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eboli

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  1. @body sloper: Wer eine ältere Ausgabe von Müller München hat, findet diesen Puppenüberzug unter dem Namen "Futtertaille". @BH ausstopfen: hat bei mir nicht funktioniert, weil meine Brüste schwerer als das Stopfmaterial sind. @Lady Valet: kostet im Einzelhandel rund 300 Euro und hat einen sehr großen Vorteil: sie ist auch in der Länge verstellbar. Verschiedene Cupgrößen lassen sich allerdings nur mithilfe von Schulterpölstern simulieren. @Puppen-Artikel von Jennifer Rushmore (Cashmerette): Jennifer drapiert ihre Schnitte an der einzig sinnvollen Puppe, die es zur Zeit am Markt gibt, nämlich der Alvaform. Die darf exklusiv die Maße der Hohenstein-Untersuchung "Starke Größen" verwenden, in der erstmals realistische Maßreihen von europäischen Frauen erarbeitet wurden. Das erklärt auch, wieso Cashmerette Schnitte als so gut sitzend beschrieben werden. Das Problem ist aber, dass der Vertrieb von Alvanon einfach grottig ist. Ich habe mehrmals hingeschrieben und nie eine Antwort erhalten. Keine Ahnung, wie man die in Kontinentaleuropa sonst beziehen könnte.
  2. Nein, denn Laminat kriegt an den Cupteilungsnähten keine Nahtzugabe. Die heftest du mit großem Zickzack auf Stoß.
  3. Das mit dem Küchenkrepp geht nur bei kleinen Cups... Anyway, die Lösung ist recht einfach: nimm das Unterbrustband mit dem Bügel, der dir passt. Nimm außerdem den Cup, der dir passt und ändere die Teilungsnähte so, dass sie zu deinem Unterbrustband passen. Hefte den BH mit langen, schmalen Zickzack-Stichen, und zwar so, dass die NZG im Cup nach außen schauen. (Verschluss anheften, Träger mit Sicherheitsnadeln anstecken). Probier den BH und steck alles weg, was zuviel ist. Übertrag die Änderungen in den Papierschnitt. Zerleg den gehefteten BH, beschneide die Cupteile entsprechend der Korrektur und näh den BH "richtig".
  4. Ich kann nur sagen: beeindruckend, Lea, Kerstin, Stopfwolle!
  5. Puhh, das klingt echt nach System. Meine Hefte liegen ungeordnet auf drei Stapeln in einem Bücherregal, die Schnitte in einer Kiste oder aufgehängt im Kleiderschrank.
  6. Zeitschriften landen bei mir in einem geschlossenen Bücherregal und werden nicht mehr indexiert, sondern bei Bedarf durchgeblättert. Mir gefällt ja selten ein Schnitt so, wie er ist, und ich mag es den Schnitt XY mit dem Kragen UV oder dem Ärmel ST zu kreuzen.
  7. Den habe ich schon hinter mir. Auch den von Hotpatterns und By Hand London (den habe ich gekauft, aber zumindest die Figurinen sind sehr brauchbar). Außerdem habe ich mir diverse Apps angeschaut und wieder gelöscht. Ich bin halt der Zetteltyp. Wow, das klingt organisiert.
  8. Die haben halt nicht die Erfahrung des Umgangs mit verschiedenen Körpern.
  9. Vielen wird es so wie mir ergehen: mit den Jahren wächst das Stofflager und nach dem Kauf des vierten dunkelblauen Wollstoffs oder Claire Schaeffer Jackenschnitts ist es eigentlich Zeit für ein Ordnungs- und Organisationssystem. Als dann die Nähplaner aufkamen, habe ich mir ein paar heruntergeladen, einen sogar gekauft, aber die waren mir alle zu tüddelig. Daher griff ich letztlich zum Eigenbau. Alle meine Fertigschnitte und einige Heftschnitte kommen in eine Tabelle auf Google Drive. Die Spalten sind: Label, Schnittname oder -nummer, Kleidungskategorie (Oberteil, Rock, Hose, Jacke, Überkleidung, Festkleidung), Web- oder Wirkware und Stoffbedarf. Diese Tabelle ist sozusagen mein Nachschlagewerk für schnelle Information und am Smartphone sofort abrufbar, z.B. im Stoffgeschäft. Zur optischen Erinnerungsstütze habe ich mir auf Pinterest eine Pinwand mit meinem Schnittevorrat angelegt, die ebenfalls am Smartphone abrufbar ist. Stoffproben meiner Käufe kommen in zwei Schulhefte, wobei ich (in unklaren Fällen) Materialbezeichnung, den Bestand und andere Infos notiere. Die Stoffproben klammere ich mit einer Heftklammer ans Papier, weil sich die rückstandsfrei eintfernen lassen, wenn ich den Stoff vernäht oder verplant habe. (Ich hatte auch für das Stofflager eine Google Tabelle, fand die aber nur halb so hilfreich.) Für die konkreten Nähprojekte lege ich eine Mappe an. Ich drucke die Abbildungen der Schnitte aus (4 pro Seite), notiere auf der Rückseite den Stoffbedarf und lege sie in eine kleine (selbstgemachte) Flügelmappe, die ich in einen Ordner geklebt habe. Schnitte, auf die ich Lust habe, klebe ich auf eine A4-Seite, schreibe den Stoffbedarf daneben hin. Wenn ich mich für einen Stoff aus meinem Lager entschieden habe, klammere ich die Stoffprobe nun dort fest. Dann gibt es noch reichlich Platz für Notizen, Zeichnungen, weitere Materialproben usw. Ich komme mir rchtig organisiert vor... 😎
