-gartenuta- Geschrieben 30. Januar 2010 Melden Geschrieben 30. Januar 2010 Ich hab einen Webrahmen mit Gatterkamm geerbt. Aber ohne Schiffchen (ich glaube so heißen die Teile zum Wolle aufwickeln) und ohne das Teil womit man den eingewebten Faden "anschlägt". Aber mein Hauptproblem ist, dass ich nicht rausbekomme wie man ihn bespannt. Ich will den Webrahmen für eine Behindertenwerkstatt nutzen. Bisher haben wir gut mit den Schulwebrahem gearbeitet und es hat auch alles geklappt. Aber das Systhem dieses Rahmens verstehe ich nicht. Es ist mir nicht klar wie die Löcher und die Schlitze die im Gatter vorhanden sind zu der Anzahl der Schlitze in den Holzteilen passen soll. Das geht irgendwie nicht auf. Hat jemand eine Anleitung die er mir mal kopieren könnte und gegen Porto schickt? Das wäre schön. Danke schon mal.
Gildi Geschrieben 30. Januar 2010 Melden Geschrieben 30. Januar 2010 Es gibt ganz vernünftige Literatur zu diesem Thema, teils auch online. Aber ich schaue auch gerne in mein Regal. Hilfreich wäre aber ein Bild Deines Rahmens. Bisher habe ich nämlich nicht genau verstanden, was Du mit dem "Gatter" meinst. Vielleicht fehlt ja gar nichts außer den Schiffchen. Also, Foto wäre hilfreich.
Ranunkel Geschrieben 31. Januar 2010 Melden Geschrieben 31. Januar 2010 Hallo Uta, wenn ich mich richtig erinnere, wird die Kette bei den Gatterkämmen einmal durch den Schlitz und einmal durch das Loch geführt. Das Fach wird dann durch Hochziehen oder nach unten drücken des Kammes gebildet. Schau mal hier, 4. Bild von oben @Gildi, Gatterwebrahmen sind bessere/stabilere Schulwebrahmen. Herzliche Grüße Ulrike
Ranunkel Geschrieben 31. Januar 2010 Melden Geschrieben 31. Januar 2010 Nachtrag: Bei Kircher gibt es das vergriffene Buch "Weben auf Rahmen" von Ursula Kircher als PDF zum Download. Unter Webanleitungen/Bücher, der dritte Link zum PDF. Das ist eine sehr ausführliche Anleitung ... LG Ulrike
wilke Geschrieben 31. Januar 2010 Melden Geschrieben 31. Januar 2010 Hallo Uta, Es ist mir nicht klar wie die Löcher und die Schlitze die im Gatter vorhanden sind zu der Anzahl der Schlitze in den Holzteilen passen soll. Das geht irgendwie nicht auf. Normalerweise kann man so einen Webrahmen mit verschiedenen Gatterkämmen (das heißt mit Gatterkämmen die unterschiedlich breite Zwischenräume haben) weben. Man muß also abmessen wieviel Löcher und Schlitze der Gatterkamm pro cm hat und dann abmessen wieviel Zacken pro cm der Rahmen hat und entsprechend endweder 2 oder mehr Faden pro Zacken oder bei einem sehr breiten Gatterkamm nur durch jeden 2. Zacken eine Faden legen. Beispiel , der Gatterkamm hat 6 Löcher pro cm, der Rahmen 4 Zacken pro cm, dann käme in die 1 Zacke 1 Faden, in die 2. Zacke 2 usw. Anschlagen kann man das gewebte endweder mit dem Gatterkamm oder mit der Webnadel. Webnadeln kann man entweder fertig kaufen oder wenn man geschickt ist und etwas Werkzeug hat selbst machen. Dazu braucht man eine sehr glatte 3-4 cm breite , stabile dünne Holzlatte. Sie muß etwas länger sein als die Breite des Webrahmens. An den beiden Längsseiten muß sie rund ausgeschnitten werden. Der Ausschnitt und die Kanten sollten sehr gut glatt geschmiergelt werden damit nicht daran hängen bleiben kann. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt und wünsche Dir viel Erfolg. Kiki
-gartenuta- Geschrieben 2. Februar 2010 Autor Melden Geschrieben 2. Februar 2010 Großen Dank an Wilke und Ranunkel!!!!!!! Eure Antworten haben mir schon ein schönes Stück weiter geholfen. Wirklich herzlichen Dank.
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