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Technikus

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  1. @Karla A. @Gypsy-Sun Um da hin zu kommen, muss ich die Desktop-Version (nicht die mobile) aufrufen und da auf den Link "2 verkauft" klicken. Da ist irgendetwas inkonsistent, aber man kann es ja probieren oder/und den Anbieter anschreiben.
  2. Wenn keiner hier genau diese Maschine hat oder kennt, bräuchten wir ein Foto vom Greifergehäuse ohne den Ring, der durch die beiden schwarzen Vorreiber gehalten wird. Dazu müsste man die Maschine auf ihre Rückseite legen oder zumindest etwas kippen, damit der Greifer nicht rausfällt. Trotzdem wäre auch ein zusätzliches Foto mit herausgenommenem Greifer gut. Bitte möglichst wenig drumherum knipsen, weil die Bilder hier stark komprimiert werden. Macht die Maschine auch Salat, wenn Du dieses Teil ganz wegnimmst? Kippelt der Greifer mitsamt Spulenkapsel? Vielleicht erkennst Du auch selbst, wo das Teil hingehört, wenn Du den Haltering und den Greifer mal rausnimmst und alles genau anschaust. Die Krümmung sollte ja einen Hinweis geben.
  3. @Karla A. Mist, das hab ich entweder übersehen oder ein blöder Zufall... Aber behalte das mal mit Da ist es ja... und/oder EuroBuch im Auge. Irgendwo da findet sich sicher auch, was die alles durchsuchen.
  4. @Karla A. Nun aber schnell: https://www.ebay.de/p/239687921
  5. Ob es einen Brother & Bernina Händler in der Nähe gibt? Alles vorher hat aber jetzt die Sinne geschärft, auf was man in der kurzen Zeit eines Tests alles achten sollte. Genial bei beiden 400er Berninas finde ich noch die aufsteckbare Stoffführung - gibt es sowas bei anderen auch? Mit Magneten kommt man da ja nicht weit, denn genau da endet die Stichplatte. Bei anderen kann man freilich das Messer derart stilllegen, dass es als Stoffführung dienen kann.
  6. Das muss schon eine speziell Österreichische Geschichte sein - es lohnt sich vielleicht, willhaben.at zu durchforsten. Selbst wenn man die Central Bobbin Treffer ausnimmt, kommt man auf eine erstaunliche Anzahl von angebotenen Maschinen, teilweise auch mit Gussgestell mit BOBBIN-Schriftzug. Ich nehme an, zu einer gewissen Zeit war in Österreich "Bobbin" eine Art kolportiertes Innovations- oder Qualitätsmerkmal. Ich glaube auch nicht, dass das eine "OPEL" ist, aber sie könnte mit Opel-Maschinen, Formen oder Teilen gebaut oder nachgebaut sein oder der Hersteller/Inverkehrbringer/Verkäufer wollte zumindest eine Assoziation mit Opel hervorrufen. Solches Vorgehen ist ja nicht eine neue Erfindung heutiger Waren- bzw. Markenfälscher (bes. Mode, Accessoires & Parfüm). Da ergibt sich automatisch das Nebenforschungsthema (internationaler) Warenzeichen- und Markenschutz zu der Zeit... Eine Rolle könnte die Vereinigte Fahrrad- & Nähmaschinen Fabriks-Niederlage Jacobi in der Porzellangasse in Wien dabei gespielt haben. Vielleicht hat in Österreich so manche Gießerei von der Teilefertigung profitiert und kleinere Firmen haben das dann relativ individuell zusammengebaut (Korpus mit Mechanik, Spuler, Tische/Gestelle/Kästen - sogar Greiferkonstruktionen könnten relativ kleinteilig auswechselbar gewesen sein wie das heute noch beim CB-Greifer ist: Nur das Shuttle ist immer gleich). Vielleicht mag und kann ja der eine oder andere Anbieter bei Willhaben ein wenig Auskunft über seine Maschine geben? P.S.: Da tauchen auch noch die Namen Rast & Gasser, Köhler und J. Handl auf... Die Plaketten und Decals sind recht individuell und teilweise erstaunlich gut erhalten. Am schönsten fand ich eine Nähmaschinen-Lampe namens "Nähsonne". Vielleicht gehörte in diesen Zeiten eine Nähmaschine in bestimmten Kreisen zur Aussteuer oder zu den Hochzeitsgeschenken oder sollte der Anfertigung der Aussteuer dienen? Und da gab es gerade einen (Central) Bobbin Hype? Je nach (eigenem oder Maschinen-) Baujahr fühlte man sich da ja auch noch im ausklingenden Fin de siècle oder trauerte ihm hinterher, besser: Der Wiener Moderne, dem "Zeitalter der Erkenntnis" und es gab noch den Salon "Schwestern Flöge". Nähmaschinen auch als Zeichen der Emanzipation? Zumindest die besser gestellten Mütter hatten sicher noch Reformkleider getragen. Und dann kam 1938...
