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gundi2

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Everything posted by gundi2

  1. Ich habe auch die 1. Auflage von Hofenbitzer. Mit dem "aufgedrehten Rock" meinte ich den Rock von S. 24 + 25 "Glockiger Rock". Dabei muss man nicht unbedingt den vorderren -abnäher komplatt zulegen. Du kannst auch im VT bei 8 einen Betrag abmessen (so dass der Stoff reicht...) und den Wert wie angegeben auf das RT und die Seitennähte übertragen. Habe ich mal gemacht für einen 1,40 m breiten Stoff, der Rock wird dann weniger weit... Bei der Reißverschlussfrage habe ich mich evtl.missverständlich ausgedrückt: ich habe hinten im geraden Fadenlauf einen normalen 20 cm-RV eingenäht. Der sitzt gut, aber unterhalb des RV, also entlang der Mittelnaht, sieht der Stoff dann so aus: Das liegt an der Festigkeit des Stoffes, fing gleich beim 1. Tragen an...
  2. Du arbeitest ja mit dem Hofenbitzer. Hat du dir dort mal die Röcke angeschaut? Der einfach seitlich ausgestellte Rock bringt erstaunlich viel Platz zum Sitzen und Gehen. Aber da bleibt vom Stoff einiges übrig Und auch der 8-Bahnen-Rock in knielang müsste evtl. aus deinem 1 m Stoff zukriegen sein. Für den aufgedrehten 4-Bahnen-Rock wird es u. U. knapp, es sei denn, du begrenzt die Weite unten und nimmst das als Maß, wie weit du aufdrehst. Mit Reißverschlüssen hinten in der Mitte im geraden Fadenlauf habe ich gerade 2 mal schlechte Erfahrungen gemacht: der Stoff ist offensichtlich dafür zu locker gewebt, es bilden sich unterhalb des RV, also dort, wo beim Sitzen die Spannung drauf kommt - auch wenn der Rock wirklich weit genug dort ist - Rillen, wo sich die Längsfäden von der Naht weg bewegen. Da fehlt es wohl an "Schiebefestigkeit" der Stoffe. - Schau dir mal dein Leinen sehr kritisch darauf an, ob sich die Fäden leicht verschieben lassen. Meine Leinenröcke sind alle mit 4 Bahnen leicht ausgestellt, da stellt sich das Problem nicht. - Es wäre schade, wenn dir das bei deinem schönen Stoff passieren würde.... LG gundi
  3. Habe mir eben die Website angeschaut und den Rock "jenny" durchgeklickt, weil ich gerade Röcke genäht habe: Dort sind diverse Fertigmaße für jede Größe angegeben. Ich denke, damit kann man zurechtkommen, auch wenn die Größen anders sind als bei den Big4- Schnitten. Und es gibt wenigstens keine Überraschungen mit irgendwelchen ungewöhnlichen Zugaben... LG gundi
  4. Ich habe mir jetzt den Schnitt auf der Vogue-Seite mal angeschaut: Für die fertige Oberweite geben die für Gr. 16 103 cm an, dem liegt ein Brustumfang von 97 cm zu Grund, also 6 cm Bewegungszugabe. Das ist recht körpernah! Wenn du auf Gr. 14 gehst, ist das fertige Maß hier 98 cm. Bei einem Brustumfang von 97 cm kannst du dich darin nicht mehr bewegen.... LG gundi
  5. Auf dem Schnitt sind nicht die Körpermaße abgedruckt, sondern die Maße des fertigen Kleidungstückes! Wenn du den Schnitt jetzt für Gr.14 schneidest, wird er vermutlich zu eng. Die Tabellen im Internet beziehen sich auf die reinen Körpermaße für die einzelnen Größen, deshalb ist es sicher kein Fehler,sondern genau richtig, die für die Größenwahl zu benutzen!!!. Die Fertigmaße sind ja je nach Modell dann unterschiedlich und stehen deshalb auf den Schnittmustern, was ich sehr hilfreich finde. Also pass da besser auf, was du machst! Bevor du das Teil nicht mit den dafür vorgesehenen Nahtzugaben genäht hast, kannst du die Passform jedenfalls nicht beurteilen. Und wenn es dann tatsächlich zu weit ist, kannst du gezielt nachbessern... LG gundi
  6. Es steht an vielen Stellen in den Anleitungen und auf dem Schnitt, dass dort 1,5 cm Nahtzugabe eingearbeitet sind! Und auf dem Vorderteil sind außerdem die Fertigmaße für jede Größe in der Packung angegeben, zumindest Oberweite (bust) und Hüfte (hip), manchmal auch die Taille (waist). Damit kann frau IMHO eine ganze Menge abschätzen. Die Passform kannst du letztlich nur beurteilen, wenn du das Teil genau so nähst, wie es geplant ist... LG gundi Noch eine Anmerkung: Das englische Wort "seam" ist ein sogenannter "falscher Freund", es bedeutet nämlich nicht "Saum" auf Deutsch, sondern Naht. Die "Seam allowance"" ist also die deutsche Nahtzugabe, bei Vogue (und den meisten anderen US-Schnitten) 1,5,cm für Webwaren. Und der deutsche Saum heißt auf Englisch "hem".
