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Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

Was nehme ich wofür? Diskussionen rund um die Auswahl der Materialien haben hier ihren Platz.
Bezugsquellen(suche- oder angabe) gehören hier nicht hin, die kommen in den Markt.


Hose, Tunika und Mantel für's Mittelalter

Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen


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  #6  
Alt 14.07.2010, 12:38
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AW: Hose, Tunika und Mantel für's Mittelalter

Zitat:
Die ersten Funde von Baumwolle datieren um irgendwas um 6500 Jahre VOR Chr.
Weiss auch nicht, warum die Leute immer sagen, dass es Baumwolle zu dieser Zeit nicht gab.
Das wusst ich nicht...

Aber ich kann mir vorstellen dass nur die *reicheren* Leute an Baumwolle kamen, (in Europa im Norden wächst das ja nicht) und glaube nicht, dass die Bauern da so einen guten Zugang hatten zu Baumwolle.
Wolle war einfacher zu bekommen. (Oder lieg ich da jez wieder falsch??) lerne gerne dazu



Ich bin normalerweise auch nicht so ein Freund von *authentisch*, da haste recht, ausgraben und anziehn


150g/qm sollten reichen für deine Hose

Zum Mantelfutter, dann nimm doch Satin, wenn du einen findest der dir gefällt. Seide ist schon ziemlich teuer, da würd ich auch ausweichen auf was billigeres. Ich persönlich finde ja dass das immer so sehr glänzt.
Seide glänz zwar auch, aber auf eine andere Art... irgendwie natürlicher... aber ist natürlich geschmacksache
__________________
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  #7  
Alt 14.07.2010, 12:46
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AW: Hose, Tunika und Mantel für's Mittelalter

Zitat:
Zitat von Doro-macht-mit Beitrag anzeigen
Rostrot würde man mit Pflanzenfarben hin bekommen (Krapp), aber bei weinrot und bordeaux fällt mir nix ein.
Da kannst Du unter Umständen dolle Sachen machen, wenn Du graue Wolle überfärbst ...

Grüßlis,

frieda
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  #8  
Alt 14.07.2010, 13:21
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AW: Hose, Tunika und Mantel für's Mittelalter

Zitat:
Zitat von Eirik Beitrag anzeigen


Hier muss ich widersprechen:
Baumwolle gab es schon sehr sehr viel früher. Hier, was man heute Deutschland nennt so um 1000 n.Chr. und in Köln war es im 13 Jhr in Mode. Also ab 1270 rum. Die ersten Funde von Baumwolle datieren um irgendwas um 6500 Jahre VOR Chr.
Weiss auch nicht, warum die Leute immer sagen, dass es Baumwolle zu dieser Zeit nicht gab.

Wahrscheinlich, weil es für den größten Teil der Bevölkerung unerschwinglich gewesen wäre, Kleidung aus Baumwoll-Stoffen zu tragen und es deshalb wohl auch kaum welche gab. Außerdem ist Kleidung aus Leinen robuster und langlebiger als Baumwolle. Kleidung war, im Verhältnis gesehen, sehr teuer, auch wenn man sie selbst hergestellt hat. Material und Zeit sind teuer, Material muß entweder eingekauft werden, was Geld kostet oder was man selbst verbraucht kann nicht verkauft werden, kostet also indirekt auch Geld; wer spinnt, webt oder näht, kann nichts anderes tun, also ging man sparsam damit um und hat jedes Fitzelchen so lange wie möglich verwendet. Fasern und Wolle wurden entweder selbst erzeugt und weiterverarbeitet oder in den versdchiedensten Stadien der Weiterverarbeitung zugekauft. Selbst einfachen fertig gewebten und gefärbten Stoff zu kaufen war nur einem Teil der Bevölkerung möglich, ein noch kleinerer Teil konnte sich Dinge wie aufwendiger hergestellte oder auch importierte Stoffe, z.B. aus Italien oder Seide leisten, Baumwolle gehörte auch in diese Kategorie. Wenn Du einen Festmantel nähst, gehörst Du wahrscheinlich auch zu dieser privilegierten Schicht.
Im übrigen wurde auch kaum reiner Baumwollstoff hergestellt, wie wir ihn heute kennen, sondern, soweit ich weis, nur eine Mischung mit Leinen. Man konnte die kurzen Baumwollfasern nicht so gut und fest zwirnen, wie die langen Flachs- oder Wollfasern, was für die Haltbarkeit der Kleidung wichtig war, weshalb ein reiner Baumwollstoff nicht besonders haltbar gewesen wäre und schon aus diesem Grund unerschwinglich für die meisten Leute. Zentrum der Baumwollverarbeitung in "Deutschland" war übrigens Augsburg, allerdings erst im 14. Jahrhundert.

