Jump to content
Partner:
Babylock Overlock Bernina Nähmaschinen Brother Nähmaschinen
Elna Nähmaschinen
Elna Nähmaschinen

eufrosyne

Members
  • Content Count

    343
  • Joined

  • Last visited

About eufrosyne

  • Rank
    Fängt an sich einzurichten

Personal Information

  • Wohnort
    Maur

sonstige Angaben

  • Maschine
    Pfaff Varimatic 6087

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. @3kids sieht echt gut aus . Gefällt mir noch besser als das Celtica-Muster, und das ist schon schön. Grüssle, eufrosyne
  2. Auf der Seite gibt es unter dem Eintrag mit den Zopfmustern noch eine weitere Seite mit Erläuterungen zu dem Gedrehe : http://www.stricken-aktuell.de/medien/musterbibliothek/zopfmuster/erlaeuterungen-zum-stricken/ Klingt trotzdem etwas umständlich, aber vielleicht hilft's weiter? Grüssle, eufrosyne
  3. Hallo, wo könnte man Infos zur Bedeutung der Buchstaben bei den Gritzner-Maschinen finden? Also z.B. "R" oder "V"? Mir ist eine ziemlich hübsche Versuchung über den Weg gelaufen, und beim Herumstöbern habe ich dann Modelle mit diversen Buchstaben gefunden, jedoch ohne Infos dazu, was diese bedeuten. Dankeschön und Grüssle, eufrosyne
  4. Von nowak: Schwingend geht McCalls in den Herbst. Hose M7814 Copyright McCALL's ® Company, NY Und zwar zu meiner eigenen großen Überraschung auch bei Hosen. Die Variante mit dem senkrechten Volant von Modell M7814 fällt auf, weil sie ein ungewohntes Detail ist. Und gefällt mir selber richtig gut. Hm, den Schnitt gibt es bis Größe 52 und beim Fahrradfahren stört das sicher auch nicht... Wem das so zu auffällig ist: Die weibliche Hose gibt es auch mit Saumrüsche, mit Stickerei oder mit Schnürung zum Saum hin. Saumbetonung ist auch klar das Thema von M7813. Hier schwingt der Saum nicht nur, in drei von der vier Varianten tut er das asymmetrisch. Und bei jeder anders. Da sehen die vier Varianten dann wirklich wie vier unterschiedliche Röcke aus. Und je nach Material kann man den Trend auch gut in den Winter mit hinein nehmen. Das extrem romantische Kleid M7801 mit dem Wickeleffekt hingegen hätte man dieses Jahr bei uns auch im Oktober noch an etlichen Tagen tragen können, aber gerade die kurzärmelige Version bietet sich dann doch eher im nächsten Frühjahr wieder an. (Also ein ideales Projekt für Langsamnäher. ) Deutlich schlichter und vor allem weniger Stofflagen Modelle M7812, das Kleid- und Oberteilversionen mitbringt, die alle durch eine auffällige Raffung die Blicke auf sich ziehen. Jacke Khaliah Ali M7817 Copyright McCALL's ® Company, NY Erhalten bleiben uns auch die betonten Ärmel, auch Statement Ärmel genannt. Bei der Jacke M7817 von Khaliah Ali wird zumindest in einer Variante die ganze Weite wieder eingefangen, was im Alltag zweifelsohne praktisch ist. Hemmungslos übertreiben darf hingegen Top M7809: extrem gerüschte Ärmel, dazu ein ebenso auffälliges Schößchenteil rundum und wem das noch immer nicht reicht... es gibt auch eine Variante mit einer weiteren Rüsche über der Brust. Wer sich hingegen immer noch nicht sicher ist, ob der diesen Trend mitmachen will oder doch nicht guckt sich Bluse M7811 an. Die Basisversion ist eine ganz schlichte Bluse mit Prinzessnähten, Kragen, Ärmelmanschetten... was eine Bluse so haben soll. Falls es aber doch mutiger sein soll sind sowohl auffällige Ärmel als auch eine rüschenbetonte Schulterpartie vorhanden. Für völlige Rüschen- und Volantverweigerer wird es dieses Sasion etwas dünn, doch Top M7807 kommt ohne aus. Allerdings nicht ohne Hingucker, hier bleibt eine Schulter frei. Auch die (Pseudo)Sportkleidung M7816 kommt ohne Rüschen aus. Dafür eine Kapuze und den passenden Hundemantel aus Sweat. (Jetzt verstehe ich endlich, wozu diese Klamotten gut sind, man führt darin den Hund aus... ) Dafür dürfen auch die Herren mal wieder einen Blick wagen. Blazer M7818 von Palmer/Pletsch wird zwar als Unisex vermarktet, aber wenn ich mir die Photos so anschaue, sitzt der am männlichen Model für einen Sportblazer durchaus ordentlich. Am Mädel hingegen... einfach zu groß. (Ja, ich weiß, das ist der Boyfriend Look. Aber wenn ich schon mit einem schlecht sitzenden Kleidungsstück durch die Gegend laufe - ja, ich habe in den 1980ern auch ein Sakko meines Vaters geklaut - dann muß ich das doch nicht dringend extra nähen, oder? Kleid M7802 Copyright McCALL's ® Company, NY Nachgenäht Kleid M7802 Unsere Testerin mondwicht hat sich aber für die schwingende Romantiklinie entschieden und sich daher Kleid M7802 gewünscht. Mit den verschiedenen Ärmel- und Ausschnittvarianten sowie den unterschiedlichen Längen ist es ein extrem wandelbarer Schnitt, der sich im Grunde für alle Gelegenheiten (vom sexy Partykleid bis zum schicken Buürooutfit) und alle Wetterlagen (ärmellos bis lange Ärmel) nähen lässt. Was bleibt sind immer die betonte Taille mit einem in Fältchen eingehaltenen Vorderteil und der schwingende Rock. Den Schnitt gibt es in den Größen 32-48 (6-22) unsere Testerin hat sich Größe 46/20 gewünscht. Dabei blieb es aber nicht, wie gut, daß es ein Mehrgrößenschnitt ist... "Ich habe das Kleid komplett in Gr.18 genäht (ja, ich habe ein wenig abgenommen – freu!)" So hat sich mondwicht auch gründlich Gedanken über die Größenwahl gemacht, wobei die zusätzlichen Angaben zur Auswahl nützlich waren: "... habe ich die Größe 18 nach meiner Oberweite gewählt, wie die Angabe auf der Verpackung es vorgibt (allerdings nur auf englisch, französisch und spanisch) und wie ich es schon vor bestimmt 25 Jahren (ups, so alt bin ich schon ) auch im Nähkurs gelernt habe. In der Taille hätte ich laut Tabelle Gr.20 wählen müssen (mein Maß liegt zwischen beiden Größen, allerdings näher an der 20 als an der 18), in der Hüfte hätte auch Gr. 16 mit Tendenz zu Gr. 14 gereicht. Auf dem Schnitt selbst sind allerdings auch die Maße des fertigen Kleidungsstückes für Oberweite, Taille und Hüfte angegeben. Die Taillenweite des fertigen Kleidungsstückes ist 2cm größer als meine Taillenweite, daher habe ich ein schnelles Probeteil aus einem alten Baumwollstoff genäht, um zu sehen, ob Gr. 18 auch dort passt. Die Hüftweite habe ich nicht beachtet, da das Kleid dort nicht figurbetont ist." Da das Kleid erkennbar gut passt, war die Auswahl offensichtlich erfolgreich. - Wobei anhand des Probeteils auch noch die Rückenlänge angepasst wurde. Kleid M7802 Copyright McCALL's ® Company, NY Auch die Angaben auf der Schnitttüte sind umfangreich, mit dem gleichen Kritikpunkt, wer nur Deutsch kann, tut sich eventuell etwas schwer: "Außen auf der Packung gibt es zahlreiche Angaben in englisch, französisch und (wahrscheinlich, bin aber nicht sicher) spanisch. Die Maßangaben sind in inch und cm angegeben, so dass man mit ein paar Sprachkenntnissen (in meinem Fall englisch) und etwas gutem Menschenverstand die richtige Größe bzw. Stofflänge ermitteln kann (entweder die inch-Angaben umrechnen oder Positionen abzählen ). Es gibt Angaben zu den in der Packung enthaltenden Schnittmustergrößen, Stoffempfehlungen, Tabellen für den Stoffverbrauch bei unterschiedlichen Stoffbreiten, Angaben für benötigte Kurzwaren und Futter und rückwärtige Länge und Saumweite des fertigen Kleidungsstückes. Es ist angegeben, nach welchem Maß die richtige Größe gewählt werden sollte (in diesem Fall die Oberweite). Es sind also notwendigen Informationen auf der Verpackung vorhanden. Eine deutsche Übersetzung fände ich trotzdem hilfreich." Bei den Stoffvorschlägen gab es einige Unsicherheiten, wobei wieder