Ramses298 Geschrieben 24. August 2012 Melden Geschrieben 24. August 2012 Hallo Forum! Versuchen wir es erst einmal mit Worten und einem Bild. Die Sache ist recht tricky. Wenn man es aber ein paar Male gemacht hat, dann kann man es mit verbundenen Augen! Die Achse aus dem Oberteil ziehen/entfernen! Das "Metallteil" ganz unten rechts im Bild um etwa 180° gedreht so in den Anlasser legen/stellen, daß die "Zacken" in der "Lagerung für Zacken" sitzen. Dann die Feder in die "Federhalterung" des "Metallteils" legen. Das Anlasserunterteil in die rechte Hand nehmen. Mit dem Zeigefinger an der markierten Stelle drücken, daß das Metallteil mit etwas Druck gegen die Kohlen drückt. Das Oberteil so auf die Feder setzen, daß die Federhalterung des Oberteils in der Feder sitzt. Das Oberteil weiter nach unten drücken und im richtigen Moment den Zeigefinger vom "Metallteil" nehmen. Darauf achten, daß das Oberteil mit dem Unterteil bündig ist. Das Ganze zusammengedrückt halten und das Oberteil so weit verschieben (aber sehr vorsichtig, sonst fällt das Konstrukt wieder auseinander!), daß man die Achse, die auf dem Bild im Oberteil sitzt, durch die Bohrungen des Ober- und Unterteils schieben kann. Die Schraube im Unterteil festziehen, daß die Achse nicht herausfallen kann. Fertig! Vorher würde ich aber schon den Kondensator ersetzen, sonst ist die Arbeit für die Katz. Alles Gute! Ramses298.
nyphis Geschrieben 26. August 2012 Melden Geschrieben 26. August 2012 Sooo ... alles wieder im grünen Bereich! Erstmal ein großes Dankeschön an Ramses Meine Maschine schnurrt auf jeden Fall wieder wie ein Kätzchen Und damit die Nachwelt nicht vor dem gleichen Problem steht, hier mal ein paar Tipps und Bilder dazu ... Gebraucht wird ein X2 Entstörkondensator mit 0,1µF z.B. von Conrad Der Kondensator hat auch keine Polung und muss "einfach" eingelötet werden. Und dann kann man mit Hilfe von Ramses Post und meinen Bildern den Fußanlasser hoffentlich richtig wieder zusammensetzen. Viel Spaß!
nyphis Geschrieben 29. August 2012 Melden Geschrieben 29. August 2012 Erstmal ein riesengroßes Dankeschön an Ramses ... Die Beschreibung hat gereicht, damit ich den Fußanlasser richtig wieder zusammensetzen konnte ... jetzt schnurrt das Maschinchen wieder wie ein Kätzchen! Ich hatte das Zusammenbauen hier schon mal als Post verfasst (sogar mit Fotos) - aber das Forum hat mir gesagt, dass das erst ein Moderator freischalten muss ... Ich hoffe nur, dass der Post nicht verloren gegangen ist ... hab' die Bilder etwas vorschnell gelöscht ...
woelfchen72 Geschrieben 26. Juni 2013 Melden Geschrieben 26. Juni 2013 Hallo @all, die Kondensatoren von 3 Anlassern sind bei mir in Ordnung, aber die Wirkungsweise aller drei Anlasser ist extrem unterschiedlich. Der Motor fängt an mit brummen und dann fährt er sofort mit "Vollgas" an. Der Motor fängt an mit brummen läuft relativ schnell an. Der Motor fängt an mit brummen und fängt langsam an. Was ist für die richtige Funktionsweise der Widerstände ausschlaggebend? LG Wölfchen
Ramses298 Geschrieben 26. Juni 2013 Melden Geschrieben 26. Juni 2013 Hallo Forum! Was ist für die richtige Funktionsweise der Widerstände ausschlaggebend? Das kann man pauschal nicht sagen, weil auch ein Fehler/Verschleiß vorliegen kann. Man kann das aber in gewissen Grenzen durch Verlagerung der Widerstandskörper und durch Zurechtbiegen des blechernen Betätigers einstellen. Alles Gute! Ramses298.
peterle Geschrieben 27. Juni 2013 Melden Geschrieben 27. Juni 2013 Der dritte scheint in Ordnung zu sein, die anderen sind vermutlich defekt. Meistens sind das gebrochene Kohlenscheiben in den Widerständen.
