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Nähbaerchen

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    Findet sich auch im Dunkeln zurecht
  1. @Dunkelmunkel, ich denke, das siehst du richtig. Klar ist immer die eigene Einstellung zu den Dingen Ausgangspunkt, also kann man zwangsläufig nicht objektiv sein. Mein Gedanke ist eher, dass doch jeder bemüht ist, seine Vorzüge und nicht unbedingt die optisch weniger vorteilhaften Zonen zu unterstreichen. Zumindest für 60+ hätte ich diese Vorstellung. Was ich persönlich schlimm finde ist, wenn Frauen 60+ in Rentnerbeige herumlaufen, in sogenannter "zeitloser" Kleidung: Polyesterhosen (i.d.R. zu kurz), Strickpulli in beige, Gesundheitsschuhe und Popelinjacke in undefinierbarem "hell". Dann lieber bunt und schrill... Zu dem Thema "Rentnerbeige" gab es hier vor Jahren (?) mal einen Thread. lg Nähbaerchen
  2. @Capricorna, dürfen darf man doch alles? Ich meine, es gibt ja kein Gesetz, dass bei suboptimalen Beinen einen Minirock verbietet. lg Nähbaerchen
  3. Nun, ich bin 60+, nämlich 63. Plusgröße? Hmm... obenrum eher 42, untenrum eher 44/46, also nicht kugelrund, aber auch nicht schlank. Ich trage genau das, was mir und den Spiegeln gefällt. Ich habe ganz viele ganz große Spiegel und so viele Spiele können sich nicht irren. Ich habe vor etwa 20 Jahren eine Weile im europäischen Süden in einer Kleinstadt gelebt. Damals trug ich noch Größe 38/40, meine Röcke waren kniefrei, NUR kniefrei, nicht kürzer. Dennoch hat man sich über mich die Mäuler zerrissen. Mich hat es nicht gekümmert. Für mich zählt einzig und allein Ästhetik. Miniröcke sollten schöne Beine und ein tiefer Ausschnitt ein schönes Dekolleté zeigen. Wenn das der Fall ist, ist es in Ordnung, weitgehend altersunabhängig. Ich trage keine kniekurzen Röcke mehr wegen leichten Krampfadern. Ich trage in der warmen Jahreszeit immer noch ausgeschnittene Shirts oder Wickelshirts aus buntem Viscosejersey, in der kalten Jahreszeit einfarbige Viscoseshirts mit Weste darüber. Dazu Baumwollhosen, die so geschnitten sind, dass meine leichten Reiterhosen nicht unnötig betont werden. Das ist meine absolute Wohlfühlkleidung und das alleine zählt. Im Frühjahr letzten Jahres habe ich mir einen wunderbaren bunten Sommersatin für einen Rock gekauft. Die Freundin meines Sohnes nannte den Stoff (für mich) sehr gewagt. Und? Es ist ihr Recht, das so zu sehen, das Recht der Jugend. Mein Recht ist es zu tragen, was MIR gefällt. :D:D lg Nähbaerchen
  4. Ich habe schon öfters ganz normale Hosen um mehrere Größen geändert. Da muss die hintere Mitte, die Seitennähte und die Innenbeinnähte geändert werden. Dann muss die Hose "gehoben" werden, weil sie im Schritt durch kleineren Bauch und kleineres Hinterteil durchhängt. Sie muss also oben ein bis zwei Zentimeter gekürzt werden. Dazu muss der Reißverschluss entfernt und an einer tieferen Position wieder eingenäht werden. Also ein Arbeitsaufwand ohne Ende. Für mich persönlich nehme ich das in Kauf, wenn es sich um einen sehr guten Stoff und eine von mir selbst genähte Hose - ohne Kappnähte - handelt (weil ich so arbeite, dass spätere Änderungen möglich sind). Bei der Jeans fällt ins Auge, dass die Sattelnaht nicht stimmt. Ich persönlich hätte schon den Ehrgeiz gehabt, das zu korrigieren. Da stellt sich die Frage, muss man das bei Änderungsschneidern durchgehen lassen? Schulden sie nicht, im Rahmen der Möglichkeiten natürlich, ein sauberes nähtechnisches Ergebnis? lg Nähbaerchen
  5. Ich fände es wichtig zu erklären, dass alles dass was Jersey heißt, bei weitem nicht das gleiche ist. Anfänger kaufen gerne mal billige Stöffchen zum Üben, wer sich da für einen flutschigen dünnen Polyesterjersey entscheidet, hat schon halb verloren. lg Nähbaerchen
  6. Ich bin sehr heikel, was "Bäh" Gefühle angeht. Wenn ich im Supermarkt war (Einkaufswagen oder-körbe) oder in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war (Haltestangen) dann werden die Hände gründlichst gewaschen. Bei Stoffen habe ich das eigentlich nicht. Da hat ja i.d.R. keiner ein paar Meter abgewickelt und mit dreckigen Fingern angefasst, mal gründlich drüber gehustet oder sich den Stoff fast unbekleidet um den schwitzenden Körper gewickelt. Ich habe da eher Empfindlichkeiten bezüglich Staub. Die Stoffballen liegen ja im Laden offen da und der Staub kennt keine Gnade oder Rücksichtnahme. Also wird jeder waschbare Stoff vorgewaschen. Bei Jersey verwende ich ausschließlich Viscose-Elasthan. Da weiß ich aus böser Erfahrung dass er einläuft, mal ein bisschen, mal ein bisschen mehr. Da geht also ohne Waschen vor dem Nähen auch gar nichts. Probleme mit Verziehen gibt es da nicht, Viscose-Elasthan guter Qualität verzieht sich nicht. lg Nähbaerchen
