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  1. So, jetzt hab ich einfach mal getestet. Ich brauche wirklich nur einfache Säcke ohne Innensack, die Späne sind recht grob, kommen von einer Kettensäge, und das ganze ist im Freien. Ich habe mit Jutegarn und großer Nadel geheftet, dann gewendet und mit Schlingstich rundum genäht. Der Praxistest zwecks Belastung kommt die nächsten Tage. Ich finde, die Säcke sehen ganz hübsch aus, obwohl das für den Zweck eher zweitrangig ist Ich habe ein wenig gegoogelt, und war kurzzeitig am Überlegen, ob ich nicht doch neue Vorhänge brauche . Was gibts nur für tolle Sachen aus Jute burlap sew Gruß Rosi
  2. Die Säcke sollen an eine Absaugung für Sägespäne und schon einiges aushalten, ich schätze so 30kg wenn sie voll sind. Ich brauche (vorerst) nur 2 - 3 Stück und mich juckt es in den Fingern, mal was wirklich nützliches zu basteln . Und bei dem schönen Wetter im Garten Die fertigen Säcke sind mit sehr dickem Garn (wie Paketgarn) in einer Art Overlockstich genäht und soweit ich sehe auch nochmal umgeklappt. Die Jute ist recht grob und fusselt auch sehr stark und ich fürchte, das Garn, das meine Maschine kann, ist nicht stabil genug.
  3. Ich brauche ein paar Jutesäcke in einer Größe, in der ich nirgends fündig werde (ca. 80x100cm). Jetzt dachte ich mir, ich nutze mein Handarbeitsgen und hab einige Meter Jute besorgt, um sie von Hand zusammenzunähen, für meine Maschine ist das wohl nichts. Hat das schon mal jemand von euch gemacht? Gibt einen Stich oder Methode, die dafür besonders geeignet ist (evtl. Kappnaht). Es sollte ziemlich stabil sein. Gruß Rosi
  4. Diese Vorgaben für Dirndl bzgl. Farbe, Stoff... gibts bei uns gar nicht (Lkr. Traunstein), zumindest außerhalb von Vereinen. Es wird viel Dirndl (und Lederhose) getragen, bei Volkfesten oder Familienfeiern, und man will damit a bissl Heimatverbundenheit zeigen. Darum solls/darfs nicht zu schrill und verkleidet sein, sondern eher klassisch und edel. Dein Dirndl passt da genau rein (von Gössl?), und ist garantiert keinem ein Dorn im Auge. Gruß Rosi
  5. Regional ist da nix, das ist die aktuelle Dirndlmode. Diese Kelch- (oder Schneewittchen-) krägen wurden vor ein paar Jahren aktuell, die hochgeschlossenen mit V-Ausschnitt kommen erst seit heuer so richtig durch. Ich meine, man darf Vereinstrachten und Dirndl nicht zu sehr vermengen. Vereinstrachten sind reglementiert, aufwendig zum Anziehen, wollen alte Traditionen bewahren. Sie werden, zumindest hier bei uns, nur an Festtagen getragen, und es kommt auch drauf an, das der Verein beim Festzug ein schönes Bild macht und nicht als "bunter Haufen" erscheint. Dirndl verschiedenster Art werden zu weniger formellen Anlässen getragen (ins Bierzelt, zum Gartenfest, in der Tourismusbranche..), auch von den Vereinsmitgliedern. Sie sind immer abhängig von der Mode, mal ein bisschen traditioneller, mal eher schrill und bunt, lang, kurz, mit Bluse oder Ärmeln... Welches davon jetzt echt oder nicht ist, das vermag ich nicht zu entscheiden Gruß Rosi
  6. Mhmm, ich meine auch, dass es das Mieder nach oben schiebt, weil es unter der Taille noch zu eng ist, entweder du schneidest ein oder vielleicht klappst du den Stoff unter der Taille einfach mal hoch. Hast du die Maße mit deinem Original verglichen, mir kommt der Ausschnitt so breit vor. Gruß Rosi
  7. Am besten zeigst du uns mal das Probeteil bei der Anprobe, es hängt ja stark vom Unterschied Hüfte Taille ab, und davon was du drunter trägst (Rock, Hose, weit oder eng). Schlitze wären auch noch eine Möglichkeit. Für ein angesetztes Schößchen ohne Falten könnte man evt. den Schnitt einer Rockpasse verwenden.
  8. Hmm, Mittelnaht ist eigentlich unüblich, meist werden 2 oder 4 Prinzessnähte verwendet, auf die kannst du die Weite schön verteilen. Die Schößchen mit mehr Weite, die in Falten gelegt werden, sind aber eigenlich immer eigene Schnittteile, die in der Taille angesetzt werden. Beispiel
  9. Die vordere Mitte wird um ca. 3-4cm Beleg verlängert, der umgeklappt wird. Der Tunnel ist dann nicht zwischen Futter und Oberstoff, sondern zwischen zwei Lagen Oberstoff mit Einlage. Das Futter muss eingentlich nur bis zur VM gehen. Die Haken und Ösen nähst du so an, dass sie so gerade nicht mehr sichtbar sind, ca. 1mm innerhalb der Kante. Wenn du das Dirndl trägt, zieht es sie ein wenig Richtung Kante, musst du vielleicht auch ausprobieren. Die liegen dann normalerweise auf dem Tunnel oder knapp dahinter, dadurch ist es auch genügend stabil. Man darf natürlich nicht durchstechen auf die Oberseite, das wär ja sichtbar. (das ganze ist ne ziemliche Pfriemelarbeit ). Genauso mit dem Untertritt, darum wird er mit der Hand auf den umgeklappen Beleg genäht.
