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griselda

gewerblich tätig
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About griselda

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    Dawanda Anbieterin

Personal Information

  • Wohnort
    Ostalb, Schwaben
  • Homepage
    http://www.machwerke.blogspot.com
  1. griselda

    Filztasche

    Ich nähe solche Taschen aus 3mm dickem Filz. Auch das Abfüttern ist eigentlich kein Problem, nähe das Futter nach dem gleichen Prinzip, mit einer Nahtzugabe am oberen Taschenrand. Die bügelst du um und steppst dann die Futtertasche links auf links gegen die fertige Filzaußentasche. Das schafft jede normale Maschine mit einer etwas dickeren Nadel. Das schaffst du bestimmt
  2. griselda

    Filztasche

    Wenn du den dicken Filz schon hast und dann ja auch verarbeiten willst, dann empfehle ich dir fast einen Gang zum Schuster, unter normale Füßchen gehen schon zwei Lagen mit 6mm nicht. Filztaschen nähe ich immer aus 3mm Wollfilz, das reicht gut aus. Das dickere Material ist ja auch teurer und schwerer. Hier habe ich ein paar Tipps zur Verarbeitung von Wollfilz zusammengefasst. Und hier im Anhang wäre die Basis für einen einteiligen Schnitt für eine Tasche mit Wechselklappe, aber da treffen halt auch an einer Ecke 3 Lagen aufeinander...... Vielleicht kannst du das Material ja auch etwas abflachen, wenn die Stabilität nicht dabei leidet. Und zeig mal, wenn du fertig bist, ja!
  3. griselda

    Atomium-Tasche

    Nein, das Vliesofix klebt ja auf beiden Seiten. Ich nehme da immer eine leichte Bügeleinlage, die ist ja wirklich nur dazu da, dass das Wischtuch an der richtigen Stelle bleibt. Wenn du das Wischtuch mit Vliesofix direkt an den Stoff klebst (das geht auch) dann wird das insgesamt wieder brettiger. Irgendwann habe ich mal auf einem Stoffmarkt eine nicht so tolle Qualität mitgenommen, die tut es für den Zweck. Vergleichbar ist da z.B. das H 180 oder G405 von Freudenberg. griselda
  4. griselda

