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  1. @haniah Umso besser, wenn der graue Mantel auch über Fleeceoberteile passt. Wie ich vorgehen würde ist nur eine Möglichkeit. Grob gesprochen: Um die Schulterpasse umzuwandeln, verlegst du zuerst die Schulternaht wieder zurück. Danach legst du den Verlauf der "fehlenden" Prinzessnähte fest. Und dann rotierst du. Bzw. die Abnäher. Auf den Papierschnittteilen. Da du eine Trulla hast, würde ich an ihr die Linien festlegen (mit Stecknadeln markieren beim grauen Mantel; wäre es Nessel, könntest Linien malen), weil du dann beurteilen kannst, wie's an dir aussehen wird. Danach überträgst du die Linien auf die Papierschnittteile und änderst diese gemäß der Linien ab. Also: Grauen Mantel auf die Trulla. Festlegen, wo die Schulternaht laufen soll. Dann markieren, wo sich vordere und hintere Prinzessnähte treffen sollen. Die Fortführung der existierenden Prinzessnähte in einer gefälligen Linie bis zum "Treffpunkt" markieren. Mantel nun flach auf eine Arbeitsfläche legen, Markierungen (als Linien) auf die Schnitteile übertragen. Folgende Schnitteile zusammenkleben, wie du sie auch nähen würdest: Zuerst Schulternähte von beiden VT an Schulternaht der Schulterpasse. Zweimal aufschneiden: 1. entlang der eingezeichneten korrigierten (natürlichen) Schulternaht 2. die sehr kurze Fortsetzung der vorderen Prinzessnaht. Nun solltest du drei wieder drei einzelne Schnittteile haben: Zwei "verlängerte" VT, eine "verkürzte" Schulterpasse. Letztere entlang der Passennaht mit beiden RT zusammenkleben. Entlang der eingezeichneten Fortsetzung der Prinzessnähte aufschneiden. Nun hast du aus ursprünglich drei Schnitteilen zwei gemacht, nämlich zwei RT. Klingt beim Durchlesen kompliziert, ist es aber nicht. Ich hoffe, ich habe nichts ausgelassen oder etwas anderes getippt, als ich eigentlich meine.
  2. @KiraMG Werde ich tun, vielen Dank für den Hinweis!
  3. Das ist eine Spitzenidee! Ich schaue bei solchen Sachen auch gerne, wie die Industrie konstruiert und näht, und bei Jalie (weil sie oft Industrietechniken oder der Industrie ähnliche in ihren Anleitungen verwenden). PS: Wart dein Mann und du inzwischen wandern? Ich erinnere mich an deine Ankündigung im UYWH Thread und die aufgeschobene Tour, weil dein Mann passen musste. Vielleicht wollte euch die Autokorrektur daran erinnern ....
  4. Reihen kenne ich nur aus ziemlich alten Nähbüchern, ist nur in meinem passiven Wortschatz. Heften kenne ich außerdem ausschließlich als temporäres, niemals als finales Zusammennähen von Schichten.
  5. Noch ein Votum fürs Heften (von Hand). Nach-Schub: Mit ganz normalem Heftgarn. Die Stoffe sind unkompliziert und die Strecken kurz.
  6. @Lalleweer Cool, danke dir schon mal! Ich werde mich mit dem Thema wohl doch mal beschäftigen müssen ...
  7. @Lalleweer @KiraMG Von 3D-Druckern habe ich ungefähr so viel Ahnung wie von Quantenphysik. Darf ich euch trotzdem was fragen? Das Grundprinzip ist mir bekannt, auch, dass viele verschiedene Materialien als Printmasse (oder wie auch immer das Zeuch heißt) benutzt werden können. Zum Beispiel gibt es Sportschuh-Hersteller ihre Schuhe tw. schon drucken, und es gibt medizinische Forschung, wo tierische oder menschliche Zellen zum Druck von Strukturen genutzt werden. Nun meine Frage: Theoretisch - also ohne zu berücksichtigen, wie zeitaufwändig und kostenintensiv es wäre und wie man an die Ausgangsmaterialien kommt und ob sie jeder 3D-Drucker verarbeiten kann - müssten eure Gögas doch auch manche Kurzwaren 3D-drucken können, oder? Ich denke an Dinge aus (überwiegend) Kunststoff, die man im Handel vielleicht nicht in gewünschten Farben, Formen, Abmessungen bekommt. Beispiele: Kurzwaren für Taschen und Rucksäcke (D-Ringe, Steckschnallen und dergleichen) oder fürs BH-Nähen (Ringe, Schieber, Bikini-Verschlüsse, Vorderverschlüsse, ggf. sogar nahtlose Cups?), aber auch Knöpfe. Oder Schuhsohlen. Geht das theoretisch? Danke!
  8. Die neuen Frühjahr/Sommer-Katalogschnitte sind online ... bei einem norwegischen Online-Shop. Auf Burda-Seiten, Simplicity und anderen üblichen Verdächtigen in D und UK ist noch Winter angesagt, soweit mich meine müden Augen nicht trügen. (Und ich habe natürlich nicht jeden Online-Shop abgegrast, sondern irgendwann die Suchmaschine benutzt.) Wer aber schon gucken mag, findet die Schnitte (bzw. den Shop) von Nummer 6199 aufwärts. Ist wieder eine sehr kleider-lastige Kollektion.
