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Toque

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  1. Tipp: Isabel De Nyse Conover, A complete course in dressmaking, New York 1922. Umfasst 12 Bändchen ("Lessons"), das letzte heißt: Men's Clothes ("How to tailor men's shirts, nightshirts, pajamas, bath robes and drawers. Making neckbands, cuffs, soft collars and neckties explained in detail. Learn to make men's clothes a man's way) und ist hier: A complete course in dressmaking : Conover, Isabel De Nyse. [from old catalog] : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive herunterladbar, Gruß, Toque
  2. Ja, es ist im gewöhnlichen Buchhandel vergriffen. Vielleicht kannst du es aber antiquarisch kaufen. Ich habe es mir vor ein paar Jahren in einer Bibliothek ausgeliehen (Fernleihe). Einige Bibliotheken in Deutschland haben es, mein Exemplar kam aus der Stadtbibliothek Münster. Gruß, Toque
  3. Lesetipp: Erich Görner: Pelze nähen am Feierabend. Verlagshaus Reutlingen Oertel und Spörer, ISBN 3-88627-036-X Darin geht es hauptsächlich um Kaninchenfell, aber die vorgestellten Werkzeuge, Nähte, Nähtechniken etc. sind sicher auch für Nerz brauchbar. Gruß, Toque
  4. Ob der Stoff gewebt oder gewirkt ist, lässt sich ja schon durch scharfes Hinschauen leicht feststellen. Da ausnahmslos alles, was mir in den letzten Jahren in diversen Läden (online und offline) als "Kochwolle" und "Walkloden" begegnet ist, gewirkt war, tippe ich auch in Deinem Fall eher auf gewirkt, nicht gewebt. Jedenfalls ist es ein schönes Material. Umso mehr, wenn es reine Wolle ist. Gutes Gelingen! Gruß, Toque
  5. Ich habe eine ärmel- und verschlusslose warme Weste aus einem ziemlich dicken und festen, aber immerhin leicht dehnbaren gewirkten Walkstoff für das Rückenteil und dünnerem Jersey (damit es nicht zu warm wird) für das Vorderteil (beides reine Wolle) genäht und bin damit sehr zufrieden. Sie sitzt wie gewünscht körpernah, lässt sich aber gut an- und ausziehen. Wenn ich auch für das Vorderteil den Walkstoff genommen hätte, hätte ich sie etwas weiter gemacht. Sie hält die Form gut. Mein Fazit: nur zu! Gruß, Toque
  6. Dass man beim Maßnehmen nur Unterhose und BH tragen soll. Es geht in dem Kapitel aber nicht um das Anpassen eines konkreten Kleidungsstücks. Gruß, Toque
  7. "Labberig" würd ich beim Stoßband nicht grad sagen, "dünn" vielleicht eher. Jedenfalls ist es fest und robust. Es hat eine verdickte Kante (ähnlich wie bei einem Paspelband), die soll unten am Hosenbein etwas rausgucken, damit das Band seinen Zweck ("Hosenschonerband") erfüllt. Es ist auch schmaler als das Schweißband in Mützen und Hüten. (BBs Schweißbänder waren wieder was anderes, auch wenn sie genauso hießen.) Übliche Webart wohl Köperbindung, Material heutzutage Polyester wegen der Robustheit, früher vermutlich Baumwolle. Stabilität und Stand hängen nicht nur von der Webart (Leinwandbindung, Köperbindung ...) ab, sondern auch vom Material (Baumwolle, Wolle, Viskose ...), vom Garn (dick, dünn, wie stark gedreht ...) und wahrscheinlich von einigem mehr. Das ist ein weites Feld. Mit Baumwollripsband als Schweißband für die Mützen machst du bestimmt nichts verkehrt. Stoßband unten an die Buxe, fertig. Gruß, Toque
  8. Ich würde Ripsband nehmen, und zwar Baumwollripsband, denn das Band soll Schweiß aufnehmen (man nennt es ja auch Schweißband), und das kann Baumwolle besser als Polyamid und Viskose. Insofern lagst du mit Köperband aus Baumwolle gar nicht so falsch. Stoßband ist was für Hosen, es schont den Saum an den Hosenbeinen. Gruß, Toque
  9. Ja, im Winter trägst du vielleicht auch dickere Strümpfe und Unterwäsche, da muss der Rock doch etwas loser sitzen. Und ein Bäuchlein zeichnet sich in einem engeren Rock ja mehr ab, das will man doch auch nicht so gern haben. Gruß, Toque
  10. Haifa, "jetzt"?? Das hättest du doch ohne Mühe schon früher machen können (nach dem Heften), gerade weil du das hintere Bundteil selbst gezeichnet und dann den ganzen Bund noch mal geändert (schmaler gemacht) hast. Na ja, besser etwas zu weit als zu eng, finde ich. Hast du dich in dem Rock bewegt, auch mal hingesetzt? Ich frage deshalb, weil du ihn ja länger gemacht hast als das LMB-Original, aber die Schlitze scheinen mir so lang/kurz wie dort. Wird schon werden, schmeiß bloß nicht hin! Gruß, Toque PS: Du schreibst von "trennen" – was trennst du denn jetzt? Ich würde nur die Nahtzugaben, die im Bund liegen, gestuft zurückschneiden.
