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  1. @Floriane-LilianMein Material, was ich gekauft hatte, war aus der Rubrik "Vlies für Masken und Anzüge". Man sagte mir, dass alle 80g/m² Feinfaservliese, die dort in der Rubrik angeboten werden, identisch sind. Es sind nur andere Rollenbreiten, Längen und Farben. Es hat auch den Anschein, dass das, was der Hersteller unter Spannvlies und unter Sensalux Tischdecke anbietet, auch identisches Material ist. Sozusagen ein Universal-Material, was unter verschiedenen Anwendungsgebieten in Verkauf gebracht wird. Ohne Not würde ich aber besser das Vlies unter der Rubrik Masken kaufen. Preislich nimmt es sich nichts und wer weiß, ob es vielleicht nicht doch noch irgendeinen Unterschied gibt, den man nicht erkennen kann. Die unterschiedlichen Waschtemperaturen sind vermutlich nur auf dem Papier, real konnte ich keine Unterschiede feststellen. Es ist ja auch alles 100 % PP-Material. Bügeln ist übrigens recht kritisch. Ich hab mal Versuche gemacht, so bei 110-120 Grad liegt die Grenze. Bei 140-150 Grad klebt es dir schon am Bügeleisen. Bei meinem Tefal-Bügeleisen muss ich noch deutlich unter Synthetik (1Punkt) stellen. Das bekommt man aber recht gut heraus. Wenn es klebt und sich verzieht, war es zu heiß, dann schrittweise niedriger stellen.
  2. Es gibt mittlerweile zahlreiche Indizien und Aussagen von Fachleuten, dass diese anfangs in Experimenten ermittelten Werte von 5-7 Tagen Überlebensdauer nur theoretischer Natur sind. Sowohl Drosten wie Kekule gehen von viel kürzeren Überlebensdauern aus. Drosten meinte, das die Virenlast schon extrem stark zurückgeht, sobald ein Sekret getrocknet ist. Und ob der Rest, der dann noch übrig ist, überhaupt noch ansteckend ist, ist auch fraglich. Man hört auch kaum etwas davon, dass Schmierinfektionen eine Bedeutung haben. Letztens gab es hier sogar eine Kampagne für Öffentliche Verkehrsmittel, wo behauptet wurde, dass es unmöglich sei, sich durch eine Schmierinfektion in Bussen zu infizieren. Das hätten angeblich Studien gezeigt. So überzeugt bin ich davon nicht, aber sicher werden die wissenschaftliche Untersuchungen dazu gemacht haben. Auch bei der Nachuntersuchung aller Ausbrüche wie z.B. Tönnies kam heraus, dass die Ansteckung über Aerosole lief, nicht über Kontakt/Schmierinfektion. Hier ein Link zu Infos von Drosten: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/coronavirus-oberflaechen-101.html Dieser hier ist auch interessant: https://www.bghw.de/die-bghw/faq/faqs-rund-um-corona/allgemeine-fragen-rund-um-corona/wie-lange-ueberleben-coronaviren-auf-oberflaechen Letztens laß ich eine Empfehlung für Masken, da stand: Mit sehr hoher Sicherheit ist nach 24 Stunden nichts mehr drauf, wer noch einen Sicherheitsbereich einbauen will, verdoppelt bis verdreifacht die Zeit. Leider finde ich gerade den Link nicht. Ich mache das so, nach 3 Tagen gehe ich davon aus, dass nichts Infektiöses mehr drauf ist. Im Krankenhaus war die Situation übrigens etwas anders. Da wurden Masken am Anfang der Pandemie nicht personalisiert, nach der Desinfektion hat also jeder irgendeine gebrauchte und aufbereitete Maske bekommen. In diesem Szenario müssen nicht nur Corona-Viren weg sein, sondern alles Mögliche, z.B. Hepatitis und irgendwelche fiesen resistenten Keime. Privat tauscht man seine Maske nicht mit anderen (sollte man zumindest nicht). Da geht es vor allem um Corona. Um die meisten anderen typischen Keime wegzubekommen, reichen dann auch 60 Grad und Waschmittel. So richtig harte Fakten gibt es aber zu diesem Thema immer noch nicht. Das ist dann also auch persönliche Risikoabwägung.