Flickschneider Geschrieben 27. Juni 2013 Melden Geschrieben 27. Juni 2013 Hallo @all, Der Motor fängt an mit brummen und dann fährt er sofort mit "Vollgas" an. Der Motor fängt an mit brummen läuft relativ schnell an. Der Motor fängt an mit brummen und fängt langsam an. Getestet mit einer Maschine? Der Zustand der Maschine wird durch einen Widerstansanlasser noch "verschärft".
peterle Geschrieben 27. Juni 2013 Melden Geschrieben 27. Juni 2013 Getestet mit einer Maschine? Der Zustand der Maschine wird durch einen Widerstansanlasser noch "verschärft". Kannst Du mir den letzten Satz bitte erklären, ich verstehe nicht, was Du meinst. Danke.
RifHarry Geschrieben 7. April 2015 Melden Geschrieben 7. April 2015 Hallo. Jetzt hat es auch meinen Anlasser zerhauen, sie fing im Betrieb an zu stinken. Doch wenn ich das richtig sehe (er ist schon geöffnet) liegt es nicht am Kondensator, sondern an der Spule die drin verbaut ist, jedenfalls ist dir linke Wicklung stark verschmort, auch wenn ich sie noch durchmessen kann (0,2ohm), was wohl auf einen Wicklungsschluss hindeutet. Kennt jemand passenden Ersatz für diese Spule? Oder welche Werte die neue haben muss?! Danke für die Hilfe.
josef Geschrieben 8. April 2015 Melden Geschrieben 8. April 2015 Hallo. Jetzt hat es auch meinen Anlasser zerhauen, sie fing im Betrieb an zu stinken. Doch wenn ich das richtig sehe (er ist schon geöffnet) liegt es nicht am Kondensator, sondern an der Spule die drin verbaut ist, jedenfalls ist dir linke Wicklung stark verschmort, auch wenn ich sie noch durchmessen kann (0,2ohm), was wohl auf einen Wicklungsschluss hindeutet. Kennt jemand passenden Ersatz für diese Spule? Oder welche Werte die neue haben muss?! Danke für die Hilfe. im Forum bitte Fotos als anhang hochladen ich "seh" sonst nix
RifHarry Geschrieben 8. April 2015 Melden Geschrieben 8. April 2015 Hallo und danke für das Willkommensschild. Hier anbei das Foto: Denk mal die Spule soll nicht so schwarz sein? Ich meine, ich kenn das Problem, das sich Staub im Pedal sammelt und dann verbrennt, was auch richtig stinken kann. Aber das deshalb die Spule so aussieht... Vielleicht werd ich morgen einfach mal den Anlasser an die Machine anschließen und schauen ob was geht, nachdem ich alles gereingt habe. Mehr als Puff kann ja nicht passieren
josef Geschrieben 8. April 2015 Melden Geschrieben 8. April 2015 Hallo und danke für das Willkommensschild. Hier anbei das Foto: Denk mal die Spule soll nicht so schwarz sein? Ich meine, ich kenn das Problem, das sich Staub im Pedal sammelt und dann verbrennt, was auch richtig stinken kann. Aber das deshalb die Spule so aussieht... Vielleicht werd ich morgen einfach mal den Anlasser an die Machine anschließen und schauen ob was geht, nachdem ich alles gereingt habe. Mehr als Puff kann ja nicht passieren nein ! das ist sinnlos besorg dir einen neuen "Hufeisen"-anlasser bei ebay
Ramses298 Geschrieben 10. April 2015 Melden Geschrieben 10. April 2015 Hallo Forum! Die Spulen sind in Reihe mit dem Motor geschaltet (wenn ich mich jetzt nicht sehr irre). Ich würde, wenn tatsächlich ein Wicklungsschluß vorliegt (dann würde ich aber auch prüfen, ob der Motor nicht zu viel Strom zieht), die Spulen ausbauen und den Anlasser ohne betreiben. Diese Spulen sind nur im U118/1 enthalten, beim Vorgänger (U118) fehlen diese. Daher würde ich mal sagen, daß es kein so riesiges Problem ist, wenn sie fehlen. Daß der Kondensator aber enthalten ist, darauf würde ich Wert legen. Alles Gute! Ramses298.
RifHarry Geschrieben 15. April 2015 Melden Geschrieben 15. April 2015 Nochmal zu diesem Thema: Meine Mutter hatte gearbeitet und dann fing es wohl an aus dem Fussschalter zu qualmen. Der Schaden war ja auch auf dem Bild ganz gut erkennbar. Hatte jetzt einfach mal die Spule ausgebaut und die Pedale wieder angeschlossen, doch es tut sich nichts. Jetzt hatte ich noch eine U118 rum zu liegen, also halt ohne die /1 und habe mir gedacht, das ich es damit mal probiere. Ist das erlaubt? Als ich die nämlich angeschlossen und betätigt habe, flieg die Sicherung raus und dann hat es auch der Maschine hinten oben raus gequalmt. Hab ich jetzt durch diesen Test mehr kaputt gemacht als vorher??????
