Jump to content
Partner:
Babylock Overlock Bernina Nähmaschinen Brother Nähmaschinen Janome Nähmaschinen Juki Nähmaschinen

Creo

gewerblich tätig
  • Content Count

    392
  • Joined

  • Last visited

About Creo

  • Rank
    Gewänder mit Charakter

Personal Information

  • Wohnort
    Erichsburg bei Dassel
  • Interessen
    LARP, Nähen, gerben, Holzarbeiten, Schreiben
  • Beruf
    Selbstständig
  • Homepage
    http://www.vodgorod.de

sonstige Angaben

  • Maschine
    Pfaff Creative 4.0, Overlock Privileg 454D, Toyota Quiltmaster Quilt50
  1. Hallo Ihr Lieben, ich glaube ich habe mal ne ziemlich dumme Frage *g* aber mir drängt sich gerade ein "Verdacht" auf. Kann es sein das mal ne Spule Stickgarn "schlechter" ist als sonst? Zur erklärung: Ich habe eine Pfaff Creative 4.0, benutze Brildor Stickgarn. Bisher keine Probleme aber seit einiger Zeit zickt der Oberfaden und reißt, bzw es bilden sich Schlingen an der Stoffoberseite. Nun habe ich alles mögliche durch...Nadeln mehrfach gewechselt, Nadelsorten durchprobiert, Vlies gewechselt und durchprobiert, Sprühkleber mal weggelassen, Führungsweg des Oberfadens zigfach kontrolliert, Spulenbereich auseinander genommen und gesäubert, Stickmuster gewechselt etc pp. Nun stickt sie mal so wie "früher" und dann zack...wieder des Problem. Beim ganzen rumprobieren habe ich nun einige Kombinationen vor mir liegen und irgendwie schaut es so aus, als wenn es immer nur Probleme gibt wenn ich das schwarze Nähgarn benutze. Mhm..die Spule is noch ziemlich voll...ich kann nur nicht mehr genau sagen ob die Probleme genau dann anfingen als ich ne neue Spule von dem Garn angefangen habe. Daher die Frage: Kann es sein das mal eine Spule irgendwie schlechtere bzw andere Quallität hat? Ich hoffe man versteht was ich meine... Liebe Grüße Nicole
  2. Hallo zusammen, nach langer Abstinenz aufgrund zu weniger Zeit, habe ich mich dann gestern mal wieder durch all die schönen Threads und Photos hier im Forum "gewühlt". Unter anderem auch durch diesen Thread und ich muß ehrlich sagen...von so manchen Äußerungen bin ich doch ein klein wenig..mhm..ja geschockt. Aber der Reihe nach, es wurde in einem Post erwähnt das es schade wäre das so wenig selbstständige sich hier gemeldet haben und die Threadfrage gewissermaßen aus ihrer Sicht beantwortet haben. Nun...da ich wohl so gesehen auch jemand bin, der sich mit seinem Hobby selbsständig gemacht hat und dazu noch ein anderes hier aufgekommende Thema "ankratzt", will ich dann mal so frei sein Warum macht man sich mit seinem Hobby selbstständig? Nun, in meinem Fall war es, weil es kaum eine andere Alternative gab. Ich habe aus dem Bezug von ALGII herraus gegründet, weil mich auf dem ersten Arbeitsmarkt niemand "haben wollte". Auch wenn das nicht meine persönliche Wunschvorstellung war, habe ich nach knapp vier Jahren immer wieder drauf drängen Seitens meiner Sachbearbeiterin beim Amt, schließlich am 01.01.2011 den Schritt gewagt. Denn leider ist es wohl in Deutschland in Bezug auf Arbeit so, das es nicht darauf ankommt was man kann, sondern was man schriftlich auf Papier hat! Und mit einem Lebenslauf auf dem, Abitur, danach 12 Jahre selbstständig mit einer Spedition bei der man auch selber "auf dem Bock saß", dann geburt eines Kindes und danach seit 2004 der Bezug von Sozialleistungen steht...bekommt man noch net mal die Chance einem potenziellen Arbeitgeber zeigen zu können das man net zu blöde ist um zu Arbeiten. Und wenn dann auch noch aufgrund der vorherigen Schicksalsschläge eine Insolvenz im Hintergrund läuft, meiden einen die Arbeitgeber wie der Teufel das Weihwasser. Egal wie redlich bemüht man ist seinen Lebensunterhalt verdienen zu wollen. Nun gut...ich hatte 2005 das Nähen wieder für mich entdeckt, da ich damals begann das Hobby Larp zu lieben und da ich ja aufgrund von Hartz IV nicht wirklich viel Geld hatte für doch so