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!Marc

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    Immer mehr auskunftsfreudig
  1. Falls "crash" bedeutet, dass du auf den Rahmen gestickt hast und eine Nadelstange jetzt tiefer steht als die anderen, dann ist das gar kein Ding. Die genaue (und recht kurze) Einrichtprozedur steht in der BA beschrieben, ist super einfach. Und darauf achten, dass der Fuß (Loch zu Nadel) noch richtig steht, ansonsten auch Schraube lösen und einstellen. Was das genau gekostet hat, kann ich dir nicht mehr sagen, aber das ging nach Stundensatz und war sehr fair. Die Maschine rennt und rennt! Zwischenzeitlich haben wir uns ein Update der Software gegönnt, die war schon recht betagt bei unserer Maschine und es gab viele tolle neue Features, die wir haben wollten. Dazu habe ich gleich nen neuen Steuerungsrechner aufgesetzt, aber da kann man bei Fortron ja einen eigenen Laptop nehmen, es muss keine neue, ultrateure Steuerung sein wie bei anderen Herstellern. So habe ich ein bestehendes Thinkpad hergenommen, ganz easy und jetzt sehr schick direkt an der Maschine. Inkl Embroideryware, Inkscape usw drauf, das macht die Stickerei von der Idee bis zur Maschine sehr komfortabel, weil man nicht mehr die Dateien hin- und hertragen muss. Läuft alles auf demselben Rechner. Gerade gestern wieder damit gestickt, Geschirrtücher für die Verwandtschaft als Ostergschenkle. Das Teil rennt wirklich, als gäbe es kein Morgen mehr. Bei 1500 Stichen/min geht einfach die Post ab! Dafür habe ich gestern mal wieder festgestellt, dass ich sticktechnisch (nicht maschinentechnisch) noch ganz banale Wissenslücken habe... Ich habe bestimmt 10min überlegt, ob ich die Sprungstiche vorne einfach wegschneiden kann, ohne ein Aufdröseln zu riskieren. Extra verriegelt war die Schriftart pro Buchstabe nicht, wie es aussah. Und ob es einen Unterschied macht, ob die hinteren Sprungstichfäden dran bleiben oder nicht. Leider ist die Embroideryware-Community auf Facebook zu finden, und ich bin eher der Typ FB-Verweigerer^^ Naja, finde ich auch noch raus. Wenn irgendwelche weiteren Fragen sind, gerne melden! Edit: ich sehe gerade, ich habe mich ein paar mal wiederholt Sorry, aber ich finde es eben immer noch so toll
  2. Soo, wir waren am Dienstag also bei Fortron in der Firma zur Schulung. Also das kann ich nur jedem empfehlen...! Obwohl wir selbst nicht so recht wussten, was wir genau wissen wollen^^, konnte man uns trotzdem auf die schnelle und "aus dem Ärmel geschüttelt" eine tolle Schulung für unsere Maschine und das Maschinensticken allgemein bieten. Zuerst durfte uns Frau Wiesmann betreuen, die sich durch sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen für unsere nicht-gewerblichen Interessen auszeichnete. Sie fand das toll, auch mal nicht nur "Stückzahlbeschleunigungsthemen" erklären zu dürfen, sondern voll aus dem kreativen Topf schöpfen zu dürfen. Für uns natürlich erstklassig, da genau das unser Bedarf ist. Obwohl laut Visitenkarte eigentlich fürs Marketing zuständig, scheint die gute Frau der Machbarkeits-Joker für alle Sonderfälle zu sein. Die hat uns Sachen gezeigt... da schnallst du echt ab. Fahlleder mit locker 4mm Stärke, nochmal dickes Leder oben drauf, dicke Sandwichverbunde mit klassischem Volumenvlies abgesteppt, dünnste seidenähnliche Stoffe, ein-Faden-breite Stickereien von Texten und Bildern, allerhöchste Kantenschärfe auch auf Schlaufenware, dicke und gepolsterte Fussballschuhe, alles kein Problem für unsere Fortron, was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird bestickt Da waren wir natürlich äußerst begeistert, denn wir hatten etwas Bedenken, dass die Maschine durch die Eignung auch für dickstes Leder dann mit dünneren Materialien Probleme haben könnte. Weit gefehlt... Ich glaube, wir haben gestern