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nowak

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Everything posted by nowak

  1. Ja danke, das wäre toll. Weil ich (so lange man sich wieder bewegen darf...) immer wieder Phasen habe, wo ich kaum Zuhause bin. Ich *piep* dann einfach, wenn ich wieder da bin.
  2. nowak

    ELNA ELNITA 200

    Ich habe hier eine Besprechung der elnita 255i gefunden, allerdings auf englisch. https://stitchnerd.wordpress.com/2011/07/14/elna-elnita-255i-sewing-machine-a-review/ Die Maschine wird auf die frühen 1990er datiert. Das dürfte dann für die ganze Serie ähnlich sein. Preis für alte Maschinen ist immer ein "kommt drauf an". Es gibt Leute, die bezahlen für irgendein Eisenschwein von 1950 jeden Preis, einfach weil es Vollmetall ist, andere bezahlen grundsätzlich nicht mehr als 20 EUR (und haben dafür vielleicht die Fähigkeit und Lust, erst mal zu reparieren). 80 EUR ist so die "Gemüsehobelklasse" bei neuen Maschinen. Auch wenn das eine Billigserie von Elna war, war sie wohl mal gut genug, dass die bereit waren, ihren Namen draufzukleben. Würde also vermuten, dass sie doch ein Stück besser war. Wenn sie gut gehalten ist, können 80 EUR in Ordnung sein. Aber nicht, ohne sie vorher gesehen zu haben. Generell würde ich die so mit 50 bis 80 EUR ansetzen (funktionsfähig) von privat und ohne Garantie. Aber ich bin bei so alten Maschinen generell eher "geizig", die Chancen sind nicht schlecht, dass sie auch für 80 EUR einen neuen Eigentümer findet.
  3. (Wir legen alle ein Stück mehr rein, als wir rausnehmen... :-P)
  4. Für mich ist das okay, ich hab nicht genug zum Packen... abgesehen davon, dass ich jetzt für etwa einen Monat nicht tauschen kann... (Wenn ich den Tauschring managen würde, würde ich vermutlich trotzdem spätestens eine Woche nachdem das Handy an war (womit klar ist, SMS und verpasster Anruf müssen sichtbar gewesen sein und eine Woche ist echt genug Zeit, sich irgendwie zu melden) eine Postkarte an die mitgeteilte Adresse über den Arbeitgeber schicken und in einem Satz schildern, daß wir seit dem (DATUM) drauf warten, dass sie das Paket weiter schickt und doch bitte bis zum (DATUM) mitteilen soll, wann sie weiter macht. Ja, Postkarte...) Ilsebilse, soweit du es noch nicht hast, solltest du dir vielleicht von allen Teilnehmern noch die Meldeadresse mitteilen lassen.
  5. Ach ja, nachdem das so lange gedauert hat, bitte das Päckchen jetzt nicht mehr an mich schicken, sondern an die nächste Position! Ich bin am demnächst erst mal nur wenig Zuhause, so dass sogar die Gefahr besteht, dass die Post es zurück schickt, Wenn ihr einverstanden seit, würde ich mich in gut einem Monat wieder melden und es dann einfach gerne als nächste bekommen, egal wo es gerade ist? (Nicht damit es dann wieder ein Zeitpunkt wird, zu dem ich mich nicht drum kümmern kann... :o )
  6. Ich habe meine Jugend ja auch in einem Zimmer mit Dachfächenfenster verbracht... Hitzewellen mit deutlich über 30°C und ohne Nachtabkühlung waren zum Glück selten, aber ich kann Hitze besser ab als Kälte und das war gut so. Meine Mutter hat vor etwa drei Jahren moderne Außenabschattungen von Velux installieren lassen... ist schon weniger heiß dadurch, aber immer noch heiß. Und das ist keine der besonders warmen Gegenden Deutschlands. Wunder kann Dämmung und Abschattung halt auch nicht.
