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Lyanna

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About Lyanna

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    Stellt eigenen Sessel auf

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  • Wohnort
    NRW
  • Interessen
    Viele viele Hobbies ... und wenig Zeit ...
  • Beruf
    Softwareentwicklung

sonstige Angaben

  • Maschine
    Elna <3
  1. Wenn der Stoff fallen oder sich um eine Ecke winden soll, sieht das im bei diagonalen Fadenlauf besser aus. Wenn du eine Naht verstärken willst, dann gerade Fadenlauf. Dabei kann man Baumwolle vorher feucht und gedehnt bügeln, dann bleibt das in Form. Sweat und Jersey würde ich auch nicht mischen. Irgendwie glaube ich nicht, dass sich das gut verarbeiten lässt.
  2. Eigentlich muss die vordere Mitte im Fadenlauf senkrecht fallen. Das tut sie hier nicht. Kannst du mal die vordere Mitte unterhalb der Brust zusammenstecken? Und dann gucken wo es zieht oder absteht. (ich vermute ja, die Schulter sitzt nicht)
  3. Ich verstehe völlig, dass du da Bedenken hast. Wenn ich bei deinem Beispiel mit dem Nähen bleibe: wenn ich einen Auftrag hätte "bitte näh mir den Faltenrock aus dem Samtstoff", dann würde ich meine Empfehlung aussprechen "der wird aber nicht so fallen, wie du das auf dem Bild siehst. Nur wenn das so für dich ok ist, mach ich dir das". Als Fachkundige weise ich auf das Risiko hin, weil ich das Risiko sehe, es aber nicht tragen möchte. Die Entscheidung muss der Kunde treffen und trägt dann auch das Risiko. Hinterher kann er mir auch nicht vorwerfen, ich hätte ihm eine Information vorenthalten. Leider arbeiten die meisten Dienstleister heute nicht so. Gibst du einem Handwerker den Auftrag "wir möchten das Zimmer teilen, bitte ziehen Sie hier die Wand hoch". Dann wird das ausgeführt, aber die Aussparung für die Tür wird vergessen, weil wurde ja nicht explizit erwähnt. Das abgetrennte Zimmer kann man dann nicht mehr betreten. (Wahre Geschichte) Bei sowas würde ich dem Handwerker eine Standpauke halten, er hat die Anforderungen des Kunden bekommen und muss wissen, wenn etwas unvollständig ist "wie möchten Sie den Raum betreten?" statt das Risiko bewusst hervorzurufen. Das ist sein Handwerk. Ich habe dieses klare Verhältnis zu Dienstleistungen und Haftung, weil ich mir meine Brötchen auch mit Dienstleistungen verdiene. Dabei muss ich auch in Akquise investieren. Auf Risiken weise ich immer hin, egal ob bezahlt oder unbezahlt. Die Entscheidung trägt der Kunde, das nehme ich ihm nicht ab. Nichts ist schlimmer als vorgeworfen zu bekommen "das hätten Sie wissen müssen, Sie sind doch der Experte, nicht ich". Nach meiner Erfahrung kommt das genau richtig an. Sowas wünsche ich mir überall und dann bin ich auch bereit, für Mehrleistungen zu zahlen. Das müssen meine Kunden schließlich auch.
  4. Jeder kauft das, was er braucht und haftet dafür. Ich persönlich würde selber planen und das Aufmaß und den Aufbau bestellen. Manch andere lassen lieber planen aber bauen selber auf... da ist jeder eigen und trägt dann auch sein eigenes Risiko. Wenn die Küche ohne Service bestellt wird, dann haftet das Küchenstudio dafür, dass die Qualität der Einzelelemente stimmt. Danach kommen die einzelnen Stufen: Wenn der Kunde das Aufmaß bestellt, dann haftet der Dienstleister dafür, dass die Größen der Einzelelemente stimmen. Wenn der Kunde den Aufbau bestellt, dann haftet der Dienstleister dafür, dass beim Aufbau keine Elemente beschädigt werden. Wenn der Kunde die Planung bestellt, dann haftet der Dienstleister dafür, dass die gewählten Elemente zusammen stehen können und alle Türaufschlagsrichtungen passen usw. Das Rundumsorglospaket erhält der Kunde nur, wenn er alle drei Serviceleistungen bucht. Sini, das sind sehr gute Punkte, die du da ansprichst!!