alles gesehen, was ich mir jemals vorstellen könnte mit der Maschine machen zu wollen. Und mehr^^ Dazu gab es dann noch einen generellen Überblick über das Maschinensticken und die verwendeten Materialien und Nadeln abhängig von den jeweiligen Anwendungen und die unterschiedlichen Ergebnisse zum Anfassen und Anschauen bei Variation von jeweils einem Parameter. Das war sehr aufschlußreich und praxisnah, kein bisschen so theoretisch und kompliziert wie es einem die Hersteller von zB Vliesen oder Nadeln gerne nahebringen wollen. zB: Immer die gleiche Datei mit gleichem Faden und Stickparameter, aber mit unterschiedlichen Nadeln. Dann nochmal mit unterschiedlichen Vliesen, uswusf. Das war unglaublich hilfreich fürs Grundverständnis und hat sehr viele Fragezeichen beseitigen können! Dazu natürlich die ganze Bedienung der Sticksoftware und der Maschine. Tipps, Tricks, Kniffe, versteckte Funktionen, man erfährt wirklich alles, was wichtig ist. Wobei für mich gerade solche Dinge wie Angaben zu Fadenspannungen in Newton etc. sehr hilfreich waren. Mit Auskünften wie "nicht zu fest aber auch nicht zu locker" kann ich als Techniker wenig anfangen^^ Zum Abschluß kam dann noch der Chef selbst, Herr Besemer, und hat uns den Stickmanager gezeigt und erläutert. Auch hier, kein bisschen Hektik, Unwillen oder Standardfloskeln ersichtlich. Er ist, wie auch Frau Wiesmann, sehr gut und umfassend auf alle Fragen und Zwischenfragen eingegangen, wobei man ehrlicherweise gestehen muss, dass es eigentlich wenige Zwischenfragen gab. Die haben das wirklich erstklassig gemacht und fast alles schon von sich aus erläutert, was uns beschäftigt hatte. Auch weiterführende, nicht ganz so "geschäftstüchtige" Tipps zB zum Selbstbau von Rahmen und deren Verwendung, kleine Selbstreparaturen, Gründe und Folgen von Fehlern usw wurden vollumfänglich behandelt. Keine Spur von geschäftlicher Reserviertheit, was mir als versiertem Bastler natürlich sehr entgegen kam. Auch viele der genauen Unterschiede unserer älteren Maschine zu den heutigen wurden aufgezeigt und dabei für und wieder für unsere private Nutzung erläutert. Es hat sich gezeigt, dass die meisten Weiterentwicklungen für uns als Hobbyanwender eigentlich nicht so gravierend sind (zB Höchstgeschwindigkeit, Lautstärke, "Selbstreparatur" iSv Nachstellung der Nadelkassetten nach Crash per Software statt mechanisch usw.), was mich persönlich sehr gefreut hat. Ich lasse mich immer gerne und schnell anfixen, wenn es was neues gibt und bin dann oft unbegründet unzufrieden, wenn ich nicht die neuesten Errungenschaften habe Ich konnte mich in der Schulung auch sehr beeindruckend und nachhaltig von den Vorteilen der PC-basierten Steuerung überzeugen. Bei uns bedeutet ein potentieller Ausfall der Steuerungs-Hardware dann eben, dass ich zB ein neues Netzteil für den PC günstig in jedem PC-Shop kaufen kann und nicht, dass ich eine neue Steuerung für 2000,- oder mehr erwerben muss oder der Service kommen muss wie bei anderen Herstellern üblich. Auch eine quasi unbeschränkte Updatefähigkeit kommt einem hier zugute. Oder standardmäßig vorhandener Netzwerkzugriff auf meine Dateien ohne eine extra Schnittstelle kaufen zu müssen, vollumfängliches Bearbeiten von Stickdateien während die Maschine weiter arbeitet direkt an dem PC der Maschine, dabei trotzdem jederzeit die Möglichkeit, die Bearbeitung gemütlich am Wohnzimmer-PC zu machen und nicht vor der Maschine sitzen zu müssen, einfachste Online-Hilfe für den Fall der Fälle per Teamviewer uswusf. Ich bin schwer begeistert von dieser Lösung. Aber wir hatten auch reichlich netten Smalltalk über dies und das, was fairerweise und ohne darum zu bitten nacher auch von der Stundenanzahl abgezogen wurde! Die Schulung war auf Stundenbasis, weil wir eben eine "Privatschulung" haben wollten und nicht in ein fixes