  7. Rechtlich einzeln ist schon mal hilfreich. Und wenn das Gerät nicht übertrieben laut ist und man generell ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn hat, dann sind das gute Voraussetzungen. :-)
  8. Wenn ihr im Reihenhaus seit... gibt es eine Eigentümergemeinschaft oder steht jede Wohneinheit rechtlich für sich? (Bei Reihenhäusern habe ich schon beide Rechtsformen gesehen, daher die Frage.) Im ersteren Fall erst mal in die Teilungserklärung gucken, was erlaubt ist bzw. was von der Eigentümergemeinschaft genehmigt werden muß.
  9. So, ich habe das mal in die Schnittmustersuche "Kostüme" verschoben. Fertigschnittmuster die genau so aussehen könnte schwierig sein. Für die zweite Variante könnte ich mir vorstellen (wenn es nicht unbedingt authentisch sei soll, sondern mehr so aussehen als ob) einen Brautkleidschnitt als Basis zu benutzen. Zumindest in den 1980ern bis in die 1990er hatte man ja gerne so weite Kleidern. Die Schnitte findet man dann immer mal noch gebraucht auf den üblichen Plattformen. Dann gibt es von McCalls Kostümschnitte, die oft auch für Reenactment genutzt werden, da könnte aus der Epoche was passendes dabei sein. Anderes Stichwort wäre Cosplay, je nach dem, was gespielt werden soll, kann es da auch eine passende Basis geben. Auch Butterick hat historisierende Schnitte. Simplicity vermutlich auch, jeweils bei den Kostümschnitten suchen. Zum ersten Kleid kann ich nicht viel sagen, weil man von dem Kleid einfach zu wenig sieht. Aber vielleicht kennt sich jemand damit aus, was generell zu der Zeit an dem Ort getragen wurde?
  10. Aber er kann sie ans Telefon rufen, wenn sie gerade da ist. Oder eine Nachricht an sie weiter geben.
  11. War das an der, an der du Probe genäht hast auch so? Ansonsten sollen sie im Geschäft einfach die Grundeinstellung so machen, wie du sie haben willst.
  12. Für das nächste Mal lernen: immer Heimatadresse und soweit vorhanden auch noch Festnetznummer... Aber wenn sie die Adresse des Arbeitgebers kommuniziert hat, gehe ich davon aus, dass es für sie okay ist, sie dort zu kontaktieren. Sonst hätte sie die Adresse ja nicht weiter gegeben. Und falls ihr irgendwas passiert ist, weiß es dort auf alle Fälle jemand!
  13. nowak

    Schnelle Handyhülle

    Technische Geräte haben ja inzwischen den Nachteil, daß sie alle paar Jahre veralten, irgendwelche wichtigen Funktionen nicht mehr gehen und man sie ersetzen muß. Bei meinen Handies ist das typischerweise der Fall, wenn die benutzten Verkehrsbetriebe ihre Apps neu programmieren und ich dann keine Tickets mehr kaufen kann. Dann muß ein neues Handy her und natürlich passt die Hülle vom alten nicht mehr, weil... das neue hat ja irgendwo ein anderes Format, was eben gerade so angesagt ist bei den Herstellern. Was das Nähen von Hüllen betrifft gibt es aber eine erfreuliche Entwicklung: Die Geräte sind durch die Bank alle sehr flach geworden. So kann man man die Hülle ebenfalls flach nähen und muß sich über die Höhe des Gerätes keine Gedanken machen, was den Prozess vereinfacht. Ich habe beim letzten Mal (Handyfreaks werden am Modell erkennen, dass das schon einige Jahre her ist) weitgehend mitphotographiert, so dass ich jetzt eine Anleitung zeigen kann. Außer einem Maßband braucht man zur