ein recht teurer Hobby wie das Larp, habe ich mir halt meine Gewandungen selber genäht. Diese Gewandungen gefielen auch anderen, und so kam es das ich ab und zu auch etwas für Freunde fürs gemeinsame Hobby genäht hatte und diese mir dafür dann zb mal ne Veranstaltung bezahlt hatten, oder mich auf einer solchen "bekocht" haben. Also Tauschen wie im Mittelalter *lach* Da ich ein sehr korrekter Mensch bin, und aber auch weiß wie schnell Denunzianten etc am Werk sind, habe ich dies damals auch genauso dem Finanzamt und der Arge geschildert, damit es eben in meiner Akte vermerkt wird etc. Dadurch wußte meine Sachbearbeiterin also, das ich eben nähe und 2007 sprach sie das erste mal davon, ob ich mich nicht selbstständig machen wolle damit. Ich war mehr als skeptisch, weil ich es zum einen nie gelernt hatte und mich auch net gut genug dazu fühlte das Nähen beruflich zu machen. Außerdem wußte ich durch die Selbstständigkeit mit der Spedition wie schnell man unverschuldet buchstäblich in den finanziellen Abgrund geschubst werden kann und bewarb mich lieber weiterhin auf alle möglichen Stellen. Selbst für Maßnahmen bei der Arge und 1-Euro-Jobs drängte ich mich quasi förmlich auf, weil ich kurz davor war durchzudrehen und mir nutzlos vorkam. Nun ja...half alles nix...an Ablehnungsgründen kamen die wunderbarsten Aussagen...wenn überhaupt eine Reaktion auf Bewerbungen kam. Anfang 2010 schließlich, nach einem langen Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin, war ich wenigstens soweit es mir "mal durch den Kopf gehen zu lassen" und fing an, intensiv alle gesetzlichen Bestimmungen zu studieren, zu lernen und zu rechnen. Dennoch war da diese totale Unsicherheit, nicht gut genug zu sein, meine eigenen Erwartungen an meine Arbeit waren im Grunde zu hoch. Freunde mit denen ich sprach, versuchten mir diese Unsicherheit zu nehmen, zeigten mir ihre gekaufte Gewandung (auch von anderen Schneiderinnen die es in Maßanfertigung gemacht hatten) da ich ja nur meine eigene genähte zum Vergleich hatte, und ich sah...mit der Verarbeitung kann ich mithalten. Ein Spruch den ich schließlich im Internet laß, gab mir dann den endscheidenden Schubs: -Selbstmord aus Angst vor dem Tod Yoar...was hatte ich denn zu verlieren? Was konnte passieren wenn die Nachfrage nicht groß genug wäre? Schlimmer als HartzIV geht wohl kaum... Das Risioko war gering, da ich alles was ich brauchte bereits besaß (drei Maschinen, Schneiderpuppe, Kontakte etc pp) und so kniete ich mich über 6 Monate richtig rein. Infos einholen, Buisinessplan ausarbeiten mit allem was dazugehört, Ausarbeitung des Konzeptes inklusive zweier Alleinstellungsmerkmale, Marktanalyse usw. Und am 01.01.2011 startete dann also mein kleines Unternehmen mit allem was dazugehört. Das heißt das für mich die selben Bestimmungen gelten, wie für gelernte, alle Gebühren und Beiträge anfallen und dazu eben noch zusätzlich das Jobcenter welches ich als (noch) Aufstocker auch "zu bedienen" habe. Jemand der damit nichts zu tun hat, macht sich keine Vorstellung davon wieviel arbeit, Streß und Ärger das aufstocken bedeuten kann *seufz* und wieviel Zeit dafür draufgeht. (zb gelten steuerliche Berechnungen beim SGBII nicht und somit ist eine doppelte Buchführung angesagt, "Ortsabwesenheit" muß man sich genehmigen lassen, Sachbearbeiter die Dir sagen es muß kein BrildorGarn zum Sticken sein-das vom Aldi is billiger, und meint dabei das Nähgarn etc pp) Und ja...auch ich bin eine der "subventionierten Schmarotzer" die eine Förderung nach §16c vom Amt erhalten haben. Diese Förderung habe in eine Stickmaschine und die ersten Gebühren (Gewerbeanmeldung, Eintragung HWK etc) investiert. Das heißt aber, das ich 3000,- € als Darlehen erhalten habe und dies entsprechnd monatlich zurück zahle, wie jeder andere Unternehmer auch. Und ja, 2000,- habe ich als Zuschuß erhalten...das heißt..dies wurde mir