Helmuth der Schmied Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Hallo, soeben habe ich eine Quiltschablone für mich fertiggestellt. Werkstoff, Werkzeug und Ausführung hat mich nicht befriedigt. Werkstoff: Windradfolie klar 0,4 mm Werkzeug: Linolschnittmesser geschmiedet, aus der Schweiz und Skalpell Vorlage: auf DIN A4 Etikett, selbstklebend gedruckt und den ersten Ritz entlang der Kontur mit dem Skalpell Probleme: Werkstoff schlecht bearbeitbar da zäh, und die Konturen wurden nicht sauber. Wer hat Ideen? Gruß Helmuth Ach ja, Overhad - Folien sind zu dünn.
mirre1 Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Hallo Helmuth, ich hab schon welche aus der dicken Window Color Folie mit dem Holzbrennkolben gemacht. Das fluppt wunderbar. Dieser Kolben hat eine dünne Spitze und Power. Die Folie ist dick und durchsichtig zum durchzeichnen der Vorlage.
gartenfee Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Ich hatte schon mal dran gedacht es mit den Lötkolben zu versuchen Hab nur Angst das, das Haus nachher nicht mehr steht. Aber es gibs auch schon die Lochfolie.Die kann man immer wieder verwenden.Ist aber auch nicht Billig
ennertblume Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Du meinst diese Quiltschablonen, die man zum Aufzeichen der Quiltmuster benutzt? Also nicht die Patchworkschablonen? Du möchtest also solche Schlitze schneiden? Wenn ja: es gibt (zum Beispiel im Prym Sortiment) Doppelklingen -Skalpelle und eine weiche Schneideunterlage. Zusätzlich auch eine Spezialfolie dafür. Irgendwo, in den endlosen Weiten des Internets hab ich auch mal so eine "Art Lötkolben" für solche schmalen Schlitze gesehen - hab aber vergessen, wo. Wie ich dich kenne, Helmuth, wirst Du doch bestimmt nicht mit nem Lötkolben an Plastikfolie rangehen, oder? Also, liebe Kinder: Das war hier nur ein Beispiel. Bitte bitte nicht alleine nachmachen! Immer erst schön Mama, Papa oder Helmuth um Rat fragen.
stelletta Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Ich nehm für Schalonen eigentlich nur noch die Plastik-Tischsets von Ikea. Neue Klinge ins Bastelmesser und an einem Metalllineal entlang klappt ganz gut. Hab eher Probleme mit dem Verrutschen beim Schneiden, da ich nicht genügend Kraft hab beim Drücken...
Helmuth der Schmied Geschrieben 26. Juli 2007 Autor Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Das ging ja schnell, danke! ennertblume schrieb: Du meinst diese Quiltschablonen, die man zum Aufzeichen der Quiltmuster benutzt? ja, solche meine ich Also nicht die Patchworkschablonen? Du möchtest also solche Schlitze schneiden? Wenn ja: es gibt (zum Beispiel im Prym Sortiment) Doppelklingen -Skalpelle und eine weiche Schneideunterlage. Zusätzlich auch eine Spezialfolie dafür. mit den Prym Werkzeugen habe ich da und dort schon meine Probleme. Obwohl ich andere Dinge sehr gut finde Irgendwo, in den endlosen Weiten des Internets hab ich auch mal so eine "Art Lötkolben" für solche schmalen Schlitze gesehen - hab aber vergessen, wo. Wie ich dich kenne, Helmuth, wirst Du doch bestimmt nicht mit nem Lötkolben an Plastikfolie rangehen, oder? Warum nicht? Der Gestank hält mich da nicht ab, das Aufschmelzen der Ränder eher. Also, liebe Kinder: Das war hier nur ein Beispiel. Bitte bitte nicht alleine nachmachen! Immer erst schön Mama, Papa oder Helmuth um Rat fragen. Danke für die Blumen, aber nur Gott ist allwissend! Gruß Helmuth
mirre1 Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Ob ein Lötkolben nicht zu dick ist ? Diese Branntgeräte haben extrafeine Spitzen und meiner wird 510°C heiß. So schmilzt der Kunststoff zügig und man hat eine Chance eine ordentliche Linie hinzukriegen. Eigentlich sind sie gedacht ,um diese fürchterlichen Holzbrettchen mit Mustern zu versehen.