  10. Ahhh ja, ein Thema ganz aus meinem Herzen... Ich habe mich in den letzten Monaten in ein paar Facebookgruppen unbeliebt gemacht, weil ich gegen das Probenäh-Unwesen angeschrieben habe. Natürlich vergeblich. Allerdings ist mir da einiges klargeworden. 1) Die letzten 50 Jahre, in denen Maßkleidung von Konfektion und zuletzt Billigstkleidung abgelöst wurden, haben ihre Spuren hinterlassen. Passformfehler werden gar nicht mehr wahrgenommen. Wer auf solche hinweist, erntet oft Unverständnis, bis hin zu persönlichen Untergriffen. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn grottige Schnitte mit höchsten Flötentönen besungen und wohl auch gekauft werden. 2) Viele Probenäherinnen machen einerseits aus Gründen des Selbstwerts mit (das ist sozusagen ein Ritterschlag), andrerseits aber auch wegen des als nett beschriebenen Austauschs und der Freundschaften, die sich bilden können. 3) Es zahlt sich immer aus zu recherchieren, wer hinter einem Label steckt. Nicht durch Zufall kommen die besten Schnitte von erfahrenen Schneidermeisterinnen. 4) Ja, es gibt innovative Amateurinnen, aber die sind sehr, sehr selten.
  11. Nur als Hinweis: ich habe mal einen Thread zum Thema erstellt, wie man die Cuptiefe ändert.
  12. Breiteres Rückenteil: unbedingt. Verleg auch den Trägeransatz näher zur Mitte. Cupfutter: das kann Futtercharmeuse sein, Powernet, Wirkfutter aus dem regulären Stoffhandel, Laminat etc. Cupform verändern: leider nur, wenn du etwas von Cupkonstruktion verstehst. Nimm einen anderen und größeren Cup, pass den an den Bügel an und steck bei der Anprobe alles weg, das stört.
  13. Sorry, wenn ich nur auf den OP antworte. Ich sitze gerade mit dem Handy in der S-Bahn.... 1) Der Bügel dürfte richtig sein, aber der Cup ist einerseits die übliche Sewy-Katastrophe (auseinanderschielende Brustpunkte), andrerseits viel zu klein. Du brauchst mehr Volumen, wie man es bei den Schnitten von PinUpGirls findet. 2) Schmale und weiche Unterbrustgummi sind ok, denn die sollten nur eine Kantenverarbeitung sein. Die Haltekraft kommt vom gesamten Rückenteil. 3) Stoffe für den Cup sollen fast unelastisch sein. Die Industrie hat es da leicht, die bestellt verschiedenste Materialien in derselben RAL-Farbe, aber Kleinabnehmer müssen das nehmen, was der Handel anbietet. D.h. sie müssen bei stark dehnbaren Stoffen die Dehnbarkeit durch Bügeleinlagen oder Unterkonstruktionen herausnehmen. Ich empfehle Vliesline G 785 und ein stabiles Cupfutter. 4) Powernet gibt es in verschiedenen Elastizitäten, daher muss der Schnitt unbedingt geheftet anprobiert werden.
  14. Zusätzlich zu den schon genannten Autorinnen mag ich auch Ann Haggar (ohne die BH-Konstruktion) und Ferdinando Burgo (il modellismo). Burgo ist zweisprachig italienisch-englisch und zeigt auch die Männerkonstruktion. Schau nach, ob es das Buch antiquarisch oder als pdf gibt.
  15. Der Unterschied zwischen 75B und 80A besteht nur in der Weite des Unterbrustbands. Die Körbchen sind gleich groß. Das heißt: wenn du generell zugelegt hast (auch im Brustvolumen), musst du dich zuerst abmessen (wie im Schnitt angegeben) und dann die neue Größe anhand der Maßtabelle des Schnitts ermitteln. So sehr bei Bügel-BHs Skeptik gegenüber dem EU-Maßsystem angebracht ist (also der Größenberechnung mit Unterbrust- und Brustumfang), so sinnvoll ist dieses bei bügellosen BHs wie dem Mayence. Da kannst du schon Madeleine vertrauen und der Maßanleitung folgen. Wichtig: verlass dich nicht auf die Konfektionsgröße, die in deinen Konfektions-BHs drinsteht.
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