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  1. Ja, daran erinnere ich mich auch, ich habe so ein Heft vor ein paar Jahren im Urlaub gekauft. Leider kann ich aber nicht nachsehen, wie das hiess, weil ich es seither entsorgt habe. Ich erinnere mich aber, dass es in dem Heft keine Grössentabelle gab und ich mit den Bezeichnungen S, M und L so allein nichts anfangen konnte (was dann auch den Ausschlag gegeben hat, das Heft zu entsorgen). Bee
  2. Ich hatte bei meinen immer das umgekehrte Problem, aber ich kann SiRu nur beipflichten. Am einfachsten ist es, bei Kindern die Muster nach den Umfangmassen auszusuchen und die Länge dann anzupassen. Bei meiner Tochter waren das schon mal 4-5 Grössen und mehr Unterschied, vor allem dann von Kleinkind ab aufwärts. In den meisten Fällen reichte es, die Länge einfach am Saum zuzugeben (oder in Deinem Fall wegzunehmen). Manchmal muss man die Längenänderung auch aufteilen, wenn es sonst im Armbereich oder Schritt nicht passt, aber das hängt vom Schnitt ab und war bei uns eigentlich selten nötig. Bei uns war es auch noch so, dass die Längenproportionen meiner Kinder nicht dem Schnittmusterstandard entsprachen. Die Oberkörper waren "zu kurz" und die Beine dafür "zu lang". Da denkt man bei Babies erst mal auch nicht daran und wundert sich dann, dass alle Pullis zu kurz und zu weit sind (oder zu lang und zu eng). Es lohnt sich also durchaus, Oberkörperlänge und Beinlänge auch zu messen und mit der Tabelle zu vergleichen. Bee
  3. Ach was, natürlich ist Weihnachten ursprünglich ein christliches Fest, aber es ist eben längst nicht mehr *nur* ein christliches Fest. Weihnachten ist sozusagen ein Allgemeingut geworden, und es hat sich damit verändert und für verschiedene Leute unterschiedliche Bedeutungen angenommen. Und darum kann man als Christ auch nicht mehr so ohne weiteres davon ausgehen, dass die christliche Bedeutung und alle Nuancen davon allen anderen bekannt sind. Auch in einer nominell christlichen Gesellschaft nicht. Vom christlichen Ursprung abzuleiten, dass Weihnachtsgeschenke sozusagen naturgemäss mit der Weihnachtsbotschaft Hand in Hand gehen, ist daher etwas blauäugig - zumal Weihnachtsgeschenke ja auch keine universale christliche Erscheinung sind, sondern eher lokale Tradition. Wir haben also auf der einen Seite Christen, die keine Weihnachtsgeschenke machen, und auf der anderen Nichtchristen, die welche machen. Da kann man nicht davon ausgehen, dass der Zusammenhang von Weihnachtsbotschaft und Geschenken für jeden offensichtlich ist! Bei uns gab's die Schuhkartonaktion damals auch, ist aber schon eine Weile her. Das erste Mal haben wir uns daran beteiligt - es war ausdrücklich verboten, Bücher/Schriften irgendwelcher Art beizulegen (wohl um nicht in lokale Fettnäpfchen zu tappen). Als ich dann hinterher von den missionierenden Broschüren erfuhr, hat mir das auch einen schalen Nachgeschmack hinterlassen, und bei Folgeaktionen haben wir uns nicht mehr beteiligt. (Wobei ich jetzt auch nicht denke, dass die Pamphlete grossen Schaden anrichten. Die Bücher, die meine religiöse Grosstante mir zu Weihnachten geschenkt hat, habe ich zwar gern gelesen, aber zum Glauben haben sie mich nicht geführt. Aber ich mag nicht, dass mit meiner Hilfe und ohne mein Wissen missioniert wird. Das gehört sich nicht - da bin ich bei Belippt, man sollte sich diese Information nicht durch eigene Recherchen zusammensuchen müssen. Schreibt das gleich mit in den Flyer, der von den Schulen ausgehändigt wird, und dann kann jeder selber entscheiden, ob er unter diesen Umständen mitmachen will. Wenn ich für Brot für Brüder oder das Fastenopfer spende, dann weiss ich, dass das Geld via eine Kirche fliesst. Bei der Schuhkartonaktion war der religiöse Hintergrund zumindest bei uns damals nicht offensichtlich.) Bee
  4. Wie wäre es mit einem Disappearing Nine Patch? Der eignet sich gut, um kleinere Mengen Stoff mit zugekaufter Meterware zu strecken, und je nach Platzierung der Stoffe kann man ganz unterschiedliche Effekte erzielen. Bee
