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fusselmieze

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About fusselmieze

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Personal Information

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    K-Town
  • Interessen
    Textiltechnik, E-Gitarre, Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen, Musikhören, Radfahren, Wandern

sonstige Angaben

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    Pfaff Tipmatic 1119 von 1985, Pfaff Select 1538

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  1. Es gibt sogar traditionelle Stricktechniken wo geschnitten wird (Fair Isle Knitting). Heute sichert man das gerne mit ein bis zwei Zickzacknähten aber im Grunde ribbelt Wolle eher wenig wenn sie keine Superwash-Ausrüstung hat. Ich hätte keine Bedenken Woll-Strickstoff mit der Nähmaschine zu verarbeiten. Man kann ja kucken wie stark sich das am Rand aufribbelt wenn man dran rumzerrt. Und Walk hab ich auch schon gewaschen. Kalt in der Waschmaschine. Ich hatte vorher einen Stoffstück genommen und ein Quadrat mit 5cm Kantenlänge aufgesteppt und nach dem Waschen gemessen. Das war nachher noch genauso groß wie vorher. Im einzelnen muss man es ausprobieren. Allerdings sollte man auch bedenken, dass man Wolle wirklich selten waschen muss. Vor allem wenn man sie als Jacke trägt. Ich wasche unsere Walk- bzw. Strickjacken ca. einmal in der Saison. Auslüften und abdämpfen hilft schon sehr um Wolle aufzufrischen.
  2. So war es tatsächlich bei mir. In den Achtzigern waren 'meine' Farben mordern und ich habe sie geliebt. Royalblau, Fuchsia, Smaragdgrün, Schwarz, Rot, Weiß. Später dann dachte ich, dass mein Kleiderschrank ja wohl kaum nur schwarz, anthrazit und rot beinhalten kann und fing an mit Orange und Grasgrün zu experimentieren. Bis unsere Empfangsdame mich fragte, ob es mir nicht gut ginge, obwohl ich mich ganz gesund gefühlt habe. Da trug ich ein orangefarbenes T-Shirt. Ich bin dann wieder zu 'meinen' Farben zurück gerudert. Also 'ich strahle' war es bei mir nicht. Aber ich habe bei einer Schmalspurfarbberatung an der VHS schön sehen können, dass ich zwar kühle Farben tragen sollte, dass aber nicht alles was kühl ist auch funktioniert. So sehe ich z.B. in einem hellen Penatenpuderblau aus wie 80. Damit war klar, dass ich kein Sommer bin sondern ein Winter. Alles was grau überpudert ist lässt mich aussehen wie meine eigenen Oma. Und das konnte ich direkt bei der Farbberatung im Spiegel sehen. Ich sah auf einmal ganz müde aus und die Falten hatten tiefe Schatten. Wenn ich Orange trage habe ich einen goldenen Schimmer im Gesicht, der mich krank aussehen lässt.
  3. Ich kaufe auch nur projektbezogen nur leider kann ich nicht so schnell nähen wie mir neue Projekte einfallen... Ich nähe / stricke auch fast alles selbst. Ausnahmen: Unterwäsche, Baumwollsocken, T-Shirts mit Aufdruck, Funktionsjacken. Mode interessiert mich eher weniger. Ich hab für mich die optimalen Schnitte gefunden und die verwende ich. Hosen dürfen nicht zu eng am Bein sein und müssen eine gewisse Leibhöhe haben. Oben rum immer mit Jeansdetails (Tascheneingriffe, Sattel, aufgesetzte Taschen hinten). Bei den Farben beschränke ich mich auf eine gewisse Palette. Das hat den Vorteil, dass das allermeiste zusammen passt und ich quasi blind in den Schrank greifen kann. Wo ich allerdings schwach werde und was einer gewissen Mode unterworfen ist das sind gemusterte Stoffe. Wenn sie in mein Farbschema passen kann ich schlecht widerstehen.
  4. Knöpfe am liebsten vorort. Das ist aber oft sehr schwierig, weil es bestimmte Farben manchmal nur in geringer Auswahl gibt. Gerade Rot ist ganz schwer zu finden. Kommentar der (Aushilfs-)Verkäuferin: "Wer brauch schon rote Köpfe?" Da habe ich schon welche bei kleineren Stoffversendern auf Verdacht mitbestellt und in 95% der Fälle passt das dann tatsächlich. Wenn ich den Stoff dort bestelle dann hab ich auch schon gebeten das Passende z.B. an Perlmuttknöpfen dazu zu legen. Einmal habe ich welche bei einem Knopfversand bestellt und war nicht zufrieden. Das waren lackierte Perlmuttknöpfe und sie sahen aus als würde die Farbe keine zwei Wäschen überstehen. Reißverschlüsse und Garn auch am liebsten hier im Laden. Die bestellen einem auch Sachen, die sie nicht da haben. Z.B. die nicht teilbaren kurzen Reißverschlüsse passend zu den langen teilbaren für Jacken mit Taschen. Ansonsten für Reißverschlüsse: Stoff.de. Die haben echt alles in allen Farben. Aber wirklich nur wenn ich es sonst nirgendwo bekommen kann, weil mich der Laden eigentich etwas nervt.
