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  1. Ja, der ist vorgewaschen. Allerdings ist er fester als die Stoffempfehlung des Schnitts "Blusenstoffe mit etwas Stand". Ich möchte aber am Ende auch ein Jäckchen haben und keine Bluse - und ich werde auch komplett füttern. Drum hab' ich jetzt mal einen Ärmel im Originalstoff genäht und eingeheftet, um den Fall zu überprüfen, denn ich werde mir verhältnismäßig viel Arbeit damit machen (paspelierte Nähte und Knopflöcher). Mir gefällt's - ich geh' mal weiternähen und danke noch mal für eure Ideen und Anregungen!
  2. Danke für euren Input! Ich dachte erst auch, einfach in die Richtung, in die die Pfeile zeigen. Aber als ich an der Stelle ankam und die Falten auf der linken Seite einlegte, zeigten sie nach unten. Die TZ (danke für's Rauskramen, Quälgeist) lässt es leider auch nicht definitiv erkennen. Eine erste kurze Recherche ergab, dass Ärmelfalten im Normalfall wohl nach unten zeigen sollen. Am Probemodell sieht der Ärmel aber mit nach oben gerichteten Falten besser aus, irgendwie harmonischer. Und da bin ich dann halt ins Grübeln gekommen. Unter'm Strich ist es natürlich so, dass ich sie letztendlich legen kann, wie ich will. Hätte halt nur gerne noch 'ne zweite oder dritte Meinung gehört
  3. Ein hallo in die Runde! Ich nähe gerade ein Jäckchen mit Falten in der Armkugel - Modell 129 aus BuMo 9/2009. Und ich bin mir im Unklaren über die Richtung, in die die Falten eingelegt werden sollen. Was sagen denn die Profis: sollen die bei eingesetzter Armkugel so sein, dass man von unten "reingreifen" könnte - oder doch von oben? Oder ist das einfach Geschmacksache? Danke schon mal für eure Hilfe!
  4. Seit ich darauf achte, dass der Stoff elastisch genug ist und die Beinnähte mit der 3fach Superstretch-Naht nähe, ist mir nix mehr aufgegangen oder gar gerissen. Ich steppe die aber auch nicht noch mal ab.
  5. Ich habe aus meiner damals alle Fäden rausgezogen und dann so lange vor mich hingefädelt, bis ich es verstanden hatte. Es gibt auch ein paar Bücher, in denen gezeigt wird, wie die Nähte aufgebaut sind und an welchem Rädchen man drehen muss, wenn das Stichbild nicht stimmt. Wenn man das dann mal verstanden hat, isses ganz einfach, und man sieht auch direkt, wenn was nicht stimmt. Ich brauche aber auch immer das Gefühl, dass ich mein Werkzeug im Griff habe. Wenn mir mal ein Faden reißen würde und ich wäre dann aufgeschmissen, dann würde mir die Lust vergehen. Übrigens lassen sich auch bei youtube mit "overlock einfädeln" einige Treffer erzielen.
  6. Ahoi, adeptedecouture Ich habe gerade den ganzen Faden in einem Rutsch durchgelesen - bissi Abendlektüre zur Entspannung sozusagen Es ist tatsächlich so, dass deine Schreibe arrogant rüberkommt. Soweit ich das bisher bei mir selbst analysiert habe, liegt es weniger daran, was du sagst, sondern vielmehr daran, wie du es sagst. Du zeichnest dich selbst so ein bisschen als "grand dame", als eine, die man sozusagen von Haus aus gleich schon mal der gehobenen Couture und einem objektiv vorhandenen erlesenen Geschmack zuzuordnen hat - dafür benutzt du ja auch 'ne Menge Vokabeln, die dem Leser das besonders plastisch vor Augen führen sollen. Ich werde nicht weiter in die Diskussion einsteigen, wollte dich das aber gerne wissen lassen, weil ich beim Lesen dachte: "Boah, was kriegt sie da für 'ne tolle Gelegenheit, mal zu erfahren, wie sie mit ihrer Schreibe auf andere wirkt." Denn normalerweise würde man das jemandem in einem Gespräch meistens nicht so unmittelbar spiegeln. Man würde warten, bis die Person wieder weg ist, und sich dann untereinander versichern, dass das da gerade eine arrogant wirkende Person war. Die Frage ist halt: ist dir das überhaupt bewusst? Und ist es nicht mal einen Gedanken wert, wenn dir das hier ganz unterschiedliche Personen (jeder natürlich in seiner ganz eigenen Art und Weise) übereinstimmend spiegeln? Ansonsten: nix für Ungut und sew on!