  5. Ich sagte bereits, dass wir da keine Grenze ziehen können, solange derzeit (!) ein Informationsdefizit im Einzelhandel besteht. Wenn der Küchenplaner mir den Katalog vorenthält, dann kann ich da auch nicht selber reingucken. Also muss der Küchenplaner in mich investieren und mir eine Küchen zusammenstellen. Das ist dann seine Akquise. Wenn er mir die Option von vornherein aber in die eigenen Hände geben würde, dann könnte ich sagen "toller Katalog, mir gefällt das, das und das. Jetzt lassen Sie uns zusammen planen". DANN mach ich das mit Beratungsabsicht und ggf. Kaufabsicht. DANN würde ich auch für die Beratung zahlen, weil ICH die Beratung bestelle. Ich würde dem Einzelhandel raten, ebenso transparant wie das Internet zu werden. Dann bieten sie mit der persönlichen Beratung eine zusätzliche Hilfe an, die das Internet nicht hat. Dann ist das entweder eine Dienstleistung oder ein Alleinstellungsmerkmal, je nach Unternehmsausrichtung.
  6. Im Internet finde ich alle Produktinformationen, die ich haben möchte. Entweder direkt auf der Händlerseite oder einige Klicks weiter. Wenn ich mich etwas bemühe, kann ich auch aussagekräftige Rezensionen finden. Noch nie habe ich im Laden den detailgrad an Informationen entdeckt. Warum werden die Kataloge nicht zugänglich gemacht? Informationstafeln, Broschüren, Interaktive Boards, QR-Codes fürs Handy... Technisch gibt es da keine Hindernisse. Stattdessen soll ich bitte einen Verkäufer ansprechen und bin auf sein Wissen und seine Unvoreingenommenheit angewiesen.. Der Einzelhandel macht sich selber kaputt, wenn die den Ausgleich des Informationsdefizits auch noch in Rechnung stellen wollen. ABER: Dienstleistungen müssen in Rechnung gestellt werden! Wenn jemand meine Planung übernimmt, dann muss er bezahlt werden. Wenn aus der Planung ein individueller Plan hervorgeht, mit dem ich in jedem Geschäft einkaufen kann, dann ist das Beratung, und damit eine Dienstleistung. Beim Beispiel Küchenbau: Wäre der Küchenkatalog inklusive Elementpreise öffentlich zugänglich, dann würde ich meine Küche auch selber planen. Ist mir das zu aufwendig oder zu schwierig, kann ich das einen Küchenbauer übernehmen lassen. Dann bezahle ich auch für ihn. Geht es mir nur um das richtige Aufmaß, dann bezahle ich nur für das Aufmaß. usw. Als mündiger Kunde möchte ich bitte die Möglichkeit haben, eine Dienstleistung in Anspruch nehmen zu können aber nicht zu müssen. Wer das so nicht möchte, betreibt Akquise und muss mich mit seiner sogenannten Beratung erst für sich gewinnen. Akquise ist ein Invest des Unternehmers, auf keinen Fall des Käufers.
  7. Ich versuche es meist mit Tesafilm. Den bekommt man hinterher auch ab. Klingt so, als würde das Füßchen das nicht transportiert bekommen und du würdest daher beim Nähen fester daran ziehen. Hast du einen leichten Stickfuß? Füßchendruck reduziert? Manchmal hefte ich auch per Hand und nähe dann mit der Nähma drüber. Dann kann sich der Stoff auch nicht verziehen. (Manch anderen widerspenstigen Stoff hab ich aber auch schon in die Ecke geschmissen.. ) Viel Erfolg!
  8. Das ist eine SUPER Anleitung! Danke dir für die Arbeit! Und ich kommentiere das, um es für mich zu pinnen: #abpausen #schnitt #klonen hashtag hashtag #hose #cool #winter #albern :lachen:
  9. Spannend, dass die Elna + Juki Kombination genannt wird. Welche Juki habt ihr denn als Ergänzung?
  10. Ich bin auch eine Elna 520 Näherin! Wir kommen bestens miteinander aus, haben uns noch nie angezickt! Die Dame näht und schnurrt ohne Probleme. Dabei ist sie inzwischen auch schon 4 Jahre alt.