wie Dan es so schön schrieb..in den A..geschoben *g*. Doch sind die Beträge, die ich im ersten Jahr selber verdient habe und somit das Amt weniger für mich zahlen mußte, schon nach 7 Monaten höher gewesen als das was ich als Starthilfe erhalten habe. Also habe ich den "Steuerzahler" nicht mehr gekostet,als ohne Gründung, im Gegenteil...ich kann endlich dazu beitragen "den Staat" in meiner Hinsicht bissle zu entlasten. Und auch wenn es teilweise echt schwierig ist, da eben die Grenze Hobby/Beruf nun fließend sind bzw teilweise eben nicht mehr gegeben ist...bin ich froh diesen Schritt gewagt zu haben. Mein Konzept geht auf, und ich bin derzeit bis zum Sommer mit Aufträgen ausgebucht, werde wahrscheinlich zum Ende des Jahres ganz auf staatliche Sozialleistungen verzichten können und könnte aufgrund der Anfragen sogar jemanden einstellen, also einen weiteren Arbeitsplatz schaffen... Dafür arbeite ich aber auch im Schnitt 12 Stunden am Tag (wenn Terminaufträge sind auch mehr!) und das 7 Tage die Woche. Und auch im Bereich der Gewandungs"näherei" ist die Konkurenz groß, angefangen über günstige Großhändler über ebenso selbstständige bis hin zu jenen die eben ohne was anzumelden dennoch ihre HP haben und fröhlich Aufträge annehmen zu Preisen, die ich nicht bieten kann. Sorry das es doch recht lang geworden ist, und dies auch nur ein grober Abriß des Weges den ich persönlich gegangen bin. Vielleicht sieht man dadurch ja, das es die verschiedensten Situationen und Gedanken sind, die einen veranlassen sein Hobby zum Beruf zu machen! Nun aber noch kurz zu Dan: Traurig das Du das so pauschalisierst. Wieviele Umstände von sogenannten "Aufstockern" kennst Du? Weißt Du die ganzen Bestimmungen des SGB II? Kannst Du Dir vorstellen wie abhängig Du in so einem Fall von Deinem Sachbearbeiter bist, der weder von Selbstbständigkeit, noch von wirtschaftlichen Dingen noch von teilweise den Gesetzen ne Ahnung hat? zu Deinem Punkt a: 3/4 des Lebensunterhalts in den A. geblasen? Mhm...woher hast Du diese Zahlen? Aufstockende Leistungen können zwischen 99% und 1% der Sozialleistungen sein...das hängt halt sehr streng davan ab, welche Einnahmen der Aufstocker hat. Bei mir sind es derzeit leider noch ca 20% an aufstockenden Leistungen die ich erhalte, und nicht die 75% die Du pauschal ansetzt! zu Deinem Punk b: Den Rest "lässig" mit Dumpingpreisen einfahren? Mhm...schöne Vorstellung, aber nicht die Realität. Wie ich schon schrieb, habe ich ca ne 70 Stunden Woche, und meine Preise liegen im Oberen Drittel der "Branche". Das ich was ich die Preise angeht, etwas weniger als eine Schneidermeisterin verlange, empfinde ich persönlich als ebenso Fair gegenüber der Meisterin, als auch gegenüber der Kunden, die bei mir eben keine Meisterarbeit erhalten, sondern "nur" die Arbeit einer akribischen Quereinsteigerin (wobei meine Leistungen nicht nur das reine Nähen, sondern auch das Baraten, Entwerfen und Konzeptionieren beinhaltet). zu Deinem Punkt c: Preislich seriöse Anbieter ausboten? Mhm...das geht mit Preisen im oberen Drittel nicht wirklich. Und es gibt sehr viele Gewandungen, die ich nicht so günstig anbieten kann, wie die großen Handelsketten oder jene die ohne Gewerbe eben Aufträge annehmen. Dies sage ich den Kunden auch stets und verweise sie bei einfachen Basissachen sogar regelmäßig auf günstigere Anbieter, die Tuniken, Hosen und Kleider so günstig anbieten das ich dafür nochnet mal das Material abdecken könnte, weil diese Anbieter auch oft in Fernost etc produzieren lassen. Und auch wenn es sich nun überheblich anhört, da ich wie gesagt ungelernt bin...aber mein Konzept zielt auch auf einen anderen Kundenstamm als den, der alles möglichst billig haben will, und dieser ist vorhanden und nimmt mein Geschäftskonzept sehr gerne an. zu Deinem Punkt d: Du subventionierst mich "Schweinepriester(in)" also? Interessant... Wäre es Dir