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Tiffany Wee

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  1. Wie brav die Zuschauer sitzenbleiben wie haben die das bloß ausgehalten, nicht aufspringen und lostanzen zu dürfen?! Mein aktuelles Projekt ist Reststoffverwertung: ein Top nach dem Burda-Kleid-Schnitt in meinem WIP. Nach so viel "Slow-sewing" freue ich mich, es einfach runternähen zu können, weil ich weiß, dass es passen wird (danke nochmal an die Anpassungshelferinnen!).
  2. Danke für eure netten Worte! Das Kleid ist im Prinzip fertig. (Die Hüftfalten kommen von der Form der Puppe.) von links: Wenn ich etwas Größeres oder Neues genäht habe, fasse ich am Ende immer für mich zusammen, was ich dabei gelernt habe. Also, was habe ich (bis jetzt) bei diesem Kleid gelernt? Ich habe zum ersten Mal Chiffon vernäht. Fazit: Ist machbar, erfordert viel Zeit und Geduld, nix "für nebenbei" (hatte ich aber auch nicht erwartet). Die Methode der doppellagigen Verarbeitung hat funktioniert. Wichtig war, bei allen Teilen Futter und Chiffon direkt als eine Lage zuzuschneiden und aufeinander zu heften, sonst hätte ich die Seitennähte niemals hinbekommen. Man kann überhaupt nicht zu viel heften Französische Nähte: beim nächsten Mal sollte ich es mit einer breiteren NZ versuchen. Die 5mm waren teilweise sehr fummelig. Ich habe noch nie so viel Wert auf die Innenseite eines Kleidungsstücks gelegt und bin überrascht, wie sehr mir die linke Seite gefällt. Die ganze Handnäherei hat sich gelohnt, auch wenn das sicher nicht mein Standard wird. Aber vielleicht manchmal... Das Schnittmuster gefällt mir und ich werde es sicher nochmal für ein Top oder ein Sommerkleid verwenden. Ganz lieben Dank nochmal für eure Hilfe bei der Anpassung! Ein WIP macht Spaß und ist tatsächlich eine Motivationshilfe. Und Bilder einfügen kann ich jetzt auch. Ich weiß noch nicht recht, ob ich wirklich schon fertig bin mit dem Kleid Für mich fehlt da noch was. Eine Blume aus den Stoffresten vielleicht. Oder was Gesticktes? Ich würde gerne mal probieren, etwas mit Perlen zu besticken...?
  3. Bei mir ist völlig die Luft raus. Wie bei allen anderen sind Job und Familie im Ausnahmezustand und wir wuseln uns so durch. Ich habe am Kleid weitergemacht, damit es fertig wird, aber eigentlich macht es mich nur traurig. Ich werde es nicht tragen können; die Veranstaltung, für die es gedacht war und wo ich ausnahmsweise mal keinen Arbeitstermin hatte, wurde -zu Recht- verschoben. Den Alternativtermin kann ich nicht wahrnehmen, da meine Arbeitszeiten damit kollidieren. Wie immer. Ich weiß, es ist egoistisch und lächerlich wegen einer ausgefallenen Veranstaltung traurig zu sein, aber ist halt so. Erkenntnis: Es lohnt sich, das Schrägband zur Ausschnittversäuberung anzuheften statt zu stecken, das Nähen ist dann entspannter. weitere Erkenntnis: beim Nähen von 4 zickigen Stofflagen mit Tendenz zum Wellen bei 5mm NZ ist ein Pfriem zum Festhalten hilfreich damit die Nahtzugaben liegen wie sie sollen, habe ich sie erst gebügelt und festgesteckt dann möglichst unauffällig angenäht fertig rechte Seite Rest folgt.
  4. Der Ausschnitt ist fertig: Doppelt gelegtes Schrägband mit den offenen Seiten nach innen auf die Ausschnittkante gesteppt, dabei die Spitze noch offen gelassen Festgestellt, dass ich beim Zusammennähen des Schrägbands (mal wieder) nicht die Mitte getroffen habe. Der rote Faden wäre die Mitte gewesen. Naht beendet, NZ zurückgeschnitten und Ecken der Zugabe an der Ausschnittspitze aus dem Weg gebügelt gefühlt 10km Schrägband mit dem Futter verbunden, dabei mehrfach die Sinnfrage gestellt von außen Ich freu mich schon auf die Armausschnitte aber bin froh, dass der Ausschnitt fertig ist.
