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eboli

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  1. Puhh, das klingt echt nach System. Meine Hefte liegen ungeordnet auf drei Stapeln in einem Bücherregal, die Schnitte in einer Kiste oder aufgehängt im Kleiderschrank.
  2. Zeitschriften landen bei mir in einem geschlossenen Bücherregal und werden nicht mehr indexiert, sondern bei Bedarf durchgeblättert. Mir gefällt ja selten ein Schnitt so, wie er ist, und ich mag es den Schnitt XY mit dem Kragen UV oder dem Ärmel ST zu kreuzen.
  3. Den habe ich schon hinter mir. Auch den von Hotpatterns und By Hand London (den habe ich gekauft, aber zumindest die Figurinen sind sehr brauchbar). Außerdem habe ich mir diverse Apps angeschaut und wieder gelöscht. Ich bin halt der Zetteltyp. Wow, das klingt organisiert.
  4. Die haben halt nicht die Erfahrung des Umgangs mit verschiedenen Körpern.
  5. Vielen wird es so wie mir ergehen: mit den Jahren wächst das Stofflager und nach dem Kauf des vierten dunkelblauen Wollstoffs oder Claire Schaeffer Jackenschnitts ist es eigentlich Zeit für ein Ordnungs- und Organisationssystem. Als dann die Nähplaner aufkamen, habe ich mir ein paar heruntergeladen, einen sogar gekauft, aber die waren mir alle zu tüddelig. Daher griff ich letztlich zum Eigenbau. Alle meine Fertigschnitte und einige Heftschnitte kommen in eine Tabelle auf Google Drive. Die Spalten sind: Label, Schnittname oder -nummer, Kleidungskategorie (Oberteil, Rock, Hose, Jacke, Überkleidung, Festkleidung), Web- oder Wirkware und Stoffbedarf. Diese Tabelle ist sozusagen mein Nachschlagewerk für schnelle Information und am Smartphone sofort abrufbar, z.B. im Stoffgeschäft. Zur optischen Erinnerungsstütze habe ich mir auf Pinterest eine Pinwand mit meinem Schnittevorrat angelegt, die ebenfalls am Smartphone abrufbar ist. Stoffproben meiner Käufe kommen in zwei Schulhefte, wobei ich (in unklaren Fällen) Materialbezeichnung, den Bestand und andere Infos notiere. Die Stoffproben klammere ich mit einer Heftklammer ans Papier, weil sich die rückstandsfrei eintfernen lassen, wenn ich den Stoff vernäht oder verplant habe. (Ich hatte auch für das Stofflager eine Google Tabelle, fand die aber nur halb so hilfreich.) Für die konkreten Nähprojekte lege ich eine Mappe an. Ich drucke die Abbildungen der Schnitte aus (4 pro Seite), notiere auf der Rückseite den Stoffbedarf und lege sie in eine kleine (selbstgemachte) Flügelmappe, die ich in einen Ordner geklebt habe. Schnitte, auf die ich Lust habe, klebe ich auf eine A4-Seite, schreibe den Stoffbedarf daneben hin. Wenn ich mich für einen Stoff aus meinem Lager entschieden habe, klammere ich die Stoffprobe nun dort fest. Dann gibt es noch reichlich Platz für Notizen, Zeichnungen, weitere Materialproben usw. Ich komme mir rchtig organisiert vor... 😎
  6. Ahhh ja, ein Thema ganz aus meinem Herzen... Ich habe mich in den letzten Monaten in ein paar Facebookgruppen unbeliebt gemacht, weil ich gegen das Probenäh-Unwesen angeschrieben habe. Natürlich vergeblich. Allerdings ist mir da einiges klargeworden. 1) Die letzten 50 Jahre, in denen Maßkleidung von Konfektion und zuletzt Billigstkleidung abgelöst wurden, haben ihre Spuren hinterlassen. Passformfehler werden gar nicht mehr wahrgenommen. Wer auf solche hinweist, erntet oft Unverständnis, bis hin zu persönlichen Untergriffen. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn grottige Schnitte mit höchsten Flötentönen besungen und wohl auch gekauft werden. 2) Viele Probenäherinnen machen einerseits aus Gründen des Selbstwerts mit (das ist sozusagen ein Ritterschlag), andrerseits aber auch wegen des als nett beschriebenen Austauschs und der Freundschaften, die sich bilden können. 3) Es zahlt sich immer aus zu recherchieren, wer hinter einem Label steckt. Nicht durch Zufall kommen die besten Schnitte von erfahrenen Schneidermeisterinnen. 4) Ja, es gibt innovative Amateurinnen, aber die sind sehr, sehr selten.
