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Rumpelstilz

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  1. Ich finde das Thema interessant! Und ich empfinde diesen Thread weder als "abreagieren" oder dass es "hoch zu und her geht" , für mein Gefühl ist es ein gemässigter Austausch. Das empfinde ich eben gerade nicht so. Es gab z.B. vor längerer Zeit einmal ein Thread "Was ist dann dick?". Der ist entstanden, weil ein Forumsmitglied sich ein Kleid genäht und gezeigt (ev sogar ein WIP). Die Grösse des Mitgliedes war deutlich jenseits der 38 und soweit ich mich erinnere, hat sie das beim Entstehungsprozess thematisiert. Sowas im Sinne von "bei meiner Figur achte ich bei der Schnittauswahl und Anpassung auf das und das" .Ich glaube, sie hat sich dabei sogar selber als "dick" bezeichnet. Sie bekam viele Reaktionen, sie sie doch gar nicht dick. Daraufhin eröffnete sie besagten Thread, wo sie fragte, was dann dick sei und warum wohl diese Äusserungen kamen. Ich glaube, Konsens war, dass sie gute Proportionen hat, aber dass sie vor allem den Schnitt super für ihren Körper ausgewählt und sehr gut angepasst hat. Und dass genau dies als Hobbyschneiderin eben möglich ist. Solcherlei Austausch habe ich hier schon öfters erlebt, gerade wenn es um Grössen geht, die jenseits von Mainstream (damit meine ich das, was überwiegend von Medien bedient wird, nicht nur Minigrössen) sind. Nicht nur "grosse Grössen", sondern auch Proportionen, die nicht dem Durchschnitt entsprechen - z.B . besonder schmale Schultern, breite Hüften, wenig oder viel Oberweite etc. Das alles sind Äusserlichkeiten und die gehören für mein Dafürhalten gerade in einem Nähforum diskutiert. Und ich empfinde den sprachlichen Umgang hier meist absolut respektvoll. Ich fände es extrem schade, wenn es wegen der Empfindlichkeiten von Wenigen verpönt würde, sich zu Körperformen zu äussern.
  2. Das kam als Reaktion auf meine Aussage, dass es beim Thema "Kleidung" logischerweise stets um Äusserlichkeiten geht und "Wer das verabscheut oder auf gar keinen Fall thematisiert haben will, der ist bei dem Thema vielleicht falsch aufgehoben Ich meine damit - falls es tatsächlich so unverständlich ist: In diesem Forum geht es um Kleidung. Kleidung, das ist nun mal äusserlich. Wie wir uns anziehen, das ist Äusserlichkeit. Wer das nicht disktueren will, der ist meiner Meinung nach in diesem Forum falsch aufgehoben. Und mich nervt es total, wenn man diesbezüglich jedes Wort auf die Goldwaage legen muss . "Das ist sauber genäht und gut angepasst, aber es bringt deine Vorzüge deines Körpers nicht optimal zur Geltung" - das ist nun mal nicht mein Fall, zu kompliziert. Da mag ich ein offenes Wort lieber. Sowas wie: "Dieses Modell passt besser zu jemandem mit mehr Oberweite". Und ich finde, man darf auch ein positives Wort über die Figur verlieren. Es heisst ja auch, dass jemand es schafft, mit guter, gut genähter Kleidung die gut zum Körper und zur Person passt, eine positive Ausstrahlung zu vermitteln.
  3. @lea Sie illustriert die Schnitte mit dem Foto/den Fotos von Modellen, die sie selber genäht hat. Das sind 1-3, also keine Fotoflut. Dazu gibt es eine technische Zeichnung. Eine technische Zeichnung ist für mich übrigens ein Qualitätsmerkmal eines Schnittes. Wenn ein Schnitt das nicht hat, verzichte ich in fast allen Fällen darauf, diesen zu kaufen.
  4. zu Nowak und Capricorna möchte ich noch zufügen: Wenn wir hier Kleidung nähen, dann geht es weitgehend um Äusserlichkeit. So ist es nun mal mit Kleidung .Wer das verabscheut oder auf gar keinen Fall thematisiert haben will, der ist bei dem Thema vielleicht falsch aufgehoben. Ich bin seit ein paar Jahren ("Stamm-") Probenäherin bei einer Schnittmusterherstellerin, deren Schnitte ich seit den frühen 2000ern schätze. Ich finde es sehr interessant, bei einem neuen Schnitt exakt der Anweisung zu folgen und zu überlegen, ob das verständlich ist. Und das ist meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt, warum Probenähen sinnvoll ist: Die Schnitterstellerin erstellt auch eine Anleitung und durch die Rückmeldungen wird klar, ob diese verständlich ist. In ihrem Fall wird bei vielen Schnitten auch genau darauf eingegangen, wie Schnitte angepasst werden können. Diese Hinweise werden auch durch das Feedback der Probenäherinnen verbessert. Ich mache das, weil es mir Spass macht! Es erweitert mein Hobby nähen! Man darf sich bei jedem neuen Schnitt entweder bereiterklären mitzumachen oder auch nicht. Nicht immer habe ich Zeit. Die Probenäherinnen (es sind weniger als 10) sind alle in einer Facebookgruppe und ich schätze den Austausch mit ihnen. Fotos kommen nur in diese Facebookgruppe. Die Erstellerin verwendet sie nicht für ihre Schnitte. Pro Jahr gibt es 1-2 Schnitte, es ist also nicht so, dass ich ständig probenähen würde.