  5. Es ist tatsächlich kein "gerollter" Saum gemeint, sondern ein "Minisaum", das ist schon richtig so. Dafür geht dieser hier auch ohne Rollsaumfuß. Du kannst auch erst 6mm von der Außenkante entfernt eine Hilfsnaht machen und die dann als Markierung für das Umschlagen der zweiten 6mm nutzen. Von der rechten Seite aus ist diese Naht nicht zu sehen.
  6. ...und die Schulternähte: 5mm breite Naht, danach Zugaben auseinanderbügeln VT und RT aufeinanderbügeln und 1 cm Naht Nach dem Bügeln sieht es jetzt so aus:
  7. Vielen Dank für die lieben Rückmeldungen! Ihr motiviert mich zum Durchhalten. @stoffmadame: ja, meine sind auch von Prym. Hätte da eigentlich andere Qualität erwartet... Heute habe ich nicht allzuviel geschafft: Stütznähte am Ausschnitt. Habe neulich einen Podcast über "delicate fabrics" gehört und nach dieser Anregung ganz brav die Stütznaht jeweils von der Schulter bis zur Ausschnittmitte gemacht: Die Abnäher am Rückenteil genäht:
  8. Vorder- und Rückenteil müssen vor den Zusammennähen ebenfalls gesäumt werden. Da der Chiffon hier mit Futter unterlegt ist, ging das Bügeln deutlich besser: Erkenntnis: Wenn man so einen Saum gebügelt hat, ist es hilfreich, ihn beim Auskühlen mit einem dicken Buch zu beschweren. Auch wenn man hinterher das Gartenlexikon sucht... Ich wollte keine sichtbare Saumnaht. Also das Ganze von Hand: 1 Saum fertig. Ommm...Geduld ist eine Tugend....
  9. Es geht langsam voran. Sehr langsam. Locker und optimistisch drauflos nähen fällt mir echt schwer. Sobald ich mir bei irgendwas nicht 100% sicher bin, schiebe ich es vor mir her Heute habe ich mich aber aufgerafft, mit Stoffresten rumprobiert und endlich entschieden, wie ich die Ausschnitte verarbeiten möchte. Vorher geht es aber noch mit Heften und Säumen weiter: Die Godets haben schon im Lauf der Woche ihre Rollsäume bekommen und weil sie doppellagig werden, musste ich je zwei Godets aneinanderheften. Auch über eine Stütznaht habe ich nachgedacht, aber ich denke, die Heftstiche erfüllen eine ähnliche Funktion. Für dieses Kleid hatte ich mir extra superfeine Stecknadeln besorgt. Hat ja toll funktioniert:
  10. Der gleiche Schnitt an verschiedenen Personen, finde ich spannend und lese auch mit
  11. Papierstreifen entfernen- seltsamerweise hält diese eingebügelte Falte, im Gegensatz zu allen, was ich vorher versucht habe: In den Rollsaumfuß fummeln und im Zeit.lupen.tempo nähen und hoffen und nicht daran denken, dass es schiefgehen könnte Und dann sieht es am Ende so aus: Das geht sicher noch besser, aber ich kann erstmal damit leben. Jetzt sind es nur noch 7 Rollsaumnähte...ich glaube danach brauche ich Urlaub...
  12. Ich konnte 4 Godets ausschneiden, auf denen die Verfärbungen nicht auffallen. Habe mich sehr gefreut und total motiviert kleine Papierstücke für Nahtanfänge und -enden und Papierstreifen für Nähte mit einlagigem Chiffon bereitgestellt: Und ab da wurde es ausgesprochen unentspannt... Die Godets sollen einen Rollsaum im Sinne eines ganz schmalen umgeklappten und gesteppten Saums bekommen; den Einsatz der Overlock möchte ich vermeiden. Der Chiffon hatte da allerdings eine ganz eigene Meinung zu und verweigerte hartnäckig das Umbügeln der Stoffkante Leider kann ich ohne umgebügelte Stoffkante keinen Rollsaum mit der Nähma produzieren...nicht mit und nicht ohne Stütznaht...ich hab's versucht...also old school und Rollsaum mit der Hand nähen...tolle Idee, aber mit diesem Stoff ein noch größeres Desaster. Zum Glück habe ich diese Experimente an Stoffresten gemacht. Dann fand sich erstaunlicherweise doch noch eine Lösung, ich habe vorher wohl auf der Leitung gestanden: Seidenpapierstreifen unter den Stoff legen und Stütznaht 5mm von der Kante entfernt nähen Danach den Papierstreifen umklappen und bügeln (den hatte ich vorher bei den Fehlversuchen immer entfernt oder weggelassen- wie doof kann Frau sein?)
