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elkaS

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    Mitarbeiter der Redaktion

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  • Wohnort
    NRW
  • Interessen
    nähen?, viel lesen und ein bißchen basteln und werkeln
  • Beruf
    Ja, hab ich.

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    Juki HZL-F 600, Janome DC 4030, Babylock Evolve, Bernina 1100D, Medion NäMa, Medion Ovi

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  1. Peter, wie komme ich denn an die TABLE-Inhalte aus dem alten Forum? Ich hab nur begrenzt Zeit, würde aber gerne meine Redaktionsartikel nach und nach in Ordnung bringen. Die vom TABLE-Problem betroffenen würde ich gern zuerst machen, weil da ja nun wirklich aller Inhalt fehlt.
  2. © elkaS, Klick für GroßansichtEin Kindergeburtstag veranlasst mich in der Vorweihnachtszeit regelmäßig zu überlegen, wie man bastelinteressierte Kinder zwischen zwei Mahlzeiten beschäftigen kann, ohne dass es gleich in Kleber- und Glitzerexplosionen ausartet. Sowas hinterher zu beseitigen, habe ich nämlich keine Lust.Bei meinen Recherchen bin ich schon im letzten Jahr mal auf Bilder von Schneemännern wie diesen hier gestoßen. Da ich auch selten Lust habe, mich mit der Suche nach irgendwelchen Anleitungen rumzuplagen, hab ich mir einfach selber überlegt, wie sich das unkompliziert umsetzen lässt. (c) elkaS, Klick für Großansicht Zuerst bin ich in den Keller gegangen und habe die Kinderstrumpfhosen rausgesucht, die hier keinem mehr passen. Hier wurden Strumpfhosen so im Größenbereich 62 bis 80 viel getragen; die eignen sich gut, wenn die Puppen nicht allzu groß werden sollen. Und es gibt sie auch in dezenten Farben, die wir in den größeren Größen sehr viel seltener habe. Grundsätzlich bieten sich aber auch größere Strumpfhosen an, die ich meistens wegen Loch drin aussortieren muss, noch bevor sie zu klein werden. Dann wird die Figur halt größer. Wir brauchen ein intaktes Bein, der sonstige Zustand der Strumpfhose ist nicht so wichtig.Weiter hab ich Füllwatte, Dekogranulat, Kordel und eine weitere alte Strumpfhose für Mütze und Schal bereitgelegt. Nadel, Faden und Schere braucht man auch. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Für die Füllung erschien es mir sinnvoll, dass die unten schwerer als oben, aber gleichzeitig gut formbar wäre, damit der Schneemann stabil stehen kann. Für den unteren Teil hab ich deshalb Deko-Granulat ausgesucht. Darüber kommt Füllwatte.Den Strumpf habe ich zum ersten Befüllen in ein leeres Glas gesteckt und außen über den Rand gestülpt. So ist nichts im Weg und alles kommt dort an, wo es hin soll. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Um die runde Formung des Kopfes für die Kinder einfacher zu machen, kommt eine Styroporkugel zum Einsatz. Meine hat 4 cm Durchmesser, 6 cm wären noch besser, hab ich aber nicht da. Deswegen muss die Kugel in etwas Watte eigepackt werden. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Wenn die Füllung für den Kopf drin ist, wird oben zugenäht. Zubinden mit Kordel war mir nicht fest genug.Den überstehenden Rest Gestrick schneiden wir ein, zwei Zentimeter über der Naht ab. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Um den Körper in zwei Kugeln zu definieren, wickel ich dem Schneemann eine Kordel um den Hals.Für die Mütze habe ich aus einer der seltenen dunkleren Strumpfhosen einen Schlauch aus dem Hosenbein geschnitten. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Wenn dieser Schlauch lang genug ist, reicht es für einen schönen Umschlag an der Mütze. Oben wird die Mütze wieder mit Kordel abgebunden. In der Mütze verschwindet das Stück über der Naht stehende Strumpf. Aus dem Hosenteil der dunklen Strumpfhose habe ich einen Schal für den Schneemann ausgeschnitten. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Zum Schluss könnte man für die Augen, die Knöpfe am Bauch und den Mund kleine Perlen oder Knöpfe annähen. Aber damit die Kinder das selbst gestalten können, bekommen sie einfach Filzstifte und malen das nach ihren Wünschen auf. Ist mir schon vorgekommen, dass dann Kinder einen Schneemann mit Horrorclowngesicht gut fanden. Aber okay. Ist ja ihr Schneemann. Auch wenn ich nicht weiß, ob der bei denen zuhause dann als Weihnachtsdeko auf der Fensterbank stehen darf.