Rahmenprogramm gewzungen werden wollten, wie es evtl bei einer gemeinsamen Schulung mit anderen Kunden passiert wäre. Immerhin unterscheiden sich unsere Bedarfe erheblich von denen gewerblicher Kunden, deswegen wollte ich "unsere eigene Schulung". Sind ja doch eher gewerbliche Kunden, die sonst solche Maschinen kaufen. Über die ganze Schulung hinweg wurden wir auch immer wieder erinnert, dass wir als Kunde jederzeit dort anrufen und fragen können. Nicht nur Maschinenspezifisch, auch Sticktechnisch oder bezüglich Material und Problemfällen hilft man uns dort gerne und ausführlich. Was für sich alleine schon die Schulung wert gewesen wäre, ist ja wie zeitlich unbegrenzter Telefonsupport. Das kann man anderswo nicht bezahlen^^ Dazu noch die ganzen guten Adressen und Unterlagen, die man uns im Verlauf der Schulung genannt hat, ein Traum. Und natürlich noch Mustergarne, Vliese, Kataloge, Farbkarten, Nadeln, mit Giveaways hat man auch nicht gespart. Genau so hatte ich mir das erhofft: Eine gut organisierte, mittelständische Firma, die sich noch mit ihrem Produkt identifiziert und keinen spürbaren Unterschied zwischen dem kleinen Privatmann und dem industriellen Großkunden macht. "Chefbehandlung" ist Standard, das Produkt überzeugend, die Beratung spitze. Ich weiß, ich schwärme, aber ich finde so etwas, gerade heutzutage, einfach toll und erwähnenswert! So, jetzt war es wirklich viel, aber da hier wirklich wenig über die Industriemaschinen berichtet wird, dachte ich mir, ein ausführlicher Bericht freut sicher die/den eine/n oder andere/n. Und irgendwo braucht meine Begeisterung ja auch Raum zum Atmen^^ Viele Grüße an die Gemeinschaft, Marc
  3. Sollte es wirklich die Kupplung sein, wüsste ich jetzt nicht, warum man die nicht reparieren können sollte. Selbst wenn nicht als Ersatzteil, so sind das auch nur Drehteile mit gefederter Kugel Ich glaube noch nicht so richtig dran, aber wenn wirklich eine Flanke der Bohrung ausgeschlagen wäre und das der Grund wäre, könnte man ganz simpel eine zweite Bohrung 90° versetzt setzen. Muss man dann natürlich neu einstellen und deutlich markieren, welche zu benutzen ist bzw idealerweise die "falsche" wieder verschliessen (Bolzen, evtl mit Gewinde, einkleben)
  4. Das klingt gut, ja! Wenn ich nach Frischfaserkarton google und die Bildersuche anwerfe, bekomme ich zumindest lauter Produkte angezeigt, die sich sehr ähnlich zu den Platten von mir verhalten. Pappteller, Artikelverpackungen usw. Also wäre sog. Frischfaserkarton sicher ideal als Schnittmusterschablone. Schönen Dank an den Profi
  5. Ich würde da mal bei einem Papierprodukt-Hersteller anfragen, Pappwerk oder sowas. Denn ich habe da mal ne Ladung Kartons bekommen, die in Materialkisten einer Firma als Zwischenlage für die Teile verwendet wurden. Da waren Dichtringe drin, immer eine Lage, dann Karton, nächste Lage usw. Die sind ca. 1mm dick, sehr steif und kantenstabil, lassen sich wunderbar und ohne Vorzugsrichtung mit der Schere schneiden, biegen eher als dass sie knicken und halten ewig und drei Tage. Saugen auch kaum, Farbe beim Lackieren o.ä. lässt sich lange wieder abwischen. Leider habe ich keinen Dunst, was das genau für Material ist... Es ist auf jeden Fall Karton, braun, sehr hart gepresst und auf beiden Seiten leicht glänzend. Sehr steif, wie gesagt. Deswegen würde ich da mal die Profis fragen, also so Verpackungsmaterial-Hersteller usw Leider habe ich bisher auch nichts mehr in dieser Art gefunden. In der letzten Not kann man auch bescheissen und den normalen Graukarton nach dem Anzeichnen, aber vor dem Schneiden mit ein wenig Wasserlack (Clou Holzlack oder so) an den Linien streichen. Das härtet sehr schnell aus und dürfte dann sehr kantenstabil sein. Die Menge macht hier die Härte. Oder eben Plexiglas in 0,5mm, Forex in 1mm, Holzfurnier in 1mm, usw.
