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eboli

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    arbeitet Haupt- oder Nebenberuflich gewerblich

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    Wien
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  1. @lea @akinom017 Vielen Dank für Eure Hilfe und Geduld! Bei 36 Seiten Antworten habe ich die Postings nurmehr diagonal gelesen.
  2. Mittlerweile habe ich dem Stiebner Verlag geschrieben, dass ich ihnen eine Übersetzung ans Herz lege. Es wäre schön, wenn nicht nur die Industrie, sondern auch die Buchbranche draufkommt, dass Mollige ein wichtiges Marktsegment sind.
  3. So schön das neue Forum ist, so irritierend finde ich einige Details, für die ich keine Lösungen finde. 1) Ich würde bei Neuen Beiträgen gerne eine Liste der Themen erhalten, bei denen es neue Beiträge gibt. Keine Aufzählung davon, wer auf welches Thema geantwortet hat. Das ist unübersichtlich und eigentlich total unerheblich. Jetzt muss ich zuerst auf die einzelnen Unterforen gehen um zu sehen, welche Themen neu erstellt wurden bzw. neue Beiträge haben. Effekt: ich checke meistens nurmehr das Dessousforum und trage weniger zu Verarbeitungs- und Konstruktionsfragen bei, weil mir dieses Durchsuchen den Nerv raubt. 2) Ich glaube, dass eine Ignorierfunktion für Unterforen und Themen Sinn macht. 3) Warum steht bei meinem Profil, dass ich erst 1900 Beiträge zu diesem Forum beigesteuert habe? Tatsächlich war es ungefähr das Achtfache.
  4. Gestern hatte ich endlich Zeit das zur Zeit wichtigste Buch für Plussizedamen durchzulesen: Coupe à plat: grandes tailles von Teresa Gilewska, ISBN-13 978-2212135732. Dabei handelt es sich um den Band 6 ihrer Lehrbuchreihe, von der aus unerfindlichen Gründen nach den Bänden 1 bis 5 gleich Band 7 übersetzt wurde. Glaubt der Verlag, es gibt im deutschen Sprachraum zuwenig Mollige? Wie dem auch sei: für diejenigen, die französisch sprechen, kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Sogar diejenigen, die sich mit einer anderen romanischen Sprache ranwagen, werden davon profitieren, denn ich kenne kein einziges Buch, das sich dermaßen klug den Besonderheiten eines übergewichtigen Körpers widmet. Mollige sind ja keine groß gewachsenen Schlanken, denen man mit aufgeblasenen Größe 40-Schnitten gerecht wird... Konkret werden folgende Themen behandelt: mehr oder weniger Busen Bauch Oberarme und Ämel Taillenlinie Rücken Hose für Bauch- und Popogrößen, starke Oberschenkel Zu jedem Thema gibt es zahlreiche Schnittvarianten. Sehr zu empfehlen. Übrigens habe ich bei der französischen Amazone gesehen, dass es im Französischen weitere Publikationen gibt, vor allem Fertigschnitte auf Bloggerinnen/Youtuberinnenniveau (*Hallo ihr Lieben, ich bin's wieder, die XY. Heute zeige ich Euch, wie man ganz easy ein Kleid näht...*.) während die Amis bei dem Thema total auslassen bzw. nur die hässlichen Bücher von Palmer Pletsch aufbieten können. Einzig Lorna Knight dürfte interessant sein, aber die ist auch Britin. Ich werde berichten, wenn das Buch gekommen ist.
  5. Wo bleibt der "Like"-Button, wenn man ihn mal braucht? Brava!
  6. Amen, die Damen! Ich bin mittlerweile in ein paar Facebook-Schneidergruppen und HALTE es nicht aus, welche Qualität diese vielzitierten Schnittanbieterinnen haben. Außerdem zeigt sich bei Pattydoo und auch bei Mia Führer, dass auch gelernte Schneiderinnen Probleme bei Materialien haben können, die ihnen nicht vertraut sind. Sowas würde ich als Profi nicht noch fotografieren und veröffentlichen....
  7. Das ist wirklich ein Problem - und ich weiß, dass du eine routinierte Dessousnäherin bist. Heften mit der Maschine ist immer eine gute Idee. Langer Zickzack, gelockerte Oberspannung, kontrastierender Unterfaden. Dabei ist es wurscht, ob die Heftnaht jetzt gerade ist oder nicht. Dann kann man darüber bei oben liegendem, ungedehntem Gummi und ohne Obertransport einen Zickzack/Wellenstich/Zierstich setzen. Anschließend die Heftfäden rausziehen. Ich finde allerdings die Bündchenlösung aus mehreren Gründen klüger.
  8. Ihr habt alle drei natürlich vollkommen recht. Der Geradstich ist keine Lösung. Ich würde den Gummi mit der Cover annähen. Die linke Gummiseite liegt auf der rechten Bustierseite. Alternativ kann man auch einen längs gefalteten Ring aus dem Elastikstoff als "Bündchen" mit der Overlock montieren. Ich bin übrigens wegen der Qualität des Genähten ziemlich irritiert...
  9. Halt im Cup gibt es prinzipiell durch undehnbares oder fast undehnbares Material. Ich würde dir daher zu folgendem Vorgehen raten: näh dir ein Probier-Unterbrustband, also einen BH ohne Cups. Bei BHs ohne durchgehendem Unterbrustband kannst du dir damit behelfen, dass du Mittelstück und Rückenteil durch ein Bügelband in der richtigen Länge verbindest. Schieb die Bügel ein und verschließe die Bügelbänder. Näh einen Verschluss an und steck Probeträger mit Sicherheitsnadeln ans Rückenteil. An dieses Unterbrustband kannst du dann geheftete Cups mit dicht gesetzten Stecknadeln anstecken. Nur noch die Träger mit Sicherheitsnadeln an die Cups stecken und das Gebilde probieren. So siehst du ganz schnell, ob z.B. unelastische Spitze oder eine Verstärkung mit Powernet für dich ausreicht oder du zu Cupfutter, schräg gelegter Mittelstückcharmeuse oder dünnem Abstandgewebe greifen musst.
  10. eboli

