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Glückskind

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Everything posted by Glückskind

  1. Na, da ist der Patient doch gerettet. Du bist wirklich eine nette Schwägerin. Der Vollständigkeit halber möchte ich noch kurz erwähnen, dass Vliesofix nicht allein glücklich machend ist. Also, mich hat es jedenfalls noch nie wirklich glücklich gemacht. Trotz korrektem Aufbügelns. Mich macht steam a seam (ich benutze die Variante mit dem Zusatz "2") glücklich. Das hält nämlich wirklich. Auch ohne festnähen. Allerdings kann der Stoff vom Dach auch imprägniert sein und dann hält vermutlich nur genau das, was Du gemacht hast: festnähen! Liebe Grüße, Juliane
  2. Glückskind

    Kleid Tunika recycelt

    Altmodisch? Das Wort gibts doch gar nicht mehr. Das heißt doch heutzutage RETRO und ist total angesagt! Dein Mann hat keine Ahnung. Ich finde es schön. Die Farben werden auch in 200 Jahren noch gut zusammen passen. Gibts denn auch ein angezogenes Foto? Ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, wie das dann sitzt! Liebe Grüße, Juliane
  3. Freut mich, dass es Euch gefällt! Die Anleitung findet Ihr unter "African flower granny", die Dame, die diese Anleitungen verkauft, benutzt den nickname Elizza. Ich darf keinen direkten Link setzen, da sie auch einen Shop hat. Bei youtube findet Ihr auch ein Video, in dem sie das Granny vorhäkelt. Ich habe inzwischen endlich mal meinen kleinen Hasen in seinem Japankleid fotografiert. Diese Bilder kommen mal wieder in die Galerie, bittesehr: KLICK! So, wo war ich? Ach ja. Öhm. Frühling. Ich guck dann mal, was mir dazu so einfällt, mitten im Schnee... Liebe Grüße, Juliane
  4. Eigentlich sollte dieses Kleid schon zu Weihnachten fertig sein, aber dieses Jahr hatte ich einfach keine Lust, mir so viel Streß vorm Fest zu machen. Deshalb ist es erst letzte Woche fertig geworden. Das Schneeflöckchenmuster auf dem Batist ist ja nun auch wirklich noch aktuell, jedenfalls bei uns im Norden... :rolleyes: Der Baumwollbatist ist ein Traum, nur die feinen Säume hätte ich ohne Roxannes glue-baste, einen flüssigen Heftkleber für Naturfasern, niemals so exakt hinbekommen. Die Schnitte aus dem Buch sind hinreißend, aber japanische Kinder haben offenbar kleine Köpfe und sehr dünne Arme. Die Armlöcher sind sehr klein, ich fürchte, wenn das Kleid nächsten Winter noch passen soll, müssen nochmal neue Ärmel dran. Zum Glück reicht der Stoffrest noch dafür... Der Kontrast zwischen dem puscheligen Nicky und dem zarten Batist war so geplant und gefällt mir sehr gut. Das Kind findet das Unterkleid allein übrigens komplett ausreichend. ICH dagegen finde, es sieht ein bisschen nach Nachthemd aus, trotz der hellblauen Paspeln an Ausschnitt, Ärmel und Saum, wo ich das Gummiband durch einen blauen Tunnel gezogen hab. ;) So. Ob dann jetzt mal der Frühling kommt? Liebe Grüße, Juliane
  5. Toll. Schade, dass sowas an meinen Kindern gar nicht gut aussieht. Die Äpfelchen in zwei Farben machen wirklich was her! Liebe Grüße, Juliane
  6. Ups... das ist aber schon wieder lange her... Egal. Ich melde mich zurück. Wir sind schon wieder in Woche 1 nach unseren Frühjahrsferien (ja, früh in der Tat, muss aber auch, denn die Sommerferien beginnen bei uns in diesem Jahr schon am 21. Juni!) und ich habe in dieser Zeit tatsächlich mal Nähpause gemacht. Vorher wurde noch das Japankleid fertig, von dem werd ich dann morgen mal hoffentlich Bilder machen können. Und die grüne Hose ist auch fertig, aber dazu näh ich noch ein Kombiteil, bevor ich sie Euch zeige. Was ich Euch allerdings zeigen kann, ist mein Ferienwerk, denn ohne etwas zu tüddeln kann ich mich ja gar nicht mehr erholen. Ich habe gehäkelt, das hier: Das wird eine Passe für ein Hängerchen für meine Große (für die Kleine müsste ich die Quadrate verkleinern, sonst passen die Proportionen nicht. Mal gucken, ob ich blutiger Häkelanfänger das hinkriege). Unten dran kommt ein weicher, aber nicht allzu stark angerauter Flannell in perfektem altrosé. Obendran Träger aus demselben Stoff. Und mal gucken, ob ich noch Lust habe, unten dran eine Borte zu häkeln. War schön, mal was anderes zu machen und jetzt hab ich auch wieder richtig Lust auf meine Maschinchen. Auf in den Frühling also! Bei uns schneits. Liebe Grüße, Juliane
  7. Machen Eure Kinder auch so viel kaputt? Unser Computer war schneller wieder heil als der Berg an "Mama, reparieren bitte!"-Zeug, der mich wirklich gut beschäftigt hat. Immerhin ist eine ältere Hose wieder tragbar geworden dabei und eine Strumpfhose bekam ein neues Gummi und am Lederpuschen wurde das Glitzersteinherz wieder angenäht und... SEUFZ! Das Marienkäferkostüm wurde auch fertig, aber das ist zu unspektakulär zum Zeigen und ach! - das Licht. Fotos machen gerade wirklich überhaupt keinen Spaß. Komm doch, lieber Frühling! Die Nightingale-Tunika sieht nun so aus (da kommt wohl noch ne Rüsche an den Saum als optisches Gewicht, obwohl der dunkelgrüne Samt weniger stark absticht als es auf dem Foto aussieht: Für den Reißer hab ich einen Schlitz gemacht, weil ich das Muster hinten nicht zerschießen wollte (und wegen zu wenig Stoff keine passgenaue Stoßkante hinbekommen hätte): Auf diesem Bild könnt Ihr dann auch gleich die passende Hose sehen (sie passt wirklich, der Farbton ist derselbe. Fotos sind doof. ). Ich hab sie nach langer Suche nach einem Schnitt aus der Stenzo Nr. 6 (H/W 05-06) genäht. Gesucht hab ich deshalb lange, weil ich gern einen Ersatz für die Farbenmix-Hose Isabelle wollte, die mit 122/128 