  7. Man kann sie jetzt auch direkt bei Burda bestellen: https://www.burdastyle.de/produkt/magazin/fashion-style-05-2020_FS0520 LG gundi
  8. Hallo Sissy, ich habe noch einige größere BW-Reste, die für eure Zwecke geeignet sein dürfte. Schick mir bitte deine Adresse. LG gundi
  9. gundi2

    IMG_0563.JPG

    Rock 134 aus Burda 10/2006 in Gr. 46 aus Eva-Marias Scbottenstoff um 10 % verlängert, entsprechend meiner Körpergröße
  10. Du hast hier die Frage gestellt, ob "sich der Mehrpreis....lohnt" für eine spezielle Ovi. Diese Frage kannst du nur für dich selbst beantworten. Überleg dir, was du mit den eingesparten z.B .250 Euro machen würdest, wenn du die günstigere Maschine kaufst. Wenn da mehrer wichtige Dinge auftauchen, für die du dieses Geld eigentlich lieber ausgeben würdest als für die zusätzlichen Fähigkeiten, die die teurere Ovi hat - alles klar. Und wenn dir auffällt, dass du das Geld nicht sooo dringend für andere Dinge einsetzen möchtest - ist auch vieles klar... LG gundi
  11. Meine Bernina 700D ist wohl eine Vor-Vorläuferin der Bernina L 450. Sie näht recht leise, und man kann das Tempo sehr gut dosieren, also schön langsam um Kurven etc.. Beides ist bei anderen Ovis nicht unbedingt der Fall. Da gibt es richtige "Trecker" und Maschinen, die gleich mit ziemliche Tempo losrattern. - Achte da mal beim Probenähen drauf... LG gundi
  12. Als ich auf der Suche nach eine NäMa für meine Schwester war, deren Singer nach 30 Jahren streikte, sagte mir ein Händler, der Brother und noch andere Marken führt, dass Brother fürs Geld ziemlich viele Funktionen hat, die andere in der Preisklasse nicht haben, dass das aber auf Kosten der Langlebigkeit geht. Wenn es mir um Langlebigkeit geht, solle ich besser nach einem anderen Fabrikat schauen. Es wurde dann eine Bernette 66; die hat jetzt kürzlich - nach ca.10 Jahren nicht allzu intensiver Nutzung - allerdings ihren Geist aufgegeben. Daher meine Einschätzung... Meine NäMa (Bernina 1008) hat zwar nur 12 Stiche, aber da sind 2 dabei, die sich prima für Säume an Sweat etc. eignen. Und weil meine Cover (Elna 434) nur Jersey vernünftig näht, bin ich dazu übergegangen, Sweat und andere dickere elastische Stoffe damit zu säumen. In der Beschreibung sind diese Stiche auch ausdrücklich dafür vorgesehen. Meine Tochter hat als NäMa eine Elna Jeans 3210. Sie macht Säume an Jersey mit der Zwillingsnadel und hat sich dafür eine 2. Spulenkapsel besorgt, wo sie die Unterfadenspannung speziell dafür eingestellt hat. - Du siehst, es gibt durchaus Alternativen zur Cover, und manchmal kann eine NäMa durchaus nützlich sein LG gundi
  13. Du fragst nach der "Coverlock" von Elna. das ist eine reine Cover-Maschine! Irgendwie ist der Begriff nicht eindeutig definiert, pass da auf bei anderen Herstellern... Ich habe ein älteres Modell davon und bin damit zufrieden, aber das ist ja nicht das, was du suchst. Wenn du ein langlebiges Gerät möchtest, würde ich keine Bernette kaufen und auch keine Brother, dann schon eher eine kleinere Bernina. Ich habe seit gut 10 Jahren die 700D und würde die jederzeit wieder kaufen. Mit einer Kombi-Maschine hättest du zwar alle anfallenden Funktionen abgedeckt, aber vermutlich auf Kosten der Qualität. Deshalb halte ich das für keine so gute Idee, es sei denn, du möchtest tiefer in die Tasche greifen und eine Babylock kaufen. Mir waren die immer zu teuer, habe mich im Blick auf die Haushaltskasse auf die "Mitteklasse" beschränkt... LG gundi