Schnitterstellung nur ein Blatt Papier, einen Bleistift und eine Papierschere. Für die Hülle zwei Stoffreste (Außenstoff und Futter), polsternde Einlage (ich habe "In-R-Form Plus" von Bosal genommen, weil gerade da) und einen Verschluss nach Wunsch. Und natürlich Nähmaschine, Stoffschere und Nähgarn. - Wobei das Projekt so klein ist, daß man es auch von Hand nähen könnte. Handy ausmessen Bild: nowak Zuerst messe ich mit dem Maßband den Umfang des Handies. In meinem Fall 15cm, Geteilt durch 2 ergibt 7,5cm. Also schneide ich von meinem Papierblatt zwei 7,5cm breite Streifen ab. Die werden überlappend so aneinandergeklebt, daß ein sehr langer Streifen entsteht. Am Schnellsten geht das Schneiden mit Cutter und Lineal auf der Schneidmatte. Oder einem ausrangierten Rollschneider, der nur noch für Papier dient. (Auf Papier ist nach meiner Erfahrung der Cutter aber die bessere Wahl.) Und geklebt habe ich einfach mit einem Streifen Tesafilm. - Wer einen DinA3 Block zur Hand hat, kann natürlich auch davon einen Streifen abschneiden und spart das Kleben. Ich habe einfach ein Blatt Schmierpapier (also schon einseitig benutzt, wer hat nie Fehldrucke?) genommen. Damit haben ich schon die Basis für mein Schnittteil. Mehr Zugabe in der Weite braucht man meiner Erfahrung nach nicht, weil der Stoff ja auch etwas nachgibt. Wer mit sehr festen Material wie Wachstuch arbeiten möchte oder wenig rutschigen Stoff für das Innenfutter verwenden, macht den Streifen eventuell 2mm - 5mm breiter als den gemessenen Wert. Länge des Schnittteiles durch Falten bestimmen. Bild: nowak Den Papierstreifen lege ich jetzt der Länge nach um mein Handy. Damit das teure Gerät hinterher gut geschützt ist, lasse ich oben nur so viel Platz wie ich brauche, um es noch gut anfassen zu können. Dann falte ich den Papierstreifen drüber, überlege, wie viel Überlappung ich für den Verschluss haben will und schneide meinen Papierstreifen an der Stelle gerade ab. Wenn man sich nicht sicher ist, faltet man erst mal ein bisschen rum und schaut, wie es einem gefällt. Dabei kann man ja nichts kaputt machen. Und sollte man nach dem Abschneiden dann doch finden, daß es zu kurz ist... entweder wieder was Ankleben, Tesa ist ja da oder halt noch mal ein Blatt Papier für einen neuen Versuch opfern. Einfach ausprobieren, es kann nichts Schlimmes passieren. Ecke ausrunden. Bild: nowak Damit das ganze gefälliger aussieht und hinterher leichter zu nähen ist, runden wir die Kanten der Verschlußklappe noch aus. Kann man natürlich mit einem Zirkel oder einem Glas als Vorlage machen, da ich faul bin, mache ich das frei Hand. Dazu einfach den Papierstreifen längs falten (die oberen etwa 10cm genügen), damit ist die Symmetrie schon mal garantiert. Ich wollte eine recht weiche Rundung, also habe ich an der Längskante auch die Breite meines halben Streifens (7,5cm : 2 = 3,75 cm) markiert. (Also... so ungefähr... 