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andaa

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Posts posted by andaa


  1. 3 hours ago, AndreaS. said:

    Ich hatte ein paar mal das Lady Skaterkleid genäht. Dabei handelt es sich aber um ein eng anliegendes Teil. Nach Anleitung wird hier ein Framilonband in der Taillennaht mitgefasst. Dass finde ich auch wichtig, weil man es ja auch über die Schultern bekommen muss. Diese habe ich tatsächlich erst oben und dann unten und dann beide Teile zusammengenäht.

    Ich könnte mir vorstellen, dass französische Nähte - auch wenn sie eine wunderschöne Versäuberung bieten - bei Viskosejersey mit richtig viel Arbeit (heften, heften und noch mal heften ;)) verbunden ist.

     

    Was mir gerade beim Schreiben eingefallen ist: Du könntest für die Taillennaht, sofern diese nicht allzu geschwungen ist, eine französische Naht versuchen. Und, was mir noch einfällt, wie schwer ist Dein Viskosejersey denn? Je nachdem wie dehnbar der Stoff auch ist, kann der Rock das Oberteil schon ganz schön nach unten ziehen... Mir ist das mit einem Wickelkleid aus Viskosejersey passiert. Seitdem liegt es als Ufo herum :rolley:

     

    Um was für einen Schnitt handelt es sich denn bei Dir? Gerade wollte ich noch fragen, warum Du die beiden VT und RT nicht in eins fasst. Das liegt an der Knopfleiste, die nur im oberen VT ist, und an den "Jeanstaschen" :D

     

     


    Mein Jersey hat sehr viel “Hängepotential” ist eher glänzend lycramässig, aber schwer, schön kühlend eingentlich ideal für ein Sommerhängerchen, soll sportlich werden, Schnitte mache ich ja meistens selber. Der Haken sind die (Hosen-/ Eingriffs-) Taschen, sowie die zwei verschiedenen Stoffrichtungen. Luftige Jerseykleidchen am Stück mach ich ja öfters. Aber danke für Euren Input - vielleicht ist das mit dem lockeren Jerseykleid mit guten grossen Taschen einfach auch eine dumme Idee...


  2. 3 hours ago, achchahai said:

    Nähst Du mit der Nähmaschine oder Ovi?

     

    Bei Jersey mache ich nicht viel Tamtam und nähe die Teile einfach mit der Overlock zusammen, das geht aber natürlich auch mit einer normalen Nähmaschine und elastischem Stich. Gezwickt hat mich noch nie etwas, mein Anspruch an die Innenseite ist bei Wirkware aber auch definitiv nicht ganz so hoch. Wenn es ganz ordentlich werden soll, ginge auch ein Versäuberungsstreifen wie man sie oft für den hinteren Halsausschnitt näht, der macht die Naht dann aber auch dicker und mich würde vor allem stören, dass man sie von außen sieht - zumal so eine Naht klassischerweise auch nicht dehnbar und entsprechend reißanfällig ist. Französische Nähte wären mir bei Jersey eindeutig zu wulstig.
     

    Schau Dir doch mal die Verarbeitung in Kaufkleidung an und probiere ein Kleid im Laden. Das kann ein ganz anderer Schnitt sein, sollte halt nur eine Naht in der Region haben, wo Du sie auch hättest. Und sich in einem ähnlichen Niveau bewegen wie Dein geplantes Kleid: Soll es schick sein oder leger? 


    Ich näh mit meiner normalen Bernina, die hat genügend elastische Stiche. Aber französische Nähte mit Baumwollfaden bei Sachen, die man auf der Haut trägt, sind bei mir ein Muss, sonst zwickt alles, weil halt nicht Bauschgarn. Ich schau mal noch bei den Kaufsachen, im Schrank findet sich nichts dergleichen, danke für den Tipp.


  3. Frage an die Kleiderfachfrauen: 

    Möchte ein simples gerades Hemdblusenkleid aus einem seidigen Viscosejersey nähen. Geplant sind so Jeans-Eingriffstaschen für den Rockteil (und der ist quer zum Fadenlauf, da ein seitlicher Streifenrapport das quasi nahelegt) und die Knopfleiste ist lediglich im Oberteil. Wie nähe ich Oberteil und Jupe am besten zusammen? Vorder-/Hinterteil einzeln?  Französische Nähte? Oder eine kleine Blende/ Schrägband innen, soll ja auch nix zwicken? Irgendwie graut mir schon jetzt vor einer faltigen unbequemen Wurst in der Körpermitte... Danke schon mal für ein paar Tipps!