zu Ende geht und seit Jahren unsere Leib- und Magenhose ist. Die Stenzo-Hose ist das Ähnlichste, was ich finden konnte, aber sie hat doch deutlich mehr Raum in der hinteren Schrittnaht und ein dementsprechend weiteres Bein. Ich bin dabei, die Isabelle-Hose zu gradieren, so dass sie uns erhalten bleibt. Langsam können die Hosen ein bisschen schmaler werden. Freiwilliges Zugeständnis meinerseits an cool. Total uncool sind die gepufften Täschchen mit Schleifchen und das Spiegelchen statt Knopf. Dafür kamen sie extrem gut an, was die fehlende Coolness gleich wieder vergessen lässt. Da das große Kind morgen nochmal ein Konzert hat, werde ich jetzt schnell mal das Unterkleid zum blauen Japankleid für das kleine Kind zusammenklöppeln. Damit es wenigstens nochmal EINE Gelegenheit hat, es anzuziehen. Und dann gibts eine grüne Hose fürs große Kind. Und ein Buch darüber, wie man mit doofem Licht brauchbare Fotos macht. Liebe Grüße, Juliane
  8. Vermelde kurz: unser Computer macht schon eine Weile lang nicht mehr, wie er soll. Man kann es ihm nicht übel nehmen, er ist jetzt fast 7 Jahre alt und fühlt sich langsam nicht mehr fit für die heutigen Anforderungen. Ich hab keine Ahnung, wie lange Herr Glückskind braucht, um den neuen dazu zu kriegen, dass er ins Netz mag. Kann also sein, dass ich für ein paar Tage von der Bildfläche verschwinde. In der Zwischenzeit kann ich dann ja mal was nähen... :rolleyes: Liebe Grüße, Juliane
  9. Arme Thea! Brauchst Du Spiegelchen? Manchmal sind sie schwer zu kriegen... Du bist ja wieder bloggig zu erreichen! War privat zu langweilig? So. Ich hab Euch Fotos gemacht. Bittesehr: Leggins & Co - KLICK! So. Jetzt Gummibändchen am blauen Kleid endgültig festmachen und gucken, was drunter kann. Dann muss noch eine Hose zurecht gemacht werden, die schon lange in Einzelteilen hier herumfliegt, weil sie schnell zu eng wurde. Jetzt ist mir eine Rettung eingefallen. Und dann schneid ich mal die Velvet-Bluse weiter zu. Das war heut mittag schon ein echter Krimi! Das Muster ist nämlich nur scheinbar ganz symmetrisch. Ich glaub, ich muss nochmal ein neues Schnitteil für den großen Einsatz basteln... (Ähm. Und irgendwer muss noch meine Wäsche aufhängen und neue Bettwäsche bei Herrn und Frau Glückskind aufziehen und die Weihnachtskugeln aus dem Fenster nehmen und gegen die Valentinsherzen austauschen und gewischt werden könnte auch mal wieder. Dankeschön! ) Bin dann mal weg! Liebe Grüße, Juliane
  10. Glückskind

    Ja, doch, Hose!

    Um die geht es nämlich in erster Linie auf diesem Bild. Ich hab grad ein UWYH laufen und in diesem Zusammenhang hab ich diese Leggins mal wieder rausgekramt. Schon vor Monaten zugeschitten und zusammengenäht, lag sie herum, weil ich überhaupt nicht mitbekommen hatte, wie wenig dehnbar der Nicky ist. Die Riviera-Leggins aus dem Farbenmix-Buch "Sewing clothes kids love" war für diesen Stoff und mein Kind in Kombination jedenfalls nicht geeignet. Und einfach Streifen einsetzen ging nicht, denn dafür waren die Stoffreste nicht lang genug. Und für einen Farbmix war mir das Grün schon allein zu quietschig. Aber ich kann ja nix wegschmeißen, was eigentlich noch geht. Also lag sie. Bis mir der zündende Gedanke kam, eine schon ewig gehegte Idee umzusetzen und einen gerafften Streifen einzufügen - nur eben nicht quer, wie mal gedacht, sondern längs. Echtes UWYH also: Stoff, Schnitt, Idee umgesetzt. Und wie ich finde ist das Ergebnis ein echter Knaller. Was meint Ihr? Die Tunika namens "Kerttu" gabs letztes Jahr zum Geburtstag und ist viel getragen worden (aber nicht in der Galerie zu sehen). Nun darf sie mit in den Frühling, warm begleitet von der Leggins und dem Nickyjäckchen (das ist in orange schonmal in der Galerie). Der Schnitt dafür stammt aus meiner einzigen genialen La mia boutique bimbi, aus der ich hoffentlich noch mehr zu nähen schaffe, bevor die Damen aus den Schnitten rausgewachsen sind. So, viel Spaß beim Gucken! Das mit den Fotos war heut mal wieder eher schwierig, obwohl das Licht eigentlich OK war. Ich glaub, da schlummert ein dringender Vorsatz für 2013... ;) Liebe Grüße, Juliane
  11. Damit Euch nicht langweilig wird, wenn ich hier so ohne Bilder vor mich hinmache, jetzt ein bisschen Augenfutter. Die Stoffe sind noch eher winterlich, Cord und Velvet, aber die Farben, die Farben! Da kommt schon ein Hauch Frühling. Ich hab auch noch einen Baumwollstoff, der farblich sehr schön mit dem Uni-Cord harmoniert, da gibts dann eine leichtere Bluse draus, die ist dann schon richtig frühlingshaft. Aber nun erstmal ein Bild: Der gemusterte wird eine Bluse, nach diesem Schnitt (aber ohne Ärmel, vermutlich, weil der Stoff nicht reicht) - der Einsatz wird dunkelgrün: Das ist the one and only Nightingale-Tunika aus der Ottobre 4-2009. In dieser Ausgabe ist übrigens auch einer der genialsten Hosenschnitte aller Zeiten drin, die sogenannte Tulip-Hose, die vorne einen langen und hinten einen kurzen Volant hat - heiß geliebt bei meiner Großen, die diesen Schnitt immer wieder verlangt. Da ein kurzer und ein langer Volant keine echte Herausforderung darstellt, macht es auch nichts, dass der Schnitt nur bis 122 geht und im Original wirklich nicht mehr passt. Wir machen oben einfach was andres dran. Der Uni wird diesmal allerdings eine schlichte Isabelle ohne Keile und alles, mit begradigtem Bein. Wobei ich nachher mal ausmessen muss, ob das dann noch über die Stiefel passt... So, und nun muss ich mal kochen gehen. Seufz. Liebe Grüße, Juliane