    Atomium-Tasche

    Probiert doch mal, das Wischtuch mit einem dünnen aufbügelbaren Vlies zu fixieren. Das schneide ich so groß zu wie das Stoffteil, also mit den Nahtzugaben. Dann lege ich die Stofflage, dann die kleinere Wischtuchlage ohne die NZG und dann das wieder größere Stück Bügelvlies aufeinender und bügle das zusammen. So ist das Wischtuch auf den Nahtzugaben fixiert. Bei nicht direkt aufgebügeltem Vlies bleibt auch der Stoffcharakter erhalten, das heißt es wird bei nicht so grafischen Taschen irgendwie "biegsamer". Die Atomium aus Wollstoff wird bestimmt super, das passt gut zu dem Charakter der Tasche
  5. Ich bin mit der Qualität recht zufrieden. Bei mir wurde das bisher auf einer Rolle geliefert, aber ich habe auch immer mehr als 10m bestellt, in den unterschiedlichsten Qualitäten. Aktuell habe ich ein rotes Kunstleder mit glatterer Oberfläche hier, das ist vom Griff her wirklich wie Leder, aber dünner und flexibler als die Standardqualität dort. Da könnte ich mir sogar eine Weste draus vorstellen. Das Alcantara ist dünner, das ist auch recht dankbar und näht sich wie Jeans. Die genarbten oder glatten Kunstleder sind- wie Manu schreibt- eher fest, das würde ich nur für Taschen nehmen. Die Farben im Shop dort sind übrigens nicht so toll fotografiert, ich war bei der ersten Lieferung teilweise echt überrascht. Das Mintgrün kommt z.B. in Echt ganz anders raus. Meine Luna wird im Lederbereich nur von links genäht, da ist das auch beim Transport kein Problem. Im letzten Kurs hat eine Teilnehmerin versucht, bei der Anna-Tasche von rechts abzuteppen, das ging nicht so optimal. Da wäre- wie generell bei Leder- ein Rollenfüßchen oder ein Teflonfuß zum Nähen besser. Oder man legt Seidenpapier zwischen Füßchen und Leder, dann geht das auch. Allerdings sieht man da halt beim knappkantigen Absteppen nicht mehr so gut, wo es langgeht. So dickes Material nähe ich eh immer mit mindestens einer 90er-Nadel, das gab bisher keine Probleme. Ach- und zu heiß sollte man das nicht bügeln, das greift die Oberfläche an. Zwei Punkte sind da das Maximum. Wenn ihr die Träger aus dem Material doppeln wollt ist das deshalb mit dem genauen Bügeln schwer, nehmt am besten Stylefix zum fixieren und näht bei der Stoßkante dann ein Band drüber. Das Preis-Leistungsverhältnis dort ist unschlagbar- und die knalligen Farben sind klasse. Wie gesagt: Ich bin zufrieden und setze das gerade in Kursen gern ein, da man nichts aufbügeln muss und so viel Zeit und Nerven spart. griselda
  6. Wenn du den fiesen Klebeklett eine Weile tiefgefrierst und dann schnell an die Nähmaschine gehst um zu nähen, geht das. Solange das Zeug gefroren ist, kann's nicht kleben....... griselda
  7. "Kopieren und Weitergabe verboten" ist tatsächlich so gemeint, dass weder das Kopieren für andere noch die Weitergabe der Datei an andere gestattet ist. Ganz einfach. Das ist bei wohl allen Stickmustern und eBooks so. Ich habe mit meinen Gratisschnitten einige Sachen für Leute im Angebot, die kein Geld ausgeben wollen. Und ich finde es total unfair und demotivierend wenn ich immer mal wieder auf Fälle stoße, wo Leute das Weitergabeverbot missachten und dann die Sachen bloggen oder sogar verkaufen wollen. Ich persönlich hätte gar keinen Spaß daran nach eBooks zu nähen, die ich nicht gekauft habe. Denn ich weiß, wieviel Arbeit in einer guten Anleitung steckt und sehe das dann als kleinen Beitrag zur Erhaltung der bunten freien Nählandschaft da draußen. Also counterfeit, bitte tausche den Schnitt nicht, sei so fair. griselda