  13. Am Wochenende kamen mir die Arbeit und der Garten in die Quere Dafür konnte ich heute ein bisschen weitermachen und zuschneiden. Den ersten Schock gab es gleich beim Stoff hinlegen: Der Chiffon hat Flecken, er ist unregelmäßig gefärbt. Von einer Stelle wusste ich, aber nun habe ich noch weitere entdeckt Ob jetzt noch der Stoff reicht? Schließlich habe ich zumindest eine Stelle gefunden, aus der sich Vorher- und Rückenteil fleckfrei zuschneiden lassen. Das Futter wird normal im Längsfadenlauf zugeschnitten, aber der Chiffon muss wegen des Ombre-Effekts quer zugeschnitten werden. Damit beide Stoffe so liegen wie sie sollen, habe ich die Futter-Webkante zunächst an der Längsseite der Matte ausgerichtet und mit Malerkrepp fixiert: Danach kam der Chiffon darüber und wurde an der Querseite der Matte mit Gewichten fixiert- davon habe ich kein Foto gemacht. Zum Zuschneiden habe ich so weit wie möglich den Rollschneider benutzt und das Atmen eingestellt... ...dann sehr vorsichtig die Folie entfernt, den Rand mit Nadeln gesteckt und danach das Futter rundherum mit Nadel und Faden am Oberstoff festgeheftet: Jetzt bleibt der Stoff wo er soll und ich hoffe, dass dies das Nähen erleichtert. Dieses Futter war auf jeden Fall die richtige Wahl, das andere wäre zu instabil gewesen. So fühlt es sich genau richtig an. Hoffentlich bleibt das auch so, wenn die Teile zusammengenäht sind. Jetzt muss ich noch den Rest zuschneiden. Für die Seitenteile hoffe ich unbefleckte Stücke zu finden. Bei den Godets muss ich mit den Flecken leben. Die Godets werden aber zweilagig nur aus dem Chiffon gemacht und ich hoffe, dass die unregelmäßige Färbung durch die Wellen und die durchscheinende zweite Chiffonlage nicht zu erkennen ist. Bei den Schrägbandstreifen zur Versäuberung der Hals- und Armausschnitte dürften die Flecken ebenfalls egal sein.
  14. Ich habe mich für ein Venezia-Futter entschieden, da mir der Fall des Chiffons darauf am besten gefällt. Die Alternative war ein Viskose-Futter, das ich erst nehmen wollte, weil es ganz weich fällt. Der Chiffon blieb aber etwas daran haften und mir war es dann insgesamt auch zu labbrig. Leider geht es hier jetzt etwas langsamer weiter. Meine freien Tage sind vorbei, die Kinder haben wieder Schule und damit bleibt wenig Zeit zum Nähen. Heute habe ich die Schnittmusterteile vom Vorderteil-und Rückenteil nochmal so kopiert, dass ich sie einlagig zuschneiden kann und nicht in den Stoffbruch legen muss: Das mache ich nicht grundsätzlich, weil man m.E. so auch Gefahr laufen kann, unpräzise zu werden. Für dieses Projekt verspreche ich mir davon, dass ich den Farbverlauf besser parallel halten sowie ein Verziehen des Chiffons vermeiden kann. Außerdem plane ich, kein separates Futterkleid anzufertigen, sondern Oberstoff und Futter als eine Lage zu verarbeiten. Ob ich Oberstoff und Futter direkt doppellagig zuschneiden kann, muss ich noch austesten. Falls ich das so mache, benötige ich die Schnittteile auf jeden Fall ohne Stoffbruch. Auch hier ist der Plan, durch das Futter als Unterlage ein Verziehen des Chiffons zu vermeiden und die Teile leichter verarbeiten zu können. Eine Arbeitsersparnis wäre das nur bedingt, da ich Oberstoff und Futter in jedem Schnittteil vor der Weiterverarbeitung zusammenheften muss. Für die Godets habe ich erstmal kein Futter geplant (oder nur ein ganz kurzes).
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