  4. On 12/29/2019 at 1:01 PM, andaa said:

    Wow, da kommt ja wiedermal superviel Knowhow zusammen, vielen Dank! Das mit der zweiten Fadenspule und dem übernähten Maschinenknopfloch müsste frau direkt mal ausprobieren, mmh. Werde wohl noch einzwei Rollen von dem Seidengarn nachkaufen müssen... ;-)


    Nachtrag: Habe tatsächlich eine extra Spulenkapsel für dicke Ziergarne gekauft, die gabs für meine Bernina schon mit voreingestellter Unterfadenspannung, schön farbcodiert, damit frau nix verwechselt. Mit einem passenden Seralon Ziergarn als Unterfaden und Seidengarn mit Topstich-Nadeln als Oberfaden (hohe Spannung) gab das ne superschöne zweiseitige Steppnaht - die Anschaffung lohnt sich, wenn man öfters mal Kragen absteppt. Einen Türken mit einer Industrie- Knopfloch Maschine hatte ich getestet, das Knopfloch war dann aber nicht so toll. Immerhin hat sich gezeigt, dass ich den Stoff zusätzlich zur Einlage nochmals eine Verstärkung braucht. Am Schluss habe die Knopflöcher aber mit einem glänzenden dünnen Nähfaden dann doch selbst gemacht, sind ok, aber nicht top gekommen. 


  5. 1 hour ago, Katharina1983 said:

    Oh wow, das hast du selbst gebaut? Mega. Ich glaub dir sofort, dass du daran große Freude hast! Leider kann ich sowas gar nicht und kenne auch keinen Hobbyschreiner... Und ich habe auch noch nicht genug Erfahrung mit Schränken für die Nähsachen um einem Schreiner genau sagen zu können, was ich wollte... bisher ist alles nur provisorisch und unübersichtlich verstaut.


    Ja, war auch eine mutige Sache für mich, hatte aber einen guten Coach in einer öffentlichen Werkstatt. Mein “Maschinenpark” (Nähmaschine, Bohrmaschine und diverse Fräsen, ahem...) hat aber immer noch eine bescheidene Bleibe auf Metall-Rolltablaren, die man einfach unter den Schreibtisch schieben kann. Hat den Vorteil, dass der Rückbau von Nähzimmer zu Büro blitzschnell gemacht ist und man nix mehr sieht, auch für Kids völlig uninteressant. Nach ein paar intensiven Nähtagen bin ich jeweils auch froh, wenn ich das Zeugs nicht mehr anschauen muss - ein permanentes Nähzimmer wär wohl der Horror für mich ;-)


  6. Ich hatte mir ja letzten Sommer, nachdem ich kein gescheites Schubladenmöbel fand (Innenmass 80cm, für die Lagerung der überbreiten Wollstöffchen), dann selber so ein Möbel gebaut. Ist superbrauchbar, passt genau in die kleine Ecke, wo ich noch etwas Platz hatte, und ich hab jedesmal Freude, wenn ich das Teil anschaue (ehrlich gesagt mehr als am Selbstgenähten ;-) - vielleicht hast du ja einen geschickten Hobbyschreiner für so eine Massanfertigung zur Hand?... Und sonst find ich auch das Nähschränkchen auf Rollen von Aumüller noch gut, wenn auch etwas klein.DC5728A5-90B0-4A25-988A-5648D9CB7B49.jpeg

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  7. 8 hours ago, Bavoni said:

    Schneidereien sticken dir das Knopfloch auch mit einer professionellen Knopflochmaschine. Das habe ich vor kurzem auch machen lassen weil ich mir den schönen Wollmantel nicht versauen wollte. Wo wohnst du denn? In Solingen gibt es ein Stoffgeschäft die das ganz toll und preiswert machen. Ansonsten  mal bei den örtlichen Schneidereien nachfragen und vielleicht auch ein Probeknopfloch machen lassen.