  8. So, dann melde ich mich hier auch mal persönlich zu Wort. Andrea hat mich heute über daWanda nochmal angeschrieben und ist auch dementsprechend informiert. In meinen Nutzungsbedingungen steht, dass der Schnitt und die Anleitung nicht weitergegeben werden dürfen. Und das sollte ja irgendwie klar sein, oder? Wenn jetzt Andrea im privaten Kämmerchen mit Sabine nach dem Schnitt näht, wird das eBook ja auch nicht weitergegeben, sondern das Tutorial und die Schnittteile bleiben bei ihr. Wenn die Co-Näherin das Tutorial so gut finden sollte, dass sie das auch zuhause nachnähen will, dann sollte sie den Schnitt kaufen. Das gleiche gilt für Kurse, da sind es einfach viele Leute und die Kursleiterin kann da nur schwer beurteilen, wer da was und wie kopiert. Deshalb bekommen Kursleiterinnen bei mir bei einer Sammelbestellung einen Rabatt. Damit es etwas leichter wird, legal zu bleiben. Also: Wenn ihr den Schnitt selbst nicht weitergebt, könnt ihr auch mit einer Freundin ausprobieren. Denn zu zweit macht das mehr Spass. (Ich weiß, ich öffne jetzt großzügig gehandhabten Auslegungen Tür und Tor, aber ich vertraue immer noch auf eure Fairness. Denn es stimmt, die Schnittentwicklung ist sehr aufwändig und das machwerk-Projekt ist mehr als nur ein nettes Hobby geworden. Wenn jemand nicht so viel Geld ausgeben möchte, gibt es ja immer noch meine Gratisschnitte, da sollte auch für viele was dabei sein, oder?) Ich spreche jetzt nur für mich, wie eng das andere Autorinnen sehen, kann ich nicht beurteilen. Da solltet ihr im Zweifelsfalle selbst mal nachfragen. So, ich hoffe nun ist alles klar Gute Nacht! griselda
  9. *Räusper* Leute, ich bekomme für dem Kurs bei weitem nicht so viel wie ihr denkt. Frau Küthe muss da in der Tat meine Übernachtung mit einpreisen, die Räumlichkeiten, die Werbung, das Risiko, dass nur 4 Leute kommen. Das macht einen Großteil aus. Ich gebe nächste Woche auch Kurse hier in der Gegend bei einer FBS, da kostet das nicht soviel. Aber das ist eine gemeinnützige Einrichtung, die können ganz anders kalkulieren. Ich freue mich total auf den Kurs, für mich ist das eine schöne Möglichkeit, mal andere Leute kennenzulernen und ein paar von meinen Kniffen weiterzugeben. Egal ob umsonst bei Freunden, hier im Raum bei der FBS oder in 500 km Entfernung bei Frau Küthe. Ich bin ihr richtig dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gibt, auch mal über den Tellerrand zu gucken.
  10. Ich hab mir vorgenommen, meine Kreativbücher wirklich mal zu nutzen und Dinge draus zu nähen. Hat jemand schon mal probiert, die checkbook clutch mit dem Reißverschluss außenrum (Seite 131) nachzuarbeiten? Und was könnte man da als Ersatz für Timtex als Einlage nehmen? Auf den ersten Blick habe ich noch keinen rechten Plan, wie das überhaupt funktioniert. Es wäre schön, wenn jemand von euch mir da Mut machen könnte und sowas schon mal in Angriff genommen hat. Vor allem das saubere Einnähen des Zippers außenrum stelle ich mir frickelig vor, da dort ja auch diese Rüsche mitgefasst wird........ griselda
  11. Na, im Großen und Ganzen ist das Konzept doch aufgegangen. Ich habe bei meiner Tasche ja oben seitlich so magnetische Verschlüsse eingearbeitet. Da ich ja keine seitliche Tasche habe, wölbt sich da auch nichts raus, das würde ich bei deiner Version noch korrigieren. Also entweden den Gummi straffer ziehen oder die Taschen ganz weglassen, falls du sie nicht unbedingt brauchst. Die Original-Sanibel ist da nochmal mittig abgesteppt, das kannst du auch machen, wenn die Mehrweite der gerade geschnittenen Tasche im Vergleich zum konischen Korpus nicht zuviel ist. (Wobei ich nicht weiß, was ich in so schmale hohe Taschen füllen würde. Ist das bei dir nicht eine Nähzeugtasche- dann vielleicht Lineal oder Rollschneider.....) Bindebänder oben kannst du auch rannähen, zum Fixieren der weite, aber das ist dann halt nicht mehr so grafisch. Oder Knebelknopf und passende Schlinge. Bei der Klappe/Verschluss/Innenausstattung gibt es ja unzählige Möglichkeiten. Du hast ja selbst genug Taschenerfahrung um zu wissen, was dir am wichtigsten ist. Denn das ist ja das schöne: Die Tasche nähst du dir nach deinen eigenen Bedürfnissen- und die kennst du selbst am besten. Viel Spass beim Endspurt! griselda
  12. Ich kenne auch nur die Bodennägel, von Prym gibt es glaub ich welche. Wenn du unten einen Sperrholzboden reinmachst, ist das ja topfeben und dann könnten die schon was bringen. Und 36 cm hoch klingt gut! Bei den Taschen kommt es halt drauf an, wie grafisch du das willst. Mit einer Raffung bist du flexibler und bekommst deine Nähsachen leichter raus und rein. Toll, wie du an die Sache herangehst und das durchkonzipierst. Zeigst du uns mal deine Stoffe? griselda
