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7eas

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  1. Hallo, hab mal wieder eine Nähmaschine geschenkt bekommen (Singer 128, Baujahr 1926). Dabei war eine Bedienungsanleitung für eine Kindernähmaschine Singer No. 20 (8 Seiten, vermutlich komplett, "Im Juni 1926 überarbeitet"). Hat jemand Interesse daran? Dann tu ich das Ding in einen Briefumschlag ... Viele Grüße Klaus
  2. Habt vielen Dank für eure Rückmeldungen. Inzwischen habe ich drei weitere Spulen, noch ein paar Füßchen und einen Bandeinfasser. Ihr wisst ja, dass es diese Dinge nicht einzeln gibt. Deshalb hab ich jetzt auch noch eine weitere (allerdings nicht ganz vollständige) Adler 8, Seriennummer 102746, die könnte evtl. noch im 19. Jahrhundert gebaut worden sein, ebenfalls mit Stickeinrichtung. Ich werde versuchen, die Maschine zu komplettieren (es fehlen die Stichplatte und die kleine Metallplatte neben der Stichplatte; der Hebel des Fadengebers ist abgebrochen), ohne immer wieder weitere (nicht ganz vollständige) Adler 8 zu erwerben ... Knappkantig Nähen mit dem Kantenfuß und Säumen mit dem Bandeinfasser funktionieren übrigens tadellos. Am Samstag wollte ich ein Knopfloch mit dem Knopflochautomat meiner Singer 401G nähen. Leider gelang es mir nicht, den Unterfaden nach oben zu holen. Ging einfach nicht. Auch mit neuer Nadel nicht, nicht mit neu eingefädeltem Oberfaden und auch nicht mit mehrfach überprüfter Unterfadenspule. Na ja, wie so oft war's der User. Da ich einige Wochen nur mit der rechtsdrehenden Adler genäht hatte, behandelte ich die Singer wie einen Rechtsdreher, nach einem entschlossenen Wechsel der Drehrichtung war alles wieder gut. Viele Grüße Klaus
  3. Vor einiger Zeit bekam ich eine Nähmaschine geschenkt. Sie wurde in den 1920er-Jahren von Frau M. (Jahrgang 1900) gekauft und Ende der 1970er-Jahre an die Familie K. weitergegeben, bei der ich sie im April 2019 abholen durfte. Es ist ein Adler Klasse 8 – Schnellnäher, eine Rundschiffchen-Nähmaschine mit Brille. Laut Titelblatt der "Gebrauchs-Anleitung": "Solide und beste Schnell-Nähmaschine der Gegenwart". Sie ist äußerlich und innerlich in einem sehr guten Zustand, näht nach den obligatorischen Wiedererweckungsmaßnahmen präzise. Der Schlüssel für den Schrank, in dem die Adler versenkt werden kann, fehlte. Beim Transport konnte man aber schon hören, dass die Zubehörschubladen nicht leer waren. Ein Foto und die Maße des Schlosses genügten dem Herrn vom Schlüsseldienst, einen passenden Schlüssel von seinem überdimensionierten "Schlüsselbrett" zu fischen. In einer Schublade der Nähmaschine lag dann sogar ein weiterer Schlüssel, möglicherweise einer der Originalschlüssel. Dabei waren (von der Kochs Adler-Nähmaschinenwerke Akt.-Ges. Bielefeld) * eine "Gebrauchs-Anleitung zur Adler-Nähmaschine mit rotierendem Greifer und runder Spulkapsel (Rundschiffchen) Klasse 8, 10 und 12" (Drucksache Nr. 295.), * ein "Stickerei-Lehrbuch" (Drucksache Nr. 323) und * ein "Stickerei-Lehrbuch zu den Adler-Nähmaschinen Klasse 8 und 10)",(Drucksache Nr. H. 109., P. E. Kr. 2000. 6. 