  5. Ich kann Dich nur ermutigen, Dir eine Schürze aus dem für Dich erhältlichen Material zu nähen, auch wenn das vielleicht nicht 100% dem entsprechen sollte, was man in einer Trachtengegend möglicherweise erwarten würde. Solange Du nicht ins Geschmacklose abgleitest, und das tust Du ja nicht, ist doch alles ok. So arg aufwändig ist das Schürzennähen nicht, und dann hast Du mal was. Wenn Dir dann später ein anderer Stoff über den Weg läuft, der Dir noch besser gefällt oder authentischer ist oder was weiss ich, dann machst Du Dir eben eine zweite Schürze. Es spricht ja nichts dagegen, mehrere farblich und im Stil unterschiedliche Schürzen zu haben. Ich habe mich jahrelang mit der "traditionellen" Schürze begnügt, die ich mit meinem klassischen Dirndl mitgekauft hatte. Und irgendwann mal habe ich mir halt aus dem, was ich hier vor Ort bekommen kann, eine zweite genäht. Die ist nicht ganz so klassisch, der Stoff ist glatter, das Muster würde vermutlich genauerer Inspektion nicht standhalten (obwohl es durchaus ein Streifen-Blümchenmuster ist), und in einem Trachtengebiet würde vielleicht jemand darüber die Stirn runzeln. Ich lebe aber nicht in einem Trachtengebiet, der "Stilbruch" fällt niemandem auf, und das Dirndl hat mit der anderen Schürze gleich eine ganz andere Wirkung. Mir ist viel wichtiger, dass ich es überhaupt trage, als dass jede meiner Schürzen ganz genau traditionellen Vorstellungen genügt. Im übrigen hat gerade die Tostmann in ihrem Dirndlbuch durchaus Kombinationen, wo Schürze und Rock sehr ähnlich gemustert sind. Ist das fad? Vielleicht, aber mir wäre eine fade Schürze zum Anfangen lieber als eine total ausgefallene. Und die andere kommt dann bei anderer Gelegenheit. Bee
  6. Zur Passform kann ich noch nichts sagen, aber die Knopfleiste ist seeeehr breit, die muss ich noch ändern. Im Moment ruht das Projekt bei mir. Der Auftraggeber wünscht einen etwas speziellen Kragen, an dem ich noch herumtüftle. Bee
  7. Ich habe gerade dieses hier in Arbeit. Das ist schon sehr schmal geschnitten, aber es hat Abnäher, die man nicht zu nähen braucht, dann wird es auch etwas weiter. Modell A ist mit Abnähern vorn und hinten, Modell C nur mit Abnähern hinten - die Schnittteile für beide sind aber identisch, nur näht man beim einen Modell den Abnäher zu und beim anderen lässt man es bleiben. Das wäre ja auch bei einem anderen Schnitt eine Möglichkeit. Burda 7045 scheint nach dem gleichen Prinzip zu verfahren. Und dann gäbe es noch den Vogue 8759 mit langem oder kurzem Arm. Bee
  8. So, jetzt habe ich mich bei Sew Magazine mal angemeldet, damit ich mir das genauer ansehen kann. Zum Vergleich habe ich mir die Pussybow Blouse angeschaut, die sowohl bei den Sewing Patterns als auch bei den Templates zu finden ist. Der Unterschied besteht darin, dass der Download unter Templates nur das Schnittmuster enthält, unter Sewing Patterns hingegen ist auch die Anleitung dabei, so wie sie im Heft abgedruckt ist. Die Schnittmuster, die unter Templates verfügbar sind, setzen also den Besitz des Heftes voraus, diejenigen unter Sewing Patterns sind in sich vollständig mit Anleitung. So ganz nebenbei habe ich beim Blättern in meinen alten Sew Mag Heften auch welche mit beigelegtem Schnittmusterbogen gefunden. Im Heft steht dazu jeweils "Use your free pattern sheet...." Bee
  9. Nein, es sind dort auch Muster für Blusen, Kleider, Röcke. Und die Nahtzugaben sind bereits enthalten. Dafür finden sich bei den Sewing Patterns auch Dinge wie Topflappen und bestickte Servietten. Die Unterscheidung zwischen den beiden Kategorien ist wirklich unklar. Bee