lieber das ich weiterhin mich stumpf sinnlos und erfolglos bewerbe, die volle Regeleistungen beziehe und nicht versuche aus dem Scheiß rauszukommen obwohl man mit 38 und einem etwas anderen Lebenslauf keine Chance bekommt auf dem ersten Arbeitsmarkt? Und was die Steuern angeht...da bin ich ebenfalls den selben Gesetzen unterworfen wie andere Selbstständige, und der Einkommem-Steuerfreibetrag von 8004,- im Jahr zählt für alle-egal woher die Einnahmen kommen. Sorry aber das mußte ich mal eben loswerden, und jeder der meint es sei ja so "lässig", "bequem" und schmarotzend Aufstocker zu sein, dem kann ich gerne mal erzählen was so abseits von Stammtischparolen, Medien-Meinungsmache und ach so einfach scheinenden Dingen tatsächlich die Realität ist. Bevor etwas mißverstanden wird, auch ich als "Betroffene" verabscheue jeden der "den Staat bescheißt", in welcher Form auch immer, der sich auf Sozialleistunge ausruht weil er "Null-Bock" hat usw. Denn genau solche wenigen Leute sind es, die alle Sozialleistungsbezieher in den Augen der breiten Öffentlichkeit so dastehen lassen, wie sie von Dan beschrieben und scheinbar leider auch gesehen werden. Dadurch stehen alle unter Generalverdacht und das Amt wird nicht müde einen dies deutlich spüren zu lassen.... So...sorry für ein bissle abdriften ins OT... In diesem Sinne Liebe Grüße Nicole
  3. Erstmal vielen Dank für die Antworten. Dieses Spulenkörbchen mach ich auch stets mit sauber-also von Fuseln etc.. Aber nach Peters Aussage muß ich mich dann wohl an Pfaff wenden um ganz sicher zu gehen?!? Na da bin ich ja dann mal gespannt ob ich Antwort erhalte *g*...sollte dem so sein, stelle ich es gerne hier herrein.
  4. Hallo zusammen, ich glaube ich habe eine recht dumme Frage, aber in der Anleitung zur Pfaff Creative 4.0 steht zweimal drin das man sie nicht ölen soll/muß. Ich reinige meine Maschinen sehr regelmäßig und die Frage kommt mir bei "Frau Pfaff" jedesmal in den Sinn: => Muß da wirklich nirgends und nie ein Tröpfchen Öl dran? Ich mein, auch wenn das Teilchen ein Minicomputer ist, so hat es doch auch mechanische Teile.... Irgendwie hab ich immer ein "schlechtes Gewissen" wenn die anderen drei Maschinchen ihr Öl bekommen, und "Frau Pfaff" zuschauen muß Was ist also mit den mechanischen Teilen und dem Öl...kann mir da jemand mehr zu sagen? Liebe Grüße Nicole PS: Über Forensuche und Tante google bin ich nicht wirklich weiter gekommen..
  5. Naja, gibt ja auch noch die "Mischform" das man das zwar nicht gelernt hat, aber dennoch täglich damit seinen Lebensunterhalt verdienen muß . So ist das nämlich bei mir der Fall und ich zahle alles genauso wie jemand der aufgrund eines Meistertitels höhere Preise verlangen kann. Nicht das man mich falsch versteht, ich beführworte das absolut das Meisterarbeit eben teurer ist und sowas. Und ich finde es auch nicht gut das die Berufsbezeichnungen die selben sind, die Unterscheidung wird aber sehr wohl gemacht. Von der Handwerkskammer in Form der Handwerksrolle wo man nur als Meister/Ausgebildeter reinkommt, und die Anlagen B1 und B2. Aber ja...mehr als ungünstig das man dies einem Betrieb/Handwerker nicht "ansieht". Ich bezeichne mich aber auch nicht als "Schneiderin", und meine Kunden wissen dies auch. "Etikettenschwindel" find ich nämlich auch mehr als doof *g* und wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt antworte ich meist: Ich bin selbstständig im Textielen Bereich, Schwerpunkt Gewandungsdesign und Anfertigung.. Hört doch auch gleichzeitig net so trocken an wie ich finde^^. EDIT: Und bevor der Gedanke aufkommt, nein ich arbeite auch nicht für Dumpingpreise um Preise kaputt zu machen etc, sondern bin nur eben ehrlich zu den Kunden und verweise auch mal auf die "Konkurrenz" wenn es Dinge sind die ich nicht so gut kann usw. Diese Ehrlichkeit ist den Kunden dann das Geld wert, auch ohne das ich "gelernt" bin.
