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Plüschmonster

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    Fängt an sich einzurichten
  1. Sehr schön, danke für die Erklärungen! Ich habe vor längerer Zeit mal mit selbstgeschnitzten Modeln aus Styrodur gedruckt, das funktionierte recht gut. Styrodur ist sowas ähnliches wie Styropor, aber mit sehr gleichmäßiger Struktur. Findest Du im Baumarkt bei den Dämmstoffen (ich hoffe der Hinweis ist erlaubt ). Es läßt sich gut mit einem Cutter oder Skalpell bearbeiten, dabei darauf achten, daß die "Stege" die stehen bleiben zur Basis hin breiter werden, damit sie stabiler sind. Da das Material sehr weich ist wird man natürlich keine so filigranen Muster hinbekommen wie mit Holz, und ewig halten werden die Model auch nicht, aber zum ersten Ausprobieren taugt es auf jeden Fall. Soweit ich mich erinnern kann hatten wir damals mit irgendwelchen "normalen" Stoffmalfarben gedruckt und auch Reservedruck gemacht mit, ich glaube es war Gummi arabicum.
  2. Ich denke auch, daß das Material zumindest Teil des Problems sein könnte -> +1 für mit normalem Stoff testen. Zum Garn: Meine Pfaff 1214 mag das dicke Gütermann auch nur als Oberfaden. Du könntest es mit Nylbond von Coats probieren, dazu hatten Rumpelstilz und ich hier ein bisschen was geschrieben: Nähgarn für Gurtbänder und Leder? (ich glaube ab Beitrag #15). Aber wenn Du nicht gerade 4kg-Teleobjektive oder ähnliches an den Gürtel hängen willst sollte das normale Allesnäher eigentlich auch ausreichen. Entweder mit Dreifach-Geradstich oder ein paar Mal mit normalem Geradstich drübernähen.
  3. Nur eine Idee, keine Ahnung ob das funktioniert und sich die Rückstände problemlos entfernen lassen: Wie wäre es, wenn Du etwas Talkum auf den gummierten Stoff machst? Ich denke dann würde der Nähfuß besser gleiten.
  4. Danke. So ein verdrillen kann ich bei meinem Garn nicht feststellen. Ich denke das leichte Abwickeln kommt daher, daß das Garn etwas steifer und vor allem sehr viel glatter ist als normales Nähgarn.
  5. Was meinst Du mit "krangeln"? Ich habe Nylbond bisher erst einmal verwendet, um die Riemen am Hüftgurt eines Trekking-Rucksackes abzuändern, d.h. jeweils drei Lagen Gurtband zusammenzunähen. Das ging völlig problemlos. Die Fäden habe ich beim Losnähen festgehalten, aber das mache ich bei meiner Maschine (Pfaff 1214) auch bei normalem Garn. Nadel weiß ich nicht mehr, müsste irgendwas ziemlich normales gewesen sein, wahrscheinlich 90er oder 100er Universal-Nadel. Das einzige "Problem" das ich bisher mit dem Garn hatte: Außerhalb der Nähmaschine wickelt sich der Unterfaden sehr leicht von der Spule ab. Ein Haushaltsgummi verhindert Fadensalat.
  6. Alternativ wären evtl. Polyamid- oder Polyethylen (PE-HD)- Platten eine Option. Je nach Dicke dürften die deutlich stabiler sein.
  7. Ich habe gerade mal nachgeschaut, bei dem was ich zuhause habe ist die Zwischenschicht doch nicht gewellt sondern es sind einzelne Stege. Google-Suche nach "Polypropylen Stegplatte" dürfte helfen. (oder beim lokalen Künsterbedarfs-, Modellbau-, o.ä. Laden nachfragen)
  8. Sind die nicht sehr dick? Was ich als Doppelstegplatten kenne ist so ca. 1,5 bis 2cm dick.
  9. Also, so ähnlich wie Doppelwellpappe habe ich das noch nicht gesehen, aber, wie von Dunkelmunkel beschrieben, zwei flache Schichten mit einer gewellten dazwischen schon. Leider fällt mir die Bezeichnung gerade nicht ein, aber ich hatte sowas vor ein paar Jahren in einem Geschäft für Künster- und Zeichenbedarf gekauft. War in der Ecke mit Kartons, Papier, etc. und gab es in leicht durchscheinendem Weiß, Schwarz und evtl. noch ein paar anderen Farben. Ich bin mir allerding nicht sicher, ob ich das Material für Taschen o.ä. verwenden würde, es ist etwas druckempfindlich und läßt sich, parallel zu den Wellen, leicht knicken.
  10. Werden da nicht "ganz normale" Druckknöpfe gesucht, nur daß sie von beiden Seiten schön aussehen sollen? Die Art von Druckknöpfen kenne ich aus dem VW-Bus meiner Eltern. Das Unterteil wird bei denen allerdings festgeschraubt. Also einfach einen Ersatzdruckknopf für VW-Bus-Gardinen verwenden dürfte für Kleidung eher unangenehm werden. Aber die Bastelanleitung klingt interessant. Auf Englisch bin ich noch auf die Bezeichnung "Gypsy Stud" für dieses doppelseitige Mittelteil gestoßen. Die ersten Google-Treffer führen interessanterweise zu Läden die Zubehör für Segelmacher, Boots(innenaus)bau, etc. führen.
  11. Wenn Du es doch mit Färben versuchen willst könnte dieser Thread interessant sein: 2x hintereinander färben
  12. So mach ich das auch. Farbnummer mit Folienstift draufschreiben. Falls es mal ein besonderes Garn sein sollte das schlecht von den Gütermann-Garnen unterscheidbar ist würde ich es wahrscheinlich auch durch ein Kürzel kenntlich machen, war aber bisher noch nicht nötig. Besonders wichtig ist die Beschriftung zwar nicht mehr, seit ich die Spulen so aufbewahre, daß man den Faden sehen kann, aber als ich sie noch einfach in einer Schachtel liegen hatte war es sehr nützlich. Ich werde es troztdem weiter machen, ist ja nicht viel Arbeit und wer weiß wozu es gut ist.
  13. Wie moka schon schrieb: kein Problem. Ich schiebe die Spulen an der entsprechenden Stelle etwas auseinander (einfach den Finger dazwischenstecken) und kann dann die gewünschte Spule mit Daumen und Zeigefinger seitlich greifen. Natürlich sollte das Schlauchstück dazu nicht ganz voll sein, sonst fallen die Spulen an den Enden raus.
  14. Oder einfach die Billigvariante, die auch gleich noch den Vorteil hat, daß sie weniger Platz braucht (ok, ganz gerade wäre noch besser...): Einfach ein Stück Schlauch, mit etwas kleinerem Durchmesser als die Spulen, der Länge nach aufgeschlitzt. Ich habe Gardena Transparent-Schlauch 16 x 2,5 mm verwendet.
  15. Meinst Du dreidimensionale Stacheln oder nur 2D? Was auf jeden Fall gehen sollte ist, längliche Dreiecke (oder auch gleich Zackenreihen) aus Fleece oder Filz aufzunähen. Ich würde als Untergrundfarbe eher braun nehmen. Aber Anjas Kostüm (sieht übrigens total süß aus!) hat mich noch auf eine Idee gebracht: Wie wäre es wenn Du einen Langhaarplüsch nimmst und die Haare mit irgendwas zu Strähnen (=Stacheln) verklebst? Ich könnte mir vorstellen, daß das z.B. mit leicht verdünntem Holzleim ganz gut gehen könnte. Lg, Petra
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