  10. Ja, deshalb finde ich es auch etwas seltsam, dass in besagtem Heft auch Schnittmuster für Kleidung damit bezeichnet werden. Vielleicht soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass nicht das "richtige" beigelegte Einzelschnittmuster gemeint ist, sondern das auf dem Bogen abgedruckte Muster. Ich sehe gerade, dass die Online-Schnittmuster des Sew Magazines auch als "Templates" bezeichnet werden, auch wenn es sich um Schnittmuster für Kleidung handelt. Und um die Sache noch ganz kompliziert zu machen, gibt es auf deren Webseite sowohl "Sewing Patterns" als auch "Templates", beide können sowohl für Kleidung als auch für andere genähte Dinge sein, und manche Modelle sind sogar identisch in beiden Kategorien zu finden... Die "Sewing Bee Pussybow Blouse" etwa. Bee
  11. In UK gibt's neben den erwähnten noch Love Sewing und Sewing World. Keins von beiden ist vergleichbar mit der Burda. Love Sewing wie auch das oben schon erwähnte Sew Magazine enthalten jeden Monat einen Einzelschnitt verschiedener Hersteller, der liegt dem Heft bei und ist verpackt wie ein normaler Einzelschnitt. Love Sewing enthält auch einen Schnittmusterbogen mit einem zusätzlichen Schnittmuster und Vorlagen für diverse im Heft vorgestellte Projekte (Taschen, Kissen und sowas). Diesen Monat zum Beispiel ist es ein simples T-Shirt für Kinder, das auf dem Bogen abgedruckt ist. In der Anleitung wird nirgends erwähnt, wie man das Muster vom Bogen abpaust, soviel wird vorausgesetzt. Das Muster wird in der Anleitung überhaupt nicht erwähnt, es steht einfach: "use your free template". Dass sich das auf dem beigelegten Bogen befindet, wird nicht extra erwähnt. In einer anderen Ausgabe gibt es ein Kleid, da steht in der Anleitung: "Using the pattern, cut out the appropriate fabric pieces..." Sew Magazine enthält keinen Schnittmusterbogen, aber es gibt Schnitte zum Herunterladen, und das steht dann in der Anleitung: "Visit sewmag.co.uk to download and print the pattern. Piece together then trace the pattern pieces and cut out." Mit anderen Worten, ein Schnittmuster ist ein "pattern", egal in welcher Form es daherkommt. Allenfalls noch ein "template" (wobei ich persönlich das eher als unübliche Bezeichnung empfinde, auch wenn es so im Heft steht). Bee
  12. Nicht zu vergessen die Kurzgeschichte, den Rezeptteil und das Kreuzworträtsel... (Ich hab da gerade einen Stapel aus den 70ern liegen.) (Allerdings ist es tatsächlich so, dass in den alten Heften die Modelle erkennbar fotografiert wurden. Bei den meisten Modellen sieht man die relevanten Details auf den ersten Blick, ohne erst eine Zeichnung bemühen zu müssen.) Bee
  13. Was ein fat quarter ist, haben meine Vorschreiberinnen ja schon erklärt. Es gibt davon allerdings zwei Varianten: ursprünglich wurde ein yard geviertelt. In Europa/UK bezieht man sich allerdings oft auf einen Meter, was ja dann ein bisschen grösser ist. Für beides ist die Bezeichnung fat quarter üblich. "Fat 1/4 yard" gibt dir also lediglich an, welche Grundeinheit da geviertelt wird. (Wobei es in diesem Fall ja auch nichts ausmacht, wenn du stattdessen einen fat 1/4 metre hättest - umgekehrt kann dir natürlich Stoff fehlen, wenn die Anleitung von 1/4 metre ausgeht und du 1/4 yard hat.) Bee
  14. Das hat was. So ein Buch ist ja doch etwas sehr persönliches, und wer weiss, ob sie das mit anderer Leute Klischees verziert haben möchte? Andererseits ist so rein schwarz vielleicht nicht so einladend. Ich würde wohl als "Verpackung" eine abnehmbare Buchhülle aus einem hübschen Stoff nähen, dann kann Deine Tochter selber entscheiden, wie sie das Buch haben möchte. (Und wenn es meine Tochter wäre, würde ich die Finger von Union Jacks, Big Bens und Telefonkabinen lassen und stattdessen eher einen Stoff wählen, der zu ihr passt und sie an zuhause erinnert. Mit dem "typisch Englischen" wird sie sowieso unweigerlich auf Schritt und Tritt konfrontiert. Je nach Temperament wird sie da unter Umständen froh sein, ab und zu etwas Vertrautes zur Hand nehmen zu können.) Bee
  15. Ich finde den Artikel amüsant und nicht ganz unberechtigt. Etwas überzeichnet halt, aber als Kolumne darf er das meiner Meinung nach auch sein. Von daher bin ich eher erstaunt darüber, dass sich so viele Leute so arg angegriffen fühlen. Bee
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