  11. Haifa, ich habe dir geschrieben, was ich, eine einfache Hobbynäherin mit drei oder vier einfachen Nähbüchern, machen würde. Andere machen es anders. Es gibt nicht die eine einzig mögliche Methode. Die Nahtzugaben am Bund liegen doch alle innen und sind dadurch geschützt, ich hätte sie nicht versäubert (auch dann nicht, wenn ich eine Ovi hätte). Denn durch die Ovi-Versäuberung wird alles dicker – mich würde das stören. Und wenn du von außen knapp absteppst, dann bildet diese Naht auch einen Schutz vor dem Ausfransen, das du befürchtest. An welche Anleitung du dich halten willst, musst du entscheiden. Gruß, Toque
  12. O, du bist ja schon richtig weit, Futter schon dran/drin! Mein Mann würde sagen: "Und, wo liggt Prrroblema?" Ich als einfache Hobbytante würde die Nahtzugaben gestuft zurückschneiden, ordentlich bügeln (alle Nahtzugaben in den Bund bügeln; die Abnäher würde ich übrigens auch bügeln), das innere Bundteil mit dem Futter nach innen in den Rock ziehen, die obere Bundkante von außen absteppen und die Bundansatznaht ebenfalls, durch alle Schichten. (Bundaußenteil und Bundinnenteil sind bei dir jetzt ja nur an der Oberkante miteinander verbunden.) So würde ich das machen; Profis machen es wahrscheinlich anders. Wenn du den Saum fertigstellst, achte darauf, dass die Schlitzbelege nicht unten rausgucken; auf den Fotos sieht es ein bisschen so aus. Gruß, Toque
  13. Haifa, im "Alles selbst genäht" sind der gerade Taillenbund und der Formbund usw. doch ausführlich beschrieben. Auch wenn dein Bund nicht ganz genau so aussieht wie dort auf den Zeichnungen, können sie dir doch als Richtschnur dienen. Es gibt außerdem kein Gesetz, dass ein Bund so und nur so angenäht werden muss. Zeig doch noch mal ein Foto. Wie sieht es mit dem Futter aus? Das musst du ja auch irgendwie am Bund befestigen. Gruß, Toque
  14. Ich meine inzwischen hauptsächlich: "Fliege? Ach du kriegst die Motten!":suff:
  15. Haifa, es kann natürlich sein, dass in deiner Ausgabe von "Alles selbst genäht" die Handfliege und die Maschinenfliege überhaupt nicht vorkommen (Fliegen gelten als altmodisch – und Handnähen ist offenbar total aus der Mode). Es kann auch sein, dass sie an anderer Stelle vorkommen. Ich habe halt die Ausgabe von 1977 und kann nur dort gucken. Entweder du blätterst deine Ausgabe selbst durch, oder du wartest, ob sich hier jemand meldet, der dieselbe Ausgabe hat wie du und dir das Durchblättern abnimmt. In der Zeit kannst du ja schon mal das Futter nähen ... Gruß, Toque :ohnmacht:
  16. In meiner Ausgabe (1977) ist die handgestochene Fliege auf S. 130, eine "Maschinenfliege" auf S. 139. Eine solche Fliege wird auf der rechten Seite gemacht, man soll sie sehen, deshalb muss sie ordentlich sein, und dafür muss man üben. Sie ist aber nicht obligatorisch, du kannst die Enden auch anders sichern (kleiner Garnriegel z. B., steht ebenfalls im "Alles selbst genäht" und garantiert in jedem anderen Nähbuch auch). Du hast doch mal einen Faltenrock für deine Mutter genäht, da hast du die Falten/Nahtenden doch auch irgendwie gesichert, oder? Gruß, Toque
  17. Handgestickte Fliegen sind schick und nützlich, aber man muss sie m. E. ein bisschen üben, damit sie gut aussehen (wie handgestochene Knopflöcher). Ich würde am Nahtende/Schlitzanfang einfach mit der Hand ein paar kleine Vorstiche "auf der Stelle" machen. Geht mit der Maschine wahrscheinlich auch (wie, weiß ich nicht, ich nähe nur per Hand). Gruß, Toque
  18. Haifa, das kann ich nicht wissen, niemand außer Dir kann das wissen. Es gibt doch ganz unterschiedliche Einlagen! Du könntest es ja erst mal auf einem Stoffrestchen ausprobieren. Unbedingt nötig ist die ganze Aktion aber sowieso nicht. Du kannst den Rock auch ohne Schlitzverstärkung fertigstellen. Solltest du später feststellen, dass die Schlitzkanten sich ausdehnen, kannst du sie immer noch mit einem Bändchen (von Hand einnähen) stabilisieren. Gruß, Toque PS: Worauf du auf jeden Fall achten sollst: Schlitzenden gut sichern.
