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eboli

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  1. Zusätzlich zu den schon genannten Autorinnen mag ich auch Ann Haggar (ohne die BH-Konstruktion) und Ferdinando Burgo (il modellismo). Burgo ist zweisprachig italienisch-englisch und zeigt auch die Männerkonstruktion. Schau nach, ob es das Buch antiquarisch oder als pdf gibt.
  2. Der Unterschied zwischen 75B und 80A besteht nur in der Weite des Unterbrustbands. Die Körbchen sind gleich groß. Das heißt: wenn du generell zugelegt hast (auch im Brustvolumen), musst du dich zuerst abmessen (wie im Schnitt angegeben) und dann die neue Größe anhand der Maßtabelle des Schnitts ermitteln. So sehr bei Bügel-BHs Skeptik gegenüber dem EU-Maßsystem angebracht ist (also der Größenberechnung mit Unterbrust- und Brustumfang), so sinnvoll ist dieses bei bügellosen BHs wie dem Mayence. Da kannst du schon Madeleine vertrauen und der Maßanleitung folgen. Wichtig: verlass dich nicht auf die Konfektionsgröße, die in deinen Konfektions-BHs drinsteht.
  3. Dass dich die gekauften BHs nach einiger Zeit drücken, kann mehrere Gründe haben: 1) Bei Industrie-BHs hat der Unterbrustgummi eine Haltefunktion, daher wird ein Großteil der Zugkraft über den Gummi ausgeübt, der dann ordentlich einschneidet. Ich habe schon BHs gesehen, die im Rücken nur eine Schicht weiches Powernet hatten und ausschließlich über die Gummis gehalten wurden! Bei selbstgenähten BHs (zumindest bei meinen) wird die Zugkraft über das gesamte Rückenteil verteilt und der Unterbrustgummi dient nur als Kantenversäuberung. Dadurch ist die Druckbelastung pro mm2 geringer. 2) Das Rückenteil ist zu schmal (=zu wenig hoch). Auch das bewirkt ein Einschneiden im Rücken und/oder unter dem Arm. 3) Falls das Unterbrustband allerdings eher unter der Brust unangenehm ist, liegt es an einem schlecht sitzenden Bügel. Der passt entweder nicht zu deiner Brust oder (viel wahrscheinlicher!) es gibt im unteren Teil des Cups zuwenig Platz, weswegen der Bügel von der Brustfalte weggedrückt wird. Der sitzt dann auf den darunterliegenden Rippen auf und drückt sehr unangenehm. Leider wird in Weilerswist meines Wissens nur nach der Industriemethode gemessen, also Brustumfang und Unterbrustumfang, aber vielleicht sind ein paar Kursleiterinnen dabei, die davon ausgehend einen gut sitzenden Schnitt zustandebringen. Sonst eben ausprobieren und Fotos vom gehefteten BH hier posten...
  4. Es kommt darauf an, was du genau meinst. Wenn du zwei Breiten Spitze zu einem größeren Stück zusammennähst, dann hefte sie leicht überlappend zusammen und näh sie mit kleinem ZIckzack (2mm breit, 1 bis 2 mm lang) entlang der Bogenkante zusammen. Die untere Lage kannst du ausschneiden, wenn du möchtest. Wenn du aber normale Cupteilungsnähte meinst, dann kannst du diese ausnahmsweise auch mit der Overlock zusammennähen. Mir ist das allerdings zu dick, daher nähe ich diese Nähte wie üblich mit schmalem Zickzack zusammen und steppe die Nahtzugaben entweder auseinander oder zu einer Seite gelegt und beschneide sie dann so knapp, wie sie es verträgt. Dritte Möglichkeit: Du unterlegst die Spitze mit einem dünnen Stoff und verarbeitest beides als eine Lage. Dann liegen die NZG auf der Innenseite des Stoffs und du kannst von der Spitze so viel stehen lassen, wie du möchtest.
  5. Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten, weil das von der Spitze, aber auch vom Gewicht der Brust abhängt. Aber prinzipiell ist folgendes möglich: - keine Unterlage - auf Lycra applizieren - mit Powernet unterlegen - mit schräger Mittelstückcharmeuse unterlegen - einen Laminatcup anfertigen und den mit einem Cup aus Spitze beziehen.
