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merrit

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    Fängt an sich einzurichten

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  1. merrit

    Phoenix M

    Einige Tage mit Petroleum und Kriechöl haben noch keine Wirkung gezeigt. Um das Teil nicht zu beschädigen habe ich bisher vermieden Zangen an der Greiferstellscheibe zu benutzen. Wollte mir eigentlich eine Art Bandschlüssel aus einem Kabelbinder anfertigen. Hatte aber nichts passendes dabei. In meiner Enttäuschung habe ich begonnen weitere Teile zu demontieren und zu reinigen. Diesmal das Spulengehäuse (Spulenkapsel) Bei diesem eintourigen Umlaufgreifer sitzt die Spule direkt im Spulengehäuse das in einer Ringnut im Greifer gelagert ist. Die Unterfadenspule wird von einer Federklappe gehalten. Nach dem Lösen einer Schraube wird die Gegenspitze wegklappt. Hauptaufgabe der Gegenspitze ist es die Schlaufe des Oberfadens kurz aufzufangen nachdem er um die Spule geführt wurde. Damit wird vermieden daß der Oberfaden verzwirbelt. Das Spulengehäuse läßt sich nur in einer bestimmten Stellung des Greifers entnehmen. Die beiden Kanten müssen (wie im Ausschnitt gezeigt) übereinstimmen. Das Spulengehäuse selbst mit der Spannungsfeder für den Unterfaden und der Federklappe besteht aus mindesten 8 weiteren Teilen. Hier noch ein Photo der Rückseite die im eingebauten Zustand dem Greiferkessel zugewandt ist. Weiters habe ich noch Nadelklammer und Füßchenhalter demontiert. Das Spulengehäuse und diese Teile bekommen ein ausführliches Bad in Petroleum. Dabei habe ich eine Bohrung mit Wurmschraube entdeckt die direkt auf die Nadelstange zeigt. Erst auf den Photos habe ich die Lagerbuchse für die Nadelstange entdeckt. Und so habe ich das Teil erstmal zurückgelassen. herzliche Grüße merrit
  2. merrit

    Phoenix M

    Ich versuche jetzt eben den Verstellmechanismus für den Greiferabstand gängig zu machen. Taste mich heran, und lasse Euch daran teilhhaben. Hoffe es langweilt nicht. Habe ersteinmal die Setzschraube entfernt, die mit Ihrem zylindrischen Ende eine Teil fixiert ohne zu klemmen. In der Gewindebohrung ist die Greiferwelle erkennbar. In dem Bild habe ich die Teile markiert. Offensichtlich ist der als - ruhend - beschriebene Teil Nr. 2 ein Teil mit der Einstellscheibe und ist mit einer Spiralnut oder dergleichen in der Lagerbuchse (Teil Nr. 1) geführt. Die Greiferwelle ist axial offensichtlich zwischen dem Greifer und der Hülse auf der Greiferwelle bestimmt. Bei der Verstellung des Greiferabstandes oder auch durch Wärmedehnung ändert sich die Eingriffstiefe des Gleitsteins in der Kurbelnut am anderen Ende der Welle. Im dritten Bild in dem Schmierloch erkennt man von oben eine metallische Kante. Ob das die Spiralnut ist, ist noch offen. Die Setzschraube ist auf diesem Photo wieder an ihrem Platz. Mehrere Stunden Petroleum an die Teile und Haarfön haben einstweilen noch keine Wirkung gezeigt. Habe jetzt die Setzschraube mit Petroleum hinterfüllt und oben in das Schmierloch Kriechöl getan (das verdunstet nicht so schnell) So wird die Maschine für bis zu eine Woche sich selbst überlassen. Hoffe die Flüssikeiten schaden einander nicht. herzliche Grüße merrit
  3. merrit

    Singer 306M

    @ ju-wien alle Achtung. Wenn Du wirklich einen Großteil der Nähtipps durchgearbeitet hast, habe ich größten Respekt vor Dir. Beim Nähen selbst, ist es bei mir bisher bei Versuchen geblieben. herzliche Grüße merrit
  4. merrit

