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Giftzwergin

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  1. Aber es geht doch gar nicht um "Schuld", sondern darum, wie man sich von störenden Gewohnheiten befreien kann. Wenn man mit seiner Lebensweise glücklich ist (und es möglichst wenig schädlich für Mitmenschen, Umwelt usw. ist), braucht man sich weder zu rechtfertigen noch etwas zu ändern. Was ich sehr empfehlen kann, sind Kartons/Schachteln zum Sortieren (ohne Deckel, dann kann man reingucken). Z.B. ein Karton mit Hülsenfrüchten, einer mit Backzubehör, einer mit Nudeln/Reis ... je nachdem, was du halt im Schrank aufbewahrst. Dadurch hat man mehr Überblick, weil weniger Einzelteile rumfliegen und man kommt an die Sachen weiter hinten leichter ran, weil man nur vorne einen Karton rausziehen muss statt sich durch einen Stapel Dinge zu wühlen. Ggf. könntest du weiter hinten auch Küchenutensilien aufbewahren, die du selten brauchst (z.B. spezielle Backformen, das nur einmal jährlich gebrauchte Fondue, Partyservietten o.ä.). Um die dann nicht zu vergessen, kann man innen an die Schranktür eine Liste kleben.
  2. Trägst du all die Kleidung denn auch und du willst sie gern weiterhin tragen oder trägst du vieles eigentlich nicht (mehr), kannst dich davon aber nicht trennen? Falls ersteres: Es hilft nichts, irgendwann muss für jedes neue Teil ein altes gehen. Vielleicht ist es bei manchen Teilen auch nur noch Nostalgie? Es wäre gut, den Kleiderschrank mal komplett auszuräumen: Als erstes dürfen die absoluten Lieblingsteile wieder rein. Danach die zweitliebsten (einfacher ists, wenn man nach Kategorien sortiert, das machts etwas übersichtlicher). Eine Hierarchie erstellen also. Und bei denen, die ganz hinten landen, mal überlegen, woran das liegt ... Falls zweiteres: Räum die Sachen, die du nicht mehr anziehst, aus dem Kleiderschrank raus und packe sie in Kartons z.B. auf den Dachboden o.ä. Wenn man die Teile täglich sieht, kann man nicht loslassen, weil bei jedem Anblick die "emotionale Bindung" zu dem Kleidungsstück erneuert wird. Ich hatte einige Sachen, von denen ich geglaubt hätte, die kann ich nie abgeben - dann habe ich sie in Kartons weggeräumt. Ich gucke so alle 1-2 Jahre mal in meine Kartons rein und habe inzwischen fast alles weggeworfen (oder gespendet o.ä.). Ich finde ja, nicht jeder muss ein Minimalist sein. Manche Leute (ich z.B.) haben gern Abwechslung bei ihrer Kleidung; für den Winter habe ich ca. 10-15 Oberteile/Strickjacken und merke, wie ich mir gegen März den Frühling allein schon deshalb herbeiwünsche, um endlich mal wieder was anderes anziehen zu können! Aber: Es kann auch zuviel werden. Die Sachen von vor 40 Jahren, passen die dir wirklich noch? Selbst wenn du die gleiche Kleidergröße trägst wie damals (Respekt!), verändert sich die Figur doch mit dem Älterwerden und i.d.R. auch der Stil. Ich bin jetzt noch keine 40, aber die Sachen, die ich mit 20 getragen habe, würde ich nicht mehr so gerne anziehen. Anfangs fiel es mir übrigens auch schwer, Selbstgenähtes wegzuwerfen. Ich habe aber einmal damit angefangen und es wurde immer leichter. Letzten Endes ist Kleidung, die ich nicht anziehe, überflüssig und kann einfach weg. Die hat keinen eigenen Wert an sich, nur weil ich sie selbstgemacht habe.
  3. Zu den Farbfangtüchern: Die wurden mal analysiert und wissenschaftlich getestet und raus kam, dass die (bis auf eins, das eine mäßige Wirkung hatte) überhaupt nichts bewirkt haben. Ich schmeiße sie aber trotzdem noch dazu, weil's mich irgendwie beruhigt
  4. Ich habe so ein Kreiderädchen auch und für mich war es ein absoluter Fehlkauf - ich habe nur einen Teppichboden zum Zuschneiden, darauf funktioniert das Rädchen nicht so gut wie auf einer glatten Unterlage und ansonsten finde ich meinen Kreideminenhalter wesentlich präziser einsetzbar.