nicht klar ist, ob eine Übersetzung nicht geholfen hätte. Die Begriffe für Stoffarten sind ja nicht in allen Sprachen gleich. Oder bedeuten auch mal Unterschiedliches. "Als Stoffempfehlungen werden Crepe, Challis, Charmeuse und Wollcrepe angegeben, für das Futter gibt es keine speziellen Empfehlungen außer Futterstoff. Mit Challis kann ich leider nicht wirklich etwas anfangen, auch das Internet konnte mir hier nicht weiter helfen. Mit Charmeuse verbinde ich eher etwas, mit dem man BH's füttert. Crepe war für mich allerdings ein Begriff, mit dem man auch im Internet viele Treffer landet. Zunächst habe ich versucht Stoff in lokalen Geschäften zu finden. Hier gab es allerdings recht wenig Auswahl (jahreszeitbedingt?) und die wenigen Crepe-Stoffe, die ich gefunden habe, gefielen mir nicht wirklich. Schließlich habe ich dann doch im Internet Stoff bestellt, obwohl ich eigentlich Stoff lieber fühlen und sehen möchte, bevor ich ihn kaufe. Zum Glück hat er mir dann doch sehr gut gefallen." (Ein Viscose Crepe wurde es übrigens... ) M7802 Bild Dohmen Der Schnitt ist als "easy" klassifiziert und hat eine ausführliche Anleitung: "Die Anleitung beginnt mit den technischen Zeichnungen der unterschiedlichen Kleidvariationen, gefolgt von Abbildungen der einzelnen Schnittteile mit Angaben des Fadenlaufs. Es gibt einen Abschnitt mit Vorbemerkungen wie Zeichenerklärungen (Symbole auf den Schnittteilen), Anpassungen und Vorarbeiten (den Begriff vorgeschrumpft fand ich eine besonders bezaubernde Übersetzung, aber man kann erkennen, was gemeint ist), sehr ausführliche Stoffauflagepläne für die unterschiedlichen Modelle, Stoffbreiten und Größen. Dann folgt eine Legende, die die in den Bildern dargestellten Stoffseiten erklärt (Vorder- bzw. Rückseite von Oberstoff bzw. Futter, Einlage, so kann man auf den Bildern sehr gut erkennen, wie die Anleitung zu verstehen ist), an mehreren Stellen (in der Anleitung und auf jedem Schnittteil) ist angegeben, daß der Schnitt bereits Nahtzugabe enthält. Dann gibt es ein Glossar mit Erklärungen einiger verwendeter Nähvokabeln und es werden ein paar Worte über das stecken, heften und bügeln der Nähte verloren. Dann folgt die eigentliche Nähanleitung. Die Anleitung ist sehr ausführlich und mit vielen Bilder versehen. Bei jeder Naht wird erwähnt, daß erst gesteckt, geheftet und dann genäht werden soll. Das man dann auch jede Naht ausbügeln sollte ist ja eigentlich klar, wird aber nicht erwähnt und wenn man die Anleitung im Vorfeld vielleicht etwas schnell gelesen hat, kann die Sache mit dem Bügeln schnell vergessen werden. Auf den Bildern ist allerdings immer dargestellt, daß die Nahtzugaben auseinander gebügelt werden sollen. Außerdem vermisse ich die Aufforderung, die Nahtzugaben zu versäubern. Das Oberteil ist gefüttert, da ist eine Versäuberung der Nähte nicht notwendig. Die rückwärtige Mittelnaht, die Ärmelnähte und das Rockteil sollte aber schon versäubert werden. Vor allem, da bei der vorgegebenen Verarbeitungsweise die Nahtzugaben der rückwärtigen Mitte unter dem Reißverschlussband sichtbar sind (und mein Crepe hat an der Stelle arg gefranselt)." An einigen Stellen erkennt man dann auch, daß die Verarbeitungsschritte unkompliziert gehalten sind: "Bei der von mir genähten Variante (mit Ärmeln) wird das Kleid am Halsausschnitt mit dem Futter verstürzt, dann werden Oberstoff und Futter wie eine Stofflage verarbeitet. Das bedeutet aber auch, daß der Reißverschluss nicht zwischen Oberstoff und Futter liegt, sondern das Reißverschlussband innerhalb des Kleides zu sehen ist, ebenso wie die Nahtzugabe der rückwärtigen Mitte. Ok, ich trage mein Kleid selten von links, schöner hätte ich es aber gefunden, wenn beides versteckt gewesen wäre. Außerdem wird nur das Oberteil gefüttert, der Rock nicht. Daher habe ich hinterher noch einen Futterrock von Hand in das Kleid genäht (finde ich einfach schöner)." Und selbst wenn es nicht vorgesehen ist... aufs Verläubern mochte Mondwicht nicht verzichten: "An die vorgegebene Nähanleitung habe ich mich eigentlich recht sklavisch gehalten (ich habe noch nie einen nahtverdeckten Reißverschluss vernäht. Dank des extra besorgten Füßchens zu meiner Maschine und der dazu passenden Anleitung im Schnitt war das aber kein Problem) und bin damit auch recht gut zurecht gekommen. Allerdings habe ich alle Nähte, die nicht vom Futter verdeckt wurden, mit der Overlockmaschine versäubert. Daher habe ich bei den Ärmeleinsetznähten auf eine zweite Naht innerhalb der Nahtzugabe verzichtet, das hat ja die Overlock gemacht. Hier habe ich die Versäuberung so gesetzt, daß die Maschine auch den Stoff zurückgeschnitten hat. Außerdem habe ich die Nahtzugaben der Teilungsnähte des Rockteils und der Ärmelnähte mit der Overlock versäubert. Hier habe ich allerdings auf ein Zurückschneiden der Nahtzugaben verzichtet. Wie schon oben erwähnt habe ich außerdem von Hand einen Futterrock eingenäht. Ebenso habe ich den Saum mit der Hand genäht. Die Anleitung sieht vor, 6mm vom Rand eine Naht zu setzen, mit deren Hilfe der Saum später beim zweimaligen Einschlagen eingehalten werden soll. Allerdings war mein Stoff so fein, daß ich diese Naht nicht ordentlich nähen konnte (nach dem ersten Trennen habe ich mich für einen handgenähten Saum entschieden, da die Viskose das Trennen nicht so gut vertragen hat.)" Eine andere kleine Designänderung ergab sich dann eher aus der Situation: "Als ich den Gummi in die Ärmelsäume einziehen wollte, habe ich festgestellt, daß ich nicht genug Gummi vorrätig hatte (ich war davon fest überzeugt, aber – nun ja! Es war Samstag Abend und eben doch nicht genug Gummi da...). Da mir die ungerafften Ärmel aber auch sehr gut gefallen, habe ich erst einmal keine Gummis eingezogen. Sollten sich die Ärmel im Praxistest aber als unpraktisch erweisen, kann das immer noch nachgeholt werden." Was von Anfang an auch unserer Testerin gefallen hat, war der Variantenreichtum des Schnittes, daher soll das Kleid auch kein Einzelstück bleiben; "Das Nähen hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht und nun habe ich ein für meine Verhältnisse sehr elegantes Kleid. Das wird auf jeden Fall an Weihnachten angezogen (jedes Jahr nehme ich mir vor, ein Kleid für Weihnachten zu nähen – Stickwort Weihnachtskleid-Sew-Along vom MeMadeMittwoch – und jedes Jahr kommt etwas dazwischen. Dieses Jahr bin ich schon fertig ). Später einmal wird bestimmt noch eine Sommerversion mit kurzen Ärmeln folgen. Nächstes Jahr dann vielleicht noch ein Herbstkleid aus einem wärmeren Stoff." Nicht überraschend gibt es mal wieder eine deutliche Empfehlung: "Der Schnitt ist schön zu nähen und aufgrund der ausführlichen Anleitung und unkomplizierten Schnittteile durchaus auch für Anfänger geeignet, wenn es allerdings auch nicht schadet, ein Buch über Nähgrundlagen daneben zu legen. Der Schnitt ist als leicht gekennzeichnet und der Anleitung kann man auch aufgrund der großzügigen Bebilderung wirklich gut folgen. Es handelt sich allerdings um ein etwas aufwändigeres Kleidungsstück, daß man nicht mal eben an einem Abend zusammen näht. Da das Kleid durch die unterschiedlichen Varianten und Stoff(muster)wahl aber sehr variabel gestaltet werden, kann ist hier für jeden Geschmack etwas dabei." M7802 - blumig und beschwingt durch den Herbst Bild: Dohmen Wir danken der Firma Cremer KG aus Euskirchen (Generalvertrieb für McCall's (Butterick, McCall's, Vogue) in Deutschland), für den zur Verfügung gestellten Schnitt.