27.). Außerdem: * eine Spule, * sechs Nähfüße, * ein Lineal zum Aufschrauben auf die "Fundamentplatte", * ein Wattierlineal zum Befestigen an der "Stoffdrückerstange", * ein Singer-Nählicht, * 3 Ölgefäße (ein Singer Blechdöschen mit Schraubverschluss, ein Messingdöschen, ein Glasfläschchen). Der Jahrgang der Maschine dürfte 1925 sein. Zu der im Nähmaschinenverzeichnis von I. Naumann beschriebenen Maschine mit der Seriennummer 324949 ist ein Garantieschein vom 20. Dezember 1925 abgebildet. Meine Maschine hat die Seriennummer 324740, wurde also Stunden oder Tage vor der Maschine im Nähmaschinenverzeichnis produziert. Was meine Adler 8 von der Adler 8 im Nähmaschinenverzeichnis unterscheidet, ist die "Stickereieinrichtung". Im Adler-Dürkopp-Nähmaschinenklassen-Verzeichnis, https://www.duerkopp-adler.com/export/sites/duerkoppadler/commons/download/download-text-attachments/hist_kl.pdf, ist eine Dürkopp 8 AS von 1935 aufgelistet, deren Beschreibung meiner Adler 8 entspricht. Zum Sticken kann der Transporteur versenkt und die Geschwindigkeit verringert werden. Hierfür haben Handrad und Schwungrad jeweils zwei Riemenscheiben mit unterschiedlichen Durchmessern. Zum Nähen verwendet man die "schnelle" Übersetzung (die große Scheibe am Schwungrad treibt die kleine Scheibe am Handrad), zum Sticken die "langsame Übersetzung" (die kleine Scheibe am Schwungrad treibt die große Scheibe am Handrad). Im älteren "Stickerei-Lehrbuch" wird auf 50.000 ausgelieferte Maschinen mit "Stickereieinrichtung" verwiesen, im neueren (dieses könnte vom Juni 1927 sein, da die Druckkennung die Ziffernfolge 6.27 enthält) sind es bereits über 100.000: "In zahlreichen Haushaltungen, Schulen, Hotels, Krankenhäusern usw. sind diese Maschinen in Gebrauch und über 100000 Stück wurden bisher in der Hauptsache an die Stickerei-Industrien des In- und Auslandes abgegeben. Dieser Erfolge hat eine Menge Nachahmer gezeitigt, die jedoch mit ihren Fabrikaten die Vorzüge unserer Original-Kontruktion bisher niemals erreichen konnten." Ebenfalls im "Stickerei-Handbuch" findet sich die folgende Passage: "Schon nach weniger Übung wird man finden, daß die Maschinenstickerei sehr schnell geht. Geübte Stickerinnen sticken mit der Adler-Näh- und Stickmaschine siebenmal so schnell als mit der Hand." Da ich zwar nicht sticke, aber lieber langsam als schnell nähe, verwende ich (bisher) die Stickübersetzung auch zum Nähen. Die Umfänge der Handradscheiben betragen etwa 17 und 20 cm, die der Schwungradscheiben etwa 118 und 132 cm, so dass der Stoff beim Nähen mit der Stickübersetzung etwa halb so schnell transportiert wird wie beim Nähen mit der Nähübersetzung. Sehr selten dürfte es vorkommen, dass die "Historie" einer bald 100 Jahre alten Maschine weitgehend bekannt ist: über 50 Jahre war die Adler 8 bei Frau M. (seit den 50er-Jahren sicher, evtl. auch schon früher, in Stuttgart-Vaihingen), dann etwa 40 Jahre bei Familie K. (in Stuttgart-Kaltental). Der weitgehend unversehrte Zustand von Tisch und Maschine und drei Ölfläschchen in den Zubehörschubladen deuten darauf hin, dass sie es bisher ganz gut hatte. Das soll sie auch weiterhin ... Viele Grüße Klaus
  4. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Jetzt sehe ich auch, welche Ornamente bei mir verblasst sind. Meine hat die Seriennumer 141717.