  6. Hallo, ich weiß jetzt zwar nicht zu 100% ob es in jedem Bundesland eine andere Regelung gibt, aber ich fasse mal kurz zusammen wie es bei der HWK Süd-Niedersachen Hildesheim geregelt ist. Dürfte auch recht aktuell sein, da ich mich erst am 01.01. diesen Jahres selbstständig gemacht habe. - Eintragung 150,- (wobei es wohl mehr Gebühren werden wenn man in der Handwerksrolle eingetragen wird, also zulassungspflichtes Handwerk ausübt) - Bei erstmaliger Selbstständigkeit sind die ersten zwei Jahre Beitragsfrei. - War man schon mal selbstständig, auch in nicht Handwerklichen Bereichen, müssen sofort Beiträge ( 180,-) bezahlt werden (Jeweils ein Jahr später aber rückwirkend) - Bleibt man unter einem Gewinn von 5000,- jährlich, kann man beantragen den halben Beitrag zu zahlen, also 90,- Da Du etwas von einem Friseursalon schreibst, denke ich das die zwei Beitragfreien Jahre nicht in Frage kommen (Ich hatte ein Transportgewerbe vor 11 Jahren und selbst das zählt^^). Aber die Regelung mit der Beitragsermäßigung würde ich auf jeden Fall mal mit Deiner HWK abklären!! An der Gebühr für die Eintragung kommt man nicht drumrum, sobald man ein Handwerk auch nur irgendwie "ankratzt". Ich persönlich fand es aber auch sehr befremdlich was die Bezeichnungen angeht, da auch ich ungelernt bin. Da ich hauptsächlich für den Bereich "Larp-Rollenspiel" nähe, hatte ich damals bei der HWK angerufen und gefragt welchen "Beruf" ich angeben soll und ich hatte zuerst an "Theater und Kostümnäher" gedacht aber da hätte ich nicht auf Maß nähen dürfen (wurde mir gesagt) so das ich nun auch als Damen und Herrenschneider geführt werde. Zusätzlich mußte ich auch Modist und Feintäschner angeben (bis zu drei Bezeichnungen sind bei Anmeldung in einer Gebühr drin), weil ich auch Dinge aus Leder nähe bzw Kopfbedeckungen anfertige. Naja fand ich auch alles bissle..mhm..übertrieben, aber nun habe ich das beruhigende Gefühl das mich keiner irgendwie "anschwärzen" kann weil ich Dinge tue die nicht angegeben sind Und ehrlich gesagt, wenn man sich einmal damit abgefunden hat das man sich gegen diese Beiträge nicht wehren kann und es positiv sieht, dann macht es mich ein klitzeklein wenig stolz wenn ich auf meinem Briefkopf lese: Mitglied bei der HWK, Betriebsnummer XY etc *gg* Jemand hat hier erwähnt das die HWK ja auch Weiterbildungen anbietet..öhm..ja tut sie..aber zum einen meist doch in anderen Bereichen als den Berufen um das Nähen herrum, und dann sind diese Kurse in meinen Augen viel zu teuer..denn bezahlen muß man diese Weiterbildungen ja selbst. Würde man mit der Pflichtmitgliedschaft auch einen realen Nutzen haben (außer die Zeitung alle paar Monate) wie zb vergünstigte Betriebversicherungen oder Rechtsberatungen etc pp, dann wäre die Mitgliedschaft denke ich auch eher zu akzeptieren oder sogar erstrebenswert! Ach ja, natürlich kann ich es sehr gut verstehen wenn man nicht wirklich viel für den Verkauf näht und auch nicht regelmäßig, aber so fair ist es alles anzumelden usw, und dann aber ungeachtet der Umsatzzahlen genauso viel zahlen muß wie jemand der eben mehr an Umsatz hat. Aber das ist ja bei so vielen Einrichtungen so.(GEZ, Genossenschaft, Duales System etc pp) Da lobe ich mir doch das Finanzamt...die halten erst die Hand auf wenn man über 8005,- Euro im Jahr an Gewinn hatte! Ich werde ne Party feiern wenn ich das erste mal Steuern zahlen darf In diesem Sinne Liebe Grüße Nicole