    Phoenix M

    Scheinbar doch verharzt. Obwohl, die bisher betätigten Schrauben waren alle zu Beginn ein wenig zäh, aber beweglich. Werde den Bereich mal reichlich mit Petroleum bearbeiten. Habe einen Hinweis gefunden, daß es sich um eine axiale Verstellung des Greiferes handeln muß. Welche Teile sich gegeneinander bewegen sollten ist aber nicht offensichtlich. Ich möchte jedenfalls vermeiden, die Justierung der Teile zu verändern. herzliche Grüße merrit
  5. Dazu habe ich irgend wann notiert "Haid & Neu - Humbolt" Kann das zutreffend sein? Der vordere Stichplatten-Schieber hat leider von Beginn unserer Bekanntschaft an gefehlt, Er war bereits durch ein Aluplättchen ersetzt. Danke merrit
  6. Nachdem ich schon vor längerer Zeit an den Holzteilen den Wurm bekämpft hatte, habe ich die Maschine nun wieder in den ziemlich mitgenommenen Kasten eingebaut. Nun sollte ich mich entscheiden - aufarbeiten oder sich von dem Teil trennen. An sich eine solide und komfortable Maschine. Obwohl sie ziemlich schlimm aussieht ist sie sehr leichtgängig und alle Schrauben sind beweglich. Sie verfügt über Vorwärts- und Rückwärtsnaht mit großer Einstellskala, einer Tansporteur-Versenkung von der Grundplatte aus, einem Herzspuler für den Unterfaden und eine skalierte Oberfaden Einstellung. Damit war sie sicher in der Oberklasse angesiedelt. Es sieht auch alles sehr solide und sorgfältig ausgeführt aus. Die beweglichen Teile haben kaum Spiel zueinander und die Fadenleitösen sind nur wenig abgenutzt. Möglicherweise wurde die Maschine mehr geschmiert als damit genäht wurde. Es ist zwar kein Zubehör dabei aber alle notwendigen Teile wie Spulenkapsel sind vorhaden. Sogar die Fadenanzugsfeder (Verschleißteil) ist intakt. Nadelsystem 705 - da paßt das heute gängige System für Haushaltsmaschinen. Wirklich beschädigt sind nur die Klemmfeder vom Grundplattenschuber, und die Holzteile (nur ein Füßchen vorhanden, Schließblech beschädigt und Beschläge zum Einhängen an der Gegenseite fehlen. Lohnt es sich dieses Teil aufzuarbeiten? Sie nur ein wenig hübscher zu machen (entharzen) würde schon viele Stunden kosten, und bei den Holzteilen kann ich den Aufwand nicht einmal einschätzen. herzliche Grüße merrit
  7. merrit

    Phoenix M

    Der Hebeexzenter ist direkt hinter dem Greifer. An der Einstellscheibe dreht nichts mit.
  8. merrit

    Phoenix M

    Hallo Detlef, nein, also das mit dem Füßchenhub war eine falsche Vermutung. Der Transporteur hat keinerlei Verbindung zu dem Teil. Dazu habe ich die Stichplatte und den Stoffschieber entfernt. herzliche Grüße merrit
  9. merrit

    Phoenix M

    Hallo Detlef, danke für Deinen Beitrag. Die Stichlängenverstellung sitzt am Ständer. Könnte vielleicht etwas mit dem Füßchenhub über die Grundplatte zu tun haben. Ist aber scheinbar nicht für allzu häufiges Verstellen gedacht. Daher verwunderlich daß eine 2. Skala an der Scheibe zusätzlich die Einstellung in dem Fenster der Stichplatte anzeigt. herzliche Grüße merrit
  10. Da wurden ja tatsächlich dieselben Abziehbilder verwendet !! Halbe Göße also. :) Die Linke Hälfte des Dekors am Arm der Goßen Maschine an die Kleine gemacht. Auch Das Logo gleicht sich. merrit (findet einen ganz alten thread)
  11. merrit

    Phoenix M

    Angesprochen wären Spezialisten historischer Mechanik. Bin mir aber nicht sicher, ob ich hier im Forum richtig bin. Die Fragestellung ist doch sehr speziell. Im Greiferbereich der Phönix M befindet sich eine skalierte Einstellung. Wozu dient diese, und wie wird die Einstellung vorgenommen? Nach Öffnen der Sicherungsschraube die bei Ziffer 2 eingreift ließ sie sich vorerst nicht bewegen. Danke, - bleib gesund merrit
  12. Eine einzelne Unterfaden-Spule ist für entspanntes Nähen zu wenig. Photo und Abmessungen reiche ich noch nach. Gemessen (mit Schiebelehre mechanisch - 20er Nonius) und abgebildet. Durchmesser Außen 21,8 mm Durchmesser Loch Mitte 6,0 mm Durchmesser Wickelkern (unkritsch) 7,45 mm Länge in der Mitte der Scheiben 7,8 Länge am Rand (schwierig zu messen) ca. 7,2 mm Am mittlern Bild sieht man daß der Rand nicht aufliegt. Die Spulenseiten sind leicht gewölbt. Bitte um Angebote. Danke merrit
  13. Erstmals vielen Dank für die Detail-Aufnahmen Bezüglich Hersteller bin ich auf < https://www.zaubacorp.com/trademark/MZD/860956 > fündig geworden Schwenkt die bogenförmige Kulisse (im roten Kreis) hin und her wenn man am Handrad dreht ? herzliche Grüße merrit
  14. Für alle Freunde der "Schweizer" ELNA Maschinen Die Zierstich-Scheiben wie sie ab 1953 zur Supermatic angeboten wurden. Die erste Haushaltsmaschine mit gesteuertem Stofftransport. Diese Scheiben passen auch noch bei der Air Electronic (Bei Industriemaschinen gab es das schon vor 1900, - (siehe z.b. SINGER Klasse 32) - die Maschinen mußten aber für einen anderen Stich vom Mechaniker umgebaut werden) - dazu ein Auszug aus der Bedienungsanleitung.
  15. Hallo, bin beim stöbern im Netz eher durch Zufall fündig geworden. Es ist eine HOWEG Prinzess hergestellt zwischen 1949 und 1951 in Markt Schwaben. Nett wäre natürlich den Teil mit dem Logo nach zu empfinden. Wiederum ein interessanter Puzzle-Stein mehr in der Entwicklung und dem Gebrauch der Nähgeräte. herzliche Grüße merrit
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