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freedom-of-passion

gewerblich tätig
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About freedom-of-passion

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    arbeitet Haupt- oder Nebenberuflich gewerblich

Personal Information

  • Interessen
    Ich interessiere mich für Altertümchen und ihre Geschichte, soweit man das nachvollziehen kann.
  • Beruf
    Mechaniker und Restaurator

sonstige Angaben

  • Maschine
    Pfaff: Klasse 30- 362 ( ca.40 Maschinen), 5Stck. Klasse 138,1222E, Varimatic, Adler: 30-1, Adlermaticmodelle bis Industrieklasse, Klasse 67 alle Ausführungen, Phoenix, Gritzner , Anker, Elna, Singer, Bernina und viele mehr.
  • Seit Jahresbeginn habe ich verarbeitet:
    Ich bereite Nähmaschinen auf, gebe Hilfestellung bei technischen Fragen. Wissensdatenbank Pfaff 230-360: Pfaff 230-260.de.tl

    m.f.G.: Martin

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  1. Ich muss doch immer wieder schmunzeln über die ewigen gleichen Fragen. Dabei kann man Peterle's Rat schon als grundsätzlich richtig betrachten. Für die 230 ist es ratsam sie etwas schonend zu behandeln: Diese Maschine ist weder ein Schnellnäher noch eine Profi-Industrie-Sattler- Nähmaschine. Salopp gesagt: Die alten Pfaff können durchaus mit Handwerksmotoren betrieben werden -um etwas mehr 'Dampf' auf die Nadel zu bringen. Elektromotoren bauen grundsätzlich mit zunehmender Drehzahl das Drehmoment auf. Wer also mehr Durchstichkraft benötigt, sollte mit einer geänderten Übersetzung des Riementriebes beginnen. Der Hinweis auf den Moretti-Ocel ist passend, allerdings die Einbaumöglichkeiten bei Schrankmaschinen oftmals nicht realisierbar. Also bitte genau prüfen, bevor man sich an solch ein Umbauprojekt herantraut. Lederriemen finde ich persönlich als Antriebsriemen für völlig überaltet ( nicht nur wegen der Metallklammer). Hier kann man relativ preisgünstig Nylonriemen bestellen oder anfertigen lassen. Es gibt sie auch mit einer rauen 'Antirutsch-' Oberfläche. Fazit: Eine 230 und andere Oldies sind keine Nähmaschinen, die man vorsätzlich zur 'Schwerstarbeit' verdonnern sollte. Wer Höchstleistung aus dieser vorbildlichen Pfaff-Mechanik kitzeln möchte muss leider etwas tiefer in die Tasche greifen. Realistisch kann man von 200,- bis 300,- Euro ausgehen an Kosten für die Umbaumaßnahme in Eigenleistung. I.d.S.: Martin
  2. Na dann herzlichen Glückwunsch zur 332 ;-) Es ist schon ziemlich schwer das Biesenset zu finden. Ich habe es auch, wobei mir persönlich der ursprünglich verstellbare Biesen-Nadelhalter mit Zwieselschraube besser gefällt. Hierfür müsste man jedoch die Nadelstange tauschen- ob das möglich ist, werde ich mal testen. Mittlerweile habe ich für alle möglichen Oldies meine Biesennadelhalter zusammen, Phoenix, Adler, Elna und Bernina- eine feine Sache.
  3. Was erwartest du von den alten Kondensatoren? Je wärmer der Motor/ Anlasser wird umso grösser ist die Gefahr für diese ollen Dinger. Schwachstelle beim Moncherie ist der Motorkondensator ( liegt bei den meisten Modellen über dem Motor ). Häufig wird mit WD 40 gut rumgemanscht, läuft in Richtung des Motors- der erwärmt, den Kondensator und das WD40 löst die Vergussmasse an. Ein Austausch dieser Kondis ist ein echtes Gefrickel- meistens wird so eine 'Reparatur' nur stümperhaft ausgeführt- schon hat man eine 'elektrische' Baustelle. Wenn man es ordentlich machen will- erneuert man die Kondensatoren einmal komplett im Anlasser und den Motorkondensator... schon ist es wieder gut für viele Jahre. Grüsse: Martin
  4. Pedal- selbst oder der Stecker am Kabel? eigentlich ist der Fußanlasser austauschbar, kann auch direkt ans Kabel aufgeklemmt werden. Grüsse: Martin
