneiderpreise, sondern Maßkonfektion. Das ist schon deutlich preiswerter als Maßschneiderei.

Wobei ich damit abgeschlossen habe, meine Erfahrungen waren einfach zu schlecht. Entweder von der Stange oder selbstgenäht oder Maßschneiderei, aber keine Maßkonfektoin mehr.

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Guest Wirbelwind

Maßkonfektion:

vorgegebene Schnittauswahl, vorgegebene Stoffauswahl, automatische Schnitterstellung, keine Sonderwünsche, teil-automatisierte Herstellungsabläufe

 

Maßschneiderei:

Du kannst Deinen eigenen Stoff mitbringen, es gibt Anproben, alles Handarbeit, Sonderwünsche können berücksichtigt werden

 

Und dann natürlich der Preis.

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Bei uns verkauft gerade eine Firma aus Hongkong maßgeschneiderte Anzüge für Herren. D. h, man geht hin, die nehmen die Maße ab und das ganze wird dann in China hergestellt. Ich glaube, das fängt bei denen ab 300 Euro an. Ich weiß dass bei einem normalen Schneider für einen Anzug 800 + verlangt wird.

 

Allerdings hängt es natürlich vom Marketing, Zielgruppe, Lage des Geschäftes usw. ab, wie man seinen Preis da gestaltet...

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Yepp, Maßschneiderei sollte teurer sein als Maßkonfektion. Ich habe das Glück, daß meine Dolzer-Sachen (Maßkonfektion) gut passen und die Stoffe sich auch bewährt haben. Auch so etwas wie unterschiedliche Arm- und Beinlängen haben sie gut berücksichtigt.

 

Aber ich bin in Stoffwahl und Schnittauswahl eben eingeschränkt. - Bei mir war es eine Notlösung, weil ich für die Arbeit "anständiges" brauchte und gleichzeitig nicht genug Zeit hatte, ausreichend selber zu produzieren. Und Konfektion passt bei mir einfach gar überhaupt nicht, da würde ich für die Änderungen genauso viel zahlen wie für den ganzen Anzug.

 

Jetzt bin ich aber mit meiner "Produktion" (hoffentlich) wieder im Tritt und kann mich wieder an meinen eigenen modischen Vorstellungen orientieren... :D

 

Mein Mann bekommt aber weiterhin seine Müllerhemden, denn ich hasse Hemden nähen...

 

(Aber wenn ich sehe, was die Schneiderin bei meiner Mutter vor Ort nimmt... keine Ahnung, wie die auf ihren Stundenlohn kommt... Kaff hin oder her...)

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Guest Wirbelwind

Tja, und ich hätte da zwei Blusen, die mittlerweile so kurze Ärmel haben, dass ich die Manschetten nicht mehr schliessen kann, weil sie bei Bewegung bis zur Mitte Unterarm rutschen müssten, was sie natürlich aufgrund der Weite nicht können. Eine dieser Blusen wurde viermal zur Korrektur geschickt. Dann wäre da eine Jacke, bei der sie die Taschen drei cm tiefer gesetzt hatten als bei der gleichen Jacke ein halbes Jahr davor, so dass sie auf der Hüfte saßen und diese optisch so richtig schön verbreiterten. Zweimal so korrigiert und dann noch einmal ein neues Vorderteil eingesetzt.

Ein Anzug und eine Jacke haben ohne Probleme geklappt, aber eine 50%-Ausbeute ist mir etwas zu wenig.

Wenn ich dir ständigen Anproben, zu denen man ja auch erstmal hinfahren muss, weil die nicht unbedingt in der gleichen Stadt sitzen, zusammenzählt, dann kann man aber schon ganz schön viel genäht haben.

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Tja, und ich hätte da zwei Blusen, die mittlerweile so kurze Ärmel haben, dass ich die Manschetten nicht mehr schliessen kann, weil sie bei Bewegung bis zur Mitte Unterarm rutschen müssten, was sie natürlich aufgrund der Weite nicht können. Eine dieser Blusen wurde viermal zur Korrektur geschickt. Dann wäre da eine Jacke, bei der sie die Taschen drei cm tiefer gesetzt hatten als bei der gleichen Jacke ein halbes Jahr davor, so dass sie auf der Hüfte saßen und diese optisch so richtig schön verbreiterten. Zweimal so korrigiert und dann noch einmal ein neues Vorderteil eingesetzt.

Ein Anzug und eine Jacke haben ohne Probleme geklappt, aber eine 50%-Ausbeute ist mir etwas zu wenig.

Wenn ich dir ständigen Anproben, zu denen man ja auch erstmal hinfahren muss, weil die nicht unbedingt in der gleichen Stadt sitzen, zusammenzählt, dann kann man aber schon ganz schön viel genäht haben.

 

Ne, da hätte ich auch keine Lust mehr... Blusen lasse ich ja immer bei Müller mache, da mußte sowohl bei mir als auch bei meinem Mann das erste Exemplar nachkorrigiert werden, aber seither funktioniert es (auch bei meinem Bruder und meiner Mutter) und Dolzer hat es bei mir drei Mal ohne Nachkorrekturen geschafft. (Wobei ich zugeben, daß der Sitz sicher nicht 100 prozentig ist, sondern nur 95 Prozent, aber irgendwo muß der Unterschied zur echten Maßschneiderei ja sein. Und außer mir fällt das auch keinem Menschen auf, denke ich...) Oft hängt es sicher auch an der Filiale, wenn wo einer nicht gescheit messen kann, dann kann das auch nicht klappen. Weil ja der, der misst und anprobiert nicht der ist, der hinterher näht.

 

Womit wir noch einen Unterschied zur echten Maßschneiderei hätten... :rolleyes:

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Guest Wirbelwind

Messen? Wohl eher Augenmaß. Die haben bei mir bei unterschiedlichen Messungen den Brustumfang mit 5!!! cm Unterschied gemessen. Und der hat sich in der Zwischenzeit bestimmt nicht verändert.

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Öh... irgendwie deckt sich das so ungefähr gar nicht mit meinen Erfahrungen... :confused: Bei mir messen die immer und es kommt (so ich mich nicht verändert habe, was aber zwischen Anzug eins und Anzug zwei der Fall war :rolleyes: ) auch das Gleiche raus....

 

Da hatte ich wohl immer Glück. :o

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Daaaanke vielmals :D

 

Ich denke, ich werde nach Arbeitsstunde abrechnen, das ist am fairsten! Überlegt hatte ich das ja schon, aber das schien mir recht teuer :eek:

 

Preislisten hatte ich ja leider nicht ausfindig machen können - außer von Änderungsschneidereien - tsja, gut das es Euch gibt :D

 

Jenny

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