    Ja, mal schauen, das mit dem Probeknopfloch wär vielleicht eine Idee, kann ja mal rumfragen. Obwohl, ob das dann mein Hobbyschneiderinnenego zulässt? ;-)


  8. 9 minutes ago, Topcat said:

    ich denk ich hab deine Frage verstanden und da ist egal on Bluse, Mantel, Jacke.............

     

    ich hab immer wenn der Blick von Innen- auf Außenseite umgeschwenkt hat, neu angesetzt

     

    Knopfloch: gibt ja mehr Varianten als nur maschinelles oder handgeschürztes Knopfloch - Paspelknopflöcher z. B.


    Ok, danke, das mit dem Wechseln macht auch der Profi - ist schon mal gut zu wissen ;-) Paspelknopflöcher mach ich ja lieber als die anderen, aber zum geplanten Kragen passen die echt nicht so gut, am schönsten wär schon ein zartes Maschinenschneiderknopfloch (die händischen find ich auch von der Schneiderin weniger schön, geschweige denn meine!).

    Falls dann doch manuell: eher Vorstich (da man den Kragen gut hochschlagen kann, und eigentlich beide Seiten schön sein müssen) oder irgendeine zweiseitige Variante von einem Punktstich? Echt ärgerlich, da näht frau was Schickes und ruiniert das Teil dann an einer beidseitig schön sein müssenden Steppnaht und den blöden Knopflöchern...
     


  9. 7 minutes ago, Großefüß said:

    Hallo,

    Was nä hst du denn? 

    Mantel oder Bluse? Welches Seidengarn/Stärke?

     

    Hallo Großefüß, ist ein Mantel, mitteldicker williger Stoff, absteppen über vier Lagen geht sehr gut. Der Seidenfaden ist der Klassiker Cordonnet von Gütermann, recht dick eben  (2€/10m), so Stärke 50/60 würd ich mal schätzen. Unterfaden ist ein Polyester Allesnäher.


  10. Hallo allerseits, leider gibts für meine Stofffarbe nur Seidenfaden für die Ziernähte/ Knopflöcher. Den soll man ja nur als Oberfaden maschinell einsetzen, was zum Absteppen auch wunderbar klappt und oben sehr schön aussieht (Stichlänge 3,8). Nun bin ich etwas unsicher beim Revers (Spatenkragen): soll ich da den Kragen innen absteppen, und dann für die Vorderkante aussen nochmals ansetzen und runtersteppen, oder alles alles (wie im Original) von Hand mit einem kleinen Vorstich machen? Auch graust mir vor den Knopflöchern, manuell find ich die nicht so schön, Maschine geht wohl nicht (?) und bevor ich den teuren Faden meterweise für Probeknopflöcher vergeude, frag ich mal lieber...


  11. On 12/9/2019 at 9:03 AM, Makerista said:

    @andaa  Mir sind beim Blättern in alten Burdas zwei Modelle vorbeigeschneit, die genau diese Ziersteppnaht haben.

     

    Es gibt sicher noch mehr, aber vielleicht geben dir Burdas Anleitungen für diese Modelle weitere Ideen, wie du sie umsetzen möchtest. Falls du nicht schon fertig bist mit deinem Mantelprojekt. :)

     

    Zuerst eine Damenjacke aus einer Plus-Strecke, Modell 136 aus der August-Burda 2010.

    Material ist Gabardine. 

    Nahtzugabenempfehlungen sind für Armloch und Armkugel das Burda-Standard-Maß 1,5 cm.

    Die Anweisung lautet nach dem Einsetzen der Ärmel aber vorm Absteppen der Ziernaht so: "NZG oberhalb der Achselrundung in VT bzw RT bügeln."

     

    Dann noch eine Herrenjacke, Modell 142 aus der November-Burda 1999.

    Material ist Mantelwollflausch, ist also dem Material des rosa Mantels im Ausgangstext ähnlich.

    Der Schnitt hat vorne und hinten eine Schulterpasse, die beide mit Vlieseline X50 unterlegt bzw. bebügelt werden.

    NZG-Empfehlungen für Armloch und Armkugel wie immer bzw. oben.

    Die Anweisung ist ziemlich lapidar, ungefähr "Ärmel einsetzen, Ziernähte wie eingezeichnet steppen." Es gibt im Gegensatz zum Modell oben also keine Anweisung, wohin die NZG der Ärmelansatznaht gebügelt werden sollen.