  19. Vor allem müssen die Schlitze so lang sein, dass du dich in dem Rock bequem bewegen kannst und keine Trippelschritte machen musst. Du kannst die Schlitzkanten auch mit Einlage verstärken, damit sie schön straff bleiben. Guck mal in deinem "Alles selbst genäht" im Abschnitt "Umgelegte Säume". Gruß, Toque
  20. Genau, Briefecke, das ist es. Wenn mich nicht alles täuscht, wird genau das auch in der LMB-Anleitung beschrieben. Haifa, du hast doch "Alles selbst genäht", du könntest dort unter "Ecken verarbeiten" nachsehen. Das Wort "Briefecke" kommt dort zwar nicht vor, aber die Sache selbst wird gut bebildert beschrieben. Von deinen beiden gezeigten Versionen finde ich die linke (erst Saum einschlagen, dann Schlitzkanten) schöner. Gruß und gutes Gelingen Toque
  21. Versuch es mal hier: W. Wächtershäuser GmbH Töngesgasse 39 60311 Frankfurt Deutschland Tel.: +49 (0)69 28 29 97 Fax: +49 (0)69 28 79 68 E-Mail: office@naehzutaten.de
  22. Haifa, ich weiß längst, dass dein Rock aus Wolle ist, denn du hast es ja oben schon irgendwo geschrieben. Wenn er ohne Futter gut fällt, sich nicht oder nur wenig ausbeult und sich angenehm anfühlt, mit Strümpfen und ohne Strümpfe, dann lässt du ihn halt ohne Futter. Anderenfalls kannst du ein Futter reinnähen, musst du aber auch dann nicht, wenn es dir zuviel Mühe macht. Du kannst auch ein separates kurzes Unterröckchen nähen (bis zum oberen Ende der Schlitze). Gruß, Toque
  23. Haifa, wie die vorderen Schlitze (davon redest du wohl) gemacht werden sollen, steht in der Anleitung. Wenn ich das ohne große Mühe verstehen würde (ich kann ja kein Italienisch, nur Französisch), würde ich es dir auf deutsch hinschreiben. Es ist aber leider zu schwer für mich. Der Rock ist von LMB ohne Futter gedacht. (Aber auch wenn er mit Futter gedacht wäre, MÜSSTEST du kein Futter nähen. Den von LMB vorgesehenen angeschnittenen Gürtel hast du ja auch weggelassen.) Gruß, Toque
  24. Haifa, das erste Foto (mit Bund) sieht doch gut aus. Wenn dir das so bequem ist, mach es doch so! Wenn der Bund dir so zu hoch sitzt, machst du ihn halt etwas schmaler (oben wegnehmen, wie du dir überlegt hast). Auf dem zweiten Foto sitzt der Rock zu hoch, deshalb steht er oben ab. Du musst dich entscheiden, ob du einen Bund möchtest oder nicht. Wenn du lieber einen Beleg innen möchtest, musst du halt improvisieren (stückeln, aus anderem Stoff passend zuschneiden, wie ich schon mehrfach geschrieben habe), denn ein Teil, das als oben angesetzter Bund gedacht war, kann nicht ohne weiteres als Beleg funktionieren. Gruß, Toque
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