  5. Von nowak: Bei der Vogue Winterkollektion steht auch 2018 die Festmode im Mittelpunkt. Egal ob Weihnachten, Sylvester oder die anstehende Ballsaison, Details und Hingucker sind wichtiger als Gebrauchswert. Kleid V1604 von Badgley Mischka Copyright McCALL's ® Company, NY Ein sehr gutes Beispiel ist dieses atemberaubende Kleid V1604 von Badgley Mischka. Die überdimensionierten Ösen im Rücken geben dem eleganten schulterfreien Kleid eine moderne und etwas rockige Note. (Und wie gesagt... über so alltägliche Fragen wie BH-Träger reden wir hier mal nicht. ) Abgesehen davon... Modell V1601 von Isaac Misrahi bietet sich da an. Die langen Ärmel und der hochgeschlossene Ausschnitt bieten sich auch für Frostbeulen an, durch die Volants im Schulterbereich und an den Ärmeln sowie den kurzen Saum wirkt das Kleid dennoch gar nicht bieder. (Aber bequem. So auf den zweiten Blick.) Wer sich nicht so gut zwischen langen Ärmeln und freien Schultern entscheiden kann, findet in der Kombination V1903 vom gleichen Designer ein Kleid mit langer Jacke, das einen durch alle Gelegenheiten der Saison bringt. Das Kleid kann solo als Partykleid glänzen, zum Dinner oder ins Theater lässt man die Jacke vielleicht einfach an. Die tiefe Kellerfalte des Kleides bleibt sichtbar und der glockige Ärmelabschluss darf auch gerne gesehen werden, muß nicht in der Garderobe versteckt werden. (Und so auf den zweiten Blick... aus einem schönen Wollcrepe oder feinen Wolltuch könnte man das Modell auch prima ins Büro anziehen.) Statementärmel auch in "Very Easy" an Kleid 9344 Copyright McCALL's ® Company, NY Generell lässt die Kollektion aber die Wahl zwischen sehr körperbetont und eher lässig, wobei beides sehr elegant sein kann. Kleid V9344 ist zwar auf Figur geschnitten, aber nicht wirklich eng. Und diese Ärmel garantieren den großen Auftritt. (Statt eines Mantels sollte man aber ein Cape in der Garderobe hängen haben, wenn man damit im Winter auf die Straße will.) Da es in die "Very Easy Vouge" Linie fällt, können sich mutige Anfänger auch dran wagen und erfahrene Näherinnen finden ein Last-Minute Modell. Kimono V1610 von Sandra Betzina zeigt, daß man auch mit einer ganz simplen Form bei passendem Stoff sehr elegant und bequem auftreten kann. (Zumindest wenn die Figur nicht zu kurvig ist, so nach meiner Erfahrung...) Das hat so gar nichts von Bademantel. Wer die bequeme Wickelform mag, aber dennoch lieber ein paar Abnäher hätte... V9350 aus dehnbarem Stoff gibt es als Kleid oder als Oberteil. Auch hier keine Einbuße an Bequemlichkeit zugunsten der Eleganz. Für Zandra Rhodes kann es nicht weit genug sein, wie die Jacke V1609 zeigt. Dank Seide alles sehr elegant. Allerdings sind die Designerschnitte auch immer recht aufwendig... Daher greift der Very Easy Vogue Schnitt V9247 den Trend zur Überweite auf und setzt ihn mit Raglanärmeln und einem großen Kragen zu einem anfängerfreundlichen Top um. Diese ganze auffällige Pracht ist bei Vogue allerdings uns Frauen vorbehalten. Für Männer gibt es einen neuen Schnitt: V9353 ist eine sportliche Steppjacke von Ron Collins. Das ist natürlich alltagstauglich. (Wobei auch bei den Damenmodellen einige schlichtere Schnitte dabei sind... aber die guckt man natürlich nicht so gerne an. ) Nachgenäht: Vintagekleid V9346 Vintagekleid V9346 Copyright McCALL's ® Company, NY Einer ganz anderen Linie hat sich unsere Testerin lanora verschrieben, sie hat sich nämlich das Vintage Kleid V9346 ausgesucht. Auch dieses ist eher lässig, wobei die Weite zur Taille hin mit Falten wieder eingeholt wird. Der Blickpunkt liegt hier eindeutig im Rücken. Vorne darf dafür der Bindegürtel helfen und einige Teilungsnähte und eine Runde Passen sorgen dafür, daß das Kleid auch von vorne nicht langweilig ist. Erhältlich ist der Schnitt in den Größen 32-50 bzw. 6-22, lanora hat sich Größe 42-44 gewünscht. Gewählt hat sie dann Größe 18 (=44) wobei sie sich nach dem Studium des Schnittes für die Taillenweite als Referenzmaß entschieden hat: Da dieser Schnitt nur an der Taille eng anliegt habe ich mich nach diesem Maß gerichtet. Laut Maßtabelle hat Gr. 18 eine Taille von 81cm, das Fertigmaß ist auf dem Schnittbogen mit 86cm angegeben. Meine Taille liegt zwischen 85-88cm und es passt gut ohne einzuengen. Das passte und Änderungen am Schnitt waren keine nötig. Kleid V9346 Copyright McCALL's ® Company, NY Die Schnittmusterbogen kannte lanora schon, mit allen Vor- und Nachteilen. Wobei sie einen kleinen Druckfehler gefunden hat. (Der nicht dramatisch war, denn die fertigen Maße passten in der Realität gut zu den Körpermaßen der Tabelle.) Wie immer bei amerikanischen Schnitt besteht der Schnittbogen aus dünnem leicht bräunlichem Papier. Die blauen Linien sind darauf aber gut zu erkennen. Beim hantieren muss man aber mit spitzen oder harten Gegenständen aufpassen damit der Bogen nicht reißt. Die Bögen sind aber von der Größe her relativ klein gehalten und somit gut zu händeln . Auf den Schnittmusterbögen sind wieder die Fertigmaße der einzelnen Größen von Brust-, Taillen-,Hüft-, und Oberarmmaß vermerkt. Bei Gr. 18 gibt es einen Druckfehler. Das fertige Taillenmaß ist angegeben bei Gr. 16= 32“=81cm und bei Gr. 18= 34“=81cm…….. Bei Gr. 18 sind aber 34“=86cm Die Angaben zur Stoffwahl waren wie üblich nur auf Englisch und Französisch auf der Packung, hier aber leicht zu dechiffrieren. Angesichts der schönen Schnittdetails wollte unsere Testerin auf alle Fälle einen einfarbigen Stoff, damit die nicht in einem Muster untergehen. So wurde es ein Baumwollflanell. Das Modell wird als "average" also für "durchschnittliche" Nähkenntnisse eingestuft und so finden sich Empfehlungen zum Versäubern oder Ausbügeln auch nur einmal zusammengefasst zu Beginn der Anleitung, nicht bei jedem Schritt. Passte du den Nähkenntnissen unserer Testerin, die mit der Anleitung gut zurecht kam: Die Anleitung war für mich recht einfach nachzuvollziehen. Zuerst kommen die Zeichen- und Worterklärungen sowie die Auflagepläne etc. Die Anleitung fängt mit dem Oberteil an, dann kommt das Rockteil, nach dem zusammenfügen kommen Ärmel und die restlichen Kleinigkeiten dran. Elegantes Kleid Bild: Schlappa Und sie entdeckte sogar noch ungewohnte, aber sehr nützliche Techniken: Nein, ich habe mich dieses mal an die Anleitung gehalten. Beim zusammensetzen der Passe mit dem unteren Vorderteil und auch beim zusammensetzten von Rockteil und Oberteil wird hauptsächlich eine NZ umgebügelt und dann wird nicht wie üblich rechts auf rechts genäht, sondern das Teil mit der umgebügelten NZ einfach flach und knappkantig aufgesteppt. Somit kann man besser darauf achten das sich die Biesen nicht zur falschen Seite legen ;-) bzw. durch die Rundungen ist es so einfacher zu nähen... (Diese Vorgehensweise findet man bei älteren Schnitten übrigens gar nicht so selten. Hilft der Präzision, ist aber aus der Mode gekommen. Vielleicht, weil man da besser von Hand vorheften sollte? Das ist ja völlig aus der Mode gekommen. ) Ungewohnt auch die Stofffülle im Rücken, die aber für die Bewegung tatsächlich nötig ist. (Woran man mal wieder sieht, daß Designelemente manchmal auch einen Sinn haben.) Da gerade die Details im Rücken unserer Testerin besonders gefallen hatte, stört sie das aber nicht. (...) auch wenn es ungewohnt ist bei einem Kleid im Oberteil (hauptsächlich oberer Rücken) so viel Stoff zu haben Kurzum, das Ergebnis gefällt, Testerin zufrieden mit einer klaren Empfehlung für alle, die Vintage Schnitte mögen und/oder die Geduld für feine Verarbeitung im Detail haben: Der Schnitt ist toll für jeden der Vintageschnitte mag und sich im klaren darüber ist das die Passform eine andere ist als heutzutage. Ich würde den Schnitt nicht für absolute Nähanfänger empfehlen, sondern eher für Fortgeschrittene. Denn es wird z.B. nähbare Einlage verwendet statt Bügeleinlage, mit Nahtband von Hand gesäumt und Paspelknopflöcher genäht. Trotzdem wird das Kleid vermutlich ein Einzelstück in ihrem Schrank bleiben, denn... besondere Kleider leben am besten alleine. Fazit klar positiv: Sehr schöner femininer Schnitt welcher schon fast zu schade für den Alltag ist. Als Stoff würde ich keine gemusterten Stoffe empfehlen, da sonst die Biesen im Rückenteil oder auch die Passe vorne, nicht so gut zur Geltung kommen würden. Möglicherweise könnte man den „Gürtel“ auch in einer Kontrastfarbe machen. Für uns mag die Weite im oberen Oberteil ungewöhnlich sein, da aber die Ärmel recht eng geschnitten sind und der Stoff weder dehnbar ist noch Zwickel vernäht werden , braucht es diese Weite gerade im Rücken um genug Bewegungsfreiheit zu haben. Kleid V9346, Details und Rückenansicht Bild: Schlappa Wir danken der Firma Cremer KG aus Euskirchen (Generalvertrieb für McCall's (Butterick, McCall's, Vogue) in Deutschland), für den zur Verfügung gestellten Schnitt. bearbeitet 27. Januar von nowak Link repariert, Danke für den Hinweis!