  5. Hallo, nie hätte ich gedacht, dass ich bei der Suche nach einer Nähmaschinennadel mit mehreren Tausend Nadelsystemen konfrontiert werde. Beinahe hätte ich das Thema eine Weile ruhen lassen und mich wieder meinen anderen Nähmaschinen zugewandt, von denen mir bisher nur das System 130/705 H bekannt war. Beim Stoffkauf habe ich heute Mittag einen Händler auf ältere Rundkolbennadeln angesprochen. Er verschwand kurz mit meinem Nadelmuster und kam mit einem Päckchen Nadeln, bei denen alle Maße bis auf den Kolbendurchmesser (2 mm anstatt 1,7 mm) gepasst haben. Zum Glück habe ich Risiko gespielt und sie gekauft. Die Nadeln passen. Möglicherweise war die Nadel, die in der Maschine war, keine Originalnadel, vielleicht (keine Ahnung ob das möglich ist, bin mehr Liebhaber als Experte) ist auch die Nadelaufnahme nach 125 Jahren ausgeschlagen. Jedenfalls passen die Nadeln ohne Gewaltanwendung. Auf dem Päckchen steht SYSTEM 5640 (Pfaff/Schmetz), an weiteren Bezeichnungen habe ich im Netz gefunden 62x57 und DVx57. Die Maße sind laut Organ-Katalog Durchmesser: 2,0 mm Kolbenlänge: 13,7 mm Abstand zum Nadelöhr: 38,6 mm Das Nähen mit der Handkurbel ist unaufgeregt und macht Spaß ... Euch vielen Dank für eure Unterstützung und viele Grüße Klaus
  6. Hallo, erst mal eine kleine Korrektur: der Name der Gritzner ist natürlich nicht Grandiosa, sondern Graziosa (wahrscheinlich angelehnt an graziös als an grandios). Hier die Bilder: Hobbyschneiderin 24 - Forum Hobbyschneiderin 24 - Forum Hobbyschneiderin 24 - Forum Hobbyschneiderin 24 - Forum Die Nähte sehen ganz gut aus. Da ich aber keine Anleitung habe, könnte der Oberfaden evtl. falsch eingefädelt sein. Um die Spannungsscheibe habe ich den Oberfaden einmal ganz herumgeschlungen (d.h. 540 Grad statt 180 Grad), da er am Anfang immer herausgesprungen ist. Zu den Maßen der Nadel: habe keinen ordentlichen Messschieber greifbar, sondern nur so ein kleines Baumarkt-Messing-Schieberlein (das fürs Motorrad meistens reicht). Hab jetzt noch mal nachgemessen und die folgenden Maße (plus/minus "etwa" 0,15 mm) ermittelt: Länge über alles: 44,6 mm Beginn Nadelöhr: 37,7 mm Kolbendurchmesser: 1,7 mm Nadeldurchmesser unten: 0,7 mm Sorry, Peterle, genauer krieg ich das gerade nicht hin. Viele Grüße und euch schon mal vielen Dank Klaus
  7. Hallo, auf dem Sperrmüll habe ich (etwa 100 Meter entfernt von der ehemaligen Gritzner-Produktionsstätte in Durlach) eine Gritzner Grandiosa gefunden (anhand der Seriennummer vermute ich das Baujahr 1893). Die Maschine habe ich gründlich gereinigt und geölt. Mit der noch vorhandenen Nadel näht die Maschine, auch durch vier Lagen Jeans und acht Lagen Nessel. Die RundkolbenNadel ist zwischen 44 und 45 mm lang, das Öhr beginnt bei 39 bis 40 mm, der Kolbendurchmesser beträgt etwa 1,8 und der Nadeldurchmesser etwa 0,7 mm. Hat jemand von euch eine Idee, welches Nadelsystem das ist und wo man eine solche Nadel evtl. bekommen kann? Viele Grüße Klaus
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