  7. Nur als Hinweis: ich habe mal einen Thread zum Thema erstellt, wie man die Cuptiefe ändert.
  8. Breiteres Rückenteil: unbedingt. Verleg auch den Trägeransatz näher zur Mitte. Cupfutter: das kann Futtercharmeuse sein, Powernet, Wirkfutter aus dem regulären Stoffhandel, Laminat etc. Cupform verändern: leider nur, wenn du etwas von Cupkonstruktion verstehst. Nimm einen anderen und größeren Cup, pass den an den Bügel an und steck bei der Anprobe alles weg, das stört.
  9. Sorry, wenn ich nur auf den OP antworte. Ich sitze gerade mit dem Handy in der S-Bahn.... 1) Der Bügel dürfte richtig sein, aber der Cup ist einerseits die übliche Sewy-Katastrophe (auseinanderschielende Brustpunkte), andrerseits viel zu klein. Du brauchst mehr Volumen, wie man es bei den Schnitten von PinUpGirls findet. 2) Schmale und weiche Unterbrustgummi sind ok, denn die sollten nur eine Kantenverarbeitung sein. Die Haltekraft kommt vom gesamten Rückenteil. 3) Stoffe für den Cup sollen fast unelastisch sein. Die Industrie hat es da leicht, die bestellt verschiedenste Materialien in derselben RAL-Farbe, aber Kleinabnehmer müssen das nehmen, was der Handel anbietet. D.h. sie müssen bei stark dehnbaren Stoffen die Dehnbarkeit durch Bügeleinlagen oder Unterkonstruktionen herausnehmen. Ich empfehle Vliesline G 785 und ein stabiles Cupfutter. 4) Powernet gibt es in verschiedenen Elastizitäten, daher muss der Schnitt unbedingt geheftet anprobiert werden.
  10. Zusätzlich zu den schon genannten Autorinnen mag ich auch Ann Haggar (ohne die BH-Konstruktion) und Ferdinando Burgo (il modellismo). Burgo ist zweisprachig italienisch-englisch und zeigt auch die Männerkonstruktion. Schau nach, ob es das Buch antiquarisch oder als pdf gibt.
  11. Der Unterschied zwischen 75B und 80A besteht nur in der Weite des Unterbrustbands. Die Körbchen sind gleich groß. Das heißt: wenn du generell zugelegt hast (auch im Brustvolumen), musst du dich zuerst abmessen (wie im Schnitt angegeben) und dann die neue Größe anhand der Maßtabelle des Schnitts ermitteln. So sehr bei Bügel-BHs Skeptik gegenüber dem EU-Maßsystem angebracht ist (also der Größenberechnung mit Unterbrust- und Brustumfang), so sinnvoll ist dieses bei bügellosen BHs wie dem Mayence. Da kannst du schon Madeleine vertrauen und der Maßanleitung folgen. Wichtig: verlass dich nicht auf die Konfektionsgröße, die in deinen Konfektions-BHs drinsteht.