  7. Ah, vielen Dank, lea - sowas hab' ich gesucht! Strickforums-frieda wendet da auch nur ein Teil vor dem Zusammennähen. Nach meiner Anleitung sollte ich beide wenden... Ich denke, damit werde ich klar kommen
  8. Die hängen da frei rum, solange ich das Teil noch nicht gewendet hab'. Wenn ich es wende, liegen sie innen. Nach oben steht dann zwar noch 1,5cm ab, aber eben genau an den Endpunkten der Schulternähte um 180 Grad verdreht nach innen. Deswegen knoddelt es ja auch Genau sowas habe ich ja auch schon gesucht, aber leider nicht gefunden.
  9. Danke für eure Antworten! Ich hatte es einmal so probiert, wie es in der Anleitung steht (also beide Teile auf rechts bis zur Schulternaht, dann wenden) und dann versucht, die Schultern vom Oberstoff aufeinanderzunähen. Das ging dann natürlich nicht mehr mit Aufklappen der Nathzugaben, denn die waren ja schon nach innen festgenäht. Da habe ich mich schon gefragt, ob das alles so richtig ist. Und dann haben die Schultern auch nicht sooo exakt aufeinandergepasst, wie das für diese Methode wohl sein muss. Dann habe ich es so probiert, wie es auch schon vorgeschlagen wurde, jeweils bis zur Schulternaht beim rechts auf rechts aufeinander nähen noch ein paar Zentimeter ungenäht zu lassen. Aber das war auch ein tierisches Gewurschtel mit nicht besonders ansehnlichem Ausgang... Habe jetzt tatsächlich die eine Seite halbwegs passabel zu - das meiste davon aber von Hand. Ich dachte halt, ich mache irgendwas falsch und es gäbe einen Trick (wie z. B. den, wo man sogar beide Schulternähte mit der Maschine näht und dann durch den Schultertunnel wendet), aber vielleicht muss man bei dieser Methode einfach sorgfältiger arbeiten...
  10. Ein Hallo in die Runde! Folgendes Problem: ich nähe gerade ein Kleid, hat soweit auch hingehauen - aber jetzt bin ich an der Schulternaht und das wird und wird nicht Es geht um dieses Modell, da steht zwar 06/11, aber es war in der 05/11, die 108a. Die Methode, nach der die Teile durch die Schulternähte gewendet werden, kenne ich - das geht hier aber nicht, weil der Tunnel sehr schmal ist. Also nach Anleitung. Diese sagt: Futter nach innen wenden, Schulternähte steppen, dabei das Futter nicht mitfassen. Nathzugaben auseinanderbügeln und unter die Futterteile schieben. Am Futter die Schulterkanten von Hand aneinandernähen. Liest sich ja erst mal machbar, aber irgendwas scheine ich falsch zu machen, weil das bei mir einfach nur ein einzige Geknoddel wird Weiß jemand vielleicht eine Anleitung? Ich habe schon gesucht, aber noch nichts für dieses spezielle Problem gefunden...
  11. Ein Hallo in die Runde! Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen - ich suche schon seit drei Tagen, habe aber noch nichts gefunden, was ich in meinem Fall für brauchbar halte... Ich möchte für einen Herrn mit Bauch das Gilet des Burda History Schnittmusters 1848 nähen, das VT besteht aus einem Stück mit einem langen vertikalen Abnäher, den ich auch nicht weglassen möchte, weil mir sonst die Gilet-Optik fehlen würde. Nach der Burda-Größentabelle müsste ich eine 54 nähen, die würde aber wie ein Sack an ihm hängen; in seinen Kaufklamotten aus dehnbarem Material trägt er üblicherweise eine 50. Ich habe ein Probeteil in 50 genäht, das kriegen wir mit komplett offenem Abnäher nur mit Gewalt bis zur vorderen Mitte, an Hals, Rücken und Armen passt es aber. Was ich nun also suche, ist eine Anleitung, mit der ich bei einem Herrenschnitt Mehrweite am Bauch bei unelastischem Stoff einbauen kann. Meine Suchen bringen mich aber immer nur entweder zu FBA-Anleitungen oder zu Anleitungen zu dieser Änderung an Hosen oder Röcken (heißen die dann eigentlich "Unterteile"? ) Mich wundert das ein bisschen, weil das, wenn ich mich so umsehe, in der Herrenschneiderei wohl eine der häufigsten Änderungen sein müsste, oder sehe ich das falsch? Viele Männer haben ja dann doch einen recht ordentlichen Bauch... Die Frage lautet also: weiß jemand, wo ich eine solche Anleitung finde - oder kann jemand erklären, wie das geht? Schon mal danke für's Zulesen und eventuelle Tipps!
  12. Mal den Nähfußdruck reduziert?
  13. Mal wieder absolut großartig! Bin ein großer Fan von deinen Kleidern - und dann auch noch stilecht auf 'ner alten Pfaff genäht <3
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