  5. Erstmal: Wenn du ein Probeteil nähst, musst du dafür einen Stoff nehmen, der dem geplanten Stoff möglichst ähnlich ist. Ich schreibe das deshalb, weil ich neulich erst wieder gelesen habe, dass jemand ein Probeteil für ein Jerseyshirt aus nicht dehnbarem Webstoff genäht hat ... das bringt natürlich überhaupt nichts, was aber nicht allen Anfängern klar ist. Ich mache inzwischen nicht mehr oft Probeteile - das hängt aber von einigen Umständen ab. I.d.R. mache ich ein Probeteil, wenn - der Stoff teuer war oder ich ihn sehr gerne mag und nicht nachkaufen kann (ich bin 1,54 m groß und zwar nicht übergewichtig, aber kurvig - manche Kleidungsstücke sehen an Models toll aus, machen aus mir aber eine kleine Tonne) - der Schnitt schwierig im Nachhinein anzupassen ist (bei einem simplen Shirt ist das nicht der Fall, aber wenn viele Raffungen, Drapierungen, Teilungsnähte o.ä. beteiligt sind, kann es knifflig werden) - das Teil wirklich gut werden soll (das klingt vielleicht etwas seltsam, aber bei einem Kleid für eine Hochzeit oder einer Jacke ist mir die Passform einfach wichtiger als bei einem Alltags-T-Shirt) - Techniken enthalten sind, die ich noch nicht ausprobiert habe (wobei man z.B. eine bestimmte Taschenart auch an Stoffresten üben kann, ohne dass ein richtiges Kleidungsstück drumherum ist) oder ich die Anleitung nicht so recht verstehe und man z.B. wegen Einschnitten das Teil irreversibel versauen kann, wenn man was falsch macht Außerdem hängt es davon ab, ob ich die Schnittmuster des Hersteller schon ausprobiert habe (Ottobre passt mir z.B. generell besser als Burda) und ganz allgemein davon, wie weit die eigene Figur von der Standardfigur entfernt ist. Wer nahe an der 1,68 m dran ist und dazu eine Figur hat, die sehr der "Standardfigur" des Herstellers entspricht, braucht wohl wenige Probeteile; jemand, der 20 cm größer oder kleiner ist und eine Menge Figurbesonderheiten aufweist, ist besser damit beraten, ab und an eins zu nähen.
  6. Ich möchte auch erstmal darauf hinweisen, dass JEDER Schnitt fba-tauglich ist. Je nach Schnitt muss man es nur ein bisschen unterschiedlich angehen und wenn sehr viele Teilungsnähte, Verknotungen oder Drapierungen um die Brust sind, kann es echt knifflig werden, aber bei schlicht geschnittenen Sachen ist das normalerweise kein Problem. Ich schließe mich auch der Empfehlung an, sich genau die technische Zeichnung anzuschauen - aber es kann immer mal sein, dass man danebengreift. Ich nähe siet 15 Jahren und habe mich erst neulich ewig mit dem Engernähen einer gefütterten Winterjacke herumgeärgert, weil sie sehr breit und kastig geschnitten war und mir das weder auf dem Produktfoto noch auf der technischen Zeichnung aufgefallen ist ...
  7. Was genau verstehst du unter einem "T-Shirt"? Für mich sind die per definitionem aus dehnbarem Stoff, sonst ist es eine Bluse oder Tunika Wobei es auch Jerseys gibt, die kaum dehnbar sind, aber die sind m.E.n. sehr selten und bei Onlineshops steht das i.d.R. nicht dran, man müsste den Stoff also anfassen. Generell: Je mehr Elasthan, desto dehnbarer, aber Jersey ist - weil gestrickt - meist auch ohne Elasthan dehnbar. Ansonsten kannst du dir weich fallende/fließende Stoffe mit wenig Stand anschauen, was z.B. auf Materialien wie Viskose oder Modal zutrifft. Aber dann bitte daran denken, dass du für nicht-elastische Stoffe keine Schnittmuster für elastische Materialien verwenden kannst.
  8. Ich habe von dem Hersteller ein Kleid (Irene) genäht und war mit der Anleitung sehr zufrieden, sie ist recht ausführlich. Die Kinderschnittmuster kenne ich aber bisher nicht.
  9. "La Glenna" von Schnittgeflüster vielleicht? Da ist eine Kleid- und eine Shirtversion enthalten. Hat Prinzessnähte, also bis zur Schulter (so ganz einheitlich werden die Begriffe Prinzessnähte/Wiener Nähte ja nicht verwendet ...). Oder "Finas Pullover" von Finas Ideen, auch mit Prinzessnähten. Schnittmuster mit Wiener Nähten dürfte es auch so einige geben, aber irgendwie fällt mir grad keins ein (nur dieses hier von Burda, das hat aber komische Ärmel und keine Seitennaht).
  10. Ich vermute, es ist erfolgsversprechender, sich den Schnitt selbst zusammenzubasteln aus verschiedenen anderen Schnittmustern. Sooo exotisch ist der nicht. Habe natürlich keine Ahnung, wieviele Leute sich diese Designerschnitte wirklich bestellt haben, aber bei einer so alten Zeitschrift jemanden zu finden, der ihn zufällig hat ...
  11. Ich bin 1,54 m, trage Gr. 36/38 und würde so eine Hose auf keinen Fall tragen, das sieht furchtbar an mir aus. Aber meine Empfehlung wäre auch, so eine Hose im Geschäft anzuprobieren. Es hat schließlich jeder andere Proportionen und wer weiß, vielleicht ist es für deine Statur ja tragbar?
  12. Falls noch jemand auf diesen Schnitt scharf ist - er ist soeben erschienen (ich habe ihn natürlich sofort gekauft )
  13. Ich würde behaupten, das geht. Die Eigenschaften vom schrägen Fadenlauf sind ja die leichte Dehnbarkeit (bei Webstoffen) und der weiche Fall und beides ist bei Viskosejersey sowieso vorhanden.
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