  7. Mhm..das weiß ich nicht, ich weiß halt nur das ich nicht drumherrum komme die Beiträge zur BG zu zahlen. Aber wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, sind das 110,- "Grundgebühr" im Jahr und werden nach einem Jahr fällig da die BG nicht im vorraus Beiträge annehmen/berechnen darf. Ich lege auf jeden Fall seither monatlich nen 10,-er zur Seite damit ich es habe wenn die Rechnung kommt *g* Ah ja stimmt, ich erinner mich dunkel das dort auch irgend etwas mit Stundenzahlen war...hatte ich nicht mehr "auf dem Schirm" da ich das ganze eben "hauptberuflich" mache und somit meine Stundenzahl völlig egal ist. Was aber bezüglich der BG interessant war wie ich finde, war die Ausage das man als Einzelunternhemer nicht die selben Anforderungen an den Arbeitsplatz erfüllen muß (Sicherheit, gesundheitlich etc pp) wie als wenn man auch nur einen Angestellten hat. Denn ich fragte da nach wie ich alle Dinge aus den Merkblättern und Vorschriften mit meinen Haushaltsnähmaschienen und daheim überhaupt schaffen sollte. Naja, aber die Gefahrenklassen Einstufung gilt dennoch für mich, als wenn ich rießige Industriemaschienen etc hätte... Die Aussage dazu: Naja sie können sich ja mit dem Rollschneider in den Finger schneiden...da wären dann wir für sie zuständig...*lach* Sehr genial auch die Aussagen zum Thema: Ich arbeite daheim-wann ist also ein "Unfall" privat und wann beruflich etc.. Aber ich schweife ab...sorry. Bei einigen Dingen kann man sich eben nur erkündigen und schlau machen, nicht alles einfach hinnehmen (denn einiges wird einem nicht so einfach mitgeteilt!) und beid em was leider Pflicht bleibt sich eben überlegen ob man dies so handhaben kann und möchte.
  8. Also auf mich persönlich, und den Bereich "Larp-Gewandung" kann ich diese Aussage auch absolut bestätigen *g* Wenn man das " es lohnt sich" auch wörtlich sieht, dann denke ich trifft es auf jeden Bereich zu. Denn es "lohnt" sich in dem Sinne auf jeden Fall, das man "etwas davon hat"...nämlich etwas ganz individuelles und auch selbstgemachtes. Ich zB hasse nichts so sehr, wie wenn ich bei einem Larp meinem Gewandungszwilling gegenüber stehen würde *lach*. Am besten noch wenn die Charaktre etwas total unterschiedliches darstellen, aus verschiedenen Ländern kommen etc pp und dann den "selben Schneider" haben Zumal es meist gar keine Gewandung zu kaufen gibt, die meinen Vorstellungen entsprechen, weil sie eben nicht typisch oder 08/15 sind. Für mich selber lohnt es sich aber auch finanziell, selbst wenn ich bei der "Adelgewandung" teuren Stoff nehme, so spare ich mir doch auf jeden Fall die Herstellungskosten. Wobei ich da auch sagen muß, das so Basis Dinge wie Hemd und Hose, so man sie denn für den Charakter in einfacher Ausführung gebrauchen kann, meist mittlerweile so günstig sind, das mich der Stoff alleine oft schon mehr kosten würde. Sicherlich ist es für meine Kunden da schon ein klein wenig anders, denn diese zahlen ja auch meine Arbeit, und die wird meist teurer sein als die industriell gefertigten Gewänder ansich. Dennoch sehe ich einen deutlichen Trend bei den Leuten die das Hobby schon länger betreiben, oder eben "gehobenere Charaktere" darstellen, sich Gewandung anfertigen zu lassen. Um eben einzigartiger zu sein. Und die Aussage derer ist dann auch wieder, das es sich "lohnt" ein wenig mehr zu investieren, weil man dann Unikate hat und es nach seinen Vorstellungen gefertigt ist. Von einer Paßform bei den meisten mittelalterlichen Gewändungen zu sprechen, spare ich mir mal-bis auf die Länge und ungefähre Breite ist da meist nicht so viel an anzupassenden Maßen^^ Also mein Fazit: Für jeden der für sich selber näht, dürfte es sich in jeden Fall, auch finanzell lohnen Kostüme oder Gewandungen selber zu nähen... Bei jenen die es in Auftrag geben, spielen wohl andere Dinge eine größere Rolle als das rein Finanzielle. Liebe Grüße Nicole