  3. Ja, das ist so, dass es nachts nur sehr zäh geht. Ich meine, das liegt daran, dass nachts die Datensicherung durchläuft.
  4. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Davon kann ich ein Lied singen. Ewige Übelkeit und Erbrechen kann sehr zermürbend sein. Wenn gar nichts hilft, scheu dich nicht, dir damit eine Überweisung ins Krankenhaus zu organisieren. Ich weiß nicht, wie das bei euch funktioniert. Aber hier war man, obwohl ich das von Arzt und Krankenhaus in Deutschland sonst gar nicht gewohnt war, immer sehr mitfühlend und hat mich ohne Diskussion für eine Woche stationär aufgenommen, um mir Vomex-Infusionen zu verpassen. Einfach nur, damit mir mal eine Woche lang nicht kotzübel war und ich normal essen konnte. Ich hatte damals überlegt, ob ich die Infusionen auch ambulant bekommen könnte. War aber nicht so einfach, so dass ich es dann doch gelassen habe.
  5. Was ich mir sonst noch vorstellen könnte: Dass manche moderne Maschinen evtl. zu wenig Wasser ziehen und sich deshalb nicht alle Farbe auflöst oder auf dem Weg durch die Maschine schon viele Rückstände sind, an denen die Farbe hängenbleibt. Wenig Wasser kann auch am gewählten Waschgang liegen. Wenn es einen extra Öko/Spar-Waschgang gibt, würde ich den für's Färben nicht nehmen. Ich weiß nicht, was die Anleitung zu den aktuellen Simplicol-Farben vorsieht. Aber bei der vorherigen Generation war es schon so, dass man einen Liter Wasser oder so über die Waschmittelschublade zugeben sollte. Bei meiner jetzigen Waschmaschine würde ich nach dem Färbewaschgang einen zusätzlichen Spülgang durchlaufen lassen, weil ich den Eindruck habe, dass die im Normalwaschgang nicht so richtig viel spült. Und direkt nach dem Färbewaschgang wird das gefärbte Zeug in einem normalen Waschgang mit Waschmittel gewaschen. Der Schaum in diesem Waschgang sollte schon keine Farbe mehr annehmen! Nach dem Färben lasse ich immer die 90 Grad-Handtuchwäsche durchlaufen, weil Handtücher bei uns nicht schön sein müssen. Ich hatte aber noch nie Farbrückstände in der Maschine, die irgendeine folgende Wäsche eingefärbt hätten.
  6. Hier Beitrag 33 fasst es ganz gut zusammen: Auszeit in der letzten Nacht ... - Seite 4 - Hobbyschneiderin 24 - Forum Achso, oben unter Nützliche Links kann man Heutige Beiträge anklicken für eine Übersicht mit schon gelesenen.
  7. SCNR Ursprünglich wollte ich nur einen Tippfehler korrigieren. Ich nehme an, das sollte nicht so sein? Was ich jedenfalls da schrieb: Mit der Neue Beiträge-Liste ist auch irgendwas anders. Ich hatte dort immer alle Threads in chronologischer Reihenfolge stehen, auch wenn ich in manchen davon schon die neuesten Beiträge gelesen hatte. Die waren dann eben nicht fett, die anderen dafür fett als ungelesen markiert. Jetzt bekomme ich über Neue Beiträge wirklich nur noch die Themen angezeigt, die ungelesene Beiträge enthalten. Die gelesenen sind nicht mehr in der Liste. Ich will nicht abstreiten, dass diese Darstellung unter dem Namen "Neue Beiträge" einer gewissen Logik folgt. Aber es gefällt mir trotzdem nicht.
