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Broody

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Posts posted by Broody

  1. vor 10 Minuten schrieb birgit2611:

    Hallo Broody,

    magst du uns über deine Erfahrungen mit der Ernährungsberatung berichten?

    Ich bin auch betroffen und sollte Gewicht reduzieren...

     

    lg

    birgit

     

    Das erste Gespräch war auf jeden Fall sehr umfassend. Es wurde eine gründliche Anamnese gemacht. Ich habe medizinische Unterlagen mitgebracht, da ich auch noch unter einem Reizdarm leide und meine Verdauungsorgane nicht alle Medikamente leiden können. 

    Ich berichte gern, wie es weitergeht. Im Moment führe ich ein Protokoll, wo ich über den Tag einzelne Bausteine der Nahrungsmittel ankreuzen muss. 

    Auf jeden Fall habe ich entgegen meiner Erwartung schon beim ersten Termin erschreckend viele Aha-Informationen bekommen.

    Erstes Fazit ist positiv! 

  2. vor 1 Minute schrieb chittka:

    Oh ja, da hast du so recht!

    Ich kenne das und weiß, daß es eine ganz genaue Abwägung sein muss, ob man bei psychischen Beschwerden eine Therapie und /oder Medikamente benötigt.

    Die Gewichtszunahme ist leider oftmals eine negative Begleiterscheinung, die nicht gerade die Stimmung verbessert. Aber lieber etwas fülliger und man kan am Leben teilhaben, als schlank und nichts geht mehr!

    Auch braucht eine therapie viel Zeit und ist sehr anstrengend, denn man muss alte Werte verwerfen und sich neue aneignen und lernen anders mit Situationen umzugehen. da man das nicht sofort kann, kommt es öfters zu Missverständnissen...........Ich wünsche dir viel Kraft und finde es toll, dass du dein Hobby nutzen kannst um mit deinem Äußern besser klar zu kommmen. Du nähst tolle Sachen, die dir gut stehen!

     

     

    Danke!

  3. Um mich wieder der Näherei zuzuwenden: ich bin überglücklich,  dass ich mir für die Bernina die Fußverlängerung mit Adapter gekauft habe. Dadurch kann ich viele der alten Brother- und Janomefüßchen verwenden wie z. B. meine Rollsäumer. Habe es beim Saum des neuen Sorbettos erfolgreich eingesetzt und bin ganz entzückt!

  4. vor 13 Minuten schrieb Gypsy-Sun:

    Häufig werden Medikamente gegeben (sowohl Bedarfsmedikation als auch dauerhaft zu nehmende) UND eine Gesprächstherapie gemacht. Das ist phasen- und personenabhängig.

     

    Ich bin in engmaschiger therapeutischer und ärztlicher Behandlung und nehme Medikamente. Inzwischen akzeptiere ich auch, dass ich nicht irgendwann "geheilt" sein werde, sondern nur besser damit umgehen kann. Das ist das Ziel der Therapien und es funktioniert auch. Aktuell nutze ich verstärkt meine Hobbys, um einer größeren Verschlechterung entgegenzuarbeiten. Das konnte ich vor ein paar Jahren noch nicht so, da bin ich in mir selbst verschwunden.

  5. Ich finde, dass das noch immer viel zu sehr stigmatisiert wird. Deshalb wage ich es zunehmend, darüber zu sprechen. Nur wenn mit diesem Thema offen umgegangen wird, kann den Betroffenen schneller und effektiver Hilfe zuteil werden. Das kann jedem passieren und dann ist man froh, nicht plötzlich gemieden zu werden. 

    Wenn ich irgendeine andere Krankheit hätte, würde mich auch niemand anders behandeln. 

    Danke für euer Verständnis und euern Zuspruch:classic_love:

  6. Ohne die Medikamente wäre ich nicht mehr da. In den dunklen Phasen bin ich schwer erreichbar und mir bricht die komplette Struktur weg. Dass das Finden der geeigneten Medikation nicht auf Anhieb klappt, ist verständlich, schließlich reagiert jeder Mensch auf seine Weise. 

    Ich habe das große Glück gehabt, dass ich in guten Händen bin und jetzt jemanden habe, der mein Gewichtsproblem nicht lapidar abtut. Es braucht natürlich Zeit... die ich mir selbst bewilligen muss. Deshalb nähe ich auch für das Jetzt, um mir den Druck zu nehmen. Wenn es mit dem abnehmen klappen sollte, erweitern sich dann meine Möglichkeiten beim nähen. 

  7. vor 18 Minuten schrieb jadyn:

    Ich habe keine großen Gewichtsschwankungen aber meine Figur hat sich so verändert, daß ich damit überhaupt nicht klar komme...und jede Lust verliere, für mich zu nähen....da nähe ich dann für die Familie und rede mir ein, keine Zeit zu haben, so lange an Teilen für mich herumzupfriemeln.

    Wir waren zur Hochzeit eingeladenen da ich keine Energie hatte, mich in das nächste Abenteuer zu stürzen, das doch nur zu einem weiteren UFO führt, habe ich  "gute" Sachen angezogen, die schon 20 Jahre (oder mehr) im Schrank hängen...und keiner hat es gemerkt...

    Ich müßte also genau wie Du, Brody, "Alltagssachen" nähen....aber da gibt es noch so viel, was einfach nicht in den Altkleidersack will, da man doch manchmal ein ganz bestimmtes Stoffstück braucht, um Z. B. einen Beleg als Akzent zu nähen...und das alles wird immer schlimmer, je älter ich werde...(meine Mutter grüßt vom Himmel herunter :classic_biggrin:)

     

    Da hilft nur Augen zu und durch :hug:

    Erst mal die veränderten Körperregionen lokalisieren und schauen, welche Schnittführung diese Stelle besser zur Geltung bringt oder gnädig kaschiert. Um Erfolgserlebnisse zu bekommen, anfangs eher unkomplizierte Teile auswählen. 