Helmuth der Schmied Geschrieben 26. Juli 2007 Autor Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Hallo Sabine, mirre1 schrieb: Ob ein Lötkolben nicht zu dick ist ? Diese Brenngeräte haben extrafeine Spitzen und meiner wird 510°C heiß. So schmilzt der Kunststoff zügig und man hat eine Chance eine ordentliche Linie hinzukriegen. Eigentlich sind sie gedacht ,um diese fürchterlichen Holzbrettchen mit Mustern zu versehen. Die Dinger kenne ich, ich hab halt die Erfahrung gemacht, das beim schmelzen von Kunstoff sich kleine "Wälle" bilden. Danke für den weiteren Hinweis. Herzlichen Gruß Helmuth
mirre1 Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Schmirgel grob,Schmirgel fein ,feddisch. Ich nehm den Dremel
ennertblume Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Meinst du den "Brennpeter" Sabine? Jetzt bin ich aber traurig, dass du die Holzbrettchen fürchterlich findest . Ich finde die soooo schöön! Vor allem die Sinnsprüche darauf: "Trautes Heim, Glück allein" oder "Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch"oder "Lieber Gott, wenn es dich gibt, rette meine Seele, wenn ich eine habe". Sowas wollte ich dir eigentlich in den Nikolaussack stecken - als liebe Überraschung. Mit grünem Brand natürlich. Und was mach ich jetzt? Spaß beiseite: ist nicht auch dieses Holzbrennding nich zu heiß für die Plaste? Die Doppelklingen-Skalpelle von Prym kommen aus dem Hause Olfa - nur mal so als Info.
mirre1 Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Also das macht mich jetzt echt betroffen. Mist,auf dem Brettchen hätte ich doch Schablonen brennen können. PS: Je heiß desto zügig brennen ,das heißt mit etwas Übung benutzt du das Teil nachher wie einen Stift. Das Skalpell hab ich auch ,bin aber für die Kurven zu böd.
liebeslottchen Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Als Material nehme ich gerne diese Plastikregister aus dem Bürobedarf (mein Sohn ist so lieb und bricht diese Reiter ab, so dass er das Registerblatt nicht mehr für die Schule brauchen kann. Ich betreibe also umweltfreundliches Recycling) Als Werkzeug nehme ich echte Skalpelle (diese Einwegdinger aus der Tierarztpraxis - also schon wieder Recycling) Da nehme ich dann aber eine weiche Unterlage, durch die man durchschneiden kann. Dann lässt sich das Skalpell besser führen (halt wie "in echt", da schnippelt man auch eher weichere Sachen ) Ich fürchte jetzt nur, dass nicht jeder die Chance hat an richtige Skalpelle dran zu kommen. Aber diese Methode, bei der man in eine weiche Unterlage (ich hab da immer so nen Styroporblock) reinschneidet, müsste auch mit nem Bastelskalpell funtionieren. Ich weiß halt nicht wie schnell die dann stumpf werden. Das ist bei mir ja egal, weil es eh Abfall ist. Marion
Lotte Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Hallo Helmut Ich habe mir auch mal den Kopf zerbrochen, bis mir jemnd diese löcherige Folie gezeigt hat. Die ist total easy zu handhaben und immer wieder verwendbar. Kosten liegen meine ich zumindest um die 10-15€. Ich habe sie zu Hause und möchte sie nicht mehr missen. Das Muster trage ich mit einem Silberstift auf, der sich durch die Löcher dann auf den Stoff überträgt. Liebe Grüße Lotte
Helmuth der Schmied Geschrieben 26. Juli 2007 Autor Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Hallo, danke für den Hinweis auf die Lochfolie. Wie nennt sie sich und wo bekommt man sie, die Lochfolie? Gruß Helmuth
mirre1 Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Das stimmt,die Lochfolie ist klasse. Nur muß man dann jedesmal aufs Neue die Muster aufzeichnen bzw. die alten Muster abwaschen. Ich brenne ein Muster und habs für die Ewigkeit. Oder meint ihr was anderes als ich Ich meine die Clover Netzfolie .
Rookie65 Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Für Quiltschablonen habe ich auch schon Tonkarton genommen und mit einem Bastelskalpell ausgeschnitten. Man muß nur darauf achten, nicht am falschen Ende zu schneiden. Also die Schablone sollte nicht zu instabil werden, damit sich das Muster beim Übertragen auf den Stoff nicht verzieht. Zum Markieren habe ich Quilt Pounce genommen, das ist eine Kreidepuder, das durch einen Schwamm aufgetragen wird. Bei dunklen Stoffen ist es sehr gut sichtbar, bei hellen je nach Tageslicht nicht so gut. Das Pulver gibt es aber auch zum Nachfüllen in blau. Der Vorteil ist: Wenn mir die Anordnung des Musters nicht gefällt, kann ich mit einem feuchten Tuch und Bügeleisen die Markierung schnell wieder entfernen, was bei machen Markierstiften nicht ganz so einfach ist. Oder noch eine Methode: Das Muster auf Papier übertragen, mit der Näma ohne Faden das Muster durchpieken (wer Kinder hat, kennt das in der Art sicher vom Kindergarten: Prickeln hieß das glaub ich). Bei dunklen Stoffen Mehl in ein Stoffbeutelchen geben, bei hellen Stoffen Zimt. Allerdings habe ich diese Methode noch nicht ausprobiert, aber schon öfters davon gelesen. Viele Grüße Rookie