  14. Mittlerweile habe ich die abgepustete Linie mal umgesteckt, und siehe da: der Saum ist komplett waagrecht. Göga hat mehrfach gründlich mit dem Zollstock nachgemessen. - Wenn der Rock auf dem Bügel hängt, ist die rückwärtige Länge ca. 5 cm länger als die Vorderlänge, also deutlich mehr als mein Körpermaß, wo der Unterschied vorne - hinten 2 cm beträgt. Der Stoff schmiegt sich durch den schrägen Fadenlauf ganz ohne Abnäher an die Hüftrundungen an und scheint dadurch Länge zu verbrauchen. - Wieder was dazu gelernt... LG gundi
  15. Laufschuhe mit 1 cm Sprengung, also Höhenunterschied zwischen Sohle und Absatz, beide Male die gleichen. Ich habe jetzt den Rock noch mal auf den Bügel gehängt und im Hängen gemessen. Das gibt andere Maße als im Liegen, aber immer noch deutlich anders als meinen Balancemaßen entsprechen würde. Jetzt sind die Seiten plötzlich kürzer als vorn und hinten Jetzt lasse ich ihn erstmal hängen, morgen ist auch noch ein Tag... LG gundi
  16. Mein Rock fast fertiger im schrägen Fadenlauf hat jetzt gut 2 Wochen gehangen, und gestern hat GöGa den Saum abgepustet. Das Ergebnis bringt mich dazu, an meinem Verstand zu zweifeln: - Meine Balancemaße, also Abstand Taille - Boden, sind an beiden Seiten und hinten gleich (kräftiger Po!) und vorne 1,5 cm weniger. - Beim Rock hat sich durch das Hängen an der Länge nichts geändert, die gemessenen Strecken (vorne, beide Seiten, hinten) sind gleich lang. Der Stoff ist recht fest gewebt. - Ausgehend von der hinteren Länge geht die Kreidelinie an beiden Seiten um 3,5 cm und vorne um 6 cm höher. Vorhin habe ich den Rock noch mal angezogen und GöGa hat den Abstand vom Boden zur Kreidenlinie noch mal kontrolliert - das scheint zu stimmen Trotzdem traue ich mich jetzt erst mal nicht, den Saum so abzuschneiden, so lange ich nicht verstehe, warum das so ist. - Das ist mein erster Rock im schrägen Fadenlauf, und in meinen Büchern habe ich nichts zu dieser Frage gefunden. Hat dazu jemand Erfahrung? Verbraucht möglicherweise hinten die Weite der Hüften die Länge, um daraus Weite zu machen? LG gundi
  17. Es ist ein ziemlich fest gewebter Wollstoff, der sich wenig verzieht. Da der Rock eine A-Linie hat, verläuft die Saumlinie gerundet. Ich muss da also durchgehend etwas einhalten, nicht nur an der Nähten. Dort werde ich deinen Tipp aufgreifen, Kerstin. So etwas habe ich schon bei anderen Schnitten schon gemacht, aber hier bisher nicht daran gedacht. Ich setzt mich nachher mal dran und probiere an einem Rest, wie viel ich eingebügelt bekomme, und entscheide dann, wie viel ich umschlage... LG gundi
  18. Hallo, ich habe den Rock burda 134 aus Heft 10/2006 fast fertig. Es ist ein wadenlanger Karo-Rock im schrägen Fadenlauf. Jetzt fehlt noch der Saum, und da bin ich unsicher, weil ich noch nie so einen Rock genäht habe. Burda gibt eine Saumbreite von 3 cm an. Das Original hat eine fertige Länge von 72 cm. Wegen meiner Länge brauche ich ca. 10 % mehr, und die habe ich einfach unten zugegeben, weil ich Sorge hatte, dass der sonst unten zu eng wird. Schließlich brauchen längere Beine auch mehr Platz zum Gehen... Der Rock hat also jetzt knapp 80 cm Länge, und der Stoff fällt einsprechend in leichten Rollen. Da erscheint mir die angegebenen 3 cm Saum ziemlich viel, da müsste ich ordentlich einhalten beim Nähen. Ich hätte da von mir aus eher 1,5 - 2 cm genommen. Hat dieser relativ breite Saum eine Funktion für so einen Rock? Mir fehlt da die Erfahrung, und der Rock soll "schön" werden LG gundi
  19. Das meinte ich mit "Knubbel", dass man die Abnahmen mehr sieht, dass sie sich nicht so unauffällig dem Gestrick anpassen. Ist natürlich alles Geschmackssache... LG gundi
