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fusselmieze

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About fusselmieze

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Personal Information

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    K-Town
  • Interessen
    Textiltechnik, E-Gitarre, Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen, Musikhören, Radfahren, Wandern

sonstige Angaben

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    Pfaff Tipmatic 1119 von 1985, Pfaff Select 1538

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  1. Knöpfe am liebsten vorort. Das ist aber oft sehr schwierig, weil es bestimmte Farben manchmal nur in geringer Auswahl gibt. Gerade Rot ist ganz schwer zu finden. Kommentar der (Aushilfs-)Verkäuferin: "Wer brauch schon rote Köpfe?" Da habe ich schon welche bei kleineren Stoffversendern auf Verdacht mitbestellt und in 95% der Fälle passt das dann tatsächlich. Wenn ich den Stoff dort bestelle dann hab ich auch schon gebeten das Passende z.B. an Perlmuttknöpfen dazu zu legen. Einmal habe ich welche bei einem Knopfversand bestellt und war nicht zufrieden. Das waren lackierte Perlmuttknöpfe und sie sahen aus als würde die Farbe keine zwei Wäschen überstehen. Reißverschlüsse und Garn auch am liebsten hier im Laden. Die bestellen einem auch Sachen, die sie nicht da haben. Z.B. die nicht teilbaren kurzen Reißverschlüsse passend zu den langen teilbaren für Jacken mit Taschen. Ansonsten für Reißverschlüsse: Stoff.de. Die haben echt alles in allen Farben. Aber wirklich nur wenn ich es sonst nirgendwo bekommen kann, weil mich der Laden eigentich etwas nervt.
  2. Ich kenne das als Käseleinen (obwohl Baumwolle) oder Borkenkrepp. Gruß Karin
  3. Ich knote die Jerseynudeln nur zum Ring. Enden knote ich nicht nochmal extra. Viele Grüße Karin
  4. Das ist wirklich sehr schade. Die hatten immer eine unschlagbar große Auswahl an gemusterten Jerseys. Lieferung immer unkompliziert auf Rechnung. Aber vielleicht war genau das das Problem.
  5. Ich nehme bei Jersey fast immer eine Zwillingsnadel mit 2,5mm Abstand. Bei mir geht der Zick-Zack auch nie über die ganze Breite sondern nur fast. Ich teste immer an einer Probe ob die Dehnfähigkeit hoch genug ist. Stchlänge ca. 2,7mm. Ich habe eine Pfaff 1538 und reduziere eigentlich nur die Oberfadenspannung. Nur wenn es gar nicht hinhauen will schraube ich auch notfalls an der Unterfadenspannung. Viele Grüße Karin
  6. Hallo Ulrike, gepasst haben sie ja alle, sie sahen von hinten halt nicht so schön aus. Da sie allesamt besser waren als Kaufhosen und Kaufschnitte bin ich dabei geblieben. Ich habe es irgendwann aufgegeben daran herumzubasteln und mich von meinem Perfektionswahn verabschiedet. Ich glaube bei meiner Anatomie kriegt man das nicht besser hin. Entweder es sieht gut aus (Stehhose) oder es ist bequem (Gebrauchshose). Wichtig ist für mich eigentlich nur noch, ob die selbstgenähten Hosen im Alltag funktionieren. Also ob ich gut drin laufen kann, ob ich bequem damit 8 Stunden (und länger) im Büro sitzen kann, ob sie rutschen. Beim aktuellen Schnitt habe ich festgestellt, dass die Sitzhöhe etwas hoch geraten ist und ich überlege wie ich das am besten für die nächste Hose ändere. Wahrscheinlich so wie bei Burda beschrieben: Einfach zwischen Taille und Hüfte 1cm rausschneiden. Früher hätte ich den kompletten Schnitt neu gezeichnet. Heute bin ich da eher pragmatisch. Es bringt meiner Ansicht nach nicht all zu viel zu versuchen das 100% hinzubekommen, weil jeder Stoff anders ist und sich anders verhält. Wichtig ist genug Nahtzugabe zu haben um z.B. die Schrittnaht etwas zu erhöhen oder an den Seiten was rauszulassen. Viele Grüße Karin