  12. Ist Star wars cool? Ich dachte, für Jungs wär das normaaaal mit sonem Jedi-Schwert rumzufuchteln? Du siehst, ich hab keine Jungs und deshalb auch keine Ahnung. Mein Neffe geht als Feuerspuckerdrache, aber der ist auch erst 4. Fasching ist aber auch im Ballett zum Glück erst nächste Woche, ich hab nämlich heute ein paar Flügel gekauft, die gehen so gaaaaar nicht! Da muss ich morgen gleich mal motzen gehen, obwohl die im Laden gleich gesagt haben, sie würden Faschingsartikel nicht umtauschen. Mal gucken, was denen einfällt. Es sind zwei so "Strumpfflügelchen", die in der Mitte einfach mit einem doppelten Streifen Filz zusammengeklebt sind, dazwischen laufen die Gummis für über die Schulter. Wenn Kind die Dinger anhat, klappen sie augenblicklich zusammen und zu einer Seite. Das ist noch nicht mal Faschingskram, das ist einfach nur Müll. Wie alle Mädchenmuttis von H&M wissen, kann man sehr wohl einigermaßen stabile Schmetterlingsflügel zu einem brauchbaren Preis bauen. So. : Das Japankleid ist fertig. Jetzt braucht es noch ein Unterkleid, mal gucken, was der Stoffschrank da jetzt noch so hergibt. Weißer Nicky ist es jetzt jedenfalls eher nicht mehr. Morgen komm ich hoffentlich zum Bilder machen. Und jetzt muss ich nochmal kurz in meiner Galerie gucken gehen, welche Größe die Hose hatte, die da jetzt schon ne Weile zum Weitermachen liegt... praktisch, so ne Galerie... Liebe Grüße, Juliane
  13. Ha! Ich kann wieder nähen. Wollja. Vermelde: Leggins ist fertig! Und sieht toll aus. Fotos gibts aber frühestens Mittwoch, denn diese Büx sieht nur angezogen gut aus und morgen haben wir keine Zeit für Fotos bei Tageslicht. Das Kleid muss noch ein ganz klein bisschen warten, ich muss noch einen Marienkäfer zwischenschieben. Nein, nicht für die Kleine. Für die Große... Man höre und staune. Ich fürchte, sie wir etwas auffallen zwischen Popstars und was man heutzutage mit 6 so sein will im Fasching, wenn man das aktuelle Fernsehprogramm kennt und auch ansonsten up to date ist. Wir sind das nicht, denn einen Fernsehen gibts bei uns gar nicht und bisher wurde auch nicht danach gefragt, so lange lassen wir das mal noch so. Nochmal ein bisschen Coolness-Aufschub. Uffz. Einen roten Satin-Tellerrock hab ich aus einem Rest schon zusammengetackert, einen Tüllrock mit schwarzen Punkten gibts auch, der muss bis unter die Brust hochgezogen werden und braucht noch Träger, damit er als Kleid durchgeht. Und was mach ich mitte Flügels? Schon wieder neue kaufen? Hab ich eigentlich keine Lust zu, denn die gibts meist nur im Set und Fühler haben wir schon... Vielleicht Tüll... ich hab da so eine Idee, die werd ich morgen früh mal mit Fräulein Käfer besprechen. Ansonsten hab ich ein paar schööööne farbintensive Pläne. Hach, ist das schön, wieder da zu sein! Liebe Grüße, Juliane
  14. Krank! Grippe ist doof. Mir ist heiß. Maul. Aber die Rettung der Leggins hat geklappt. Und sieht total toll aus. Nur Säume und Bund fehlen jetzt noch. Noch nichtmal das kann ich mal heimlich zwischen zwei Bettsessions einschieben. Menno. Wenn ich wieder kriechen kann, melde ich mich. Bis dahin geh ich mal schnell wieder ins Bett. Liebe Grüße, Juliane
  15. Ach, dass sie Wert auf die Meinung anderer legen find ich ja OK. Ich find nur, eine EIGENE Meinung sollte auch noch dabei sein. Darin bestärke ich meine Große sehr. Ich sag ihr immer: cool ist, was die ANDEREN gut finden. Frag Dich, ob DU gut findest, was SIE cool finden. Und sag ihnen auch, dass es Dir egal ist, wenn sie Deinen Geschmack nicht teilen. Sie fährt sehr gut damit, denn engere Jeans, wie die anderen sie tragen, mag sie zum Beispiel gar nicht anziehen. Da ist die Einsicht dann ganz schnell da und auch gefühlt - nicht nur verstanden. Allerdings ist sie auch eigenwillig genug, um sich nicht nochmal den Spaß an etwas verderben zu lassen, was sie eigentlich von Herzen gern hat. So ging es ihr nämlich im letzten Frühjahr mit ihrem nagelneuen Hello-Kitty-Roller, über den sie sich wahnsinnig gefreut hatte und den ihr vorübergehend die Nachbarstochter madig machte, weil sie ihn uncool fand (damals 2. Klasse... ). Mein armes Kind war so lange unglücklich, bis ich das rausgekriegt und sie davon überzeugt habe, dass es vollkommen idiotisch ist, cool zu sein, wenn das bedeutet, etwas ablehnen zu müssen, was man von Herzen gern hat. Sie war wie befreit und ist selig wieder auf ihren Roller gestiegen... coolsein verschoben auf später. Kleine näherische Nebenbemerkung: Wenn man eine mittelgroße Tüte vom französischen Kindermodeversandhandel erwartungsvoll öffnet, lauter schöne Teile auspackt, sich aufs Anprobieren freut, zu einer Bluse gleich einen schönen Kombistoff entdeckt (einen, der schon ganz lange einsam im Regal liegt) und dann feststellen muss, dass KEINS der Teile passt... ...dann... näht man lieber selber. Shoppen ist doof. Alles wieder einpacken und den Rücksendeschein ausfüllen auch. Bin nähen. Liebe Grüße, Juliane