    Überlegen, welche Farben und Muster stehen dir.... Nur Mut, das kannst du schaffen! 

  8. vor 3 Stunden schrieb Trizi:

    Das verstehe ich soooo gut.

     

    2015 war ein schlimmes Jahr für mich - eh schon übergewichtig und dann durch div. OPs zum bewegungslosen Leben verdammt, das nur durch Essen Abwechslung versprach - ich hatte auf > 130 kg zugenommen.

    Als ich dann wieder arbeiten gehen konnte, hat nix mehr gepasst. Ich hatte genau 1 (EINE!) Hose, die ich Mo-Fr getragen hab' und am Woende gewaschen - immer in der Angst, sie könnte kaputt gehen.

    Ganz wenige Shirts, die nicht gespannt haben. Es war so schlimm, das kann keiner nachempfinden, der das noch nicht durchhat :classic_sad:.

     

    Bei UP online (direkt traute ich mich nicht) Hosen/Shirts gekauft, die nicht gepasst haben - weil ich halt doch eine größere Größe brauchte, als ich mir eingestanden habe - es war einfach schrecklich.

     

    Bis ich dann mit Nähen angefangen habe. Und dadurch hatte ich nie wieder das Problem, keine Kleidung zu haben. Das wirkte soooo befreiend.

     

    Bei Dir sind es zwar nicht die Körpermaße, aber ich kann mir gut vorstellen, daß wenn einem die Farben nicht gefallen oder stören, die Kleidung auch nicht anziehbar ist. Und dann steht man morgens vor dem Kleiderschrank und "hat nix" obwohl der eigentlich überquillt.

     

    lg Trizi

     

    Ich habe durch viele übertriebene Diäten und eine Stoffwechselstörung einen klassischen Jojo-Effekt losgetreten. Dann habe ich die Kontrolle über meine Depression verloren und nehme seither Medikamente, die mir eine immense Gewichtszunahme beschert haben. Da wieder einen Weg hinaus zu finden ist harte Arbeit, die aber zuerst im Kopf beginnt. Ich bin dran und habe zum Glück Unterstützung dabei. 

  9. Nein, das ist sehr interessant! Mir bedeutet der Austausch hier sehr viel, reines Bilder-zeigen ist eher was für die Galerie. Danke, dass du deine Erfahrungen erzählt hast. 

     

    Ich habe auch nicht sofort alles weggegeben. Anfangs trug ich noch Hosen und Jacken, die nicht ins Schema passten. Aber nach und nach habe ich wirklich konsequent alles umgestellt und seitdem ist der Kleiderschrank wieder ein Ort, der mir auch positive Gefühle bereitet. 

    Da die Gewichtsregulation durch eine Menge Faktoren schwierig ist, muss ich versuchen, mich ein Stück weit so anzunehmen, wie ich bin. Sich nett anzuziehen, ist ein Teil davon. Das andere Thema ist in Arbeit, wird aber langwierig. 

  10. vor 2 Stunden schrieb Grüner Faden:

    @Broody
     mich würde so eine Beratung ja auch sehr interessieren. Wie läuft so was denn ab?

    Viele Grüße Nikola

     

     

    Die Beratung fand an unserer VHS statt. Die Beraterin hat an einem Platz direkt an einem Fenster,  aber nicht in der Sonne jede Teilnehmerin nacheinander mit einem neutralen Tuch bedeckt. Darauf hat sie dann farbige Tücher nach den 4 Farbtypen gelegt. Es war faszinierend, wie unterschiedlich die Farben dann an den einzelnen Damen aussahen. Das hätte ich niemals geglaubt. Rundherum gab es Informationen zu Figuren, Frisuren  Gesichtssformen, Hauttypen und und und. Die Veranstaltung war an einem Samstag und lief mit einer Mittagspause etwa 7 bis 8 Stunden. War jeden Cent mehr als wert!

     

  11. Ich war vor knapp 3 Jahren bei einer Farb- und Typberatung. Dabei zeigte sich, dass genau die Farben mein Ding sind, die ich heimlich schon immer am liebsten mochte. Irgendwer hat mich ganz früher mal auf Herbsttyp festgelegt und ich habe dann brav nach dem Schema gekauft. Nur habe ich meine Kleidung nicht gemocht. Nach der Farbberatung war mir klar, warum. Ich bin so eindeutig ein Winter... Das war echt krass. 

    Anschließend habe ich konsequent aussortiert und mich wie befreit gefühlt. Seither kann ich mich endlich in dem Farbschema ausleben, welches ich schon immer am meisten mochte. Auch mein Stoffbestand wurde bereinigt... Da war interessant, dass ich auffallend viele bis dato "verbotene" Farben gehortet hatte. 

    Jetzt macht das einfach unheimlich viel Spaß, nach und nach meine heimlichen Schätze in gern getragene Kleidung zu verwandeln. 

  12. Es ist ein tolles Gefühl, wieder ein bisschen mehr Auswahl bei der Kleidung zu haben. Ich nähe wirklich garderobenbezogen, d.h. ich überlege, welcher Schnitt in welcher Farbe zu was passt. So baut sich langsam eine Kombigarderobe auf, mit der ich mich gut angezogen fühle. 

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