  7. Leider wurde ich von dem Buch enttäuscht. Ich habe es durchgeblättert und habe mich schon gefragt wo jetzt der Erkenntnisgewinn für mich sein könnte. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich mich schon lange mit Schnittkonstruktion beschäftige. Ende der 80er erfuhr ich, dass es sowas wie Müller & Sohn gibt, aber die Bücher waren unerschwinglich. In den 90ern kamen dann die Bücher von Jansen und Rüdiger auf dem Markt und die waren zwar immer noch teuer aber der Umfang an Schnitten allein im ersten Band versprachen Autonomie von dem Schnittmusterherstellern zu einem Preis, der deutlich unter dem von der Kollektion von Müller & Sohn lag. Denn Burda passte mir nicht mehr seit ich die Plusgrößen nehmen musste. Ich traute mich aber auch nicht die Nicht-Plus-Größen entsprechend zu gradieren. Dann konstruierte ich 2003 meine erste Hose nachem ich wochenlang versucht hatte eine im Laden zu finden. Die saß besser als alles was ich bis dahin an Schnitten und Konfektion anprobiert hatte. Aber die Passform der Hinterhose ließ, wie eigentlich bei den meisten Hosen, zu wünschen übrig. Alle Versuche das zu verbessern scheiterten. Ich habe allerdings wirklich eine Figur, die stark von der Norm abweicht. Ausgeprägter Po, Hohlkreuz, Reiterhosen und seit den Wechseljahren auch noch einen markanten Bauch. In den Nuller Jahren habe ich mir dann doch die Bücher von Müller & Sohn gekauft und versucht zu verstehen wie das mit der Hosenkonstruktion im Detail funktioniert. Die Ergebnisse waren kaum besser als mit Jansen & Rüdiger, aber meine Figur war mittlerweile noch schwieriger zu bekleiden als 2003 (Bauch). Seitdem habe ich viel recherchiert. Hier und anderswo im Internet und war auch schon zu der Erkenntnis gekommen Vorderteil und Rückenteil separat zu behandeln und nicht einfach die jeweilige Hälfte (Viertel) vom Taillen- und Hüftumfang abzutragen. Und insgesamt mutiger zu sein Regeln der Schnittkonstruktion zu hinterfragen und notfalls zu brechen, wenn sie nicht sinnvoll erscheinen. Wobei ich wirklich sagen muss, dass die Konstruktion von Oberteilen mit Müller und Sohn für mich tadellos funktioniert. Aber da habe ich auch eher eine Standardfigur nur mit überall ein bisschen mehr. Also keine großen Abweichungen hinsichtlich der zugrunde liegenden Proportionen. Also für Leute, die sich schon intensiv mit der Schnittkonstruktion für Plus-Größen beschäftigt haben bringt dieses Buch, meiner Ansicht nach, keinen Erkenntnisgewinn. Für Leute, die bisher nur in den kleinen, unproblematischen Größen konstruiert haben oder die erst mit Schnittkonstruktion anfangen, ist es sicher lesenswert. Ich werde es behalten, weil es auf Französisch ist und für mich eine gute Sammlung der französischen Begriffe darstellt aber schnitttechnisch hat es mich leider nicht weitergebracht. Viele Grüße und einen schönen Sonntag Karin
  8. Oh, danke für den Hinweis. Ich hab's mir gleich bestellt. Viele Grüße Karin