  16. Waschbenzin... ich werds versuchen, danke für den Tippp (werd mich nie dran gewöhnen, dass man das inzwischen mit mehr als einem P schreibt... ) Sabine, meine Kinder haben beim Unsinn machen NIE ein schlechtes Gewissen, immer erst hinterher, das ist ja das Problem... Inzwischen hab ich die drei Jerseys endgültig "niedergemacht" und noch ein sportliches Shirt draus genäht. Die Ärmellänge muss ich nochmal am lebenden Objekt überprüfen, sie sind einfach so lang wie ging... Keine Ahnung, wieso das Shirt auf dem Bild so schief aussieht. Es ist alles gerade und die Seiten sind genau gleich lang... (Und ich lieeeebe meine Elna Ovi-Kombi, die mir den Saum sooo schön gecovert hat!) So, nun werd ich mich erstmal dem Keller widmen, denn wir wollen im Kinderzimmer noch ein Regal an die Wand hängen und dazu müssen wir ein bisschen sägen und DAZU muss wiederum der letzte Weihnachtskram verschwinden, der unseren großen Kellertisch noch belagert. Außerdem hab ich noch ein Sorgenkind: eine Leggins aus quietschegrünem Nicky, die ich nach dem Riviera-Schnitt aus dem Farbenmix-Buch (Sewing clothes kids love) nähte - halb jedenfalls, denn ich hab irgendwie verpennt, dass der Nicky kaum querelastisch ist. Böööööser Fehler. Leider reicht der Stoff nicht mehr für einen Einsatzstreifen an der Außenkante des Hosenbeins, deshalb hab ich mich bisher davor gedrückt. Aber als ich gestern die Stoffreste nochmal hervorkramte, fiel mir ein, dass ich den Streifen stückeln und raffen könnte. Dann siehts sogar so aus, als sollte es so. Mal ganz davon abgesehen, dass ich immer schon mal ein Teil mit so einem Detail versehen wollte. Und für einen breiten Bund, der die zu kurz geratene Schrittnaht verlängern kann, ist noch genug Stoff da. Neben dem Japankleid ist das also mein Projekt für heute. Und dann... brauchen wir wirklich DRINGEND Hosen. Liebe Grüße, Juliane
  17. Hallo Jessica, willkommen! Ich erblasse ja immer vor Neid, wenn ich Dein Tempo so beobachte. Die Wertschätzung ist also gegenseitig... Ja, gell, Sabine, solche Anleitungen braucht die Welt doch. Mir fehlt nur der Hinweis, ob man die Nahtzugabe am Ärmel bis zur Seitennaht zurückschneidet oder damit wartet, bis man das letzte Stückchen der Naht schliesst... ich probier das grad aus, ich berichte dann. Das Japankleid wächst still vor sich hin. Ich habs nicht eilig damit und betreibe das eher meditativ. Genau das richtige für franzögische Nähte, die mich, wär ich in Eile, wahrscheinlich eher nerven würden. Außerdem hat meine kleine Mistbiene sich verbotenerweise einen CD-Marker gekapert und damit unbemerkterweise gemalt. Solange sie auf dem Papier blieb, gings ja noch, aber dann hat sie es auf ihrer Hand probiert und schließlich ist ihr der Stift runtergefallen und hat ihre Klamotten dabei erwischt. Die schöne rosa Strickjacke geht jetzt leider nur noch für den Kindergarten , denn leider gibts ja noch keinen Fleckenteufel für wasserfeste Stifte. Ich fürchte auch, der ist nicht in der Entwicklung... Den Rolli (wir haben nur zwei in ihrer Größe und da der Winter bisher ja keiner war, wollte ich das auch nicht aufstocken) konnte ich aber retten. Eigentlich hat sie so eine schöne Belohnung ja gar nicht verdient, schaut mal: Den Hund hab ich aus einem Stoffrest ausgeschnitten und mit Steam a seam 2 aufgeklebt. Das hält ohne Festnähen! Sogar im Trockner (OK, antrocknen. Volle Pulle würd ich nicht testen). Den Baum kennen einige von Euch vielleicht schon, den hab ich letztes Jahr gezeichnet, als ich den Mädels Valentinsshirts gebastelt hab. Die Herzchen sind alle einzeln ausgestanzt. Alles aus Veloursfolie und dann aufgebügelt. Zum Glück sollte dieser Rolli eh das Motiv bekommen, weil der vom letzten Jahr nämlich zu klein ist. Der von der Großen passt noch. Nun gut. So ist dieser Plan auch umgesetzt... Zu dem niegelnagelneuverschönerten Rolli trägt die Dame von Welt übrigens eine meiner Lieblingshosen: eine Wanda aus 2erlei Jeans (z.T. Resteverwertung), abgesteppt in hellblau und vorn ein hellblauer Knopf. Schlicht as schlicht can, aber sooooo schön! Des Weiteren brauchte ich hier mal jemanden, der mein Nähzimmer aufräumt. Da der Butler und das Zimmermädchen schon wieder Urlaub haben (komisch, irgendwie machen die ständig frei... ), musste ich wohl oder übel selbst ran. Hat aber auch was für sich, weil einen dann schon lang hin und hergeschobene Stoffstapel anspringen. Die große Dame brauchte dringend mehr Shirts für den Sport. Ich fand, dafür geht der Pilzstoff grad noch. Für "normal" find ich sie fast schon ein bisschen zu groß dafür. Was meint Ihr, spinn ich? Der Stoff war mal als Leggins für die Kleine geplant, aber das Kombiteil dazu, das mir jemand vererbt hatte, sah dann an der Maus so seltsam aus, dass wir es nie angezogen haben. Und so lag der Stoff rum. Nun hat er auch seine Bestimmung gefunden, nebst den anderen Kandidaten im Stapel, die alle perfekt zu ihrem (gekauften) roten Nickyjogginganzug passen. Zum Glück war die coolste Klassenkameradin von allen der Meinung, das Shirt sei total toll. Fein. Kann ich die Reste noch zu einem kurzärmeligen verbraten und dann ist der Stapel WECH! Ach so: der Schnitt ist mal wieder mein Liebling, die sogenannte Teekannen-Tunika aus dem Ottobre-Herbstheft 2009. In 110. Und die Seiten begradigt, wie sich das für sportliche Mode so gehört. Die Hose ist auch schon wieder zu klein, seufz... Ich geh dann mal nähen. Liebe Grüße! Juliane
  18. Das sind aber mal tolle Sachen für große Mädels. Meist ist mir das ja alles ZU cool, aber Deine Teile gefallen mir richtig gut. Wenn Du noch nach Ideen suchst: guck mal bei piccolocuore (darf ich nicht verlinken, weil sie auch verkauft) - die hat immer tolle Pimp-Ideen, finde ich. So, und nun lug ich gleich mal in Dein Blog und guck mal, was es da noch so gibt. Liebe Grüße, Juliane
