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  1. Interessante Frage. Kleber geht auf jeden Fall in die Fasern und verklebt sie, womit da dann nicht durchgeatmet werden kann. Praktische Erfahrung ist bei mir eher, dass diese Schmelzklebstoffe gar nicht so viel Auswirkung auf die Atemfähigkeit haben, ob noch frisches Material oder bereits aufgebügelt. Beim Maskenbau ist ja ein wichtiger Aspekt die Stabilisierung der Maske. Da bringen aufgebügelte Materialien viel mehr, als nur eingenähte Vliese, zumal man ja bei den Masken nur oben oder seitlich vernäht, also große Fläche nicht vernäht sind. Wenn Interesse, könnte ich mich organisatorisch mit drum kümmern.
  2. Interessant, hätte ich nicht mit gerechnet. Ja, ich denke auch, ist gut für Resteverwertung.
  3. Ich hatte zahlreiche Vlieseline-Näheinlagen getestet. L11 ist mit etwa 0,15mm eine recht dünne Einlage. Vom Atemwiderstand wirkt die sich kaum aus, hat ungefähr 1/10 gegenüber einem 130g/m² Baumwollstoff. Von der Filterwirkung relativ gering. So ab 4lagig wird man bei vielleicht 70% ankommen. Vlieseline hat speziell für Masken das ILC151 im Angebot. Das ist ähnlich dünn, da liegen die Fasern aber etwas dichter und gleichmäßiger. Aber auch hier bringt eine Lage noch nicht sonderlich viel. In Kombination mit Stoff erscheint mir so eine zusätzliche Lage aber durchaus sinnvoll, auch weil es elektrostatische Filtereffekte gibt. Diesen Effekt hat man bei Kunststoff-Materialien, nicht bei Naturfasern. L11 hat auch recht viele Naturfasern, dann besser das ILC151, was zu 100% aus PES besteht. S13 und M12 wurden von Vlieseline auch mal empfohlen, falls du das rumliegen hast. Von den Atemwiderständen findest du hier einige Vlieseline-Produkte, das L11 habe ich merkwürdigerweise damals nicht vermessen. Die liegt aber auch bei ca. 4 Pa. http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/MaskenBastelnBlog-03#A15
  4. Besser wäre, wenn es auch so dicht genug ist. Man weiß oft nicht, was ein Klebstoff da ausdünstet. Die meisten Klebstoffe mögen auch regelmäßiges Waschen nicht. Nach meiner Beobachtung sind solche Nähte recht dicht. Die Löcher gehen ja durch das Umkrempeln von links nach rechts und nicht direkt von außen nach innen durch. Ich werde es bei Gelegenheit mal mit dem Süßstofftester checken, ob solche Nähte dicht genug sind. Schicke Serienproduktion 2.0... Interessant, was man aus einem Kopfkissen so alles rausholen kann.
  5. Meida nimmt etwas schlecht Wasser auf, bei Handwäsche schwimmt es deshalb meist oben. Mit der Zeit geht aber Wasser rein. Weil die Fasern nicht wirklich gut miteinander verbunden sind, würde ich eher vorsichtig waschen. Besonders dann, wenn man es nicht abgesteppt hat. Wenn man das Material mal von Hand zerfleddert, sieht man, dass es doch recht empfindlich ist. Von der Temperatur war es recht unproblematisch, ich weiche die Meida-Maske bei 80-90 Grad ein und wasche dann von Hand bei etwa 40 Grad durch. Offiziell darf es nur bei 40 Grad gewaschen werden. Hier noch ein paar Infos zu Meida in Bezug auf Maskenbasteln: http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/MaskenBastelnBlog-04#A05
  6. Wie ist dein Eindruck von der Mittelnaht? Ist die wirklich dicht oder besteht Gefahr, dass Luft durch kleine Löcher der Nadel ziehen kann? Mit der Lupe gegen Licht könnte man vielleicht was sehen. Man bräuchte ein Garn, was beim ersten Waschen aufquilt, damit die Löcher gut verschlossen sind. Aber sowas gibts vermutlich nicht. Ich würde aber mit einer möglichst dünnen Nadel nähen. 60-70.