3,5cm sind dafür genau genug.) Und dann entweder mit dem Bleistift eine Rundung stricheln und dann ausschneiden oder gleich kühn mit der Schere eine Rundung schneiden. Letzteres wird normalerweise recht gleichmäßig, wenn man das Papier einfach beim Schneiden in die Schere reindreht. (Auch hier... es kann nichts kaputt gehen. Mehr als ein Blatt Papier ist nicht verloren, falls man das Ergebnis doch nicht mag.) Format passt, Position des Verschlusses auch. Bild: nowak Kurzer Prüfblick zum Abschluss, ob das so gefällt... ja passt. Und weil gerade da sind, markieren wir auch gleich den Verschlusspunkt. Durch die Faltung ist die Mittellinie schon markiert, als muß nur quer dazu die Position bestimmt werden. Ungefähr 2cm Abstand zur Kante vorne sind nicht schlecht. Aber auch da... Geschmackssache. Nur den Stoff drunter muß man treffen. Und auch da am Besten nicht zu nah an der Kante. Womit auch schon klar ist, der Verschluß braucht natürlich auch ein Gegenstück, Dank Papier ist die Position wieder ganz leicht zu bestimmen, den oberen Teil einfach genau an der Markierung zurückfalten und auf den unteren Teil des Papiers quer eine Linie zeichnen. Falten ergibt die Position des Gegenverschlusses. Bild: nowak Die Längslinie dazu kann man dann entweder auch durch Falte des Papiers bestimmen oder mit dem Lineal. Ein paar Worte zum Verschluss: Die Hülle in dieser Form hat kein Spiel in der Länge. Ein normaler Knopf mit Knopfloch in der Lasche wird sich eventuell nicht oder nur mühsam schließen lassen. Die Hülle ist bewusst sehr eng gehalten, um guten Schutz zu biete. Das kann sie nur, wenn das Handy möglichst fest drin sitzt und kein Spiel hat. Bleiben als Verschluss also Druckknopf oder Klettband. Nähfreie Druckknöpfe aus Metall sitzen fest in der Hülle und sind flach, allerdings landet das Unterteil dann direkt auf dem Handy. Hier sollte man am Ende dann besser noch ein Stück Stoff als Kratzschutz drüber nähen. Bei Plastikdruckknüpfen sollte das kein Problem sein, allerdings sind die dicker und tragen mehr auf. Dafür gibt es sie in vielen bunten Farben. Von Hand aufgenähte Druckknöpfe sind in Bezug auf Kratzschutz unproblematisch, denn die liegen ja nur außen auf der Hülle. Ich wollte allerdings "schnell". Also wurde es Klettband. Falsch ist nichts davon... nur Geschmackssache. Könnt ihr also machen, wie ihr das haben wollt. Einlage zuschneiden. Bild: nowak Damit ist das Schnittteil fertig. Das lege ich auf meine Einlage und schneide es ohne Nahtzugabe zu. Da habe dann sogar ich mal den Rollschneider genommen. Welche Einlage man nimmt, ist grundsätzlich egal, sie sollte halt gut polstern, vor allem, falls das Handy doch mal runterfällt. Das "In-R-Form Plus" von Bosal ist eine Schaumstoffeinlage, die mit Gewebe auf beiden Seiten laminiert ist. So ähnlich, wie man das vom BH-Nähen auch kennt. Es gibt verschiedene Typen von der Firma, die, die ich verwendet habe ist auf beiden Seiten aufbügelbar. Das beschleunigt die weitere Verarbeitung. Der Schaumstoff polstert in der Tat sehr gut, aus Waschmaschinenhöhe auf den Fliesenboden hat mein Handy schon ein paar Mal überlebt, auch andere Stürze so etwa aus Hüfthöhe führten zu keinen Schäden, weder am Gerät noch am Display. Sandwich: Außenstoff - Einlage - Futterstoff Bild: nowak Dank der doppelten Bügelbeschichtung kommt jetzt Bügeln statt Nähen. Für die Bildqualität entschuldige ich mich schon mal, aber wie das so ist... Näharbeiten finden nicht immer bei Tageslicht statt und bei dunklen Farben wird das dann schwierig. Zuerst kommt der Außenstoff auf das Bügelbrett, bei mir ein grauer Wollstoff, dann die zugeschnittene Einlage drauf