  5. Was Det schreibt, ist auf jeden Fall kompetenter als ich. Ich kann nur ergänzen, was ich kenne: Diese Schlaufen gibt es oft, wenn der Unterfaden nicht mehr richtig eingefädelt ist. Also neu einfädeln. Auch den Oberfaden. Lauter Knall: Kann es sein, dass du irgendwo draufgenäht hast? Ev ist der Stoff etwas "gehängt" oder du hast ein bisschen gezogen und die Nadel ist auf die Stichplatte gekommen. Das hatte ich auch mal. Danach lief die Maschine "asynchron", d.h oben und unten stimmten nicht mehr genau zusammen. Mein hervorragender Mechaniker konnte das zum Glück wieder einstellen.
  6. Das ist Blödsinn. So eine Tret-Singer ist (normalerweise) eine hervorragend verarbeitete Maschine, die sehr viel Geld gekostet hat. Die Rede war hier nicht davon, dass man allerlei Schnickschnack braucht, sondern eine solide verarbeitete Maschine mit verstellbarem Füsschendruck (die die gennante Singer vermutlich hatte). Und die gibt es halt auch heute nicht für 150€. Und ich bin mir sicher, dass sich auf dieser Singer als "Erstlingswerk" Jersey auf Jersey sicher nicht einfach und optimal verarbeiten liess. Damals hat man halt erst mal das genäht, wofür die Maschine primär gedacht war - sprich einfache Webware, halt mit französischen Nähten und sowas. Mit Erfahrung und tricksen geht dann auch bei schweirigen Stoffen, wie du erwähnt hast, eniges. Aber wenn man heute primär das nähen möchte, was die TE schreibt, dann ist eine Billigmaschine (und damit meine ich durchaus auch eine 300€ Maschine) durchaus dazu geeignet, vor allem Frust zu produzieren. Was Nowak schreibt, kann ich auch bestätigen. Allerdings halte ich den IDT für eine ganz annehmbare Krücke, wenn Geld fehlt, um eine wirklich (in meinen Augen) gute Maschine zu kaufen.
  7. Das sind halt so Sachen... natürlich, das kann man alles machen. Und es ist sicher sinnvoll, wenn man bereits eine Maschine da stehen hat oder eben nur ganz selten Jerseyzeugs näht. Wenn aber eine Anfängerin eine Maschine sucht, mit der sie überwiegend Jerseyzeugs nähen will - da würde ich wirklich sehr, sehr heftig empfehlen, etwas länger zu sparen und dann eine etwas wertigere Maschine zu kaufen. Oder - wenn nur gelegentlich genäht werden soll - ein "Nähcafe" oder sowas aufzusuchen. Meiner Meinung nach sind die oben genannten Dinge super gut geeignet, einer Anfängerin das Nähen locker zu verderben. (Kann sein, dass das Geld wirklich sehr knapp ist -dann schaut es nochmal anders aus. Meist ist das aber meiner Erfahrung nach nicht das Thema, etwas Geduld und ein ganz kleines bisschen Sparen reicht häufig, um eine Maschine zu kaufen, die zumindest zufriedenstellend auch Jersey nähen kann).
  8. Meine Meinung und Erfahrung: Das funktioniert leider nicht mit jeder Maschine. Ich kann ganz gut nähen und hatte schon mehrere "einfache" Maschinen (sowohl neue billige wie auch alte, an sich sehr solide und gut nähende) unter der Hand, wo es nicht möglich war, mit Jersey ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Eigentlich immer, weil der voreingestellte Füsschendruck zu hoch war. Sehr frustrierend und nicht geeignet, einem Spass am Nähen zu vermitteln. Weiter wurde ich schon oft gebeten, mir billige Maschinen "mal anzuschauen", weil sie "nicht schön nähen". Mit Tricksen schafft man einiges - das braucht aber auch einiges an Können und Erfahrung. Deshalb meine Meinung: Ich würde auf gar keinen Fall eine derart billige Maschine kaufen. Mindestesn 400€, aber auch dann hat man keine Maschine, die alles kann. Wie man sieht, erleben das manche anders. Deshalb finde ich ein Kurs ideal - oder ansonsten mindestens jede Maschine mit den gewünschten Stoffen (selber mitbringen!) selber ausprobieren (nicht vorführen lassen!)