Magitta Geschrieben 17. April 2015 Melden Geschrieben 17. April 2015 Wie erkenne ich ob der Kondensator defekt ist? Habe den Fußanlasser geöffnet und kann diesen auch wieder schließen. Ist der Fußanlasser unter Strom,läuft er sofort los.Ist das dann immer der Kondensator? Wer kann helfen? Danke! Magitta
josef Geschrieben 18. April 2015 Melden Geschrieben 18. April 2015 Wie erkenne ich ob der Kondensator defekt ist? Habe den Fußanlasser geöffnet und kann diesen auch wieder schließen. Ist der Fußanlasser unter Strom,läuft er sofort los.Ist das dann immer der Kondensator? Wer kann helfen? Danke! Magitta wie immer : bitte Fotos bitte Fotos ...
Ramses298 Geschrieben 20. April 2015 Melden Geschrieben 20. April 2015 Hallo Forum! Nochmal zu diesem Thema: Meine Mutter hatte gearbeitet und dann fing es wohl an aus dem Fussschalter zu qualmen. Der Schaden war ja auch auf dem Bild ganz gut erkennbar. Hatte jetzt einfach mal die Spule ausgebaut und die Pedale wieder angeschlossen, doch es tut sich nichts. Jetzt hatte ich noch eine U118 rum zu liegen, also halt ohne die /1 und habe mir gedacht, das ich es damit mal probiere. Ist das erlaubt? Als ich die nämlich angeschlossen und betätigt habe, flieg die Sicherung raus und dann hat es auch der Maschine hinten oben raus gequalmt. Hab ich jetzt durch diesen Test mehr kaputt gemacht als vorher?????? Oje!! Das hatte ich einmal, und es erklärt dann auch, wieso die Spule kaputt ist. Ich behaupte mal ziemlich überzeugt, daß im Motor der Entstörkondensator hinüber ist. Und das ist viel schlimmer als der defekte Kondensator im Anlasser (bis auf die Unfallgefahr!). Bevor der Motor nicht repariert ist, mache bitte KEINE weiteren Experimente!!! Die Kurzschlußströme machen sonst mit Deinen Anlassern kurzen Prozeß! Der U118/1 kann durch den U118 ersetzt werden. Aber erstens hat dieser einen etwas anderen Anschluß und zweitens bitte erst den Motor reparieren oder ersetzen! Die Spulen darf man im U118/1 auch nicht einfach entfernen, sondern muß diese dann überbrücken, denn diese befinden sich, anders als der Kondensator, nicht parallel, sondern in Reihe im Stromkreis. Alles Gute! Ramses298.
Tom69 Geschrieben 20. Januar 2018 Melden Geschrieben 20. Januar 2018 Hallo Forum, ich bin neu hier und klink mich mal an dieser Stelle ein auch wenn es sich bei meinem Problem nicht wie im Titel um den Kondensator handelt sondern wie bei RifHarry um die Spule. Schade das die Diskussion nicht fortgesetzt wurde. Der Fußanlasser meiner Schwiegermutter ist schon um einiges älter, vom Prinzip aber auch so aufgebaut. Weil der Motor jetzt nicht mehr laufen wollte habe ich zuerst den geprüft und dabei festgestellt das der Entstörkondensator defekt ist. Nachdem ich ihn ersetzt habe lief der Motor trotzdem nicht. Bei der weiteren Fehlersuche bin ich im Anlasser auf eine leicht angebrannte Spule gestoßen die sich beim durchmessen als defekt herausstellte. Und nun beginnen meine Probleme. Es ist nichts mehr zu lesen was da mal draufstand und auf der Servicseite von Veritas ist dieser Anlasser (noch) nicht beschrieben. Weiß jemand was da verbaut wurde? Der Wiederstand und die Induktivität sollten schon passen. Vielen Dank im Voraus, Gruß Tom.