  3. Jetzt erinnere ich mich, warum ich die Falten genau so herum genäht hatte: Je nach Material stecke ich quer einen genau abgelängten Kabelbinder zur Stabilsierung rein. Den kann man gut in den Taschen der Falten reinstecken. Das geht aber nur, wenn die Falten außen nach oben gefaltet wurden. Ich hänge mal ein Bild an, wo es sichtbar wird.
  4. @Indianernessel Irgendwie scheint es keine optimale Maske zu geben, scheint alles ein Kompromiss. Das Waschen ist bei dem Vliesmaterial eher ein gewisser Schwachpunkt. Man kann sie nicht in die Waschmachine werfen. Das ist ungefähr, wie der Unterschied zwischen Hut und Mütze. Es geht aber zumindest mit Handwäsche ganz gut. Man kann das Material mit kochendem Wasser übergießen, am Besten gleich auch Flüssigwaschmittel dazu. Wenn das Wasser auf vielleicht 40 Grad runter ist, mit der Hand vorsichtig etwas durchwaschen. Dann spülen und auf einem Handtuch etwas trocken tupfen. Das Material trocknet dann relativ schnell innerhalb von vielleicht 6 h drinnen auf der Leine. @Heike-SHGute Idee mit dem entfernbaren Nasendraht. Wenn ich es richtig sehe, sind es 4 Lagen: AMF-Vlies, Meltblown, S320, Evo30. Das Evo 30 finde ich ja sehr hautsympathisch. Das S320 steift sehr gut aus. Bin gespannt, wie deine praktischen Erfahrungen sein werden. Zusammengerechnet hast du etwa folgenden Atemwiderstand: 16Pa + 46Pa + 13Pa + 10Pa = 85 Pa (hatte alle Materialien früher bereits vermessen). Das ist noch ein ganz guter Wert. Ich hatte letztens eine Lage AMF-80 + AMF-Meltblown innen gemacht, das funktionierte erstmal, es könnte aber passieren, dass das Material mit der Zeit zu weich wird. S320 innen als reine Stabilisierung, ohne es aufzubügeln, könnte ich mir auch vorstellen. Sehe gerade, du hast die seitlichen Falten anders herum genäht. Klappt das gut? Gummiband: Hier wurde auch mal die Idee mit einer Art Stirnband vorgestellt, an dem z.B. Knöpfe angenäht sind, wo man den Maskengummi befestigt. Ähnliches System waren Knöpfe, die am Brillenbügel befestigt waren. Erscheint mir beides interessant. Was es auch gibt, so ähnlich wie dein System, dass zuerst jeweils ein Gummi von der Maske weggeht, der sich dann aber in 2 Gummis aufteilt, die man mit vielleicht 10cm Abstand am Hinterkopf trägt.
  5. Hab jetzt mal den AMF-Spannstoff in blau mit dem Karo-Prägemuster getestet (Danke @Marieken). Auch wenn der anders geprägt ist, sind die Eigenschaften ziemlich ähnlich. Der Atemwiderstand liegt mit 17 Pa @32l/min @50cm² fast gleich (das andere Material lag bei 16 Pa, das verschwindet aber in Messungenauigkeiten). Das Material scheint aus durchgefärbtem Granulat gefertigt zu sein, zumindest konnte Aceton keine Farbe an der Oberfläche extrahieren. Die Oberfläche ist hydrophob ausgestattet, da perlt Wasser also ab. Nebenher: Nach Behandlung mit Aceton ist diese Wirkung weg, was zu erwarten war. Mein Eindruck ist, dass dieses Karo-Prägemuster zu etws mehr Stabilität/Standfestigkeit führt, was für Masken günstig ist. Von der Filterwirkung liegt es im Bereich von Stoff zweilagig, was hinreichend in Sachen Tröpfchen sein sollte. Wenn es um Aerosole geht, bringt eine zusätzliche Innenlage aus dem AMF 40g Meltblown-Material sehr viel. Was uns aufgefallen ist: Nur blau hat das Karo-Prägemuster, die anderen Farben haben das Prägemuster wie mein hellgrünes Material, wo ich weiter oben ein Foto gepostet habe.