  6. Hmm, genau kenn ich mich jetzt nicht aus. Du schreibst, dass du eine relativ flache Brust hättest, benötigst aber E-Körbchen. Vermutlich liegt genau darin das Problem. Die derzeit am Markt erhältlichen Schnitte sind überhaupt nicht auf verschiedene Balkontiefen ausgerichtet, sondern machen die ewig gleichen Grapefruithälften in groß und klein, nur Beverly Johnson (PinUpGirl) differenziert da. Du wirst also zur Zeit keinen Fertigschnitt für deine Brust finden, sondern musst dich anders herantasten. Als erstes brauchst du einen wirklich passenden Bügel, der genau im Übergang zwischen Brustkorb und Brust liegen bleibt. Das probierst du aus, indem du verschiedene Bügel bei angezogenem BH ausprobierst. Einfach drunter reinschieben. Dann nimmst du den BH-Schnitt, der zu diesem Bügel passt. Die Rückenlänge kannst du ja leicht verändern. Probier den BH geheftet an und steck erbarmungslos alles weg, was zuviel ist, oder schneide den Cup auf, wenn etwas spannt. Diese Änderungen überträgst du auf den Papierschnitt. Oder aber du wartest noch auf ein neues Schnittelabel, das eigentlich schon vor einem Jahr auf den Markt kommen wollte und jetzt endlich fertig wird.
  7. Zunächst mal Kompliment. Das sind absolut brauchbare BHs. Mach Dir aber wegen der Passform keine Gedanken, solange du stillst. Das verändert sich die Brust laufend. Daher sind auch meine Beobachtungen sozusagen Momentaufnahmen. Wie bei der Isabel zu sehen, ist der Bügel zu groß und sitzt außerdem nicht einmal annähernd dort, wo er hin sollte. Er müsste um ca. 2 cm höher oben sitzen, direkt in der Brustfalte. Wenn er allerdings höher sitzt, dann ist die Oberkante des Mittelstücks tatsächlich zu breit, wie Marion bezüglich des Rebecca beobachtet hat. Leider kann ich zum Rebecca wenig sagen, weil die Fotos nicht so deutlich sind. Aber zurück zum Isabel: der Grund, warum da die Bügel von der Bügelfalte weggedrückt werden, ist die untere Hälfte des Cups. Da brauchst du mehr Länge und mehr Krümmung in den Teilungsnähten, damit das Brustgewebe Platz hat. Wenn du diese Änderung machst, wirst du aber oben Volumen wegnehmen müssen. Um ein Bild zu gebrauchen: der Schnitt ist für eine Grapefruithälfte, aber deine Brust ist im Moment eher tropfenförmig. Nach dem Abstillen kann sie jedoch durchaus in den Cup passen. Ich würde daher zur Zeit gar nichts ändern und nach dem Abstillen nochmals Fotos machen. Dann kann ich Dir präzisere Hilfe geben.
  8. Ein Männerarmloch sieht vorne so ähnlich aus wie im Rücken, während bei einem Frauenschnitt das Armloch vorne viel stärker gekrümmt ist.
  9. Für die männlichen Versionen musst du den Brustabnäher völlig entfernen. Dadurch ändert sich die Kurve des Armausschnitts im Vorderteil.
  10. Leider nein. Ich hefte die mit großem Zickzack, ebenfalls mit Kontrastgarn und gelockerter Oberspannung.
  11. Hmmm, bei 90D werden die Sewy-Schnitte schon ziemlich korrekturbedürftig, sprich: die Mädels schielen da schon ordentlich auseinander. Da wirst du ziemlich herumstecken müssen... Aber generell funktionieren BH-Anproben folgendermaßen: 1) Zuerst nur das Unterbrustband, also Mittelstück plus Rückenteil plus Rahmen, falls vorhanden. Nähte schließen, Verschluss anheften, Nahtzugabe der Bügelnaht zu einem Tunnel umnähen und Bügel einfädeln. Bei dieser Anprobe überprüfst du, ob der Bügel in der Brustfalte liegt und der Rücken strammsitzt. Eventuelle Änderungen in den Schnitt übertragen. 2) Dann erst die Cups links auf links heften. 3) Bügeltunnel auftrennen, Cups einheften (NZG schauen nach außen!) und Bügeltunnel wieder umgekippt heften. Bügel einfädeln. Heftstich: Oberspannung lockern, lange Stiche, kontrastierendes Garn. Cups aus Küchenrolle sind für Anproben ungeeignet, weil sie leicht reißen und sich nicht so wie das richtige BH-Material verhalten. Darum immer das richtige Material verwenden. OK, für das Mittelstück kann man auch irgendeinen Organza oder einen anderen unelastischen Stoff nehmen.