  19. Danke für das Lob! Gell? Wenns darum geht, mal richtig groß zu sein, dann klappt das. In den letzten Tagen musste ich ein bisschen Nachholarbeit leisten, denn wenn Mutter sich ein paar Tage lang hauptsächlich ums Nähen dreht, bleibt eben doch das ein oder andere liegen... Und nun hab ich auch noch mein kleines Häschen krank im Bett liegen, das arme. Morgen Arzt... Trotzdem - ein bisschen nähen geht, vor allem, wenn man grad Puffärmel in den Armausschnitt zu stecken hat, die vom sogenannten Weihnachtskleid. Ich werde einen neuen Titel finden müssen... Ein Bild vom Stoff bin ich Euch noch schuldig. Ich hab den Ausschnitt gleich mitfotafiert (wie meine Große immer sagte, als sie noch ne Kleine war), dann könnt Ihr den Riegel begucken, den ich einfügen musste, weil ich wegen des durchsichtigen Stoffs die Nahtzugaben von Ausschnittpasse und Kleid nicht INS Kleid klappen konnte. Und hochklappen sieht man ja leider in einem Ausschnitt wie diesem... Also, bittesehr, Baumwollorganza und Japanschnitt: Ich werd den Ärmel mit einer französischen Naht einsetzen, das dauert ein bisschen länger als gewöhnlich. Dafür schenk ich Euch den Link zu einer tollen Bildanleitung, wie man das hinkriegt, ohne sich die Finger zu brechen: Klick! Ich geh dann mal wieder Ärmel einsetzen und Hasen streicheln. Liebe Grüße, Juliane
  20. Das ewig gleiche Ding: kurz vorher wird es nochmal gaaaanz eilig. Ich nähte bis 30 Minuten vor Abfahrt beinahe pausenlos durch, schaffte es aber. Rock, Bluse und ein Brooklyn-Shrug (aus dem Farbenmixbuch "Sewing clothes Kids love") wurden fertig. Der Shrug musste schon in 134/140, der wär sonst zu eng gewesen. Die Ärmel bekamen unten einen Wellensaum, so fiel er über der Bluse überhaupt nicht auf, zumal der Farbton wirklich exakt übereinstimmt. Und der Nicky-Rest ist wieder ein bisschen kleiner. Das Konzert war ein voller Erfolg, sie hatte zwar kein Solo, weil die Zeit nicht reichte - einige Kinder spielen demnächst bei Jugend musiziert und mussten ihr umfangreiches Programm vorher einmal testen - aber sie fiel doch auf in ihrer Gruppe, zwischen lauter 9-11 jährigen. Zumal sie sich ganz am Ende, als es das obligatorische Röschen gab, in der Reihe neben die kleinsten stellten (die mit Der Kuckuck und der Esel und dem Butzemann ihren ersten gar entzücklichen Auftritt hatten ). Da sah man plötzlich sehr deutlich, dass sie von der Größe und den Gesichtszügen her zwar da, von der Leistung her aber schon ganz woanders hingehörte. Stolzbin. Für die Begabung kann ich ja nichts, aber dass sie jeden Tag übt und das ordentlich tut, das ist Muttiwerk. *Mirselbstaufdieschulterklpf*. Äh. Ja. Wo waren wir? Richtig. Ihr werdet es nicht glauben. Die Bluse ist einen Ticken zu weit. Ich brauch anderes Testmaterial, das Butterbrotpapier ist zu dick, zumal wenn man es mit Tesa verstärkt, damit es nicht einreißt. Es steht da, wo Stoff hängt... Leider führt das dazu, dass die vordere Kante eine kleine Falte bildet. Durchhängen kann es aber nicht. Ich hab vorn die Kante ganz schmal eingefasst,und auch die Nahtzugaben von den Schulterteilen hab ich dann innen mit eingeschlagen. Dass das bei 0,5 cm Breite überhaupt möglich war, hab ich wieder mal Roxannes Glue baste zu verdanken. NIE wieder ohne! Das Kind war superstolz und schwer glücklich. Zumal ich ihr noch meine ECHTE goldene Kette mit dem kleinen Violinschlüssel-Anhänger geliehen habe. In diesen Ausschnitt gehört nämlich dringend was rein. Aber zu weit sieht er nicht aus, sie wirkt auch nicht irgendwie nackelig. Egal. Bilder! Direkt nach dem Konzert bei schlechtem Licht aber immerhin. Mit und ohne Jacke. Wobei Ihr sehen könnt: die Jacke stört eigentlich gar nicht, weil sie an den Schultern vorn so winzig schmal ist und der Jacken-Wellensaum mit dem gummigerafften Rüschchen am Blusenärmel quasi eine Reihe bildet. Die Ärmel sind ohne Jacke naürlich arg geknüllt, aber zum Bügeln hatte ich wirklich keine Lust. Und im Konzert hatte sie natürlich braune Stiefel dazu an. Aber nun bittesehr: Ich tendiere sehr dazu, den Gürtel noch ein Stück hochzusetzen. Vorausgesetzt, die Bleistiftmarkierungen, die ich in geistiger Umnachtung und ganz gegen meine Gewohnheit VORNE auf den Stoff machte, gehen in der Wäsche raus. Hier nochmal von hinten - da kann man den Blümchenstoff auch wirklich gut sehen. Er ist ziemlich durchsichtig, aber vorn macht das wegen der Falten nix und hinten, weils nur ne Passe ist. Bin damit SEHR zufrieden. Und jetzt noch eins vom Konzert, weil ich so stolz bin, wie souverän sie das alles gemacht hat. Das Mädchen daneben zum Größenvergleich... So. Jetzt näh ich das Kleid für die Kleine fertig. Und dann vielleicht doch erst noch ne Hose. Ist nämlich kalt geworden hier! Liebe Grüße, Juliane
  21. Ui, Sabine, das ist ja eine Geschichte. Und das tollste ist immer, wenn alle Kopfschüttelnden hinterher mit großen Augen da stehen. Ich ändere übrigens auch fast alle Schnitte. Selten näh ich mal was so, wies soll. Dauert leider nur so doof lange... Fit for real people ist aber klasse für sowas! Wobei schmaler machen erstmal ja nicht so schlimm ist, weil man einfach rausfalten kann, was zu viel ist. Aber manche Schnitte fallen dabei leiderleider aus, das hatte ich auch schon. Alex, auf den Schnittteilen sieht mans nicht so gut, wenn man das "fotafiert", fürchte ich. Aber später kann ich nochmal ein paar kleine Zeichnungen machen, die reich ich noch nach, auch für Dich, Heike. So, und nun weiter! Gestern abend hatte ich nicht mehr so viel Lust und hab nur noch Nähvokabeln zusammengesucht und die Anleitung endgültig durchdrungen und dann noch einen Streifen an den Halsausschnitt genäht, um die Falten zu fixieren und zwei Heftnähte in Taillenhöhe gemacht, wo später der Gürtel hinkommt. Nicht, dass mir das alles unterwegs wieder auseinanderrutscht... Als ich jetzt panisch nochmal den Halsausschnitt nachgemessen habe, weil durch die Änderung an der Schulter, wie mir siedend heiß einfiel, die Ausschnittlinie kürzer geworden ist (passt noch. Puh!), hab ich das Schnittteil nochmal aufgelegt. Und ups! Gut, dass ich seitlich 1,5 cm für französische Nähte zugegeben hatte! Die Faltenlegerei hat trotz aller Sorgfalt nämlich ordentlich Stoff gefressen! Es reicht grad so noch für eine Ovinaht... . Also note to myself und to you : ERST die Falten legen, DANN das Teil in der Breite zuschneiden! Bin weg. Liebe Grüße, Juliane