    Welcome Home!

    Ich möchte nur Danke sagen. Für die Mühe und für die schöne Oberfläche. Gefällt mir sehr.
  11. Die Waschempfehlung hat einen anderen Grund als die Körperhygiene der Trägerin. Die BH-Stoffe bestehen zu 80% aus Polyamid und dieses Material zeichnet sich - laut den Aussagen eines befreundeten Zerstörungstechnikers von der TU Wien - dadurch aus, dass es unter Zug und Druck ein wenig nachgibt. In einer Belastungspause findet es aber (fast) wieder zurück zur ursprünglichen Form. Aus diesem Grund können z.B. in Haushaltsgeräten durchaus Zahnräder aus Polyamid eingebaut sein, für einen professionellen Dauerbetrieb sind sie aber nicht geeignet. Mir erscheint das eine plausible Erklärung und ich empfehle meinen Kundinnen immer, einen BH nur zwei Tage zu tragen und dann zu waschen. (Wieso die Stoffe beim Waschen wieder völlig zurückspringen, habe ich leider vergessen....)
  12. Zwei Stofflagen mit unterschiedlicher Dehnung können selbstverständlich aufeinandergenäht werden. Das passiert ja auch bei normalen BHs, wo das Powernet im Rückenteil weniger dehnbar ist als der Lycra drüber. Im unangezogenen Zustand bildet das Powernet Beulen, weil es vom Lycra zusammengezogen wird, aber am Körper liegen beide Schichten dann glatt. Der Unterschied muss im Schnitt einberechnet sein. Daher empfiehlt sich Marions Tipp mit dem Abstecken durch eine andere Person, aber zum Zusammennähen ist Christianes Tipp (Zickzack) die bessere Wahl. Damit verteilt sich der Zug. Allerdings reicht die Kraft der Spitze vermutlich nicht aus, um den Innenteil dauerhaft am Zusammennudeln zu hindern. Falls du Praxis im BH-Nähen hast, würde ich dir raten, den Rückenteil durch einen hoch geschnittenen Rücken (wie die Spitze) zu ersetzen. Tief ausgeschnittene Rückenteile sind ein Verbrechen an der weiblichen Menschheit. Die halten nur auf "fettfreien" Oberkörpern ihre Form - und welche Frau hat keine kleinen Pölsterchen? Außerdem ärgern mich Rückenteile aus labbrigem Stoff, wo die Spannung nur durch die Gummis an den Kanten gehalten wird. Da ist der Rollbrateneffekt vorprogrammiert.
  13. Sowohl Make Bra als aus Pin Up Girls stellen den Bügel nicht aus und ich kann das nicht nachvollziehen. In den mittlerweile 9 Jahren, in denen ich Maß-BHs herstelle, gab es noch keinen einzigen Fall, wo sich das Ausstellen des Bügels als falsch oder korrigierbedürftig erwiesen hat. Dass auch der Maya dazu gehört, ist mir neu (wusste ich nicht). Zu Deinen Fragen: Bügel ausstellen ist einfach gut. Die Krümmung des Mittelstücks wiederum ergibt sich aufgrund Deiner Anatomie. Ein cornettoförmiger Brustkorb kriegt ein stark gekrümmtes Rückenteil, ein gerader ein gerades. Übergänge natürlich fließend. Nimm einfach, was gut passt, und steck alles weg, was flattert.
  14. Achtung: das sind Angaben für einen Konfektionsschnitt. Bei einem Maßschnitt nimmst du das gemessene Maß plus Zugabe .
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