MiW Geschrieben 21. Januar 2018 Melden Geschrieben 21. Januar 2018 (bearbeitet) Hatte das gleiche Problem hier im Forum und auch in einem anderen Forum berichtet. Das Angeschmorte sind Drosseln und können entfernt werden. Lies dir den Thread mal genau durch. Hier ging es zwar um den defekten Entstörkondensator im Motor, aber im habe damals im Anlasser Kondensator und Spule durch neue Bauteile ersetzt. Merke gerade, es ist wahrscheinlich nicht möglich, zu dem anderen Forum zu verlinken. Auf dem Foto kann man aber sehr gut erkennen, was ich wie geklemmt habe (hoffe ich). Das waren die Bauteile: https://www.conrad.de/de/mkp-folienkondensator-radial-bedrahtet-01-f-250-v-10-15-mm-o-x-h-11-mm-x-5-mm-seika-mk250k104-1-st-455892.html https://www.conrad.de/de/metallschicht-widerstand-12-m-axial-bedrahtet-0414-1-w-mfr1145-1-st-419931.html Es ist motorseitig (rechts) die blaue Ader mit dem rechten Eingang des Reglers, die schwarze Ader mit dem linken Eingang des Reglers und von der Steckdose (links) her die schwarze Ader wiederum mit dem rechten Eingang des Reglers verbunden. Die beiden weißen Adern sind direkt miteinander verbunden. (Die alten braunen am Regler waren weggebrochen, deswegen jetzt blau bzw. gelb, die roten Schutzleiter wie gehabt.) Kondensator und Widerstand liegen parallel zum Regler. Zum Schluss Pappe drüber wegen Gehäusekontakt. P.S.: Das nächste Mal vielleicht ein neues Thema eröffnen. Der Titel passt nicht so recht zu deinem Problem. Vielleicht kann ein Mod. das auch abtrennen. Bearbeitet 21. Januar 2018 von MiW
Tom69 Geschrieben 21. Januar 2018 Melden Geschrieben 21. Januar 2018 Hallo MiW, Wie geschrieben, ich bin neu hier und weiß nicht wie ich ein neues Thema beginne (darf ich das noch nicht?), deswegen habe ich versucht ein passendes zu finden. Vielen Dank für deine Antwort. Ich dache das hat schon seinen Grund warum die Drosseln eingebaut sind und wollte sie nicht einfach weglassen. Wie was angeschlossen war habe ich mir notiert so das ich es auch wieder zusammen bekomme. Ist auf deinem Bild aber gut zu erkennen. Bei Reichelt habe ich verschiedene Drosseln gefunden mit unterschiedlichen Wiederstands- und auch Induktivitätswerten. Aber welche ist die richtige? https://www.reichelt.de/Stromkompensierte-Drosseln/2/index.html?ACTION=2&LA=2&GROUPID=3183
MiW Geschrieben 21. Januar 2018 Melden Geschrieben 21. Januar 2018 (bearbeitet) Ich denke, dass sind Entstördrosseln, so richtigen Sinn machen die aber im Anlasser nicht, sie sollen vielleicht ein einfaches Knacken im UKW-Empfang verhindern, wenn man den Anlasser betätigt. Viel wichtiger ist der Entstörkondensator im Motor. Mag sein, dass ich mich irre, meiner Meinung nach bist du mit dem von mir verlinkten Widerstand und Kondensator auf der sicheren Seite. Wenn du sie aber unbedingt wieder einbauen willst, kann ich dir leider nicht sagen, welchen Widerstand sie haben müssen. Die aufwändigen Entstörmaßnahmen in klassischen Nähmaschinen sind heutzutage völlig obsolet. Weil: 1. hört sowieso keiner mehr AM - Rundfunk (bei dem sich die Störungen hauptsächlich bemerkbar machen würden), es gibt ja in Deutschland und Österreich keinen einzigen MW - Sender mehr. 2. ist das Netz durch Schaltnetzteile, Energiesparlampen, Computer u. dgl. ohnehin schon so verseucht, daß die paar Knacker von Deiner NM da völlig unerheblich sind. Ich garantiere Dir, wenn Du nicht gerade einen Kurzwellenamateur in unmittelbarer Nachbarschaft hast, wird sich niemand über Störungen durch Deine NM beschweren. Die EINZIGE Berechtigung, die Entstörkondensatoren noch haben, ist die Verringerung des Bürstenfeuers (in den Motoren) und des Verschleisses der Vollgaskontakte im Anlasser (bzw. des Kontaktpakets bei solchen mit Widerstandskaskade). Bearbeitet 21. Januar 2018 von MiW
Tom69 Geschrieben 24. Januar 2018 Melden Geschrieben 24. Januar 2018 Ah danke, dann werde ich den Anlasser mal nach deinem Vorschlag umbauen. Wenn es nur wegen der Funkentstörung ist sollte es nicht weiter problematisch sein.
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