  8. Den Produktnamen darfst du hier nennen. Dann müssen wir nicht raten.
  9. © elkaS, Klick für Großansicht Alle Jahre wieder stellt sich die Frage nach Mitbringseln zu Ostern bzw. deren Verpackung. Also hab ich in den letzten Tagen mal die Google-Bildersuche nach Inspirationen bemüht und bin über so blütenförmige Körbchen gestolpert. Die Idee des geformten Randes gefiel mir gut genug, um meinen Kopf zu der Frage anzustrengen, wie man das umsetzt. Das Ergebnis der Überlegungen findet ihr weiter unten. Mein fertiges Körbchen hab ich der Einfachheit halber mit Deko-Dingen befüllt, die schon da waren. Die Entstehung des Hasen und der Eier habe ich vor ein paar Jahren schon mal zum gleichen Anlass hier vorgestellt. Auf Naganos Hasen-WIP sei bei der Gelegenheit auch noch einmal verwiesen. Und wer keine Zeit mehr für genähte Osterkörbchen hat, kann sich nochmal die ganz schnelle Variante hier anschauen. Jetzt aber zu dem Körbchen. Schnitt erstellen und nähen. So geht's: (c) elkaS, Klick für Großansicht Als Ausgangsgröße habe ich ein rundes Origami-Faltpapier mit 15 cm Durchmesser genommen, weil ich das gerade da hatte. Ohne verfügbares rundes Papier muss man zu Beginn einen Kreis mit dem gewünschten Durchmesser des Körbchenbodens zeichnen; z.B. mittels eines Haushaltsgegenstandes als Schablone. Teller, Tassen und Schüsseln hat man ja meistens in verschiedenen Größen da, so dass sich irgendwas passendes findet. Oder man nimmt einen Zirkel, wenn man einen hat.Wenn man einen Zirkel benutzt hat, weiß man schon, wo der Mittelpunkt des Kreises ist. Wenn nicht, faltet man das Papier einmal Halbrund auf Halbrund und dann die Hälfte zu einem Viertel, klappt es wieder auf, markiert den Kreuzungspunkt der Faltlinien und zieht den Durchmesser einmal nach, damit es genau wird. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Dann drittelt man vom Mittelpunkt aus die Hälften des Kreises, um den Kreis zu sechsteln. Ich benutze dazu einen im Schulbedarf gängigen Winkelmesser, setze in jeder Hälfte je eine Markierung bei 60 und 120 Grad und ziehe jeweils eine Linie hindurch.(Wenn man keinen Winkelmesser zur Hand hat, kann man den Kreis auch achteln, indem man ihn dreimal faltet, zuerst zur Hälfte, dann die Hälfte zum Viertel und das Viertel zum Achtel. Die weitere Anleitung kann man auch auf diese Aufteilung anwenden, muss aber beachten, dass man dann jeweils acht Teile zuschneiden muss, nicht nur sechs.) (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Für die weitere Bearbeitung klebe ich den Kreis links auf ein DIN A4-Blatt Tonkarton. (80g-Papier geht auch, dann ist das fertige Schnittmusterteil weniger stabil.) Parallel zum Durchmesser ziehe ich durch die Endpunkte des linken und des rechten Drittels jeweils eine Linie, die ich nach rechts so weit verlängere, wie nachher ungefähr die Seitenhöhe meines Körbchens sein soll. Ich habe hier genutzt, was DIN A4 hergibt.Am Ende der Linien habe ich freihändig die Bogenkante gezeichnet, die ich für die Oberkante des Körbchens brauche. An den Ansatz des Bogens sollte man Passzeichen anbringen, die man nachher beim Zuschnitt auf den Stoff übertragen kann. Diese Zeichen markieren nämlich das genaue Ende der späteren Nähte und sind wichtig, weil das Verstürzen der Bogenkante nur dann gut funktioniert, wenn man an diesen Stellen exakt arbeitet. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Das schraffierte Teil ist unser fertiges Schnittmuster. Das schneiden wir aus. Den Rest brauchen wir nicht mehr.Stoffe kann man ganz nach Belieben einsetzen. Man muss nur darauf achten, dass das Körbchen am Ende Stand haben soll und die Stoffe entsprechend verstärken. Ich verwende hier recht dünne Baumwoll-Webware, die ich vorher mit Vlieseline H250 bebügelt habe. Volumenvlies eignet sich wahrscheinlich auch gut. Davon hatte ich aber nicht mehr genug da, deshalb musste es für dieses UWYH-Projekt H250 tun.Es folgt der Zuschnitt. Ich schneide 1 cm Nahtzugabe an. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Für die Innenseite habe ich sechs Teile aus demselben Stoff zugeschnitten, für die Außenseite sechs Teile aus drei verschiedenen Stoffen. Verstärkt habe ich sowohl den Stoff für außen als auch den für innen.Dann geht es ans Zusammensetzen. Und jetzt kommt es auf die Passzeichen an und darauf, dass man nicht über die Markierung hinaus näht. Beim Zusammenähen der Teile rechts auf rechts starte ich deshalb am Passzeichen und zähle die Stiche mit, weil ich am Nahtbeginn zur Sicherung erst vor und dann nochmal zurück und wieder vor nähe. Wenn man seine Maschine kennt, weiß man, wann man den Rückwärtsknopf loslassen muss, damit man nicht zu weit zurück näht. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Sobald die ersten beiden Teile an einer Seite verbunden sind, schneide ich an der Außenecke die Nahtzugabe ein bzw. ein Stück heraus, damit sich das Teil an der Stelle nachher gut formen lässt.Dann muss die Nahtzugabe an der spitzen Ecke auseinandergebügelt werden, bevor das nächste Teil angesetzt wird. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Für das Außenkörbchen setze ich jeweils drei Teile zusammen und nähe dann mit einer durchgehenden Naht von einem Passzeichen zum anderen die beiden Hälften rechts auf rechts zusammen. Wenn man die Hälften jeweils passend in Form drückt, geht das noch ganz gut.Schwierig wird das Ausbügeln der letzten Naht, wenn man keine irgendwie geartete Bügelhilfe hat, über die man das Körbchen drüberstülpen kann. Ich habe z.B. nur einen Bügelhandschuh. Der lässt sich aber so knicken, dass man ihn für diesen Zweck ganz gut benutzen kann. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Das Innenkörbchen setze ich ebenso zusammen, lasse aber beim Zusammensetzen der beiden Hälften eine Wendeöffnung.Dann stülpe ich die beiden Körbchen rechts auf rechts ineinander und stecke die Oberkanten mit Stecknadeln zusammen. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Zeit für den Freiarm. Abgesehen von meiner persönlichen Vorliebe für den Freiarm ist er hier auch wirklich gegenüber dem Nähfuß als sog. kleinstem Freiarm der Welt im Vorteil, weil wir hier passgenau mit dem Füßchen in die Ecke zwischen den Bögen reinnähen müssen. Da freut man sich über jeden Stofffitzel, der nicht zwischen Haube und Nähfuß den Weg und die Sicht versperrt.Ich nähe hier jeden Bogen einzeln von einem Passzeichen zum anderen, immer so, dass die Naht genau an den Verbindungsnähten der Sechstel beginnt und endet. Dafür muss man am Nahtbeginn jeweils die Nahtzugaben des gerade zu bearbeitenden Sechstels aufklappen und auf die Seite der angrenzenden Nahtzugaben legen.Natürlich nähen wir nicht über Stecknadeln, sondern ziehen die raus, bevor sie unter dem Nähfuß verschwinden. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Nachdem das rundrum geschafft ist, schneide ich wie oben schonmal an den Verbindungsnähten der Sechstel noch an den Bogenansätzen Ecken aus der Nahtzugabe. Die Nahtzugaben an den Bögen selbst schneide ich in Zentimeterabständen ein. Man kann die Nahtzugaben alternativ auch auf ein knappes Maß zurückschneiden oder sie etwas zurück- und einschneiden. Es kommt nur drauf an, dass sich die Bögen nachher gut ausformen lassen, ohne bei zu knapper Nahtzugabe auszufransen. Wobei die Gefahr des Ausfransens bei mit Einlage bebügeltem Stoff nicht so groß ist.Wenn die Nahtzugaben fertig bearbeitet sind, wendet man das Körbchen durch die noch teilweise offene Naht im Innenkörbchen. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Ich hatte die Wendeöffnung ursprünglich recht großzügig bemessen, so dass auch die Ecke, an der die Nahtzugabe ausgeschnitten werden muss, noch offen war. Das war zum Schließen der Naht von außen natürlich nicht so praktisch. Also habe ich die Öffnung vor dem Wenden noch um die Ecke herum geschlossen und die Nahtzugabe eingeschnitten. Die verbleibende kleine Öffnung hat zum Wenden auch gereicht.Jetzt formt man durch die Wendeöffnung die Bögen aus. Am besten bügelt man das alles bei der Gelegenheit bereits schön aus, bevor man die Wendeöffnung schließt. (c) elkaS, Klick für Großansicht (c) elkaS, Klick für Großansicht Schließen der Wendeöffnung für Faule mit der Maschine: Einfach an der Stelle, an der die Naht offen ist, von rechts knappkantig drübernähen. Guckt ja keiner ins Innere vom Osterkörbchen.Wer es unsichtbar haben möchte, weil man z.B. dann auch das Innere nach außen stülpen und das Körbchen beidseitig verwenden kann, näht die Wendeöffnung mit Matratzenstich von Hand zu.Alles noch mal schön über den Handschuh bügeln, die Bögen nach außen falten, fertig.Ich überlege, ob ich noch einen Tragegriff anbringe. In der Oberkante wollte ich keinen mitfassen, weil man dann die Bögen nicht mehr nach außen klappen kann. Man könnte aber durchaus einen Schlauch nähen, wenden, bügeln und den innen anbringen, aber für die Stabilität trotzdem komplett durch die Körbchenwand und von außen einen dekorativen Knopf gegennähen. Vielleicht mach ich das noch. (c) elkaS, Klick für Großansicht
  10. Für einen Rand mit Bogen und Zacken ist ein Beleg die passende Lösung, weil sich damit die Form der Kante sauber ausarbeiten lässt. Beleg in derselben Form zuschneiden wie den Oberstoff, nur spiegelverkehrt, rechts auf rechts annähen, wo erforderlich die Nahtzugaben der Innenrundungen einschneiden und die an den Ecken abschneiden, Beleg nach innen klappen und von rechts absteppen.