  9. Hallöchen, ja, leider ist es so das wenn man alles rechtlich-legal absolvieren möchte, man sich mit sovielen Dingen auseinander setzen muß, das es schon nicht mehr wirklich schön ist. Die Bezeichnung "Kleinunternehmer" hat dabei leider auch nur wirkliche Auswirkungen auf die Steuersache und dort auch nur im Bereich der Mehrwertsteuer bzs USt Voranmeldung. Spart aber wenigstens ein klein wenig an Aufwand bei der Buchhaltung. Was die Handwerkskammer angeht, also bei der HWK Hildesheim-Südniedersachsen ist es so, das der normale Beitrag 180,- pro Jahr wäre, man aber wenn man weniger Umsatz hat sich den Beitrag halbieren lassen kann. Einfache bitte darum ist ausreichend, man zahlt dan 90,- und am Jahresende wird geschaut ob man weiterhin im vergünstigten Bereich bleiben kann (genaue Zahlen müßte ich nachschauen). Zusätzlich dazu, kann man sich die ersten beiden Jahre der Exestenzgründung sogar komplett von den Beiträgen befreien lassen, wenn man erstmalig ein Gewerbe angemeldet hat. War man vorher schon einmal selbstständig, und da muß es noch nicht mal im Handwerksbereich sein, muß man von Anfang an zahlen. Die Berufsgenossenschaft ist mittlerweile leider auch für Einzelunternehmer Pflicht. Seitdem sich da einige zur "BG-ETEM" zusammengeschlossen haben, gilt dies auch wenn man keine Angestellten hat. Was die "Wohnraumumwandlung" angeht..mhm...kann ich so nicht wirklich was zu sagen, auch ich arbeite daheim..aber bis auf die GEZ die nun eben gewerblich eingestuft wird, hat sich da nichts geändert. Was Du vielleicht auch bedenken solltest falls Du Deine Sachen auch verschicken möchtest, wäre die Verpackungsverordnung, und ansonsten eben auch das "Textilkennzeichnung-Gesetz" Liebe Grüße Nicole
  10. Soodale, komme grade von der Post...das Paket ist unterwegs. Sendungsnummer: JJD14.20.003.601181 Es wiegt 10,855 Kilo..*gnaaa* wegen 855 gramm leigt es immer noch bei 11,90 Dann noch viel Spaß Euch! Liebe Grüße Nicole
  11. Yupp..die Adresse habe ich erhalten, Stoff ist zugeschnitten (zumindest der eine, die anderen bleiben ja wie sie sind^^) und liegen schon im Tauschpaket. Hier dann also nochmal die Finalen Bilder der Variante B: RAUS: REIN Und in Zahlen: Raus: 2x Burda + 4,335m² Stoff Rein: 5m Brokatborte + 4,905m² Stoff Die Nr 15, also der Stoff zuunterst auf dem Reinbild, und die Borte gehen ins Reservierttütchen. Bei der 44, dem Leinenstoff mit Blumen, habe ich die größtmögliche Fläche gemessen...die Ränder sind teilweise nicht grade bzw eben noch so "Reste" dran. Und bei der 15 fehlen am einem Rand zwei kleine Stücke von ca 8cm, ich hab also 1,60m länge geschnitten. Sodale, dann bedanke ich mich für diesen schnellen, unkomplizierten und netten Tausch, und wünsche Euch noch viel Spaß. Ich werde immer mal wieder reinschauen, und vielleicht sieht man sich ja demnächst beim Tauschring, den ich selber starten werde^^. Liebe Grüße Nicole PS: Im Anhang für Elinchen ein Bild, wo ich das Magd-Kleid aus dem Stoff Nr.15 anhabe*g*
  12. Hallöchen... ok, der Award für "Blindfisch des Tages" geht dann eindeutig an mich *g* Hab die grüne Reserviert Tüte zwar gesehen, habs aber für Stoff gehalten der für eine Teilnehmerin reserviert ist *lach*... Und den Beitrag 26 hatte ich irgendwie wohl übersehen...oh man ich werde alt^^ Okeee...ich hab dann mal gerechnet und hin und her geschoben, und habe daher zwei Tauschvorschläge. Zunächst die beiden Burdas, ist das ok wenn ich die gegen die 5m Brokatborte tausche? Ich hab damals 1,99 den Meter für die Borte bezahlt, des haut also von Wert her hin denke ich Und bei den Stoffen wie gesagt zwei Varianten. Variante A: Raus: -Coumoflagestoff + Karostoff = 2,61m² Rein: -Nr44, Nr30 und 1m von der 15 = 3,37m² Variante B: Raus: -Coumoflagestoff + Karostoff + brauner Hosenstoff = 4,335m² Rein: -Nr44, Nr30, Nr 29 und 1,5m von der 15 = 4,905m² Wäre eine der beiden Varianten ok? Ach ja, und was würde denn in die Reserviert Tüte kommen und was nicht? Liebe Grüße und schönen Sonntag Nicole