  5. Ich kenne das als Käseleinen (obwohl Baumwolle) oder Borkenkrepp. Gruß Karin
  6. Ich knote die Jerseynudeln nur zum Ring. Enden knote ich nicht nochmal extra. Viele Grüße Karin
  7. Das ist wirklich sehr schade. Die hatten immer eine unschlagbar große Auswahl an gemusterten Jerseys. Lieferung immer unkompliziert auf Rechnung. Aber vielleicht war genau das das Problem.
  8. Ich nehme bei Jersey fast immer eine Zwillingsnadel mit 2,5mm Abstand. Bei mir geht der Zick-Zack auch nie über die ganze Breite sondern nur fast. Ich teste immer an einer Probe ob die Dehnfähigkeit hoch genug ist. Stchlänge ca. 2,7mm. Ich habe eine Pfaff 1538 und reduziere eigentlich nur die Oberfadenspannung. Nur wenn es gar nicht hinhauen will schraube ich auch notfalls an der Unterfadenspannung. Viele Grüße Karin
  9. Hallo Ulrike, gepasst haben sie ja alle, sie sahen von hinten halt nicht so schön aus. Da sie allesamt besser waren als Kaufhosen und Kaufschnitte bin ich dabei geblieben. Ich habe es irgendwann aufgegeben daran herumzubasteln und mich von meinem Perfektionswahn verabschiedet. Ich glaube bei meiner Anatomie kriegt man das nicht besser hin. Entweder es sieht gut aus (Stehhose) oder es ist bequem (Gebrauchshose). Wichtig ist für mich eigentlich nur noch, ob die selbstgenähten Hosen im Alltag funktionieren. Also ob ich gut drin laufen kann, ob ich bequem damit 8 Stunden (und länger) im Büro sitzen kann, ob sie rutschen. Beim aktuellen Schnitt habe ich festgestellt, dass die Sitzhöhe etwas hoch geraten ist und ich überlege wie ich das am besten für die nächste Hose ändere. Wahrscheinlich so wie bei Burda beschrieben: Einfach zwischen Taille und Hüfte 1cm rausschneiden. Früher hätte ich den kompletten Schnitt neu gezeichnet. Heute bin ich da eher pragmatisch. Es bringt meiner Ansicht nach nicht all zu viel zu versuchen das 100% hinzubekommen, weil jeder Stoff anders ist und sich anders verhält. Wichtig ist genug Nahtzugabe zu haben um z.B. die Schrittnaht etwas zu erhöhen oder an den Seiten was rauszulassen. Viele Grüße Karin
  10. Leider wurde ich von dem Buch enttäuscht. Ich habe es durchgeblättert und habe mich schon gefragt wo jetzt der Erkenntnisgewinn für mich sein könnte. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich mich schon lange mit Schnittkonstruktion beschäftige. Ende der 80er erfuhr ich, dass es sowas wie Müller & Sohn gibt, aber die Bücher waren unerschwinglich. In den 90ern kamen dann die Bücher von Jansen und Rüdiger auf dem Markt und die waren zwar immer noch teuer aber der Umfang an Schnitten allein im ersten Band versprachen Autonomie von dem Schnittmusterherstellern zu einem Preis, der deutlich unter dem von der Kollektion von Müller & Sohn lag. Denn Burda passte mir nicht mehr seit ich die Plusgrößen nehmen musste. Ich traute mich aber auch nicht die Nicht-Plus-Größen entsprechend zu gradieren. Dann konstruierte ich 2003 meine erste Hose nachem ich wochenlang versucht hatte eine im Laden zu finden. Die saß besser als alles was ich bis dahin an Schnitten und Konfektion anprobiert hatte. Aber die Passform der Hinterhose ließ, wie eigentlich bei den meisten Hosen, zu wünschen übrig. Alle Versuche das zu verbessern scheiterten. Ich habe allerdings wirklich eine Figur, die stark von der Norm abweicht. Ausgeprägter Po, Hohlkreuz, Reiterhosen und seit den Wechseljahren auch noch einen markanten Bauch. In den Nuller Jahren habe ich mir dann doch die Bücher von Müller & Sohn gekauft und versucht zu verstehen wie das mit der Hosenkonstruktion im Detail funktioniert. Die Ergebnisse waren kaum besser als mit Jansen & Rüdiger, aber meine Figur war mittlerweile noch schwieriger zu bekleiden als 2003 (Bauch). Seitdem habe ich viel recherchiert. Hier und