  9. Da würde ich aufpassen. Auch ich habe Seidennähgarn geerbt, dass sehr schön aussah, aber leider sehr rasch riss. Seide kann brüchig werden. Ausserdem, wie jemand anders schon angemerkt hat, es ist oft Handnähgarn. Was die Maschine betrifft: Auch ich hatte eine alte, an sich gute Nähmaschine, mit der man feine Wirkwaren unmöglich ordentlich nähen konnte. Eine neue Maschine ist in diesem Fall eine echte Erleichterung. Ich würde mich an deiner Stelle nicht allzu lange mit der alten herumquälen. Auch ich kann nur empfehlen, mit dem gewünschten Stoff und passendem Nähgarn probezunähen. Wichtig finde ich verstellbaren Füsschendruck (absolut relevant). Ich habe eine Bernina und habe mir erst gedacht, schade, dass IDT nur Pfaff hat. Aber ich habe dann gemerkt, dass ich ihn nicht brauche - es transportiert so völlig zufriedenstellend. Kniehebel finde ich eine tolle Erleichterung, grad bei kurzen, präzisen Nähten. Ansonsten finde ich es am wichtigsten, dass die Maschine dir vom Handling her zusagt.
  10. Meine Erfahrung ist da anders: Seide ist bei Wärme angenehm, aber lieber in "lose" als eng. Wenn man stark schwitzt, gibt es Schweissflecken - das ist dann natürlich nicht schön. Viskose finde ich hingegen meist extrem unangenehm bei Hitze, vor allem das, was hierzulande unter dem Stichwort "Viskosejersey" verkauft wird. Furchtbar! Aber Viskose gibt es ja in unterschiedlicher Art. (enge Shirts bei Hitze: gerne aus dünner Merinowolle)
  11. Du musst keinen "endlosen" Preis ausgeben, um eine richtig gute, solide Maschine zu kaufen. Aber mit 400€ bist du vielleicht nicht mehr im Billigsegment (Discounternähmaschinen etc.), aber immer noch im günstigen Bereich. Wenn nähen wirklich dein Hobby wird, dann würde ich sehr dringend empfehlen, dass du mehr Geld ansparst. Ganz, ganz grob würde ich sagen, Grössenordnung 1000-1600€ sollte man einplanen für eine solide Nähmaschine. Ich spreche hier nicht von Schnickschnackfunktionen oder Stickmaschinen, sondern von sehr guter Verarbeitung bei den Grundfunktionen. (Und nochmal: mir ist klar, dass nicht jeder dieses Geld aufbringen kann, und ich halte 400€ auch nicht für einen geringen Betrag. Aber erst eine Nähmaschine für 200€ (?) und dann eine für 400€ zu kaufen fällt für mich unter "zweimal billig kaufen" - nicht empfehlenswert)
  12. 400€ sind viel Geld, aber nicht viel für eine "gute" Nähmaschine. Da würde ich auf jeden Fall noch mehr sparen, länger warten und herausfinden, was du wirklich brauchen kannst. Und dann, falls du wirklich sehr gerne nähst, mehr Geld in die Hand nehmen, um dir eine richtig gute Maschine zu kaufen. Das muss keine sein mit viel Schnickschnack, sondern mit sehr guter Verarbeitung. Jetzt zu deiner bisherigen Maschine noch eine für 400€ zu kaufen, würde ich als "mehrmals billig kaufen" bezeichnen (obwohl das auc hfür mich sehr viel Geld ist!!)
  13. Ich benutze für sowas Nylbond. Nadel je nach Material und dicke des Garnes (gibt es in verschiedenen Stärken).
  14. Eine "Haushaltnähemaschine" kann diese Materialien schon nähen, aber eben keine für €300.- . Ich nähe alle meine Outdoorsachen mit einer Bernina für etwa €1500.-... die Materialien nimmt sie alle problemlos, das Gehäuse hat mittlerweile einige Kratzer, weil des öftern halt auch Schrauben und Nieten an den Sachen dran sind, die ich nähe. ABER: Ich nähe halt auch andere Sachen, also auch feine Stoffe und Jersey und und und... Willst du wirklich NUR so "robustes" Zeug nähen, dann sind die Tipps von det etc. sicher vollkommen richtig. ABER: Eine gebrauchte (Industrie-) Nähmaschine kaufen, ohne Ahnung zu haben? Da würde ich dir sehr, sehr dringend empfehlen, das nur bei einem Nähmaschinenmechaniker zu machen, der sie selber überholt hat und sie dir auch wieder flicken kann, wenn doch etwas nicht geht. Ebay oder so... da braucht man sehr viel Glück. Oder eben Kenntnisse. Meine ich.
  15. Naja, wo nicht viel ist gibt es nicht viel anzupassen... Vielleicht hast du auch einfach strengere Massstäbe als ich!
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