  20. Also bei Baumwolle für eine Rundpasse hätte ich auch Bedenken. Die dehnt sich weniger und springt nicht zurück, wenn das Gestrick gedehnt wurde. Das gibt möglicherweise Schrägzüge und Knubbel bei den Abnahmen. - Hast du das mal mit einer größeren (!) Maschenprobe ausprobiert, ob dir das Ergebnis gefällt? Als Alternative wären Raglanärmel eventuell eine Möglichkeit, also die Abnahmen in der Höhe gleichmäßiger verteilen. Oder zumindest Variante B aus dem Buch, wie ich das oben beschrieben habe, also mehr Abnahmerunden mit entsprechend weniger Abnahmen pro Runde. LG gundi
  21. Ich habe mir mal die Abnahmen in der Anleitung angeschaut. Die fangen sehr früh an, die ersten beiden mit kurzem Abstand. Weil ich mittlerweile auch über einen Islandpulli in uni nachdenke und mir dafür in "Knitting in the old Way" die Anleitung dafür angeschaut habe, ist mir das aufgefallen. Dort wird die Passe wie folgt beschrieben (ich übersetze und fasse zusammen, S. 103 ff.): Höhe der Passe etwa 25 % des vollen Umfangs - für "durchschnittlich" gewachsenen Personen Weite des Halsausschnittes 40 - 45 % der Anfangsmaschen Für die Abnahmen werden dort 2 Möglichkeiten genannt: A -. verteilt auf 3 Runden: 1. Abnahme auf halber Passenhöhe(!): 2 stricken - 2 zusammenstricken => minus 25 % 2. Abnahme auf 2/3 bis 3/4 Passenhöhe: 1 stricken - 2 zusammenstricken => minus 33 % 3. Abnahme kurz vor dem Halsausschnitt: 2 stricken - 2 zusammenstricken - 2 zusammenstricken => minus 40 % B - verteilt auf 5 Runden - hier ohne Angabe von Höhen 1. Abnahme: 8 Stricken - 2 zusammenstricken => minus 10% 2. Abnahme: 5 stricken - 2 zusammenstricken => minus 15 % 3. Abnahme: 3 stricken - 2 zusammenstricken => minus 20 % 4. Abnahme: 2 stricken - 2 zusammenstricken => minus 25 % 5. Abnahme 1 stricken - 2 zusammenstricken =< minus 33 % Vielleicht hilft dir das etwas mit dem Umrechnen der Höhen auf das andere Garn... LG gundi
  22. Hast du das mit dem höher Ziehen denn mal probiert? Das hilft u. U., wenn du eine etwas nach vorne gebeugte Haltung hast und deshalb weniger Vorderlänge brauchst. 1 bis 1,5 cm müssten da ausreichen bzw. damit siehst du wenigstens, ob es in die richtige Richtung geht. Steck das noch mal probehalber ab, den Betrag quer in der Mitte, dann auslaufend zur Seite bis 0. Wie sieht es denn mit der Weite auf Hüfthöhe aus? Und entlang der Linie zwischen Taille und Hüfte? Spannt es da irgendwo? Wenn du in dem Bereich schneller dicker wirst, als es der Schnitt vorsieht, kann das auch schwierig werden. LG gundi
  23. Ich habe mir vorhin mal dien Anleitungen für die Letlopi durchgeklickt. Da sind auch einige für einfarbige Modelle dabei - so "abartig" ist dass also gar nicht LG gundi
  24. Ich denke, so lange man einfarbig arbeitet, ist das kein Problem mit der Passe bei einer anderen Maschenprobe. Da würde ich mich ungefähr an den Angaben für die angeschlagene Maschenzahl orientieren. Und wenn die nicht vorgesehen ist: Elisabeth Zimmermann hat in ihrem Buch "Knitting around" ein Schema vorgestellt, wie man die Passe berechnen kann. Und auch in "Knitting the old way" gibt es so ein Schema, das mit Prozentsätzen arbeitet. Schwieriger dürfte es werden, wenn man ein Muster in der Passe mit einer anderen Maschenprobe nacharbeiten will. Das klappt möglicherweise, wenn dort auch - für eine andere Größe - mit der angeschlagenen Maschenzahl gearbeitet wird. Sonst muss man eine neue, eigene Passe entwerfen... LG gundi
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