  6. Von haniah: Heute will ich mit Euch wieder den Entstehungsprozess eines Wäsche-Sets teilen. Dabei halte ich mich größtenteils an die Anleitung des Schnitt-Herstellers, aber ich möchte auch Vorgehensweisen einbauen bzw. ausprobieren, die ich bei Beverly Johnson in einem ihrer Kurse abgeschaut habe. Entstehen soll der BH Bella von Sewy in 75D und dazugehörig der -im Übrigen kostenlose- Download-Schnitt Violet, ein Spitzen-Panty. Das nötige Zubehör habe ich im Shop gekauft; diesmal habe ich mich für schwarze, gestreifte Microfaser entschieden in Verbindung mit einer sagenhaft schönen Spitze in schwarz-türkis. Dazu passend habe ich dann Gummis, Trägerbänder etc. in schwarz und türkis gekauft. Falls Ihr kein Geschäft in der Nähe habt, das Dessous-Zubehör verkauft, empfehle ich gern den Blick in die Linkliste Dessous. Da ich mehrere Teile nähen möchte, habe ich zunächst alle benötigten Schnittteile dupliziert. Gerade bei gemusterten Stoffen und Spitzen möchte ich möglichst die Muster gleichmäßig verteilt haben, so dass sich ein gleichmäßiges Bild ergibt. klick auf das Bild für die Großansicht Dann habe ich die Teile alle ausgeschnitten, das breite Spitzenband auf dem Boden ausgelegt und begonnen, zu puzzlen. Auf dem folgenden Bild habe ich Teile, wo ich mich später gegen die Verwendung von Spitze entschieden habe, gestrichen. Ich konnte sie nicht wunschgemäß platzieren, so dass das Muster gleichmäßig weiterlief und war auch wenig entschlussfreudig, das Untercup in Spitze einteilig zu arbeiten. klick auf das Bild für die Großansicht Deshalb habe ich beschlossen, die Untercups in Microfaser zuzuschneiden. Damit blieb nämlich genug Spitze übrig, um einen zweiten Violet stückeln zu können. Die entsprechende Puzzlelei teile ich dann gerne mit Euch, inspiriert hat mich dazu Heidrun. Hier also der Zuschnitt der BH-Teile, wie ich begonnen habe (und jetzt schon eine Anmerkung: das ist so nicht geblieben!): klick auf das Bild für die Großansicht Als ersten Schritt habe ich die Laminat-Teile zusammengesetzt. Dazu näht man erst die beiden Untercup-Teile zusammen, indem man auf die Passzeichen achtet und danach setzt man mit Zickzack das Obercup an den Untercup. Mittlerweile beginne ich nicht mehr von der Mitte nach außen, wie ich das früher getan habe, sondern fange an einem Ende an mit kleinem Rückstich und nähe durch bis zum Ende. Wenn ich sauber zugeschnitten habe, beginnt und endet es ohne Versatz der Teile. klick auf das Bild für die Großansicht Laut Anleitung würde man nun schon das Trägerband an die obere Außenkante der Laminat-Cups nähen. Da ich die Oberkante aber anders verarbeiten möchte als die Anleitung das vorsieht, belasse ich die Cups vorerst so. Stattdessen nähe ich die zwei Untercup-Teile zusammen und erkenne, dass das in Streifen-Dessin keine gute Idee war. Bitte seht den Versatz der Streifen, das sieht aber überhaupt nicht schön aus: klick auf das Bild für die Großansicht An dieser Stelle brachte Heidrun mich auf eine Idee: das Untercup einteilig zu arbeiten. Mit etwas Glück würde ich keine Abnäher brauchen, um die entstandene Mehrweite unterbringen zu können. Also habe ich den Schnitt entsprechend vorbereitet: klick auf das Bild für die Großansicht Die beiden Teile werden entlang der oberen Nahtlinie bis zum Passzeichen aneinander geklebt und dieses Teil verwende ich für den Zuschnitt des einteiligen Untercups. An der Oberkante und dem Armausstich mit originaler Nahtzugabe von 0,75 cm, entlang der Unterkante großzügig: klick auf das Bild für die Großansicht Also, neuer Versuch! Die Unterkante des Obercups habe ich mit wasserlöslichem Klebefixierstift bepunktet und die Spitze aufgedrückt. Bitte nur entlang der Unterkante, die Oberkante muss frei beweglich bleiben. klick auf das Bild für die Großansicht Dann steckt man Ober- und Untercup aufeinander (Passzeichen, die äußeren Kanten, dann jeweils die Mitten, um die unterschiedlich stark gerundeten Stoffkanten sauber aufeinander heften zu können) und näht das mit Geradstich zusammen. klick auf das Bild für die Großansicht Bleibt noch, die Nahtzugaben auseinander zu drücken und knappkantig abzusteppen. Hier habe ich es von innen gemacht, von außen wäre die bessere Idee gewesen. Zum einen hätte ich dann Kontrolle darüber gehabt, dass die Nähte absolut parallel laufen und zum anderen hätte ich nicht ständig die NZ aus dem Weg ziehen müssen, die sich wölbte und drohte, gefaltet aufgenäht zu werden. Egal, wie auch immer: während des Absteppens zieht man die Teile etwas auseinander. klick auf das Bild für die Großansicht Die Nahtzugaben zurückschneiden. klick auf das Bild für die Großansicht Der Bezug für die Laminat-Cups ist fertig. klick auf das Bild für die Großansicht Nun weiche ich wiederum von der Anleitung ab, denn lt. Anleitung wird die Oberkante des Laminat-Cups eigentlich offen gelassen. Die Spitze wird mitsamt dem evtl. vorhandenen Unterstoff per Zickzack an der Oberkante befestigt. Damit verdeckt die Spitzenkante zwar das Laminat, aber eine Versäuberung in dem Sinne findet wohl nicht statt. Hier ist eine gute Ideen-Sammlung zustande gekommen, wie man die Verarbeitung der Oberkante auch gestalten kann. Im vorliegenden Fall habe ich mich teilweise für die Verarbeitung nach Beverly Johnson entschieden: ich hatte 1 cm NZ an der Microfaser angeschnitten (also an der Oberkante). Die sollte jetzt genug Futter bieten, um die Laminat-Kante schön einfassen zu können. Der Bezug-Cup wird rechts auf links auf die Innenkante des Laminat-Cups gesteckt (im Gegensatz zu Beverly Johnson verzichte ich auf das vorherige Anbringen eines Nahtbandes). Entlang des Arm-Ausstichs steht die Nahtzugabe des Bezugs über. Superwichtig: die Spitze nach unten wegklappen, damit sie nicht mit festgenäht wird. Deshalb wurde sie ja schließlich nur an der Unterkante festgeklebt klick auf das Bild für die Großansicht Und dann wird das entlang der Oberkante knappkantig aufgesteppt (ich habe hier 0,5 cm genommen). Hier von außen: klick auf das Bild für die Großansicht Dann nähe ich die Kante mit Zickzack flach. klick auf das Bild für die Großansicht Als nächstes legt man sich das Cup auf's Knie und beginnt damit, den Bezug behutsam über das Laminat-Cup zu ziehen. Idealerweise kommen Quernaht des Bezugs und Quernaht des Laminat-Cups aufeinander zu liegen. Der Rest ist vorsichtiges Ziehen und Stecken entlang der Kanten, um möglichst faltenfrei beziehen zu können. Außerdem darf das Laminat-Cup nicht aus der Form geraten. Zieht man zu stark, verliert es seine Form und das Cup wird zu klein. Zieht man zuwenig, wirft der Bezug Falten. klick auf das Bild für die Großansicht Die Spitze des Obercups ist ja nach wie vor an der Oberkante locker. Das wird jetzt mit kleinen Riegelchen behoben. Der Transporteur wird versenkt. An jedem „tiefen“ Punkt der Spitzenkante bringe ich 3-4 Stiche Zickzack an, verriegele also. klick auf das Bild für die Großansicht Nach Entfernen der Zwischenfäden (man muss nicht zwischen jedem Riegel abschneiden und neu ansetzen, sondern zieht einfach das Cup weiter), sieht man wenig bis gar nichts von den Riegeln und die Oberkante des Laminat-Cups sieht absolut sauber und ordentlich aus. klick auf das Bild für die Großansicht Bleibt noch, entlang der anderen Kanten mit einem langen Heftstich den Oberstoff auf dem Laminat zu befestigen. Idealerweise ganz knappkantig, damit man später keine Heftnähte entfernen muss. klick auf das Bild für die Großansicht Jetzt ist der Cup fertig, um die Trägergummis befestigen zu können. klick auf das Bild für die Großansicht Diese werden an der Ecke zwischen Oberkante und Arm-Ausstich mit zwei Geradstich-Nähten befestigt. klick auf das Bild für die Großansicht Da die Cups soweit fertig sind, kann ich mich dem Rahmen widmen. Das Mittelstück besteht aus zwei Spitzenteilen und einem Futterteil im Stoffbruch zugeschnitten. Mit Futterteil ist hier unelastischer Tüll gemeint. So richtig unelastisch ist der nicht, aber hier ist der minimale "Give", den der Tüll beim Bella gibt, bei mir ganz gut. Die beiden Spitzenteile des Mittelstücks werden rechts auf rechts mit Geradstich aufeinander genäht. klick auf das Bild für die Großansicht Als nächstes wird auch hier wieder die Nahtzugabe auseinander gedrückt und beidseitig knappkantig entlang der Mittelnaht abgesteppt. (Die Nadeln markieren hier nur die Passzeichen, da in der Spitze keine Kreide