  7. Mal zum Garn: ich nähe mit preiswerten Trojagarn aus 100% Polyester. Ich hatte da noch nie Probleme mit, nur die Maschine muss öfters gereinigt werden, weil das Garn fuselt. Wenn das Garn für Löcher im Jersey verantwortlich wäre, hätten alle meine Shirts Löcher. Da sind aber keine Löcher, auch nicht mit Brille besehen. lg Nähbaerchen
  8. @Doli, ich verarbeite ständig Jersey, in erster Linie Viscoseelasthan wegen der Formbeständigkeit. Der Preis für gute Qualität liegt bei EUR 10,00 pro Meter in Unifarben, die bedruckten EUR 8,90/m. Gelegentliche günstigere (EUR 3,90 und ähnlich) lasse ich liegen, weil ich weiß, dass das Material nichts taugt und die Arbeit nicht wert ist. Ich habe schon Dutzende von Shirts genäht. Löcher sind noch nie bei der Verarbeitung entstanden. Ich verwende Super-Stretch Nadeln von Organ und für die Säume die 4mm Stretch-Zwillingsnadel von Schmetz. Wenn die Nadeln von Organ sind, trotzdem mal gut anschauen und betasten, ob die Spitze in Ordnung ist. Ansonsten wird es eher an der Stoffqualität liegen. lg Nähbaerchen
  9. Ich war heute dort. Ich weiß auch nicht so recht..... Riesenauswahl an Reißverschlüssen, alle an der Wand lang aufgehangen. Die Stoffe befinden sich auf Rollen in Regalen. Riesenauswahl an Soft- und normalem Tüll, Pannesamt, Sweat und Kinderstoffen. Große Auswahl an Dekotextilien für Tischdecken, Kissenbezüge, Gardinen u.ä. Bekleidungsstoffe sind nach Art der Stoffe sortiert: Jersey, Sweat, Kinderstoffe, festliche Bekleidung, Hosenstoffe, aber auch buntes Allerlei ohne nähere Bezeichnung. Wirklich hochwertige Stoffe habe ich so auf Anhieb nicht gefunden. Ich habe mich allerdings auch nicht allzu lange aufgehalten. Die vielen tobenden und schreienden Kleinkinder haben mich gestresst. Für junge Mütter mit stabilem Nervenkostüm ist das aber sicher ganz toll: Stoff kaufen während die Kleinen sich wie auf dem Spielplatz austoben. Ich werde sicher irgendwann nochmal während der Woche Vormittags hingehen. Da sind die süßen Kleinen vielleicht im Kindergarten. lg Nähbaerchen
  10. ....... und dann bekommst du womöglich entrüstet zur Antwort: "wie komme ich denn dazu, dass müsste mir noch einfallen, da ist mir meine Zeit zu schade für..." Alles schon erlebt und die Reparatur natürlich abgelehnt. lg Nähbaerchen
  11. Ich vermute, dass die Nadelstange neu zentriert werden muss. Durch das große Einstichloch kann es vorkommen, dass Stoff in das Loch gezogen wird. Wird das dann nicht vorsichtig gelöst unter Abschrauben der Stichplatte, sondern daran gezerrt und gezogen (heißt nicht, dass du das gemacht hast), dann kann sich die Nadelstange verbiegen, resp. in falscher Position verbleiben. Ich befürchte, dass die Maschine zum Kundendienst muss. Wenn du sie vom einem Händler hast, dürfte es ja kein Problem sein. lg Nähbaerchen
  12. Muss es eine neue Nähmaschine sein? Bei Ebay gibt es noch jede Menge Privileg Nähmaschinen zu günstigen Preisen. Das war früher die Nähmaschinen"marke" von Quelle, Hersteller waren i.d.R. namhafte Nähmaschinenhersteller. Ich selbst habe 40 Jahre auf Privileg Maschinen genäht und war sehr zufrieden. Du kannst dich ja mal umschauen; hier im Forum findest du sehr viele Bewertungen zu diesen Maschinen. lg Nähbaerchen
  13. Hältst du die Fäden hinter der Maschine fest, bevor du losnähst? Wenn nicht, dann verheddern sich die Fäden aus diesem Grund. lg Nähbaerchen
  14. Kopierrädchen habe ich selbst auch noch benutzt, Anfang bis Mitte der Siebziger. Ich meine mich auch bei meiner Mutter an Zeitungspapier zu erinnern, ich hatte dann feines Packpapier. Gelegentlich gab es ein Burdaheft, ich weiß nicht, ob die in den Sechzigern schon monatlich erschienen. Da bestand aber auch nicht wirklich die Notwendigkeit, ich kaufe heute noch nur ab und an ein Heft. Falls es schon Einzelschnitte gab, waren die viel zu teuer, gemessen an dem Preis für ein Schnittmusterheft. lg Nähbaerchen
  15. Übrigens, @mecki.m, danke für den Thread! Es ist schön, mal wieder in angenehmen Erinnerungen zu schwelgen. Unangenehme gibt es leider zuviele... lg Nähbaerchen
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