  12. Schade natürlich, dass du nicht geheftet hast, denn eine Anprobe ist durchaus aussagekräftig. Oberspannung lockern, langer, schmaler Zickzack, die Cups links auf links und die Nahtzugaben nach außen, KEIN Veloursgummi. Außerdem würde es mich wundern, wenn man bei der 1008 den Füßchendruck nicht anpassen kann. Mach den Deckel auf. Da gibt es links eine große Schraube, die den regelt. Hier (https://images.app.goo.gl/cs3t9sTZRjmChScQ7) wäre das die in dem goldfarbigen Zylinder. Zur sich kräuselnden Naht: Versuch es zuerst mal mit Dampfbügeln. Leg den Cup um ein Bügelei oder eine Holz- bzw. Styroporkugel und versuch die Naht einzubügeln (=zu schrumpfen). Manchmal reicht das. Dann zieh den BH an. Wenn die Naht noch immer Wellen schlägt, musst du sie neu nähen. Probier aber zuerst noch, ob du Volumen wegstecken kannst. Dann entfernst du die Bügel und löst das Abgesteppte. Anschließend nähst du die Naht neu und passt höllisch auf, dass du sie nicht dehnst. Der Obercup liegt dabei oben. Wenn du den Cup reduzieren musst, zeichne die neue Nahtlinie zuvor mit Bleistift ein. Wenn das Volumen passt, nähe nadelbreit neben der alten Naht. Erst dann trenn die alte Naht auf und stepp die Nahtzugaben flach auseinander, und zwar knappkantig, also 2mm neben dem Nahtschatten. Die Außenseite liegt dabei oben und unter Umständen musst du die Nahtzugabe vorher mit Handstichen umheften. Nicht dehnen! Letzter Tipp: nimm einen längeren Stich. Wenn der Stich zu kurz ist, dehnt allein die Fadenmenge den Stoff. Zum Schluss kommt wieder der Bügel rein.
  13. You did it! Ganz toll! Meine gewerbliche Hauptmaschine ist ja eine Bernina 640-2 Favorit, bei der die Spule ebenfalls blind einzusetzen ist. Meines Erachtens kein Problem. Geölt wird der Greifer von oben bei geöffneter Stichplatte. Das Schleifpapier gehört übrigens zu einem Exzenterschleifer und die Löcher dienen der Staubabsaugung. Offensichtlich hatte die Vorbesitzerin dasselbe vor wie Du. Motor: mit den Einstellungen regulierst du die Grundgeschwindigkeit. Ich kann allerdings nicht sagen, ob die Industrial auch eine höhere Motorenleistung verträgt. Daher besser Hände weg, solange keiner der Schraubprofis unter uns sagt, du darfst rumspielen.
  14. Etwas habe ich vergessen: es gibt im Buch auch Anleitungen für Schnittvariationen. Wie füge ich Manschetten oder Krägen dazu, wie drehe ich einen Ärmel zu einem Flatterärmel oder Puffärmel auf, wie wird aus einem Rock ein Faltenrock, wie zeichne ich einen Formbund etc. Nix atemberaubendes, aber für Anfängerinnen sicher ein guter Einstieg. Ich bin ja mittlerweile in ein paar Facebookgruppen und sehe dort, dass manche einfach nicht wissen, wie man einen Ausschnitt verändert oder einen Abnäher verlegt.
  15. Endlich ist das Buch angekommen und es war eine schwierige Geburt. Zuerst habe ich es beim deutschen Amazon bestellt, aber diese Bestellung wurde storniert. Dann habe ich es in den Staaten bestellt, aber es kam ein leeres Päckchen an. Im dritten Anlauf schließlich hat es endlich geklappt - und die Wartezeit war es wert. Natürlich ist dieses Buch more of the same, nämlich ein illustrierter Guide über die wichtigsten Änderungen an Fertigschnitten. Aber..... 1) Er wendet sich dezidiert an Curvy und Plus Size Frauen. 2) Er ist graphisch sehr schön gestaltet. 3) Er schult den Blick für Passform. 4) Er zeigt attraktive Plus Size Figurinen Die Einteilung des Buchs: Maßnehmen Figurtypen und Tipps für schmeichelnde Bekleidung Grundlegendes zu Fertigschnitten Passform und Schnittänderungen Anfertigen eines Probemodells Grundtechniken des Nähens [aus meiner Sicht entbehrlich] Mir gefällt es viel besser als der Pasformguide von Sarah Veblen und die optisch zu fürchterliche Palmer Pletsch Serie. Daher Empfehlung von mir.
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