und dann der Futterstoff. Da habe ich dunkelblaue Pongee-Seide genommen. Seide nehme ich generell gerne, weil sie einen leichten Reinigungseffekt für das Display hat (vor allem, wenn das Handy in der Tasche schön eingequetscht ist und das Futter daher auch reiben kann), außerdem gleitet das Handy hinterher leicht raus. Und dünn ist der Stoff auch, trägt also nicht auf. Was die Bügeltemperatur betrifft, neige ich zu einer gewissen Brutalität, ***/Baumwolle ist gerade gut. Die Seide hält das aus, bei der Wolle habe ich ein dünnes Tuch zwischengelegt. Ich habe erst von der Futterseite gebügelt, dann klebte die andere Seite auch schon etwa, dann gewendet und auch da noch mal gebügelt. (Und jedes Bügeleisen ist etwas anders, im Zweifelsfall vorher testen.) Grob zugeschnitten und Spitze aufgesteckt. Bild: nowak Dann brav auskühlen lassen und den Stoff sehr grob zuschneiden, da darf auf jeder Seite gerne ein cm oder mehr überstehen. Da mir mein grauer Stoff dann doch wieder zu brav war, habe ich noch einen Rest dunkelblauer Spitze aufgesteckt. Die wird nicht weiter befestigt, so eine Handyhülle ist klein, da reicht es, die Spitze an den Nähten mitzufassen. Wo ich dann aber doch genau an der Kante der Einlage abschneiden muß, ist die gerade kurze Kante. Denn die braucht zuerst einen Abschluss. Dazu habe ich aus meiner Pongee-Seide Schrägband geschnitten. (Für diese Kante ginge es auch gerade geschnitten, aber ich brauche ja noch mehr zum Einfassen und dann auch in der Rundung, also gleich Schräg geschnitten.) Fertiges Schrägband geht natürlich auch, es sollte nur dünn sein. Kantenabschluss und Klettband Bild: nowak Bei Einfassung mit Schrägband gibt es grundsätzlich zwei Techniken, erst das Band falten und Bügeln und dann um die Kante legen und von rechts durch alle Lagen feststeppen. (Besonders wenn man fertiges, vorgefalztes Band nimmt, kann man das so machen.) Oder man näht das Schrägband erst mal von der rechten Seite rechts auf Rechts an, legt es dann um die Kante, schlägt die innere Nahtzugabe ein, die etwas breiter als die Ansatznaht sein sollte und näht noch mal von rechts in der Ansatznaht. Das habe ich gemacht, zumal es den Vorteil hat, daß man das Schrägband vorher gar nicht bügeln muß. Wer schon mal, versucht hat, dünnen Seiden-Pongee durch den Schrägbandformer zu ziehehn, weiß wovon ich rede. Breite meiner Einfassung ist an der Stelle etwa 6mm, also breite des Schrägstreifens 6mm x 4 plus Zugabe für die Materialdicke. Hier alles bisschen pi mal Daumen... Die Unterseite sieht man bei fertig genähter Hülle eh nie mehr. Das Klettband habe ich auch gleich aufgenäht, die Hakenseite. Ein etwa zwei cm langes Stück. (Praktischerweise hatte ich gerade welches in Dunkelblau da.) Einschlagdruckknöpfe sollte man auch an dieser Stelle einschlagen, zumal man dann auch noch die Unterseite mit Stoff abdecken kann, von Hand aufgenähte gehen natürlich auch später noch. An der Kante entlang nähen Bild: nowak Jetzt wird zusammengenäht. Den Stoff-Einlagestreifen links auf links aufeinanderlegen, da wo auch der Papierschnitt ums Handy herum geklappt wurde. (Oder man probiert es direkt am Handy noch mal aus.) Und mit der Nähmaschine an der Kante der Einlage entlang nähen. Ich habe dazu den Reißverschluss-Fuß 4 von