  6. Ich kenne jetzt nicht die von dir genannten Motoren, aber kann dir generell zu Servomotoren sagen: Im Normalfall (sollten) die alle von 0-Maximaldrehzahl regeln können. Das ist ja der Vorteil der Servomotoren. Die Leistung in Watt gibt nur Rückschluß auf die zur Verfügung stehende Leistung. Physikalisch jetzt nicht ganz richtig, aber vereinfacht ausgedrückt zum erklären heisst das, je mehr Watt, desto mehr Kraft (also Durchstechkraft) kann der Motor an deiner Maschine aufbringen. Da spielt noch viel mehr rein, Aufbau und Dimensionierung des Motors, Reglercharakteristik, -qualität, -programmierung usw., aber allgemein formuliert kann man das so ausdrücken. 750Watt dürften ausreichend sein für alles, was da so anfällt. Wird ja vermutlich trotzdem noch über den Riemenantrieb untersetzt? Ein 750W Servomotor an meiner Fräsmaschine so viel Kraft, dass man die Abtriebswelle mit einem 30cm langen Hebel trotzdem nicht ohne Handstand verdrehen kann, wenn der mal seine Position halten möchte. Kein kleinstes (sichtbares) bisschen. Ich habe zuerst gedacht, die Welle hat gefressen^^ Grundlegendes zum Servomotor: Ein Servo vergleicht normalerweise immer die Soll-Position (wie die Welle gerade laut Vorgabe "vom Benutzer" stehen soll), und die Ist-Position, also wie die Welle gerade steht. Weicht die aktuelle Position von der Soll ab, versucht er sich so zu drehen, dass er die Soll erreicht. Wird die Welle daran gehindert (zB durch dickes Leder, blockieren o.ä.), gibt der Motor so lange mehr Kraft, bis er diese Position erreicht. HAT er die Position erreicht, bleibt er dort auch sofort wieder stehen. Im Idealfall, bei perfekter Regelung (Hard- und Softwareabhängig, nicht durch den Enduser zu beeinflussen), "hüpft" er auch nicht nennenswert über diese Position hinaus, wenn er mit Vollgas angerast kommt bzw dreht sofort wieder zurück auf Soll. Im Detail alles hochkomplex, aber unterm Strich heisst das für dich: Mehr Leistung des Motors bedeutet also in deinem Fall nur, dass er sich mit mehr Kraft auf die Soll-Position zwingen kann, wenn er durch zB dickes Material daran gehindert wird. Tatsächlich ist es noch abhängig von der Maximaldrehzahl usw., aber zu detailliert will ich jetzt auch nicht anfangen. Als Faustregel kann man sagen: Haben zwei Motoren die selbe Leistungsangabe in Watt, aber unterschiedliche maximale Drehzahlen, hat der mit der geringeren maximalen Drehzahl in der Regel auch mehr Drehmoment, also mehr Kraft, um "seinen Positionswunsch durchzusetzen". Also das, was du haben möchtest, mehr Kraft an der Nadel Noch als Detail nach dem zweiten Durchlesen, weil das bisher eher Servo-spezifisch, aber wenig Nähmaschinen-betreffend geschrieben war (sorry, da kommt der Faible fürs Hobby durch^^) Die "Sollposition" bei einer Nähmaschine wird sehr warscheinlich in Form einer stabilen Drehzahl vorgegeben. Heisst: Du gibst mit dem Pedal eine bestimmte Drehzahl vor, die der Motor einhalten soll (Technisch spricht nichts gegen einen Regelbereich von 0-Maximaldrehzahl, außer der