  13. Sooodale, den Stoffmarkt hab ich heute leergekauft *zu Tonimama schiel* Aber wie es aussieht eher bei Vorhang und Polsterstoffen...das wird toooolle Mäntel geben *freu* Ok, genug davon...hinüber hier zum Tauschring. Also das nur für so wenige was dabei ist tut mir leid.....hatte mich erstmal an den Sachen orientiert die Elinchen vorher geschrieben hatte. Aber nach dem ersten Überschlag müßte das dennoch reichen für das was ich rausnehmen möchte. Aber dazu noch ein paar Fragen... Also der dunkelblaue Leinen mit den Blümchen kommt also auf jeden Fall rein, paßt von den m² auch exact zum Coumoflage Stoff... @Elinchen, die ganzen 5m der Rosenborte? Oder eine andere Länge? Und vom Stoff Nr, 15 die gesamte Länge? Sobald ich des weiß, und ob es für den Rest ok wäre mit dem gezeigten zu tauschen, dann würde ich dann rechnen gehen. @Ina: Also der braune Stoff ist 1,50m breit und 1,15 lang (auf dem Zettel steht 1,25 lang, hab aber jetzt beim nachmessen um zu sehen was übrigbleiben würde eben nur 1,15 messen können!), wenn es ok geht das ich abschneide, dann blieben 1,50 x 55 übrig. Aber wenn die 55 für Dich nicht reichen würden, dann laß ich den Stoff ganz im Packet...wäre auch absolut ok für mich, da meine beiden Faves der Coumoflage und der Karostoff waren^^. Gut, dann geh ich solange mal meine neuen Mantelstöffchen streicheln^^ PS: Kann es eigentlich sein das auch jede Menge Stöffchen im Packet sind, die net bei den Anfangsbildern dabei sind? *grübel* des schaut so viel mehr aus^^. Und eine "Reserviert-Tüte" hab ich auch net gefunden, oder soll man die Tüte nehmen die ganz zuunterst liegt? Da denk ich nämlich das sie als "Schutz" gedacht ist, weil sie eben unten liegt^^.
  14. Sooodale...ich habe festgestellt-in meinem Fundus herrscht doch bissle Chaos irgendwie *g* Aber ich hab gefunden wonach ich gesucht habe...oder net ganz Ich finde den kleinen Karton mit den Spitzen nicht mehr:( Ich vermute den habe ich beimletzten Nähtreffen mit meiner Larpgruppe irgendwie vergessen oder so..*seufz* Ich forsche da mal nach-aber für diesen TR nutzt des jetzt nimma so viel. Tut mir leid, aber die Spitzen muß ich Euch leider schuldig bleiben. Ok, ich hoffe aber das ihr auch so was findet was Euren Zuspruch findet. Hier dann zunächst meine Rauswünsche, wobei der Coumoflage Sweat und der Karo Stoff am liebsten hier bleiben möchten. Danach dann, je nachdem was halt bei Euch anklang findet, bzw von dem Hosenstoff evntuell auch nur die Hälfte (wenn möglich) da ich davon nen Rock machen wollen würde. Von den Burdas auch eher die weiße als die andere. Ok, dann noch ein paar Tauschangebote, zunächst die Brokatborte mit Rose: (Der Rand ist grade, das oben sind Schatten^^) 3,5 cm breit, 500 cm Lang Baumwollborte gewebt, 5 cm breit, 300 lang Nun ein paar Baumwollstoffe. Leider macht meine Kamera trotz genug Licht die Farben net zu 100%, ich versuchs aber wenn nötig näher zu beschreiben. Maße sind Breite x Länge. 14= Petrolblau (nicht grau), leicht grobe Struktur. 115x140 15= Rosa/Lachsfarben, grobe Struktur aber weich fallend. 125x250 Aus beiden Stoffen habe ich mir selber Unterkleider für meine Magd gemacht, und das rosane liebe ich zu tragen *g* 29= Bordeaux, 250gr Lfm, dünnere Baumwolle. 140x65 30= sattes Aubergine, 370gr Lfm, feste Struktur aber weich. 160x80 34= Naturweiß, 180gr Lfm, nicht ganz Blickdicht aber ideal für Unterkleidung. 140x180 35= helles Beige, 270gr Lfm, schöner Fall. 150x150 19= beige, wahrscheinlich ein BW-Leinen Mix, leicht gecrashed.145x400 20= braun, etwas festere Quallität. 145x250 links der dunklere: 81= mittleres beige, 135x250 recht der hellere: 80= helles beige, 135x250 Habe beide Stoffe für Larp-Hemden gekauft... 43= Grün mit leichtem Blaustich, 220gr Lfm. 57x100 44= Leinen, Jeansblau mit Mageriten, etwas gröberer Stoff. 140x60 Joar, das also zunächst von mir, hoffe es ist insgesamt etwas für Euch dabei! Dann bin ich mal gespannt...
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.