    @Makerista: vielen Dank! Bei einem Gespräch mit einem Textilprofi kürzlich konnte ich das Thema soweit klären: die NZ geht tatsächlich in den Body und wird so abgesteppt, die 1,5 cm NZ von Burda sind wohl nicht schlecht. Diese eher sportliche Ziernaht wird in der Industrie gerne mit überschnittenen Schultern eingesetzt, hab’s aber auch schon mit Normalschultern gesehen. Ich mach mich demnächst ans Werk, Schnittmuster gezeichnet, Stoff bestellt und dann schauen wir mal. Stelle die Fotos dann ein. 


  12. Danke alle - tönt nun also doch eher nach unterlegter Ziernaht. Ich gehöre ja auch zur Fraktion der hoch angesetzten Ärmel mit NZ ungebügelt ebenda. Vielleicht probier ich mal beides aus und schau, was besser kommt. Das Absteppen und Zurückschneiden der NZ kenn ich sonst von schmal geschnittenen Blazern, ist vielleicht ein Versuch wert (bei meinen Mänteln braucht es schon Platz für einen Pulli mit Blazer oder Steppjacke ;-) 


  13. 2 minutes ago, SiRu said:

    So, wie Armkugelnaht im Bereich der Absteppung liegt... ist das keine Ziernaht.

    Das hält die NZ von Mantel und Ärmel im Mantel fest. Und "plättet" gleichzeitig den Bereich.

     

    Als Ziernaht ausgeführt... würde ich da einen Streifen Oberstoff im schrägen Fadenlauf gesnitten mitlaufen lassen. Entweder Ärmelfischersatz gleich anschneiden, oder den echten Fisch und den Streifen getrennt halten und erst nachträglich von Hand flach aneinanderstoßend an den Bruch anhexen


    Hi SiRu, danke - anhexen, das muss ich mir merken ;-) Tönt aber alles etwas kompliziert, hmm. Aber NZ zur Abwechslung in den Mantel - kommt das gut? Kein Gewurstel unter den Armen und so? Eine „Plättnaht“ hätte ja schon auch ihren Reiz...


  14. Frage an MantelspezialistInnen: Habe bei einem Kaufteil eine schöne Ziernaht an der Schulter (Ärmelnaht) gesehen, die ich gerne bei meinen nächsten Mantelprojekt einbauen möchte. Nun bin ich mir aber gewohnt, die Nahtzgaben locker in den Ärmel zu legen/ bzw. mit Pseudoärmelfischen das etwas auszufüllen, Schulterpolster mag ich keine (die Chose hat aber generell noch etwas Optimierungspotential). Wie unterleg ich nun so eine Ziernaht/ welche Einlagen/  (siehe Bild) oder was mach ich mit den Nahtzugaben? Schon mal schönen Dank für Tipps!

     

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  15. On 8/4/2019 at 4:06 PM, stoffmadame said:

    Das ist ja interessant! Aus Strickstoff! Auf die Idee wäre ich nicht gekommen :) Ist aber klasse.

    Viel Erfolg wünsche ich dir :ja:

     

    Ja, das Kappnahtexperiment passt gut zum Strick, leiert nicht so aus und ist auch innen schön sauber, siehe Bilder. Muss dann für das „richtige Stück“ etwas genauer bügeln und nähen, aber es ist lehrreich, nicht nur Passform sondern auch Verarbeitung zu proben ;-)  LGA

     

     

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  16. 9 hours ago, stoffmadame said:

    Was für einen Stoff hast du denn? Trägt eine Kappnaht da nicht evt auf?

     

    Hallo Stoffmadame

     

    Hab einen mittelschweren Baumwollstrick mit Bouclé-Optik. Die Kappnähte machen das ganze sogar flacher, natürlich stabiler und tragen überhaupt nicht auf (ist ja bei Jeans auch nicht so). Die Taschen sind aus Taschenfutter mit Spiegel, damit es auch besser flutscht. Ich näh die Kappnähte auch mit einem Kontrastgarn, da wird‘s zum Gestaltungselement, so ein Mix zwischen sportlicher Jeans- und klassischer Chaneljacke. 