hält und auf schwarz kein Frixion-Stift zu sehen ist). klick auf das Bild für die Großansicht Da das Spitzen-Mittelteil nun fertig vorbereitet ist, wird es rechts auf rechts auf das Tüll-Mittelteil gesteckt und entlang der Oberkante mit Geradstich gesteppt. klick auf das Bild für die Großansicht Man schneidet dann knappkantig die NZ der Spitze an dieser Naht zurück und wendet das Mittelstück, so dass die rechten Seiten jeweils nach außen sehen. Dann steppt man nochmal ganz knappkantig entlang der Oberkante, damit das nicht verrutscht. Dann fehlt nur noch eine lange Heftnaht entlang der Cup-Ausstichkanten, damit Tüll und Spitze nicht verrutschen. Ähnlich geht es mit den äußeren Rahmenteilen weiter. Die Spitzenteile werden auf den Tüll gesteckt und mit langen Heftstichen befestigt. Dabei näht man nicht ringsum, sondern setzt jede Seite neu an. Das kann sich ansonsten verziehen. klick auf das Bild für die Großansicht Nun kann der Rahmen fertig gestellt werden. Entlang der Verbindungslinien lege ich die äußeren Rahmenteile rechts auf rechts auf das Mittelstück, stecke das fest mit Nadeln und nähe mit Geradstich zusammen. Dann wird auch hier wieder die Nahtzugabe auseinander gedrückt und entlang der Nähte knappkantig daneben beidseitig abgesteppt. klick auf das Bild für die Großansicht Heraus gekommen ist das hier; einmal von außen, einmal von innen : klick auf die Bilder für die Großansicht Nun müssen also die Cups in den fertigen Rahmen. An der Unterseite steht aber noch der Bezugstoff über, spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, das bündig mit dem Laminat abzuschneiden. klick auf das Bild für die Großansicht Die Cups werden unter Beachtung der Passzeichen eingenadelt. Am besten ausprobieren, ob die Nadeln besser von innen nach außen oder von außen nach innen gesteckt werden. Es kann sein, dass der Rahmen je nach Steckvariante glatter liegt. klick auf das Bild für die Großansicht Dann stelle ich die Nähmaschine auf einen langen Heftstich ein und hefte die Cups ein. klick auf das Bild für die Großansicht Man hat jetzt auf der Innenseite zwei sichtbare Nähte, die Heftnaht von der Befestigung des Oberstoffs und die Heftnaht vom Einsetzen in den Rahmen. klick auf das Bild für die Großansicht Das ist aber kein Problem, denn man wird später keine mehr davon sehen. klick auf das Bild für die Großansicht Wenn beide Cups eingeheftet sind, kann man kontrollieren, ob sie gleichmäßig im Rahmen sitzen. Die Nähte z.B. sind hier auf einer Höhe, die Mittelnaht des Mittelstücks ist jedoch etwas verrutscht. Woran das lag, habe ich nicht rausbringen können und habe es ganz dreist so gelassen. Die Spitze verzeiht doch so einiges und mal ehrlich: wer mir da nur auf's Mittelstück schaut, anstatt sich den Rest anzusehen, der hat doch den Knall nicht gehört klick auf das Bild für die Großansicht Wenn alles gut sitzt, näht man nochmal exakt in der Heftnaht mit Steppstich. Lt. Anleitung werden nun die Bügelbänder geschnitten. In der Anleitung gibt es dazu extra eine Tabelle, die sich nach der Bügelgröße richtet. Ich habe das jetzt so gemacht, man könnte aber auch einfach so einheften, wie man es sonst auch tut - nämlich innen und außen einfach etwas länger lassen, damit man später noch Platz hat für die Verriegelung. Die vorgeschnittenen Bügelbänder werden rund gebügelt; mit viel Dampf geht das sehr gut: klick auf die Bilder für die Großansicht Ich wechsele jetzt die Nadel an der Nähmaschine und setze eine Universalnadel ein. Mein Bügelband hat diesmal eine glatte Seite. Diese wird nach unten gelegt beim Einnähen - ich hefte zuerst wieder. Beim Annähen des Bügelbandes darauf achten, dass wirklich nur auf der Nahtzugabe genäht wird - Cups und Rahmen liegen links von der Nadel! Das Bügelband wird mit der Kante gleich neben die Steppnaht vom Cup einsetzen gelegt und auf der vorgenähten Naht (oder der Markierung des Bügelbandes) auf dem Bügelband genäht. Achtung: am Armausstich erst 2 cm unterhalb der Kante anfangen zu nähen, d.h. zwei Zentimeter des Bügelbandes bleiben lose. klick auf das Bild für die Großansicht Wenn ich auf dem Mittelstück ankomme, nehme ich gleich die Verriegelung vor mit zwei Geradstichnähten vorwärts/rückwärts und zweimal Zickzack ganz eng gestellt vorwärts/rückwärts. Auch hier nur auf der Nahtzugabe nähen, dann sieht man das später von außen gar nicht. klick auf das Bild für die Großansicht Und so sieht das nun aus: klick auf das Bild für die Großansicht Lt. Anleitung wird nun das Seitenteil angenäht. Das Seitenteil besteht diesmal aus je zwei Teilen: dem Futter aus Powernet und dem Oberstoff. Das könnte man auch noch mit Teilen der Spitze verzieren, entweder am Übergang zum Rahmen oder auch hinten, wo später der Verschluss angebracht wird. Ich fürchte jedoch, bei mir reicht die Spitze nicht mehr für Spielereien...Das Seitenteil ist am Übergang zum Rahmen geringfügig länger als das Rahmenteil. Das heißt nicht, dass ich einen Fehler beim Zuschnitt gemacht hätte, sondern das muss so sein, um einen glatten Übergang nach dem Umschlagen gewährleisten zu können. Ich habe hier mal eine Nadel auf die spätere Stepplinie gesteckt, um das zu verdeutlichen: klick auf das Bild für die Großansicht Wenn man das jetzt umschlägt, wie es später sitzen wird, sieht man den geraden Übergang an der Oberkante (der kleine Versatz ist der Kamera-Perspektive geschuldet). klick auf das Bild für die Großansicht Wenn das passt, kann man das Seitenteil aus Oberstoff feststecken (rechts auf rechts) und festnähen. Danach steckt man das Futterteil aus Powernet rechts auf rechts auf die Innenseite, genau in der Position wie das Oberstoff-Seitenteil und näht das ebenfalls fest. klick auf das Bild für die Großansicht Jetzt sollte von innen und von außen keine Naht zu sehen sein und die Nahtzugabe sollte wie ein Sandwich zwischen den Lagen liegen. Die dickliche Spitze schneide ich da heraus, um die NZ flacher zu bekommen. klick auf das Bild für die Großansicht Dann werden Rahmen und Seitenteil gleichmäßig auseinander gezogen/gehalten und zweimal schmalkantig abgesteppt. klick auf das Bild für die Großansicht Das ist schwierig, gleichmäßig von innen wie von außen hinzukriegen, weshalb ich von außen steppe. Ob die Linien da gleich nebeneinander laufen, sieht man später eher als ob sie das innen auch tun klick auf die Bilder für die Großansicht Alle Bildrechte des oben stehenden Artikels liegen bei der Autorin, haniah
  7. 7. Dezember 2016 Hallo zusammen, wir dachten uns, dass wir die schöne Möglichkeit, eine ganz persönliche Schneiderpuppe zu bauen, wieder einmal in Erinnerung rufen könnten. Schneiderpuppen gibt es wie Sand am Meer, aber wer von uns sieht schon so aus, wie die im Handel erhältlichen Standardpuppen? Nachdem Heidrun (sikibo) bereits vor Jahren eine eigene Puppe mit Nassklebeband gebaut hatte und diese Rollen überaus ergiebig sind (sprich: sie hatte noch ausreichend davon da), hat sie freundlicherweise im Sommer eine von mir gemacht. Ende des Sommers hat sie dann eine neue Puppe bekommen, die ich gewickelt habe und jetzt haben wir uns zu zweit über Alex (sunshine06) hergemacht Dabei haben wir dann auch Fotos für Euch geschossen und gedacht, wir teilen mit Euch den Entstehungsprozess. Man nehme: eine große Schüssel mit Wasser einen Schwamm eine Rolle Nassklebeband (diese hier stammt aus dem Internet) Frischhaltefolie ein Lot (hier bestehend aus Faden und einer Unterlegscheibe) Stifte (Filzstifte, Textmarker o.ä.) Schere und ggf. Verbandsschere Föhn Maßband und Zollstock einen Kleiderbügel, ggf. Klemmen ein enges Oberteil und eine alte Leggins, Strumpfhose o.