  13. Der Taschenkörper ist für mich der Hauptteil der Tasche, praktisch das , was unter den aufgesetzten Außentaschen ist. Und ich würde ihn bei den leichteren Stoffen (wie z.B. die meisten Butlerstoffe sind) schon bebügeln. Die Tasche ist ja recht grafisch und da gefallen mir Knitter und Fältchen drin nicht so gut. Zudem gibt es eine gewisse Stabilität und der Stoff ist nicht so empfindlich wenn man mal irgendwo hängenbleibt. Wenn der Stoff eine gewisse Stärke hat (da denke ich z.B. an die Gunillastoffe von IKEA) erübrigt sich das natürlich. Druntersteppen tu ich immer, da ich selten aufbügelbares Vlies nehme. Und man sich dann leichter beim Verarbeiten tut. Aber klar reicht es aus, wenn du dich da auf die neuralgischen Punkte wie die Ecken beschränkst. Dieses Ineinanderschieben der einzeln genähten Lagen ist absolut OK. Wenn man da die Kanten oben sauber um die NZG einbügelt und aneinandergesteckt knappkantig absteppt, ist das ein gutes Mittel, gerade bei Taschen mit geradem Abschluss und fetter Verstärkung. Der WIP mit deiner Büchereitasche ist übrigens klasse. Ich habe ihn gerade überflogen, werde ihn aber die Tage mal durchlesen. Und bei mir sägt der Sohn die Bretter. Und Tochter schleift- "sonst isses ja ungerecht...."
  14. Ich würde die Träger nicht nur bis unten zum Boden laufen lassen, sondern sogar unten am Boden entlang. Dann liegt ein Großteil des Gewichts in den Trägern, das ist bei so einer kostbaren Last vielleicht sicherer. Und wenn du oben dann eine gepolsterte Klappe drüberlegst, ist das auch von dort besser geschützt wie mit einem Zip. Wegen der Einlagen: Ich würde wie gesagt erst etwas auf den Taschenkörper aufbügeln, dann mit einem dicken Volumenvlies auspolstern. Vielleicht ist es ja nett, wenn du den Körper aus einem stabilen unifarbenen Stoff wie dem Köper machst und dann das Volumenvlies mit einem Karo o.ä. feststeppst. Dann verrutscht es beim Nähen schon mal nicht. Wenn der Köper etwa Jeansdicke hat, kannst du die Webeinlage auch weglassen. Das sollte dann ja stabil genug sein. Und die aufgesetzten Taschen kannst du ja doppeln, so kannst du dir das Umschlagen oben sparen. Ich würde dann etwa die Version A probieren. Wenn du das so hoch machst wie C, hast du mehr als 40 cm unter der Achsel, das ist echt viel. Auch wenn du das mal in der Hand trägst, sollte die Tasche ja nicht auf dem Boden aufkommen. Wenn du noch Sachen auf der Maschine transportieren willst, spricht das dann auch für die Klappe- das ist einfach etwas variabler als der Zip. Und du sparst Höhe. Auf meinem letzten Stoffmarkt habe ich übrigens nur ganz wenige Butlerstoffe gesehen, da hast du echt Glück gehabt. Für uns im Süden unten war im letzten Frühjahr wahrscheinlich nix mehr übrig...... griselda
  15. Das mit dem Innenleben bei Taschen ist immer so eine Gratwanderung. Ich habe gemerkt, dass es nicht so gut kommt, wenn die aufgebügelte Einlage dicker und fester ist als der Außenstoff. Irgendwie geht dann der stoffliche Charakter verloren. Inzwischen nehme ich auch lieber gewebte Einlage und nicht dieses Vlieszeug, wenn mehr Stand gefragt ist, eben aus dem Grund. Vielleicht ist es gerade bei der Tasche schön, wenn sie gequiltet wird, zumindest durch den Außenstoff und ein Volumenvlies. Das gibt dann schon Stand. Leider habe ich auch keine Vlieselineliste. Und meine Einlagen sind aus dem Industriebedarf, da stehen keine dementsprechenden Nummern drin. Also: Ich würde eine gewebte Einlage (in etwas geringerer Stärke als der Stoff ist) aufbügeln und ein 1cm-Volumenvlies zwischen Futter und Außentasche packen. Dabei legt sich das an den seitlichen und unteren Nähten schöner, wenn du beim Volumenvlies die Nahtzugabe weglässt. Du kannst es dann nur z.B. an den potentiellen 4 Ecken entlang durch den Oberstoff feststeppen. Das definiert dann dort auch gleich eine schöne Kante. Und deine Idee mit der Sperrholzplatte in einer Tasche im Futter finde ich großartig, das ist doch ideal bei dem Projekt! Achja: Überwurf- das ist einfach die Taschenklappe. Das mag ich nicht bei Shoppern. Oft ist da ja so viel drin, dass sie eh nicht zugeht. Und dann baumelt das so unmotiviert herum. griselda
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