meiner Bernina genommen. Manche Maschinen haben auch sog. "halbe Füßchen" halt irgendwas, mit dem man gut an einer Kante entlang nähen kann, auch wenn eine Seite deutlich höher ist als die andere. Bei Volumenvlies hat man natürlich keine ganz so genaue Kante, da braucht man mehr Gefühl beim Nähen. Ich habe immer von der Faltstelle nach oben genäht, jeweils die Nähte mit ein paar Rückstichen gesichert. Eine zweite Naht zur Sicherung Bild: nowak Am Ende wird zwar die Kante eingefasst, aber mein Wollstoff franst leicht aus, Pongee-Seide ist da durchaus auch anfällig.... also lieber noch ein bisschen versäubern. Mit Zickzack wäre mir das zu auffällig, außerdem will ich die Nahtzugabe gar nicht so flach haben, so eine kleine Wulst polstert ja einen eventuellen Sturz auch... aber das ist nicht nötig, eine zweite Reihe Steppstich reicht hier als Versäuberung. Etwa 3mm Abstand zur ersten. (Wenn man Stoffe hat, die weniger ausfransen kann man das natürlich lassen. Wenn man faul ist, kann man auch Fraycheck nehmen.) In Form geschnitten Bild: nowak Anschließend wird das unförmige Gebilde endlich in Form geschnitten. Ich habe unten etwa 5mm Nahtzugabe gelassen (die hinterher von Schrägband umschlossen wird) gelassen, im Bereich der Klappe habe ich bis an meine Einlage zurückgeschnitten. Mit einem etwas schrägen Übergang. Anschließend wird die ganze Hülle mit Schrägband eingefasst. Von unten über die Klappe und auf der anderen Seite wieder runter. (Unten, wo der Stoff geklappt ist, natürlich nicht. Macht ja keinen Sinn da.) Wie immer, habe ich an einer komplizierten Stelle vergessen, Bilder zu machen.... Man kann einfach einfassen und damit leben, daß man unten Schnittkanten hat, die hoffentlich nicht allzusehr ausfransen. Verwendet man fertig gefalztes Schrägband, kann man das an den beiden Enden auch vor dem Annähen nach innen klappen und die Enden dann noch mit einigen Handstichen gegeneinander nähen. Ich hatte dünnes Schrägband und nicht gefaltet, also habe ich es anders gemacht. Ich habe die Hülle so hingelegt, daß die Seite ohne die Taschenöffnung nach oben zeigt. Das nenne ich jetzt mal die rechte Seite der Hülle. Dann habe ich meinen Schrägstreifen einfach unten am Knick etwa einen Zentimeter breit um die Schnittkante herumgeschlagen. Da liegt der Schrägstreifen dann doppelt. Da mein Material ungefalzt und nicht vorgebügelt war, außer dem dünn, hat das gut funktioniert. Dann einfach von der rechten Seite her den Schrägstreifen rechts auf rechts annähen, so wie bei der kurzen Kante. Man kann das natürlich vorher alles heften, ich nähe einfach und lege das Schrägband alle paar Zentimeter wieder gerade, halte es mit den Händen in Position, nähe einige Zentimeter... und so weiter. Um die Rundung lege ich es nach Gefühl, so daß genug Spannung auf dem Stoff ist, daß er glatt liegt, aber nicht zu viel. Wer das noch nicht so oft gemacht hat, der heftet vielleicht lieber von Hand. Etwa drei oder vier Zentimeter vor dem anderen Ende halte ich an, schneide meinen Schrägstreifen ab und lege wieder ein Ende um die Schnittkante, damit es gleich mit festgenäht wird. Dann wird der Schrägstreifen umgeschlagen, über die Kante gezogen und auf der anderen Seite eingeschlagen festgenäht. Von Hand oder indem man mit der