ä. (die Sachen werden den Puppenbau nicht überstehen, also vielleicht nicht gerade das geliebte Designerteil dazu tragen!) ein leidensfähiges Opfer (man muss min. eine Stunde ruhig stehen können. Das Blut sackt mitunter schnell in die Beine und was im Kopf fehlt, führt zwangsläufig zur Ohnmacht – also seid vorsichtig mit Euch und Eurer Gesundheit!) klick auf das Bild für die Großansicht Zunächst nimmt man die Maße am Körper, Oberweite, Brusttiefe, Unterbrustumfang, Taille und Hüfte. Diese Maße notiert man am besten auf einem Stück Papier. Aus dem Nassklebeband reißt man einige lange Streifen ab und ganz viele in etwas kürzer. Davon teilt man mit der Schere einige der Länge nach. Diese ganz schmalen Streifen sind für das Abbilden der Brust gedacht, denn das geht mit schmalen Streifen besser. Man kann durchaus mit mehreren Helfern arbeiten: einer reißt die Streifen, eine oder mehrere andere bekleben den Menschen, der eine eigene Puppe möchte. Je mehr Leute, desto kürzer dauert das Anfertigen der Puppe und der zu Beklebende muss nicht ganz so lange stehen. Rein mit dem Opfer in die Alt-Klamotte, Heizung hochdrehen und los geht’s! klick auf das Bild für die Großansicht Um den Hals herum wird der Körper mit der Frischhaltefolie abgedeckt. Das macht man bis recht weit den Hals hinauf, denn der wird zum Schluss ebenfalls gewickelt. Als erstes zieht man mit den langen Papierstreifen waagrecht unterhalb der Brust um den Körper. Das soll so eng wie aushaltbar anliegen (durch den BH und vor allem die Bügel kommen schnell 2-3 unerwünschte cm hinzu)! Das Papierklebeband wird hart; wenn man zu körpernah arbeitet, kann dem darin Steckenden die Luft abgeschnürt werden und Ihr könnt Eure Kenntnisse in erster Hilfe auffrischen... Dann beginnt man damit, Streifen diagonal zwischen den Brüsten von unten nach oben zu kleben und gleiches am Rücken zwischen den Schulterblättern. Am Halsansatz müssen die Streifen eng anliegen. klick auf das Bild für die Großansicht klick auf das Bild für die Großansicht Der ganze Körper wird nun ober- und unterhalb der Taille mit waagrechten, senkrechten und diagonalen Streifen beklebt. Die Taille wird erst kurz vor Ende geklebt, da sie sich bei längerem Stehen verändert. Rund um die Brust nimmt man die schmalen Streifen und hier empfiehlt es sich, dass nur ein Helfer die Brust abformt. Wir hatten bei Alex jeder eine übernommen und es ergab sich eine überaus merkwürdig anmutende Optik, was dazu führte, dass wir Alex eine Brust wieder abnehmen und neu formen mussten *lachtherzlich* klick auf das Bild für die Großansicht Wenn sich während des Klebens Falten oder Tüten bilden, kann man die mit einer Schere aufschneiden und übereinander kleben. Manchmal kann man sie einfach mit dem Fingernagel platt falzen. Solange Alex noch die Arme heben konnte, haben wir mit waagrechten Streifen unterhalb der Achsel abgeformt. Sobald die Schultern geklebt sind, ist ein Heben der Arme nicht mehr möglich und dann hätte man ggf. unterhalb des Arms eine Öffnung. Hier sind wir über's Ziel hinausgeschossen und hatten die Taille schon geklebt, obwohl wir oben noch nicht fertig waren: klick auf das Bild für die Großansicht Wenn man einmal rundum ist, bemalt man den Torso engmaschig. Daran kann man bei der zweiten Lage erkennen, ob man überall eine zweite Lage geklebt hat. Erst die zweite Lage bringt die Stabilität. klick auf das Bild für die Großansicht Jetzt einmal föhnen, sonst wird das schwierig mit dem Trocknen später. Zu diesem Zeitpunkt war Alex auch schon recht dankbar für die Wärme. Das Zimmer war gut geheizt und mir stand in meinem dicken Pullover der Schweiß auf der Stirn – aber sie hatte ja kaum was an und durfte sich auch nicht bewegen klick auf das Bild für die Großansicht Und nochmal rum, alles von vorne. Der Hals ist nach wie vor unbeklebt! Click auf das Bild für die Großansicht Wer jetzt immer noch stehen kann und keine Kreislaufprobleme hat (Alex hatte keine, deshalb hat sie eine dritte Lage kassiert), kann noch eine dritte Lage kleben. Jedoch hat das natürlich Auswirkungen auf die Maße der Puppe. Jede Schicht Papier zaubert etwas mehr Umfang auf die Puppe, als man selbst hat und das müsste anschließend aus der Puppe herausgeschnitten werden. Wenn Ihr jetzt aufhören wollt, müsst Ihr jetzt den Hals kleben! Dabei schnell arbeiten und min. zwei Lagen kleben. An dieser Stelle haben wir Oberweite, Unterbrustumfang, Taille und Hüfte nachgemessen und auf demselben Papier wie eben notiert. Jetzt wird erst klar, ob man mit 1 cm Abweichung leben kann oder ob man die Puppe später bearbeiten muss. Vorne und hinten mittig sowie an einer Seite haben wir mit dem Lot senkrechte Linien gezogen. klick auf das Bild für die Großansicht Jetzt, ganz wichtig: mit einem Zollstock einen ringsum festen Abstand vom Boden aus einzeichnen. Wie groß dieser Abstand ist, ist von der Körpergröße abhängig. Bei Alex waren es 80 cm, bei Heidrun und mir haben wir 90 cm genommen. Entlang dieser Markierung wird die Puppe später gekürzt und steht damit annähernd in der gleichen Position wie der Mensch, den sie abbildet. klick auf das Bild für die Großansicht Mit einem Garn haben wir dann waagrechte Markierungen entlang der Oberweite und Taille gezogen. klick auf das Bild für die Großansicht Als Letztes wurde eine Schultermarkierung angebracht und das Armloch eingezeichnet. Man kann die Puppe auch mit einem Armansatz fertigen (so hatte Heidrun das für mich gemacht), ich hab' den allerdings später wieder abgeschnitten, weil man Oberteile nur schlecht darüber ziehen konnte und ich den Schulterpunkt ja eh nur markieren kann, wenn er auf der Puppe tastbar ist. klick auf das Bild für die Großansicht Dann haben wir damit begonnen, Alex aus der Hülle zu schälen. Dazu haben wir die Seitennaht gewählt. Das kann man auch hinten mittig machen, aber bei einem starken Hohlkreuz ist es etwas schwierig, in der Taille die Kurve mit der Schere zu kriegen, ohne die Haut zu verletzen. Wichtig: eine Quer-Markierung zur senkrechten Linie anbringen, gerne auch zwei. Dasselbe macht man auf der Schulter, denn das hilft beim späteren Zusammenkleben der Puppe, nichts zu verziehen. klick auf das Bild für die Großansicht Dann entlang der Schulter aufschneiden und das zweite Bein öffnen. klick auf das Bild für die Großansicht Während Alex sich jetzt schnell etwas Warmes überzog (ich schwitzte immer noch wie ein Ferkel – Heidrun war jedenfalls schlauer als ich und trug T-Shirt und Rock), haben wir die überstehenden Kanten sauber abgeschnitten (hier entlang des Armes). klick auf das Bild für die Großansicht Entlang der Markierungen, die vom Boden aus angebracht wurden, haben wir ebenfalls abgeschnitten. Wenn man die Puppe dann auf den Tisch stellt und Alex daneben, kann man gut abschätzen, wie ordentlich man gearbeitet hat bzw. ob die Puppe noch gekippt werden muss. Hier das Vergleichsfoto von Heidrun: klick auf das Bild für die Großansicht Dann haben wir die Öffnungen mit Nassklebeband wieder zugeklebt. Dazu hielt Heidrun die Quermarkierungen sauber aufeinander, die Öffnung fest zusammen und ich habe geklebt.Zum Schluss haben wir die Puppe kopfüber an einen Kleiderbügel zum Trocknen gehangen. Heidrun hatte dafür Krokodilklemmen mit Haken; Alex hat improvisiert mit Wäscheklammern und Garn. Der Rohbau ist fertig und kann trocknen. Man kann ihn von innen noch mit Pappmaché oder weiterem Nassklebeband stabilisieren. klick auf das Bild für die Großansicht Jedenfalls mal ein paar Tage trocknen lassen und nicht zu früh hinstellen – (bitte keine Fragen, woher ich das weiß ) Wenn sie gut durchgetrocknet ist, vermisst man die Puppe nochmal und vergleicht die Maße mit den eigenen. klick auf das Bild für die Großansicht Alex entschied an dieser Stelle, die Puppe an beiden Seiten aufzuschneiden und jeweils einen halben Zentimeter raus zu nehmen. Danach hat sie das einfach wieder zugeklebt. klick auf das Bild für die Großansicht In der jetzigen Form ist so eine Schneiderpuppe schon ganz nett und für kurze Oberteile kann man sie auch schon verwenden. Wenn man aber Kleider oder auch Röcke daran anpassen will, sollte sie einen Fuß haben. Ich habe mit großer Hilfe meines Mannes die Puppe aufgeständert, wie es im Hofenbitzer Teil 2 ausführlich beschrieben wird. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf das Buch verweisen – Ihr benötigt eine Stange/einen Stab, eine Holzplatte, einen Winkelmesser und einen Forstnerbohrer. Außerdem ggf. einen Winkel und etwas, das Ihr als Fuß benutzen könnt. klick auf das Bild für die Großansicht Oder Ihr kauft Euch für kleines Geld eine Schneiderpuppe aus Styropor mitsamt Fuß und Stange (so haben Heidrun und Alex das gemacht) und verheiratet die Beiden. Dazu braucht es Messer, Lineal, Staubsauger und eine gewisse Rücksichtslosigkeit der Kaufpuppe gegenüber Heidrun hatte sich im Internet auf die Suche gemacht nach einem Ständer für ihren Klon und sie fand zwei Anbieter. Beide führten auch für relativ kleines Geld Schneiderpuppen aus Styropor. klick auf das Bild für die Großansicht Styropor lässt sich recht einfach mit einem Messer bearbeiten. Ihre Überlegung war folgende: wenn sie das Styroporteil an allen Seiten so abschneidet, dass es in ihren Klon passt, hat sie einen tollen Ständer. Und wenn sie die Unterkante des Klons bündig mit der Unterkante der Puppe abstimmen kann, sollte die Puppe auch gerade stehen. Sie hat also eine bestellt und es ausprobiert. Alex hat es dann annähernd genauso gemacht und ich werde versuchen, Euch die Vorgehensweise zu beschreiben, obwohl ich selbst nicht dabei war. De facto braucht man eine Puppe, deren Schultern und Brust schmaler sind als die eigene Taille, dann hat man weniger Arbeit… Der Ständer ist stabil (ein Dreibein aus Buche) und höhenverstellbar. Die drei Füße müssen noch angeschraubt werden. Die Armansätze werden abgeschnitten und in den Klon geklebt. Heidrun wollte gern den Holzknauf, der auf der Styroporpuppe sitzt, für sich erhalten. Deshalb hat sie den Hals abgeschnitten und mit Heißkleber in ihrem Klon befestigt. Alex hingegen hat den Hals einfach durchschieben können, es passte einfach so. klick auf das Bild für die Großansicht klick auf das Bild für die Großansicht Heidrun hat nicht nur die Schultern, sondern auch die Brust und den Rücken abgeschnitten und in den Klon geklebt. klick auf das Bild für die Großansicht Es kommt zur Anprobe. klick auf das Bild für die Großansicht Nein, so ganz passt das noch nicht...Der Styroportorso sah inzwischen so aus: klick auf das Bild für die Großansicht Nach einigen Versuchen, ihn in die Hülle hineinzuschieben, hatten Alex und Heidrun genügend abgeschnitten, dass er in ihre Nassklebebandpuppe passte. klick auf das Bild für die Großansicht Hier sieht man gut, dass die Puppe eine ganz andere Form hat als Heidrun. Die Lücken hat sie mit Styroporflocken gefüllt und einfach mit Paketklebeband „festgesetzt“ (Hier nicht im Bild). klick auf das Bild für die Großansicht Alex hat offenbar nicht ganz soviel abgeschnitten, jedenfalls hatte sie unten noch genug „Futter“, um ebenfalls einen Abgleich mit ihrem Klon machen zu können. Auch ihre Hüfte ist schmaler als die der Styroporpuppe, aber offenbar ist sie insgesamt ähnlicher geformt/gebaut. Bei Heidrun waren beide Puppen zufällig gleich hoch. Falls dem nicht so ist, ist das aber auch kein Problem: Messen, ob die Klon-Unterkante überall denselben Abstand zur Puppen-Unterkante hat, dann geht das auch wunderbar. klick auf das Bild für die Großansicht Und die Puppe ist fertig. klick auf das Bild für die Großansicht Die Styroporpuppe bringt netterweise noch einen Bezug mit, den man gut wiederverwenden kann. Dieser Bezug ist richtig schön flutschig und ein Shirt lässt sich gut überziehen. klick auf das Bild für die Großansicht Beide geben an, die Schweinerei mit dem Styropor habe sich in Grenzen gehalten. Wenn man sich langsam bewege und zwischendurch auch mal wegräumt und -saugt, könne man das auch im Zimmer machen. Der Ständer und die Ständeraufnahme, die in der Styroporpuppe steckt und sich sicher auch in einem Brett befestigen lässt, lassen sich auch einzeln erwerben. Vielen Dank für's Durchhalten bis jetzt – ist ja mal wieder ein Mammut-Artikel und wir würden uns freuen, wenn Ihr von Eurem Nachbau ebenfalls ein Bild zeigt. Viele Grüße, Alex, Heidrun und Katja
  8. Grins, gern geschehen. Den Artikel fand ich sooo klasse , und ausserdem kann ich ihn sicher mal brauchen. Wenn ich Zeit habe, bastele ich nach und nach bei den anderen weiter. Ich weiss nicht, wie die Bearbeitung vom Originalartikel aussieht, möglicherweise kannst Du die Reparatur nehmen und in das Original einfügen. Dann würde auch der Anfang wieder stimmen. Grüssle, eufrosyne
  9. Kann es sein, dass man gerade keine Tabellen mehr einfügen oder bearbeiten kann? Vielleicht habe ich aber auch Tomaten auf den Augen (würde mich nicht wundern, kommt öfter vor... ) Noch vergessen: Zeit und Datum werden angezeigt . Grüssle, eufrosyne
  10. wenn Du mal wieder Zeit hast, könntest Du vielleicht die reparierte Kopie einfügen, dann ginge es schneller .
  11. Erstbeitrag vom 15. November 2017 (Originalbeitrag erstellt von haniah) Hallo zusammen, im Threads-Magazine September 2015 gab es einen absolut lesenswerten Artikel über das Klonen von Jeans mit dem Titel „Duplicate your favorite Jeans“. Yeah! Wer von uns hat nicht schon seine Lieblingsjeans „totgetragen“ und sie vielleicht sogar noch Jahre im Schrank liegen gehabt, obwohl sie gar nicht mehr tragbar war? Im Frühjahr 2016 hatte ich dann lange genug überlegt und habe es ausprobiert: Message - Hobbyschneiderin 24 - Galerie . Also in meinen Augen hat das absolut geklappt, dabei war das Original eine vielfach getragene Jeans und die war ziemlich verbeult. Zeit für ein Remake – ich hab' mir nämlich eine Jeans im Ausverkauf gegönnt, die mir recht gut gefällt und etwas enger geschnitten ist als das, was ich sonst so trage. Und diesmal mache ich Fotos und zeige hier im Forum, wie ich das mache. Was sollte man also idealerweise zur Hand haben, bevor man beginnt? Rischtisch, eine Jeans . Und zwar am besten eine frisch gekaufte, noch nicht gewaschene, ungetragene Jeans. Außerdem Stecknadeln, Schneiderkreide dunkel und weißen Baumwollstoff – ich habe Bomull von Ikea genommen, das hatte ich gerade auf einem Ballen und musste es nicht bügeln. Ein Schneiderlineal und bestenfalls ein langes Patchwork-Lineal. klick auf das Bild für die Großansicht Man legt von einem der beiden Beine Seiten- und Innenbeinnaht aufeinander und richtet die Nähte sauber aus. Das steckt man auch so zusammen (auf dem Foto einmal von vorne und von hinten betrachtet): klick auf das Bild für die Großansicht Dann steckt man Nadeln mit kleinem Kopf (hier wären die schönen Nadeln mit Knopfgriff fehl am Platze) genau auf die entstandene Falte vorne und hinten. Damit wird der Fadenlauf markiert (a). Das sieht dann aufgeklappt so aus (b - weil man die Nadeln nicht gut sehen konnte, habe ich hier den Verlauf markiert in orange): klick auf das Bild für die Großansicht Die Hose wird so glatt wie möglich ausgelegt. Jetzt kommt der Bomull ins Spiel. Den lege ich glatt und in ausreichender Größe auf das glattgestrichene Bein und stecke zwischen den Fadenlauf-Markier-Nadeln von oben den Bomull fest. Es empfiehlt sich, vom Saum nach oben zu stecken. Dann wird innen neben den Nähten ebenfalls der Bomull festgesteckt. Nicht direkt in die Nähte stecken, ein bisschen Abstand ist da nicht verkehrt. klick auf das Bild für die Großansicht Und dann schubbert man mit der Schneiderkreide alle sich durchdrückenden Nähte ab wie bei Bleistiftbildern von Blättern (falls die noch jemand kennt?). Und, total wichtig: man schubbert auch über die Stecknadeln, die den Fadenlauf markieren. Also über die Nadeln, die man nicht sieht, aber fühlen kann. Bei der Vorderhose schubbert man bis zum Bundansatz, den braucht man ja auch. Wo man es ganz genau haben will, also z.B. an der Schrittkurve, am Sattelansatz, Bundansatz, Taschen etc., nimmt man den Bleistift: klick auf das Bild für die Großansicht Jetzt kann der Bomull schon runter von der Hose. Die Fadenlauf-Nadeln lasse ich immer in der Jeans stecken. Das ist auch gut so; wir sehen später, wozu das gut sein kann Jedenfalls lege ich das Stück Bomull glatt und gerade auf den Tisch und nehme mein Schneiderlineal zur Hand. Die entstandenen Linien und Punkte verbinde ich mit dem Schneiderlineal so gut und weich, wie es eben geht. Und bin angenehm überrascht: da passt das meiste ohne großes Zirkeln. Das war bei der getragenen Jeans ganz anders, da war einiges an Feintuning zu leisten! klick auf das Bild für die Großansicht Der Fadenlauf wird markiert sowie die Schrittlinie, welche bekanntermaßen waagrecht über den Fadenlauf quer durch die Schrittspitze verläuft. Da kommt dann schon etwas Schnittähnliches bei heraus (hier noch ohne Schrittlinie): klick auf das Bild für die Großansicht Das wird entlang der Markierungen ausgeschnitten und ist dann auch schon fertig: klick auf das Bild für die Großansicht Das gleiche geschieht jetzt mit der Hinterhose, wobei es da nicht ganz so leicht ist. Schließlich ist da normalerweise ein Po drin, also entsprechend viel Stoff, der eindimensional nicht so einfach glatt liegt. Deshalb stecke ich zunächst zwischen die Fadenlauf-Markier-Nadeln den Bomull auf der Hose fest. Dabei achte ich besonders darauf, diesmal nur die oberste Lage der Jeans zu stecken. Auf keinen Fall darf die unten liegende Vorderseite mitgefasst werden! Dann wird die Hose so gerade wie