  12. Dass dich die gekauften BHs nach einiger Zeit drücken, kann mehrere Gründe haben: 1) Bei Industrie-BHs hat der Unterbrustgummi eine Haltefunktion, daher wird ein Großteil der Zugkraft über den Gummi ausgeübt, der dann ordentlich einschneidet. Ich habe schon BHs gesehen, die im Rücken nur eine Schicht weiches Powernet hatten und ausschließlich über die Gummis gehalten wurden! Bei selbstgenähten BHs (zumindest bei meinen) wird die Zugkraft über das gesamte Rückenteil verteilt und der Unterbrustgummi dient nur als Kantenversäuberung. Dadurch ist die Druckbelastung pro mm2 geringer. 2) Das Rückenteil ist zu schmal (=zu wenig hoch). Auch das bewirkt ein Einschneiden im Rücken und/oder unter dem Arm. 3) Falls das Unterbrustband allerdings eher unter der Brust unangenehm ist, liegt es an einem schlecht sitzenden Bügel. Der passt entweder nicht zu deiner Brust oder (viel wahrscheinlicher!) es gibt im unteren Teil des Cups zuwenig Platz, weswegen der Bügel von der Brustfalte weggedrückt wird. Der sitzt dann auf den darunterliegenden Rippen auf und drückt sehr unangenehm. Leider wird in Weilerswist meines Wissens nur nach der Industriemethode gemessen, also Brustumfang und Unterbrustumfang, aber vielleicht sind ein paar Kursleiterinnen dabei, die davon ausgehend einen gut sitzenden Schnitt zustandebringen. Sonst eben ausprobieren und Fotos vom gehefteten BH hier posten...
  13. Es kommt darauf an, was du genau meinst. Wenn du zwei Breiten Spitze zu einem größeren Stück zusammennähst, dann hefte sie leicht überlappend zusammen und näh sie mit kleinem ZIckzack (2mm breit, 1 bis 2 mm lang) entlang der Bogenkante zusammen. Die untere Lage kannst du ausschneiden, wenn du möchtest. Wenn du aber normale Cupteilungsnähte meinst, dann kannst du diese ausnahmsweise auch mit der Overlock zusammennähen. Mir ist das allerdings zu dick, daher nähe ich diese Nähte wie üblich mit schmalem Zickzack zusammen und steppe die Nahtzugaben entweder auseinander oder zu einer Seite gelegt und beschneide sie dann so knapp, wie sie es verträgt. Dritte Möglichkeit: Du unterlegst die Spitze mit einem dünnen Stoff und verarbeitest beides als eine Lage. Dann liegen die NZG auf der Innenseite des Stoffs und du kannst von der Spitze so viel stehen lassen, wie du möchtest.
  14. Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten, weil das von der Spitze, aber auch vom Gewicht der Brust abhängt. Aber prinzipiell ist folgendes möglich: - keine Unterlage - auf Lycra applizieren - mit Powernet unterlegen - mit schräger Mittelstückcharmeuse unterlegen - einen Laminatcup anfertigen und den mit einem Cup aus Spitze beziehen.
  15. Hmm, genau kenn ich mich jetzt nicht aus. Du schreibst, dass du eine relativ flache Brust hättest, benötigst aber E-Körbchen. Vermutlich liegt genau darin das Problem. Die derzeit am Markt erhältlichen Schnitte sind überhaupt nicht auf verschiedene Balkontiefen ausgerichtet, sondern machen die ewig gleichen Grapefruithälften in groß und klein, nur Beverly Johnson (PinUpGirl) differenziert da. Du wirst also zur Zeit keinen Fertigschnitt für deine Brust finden, sondern musst dich anders herantasten. Als erstes brauchst du einen wirklich passenden Bügel, der genau im Übergang zwischen Brustkorb und Brust liegen bleibt. Das probierst du aus, indem du verschiedene Bügel bei angezogenem BH ausprobierst. Einfach drunter reinschieben. Dann nimmst du den BH-Schnitt, der zu diesem Bügel passt. Die Rückenlänge kannst du ja leicht verändern. Probier den BH geheftet an und steck erbarmungslos alles weg, was zuviel ist, oder schneide den Cup auf, wenn etwas spannt. Diese Änderungen überträgst du auf den Papierschnitt. Oder aber du wartest noch auf ein neues Schnittelabel, das eigentlich schon vor einem Jahr auf den Markt kommen wollte und jetzt endlich fertig wird.
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