anderswo im Internet und war auch schon zu der Erkenntnis gekommen Vorderteil und Rückenteil separat zu behandeln und nicht einfach die jeweilige Hälfte (Viertel) vom Taillen- und Hüftumfang abzutragen. Und insgesamt mutiger zu sein Regeln der Schnittkonstruktion zu hinterfragen und notfalls zu brechen, wenn sie nicht sinnvoll erscheinen. Wobei ich wirklich sagen muss, dass die Konstruktion von Oberteilen mit Müller und Sohn für mich tadellos funktioniert. Aber da habe ich auch eher eine Standardfigur nur mit überall ein bisschen mehr. Also keine großen Abweichungen hinsichtlich der zugrunde liegenden Proportionen. Also für Leute, die sich schon intensiv mit der Schnittkonstruktion für Plus-Größen beschäftigt haben bringt dieses Buch, meiner Ansicht nach, keinen Erkenntnisgewinn. Für Leute, die bisher nur in den kleinen, unproblematischen Größen konstruiert haben oder die erst mit Schnittkonstruktion anfangen, ist es sicher lesenswert. Ich werde es behalten, weil es auf Französisch ist und für mich eine gute Sammlung der französischen Begriffe darstellt aber schnitttechnisch hat es mich leider nicht weitergebracht. Viele Grüße und einen schönen Sonntag Karin
  11. Oh, danke für den Hinweis. Ich hab's mir gleich bestellt. Viele Grüße Karin
  12. Es hat auch was mit der Länge der versponnenen Fasern zu tun. Je länger, desto weniger pillt es weil sich die einzelnen Fasern nicht so leicht aus dem Faden lösen und insgesamt weniger Enden vorhanden sind, die rausstehen können. Bei mir pillt Jersey hauptsächlich unter den Armen und am Rücken wo der Rucksack scheuert. Karin
  13. Und die Bedienungsanleitung der Waschmaschine. Bei meiner letzten Bosch (Baujahr um die 2005) wurde extra in der Bedienungsanleitung geschrieben, dass diese Waschmaschine nicht zum Färben geeignet ist. Ich habe nur ganz selten mit Simpicol gefärbt und bei den noch älteren Maschinen nie Stress gehabt. Auch meine Schwester hat schon vor über 30 Jahren in der Waschmaschine gefärbt und keine Probleme gehabt. Ich glaube die Talsohle war mit meiner oben genannten Bosch erreicht weil man zu der Zeit das mit dem wenigen Wasser noch nicht im Griff hatte. Mit der bekam ich auch das Waschpulver nicht aus der schwarzen Wäsche bei unserem weichen Wasser. War das ein Murks.... Gruß Karin
  14. Ob Leinen fusselt oder nicht hängt wohl von der Faserlänge ab. Wenn es so fusselt wurden kurze, minderwertige Flachsfasern verarbeitet: "Für qualitativ hochwertige und langlebige Leinenstoffe müssen lange Fasern verwendet werden. Billige Leinen- stoffe sind meist aus kurzen, minderwertigen Leinenfasern hergestellt." Quelle: http://www.die-leinenweber.de/leinen-lein-flachs-wert-und-preis_2.html Ich hatte das leider auch schon bei Feinleinen für 19 Euro pro Meter. Hat gefusselt wie blöd. Ich war da auch sehr überrascht, weil ich das nicht erwartet hätte, schon gar nicht weil es von einem Versender für hochwertige Stoffe kam. Ich habe es nicht reklamiert, weil ich den Stoff dringend brauchte. Die kurzfristige Haltbarkeit scheint aber nicht beeinträchtigt zu sein. Ich habe daraus sogar eine weite Hose genäht, die ich zweimal den ganzen Tag getragen habe. Die ist immer noch tadellos. Ist aber wohl kein Teil für die Ewigkeit. Gruß Karin Hier gab es schon mal einen Thread dazu, der leider auch nicht sonderlich erhellend war: https://www.hobbyschneiderin24.net/portal/showthread.php?t=39335
  15. Ich würde auch auf jeden Fall den Hersteller informieren. Bei mir hat schon mal das Rot in so einer bunten Sockenwolle stark gefärbt aber da hatte ich kein Wollwaschmittel verwendet sondern normales. So wie immer bei Socken. Die kommen bei mir nämlich mit der restlichen Feinwäsche in die Waschmaschine. Da sagte mir die Verkäufering, dass das am falschen Waschmittel liegen könnte. Was bei mir eigentlich immer sehr gut hilft ist die verfärbte Wäsche direkt noch ein- oder zweimal zu waschen. So lange die Wäsche noch feucht ist setzt sich die Farbe noch nicht richtig fest. Das ist wie bei allen anderen Flecken. Aber gerade auf Weiß geht es oft nicht mehr ganz weg und es bleibt ein leicht gräulicher Schatten. Karin
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