möglich hingelegt, so dass der äußere Teil von der Seitennaht bis zur Fadenlauf-Markierung glatt liegt. Entlang der Seitennaht und am Bund wird der Bomull festgesteckt. Auch hier arbeitet man am besten von unten nach oben. Schubbern! Entlang der Seitennaht, Ansatzkante zum Sattel, Ansatzkante zum Bund (den hab' ich hier glatt vergessen...wäre aber wichtig gewesen) und Kanten der Po-Tasche. klick auf das Bild für die Großansicht In der Naht markiere ich mit Bleistift. klick auf das Bild für die Großansicht Nun hebe ich den Bomull über der Innenbeinnaht und der Schrittkurve ab, denn ich will die Jeans in diesem Bereich jetzt so glatt wie möglich auslegen. klick auf das Bild für die Großansicht Dabei kommt jetzt zum Tragen, dass das Vorderbein beim Stecken nicht mitgefasst wurde. Denn ich kann die Hose so gegeneinander verschieben, dass der innere Bereich glatt liegt. Entlang der Innenbeinnaht, Schrittkurve, Sattel- und Bundansatz wird der Bomull glatt festgesteckt. Und dieser Bereich wird auch mit der Schneiderkreide abgeschubbert. klick auf das Bild für die Großansicht Wenn man den Bomull dann abnimmt, hat man wieder sowas (und Achtung! Fälschlicherweise hier ohne Sattel, der gehört aber mit dazu!!!): klick auf das Bild für die Großansicht Auch hier werden die Linien wieder mit dem Schneiderlineal verbunden, Fadenlauf und Schrittlinie werden eingezeichnet. Das entstandene Teil wird ausgeschnitten. Nun will ich bei beiden Teilen die Knielinie markieren. Dazu lege ich den Saum auf die eingezeichnete Schrittlinie und markiere die entstandene Falte links und rechts. klick auf das Bild für die Großansicht Und dann wird’s spannend. Also finde ich jedenfalls. Ich nehme ein großes Stück Schneiderpapier und ziehe eine sehr lange, durchgehende, gerade Linie mit dem Patchwork-Lineal (ich habe drei benutzt). Dabei muss man zusehen, dass man links und rechts genug Platz lässt. Dann lege ich das abgenommene Schnittteil der Vorderhose mit dem eingezeichneten Fadenlauf auf die lange Linie, die ich gerade aufs Papier gebracht habe. Ich richte sozusagen Fadenlauf auf Fadenlauf aus. Oben und unten stecke ich das fest, der Rest wird mit Gewichten beschwert (man kann auch alles stecken, aber ich habe schon den Eindruck, dass das die Form beeinträchtigt. klick auf das Bild für die Großansicht Mit einem spitzen Bleistift zeichne ich die Konturen nach. Außerdem übertrage ich markante Punkte wie die Gesäßtaschen (man kann gut die Eckpunkte markieren und dann später mit einem Lineal verbinden), Eingrifftaschen vorne, Gürtelschlaufen – all sowas halt. Danach kann man das Stoffstück abnehmen und alle Linien mit dem Schneiderlineal nachzeichnen. Mit etwas Glück hat man so genau gearbeitet, dass es ohne viel Zirkelei geht. Sieht fast schon aus wie ein Schnitt, was? klick auf das Bild für die Großansicht So, bei mir folgt jetzt ein Zwischenschritt, der nicht notwendig gewesen wäre, hätte ich besser aufgepasst... Wer bis hierhin aufmerksam mitgelesen hat (Gratulation zum Durchhaltevermögen!!!), weiß, dass ich den Sattel vergessen habe zu kopieren. Also nehme ich ein weiteres Stück Bomull (und hier zahlt sich jetzt aus, dass ich die Fadenlauf-Markier-Nadeln noch in der Jeans habe stecken lassen) und stecke das auf die Hinterhose. Dann wird wieder in zwei Etappen der Sattel abgenommen (also erst Außenseite, dann Innenseite - eben genau wie bei der Hinterhose vorher). klick auf das Bild für die Großansicht Sicherheitshalber vergleiche ich natürlich das ausgeschnittene Sattelstück mit der Hosen-Abnahme: klick auf das Bild für die Großansicht Hm. Das ist viel weniger kurvig, als das damals bei meinem ersten Versuch war. Allerdings war das auch ein anderer Schnitt. Ich kann das jetzt nicht auflösen; das muss warten, bis ich den Schnitt probenähen kann. Jedenfalls, wenn man es gleich richtig gemacht hätte und den Sattel mit kopiert hätte, müsste man ihn jetzt abschneiden. Jawoll, richtig gelesen! Und dann wird das Hinterhosen-Teil auf der langen Linie ausgerichtet, oben und unten festgesteckt und mit Gewichten beschwert. Dabei richte ich zuerst die Säume aufeinander aus und arbeite von unten nach oben. klick auf das Bild für die Großansicht Das Hinterhosen-Teil wird dann genauso kopiert wie die Vorderhose. Und dann sieht das ungefähr so aus wie das hier: klick auf das Bild für die Großansicht Jetzt ist noch wichtig, die Teile aufeinander abzustimmen. Die Säume sollten natürlich gleich hoch sitzen, deshalb haben wir ja unten angefangen, die Hinterhose auf die Vorderhose zu zeichnen. Wenn die Schrittlinie der Hinterhose etwas tiefer sitzt als bei der Vorderhose, ist das durchaus üblich und normal. Oft ist die Hinterhose im Bereich zwischen Knie und Schritt etwas kürzer (max. 1 cm, hat Heidi mal gesagt). Ausnahmsweise ist das bei mir gerade nicht der Fall, weil beides gleich lang ist – bei meinem ersten Versuch war das aber so (wie gesagt: anderer Hersteller, anderer Schnitt, andere Hose). Dann messe ich die Seiten- und Innenbeinlängen. Die sollten (bis auf die Sache mit der kürzeren Innenbeinnaht an der Hinterhose, die auftreten kann) gleich sein. Wenn da gravierende Unterschiede auftreten sollten, müsst Ihr natürlich prüfen, woran das liegen kann. klick auf das Bild für die Großansicht Sozusagen zum Schluss messe ich die Dehnbarkeit des verwendeten Jeans-Stoffs an der Hose (ich kann von 10 cm bis auf 12 cm dehnen, ohne zu zerren – also 20%). Eine entsprechene Notiz schreibe ich mir auf den Folienschnitt, wenn er fertig ist: klick auf das Bild für die Großansicht Da an dieser Jeans ein gerade geschnittener Bund dran ist, messe ich einfach die Oberkanten des Schnitts aus und wie hoch der Bund ist. Aus diesen Maßen konstruiere ich ganz großartig und mit wichtiger Geste ein einfaches langes Rechteck und gebe dann einfach noch nach Gefühl vorne etwas zu. Habt Ihr einen Formbund, könnt Ihr den genauso abnehmen wie den restlichen Hosenschnitt. Bei meinem ersten Versuch war das nämlich so. Da Formbünde zusammengesetzt sind, kann man relativ einfach von Naht zu Naht kopieren. Damit wären wir sozusagen schon fertig. Der Schnitt steht. Was jetzt noch folgt, sind Maler-Arbeiten. Man kopiert Vorder- und Hinterhosenteil auf Folie, Bund, auch der Sattel (dem man noch den Fadenlauf verpasst) und Taschen werden kopiert bzw. gezeichnet. Für den/das/die...ach wie heißt das jetzt schon wieder...auf Englisch Fly und Fly-Shield (?) schaue ich mir das Original ganz genau an und zeichne mir das einfach nach. Bei den Taschenbeuteln (die an diesem Jeans-Modell sehr klein ausfallen) mache ich das genauso. Dann zeichnet man die Nahtzugaben an (wenn man das gerne möchte, manche machen das ja lieber erst beim Zuschnitt) und schneidet sich das aus. Jedes Teil wird natürlich genau beschriftet und zusammen mit dem Bomull-Klon in eine Klarsichthülle gesteckt. klick auf das Bild für die Großansicht klick auf das Bild für die Großansicht klick auf das Bild für die Großansicht Und dann kann man das probenähen. Was ich jetzt nicht tun werde, weil ich andere Pläne habe Aber ich habe den Schnitt fertig in der Schublade und wenn ich Lust habe, schnappe ich mir den passenden Stoff (der am besten dem Original sehr nahe kommt) und nähe mein Probestück Ich hoffe, Ihr konntet einen Einblick gewinnen in die Einfachheit dieser Methode. Da muss man nicht auf dem Kleidungsstück mit rutschiger Malerfolie hantieren oder die Hose auseinander nehmen, um die Schnittteile zu kopieren. Ich persönlich finde das hier genial und Spaß macht es auch. Viel Erfolg, falls Ihr es einmal ausprobieren wollt! Herzliche Grüße, haniah bearbeitet 15. November 2017 von haniah
  12. keine Ursache an den Originaleintrag kommt man nicht mehr, oder?
  13. eufrosyne

    TABLE Test

    ich mag auch mal , wie geht das? Oh Schreck, ich habe doch nur fünf Zeilen eingegeben, nicht fünfzig einundzwanzig zweiundzwanzig dreiundzwanzig hell mittel dunkel ... uff, löschen geht auch.... 'schuldigung, ist etwas bunt geraten.... ein Bild passt auch noch hinein irgend etwas ist in der Zelle oben kaputt?? Dunkel war's, der Mond langsam um die Ecke fuhr als ein totgeschoss'ner Hase schien helle, Drinnen sassen stehend Leute auf der Sandbank Schlittschuh lief als ein Wagen blitzeschnelle schweigend in's Gespräch vertieft ... sorry für den Unfug, mir fiel nix Besseres ein
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.