  22. Waaaaaaaaaah! Es ist eine dumme Idee, Kellerfalten in einen bestickten Stoff legen zu wollen. Und dumme Ideen werden mit Zeitaufwand sonder gleichen bestraft... Ich hatte ja sowas schon leise befürchtet, aber dass es so schlimm werden würde, hätt ich nicht gedacht. Die bösen Blümchen wollten sich so gar nicht falten lassen, jedenfalls nicht freiwillig Beinah hätte ich heut mittag darüber das Abholen der Kinder verpennt, böse Mutti ! Dafür sind die Falten gelegt, gebügelt und gesteckt. Und jetzt geh ich mal weitermachen. Denn die Bluse auf dem Bild ist natürlich noch nicht meine, das ist das Bild aus der Patrones - ich hoffe, ich hab mich da nicht missverständlich ausgedrückt und mich mit fremden Federn geschmückt... Übrigens hab ich folgende Änderungen gemacht: Da der Rücken zu schmal war (was man übrigens witzigerweise an zu viel Stoff unterm Arm sehen kann!), habe ich in der Mitte der Schulter eine senkrechte Linie durch das ganze Rückenteil gezogen es an dieser Stelle durchgeschnitten und einen 0,5 cm breiten Streifen eingeklebt. Außerdem hab ich die im Schnitt vorgesehene Kellerfalte im Rücken um 0,5 cm tiefer gemacht. Die Schulter ist hinten nun ein bisschen breiter als vorn, aber da sie schräg zum Fadenlauf ist, kann man das einhalten und muss keinen Abnäher reinbasteln. Vorn war am Armloch auch zu viel Stoff, vor allem oben. Das kriegt man weg, indem man die vordere Schulternaht gegen die hintere Richtung Halssausschnitt verschiebt, bis das Zuviel weg ist. Das, was am Armloch oben dadurch fehlt, wird einfach wieder angeklebt. Komisch, aber es funktioniert. Außerdem hab ich an der Schulternaht vom Vorderteil noch ein ganz klein bisschen was weggenommen, weil das Armloch vorn zu lang war. Da der Ärmel ohnehin eingehalten wird, fand ich das vertretbar. Der Ausschnitt muss natürlich nach dieser Aktion neu gezeichnet werden, aber das ist ja kein großes Ding bei diesem Schnitt. Der Ärmel war soooo viel zu schmal - da musste "was Ordentliches" her. Man schneidet dafür den Ärmel durch - einmal quer von Armkugelansatz zu Armkugelansatz und einmal längs, da wo der höchste Punkt der Armkugel markiert ist. Nun wird der Ärmel in der Mitte um die gewünschte Menge erweitert (bei mir waren es schon 3 cm und es hätte fast noch ein bisschen mehr sein können). Dabei kann man entweder den ganzen Ärmel bis unten hin auseinanderziehen oder man lässt ihn am Saum zusammengeklebt, so dass ein "V" als Einsatz entsteht (in diesem Fall muss der Saum hinterher wieder begradigt werden) - je nach Design. Jetzt kommt noch die Armkugel: Sie wird nun so gelegt, dass sich die beiden Armkugelteile am Schulterpunkt minimal überlappen. Dann werden sie so auseinandergezogen, dass zwischen ihnen ein umgedrehtes "V" entsteht. Diese Konstruktion legt man so hin, dass die Armkugelansätze mit dem Ärmelteil so nah wie möglich zusammenfallen (eine kleine Lücke lässt sich nicht vermeiden). Die Armkugelteile überlappen die Ärmelteile jetzt so < > und die Mehrweite läuft vom Schulterpunkt bis runter zum Saum. Die Armkugel an sich wurde nicht verändert und der Ärmel passt nach wie vor ins Armloch. Evtl. braucht man am Kopf der Armkugel ein bisschen mehr Stoff, bei uns war das aber nicht nötig. Anschließend kann man die Spitzen der Armkugel noch ein bisschen nach Außen verbreitern (das muss man dann am Armloch auch machen) und die Mehrweite in den Ärmel auslaufen lassen. Dadurch entsteht ein bisschen mehr Platz für den Unterarm. War gut bei uns... Nun den Ärmel wieder einsetzen. Wenn er Falten macht, kann man ihn noch ein bisschen drehen (Falten vorn - nach hinten drehen; Falten hinten - nach vorn drehen). Dann stimmen zwar Seitennaht und Ärmelnaht nicht mehr so ganz überein, aber wer guckt da schon hin... SCHON fertig. Probiert das mit dem Ärmel mal aus, kann ja ein kleines Elfenärmelchen auf einem Stückchen Papier sein. Bilder aus dem Buch "Fit for real people" kann ich aus Copyright-Gründen hier nicht zeigen und zum Zeichnen hab ich jetzt keine Zeit - schreiben geht deutlich schneller... So, und nun drück ich mich nicht länger um meine Kellerfalten. Ich glaub, ich werd jetzt mal erstmal was tun, was ich sonst nie mache: heften. Oder doch wenigstens fixieren. Seufz. Aber ich weiß ja, dass es sich lohnen wird... Liebe Grüße, Juliane P.S.: Ach, Sabine. Komm an mein Herz! Ich frag mich ja immer, obs irgendwen juckt, wieviel ich hier sabble. Solange es nur EINEN gibt, der mitfiebert, hat sich die Frage aber erledigt. Hiermit. P.P.S: Alex, das macht man pro Saison glaub ich nur an einem Schnitt. Aber wenn Schulter und Arm mal passen, kann man ja jeden x-beliebigen Schnitt drauf übertragen. Das Chichi ist ja meist eh auf der Vorderseite. Übrigens passt bei meiner Großen Taja von Farbenmix ganz gut. Die Armkugel ist breit und flach und der Ärmel hat noch einen vernüftigen Vorder- und Hinterärmel (was Farbenmix sich ja später zunehmend gespart hat...). Außerdem ist das Ding ja als Schlufpbluse konzipiert und deshalb weit genug für breitschultrige Damen. Yasmina (auch Farbenmix) könnte aus denselben Gründen auch gehen. Probier doch mal...