  5. na dann warten wir mal darauf das Lutz sie einstellt ;-)
  6. ich denke die muss man nachbauen... dazu braucht man allerdings ein Muster- auf einer kleinen Drehbank könnte man sowas sicherlich bearbeiten.
  7. Also mit einer Geradestich- Maschine freihandsticken wäre schon eine Königsdisziplin. I.d.R. ist jede ZZ- Maschine auch eine Freihandstickmaschine, wenn man wie schon erwähnt auch den Transporteur versenkt. Allerdings gibt es auch hier nicht unerhebliche Unterschiede. Man kann auch mit Zierstichmustern und gegen Null gestellter Stichlänge Freihandsticken. Hierbei würde ich einer Adlermatic eindeutig den Vorzug geben( bzw. einer Superba), weil diese Maschinen eine patentierte Ansteuerung besitzen. An zweiter Stelle kämen die Pfaff-Modelle 230, 332, 260 und 360. Mit 84 Stichmustern und einer Stichmusterverlängerung sind diese Oldies ganz klar den Berninas- Gritzner dieser Zeit überlegen.
  8. ... und weiter geht es mit der Adlermatic 153A. 1952 wurde die Maschine in Bielefeld gebaut, 2017 wurde die Mechanik komplett überholt, dabei wurde sie komplett zerlegt... erhielt auch neue Wellenräder und einen neuen Zahnriemen. Einige Schadstellen im Lack waren nicht reparabel... Daher bekam sie eine neue Lackierung und extravagante Decals... Ein Holzsockel mit Zusatzfach wurde angefertigt... Und wie immer Text-/ Fotomaterial ist urheberrechtlich geschützt!
  9. Na bitte- du gibst dir doch gerade selbst die richtige Antwort darauf. Bestimmte Werkstoffe vertragen kein Öl auch wenn man sie wie hier offensichtlich als 'Wartungsfrei' verkauft. Also wenn Teile schneller verschleißen weil sie vom Öl aufgeweicht werden, so wird niemand an einer Nähmaschine tödlich verunglücken. Anders sieht es bei Sicherheitsrelevanten Bauteilen in der Mechanik aus, da werden Sinterwerktstoffe überwiegend in Reib-/ Kupplungsbelägen eingesetzt. Ein Tropfen Öl würde nicht nur die Funktionalität sondern auch die Sicherheit sofort beeinflussen und ist daher nicht zulässig. Aber nicht nur in diesen Fällen, da kommt erst gar nicht auf die Idee von 'Wartungsfrei' zu sprechen. Ich sehe darin eher den Versuch ein nettes Verkaufsargument für mechanische Bauteile mit geringeren Standzeiten zu 'erfinden'. Wobei man ganz klar den Verwendszweck genauer betrachten muss. Sinterwerkstoffe für Zahnräder minimieren die Produktionskosten- m.E. der entscheidenste Aspekt.
  10. Mein lieber Herr Gesangsverein... Sintermaterial wird NICHT geölt! Was die Wald-und Wiesentechniker meinen ist völlig egal. Gesintertes Material kann sehr schnell Schaden nehmen und damit in kürzester Zeit unbrauchbar sein. Wenn man natürlich schnell Geld verdienen will- sprüht man das ganze am besten mit rostlösenden Sprühölen ein. ( diese Zeug frisst sich selbst noch in Gummiteile, Zahnriemen und vermag sogar Hydraulikschläuche aufzuweichen. Grundsätzlich hält man sich an die Vorgaben der Hersteller, das sollte einem einleuchten.
  11. ... ich würde die komplette Baueinheit tauschen- Aufwand 2 Minuten. ggg Teile bekommt man u.a. gebraucht.
  12. Zuerst bräuchte man schon die Information um welche Klasse es sich handelt. Dann erst könnte man recherchieren was da auf die Platine gelötet ist- auslöten und mit passendem Kondi ersetzen.
  13. Ganz einfach eines der Nähzentren anmailen. Z.B. : Nähzentrum Braunschweig. Grüsse: Martin
  14. Auch wenn sie wenig spektakulär aussieht, ist es eine gute ZZ- Maschine. Man konnte sie auch als Neckermann bestellen... schätzungsweise in der Mitte der 70er. Gebrauchte Ersatzteile dürfte es noch genügend geben.
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