Programmierer hat das absichtlich eingegrenzt). Schafft er das nicht, weil er gebremst wird (zB wegen dickem Material oder wegen anderweitigem Widerstand), gibt der Motor automatisch mehr Kraft auf die Welle und hält so die vorgegebene Drehzahl ein. Das könnte man bisher noch mit jedem Motor mehr oder weniger präzise erreichen. Der Vorteil vom Servo ist jetzt: Lässt der Gegendruck plötzlich nach (wie zB am Ende der Naht, weil die Maschine in Schwung kommt, weil das Material dünner wird usw), nimmt der Regler des Motors so schnell wieder Leistung weg oder bremst sogar aktiv, dass sich an der von dir vorgegebenen Drehzahl nichts ändert! Genauso, sollte es wieder schwerer gehen, wird einfach wieder Leistung zugeführt. Das passiert alles so schnell (in Bruchteilen von Sekunden), dass man das nicht mitbekommt. Für dich wird einfach immer die selbe Drehzahl gehalten, egal wie langsam oder schnell du vorgibst und ob das Material dicker oder dünner wird. So lange, wie der Motor das mit maximaler Leistung schaffen kann, und das dürfte sehr viel sein. Finde ich übrigens sehr spannend! Der Gedanke da einen Servo einzubauen hatte mich nämlich bei unserer Dürkopp-Adler 467 auch schon gestreift, falls doch mal die Steuereinheit der Maschine die Segel streichen sollte. Obwohl die mit Ihrem Stop-Motor schon sehr komfortabel und servoähnlich agieren kann. Als kleine Frage am Rand noch, weil Josef hier auch reingeschaut hat: Ist das permanente Schleifen der Kupplung wirklich ein Problem? Ist doch genau dafür gebaut worden, und wenn man sich vorstellt, was eine KFZ-Kupplung so arbeiten muss, müsste das bei anständiger Auslegung doch viele Jahre funktionieren, oder? So, jetzt wars mal wieder viel heute^^ Grüße, Marc edit: (ja, NOCH was^^) Ja, mit einer kleineren Riemenscheibe bekommst du eine langsamere Drehzahl und im Endresultat mehr Kraft an der Nadel Wenn alle Strick reissen, kann ich dir auch eine käufliche Riemenscheibe auf das richtige Wellenmaß anpassen. Die fertigen sind so billig, das dreht man heute nicht mehr selbst
  7. Naja, mit einer frei liegenden, scharfen Klinge ist halt auch schnell Stoff getrennt, der am Stück bleiben sollte. Jetzt sagen einige wieder "ich kann ja aufpassen" usw. Wenn derjenige sich in seinem ganzen Leben noch nie geschnitten hat, darf er das auch weiter sagen Und auf seine Finger passt man nochmal ganz anders auf als auf Stoff...
  8. Sischersischer So quasi: Sollte das aufgrund evtl vorhandener langer Fingernägel nicht klappen, kann man die umgelegten "Ohren", an denen ich das im Bild halte, auch zusammenkleben. Ideal ist da Pattex oder so, weil man das dann wirklich firm bis an den Draht zusammendrücken kann und nicht lange halten muss. Dann bleibt das halt am Draht dran, aber wenn man so Dinger öfter zu schärfen hat, schadet das sicher auch nichts. Darf auch ruhig bisschen Kleber an den Draht, hält noch besser. Je länger der Draht ist, desto einfacher ist es übrigens beim Schleifen immer den gleichen Winkel zur Schneide zu behalten. Das ist nämlich wichtig.