Maschine in der vorherigen Naht näht. (Ich glaube, es gibt deswegen keine Bilder, weil man da zwei Hände an der Maschine braucht, da ist keine mehr zum Photographieren frei... ) Fertige Hülle mit beiden Teilen des Verschlusses Bild: nowak Jetzt fehlt nur noch das Flauschband des Klettverschlusses. Das kommt ganz zum Schluss, weil es dann beim Annähen des Schrägstreifens nicht im Weg ist. Die Position habe ich wieder am Objekt bestimmt, also Handy in die Hülle, zuklappen und gucken, wo die Klappe auf das Pilzband trifft. Da kommt das Flauschband hin. (Analog geht das natürlich auch bei Druckknöpfen.) Einfach einmal mit Steppstich an der Kante festgenäht. (Sollten einen die Stiche auf der rechten Seite der Klappe dann stören, könnte man natürlich noch irgendwas drübernähen, einen dekorativen Knopf, eine Applikation... aber ich bevorzuge eine möglichst flache Hülle, deswegen kommt nichts drüber Das war es schon. Wie so oft hat das Schreiben der Anleitung länger gedauert, als das Nähen der Hülle. Die Hülle ist bei mir inzwischen mehrere Jahre in Gebrauch und schützt das Handy immer noch gut. Auch Stürze aus Hüfthöhe auf Fliesen hat das Handy schadlos überstanden. Nur der Schrägstreifen aus dünnem Pongee ist an der Kante durchgeschubbert. Die Naht hält aber noch prima. Und natürlich kann man nach dem gleichen Prinzip auch eine Hülle fürs Tablett nähen. Ich überlege jetzt schon seit über einem halben Jahr, ob ich die Kante neu einfassen soll, eine neue Hülle nähen oder drauf warten, daß eine meiner wichtigen Apps (= eine zum Fahrkarten kaufen) nicht mehr funktioniert und ich mir eh ein neues Handy kaufen muß.
  14. Mit der 450 (wenn sie gerade tatsächlich wo lieferbar ist) hast du eine Maschine, die mehr als reparieren kann. Für 100 EUR mehr hast du damit eine Maschine für alle Aufgaben.
  15. Sind nicht gelöscht, sondern versteckt, was händisch passiert und eben dann, wenn es jemand sieht. Hier sie dann noch mal dran erinnert, daß wir in der Händlerbesprechung über das Gebaren von Händlern diskutieren. Es ist nicht die Sammelstelle für jegliche (andere) Bezugsquellentips. Die gehören immer noch in die Kleinanzeigen, wenn jemand danach fragt. Einfach anlasslos gepostete Bezugsquellenhinweise sind Werbung und gehören nirgendwo auf diese Plattform. (Außer da, wo Peter sie hinsetzt und jemand dafür bezahlt. )
  16. Die wichtigste Frage dürfte sein, ob es auf Strickbasis oder auf Webbasis war und was das Fasermaterial war. ("Angenehm" ist nun mal extrem subjektiv. ) Damit sollte man mit dem Suchbegriff "Frottee" und den Stoffbeschreibungen es passend eingrenzen können.
  17. Die 770 QE ist klasse... da haben wir hier inzwischen mehrere Stränge von Leuten, die ihre vorstellen. (Einschließlich meiner Berichte im Artikel-Bereich bzw. auf der Startseite.)
  18. Frottee ist eigentlich das Gegenteil von luftig... war das auf nur einer Seite mit Schlingen und auf Strickbasis? Oder wie Handtücher auf Webbasis und auf beiden Seiten Schlingen?
  19. Im Laden ein paar anprobieren und mit den Proportionen spielen. Schuhe in gleicher Farbe wie die Hose kann auch strecken und natürlich hohe Absätze. (Weniger praktisch, natürlich... ) Ansonsten könnte ein Overall auch eine passende und gleichzeitig modische Variante sein.