  11. Was du erzählst, passt alles auf meine Erfahrung Als ich schmale 34-36 war, mit einem A-B Körbchen gesegnet, war konfektion völlig in Ordnung. Bin in den letzten Jahren etwas kurviger mit D-Körbchen geworden. Wenn ich in die Maßtabelle gucke, dann habe ich Größenschwankungen zwischen 38-44 Mir passt kein Blazer oder Bluse mehr richtig. Wenn das gut am Körper liegt, bekomme ich es vorne über der Brust nicht zu. Wenn ich es an der Brust zubekomme, dann hängt der Rest als Sack runter. Das gleiche Problem mit dem Gesäß. Das ist rund, die Beine aber schmal. Das Oberteil wirft falten, die Hosenbeine hängen nicht gut .... Dann mit den Maßschnitten das gleiche Problem. Die passen genauso schlecht... ach ja ... Leidensgeschichte Ich beschäftige mich inzwischen seit ca 7 Jahren (natürlich nicht durchgängig, ist schließlich nicht mein Beruf...) mit Konstruktion und entdecke immer wieder neues... Mit Konstruktion wird auf jeden Fall besser! Am liebsten würd ich mir die komplette Garderobe inzwischen selbst ernähen (wenn ich doch blos nicht so eine Schnecke im Nähen wäre... ) Ok, dann mal meine Erfahrungen: Ich hab inzwischen viele viele Bücher oder Videos ausprobiert. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Mir zumindest haben diese Werke sehr geholfen: Hofenbitzer Damenmode Teil 1 Hofenbitzer Damenmode Teil 2 + Tutorial Schneiderpuppe aus Nassklebeband Karolyn Kiisel - Draping, The complete Course + DVD inklusive Müller und Sohn - Brautmode + Historische Schnitte Irgendeiner aus der Modeszene hatte mal gesagt "ich weiß nicht, warum die Deutschen so gerne konstruieren. Alle anderen lernen das drapieren zuerst". Ich glaub, der könnte recht haben. Ich hab mit Hofenbitzer auch sehr viel konstruiert und auch vieles verstanden. Dann bei der Probe "das hatte ich mir jetzt aber besser vorgestellt?!" Das Kiisel Buch hat mir die Augen gegeben. Dem Buch liegt eine DVD bei. Da zeigt sie, wie sie die Grundschnitte legt. In Kombination mit dem Hofenbitzer hat es Klick gemacht. Ich hab verstanden, dass meine Konstruktion zwar richtig war, aber nicht den gewünschten Effekt hatte. Zb gibt der Hofenbitzer die technische Erklärung, wie Abnäher gelegt und verlegt werden. Wenn man das dann drapiert, sieht man erst, warum das wann und wo sinn macht. Damit hab ich erst verstanden, die verschiedenen Stoffgegebenheiten entsprechend zu nutzen. zb. lass ich den Fadenlauf parallel zum Boden oder parallel zur Naht laufen. Schneide ich den Abnäher an oder erstelle ich zwei Schnittteile mit den unterschiedlichen Fadenläufen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Die Nassklebepuppe ist für den Weg unerlässlich. Ich hatte am Anfang auch eine aus Selbstklebeband gemacht. Finde den Ansatz von Hofenbitzer mit Nassklebeband aber sehr viel besser und leichter! Die Müller und Sohn Bücher geben seeeehr viel Inspiration darüber, was möglich ist. Ich mag die sehr gerne und Blätter da gerne rum "wie muss denn der Faltenwurf theoretisch aussehen, dann kann ich das auch legen" Fazit: Gib dir Zeit, viel Zeit, probiere alle möglichen Techniken aus, lass dich nicht entmutigen. Der erste, zweite, dritte Versuch gelingt vlt nicht. Macht aber nichts. Der Weg ist das Ziel. Die Perfektion ist vlt ein Problem (mein Problem: Die Konfektion sitzt schlechter, trotzdem bin ich mit meiner Version nicht zufrieden und fang nochmal an) Aber es wird nicht langweilig. Versprochen. Mir ist immer noch nicht langweilig
  12. Ich hab mir dieses Buch vor einem Monat bestellt und muss sagen: es gefällt mir richtig gut! Hab in den letzten Tagen immer wieder hineingeschnuppert. Finde es auch genau richtig, dass die Stoffe zum Nähprojekt zugeordnet sind und nicht andersrum. Hatte jetzt öfter den Gedanken wie "Ach, mit so einem Stoff könnte das echt gut aussehen. Ist ja spannend" Trifft genau meinen Nerv!
  13. Uuuuuuund? Wann gehts weiter? Danke für den Link zu den Videos. Genau sowas hab ich grad gesucht!
  14. Danke dir! Meine Kamera hat leider kein Wlan ... Ist aber eine verdammt gute Idee!
  15. Aaaah, ja das ist sehr gut! Welche Technik und Infrastruktur hast du?
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