     

    Punkto Auftragen: viele Damen meinen ja auch, dass Taschen per se auftragen. Da konnte ich kürzlich sogar eine +Size Freundin überzeugen, das eine gut positionierte Tasche optisch sehr vorteilhaft sein kann. Meinereine muss ja eh immer das Notwendige in den Pockets unterbringen können. Zu dumm, sind die blöden Taschen immer etwas aufwändiger und manchmal halt komplizierter... ;-) 

     

    Lieber Gruss, anda (die Handtaschenverächterin)


  17. 6 hours ago, stofftante said:

     

    Hallo Heidi,  

    Super, genau das was ich brauche. Kam dann auch auf die Idee, in den englischen Foren zu suchen und hatte die gleiche Beschreibung, allerdings ohne die Bilder, so is gleich besser verständlich, vielen Dank! Auf die Idee, die ganze Innentasche schon einseitig fertig zu nähen, bevor man die Naht schliesst, muss man auch erst mal kommen... I love the Internet -  toll,  wenn frau ein dumme Frage ins Forum eintüten kann und so eine schöne Lösung serviert bekommt!!!

    Muchas & lieber Gruss, anda

     

    PS: hatte natürlich die Geduld nicht und mein Probestück schon verhunzt, aber noch genügend Stoff für den Trockenlauf, bevor‘s dann ans gute Stöffchen geht ;-))

     


  18. 11 hours ago, nowak said:

    Ärmel mit Kappnaht geht. In Abhängigkeit davon, wie stark gerundet die Armkugel ist und wie willig der Stoff.

     

    Nahttaschen mit Kappnaht habe ich glaube ich mal gemacht, erinnere mich noch dunkel an viel Fluchen und etliche Handstiche. Ich habe da keinen vernünftigen Workflow gefunden.

     

    Hallo Marion

     

    Danke, dann werd ich das mit dem Ärmel mal versuchen, mein Stoff ist sehr willig ;-)

     

    Die erste Nahttasche ist allerdings nicht so toll geraten, mal schauen, ob die zweite besser kommt. Hatte Taschenbeutel angenäht, Kappnaht geschlossen und dann die Taschenbeutel vernäht, anders geht wohl nicht. Mein Prototyp wird wohl dann zum Putzlappen... und es braucht noch ein paar Trockenübungen.

     

    Wenn ich Trick rauskriege, notier ich das mal noch.

     

    Lieber Gruss, anda


  19. Hallo Kappnaht-Expertinnen,

     

    Hab‘s ja gerne innen schön versäubert, und bei futterlosen Sommerjäckchen sind so Kappnähte ja schon schön. Nun wurstle ich aber etwas mit den Nahttaschen und ein paar Details rum... mmh.

     

    1. Frage: zuerst Kappnaht schliessen mit Eingriff absteppen und dann das Taschenfutter schliessen, oder wie macht ihr das? Bei Reissverschlusstaschen dito? 

     

    2. Frage: Ärmel mit Kappnaht einsetzen geht das? Oder besser gleich Schrägband nehmen? 

     

    Wäre toll, wenn frau ein paar Tipps bekäme, danke.


  20. Hallo ihr beiden, danke schon mal für die Anregung, kriegt man ja immer gute Ideen.

    @ Capricorna, normale Knopfleiste und Poloshirt sind kein Problem, das kann ich gut und mach es öfters, drum ärgert es mich auch so. Schnittmuster ist abgenommen von meinem Lieblingspyjama, das der Hersteller nur einer dicken Winterversion mit Reissverschluss macht. Da wollte ich das mal mit einem leichten Sommerjersey und einem luftigeren Verschluss versuchen (krieg in normalen Schlafanzügen immer Rückenschmerzen, weil alles hochrutscht). Französische Nähte, damit ja nix zwickt und zwackt trotz BW-faden, da ist frau heikel (und ich hab mir auch geschworen, nie eine Overlock anzuschaffen ;-))

    @SiRu, dein dreist  bringt mich auf eine Idee. Werde die franz. Naht wohl zwischen Obertritt und Untertritt einfassen müssen. Und mich mit den gefälschten franz. Nähten und Kappellenschlitzen befassen, denn bei Seitenschlitzen hatte ich das “Übergangs-Problem” mit der franz. Naht auch schon. 

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