  7. Wenn ich wegen "Opelia" im Netz nach Opel-Nähmaschinen suche, finde ich, dass einige Bilder eine verdammt ähnliche Figur zeigen. Intimere Bilder habe ich leider nicht gefunden. Aber es wäre ja möglich, dass Opel damals schon als OEM auftrat oder die Nähmaschinenfabrikation / Maschinen / Formen oder Teile verkauft wurden nach dem Brand von 1911 und der folgenden Einstellung des Nähmaschinenbaues. (Quelle: Wikipedia) Es könnte sich also um eine historisch recht interessante Maschine handeln, vor allem auch mit der bekannten Historie von Kundenseite. P.S.: Vergleiche das Innenleben mal mit diversen Bildern aus dem Nähmaschinenverzeichnis, die CB-Greifer-Umgebung sieht mir irgendwie "Singersch" aus und Opel hat ja zum Ende der Produktion wohl nach Singer-System gebaut. (Quelle: s. o.)
  8. @Topcat Ich denke, in der Zuverlässigkeit tun sich Brother und Bernina nicht viel. Ursprünglich hatte mich das Einfädel-Video (YouTube) der Brother überzeugt, weil alle Welt immer so auf Einfädelproblemen herumreitet. Für mich mittlerweile eine alte Legende aus der Zeit, wo man noch mit einem Greiferfaden von rechts nach links unten durch den Maschinenkeller musste, um ihn nach dem Einlochen ins Greifer-Knie hoffentlich rechts wieder zu erwischen, um ihn durch dessen Öhr zu fummeln. Dafür gab es aber eine Art Angelschnur. Die ist nur bei gebraucht erworbenen Maschinen meist nicht dabei (gibt es aber wohl noch von Prym), weshalb sich die Legende eh schon länger hielt, als solche Maschinen überhaupt gebaut wurden. Singer hat später den Greifer geschickter designed, andere haben verschiedene Einfädelhilfen fest eingebaut. Lufteinfädelung ist m. E. nur für diejenigen unabdingbar, die schlecht sehen, feinmotorisch Probleme haben oder ganz oft auch die Greiferfäden umfädeln. Babylock hat damit aber so nachhaltig Werbung betrieben, dass heute viele andere Marken den Pustefix nachbauen und die Maschinen damit preislich auf BabyLock-Niveau heben, obwohl ihnen der entscheidende BabyLock-Vorteil, der den Preis erst rechtfertigen würde, völlig abgeht: Die automatische Fadenzumessung. Auf die Brother war ich nur gekommen, weil der nächste Gritzner-Händler zu weit weg ist, sonst hätten wir längst diese und vermutlich würde sie dann auch reichen (müssen). Das ist der Nachteil eines technikaffinen Partners. Der definiert "gutes Werkzeug" anspruchsvoller, weil er die Frustration kennt, wenn man mit einfacherem zu schnell an dessen Grenzen gerät. Insbesondere, wenn man eigentlich gar nicht so genau weiß, was man damit will oder zumindest: Was man so alles noch wollen wird, wenn es leicht(er) von der Hand geht. Das Werkzeug selbst darf auch Freude machen und Anregung geben. Die Handräder finde ich schon bei heutigen Nähmaschinen ziemlich unhandlich, erst recht bei Overlocks. Aber klar, zur Not geht auch das. Was den Langsamlauf angeht, noch eine Beobachtung, die mal wieder zeigt, dass alles mehrere Seiten hat: Bei der 14SH654 war natürlich ein elektronischer Anlasser dabei, von denen ich eigentlich mehr halte, als von diesen alten Kohleheizungen. Als ich sie noch für wirtschaftlich irreparabel hielt, hab ich den mal mit der alten ausprobiert. Die raste gleich los wie Schmitz Katze. Daraufhin hab ich später mit deren Anlasser versucht, die 14SH654 zum langsameren Losnähen zu veranlassen. Geht nicht, die brummt nur, wo ihre alte Schwester schon gemütlich losläuft. Die hat halt eine andere Klasse von Mechanik. Will sagen: Oft ermöglicht Elektronik nicht das Besser-Machen, sondern das (unauffälligere) Sparen (bei der Produktion).