  7. Danke für das nette Feedback. Beim Nähen stehe ich hingegen noch ganz am Anfang.
  8. Zur Vorsicht beim Bügeln bei Pulmanova: Das PP-Material schmilzt bei relativ niedrigen Temperaturen, ganz ähnlich, wie auch das AMF-Vlies, was ja auch aus PP ist. Bei meinem Bügeleisen schmilzt es bei Stufe 2 recht zügig. Stufe 1 ist bei einem zweiten Bügeleisen teilweise auch schon kritisch. Das Problem ist, dass jedes Bügeleisen da anders ist und die Schwankungsbreite ist auch stark. Ich hatte es mal vermessen, in einer Stufe geht es z.B. auf 160 Grad hoch, dann schaltet die Heizung ab und es geht bis 130 Grad wieder runter. Es schwankt also in dem Bereich (Hysterese des Reglers). Bügelt man so einmal und es geht, kann es sein, dass das Bügeleisen gerade bei 130 Grad war. Beim nächsten Mal mit gleicher Stufe hat es vielleicht gerade noch geheizt und ist bei 160 Grad, dann kann es schon zu viel sein. Auch die Bügelsohle kann an verschiedenen Stellen unterschiedlich warm sein. Bis 100 Grad sollte für das Material unkritisch sein, 120 Grad ist vermutlich das absolute Limit. Weil das aber kaum jemand messen und somit einhalten kann, würde ich das Bügeln eher vermeiden. Man kann auch keine sicheren Empfehlungen geben, weil jedes Bügeleisen anders ist. Ob das Material innerlich schon schmelzen kann, ohne das man außen irgendwas sieht, bleibt unklar. Wer bei seinem Schnitt unbedingt bügeln muss, kann zumindest mal Tests machen, bis zu welcher Temperatur noch nichts passiert und dann das Bügeleisen deutlich zurückstellen. Das schafft Sicherheit. Bügeln mit feuchtem Tuch könnte auch helfen, die Temperatur nahe 100 Grad zu halten. @NähbertSieht gut aus, scheint gut anzuliegen. Wenn das Pulmanova ähnlich weit geht, wie die Kaffeetütenmasken, sollte es stimmig sein. Dein Schnitt scheint ingesamt gut anzuliegen. Randundichtheiten kann man mit Zahnarztspiegel gut aufspüren: http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/MaskenBastelnBlog-03#A27
  9. @NähbertSchaut gut aus, deine Maske. Mit dem umgeknickten Draht sollte da auch nicht durchstechen. Für noch besser Filterwirkung kann man überlegen, das Pulmanova seitlich noch weiter laufen zu lassen. Lässt sich aber schwer beurteilen, ob das noch was bringt, hängt wohl auch von der Gesichtsform ab. Das Pulmanova sollte so mindestens 2cm breit rechts und links auf dem Gesicht aufliegen. Für weniger Atemwiderstand kann man luftigeren Baumwollstoff verwenden. Es ist schon verrückt: Früher suchte ich in den Stoffläden möglichst dichte Stoffe, jetzt suche ich möglichst luftdurchlässige Stoffe, weil es in Kombi mit Pulmanova sinnvoller ist. Ja, das geht, hab ich schon gemacht. Letzter Stand ist Version 1.3, findest du hier: http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/MaskenBastelnBlog-03#A17 Ich würde erstmal ein Testmuster nähen und schauen, ob 100% Größe passt, falls zu groß, mal auf 90% runtergehen. Oder auch bei der 100% die Falte unten etwas größer legen.
  10. Beim Nasendraht sehe ich 2 Funktionen: Kann helfen, dass die Maske/der Loop besser auf der Nase hält und nicht beim Sprechen herunterrutscht Dichtet den Bereich um die Nase gut ab, wenn optimal ausgeformt. Das hilft wiederum Brillenträgern vor beschlagenen Brillen und ist wichtig für Aerosolfilterung. Ein Loop sitzt ja am Hals in der Regel recht locker, glaube nicht, dass dann ein Nasendraht stört. Interessantes Modell. Könnte man hinten auch mit Klettband aussstatten.
  11. Da scheinen die Meinungen noch stark auseinanderzugehen. Man findet Einschätzungen dazu, eine Maske weder innen noch außen zu berühren bis hin zu "was soll da nach dem Einkaufen schon dran sein?" Letztere Aussage kam von Prof. Kekule, der es persönlich so handhabt und seine Maske nach dem Einkauf zusammenfaltet und in die Hosentasche steckt. Er sagte, man müsse da unterscheiden zwischen wirklich kritischen Situationen, wo einen jemand anhustet, wie es im Krankenhaus passieren kann und der Situation beim Einkaufen, wo es maximal um Aerosole gehen könnte, die die Maske aufgefangen hat. Streng könnte man sagen: Auch durch Aerosole landen ja möglicherweise Viren auf der Maske. Aber vermutlich sind das so wenige und nach kurzer Zeit existieren davon kaum noch welche, dass es vielleicht nicht mehr relevant ist. Schlussendlich werden es aber wohl auch die Experten nicht wissen und können auch nur nach Bauchgefühlt agieren. Persönlich halte ich es so, dass ich nach 2 Tagen davon ausgehe, dass eine Maske nicht mehr infektiös ist. Also Masken, die ich in nicht kritischen Umfeldern getragen habe.
  12. Praktisch sind sie ja, diese Loops. Wenn die Filterwirkung noch gut wäre, könnte es auch gegen Aerosole funktionieren. Ich hatte letztens gesehen, dass es ein paar Hersteller gibt, die das versucht haben. Ein Beispiel wäre "Had X-Filter". Ich wollte mal probieren, den Coolmax-Light mit Pulmanova oder Evolon als Loop zu kombinieren. Mal schauen, wann ich dazu komme. Gute Idee, da war bei mir auch immer der Schwachpunkt. Wenn ich mal Loop über die Nase ziehe, hatte ich immer das Gefühl, das hält nicht lange.
  13. Evolon ist vom Atemwiderstand schon relativ hoch. Wenn du es mit Stoff kombinieren willst, dann ein Stoff, der sehr luftdurchlässig ist. Dann geht das sehr gut. Hier Infos zu Atemwiderständen (Evo100 = das typische Evolon): http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/MaskenBastelnBlog-03#A15
  14. Eine kleine zusätzliche Idee zur Stabilisierung. Auf den schon quer liegenden Kabelbinder noch eine herzförmige Haarspange drauf. Funktioniert bisher gut.
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