  9. Es hat auch was mit der Länge der versponnenen Fasern zu tun. Je länger, desto weniger pillt es weil sich die einzelnen Fasern nicht so leicht aus dem Faden lösen und insgesamt weniger Enden vorhanden sind, die rausstehen können. Bei mir pillt Jersey hauptsächlich unter den Armen und am Rücken wo der Rucksack scheuert. Karin
  10. Und die Bedienungsanleitung der Waschmaschine. Bei meiner letzten Bosch (Baujahr um die 2005) wurde extra in der Bedienungsanleitung geschrieben, dass diese Waschmaschine nicht zum Färben geeignet ist. Ich habe nur ganz selten mit Simpicol gefärbt und bei den noch älteren Maschinen nie Stress gehabt. Auch meine Schwester hat schon vor über 30 Jahren in der Waschmaschine gefärbt und keine Probleme gehabt. Ich glaube die Talsohle war mit meiner oben genannten Bosch erreicht weil man zu der Zeit das mit dem wenigen Wasser noch nicht im Griff hatte. Mit der bekam ich auch das Waschpulver nicht aus der schwarzen Wäsche bei unserem weichen Wasser. War das ein Murks.... Gruß Karin
  11. Ob Leinen fusselt oder nicht hängt wohl von der Faserlänge ab. Wenn es so fusselt wurden kurze, minderwertige Flachsfasern verarbeitet: "Für qualitativ hochwertige und langlebige Leinenstoffe müssen lange Fasern verwendet werden. Billige Leinen- stoffe sind meist aus kurzen, minderwertigen Leinenfasern hergestellt." Quelle: http://www.die-leinenweber.de/leinen-lein-flachs-wert-und-preis_2.html Ich hatte das leider auch schon bei Feinleinen für 19 Euro pro Meter. Hat gefusselt wie blöd. Ich war da auch sehr überrascht, weil ich das nicht erwartet hätte, schon gar nicht weil es von einem Versender für hochwertige Stoffe kam. Ich habe es nicht reklamiert, weil ich den Stoff dringend brauchte. Die kurzfristige Haltbarkeit scheint aber nicht beeinträchtigt zu sein. Ich habe daraus sogar eine weite Hose genäht, die ich zweimal den ganzen Tag getragen habe. Die ist immer noch tadellos. Ist aber wohl kein Teil für die Ewigkeit. Gruß Karin Hier gab es schon mal einen Thread dazu, der leider auch nicht sonderlich erhellend war: https://www.hobbyschneiderin24.net/portal/showthread.php?t=39335
  12. Ich würde auch auf jeden Fall den Hersteller informieren. Bei mir hat schon mal das Rot in so einer bunten Sockenwolle stark gefärbt aber da hatte ich kein Wollwaschmittel verwendet sondern normales. So wie immer bei Socken. Die kommen bei mir nämlich mit der restlichen Feinwäsche in die Waschmaschine. Da sagte mir die Verkäufering, dass das am falschen Waschmittel liegen könnte. Was bei mir eigentlich immer sehr gut hilft ist die verfärbte Wäsche direkt noch ein- oder zweimal zu waschen. So lange die Wäsche noch feucht ist setzt sich die Farbe noch nicht richtig fest. Das ist wie bei allen anderen Flecken. Aber gerade auf Weiß geht es oft nicht mehr ganz weg und es bleibt ein leicht gräulicher Schatten. Karin