  9. Ein kleines, wenn auch recht unbedeutendes Update: Wir werden jetzt in der nächsten Zeit mal nen kleinen Exkurs zu Fortron machen und uns da eine kleine Maß-Schulung geben lassen. Die Bedienung usw gelingt mir schon sehr gut, aber ich habe noch ein paar Fragen bzgl Fadenspannungen (Messwerten mit der Federwaage), Materialien usw. Außerdem brauche ich noch einiges an Nadeln, Vliesen und anderen Materialien, was die ja auch anbieten. Da ist die 1h Fahrt sicher gut investiert, und für den bezahlten Stundensatz bekommt man eine personalisierte und bedarfsgerechte Schulung, keine vorgefertigte Story, bei der man die Hälfte gar nicht braucht. Übrigens sehr nette Menschen dort, trotz unserem Privatkauf volle Unterstützung, das ist so auch nicht überall üblich
  10. Also vom Maschinenbauer die Meinung: Das geht super mit Schleifpapier. Es kommt halt immer darauf an, was man verwendet. Bei "nur stumpf" ohne große Kerben o.ä. würde ich ein 600er Nassschleifpapier empfehlen, evtl sogar bis 800er. Das Papier um einen geeigneten Draht legen (Körnung aussen) und dann ein Tröpfchen Wasser oder Öl drauf und los gehts. Ich würde das dann an den umgelegten Papierenden so halten, dass der Draht straff ins Papier gedrückt wird, nicht am Draht selbst. Dürfte besser zu führen sein. Ein straffer Sitz ohne Falten o.ä. ist Bedingung Hat man deutliche Kerben o.ä. drin, darf man ruhig auch mit 240 anfangen und sich dann in 2-3 Stufen bis zum 800er hocharbeiten. Als Draht würde ich etwas stabiles verwenden, ideal wäre Federstahl. Aber eine Fahrradspeiche o.ä. würde es sicherlich auch tun. Durchmesser eben so, dass man auch die ganze Schneide schleifen kann. Wer unsicher ist, kann die Schneide mit Edding anmalen. Richtig geschliffen wurde, wenn ein kleiner, aber deutlich sichtbarer Bereich an der Schneide blank ist. Dabei auf den Winkel achten, den der Draht zur Schneide hat, dieser sollte gleichbleibend gehalten werden. Hierzu sind ein paar Videos zum Messerschleifen auf Youtube sicherlich sinnvoll
  11. Den habe ich auch gefunden, aber dort das selbe Problem: Lange nichts Neues und keine Kontaktmöglichkeit. Aber ive25 hat für mich eine Email an sie geschrieben mit dem Verweis auf dieses Thema. Ich hoffe, dass ich so Kontakt herstellen kann. Danke dafür übrigens. Man kann sich ja nichtmal bedanken unter 50 Postings.. Vielleicht kann sie ja auch profitieren, habe ja viele Rahmen doppelt Natürlich trotzdem danke für den Hinweis
  12. Hallo, kennt hier jemand die Userin "Die-Stiefoma" und hat Kontaktdaten außerhalb des Forums? Da sie seit 2014 nicht mehr online war habe ich wenig Hoffnung, sie übers Forum kontaktiert zu bekommen. Würde sie aber wirklich gerne fragen, ob sie an einem Informations- und Erfahrungsaustausch bezüglich Ihrer (und unserer^^) Fortron-Maschine interessiert ist. Vielleicht hat ja noch jemand Kontakt und kann/mag sie mal kontaktieren, ob sie mal wieder reinschauen kann? Sehr gerne natürlich auch per direktem Kontakt, meine Email ist servus222 at arcor punkt de (ich kann vermutlich immer noch keine PNs schreiben) Über eine kleine Rückmeldung würde ich mich in jedem Fall sehr freuen. Vielen Dank und viele Grüße, Marc