  23. So. Ich habe fertig. Ab jetzt näh ich nur noch Bahnenröcke ohne Schnick und Schnack. Da schafft man doch mal was. Vor allem, wenn man Roxannes Glue Baste verwendet, um den Bund zu fixieren. Hach, toll. Das war eine der besten Anschaffungen des vergangenen Jahres. Es handelt sich um einen Heftkleber, d.h., man kann ihn (auch in gebügeltem Zustand!) wieder ablösen und Geklebtes neu positionieren (z.B., wenn der Bund ein klein bisschen lang geraten ist... ). Man braucht nur stecknadelkopfgroße Tüpfchen davon, es stinkt nicht und versteift den Stoff auch nicht nennenswert. Und das Beste: sogar in gebügeltem Zustand wäscht sich der Kleber rückstandslos aus! Einziger Nachteil: er klebt nur auf Naturfasern. Das wäre doch mal was für Plastikorganza - ein Traum... So. Den Rock zeig ich dann im Ensemble, es ist wirklich ein ganz schlichter 6-Bahnen-Rock geworden, ich hab auf Taschen und Rüschen verzichtet, weil, taddddaaaa! Obendrüber diese atemberaubende Bluse aus der Patrones ninos Frühling/Sommer 2009 (Design: Lilica ripilica, hatte ich als Kindermodelabel nicht präsent) ihren großen Auftritt kriegen soll: Es würde mich nicht wundern, wenns jetzt irgendwo poltert, weil jemand vom Stuhl fiel. MIR ging es jedenfalls so, als das Königreich der Stoffe die Zeitschrift reduziert hatte (ich glaub, da war Schmutz aufm Umschlag oder so...) - ich hab die Vorschau gesehen und schon beim Anblick des Thumbnails Schnappatmung bekommen. Seitdem schiebe ich einen zarten cremefarbenen Baumwollbatist mit Blümchen-Lochstickerei vom Allerfeinsten nebst passenden Unis (Baumwolle und Viskosejersey für ein Untendrunter) von A nach B, weil... WANN soll das Kind so eine Bluse bloß tragen. Ein Glück, dass es Konzerte gibt. Den Batist brachte Herr Glückskind mal aus New York mit. In meiner grenzenlosen Ahnungslosigkeit hatte ich einen Quiltladen an jeder Ecke vermutet und meinen armen Mann gebeten, mir ein bisschen Stoff mitzubringen. Nun, er hat einen ganzen Tag für die Suche nach einem Stoffladen ver(sch)wendet und mir wundervollste Schätze mitgebracht. Die meisten 1,10 oder schmaler - und von jedem genau einen halben Yard. Nicht so einfach, sowas unterzukriegen. Dieser ist nun der erste, der drankommt. Und ich bin guten Mutes, dass die anderen auch noch ihre Verwendung finden werden. :streichelstoff: Inzwischen sitzt das Vorderteil auch 1a, nur der Ärmel macht mir immernoch Sorgen. Bis zur Schlafenszeit ist es mir noch nicht gelungen, ein zufriedenstellendes Exemplar zu produzieren. Offenbar haben spanische Durchschnittskinder sehr dünne Arme. Mein Kind hat die nicht - ich muss also eine Anpassung an "extradicke Arme" machen. Irgendwie hatte ich sowas nicht im Umfeld einer 6jährigen, normal gebauten 128er Dame vermutet, aber nun gut. Dass sie einen kräftigen Brustkorb hat, fällt mir beim Ballett im Vergleich mit den anderen Kindern auch immer wieder auf. Normalerweise sieht man sowas ja nicht beim eigenen Kind (soll ja vieeele Eltern geben, die selbst Übergewicht nicht sehen... ) Ich geh dann mal wieder basteln. Da wird wohl nochmal ein neuer Folienärmel hermüssen, seufz... Aber wenns dann passt, hat sich die Arbeit wirklich gelohnt. Ich freu mich auf das Blüschen. Passenden Nicky für einen kleinen Shrug (evtl. Brooklyn aus dem Farbenmix-Buch) hab ich auch noch. Das wird wohl auch nötig sein, denn hier ist es wieder kaaaaalt! So. Bin weg. Liebe Grüße, Juliane
  24. So, das Wochenende ist schon wieder um und ich hab was Altes und was Neues für Euch. Erstens hab ich zwischendrin ein bisschen am Weihnachtskleid für meine Kleine weitergepuzzlet. Es ist ein Schnitt aus einem japanischen Nähbuch aus der "Heart warming life" serie - ein zauberhaftes Buch mit einem Haufen Schnitten, die ich sofort so wegnähen könnte. Die größte Größe ist 125 und da die meisten Schnitte nicht figurnah konzipert sind, könnte das ein oder andere sogar grad noch meiner Großen passen. Aber erstmal zum Kleid für die Kleine. Das Schnittbild seht Ihr hier. Stoff ist ein wundervoller zartgraublauer Baumwoll(!)organza mit kleinen Schneesternchen oder Blümchen, wie man will. Den hab ich mal bei Dawanda geschossen. Und gerade festgestellt, dass er sich nicht einscannen lässt. Man sieht rein gar nichts vom Muster. Da muss später nochmal der Fotoapparat ran, sorry! Aber: was für ein Stoff! Franst fast gar nicht, hat auch nach der Wäsche noch Stand und verarbeitet sich ganz wunderbar. Sogar das Versäubern der Ausschnittkante hat mit der Ovi problemlos geklappt. Da der Stoff nach einigen Wäschen evtl. gestärkt werden muss, habe ich mich entschieden, ein Oberkleid daraus zu nähen, das fast ohne Unterlegungen auskommt. Es muss dann noch ein Unterkleid her. Nur die Passe hab ich mit 2 Lagen Baumwolle unterlegt - eine Lage als Zwischenfutter, eine als Futter. Das hat ganz gut geklappt. Eigentlich wollte ich das