  20. Also das Upcycling ist wirklich großartig, ich bin mit jedem Hexagon mehr begeistert.
  21. Schon klar, aber wenn das Handy noch Datennetz hat, kann man ja auch (in einem Fall, wo man weiß, andere warten) über das Handy ins Forum oder eine PN schreiben. Von daher.... wenn der Kommunikationsweg über den Datentarif (egal welchen) im Moment offensichtlich nicht funktioniert, macht es Sinn, einen alternativen Kanal zu verwenden, wenn man die Kommunikation erreichen will. (Also erreichen, nicht "könnte vielleicht auch funktionieren". Tut es aber offensichtlich nicht.) Wenn das nicht hilft schreibe ich in solchen Fällen schlichtweg eine Postkarte. Die hat zudem den Vorzug, daß sich auch von einem Dritten gelesen werden kann, falls der eigentliche Adressat verhindert ist, sich gerade nicht kümmern kann. Irgendwann gibt es dann immer jemanden, der den Briefkasten leer.
  22. Ich würde unu zunächst mal anrufen. Und eine SMS schicken. Weil wenn am Internat was hakt, kommen WhatsApp auch nicht an. Dann kann man sich die Sache mit dem Austausch der Telefonnummern auch sparen. Wenn du einen Zeitrahmen meinst... ich fände es schön, wenn jeder sich bemüht, das Paket auf alle Fälle nach zwei Wochen weiter zu schicken. Dann hat man (falls im Leben mal wieder was nicht so läuft, wie geplant) zwei Wochenenden Zeit. Ankunft innerhalb von zwei Tagen hier zu melden und bei Versand die Sendungsnummer an den nächsten Weiterzugeben fände ich nicht übertrieben. Und wer aus irgendwelchen Gründen nicht ins Netz kann, kann dich anrufen bzw. dir eine SMS schicken, dafür haben wir ja die Handynummern. Wäre so mein Vorschlag. Würde ich jetzt auch noch entspannt finden und nicht hektisch? (Und wenn jemand schneller weiter schickt, schadet es natürlich nicht.)
  23. Sie werden von Janome gebaut (was nicht so überraschend ist, weil Janome ja für unterschiedliche Marken baut), von daher ist die Robustheit auch gleich. In Details wie Menueführung und ggf. ein paar Feinheiten können die Maschinen sich aber unterscheiden. Da ist es dann Geschmackssache. (Bisschen wie Seat und VW... im Grunde die gleiche Technik, aber wenn man im Detail eben bei einer Marke besser an die Pedale kommt, der Spiegel exakter auf den eigenen Blick einzustellen ist oder die Gurtposition besser zu den eigenen Körperproportionen passt, dann kann es halt im Einzelfall gute Gründe geben, einer Marke den Vorzug zu geben. Und das kann dann auch die teurere sein.)
  24. Mir fällt jetzt nichts ein, was gegen die Elna spricht. Nach meiner Erfahrung mit günstigen Elna Modellen (mein Bruder nutzt das damals billigste Modell "Sew Fun" schon seit gut zehn Jahren... zwar vor allem für Reparaturen und mal Gardinen, nach einem Umzug, aber er benützt sie) sind das ordentliche Maschinen, die tun, was sie sollen. Der Händler verdient natürlich bei teureren Modellen mehr... aber vielleicht hatte die Verkäuferin auch einfach heute einen schlechten Tag? Das mit dem Staufach ist so eine Sache... meine Bernina Virtuosa hatte auch eines, ganz toll... aber schnell hatte ich mehr Sachen, als rein passten und ich habe auch manche Sachen sehr häufig benutzt, die mir dann zu umständlich zu verstauen waren, andere, die sehr gut zugänglich waren aber ganz selten. Von daher... kann sein, dass es für dich funktioniert, kann auch sein, dass die Ordnung von Brother am Ende doch nicht deine ist. Das wäre jetzt nicht wirklich ein Argument. Dein Bauch hingegen ist ein gutes Argument. Über eine gute Menüführung freust du dich bei jeder Nutzung, über eine schlechte ärgerst du dich bei jeder Nutzung. Die Verkäuferin triffst du nur selten.
  25. Wollte Ilsebilse glaube ich am Wochenende machen. Da hatte sie doch was dazu geschrieben, oder?
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