  11. Ich weiß nicht, ob überhaupt irgendjemand einen Stoff nur wegen des Musters als Futter nimmt. Das war ja eine reine Behauptung, die irgendwer aufgestellt hat. Für mich wär das Muster kein Grund, eine Jacke mit Jersey zu füttern. Zumal es ja wahrhaftig genug Webstoffe aus Baumwolle mit allen erdenklichen Mustern und Drucken drauf gibt, die man verwenden könnte. Für mich ist das Tragegefühl entscheidend, das das Kind damit hat, vor allem wenn es um Hosen oder leichte Jacken geht, die teilweise direkt auf der Haut getragen werden. Jersey fühlt sich halt angenehm weich an, Futterstoff nicht. Ich hab genug Kinder und Jacken, um die Erfahrung gemacht zu haben, dass normaler Futterstoff von meinen Kindern überhaupt gar nicht gemocht wird und Baumwollwebware nur wenig mehr. Und man den Kindern das Leben in diesem Punkt so angenehm gestalten kann, wie sie sich das wünschen, warum sollte man das nicht tun? Damit die Kinder es bloß nicht besser haben als wir vor dreißig Jahren? Ich hab doch keinen Nachteil davon, das Futter einzunähen, was dem Kind am liebsten ist. Wenn man die Dehnbarkeit des Futters bei der Verarbeitung berücksichtigt, ist das überhaupt gar kein Problem. Und soweit ich das überblicke, ist es auch nicht ungewöhnlich, Kindersachen mit Jersey zu füttern, auch wenn der Oberstoff weniger dehnbar ist. Was nicht zwangsläufig so sein muss, denn es gibt ja auch Singlejersey ohne Elasthananteil, bei dem sich die Dehnbarkeit sehr in Grenzen hält.
  12. Ich habe solche Sachen immer so eingefasst, dass es nur vier Stofflagen waren, also innen nur eine Lage, nicht doppelt eingeschlagen. Und dann Jerseydrücker von Prym rein. Das geht.
  13. Rausblitzen kann man z.B. verhindern, indem man Belege aus dem Oberstoff einarbeitet, an die sich das Futter anschließt. Oder indem man an den Säumen und den geraden Vorderkanten den Oberstoff mit mehr Zugabe zuschneidet und den Futterstoff mit entsprechend weniger, so dass man den Oberstoff dann ein Stück einschlägt, bevor das Futter beginnt, als angeschnittener Beleg sozusagen. Aber nicht wurscht genug, um nicht darüber herzuziehen? Gut, dass die Leute und sogar kommerzielle Hersteller, die Jacken mit Jersey füttern, nicht wissen, dass das deiner Meinung als "absoluter Jackenlaie" nach technisch gar nicht geht und das einfach machen.
  14. :rolleyes: Gut, dass die Menschen unterschiedlich sind. Auch die Kinder. Als jemand der täglich mit Kindern und ihren Vorstellungen davon, wie ihre Kleidung sein soll, zu tun hat, fallen mir 100 Gründe ein, warum ich eine Jacke (oder auch eine Hose oder sonstwas) aus Webstoff mit einem Jersey füttere. Mir reicht aber im Zweifel als Grund aus, dass das Kind das gerne möchte. Wenn ich doch ohnehin selbst nähe, kann ich das ja so machen, wie es gewünscht wird und muss dem Kind nicht was nähen, was es nicht mag.
  15. Die Aussage in dem Blog kann auch damit zusammenhängen, dass Kinderjacken gerne mit dehnbaren Jerseystoffen gefüttert werden. Wenn der Stoff für das Futter dehnbarer ist als der Außenstoff, empfiehlt es sich, die Futterjacke etwas kleiner zu nähen, weil das Futter sich im Gebrauch ausdehnen und dann größer als die Außenjacke werden könnte. Ein nicht dehnbares Steppfutter würde ich nur minimal kleiner nähen bzw. wie dark-soul schrieb, die Außenjacke eben größer, weil es sonst nicht gut ineinander passt. Da geht es aber, denke ich, um Millimeter, wenn das Steppfutter nicht gerade mit dickem Volumenvlies gearbeitet ist. Wenn du zwei zylindrische Gegenstände ineinander stecken willst, geht das ja auch nicht, wenn die genau gleich groß sind. Der innere muss einen minimal kleineren Durchmesser haben, damit es passt. Wobei ich das jetzt mit einem Steppfutter (ich versteh darunter ein mit einem Futterstoff verstepptes Vlies) nicht unbedingt machen würde. Das faltet sich ja nicht mehr so schön wie der Futterstoff alleine.
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