Kleidteil zwischen diese Lagen zwischenfassen, aber ich musste feststellen, dass das wegen der überlappenden Vorderteile - die mir eine Verschlusslösung in diesem delikaten Stoff sparen - nicht geht. Also getrennt und die Passe aufgesetzt. Am unteren Rand hab ich dann noch einen Querriegel gemacht, das zeig ich Euch noch im Detail. Ich musste übrigens etwas basteln, denn japanische Kinder haben offenbar sehr kleine Köpfe. Der Halsausschnitt war insgesamt nur gut 50 cm lang - meine Lütte hat ein Dickköpfchen von knapp 52 cm. Jetzt aber erstmal das Schnittbild: Die Schulternähte sind zu, die Passe ist dran. In den einen Ärmel hab ich schon Reihfäden gezogen - seit ich das (danke für die Idee, Kati...) mit der Hand mache, mag ich diese Arbeit viel lieber. Dieses Gefummel mit den vier Nähmaschinenfäden hat mich immer soooo genervt! Aaaaber. Das hat jetzt erstmal Pause, denn nun kommt das Neue: ich habe beschlossen, tatsächlich noch ein Konzertoutfit für Donnerstag für die Große zu nähen. Es wird einen Emely-Rock (Farbenmix) aus dunkeldunkeldunkelbraunem Leinen geben und dazu eine atemberaubend tolle Bluse aus einem Patrones-Heft, die ich schon eeeewig nähen will. Bisher hab ich das bloß immer verschoben, weil die Bluse so zart ist, dass sie im Alltag eigentlich keine Chance hätte. Aber als Konzertbluse ist sie perfekt! (Wenn es nur nicht grad so kalt geworden wäre... ) Ich hab am Wochenende ziemlich an dem Schnitt basteln müssen. Meine Große hat einen breiten Rücken, das macht sich bei Teilen aus Webstoff mittlerweile bemerkbar. Außerdem sind die Armausschnitte bei Patrones immer ziemlich eng - und die Ärmel auch. Da hab ich jetzt schon was gemacht, aber es reicht noch nicht. Hat jemand Interesse an den Anpassungen? Ich mache sie mit "Fit for real People". Zeigen würd ich das aber nur, wenn es wirklich jemand sehen will. Da das Kind blöderweise in die Schule musste und ich heute morgen nur feststellen konnte, dass der Ärmel noch nicht weit genug ist (sie soll ja die Arme mit der Flöte auch heben können!) und außerdem ein dicker Haufen Stoff am vorderen Armloch zu viel ist, kann ich da erstmal nicht weitermachen. Vielleicht den Rücken zuschneiden, denn der passt schon. Und die spanischen Nähvokabeln hier studieren, denn alles an der Anleitung hab ich noch nicht verstanden. Und deshalb näh ich jetzt erstmal den Emely-Rock. Den Schnitt hab ich nämlich auch schon ganz lange, aber noch nie genäht. Bin dann mal weg... Wie, Ihr wollt Bilder von der Bluse? Jaja. Kommt noch. Liebe Grüße, Juliane P.S.: Oosie - ich hab grad geguckt, die Website ist leer. Keine Ahnung, was da los ist. Ich muss mal in meinen Anleitungen gucken, ob ich das noch irgendwo wiederfinde. Ich halt Dich aufm Laufenden. P.P.S.: Liebe Jule, bei uns hieß es zum Glück nur "Oben hell unten dunkel", denn meine Große sieht in knallweiß nicht so gut aus. Der Blusenstoff ist mehr cremefarben, das ist dann eben so. Warum Leute ihre Kinder in Leggings und Shirt auf die Bühne stellen, versteh ich nicht. Gibt doch genug Möglichkeiten (Flohmarkt? Ebay? Notfalls mal KIK? Ernstings hat auch schöne Shirts für kleines Geld... Dunkler Rock bei H&M war allerdings Fehlanzeige. Aber ich streng mich beim Shoppen ja auch nicht besonders an. Hab ja Stoff zuhause. ) P.P.P.S.: Kurzarm und Shirt drunter - da könnt man mal drüber nachdenken. Obwohl es für langarm reicht. Aber Campan wird ja nicht schlecht... Der Rollkragen ist übrigens einfach ein doppelt gelegter Streifen. Bündchen geht also, allerdings muss der Halsausschnitt enger gemacht werden, sonst ist es zu nackelig am Hals.
  25. Oh, welch rege Anteilnahme, ich freu mich! Sabine, aber das ist doch grad der Spaß an der Sache, herauszufinden, was so einem Kind steht - oder? Und wenn man dann einmal DEN Schnitt gefunden hat, ist alles andere nur noch Bastelei - kommt halt die Schrittlinie an jede Hose obendran oder Armausschnitt und Armkugel an alle in Frage kommenden Oberteile usw.. Nur gut, dass son Kind noch nicht so viele Kurven hat... Das Kleid sieht sehr gelungen aus, Gabi. Ich hab heute leider keinen Rock gefunden und ob ich sie zu ihrer dunkelgrünen Hose überreden kann... ("die anderen haben auch keinen Rock an, weißt Du (hoffentlichstimmtsauch)...") Ich werd nachher mal stöbern gehen. Allerdings hab ich so einen Spaß an diesem netten hin- und her mit den Streifen, dass ich überlege, den einen Meter Campan in dunkelrot-hellrot, den ich noch liegen hab, kurzerhand in eine Frühlingsversion des Ottobre-Kleids zu verwandeln. Ohne Rollkragen, mit aufgemotzen Ärmeln und Wellensäumen... wär doch was, oder? Da diese Streifen gleichmäßig sind, ich nicht aufs Muster gucken muss und der Rollkragen wegfällt, sollte der Stoff reichen, obwohl es nochmal 4 cm weniger sind. Ich geh dann mal gucken.. Liebe Grüße, Juliane
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