  10. Ich habe das Buch von Müller&Sohn Schnittkonstruktion Trachtenmode in dem auch die Miederschnitte drin sind. Ich finds nicht schlecht und habe es auch schon mehrmals verwendet. Hier wird aber wirklich der Schnitt anhand der Körpermaße konstruiert und das ist nicht ganz trivial . Eine Beschreibung ist enthalten, die setzt allerdings die Grundlagen voraus. Die Miederschnitte in dem Buch sind allerdings alle unterschiedlich und genau deiner ist nicht enthalten. Ich finde dein Schnitt sieht nicht schlecht aus, ich würds einfach versuchen, ich habe es auch bei fertigen Dirndlschnitten noch nicht geschafft, dass sie gleich gepasst haben. Bei uns in der Gegend gibts viele Schneidereien, die auf Trachten spezialisiert sind, die bieten die Stoffe und auch das passende Zubehör an, u. a. die Einlage, nicht von Freudenberg und ohne Nummer, darum weiß das keiner . Dazu gibts dann die passenden Dirndlnähkurse. Auf die Art kommt man zum erträglichen Preis zum maßgeschneiderten Dirndl. Mir erscheint die 700er Einlage auch eher zu dünn, lieber etwas mehr Stand.
  11. ja, einen Tunnel nähen, in den er knapp reingeht, dann abschneiden. Evtl. noch die Ecken ein wenig rund schneiden, damit nichts durchscheuert. Gruß Rosi
  12. Der Abnäher am Armausschnitt ist natürlich wichtig, nur in diesem Fall ist der Ausschnitt so groß, dass er durchgeht bis zur Ausschnittkante. Mit Abnähern will man ja was dreidimensionales nachbilden, und in dem Fall tut er das nicht. Ich meinte auch nicht weglassen, sondern schon im Schnitt rausschneiden und den Träger in schrägerem Winkel wieder drankleben. Ich hoffe, das ist verständlich:o Falls du den Ausschnitt anders (kleiner oder rund) machst, muss er natürlich rein. Kabelbinder habe ich übrigens auch schon verwendet (die ganz großen 5-6mm breiten) Gruß Rosi
  13. Tolles Projekt, da schau ich gerne zu:super: Ich hab sowas ähnliches schon gemacht und mal mit meinem Schnittmuster verglichen. Beim abgenommenen Schnitt ist mir aufgefallen: - ich denke, den Abnäher am Träger kannst du einfach wegklappen, es muss ja nichts geformt werden. Dann ists auch leichter mit der Paspel am Ausschnitt. - die Linie zwischen vorderem Seitenteil und Mittelteil ist ein wenig zu gerade. Hier müsste eine Rundung rein, so ungefähr: Wenn die Naht gerade ist, wird die Brust flachgedrückt und darunter gibts Falten. Man sieht auch dem Foto vom fertigen Dirndl, das an der Stelle mehr Weite ist. Es kommt natürlich auch auf deine Oberweite an, wie viel. - Bei diesem Schnitt, der ja ein wenig formt, wird eigentlich immer eine Einlage verwendet. - für die vordere Mittelkante kannst du auch Spiralfederstäbe verwenden, ich habe schonmal das fertige Haken-Ösenband verwendet, da war dann keine Verstärkung mehr notwendig. - es müssten eigentlich normale Nähte ausreichen (hatte hier noch nie Probleme). Das Dirndl soll so eng sein, das es formt und die weicheren Teile an die richtige Stelle schiebt, aber nicht so eng, dass man keine Luft mehr bekommt. - für ein Probemodell wäre dickerer Jeansstoff nicht schlecht. Gruß Rosi
  14. Oh, vielen Dank danke für den Tip mit dem Falten abstecken, das klingt kompliziert, aber ich glaube ich habs verstanden. Ich forme praktisch das Bäuchlein nach:D Ich hatte mit ihr ein anderes Dirndl anprobiert, das eigentlich recht gut saß. Es war aber an der Taille um einiges enger, und sie meinte, das wär nicht so gut, da passt kein Schweinebraten mehr rein :razz: Wir müssen schauen, wie wirs machen. Es ist ja auch die Schwangerschaft noch nicht allzu lange her, vielleicht ändert sich die Figur noch. Schönen Gruß Rosi
  15. Hallo, ich habe jetzt das Seitenteil neu konstruiert und zugeschnitten (mit tieferem Brustpunkt), und provisorisch zusammengenäht bzw. gesteckt. Ich finde, es sieht jetzt besser aus, die Falten unter der Brust bringe ich aber trotzdem nicht ganz weg. Der Stoff ist mit Gewebeeinlage verstärkt, müsste eigenlich steif genug sein. Und enger an der Taille will sie es eigentlich nicht haben wegen der Bequemlichkeit. Vielleicht hat noch jemand eine Idee Der Verschluss vorne ist noch Provisorium, der wird noch schöner:o Danke Rosi
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