dede Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Hallo Helmut, versuch mal das: klemme das Plastik (ich nehme mal an es ist ähnlich Plexiglas) zwischen zwei Brettchen (Schraubzwinge). Das ganze Sandwich dann mit der Kreissäge durchschneiden. So fliegt Dir das Plastik nicht um die Ohren und es gibt einen glatten Schnitt. Kanten eventuell mit gaaaaaanz feinemSchmirgelpapier nachaberbeiten. Viele Grüße von Sonja (die zwar wenig Ahnung von Quiltschablonen aber dafür umso mehr von Plexiglas hat)
eigenhaendig Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 ennertblume schrieb: ... Irgendwo, in den endlosen Weiten des Internets hab ich auch mal so eine "Art Lötkolben" für solche schmalen Schlitze gesehen - hab aber vergessen, wo. Hallo, soweit ich mich erinnere, hatte "Keepsake Quilting" die mal vor Jahren im Sortiment; sowohl den Lötkolben, als auch die feinen Spitzen. Und da gab es auch eine extra Folie dafür. Nannte sich irgendwas mit Mylar.... (Hatte aber nichts mit den Windsurf-Segeln zu tun. ) Meine Erfahrungen mit dem Zeug waren leider nicht überzeugend. @ Helmut: Diese "Lochfolie" wird extra zum Übertragen von Quiltmustern verkauft und gibt es in homöopathischen Dosen meines Wissens nach bei "Clover" im Programm. Irgendwo habe ich mal gelesen, daß man einen ähnlichen Effekt mit grobem Gardinenstoff aus Kunstoff erzielen könnte. Habe ich aber nie probiert. Grüße, Sabine
Knappkantig Geschrieben 26. Juli 2007 Melden Geschrieben 26. Juli 2007 Hallo, ich misch mich mal ungefragt dazwischen. Ist mit Lochfolie der 'Mesh Transfer Canvas' von Clover gemeint? Das ist die offizielle Bezeichnung, keine Ahnung wie das bei Euch heisst. Das Teil ist super und ist beispielsweise hier und hier beschrieben. Ich nehm die Folie auch viel zum Übertragen von Mustern auf dicke Fleecestoffe.
Lotte Geschrieben 27. Juli 2007 Melden Geschrieben 27. Juli 2007 Hallo JAAAAAA genau die meine ich!!! Liebe Grüße Lotte
lene Geschrieben 27. Juli 2007 Melden Geschrieben 27. Juli 2007 Also ich finde den Aufwand den ihr da treibt ganz schön hoch! Ich verwende stinknormalen Bastelkarton oder die Trennblätter für Ordner. Bei feineren Motiven auch die Folien, die bei Spiralbindern verwendet wird. (0,2mm) Geschnitten wird mit dem Bastelskalpel. Ich hatte damit noch nie Probleme. Die Schablonen sind auch wiederverwendbar.
Naehjule Geschrieben 27. Juli 2007 Melden Geschrieben 27. Juli 2007 Hallo! Ich nehme für kleinere Schablonen gern Overheadprojektorfolien. Gibt es im gut sortierten Bürobedarfladen. Sie ist stabil, mit Schere und Cutter bearbeitbar und günstig. Lieben Gruß Lydia
BiZi Geschrieben 31. Juli 2007 Melden Geschrieben 31. Juli 2007 Hallo an die Handwerker! Mein Mann hat eine kleine Fräse, damit hat er mir schon einige Schablonen aus Plexiglas angefertigt. geht super! Sperrholz, dünne Kupfer- oder Alubleche würden auch gehen. Leider kostet so ein Ding allerhand und nur für Schablonen wäre es sicherlich keine Alternative. Vielleicht gibt es aber jemanden im Bekanntenkreis, der so ausgestattet ist? Birgit
eigenhaendig Geschrieben 31. Juli 2007 Melden Geschrieben 31. Juli 2007 BiZi schrieb: Hallo an die Handwerker! Mein Mann hat eine kleine Fräse, damit hat er mir schon einige Schablonen aus Plexiglas angefertigt. geht super! Sperrholz, dünne Kupfer- oder Alubleche würden auch gehen. Leider kostet so ein Ding allerhand und nur für Schablonen wäre es sicherlich keine Alternative. Vielleicht gibt es aber jemanden im Bekanntenkreis, der so ausgestattet ist? Birgit Hallo, Das würden dann aber sicher Schablonen, die zum Zuschneiden gedacht sind. Ich glaube aber, es ging eher um Schablonen für die Quiltmuster, also die Linien, die später per Hand oder Maschine nachgesteppt werden. Der Ausdruck "Quiltschablonen" ist da leider mißverständlich. Grüße, Sabine
BiZi Geschrieben 1. August 2007 Melden Geschrieben 1. August 2007 Es geht beides: sowohl Schablonen zum Zuschneiden, z.B. Hexagons aus transparentem Material (super für bestimmte Musterdetails) als auch Quiltschablonen wurden erstellt! Heute Abend liefer ich ein paar Fotos! Birgit
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