Liebe Grüße Claudia
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  #9  
Alt 14.07.2010, 16:11
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AW: Hose, Tunika und Mantel für's Mittelalter


Ihr habt ja alle recht.
Baumwolle gab es noch viel früher.... oben habe ich mich selber vertan, wollte Europa schreiben und es kam Deutschland raus... usw.
Claudia, Doro, Frieda, Krähenhexe ich danke Euch.

Darum ging es mir aber auch nicht.

Doro meint, dass die 150g eher bescheiden fallen. Leuchtet mir ein, da er wohl zu leicht ist. Was würdet ihr denn empfehlen?
Ich muss mich ja nicht auf die Baumwolle versteifen, sondern ich kann ja auch auf Leinen ausweichen.
Nur zu grob sollte er nicht sein, sonst kann ich mir das rasieren sparen, da er sich ziemlich.... bähh anfühlt.
Nehmen wir also Leinen.

*****
Ich hatte auch an Baumwollsatin gedacht und auch wenn der Mantel festlich ist, so ist er doch ein Geschenk von meinem Onkel dem Stoffhändler.

Hmm, überfärben wie Frieda sagt. Würde das gehen?
So wie ich mich kenne bleibt der grau *lach*

*****

Zusammengefasst:
Für die Hose habe ich Baumwollstoff von 150cm Breite und 250g/lfm. ~170g/qm.
Alternativ: 100 % Leinen, 142 cm breit, ca. 320 g pro laufendem Meter ~ 225g/qm

Für die Tunika werde ich wohl auf Leinen ausweichen.
100 % Leinen, 142 cm breit, ca. 320 g pro laufendem Meter ~ 225g/qm

Den gleichen Stoff für Hose und Tunika. Für beides Leinen.

Für den Mantel als Futterstoff Baumwollsatin. Ins Auge gefasst habe ich diesen:
Stoffbreite 1,50m Gewicht 180 Gramm pro Meter = 120g/qm.

Danke schön schonmal

Eirik

Geändert von Eirik (14.07.2010 um 16:31 Uhr)
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  #10  
Alt 17.07.2010, 15:08
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AW: Hose, Tunika und Mantel für's Mittelalter


Hallo zusammen,

habe mir jetzt Leinenstoff zugelegt.
100% Leinen, Naturfarben, vorgewaschen bei einer Breite von 142 cm liegt das Gewicht bei 350g/lfm.
Ich denke, dass ich damit ganz gut zurechtkommen werde.
Aus demgleichen Stoff wird noch eine Hose und eine weitere Tunika genäht, allerdings in anderen Farben.
Die Hose in einem dunklen Braun und die andere Tunika in einem dunklerem Rot.
Vielleicht fange ich erst einmal mit der Hose an, damit ich ein Gefühl fürs nähen bekomme

Da ich nicht wie die Masse auf den Mittelaltermärkten rumlaufen möchte, habe ich mich für die Viborg-Tunika entschieden und ich muss sagen, dass ich mir da nicht gerade das einfachste für den Anfang ausgesucht habe.
Die Nähte werden komplett mit der Hand genäht und es werden verschiedene Sticharten sein.

Hier mal der Link:

http://www.personal.utulsa.edu/~marc...th/viborg.html

Den Mantel muss ich aus Zeitgründen erst einmal beiseite schieben, aber ich habe ja noch einen Umhang. Allerdings ein gekaufter.

Zurück zur Tunika:
habe mir das Schnittmuster angeschaut und ... naja, erst einmal waren es Böhmische Dörfer und ich habe mir das SM 2 Tage lang intensiv angeschaut, habe es aufgemalt, ausgeschnitten und gefaltet. Allerdings in klein und nicht die Grösse die ich brauchen würde.
Jetzt blicke ich durch, wie es gemeint ist, glaube ich.
Für die Profis, im Prinzip jeder andere ausser mir hier, wohl kein Problem und ein Blick hätte genügt um zu sehen was Sache ist.

Jetzt sehe ich mir die verschiedenen Sticharten an...
Hier die Übersetzung aus dem Dänischen ins Englische:
There are eight different seam types each sewn with a different type of stitching: back stitch, whip stitch, running stitch and through overcast stitching.

Bis Mitte September will ich damit fertig sein, weil ich da in Selb bin.

Werde dann Fotos machen und hier reinstellen.
Über Anmerkungen, Fragen, Kritik, und was sonst noch einfällt, bin ich immer noch empfänglich und würde mich freuen.
So habe ich wenigstens nicht das Gefühl alleine zu stehen

Ich danke Euch fürs zuhören und freue mich über jede Art von Kommentar

LG
Eirik

P.S.
Werde dafür aber einen neuen Thread aufmachen in:
Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse
Da ist er glaube ich passender

Geändert von Eirik (17.07.2010 um 15:19 Uhr)
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