  13. Danke für das Kompliment. Wie sagte Großvater immer? Man darf ruhig faul sein, bloß nicht auch noch blöd dazu Und natürlich gehört ein Kompressor zur Standard-Ausführung eines Haushaltes, endlich jemand der mich versteht... Deswegen hab ich auch derer 7 Davon sind 4 Flüsterkompressoren, zwei selbstgebaut, zwei Junair. Und die beiden ganz großen stehen in der echten Werkstatt, also da wo kein Stoff verarbeitet wird^^ Wird aber wirklich langsam Zeit, ein paar zu verkaufen... Seit ich die Junair habe, benutze ich die beiden anderen Flüstermobile fast nicht mehr, und zum rumstehen sind die zu schade. Jaja, man sollte mal, man sollte mal
  14. Ach, eins noch... Mag ja sein, dass ich mich einfach blöd angestellt habe, aber ich fand es mittelmäßig katastrophal, die Fäden in die Führungsschläuche vom Spulenständer zum Stickkopf zu bugsieren. Nachdem ich bereits beim ersten Absaugen schon die Erfahrung gemacht habe, dass Saugluft sehr schnell sehr viel Faden frisst, dachte ich mir, andersrum geht das sicher genau so gut. Und es hat wunderbar geklappt, siehe Video: Faden_einfädeln - Dailymotion-Video Hier andersrum, weil wie gesagt vom Staubsauger rausgesaugt, aber die Richtung ist ja egal, klappt in der richtigen Richtung genauso gut. Einfach 2-3cm in den Schlauch stecken, bissel Druckluft hinterher und zack, Faden durch
  15. So, hat jetzt ein wenig gedauert, aber ich hatte etwas Streß die Tage... Aber nun habe ich auch ein paar Fotis gemacht, damit ihr mir das auch glaubt. Denn ich hätte es selbst nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst gesehen und eingeladen hätte... Vorneweg mal die Bilder (leicht verzerrt im Randbereich ): Wie man sieht, reichhaltiges Zubehör dabei! Kappenrahmen mit Haltevorrichtung Rund-Ärmelrahmen Hemdkragenrahmen links und rechts Spezialanfertigung-Ärmelrahmen für Motorradjacken-Ärmel Großer Bordürenrahmen Zwei Magnetrahmen Hemd-Aufspannvorrichtung plus 25 (!) weitere Rahmen! Außerdem noch der große Flächentisch und ein vormals defekter Unterfadenaufspuler, den ich wieder repariert habe. PC, Bildschirm, Tastatur und Maus natürlich, sowie extra der Fortron-Manager Dazu haben wir noch recht preiswert fünfzehn 5000er-Spulen Amann-Isacord 40 und 15000er Spulen Unterfaden in schwarz und weiß dazu kaufen können. War ordentlich eingestaubt mit diesem Fadenabrieb-Fussel-Staub-Mix, den man einfach nicht abgesaugt bekommt. Aber mit einem feuchten Tuch und viel mechanischer Reinigung ging das auch ab und so steht sie wieder einwandfrei da. Ich glaube, bis ich das ganze Zubehör mal ausprobiert habe, gehen noch Jahre ins Land^^ Aber die erste Stickprobe gabs trotzdem schon heute: Nach ein bisschen Justage an den Fadenspannungen klappte das schon gut, hinten schön 1/3 Unterfaden zu sehen, wie es sein soll. Und ab geht das Teil, sag ich euch... Wenn das mit 1500/min lostackert wirds einem Angst und Bang Aber das Ergebnis sieht trotzdem einwandfrei aus, wirklich faszinierend. Ich muss mich jetzt ein wenig mit der Materie beschäftigen, zB welche Nadel man für welches Material benutzt, die verschiedenen Vliese uswusf. Bzw. auch erstmal, wie ich die verschiedenen Spitzenformen an unverpackten Nadeln unterscheiden kann. Da waren einige lose Nadeln dabei, aber da steht immer nur GB 75 drauf, kein Wort von der Spitzenform. Aber mal sehen, wird alles werden. So weit erstmal für heute und viele Grüße an alle, Marc
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