  9. Bei Schnittmustern aus US und UK, auch aus Büchern, gehe ich immer von NZG aus. Ich würde erwarten, dass die Autorin irgendwo in den Eingangstexten die NZG-Breite benennt. Dann spart man sich's bei den Projekten zu wiederholen. 5/8'' ist bei den Big Four Standard, bei Kwik hingegen nur 6 oder 7 mm (jedenfalls deutlich schmäler, als Kwik noch eigenständig war. KA wie sich dies nach der Übernahme entwickelt hat).
  10. Doch, bin ich. Doch ich merke, dass ich warme Mäntel deutlich seltener brauche als früher. Das Verhältnis Tragehäufigkeit/Platzbedarf im Kleiderschrank könnte besser sein...... Ich werde meine dicken Wollstoffe alle noch vernähen, möchte aber künftig lieber dünne Wolle, Trench- oder Regenmantelstoffe nehmen und diese mit einem einknöpfbaren Meida-Futter für wirklich kalte Tage versehen.
  11. Nach welchem Schnitt hast du besagten grauen Mantel genäht? Hast du ihn auch nur mit Ärmelfischen gemacht wie du hier planst oder mit Schulterpolstern? Edit: Ich glaube, ich habe ihn gefunden. Ist es dieser hier? Falls ja: Ganz ehrlich? Der sitzt herausragend gut und steht dir ausgezeichnet! An deiner Stelle würde ich mich nie wieder mit Anpassungen für Mäntel und Jacken dieser Silhouette im Oberteil plagen, sondern den oberen Teil des für dich angepassten Schnitt B6385 in dünnem Karton als TNT (getesteter und für gut befundener Basisschnitt) verewigen, wie deinen Augapfel hüten und künftig nur noch mit diesem frankenpattern. Für den B6497er Mantel also Vorderkanten, Kragen und taillenabwärts ändern. Mit zwei kleinen Schnittänderungen: Den in der rückwärtigen Schulterpasse aufgegangenen Schulterabnäher würde ich in eine Prinzessnaht umwandeln und die vorverlegte Schulternaht (jedenfalls sagt die Beschreibung back yoke with forward shoulder seams, also keine vordere Passe) ins VT transplantieren. Den kurzen Brustabnäher im Vorderteil würde ich in den Prinzessnähten aufgehen lassen, sprich den Verlauf der PS geringfügig ändern. Macht den Schnitt mMn flexibler für andere Mantelschnitte, wenn du zukünftig weitere Mäntel nähen willst. Nur noch eines: Auf den Fotos des 6385er trägst du nur ein dünnes Shirt drunter. Wenn ein dicker Wollpulli drunterpassen soll, würde ich ans Nessel-Probemodell breitere NZG anschneiden (insbes. an den Seitennähten), es außerdem mit rückwärtiger Mittelnaht zuschneiden (macht potentielle sieben (!) Längsnähte, an denen du Weite regulieren kannst), überm dicken Pulli anprobieren und dort Stoff rauslassen, wo es dir Stressfalten anzeigen oder wo du dich auch ohne Falten beengt fühlst.
  12. @haniah genau so meinte ich das. Um auf der sicheren Seite zu sein, würde ich mindestens 3cm (also die vorhandene quasi verdoppeln) nehmen und dann verlaufend das Armloch hinaufzeichnen. Nachtrag: Sarah Veblen sagt dir was, oder? Autorin von Passform-Büchern und -Artikeln. Glaube, auch auf Bluprint aktiv. Sie schreibt ganz oft, dass ihrer Meinung nach sowohl RTW als auch Schnittmusterhersteller Armlöcher viel zu tief schneiden, und ich kann ihr nur vollumfänglichst zustimmen. Noch ein Gedanke: Ich bin schamlose Kopierer bzw. Wiederholungstäterin. Wenn ich ein bereits genähtes oder Kaufteil habe, was mir von der Passform und Proportion gefällt, kupfere ich das gnadenlos ab. Und bastele die Schnittdetails dran. Ein franken pattern sozusagen. Auf deinen Fall übertragen: Hast du einen gekauften oder genähten Mantel, wo du mindestens Schulter- und Ärmelverlauf abkupfern kannst und so eine Abkürzung nimmst? Man muss ja das Rad nicht neu erfinden, wenn du schon was hast, was angepasst ist.
  13. Was mir noch aufgefallen ist: Wie hoch oder tief magst du Mantelärmel haben? Ich frage, da für meine persönliche Wohlfühlbewegungsweite die Armlöcher zu tief und die Butterick-typische NZG von 5/8'' zu wenig, wären, um sie beim Anprobieren höherzusetzen. Falls du Ärmel auch höher eingesetzt magst, würde ich beim neuen Versuch mehr NZG anschneiden.
  14. Wo du den Schulterpunkt hinlegst, ist mMn Geschmackssache und würde ich am lebenden Objekt abstecken *. Je nachdem sind dann auch am Ärmel Korrekturen fällig. Wenn du sowieso an Trulla herumzupfst, würde ich Ärmelfisch so einstecken, wie sie nachher zu liegen kommen werden. Danach kannst du die Schulternaht so stecken, wie du sie gerne möchtest: Derzeit sind einige Falten zu sehen, die ich zunächst mal auf fehlende Schulterpolster zurückführen würde. Also würde ich erst die Schulternähte (ohne Polster, aber mit Fischen) herrichten und dann schauen, ob noch Falten übrig sind, die anderweitigen Ursprungs sind. * Unbedingt über den dicksten Klamöttchen, die du drunter anziehen willst, wie SiRu schon schrieb.
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