  6. Bin gespannt, wie sich beide Vliesmaterialien unterscheiden. Ich teste das die in den nächsten Tagen mal. Man könnte vermuten, dass das Spannvlies etwas weniger Luft durchlässt. Der Grund sind die stärkeren Verschweißungen. Also die kleinen Punkte, wo das Material überall verschweißt ist. Das sorgt für mehr Stabilität und bei Spannstoff will man vermutlich mehr Stabilität haben. Dort, wo verschweißt wurde, kann keine Luft durch. Die Luft kann nur da durch, wo keine Schweißpunkte sind. Wenn man sich jetzt das Verhältnis Offenes Vlies zu Schweißpunkten anschaut, erscheint mir der Spannstoff weniger Offenes Vlies zu haben.
  7. @MariekenSieht gut aus, dein Ergebnis. Danke fürs teilen. Welches Vlies-Material du genau genommen hast, würde mich interessieren. Vom Muster her wirkt das nämlich anders als das, was ich von AMF habe. Ich hatte vor ein paar Wochen bei AMF nachgefragt, ob alle 80g Materialien im Bereich "Vlies für Masken" identisch sind und nach etwas hin und her sagte man dann, ja. Also bis auf Farbe und Rollenbreite identisch. Deshalb bin ich überrascht, dass dein Material anders geprägt ist. Ich lade später noch ein Detailfoto hoch. Das zweite Foto wird irgendwie nicht angezeigt. Nachtrag: Ich vermute, du hast dieses Material gekauft? https://vliesstoff-markt.de/AMF-Life-Spannstoff-Hinterspannstoff-Vlies-Beige-15m-x-3m-gefaltet Das hatte ich bisher noch gar nicht entdeckt. Nachtrag: Bild von dem Prägemuster meines Materials hängt jetzt an. Das ist dieses hier: https://vliesstoff-markt.de/AMF-Life-Naehvlies-Herstellung-von-Overalls-u-Gesichtsmasken-Laenge-nach-Wahl-Farbe-waehlbar
  8. Zu den Garnrollenhaltern, hab ich gerade gefunden: https://i.ebayimg.com/00/s/MTIwMFgxNjAw/z/24cAAOSwvjRfCvSQ/$_59.JPG
  9. Vielleicht lässt sich das ja sehr einfach auf z.B. 100 Beiträge heruntersetzen. Bis dahin sollte das Vertrauen da sein, dass Neue da keinen Unfug mit treiben.
  10. Danke Josef, ab und zu mal zu hören, dass man normal ist, tut gut. Man will es ja selber nicht glauben.
  11. Ok Josef, dann habe ich jetzt klare Instruktionen, werde ich testen. Danke dir. Es ist übrigens so, dass bei OT des Fadenhebels die Nadel schon wieder etwa 6mm vom obersten Punkt nach unten gegangen ist. Ist das wohl normal oder kann sich da überhaupt etwas verstellen?
  12. Ich bekomme den Zusammenhang zu meinem Problem noch nicht hin. Welche konkrete Empfehlung gibst du mir denn, damit mir der Faden nicht mehr regelmäßig vom Fadenhebel springt?
  13. Du meinst, die Nadel immer in oberster Position parken und von dort aus eine Naht beginnen?
  14. Die Idee mit dem Fadenfesthalten hatte ich letztens hier schon irgendwo gelesen. Ich hatte das dann probiert und mein Eindruck ist, es ist besser geworden, passiert aber trotzdem noch ab und zu.
  15. Ja, die Randdichtigkeit ist so mit das Wichtigste, wenn man Aerosole filtern möchte. Es macht überhaupt keinen Sinn, einen Stoff zu haben, der 90% filtert, wenn ein Großteil der Luft am Stoff vorbei zieht. Je höher der Atemwiderstand durch den Stoff ist, um so mehr zieht die Luft auch durch die Ecken, wo der Stoff nicht 100% anliegt. Die Luft sucht sich immer den Weg mit dem geringsten Widerstand. So kann man durchaus das Gegenteil erreichen, dass also recht gut filternde Stoffe die Gesamtbilanz verschlechtern.
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