  13. Ich hab ja Jahre lang nichts genäht wofür man Einlage bräuchte. Von Bundeinlage für Hosen mal abgesehen. Diesen Sommer habe ich mir zwei Leinenblusen genäht. Da das Leinen recht dünn war wollte ich keine 'normale' Vlieseline nehmen. Also z.B. keine H180. Im Stoffladen wurde mir dann die G785 empfohlen. Mit der habe ich leider keine guten Erfahrungen gemacht. Zum einen muss man aufpassen wie ein Schießhund, dass man dieses fludderige Zeug beim Aufbügeln nicht dehnt und zum andern läuft das Teil wo man sie aufbügelt definitv ein. Beim ersten mal dachte ich noch ich hätte die Einlage tatsächlich aus Versehen gedehnt. Auf jeden Fall fehlten so ca. 0,5 bis 0,7cm an der Länge als ich den vorderen Beleg am Saum annähen wollte. Konnte ich zum Glück irgendwie noch ausgleichen. Für die zweite Bluse hatte ich mir dann Baumwolleinlage G700 besorgt. Das wurde mir leider zu steif. Also nochmal mit der G785 versucht. Extra drauf geachtet, dass ich beim Aufbügeln die Größe einhalte und den Beleg extra 1cm länger zugeschnitten. Und was soll ich euch sagen? Den Zentimeter habe ich auch diesmal gebraucht. Jetzt habe ich für die nächste Bluse G710 hier liegen. Die ist etwas dünner, aber hier nirgendwo zu kriegen. Die muss ich extra bestellen. Wer brauch schon zwei verschieden starke Baumwolleinlagen? Bin mal gespannt. Wahrscheinlich gehe ich dazu über den Stoff vor dem Zuschneiden zu verstärken. Gruß Karin
  14. Es scheint in den USA auf engem Raum doch sehr unterschiedlich zu sein. Ich war Mitte Oktober in Cincinnati und da erlebt Downtown im Moment (für amerikansiche Verhältnisse) einen regelrechten Boom. Jede Menge Kneipen, Mikrobrauereien, schnuckelige Lädchen. Gut, es gibt in ganz Downtown nur einen herkömmlichen Supermarkt und es ist nicht ganz einfach eine Flasche Wasser zu kaufen... Dafür war Frankfort (Hauptstadt von Kentucky, 80 Meilen von Cincinnati) mit seinen 25.000 Einwohnern so tot wie hier ein Kaff mit 2500. Auch in Louisville (100 Meilen von Cincinnati) erstreckte sich die Einkaufs-'Meile' auf mehr oder weniger einen Block. Es gibt wohl noch eine Straße abseits von Downtown, aber die hatten wir nicht gefunden. Gruß Karin
  15. Das ist ja echt bitter. Leider hab ich es nie in diesen Laden geschafft. War schon über 10 Jahre nicht mehr in Mainz. Stoffe sind ein schwieriges Geschäft. Selbst wenn man nur vage Vorstellungen hat wird man oft nicht fündig. Ich z.B. nähe nicht nur just for fun sondern weil ich ein bestimmtes Kleidungstücke brauche. Ich fand es z.B. dieses Jahr sehr schwierig Stoff für eine Blusenjacke zu finden. Es sollte eine Bluse im Stil eines Oberteils eines klassischen Herrenpyjamas werden. Ich suchte etwas was nicht sooo empfindlich ist, weil ich die Bluse als Sonnenschutz im Urlaub tragen wollte. Ich hatte schon einen Stoff hier, wollte aber noch einen zweiten. Der erste war ein Leinenkrepp in türkis-weiß (weiße Kettfäden, türkise Schussfäden). Dieser Stoff war ideal und die Bluse ist super geworden. Für die zweite Bluse hätte ich mir einen schönen Druck vorstellen können oder Webkaro oder was einfarbiges mit Struktur. Aber im Endeffekt blieb wieder nur schwarzes Feinleinen. Das ist auch ok, aber eher langweilig. Ich hab noch rot und pink hier, aber weil hell und einfarbig doch eher schmutzanfällig. Ich habe eh den Eindruck dass bestimmte Stoffkategorien, die früher gängig waren, komplett verschwunden sind. So z.B. Madras-Karo mit oder ohne Seersucker-Effekt. Wenn ich hier in den Stoffladen gehe sehe ich eindeutig, dass die zusätzliche Fläche nicht den Stoffen für Erwachsene zu gute kommt sondern, dass sich die Kinder-, Jersey- und Patchwork-Abteilung vergrößert hat. Gruß Karin
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