  9. Ich tendiere zur L460 wegen des hier bestätigten einfacher zu dosierenden Langsam-Nähens bis hin zum (halb-) stichweisen Nähen. Außerdem soll sie leiser als die meisten anderen sein. Den Anschiebe-Tisch muss man ja auch noch auf die L450 draufrechnen, wenn man ihn haben möchte. Dazu kommt dann noch die Nadelhoch- und -tiefstellung und die Funktionssperre bei angehobenem Fuß (und bei offener Klappe). Das Losnähen mit gehobenem Fuß führt schon mal zu so richtig schön festgefressenen Situationen. Bernina zeigt aber in seinen Videos eigentlich, wie man es vermeidet: Man hebt den Fuß nur mit dem Daumen an. Der Kniehebel erscheint mir auch eher als ein reines Komfort-Merkmal (außer für Bernina-gewohnte und Schnellnäherinnen). Die Brother hatten wir ebenfalls mal im Auge, aber sie gilt als laut. Deshalb wollten wir eine Vorführung bei einer Händlerin in der Nachbarstadt, die trotz mehrfacher Erinnerung nie zustandegekommen ist. Daraus schließe ich mal, sie ist wirklich laut und das Geschäft wird Overlocks in dem Preissegment bei seinem Kundenstamm und seiner Laufkundschaft nicht los, falls wir uns dagegen entscheiden würden. Seitdem besitzen wir von dort aber eine uralte Singer 14U13 aus der Vollmetallklasse, mit der ich lange gekämpft habe, bis sie endlich lief - obwohl sie in der Werkstatt gewesen sein soll. Die macht aber ganz andere Nähte als heutige Maschinen: Einen Zweifaden-Overlock (Überwendlichkettenstich 503) und eine getrennte Zweifaden-Sicherheitsnaht (Doppelkettenstich 401). Aber sie schnurrt wie ein Kätzchen gegenüber einer temporär hier untergeschlüpften Singer 14SH654, die m. E mit zum Lautesten gehören dürfte, was der Markt so bietet. Deshalb will meine Frau damit nicht mal eruieren, ob sie überhaupt eine Overlock braucht. Versäubern kann sie ja recht sparsam mit der 14U13, die auch tatsächlich nur zweifädig und mit nur einer Nadel bespielt wird. Bei uns geht es also hauptsächlich um langsam und leise, also quasi leichtgängig bzw. leicht von der Hand - meine Frau wird nie zur Schnellnäherin werden, dazu macht sie zu wenig. Aber der Schluss, man könne als Selten-NutzerIn "logischerweise" eine billige Maschine kaufen, scheint mir ein hohes Frustrationspotenzial zu inkludieren, wenn man gleichzeitig keine Erfahrung hat. Unsere Nähtreff-Schneiderinnen hingegen können auf fast jedem Hobel nähen...
  10. @Ks1973 Okay, ich dachte irgendwarum, Du hättest noch die Erstausstattungsnadeln drin. Ich denke auch, Singer xyz ist nicht gleich Singer xyz, sondern es kommt darauf an, bei welcher Aktion man sie kauft und wo. Das können kleine, aber evtl. entscheidende Details sein. Außerdem geht das Gerücht, die Maschinen typischer Discounter- und Kaffeeröster-Sonderangebote seien unterschiedlich gut justiert, sogar "von der selben Palette" - wenn, allerdings nicht nur die Singers. Man solle solche jedenfalls zurückgeben, wenn sie nicht auf Anhieb ordentlich funktionierten. Ich hab ja ziemlich weitschweifend erklärt, warum ich genau diese Maschine nicht wollen würde, mich aber auch nicht traue, sie zu verkaufen. Die ursprüngliche Besitzerin will sie auch nicht zurück für die 15€, die die Stichplatte gekostet hat. (Okay, ein neues Messer und ein neuer Fuß wären auch noch schick.) Sie hat mittlerweile irgendeine W6. Man muss ja eigentlich nur schauen, welche Overlocks bei der eBucht oder deren Kleinanzeigen am häufigsten und mit welchen Begründungen angeboten werden. (Klar, ganz repräsentativ ist das nicht, da die ja evtl. auch in überproportionalen Mengen in den Markt geschwemmt wurden...)
  11. So ein Gefühl hatte ich auch, nur dass bei mir der linke Nadelfaden auch noch fester sein muss, als der rechte. Da ich die Maschine aber als Ärger-Projekt der Vorbesitzerin geschenkt bekommen habe und auch die Stichplatte zerhauen war, hab ich nach dem Austausch derselben halt so lange gedreht, bis die Naht gut aussah und dann die Zahlenringe versetzt. Als ich dann als Einziges noch die Flatlock-Naht probierte, war das definitiv zu fest - also habe ich einen Kompromiss in der Mitte gesucht. Aber noch immer ist die Fadenspannung links gefühlt handgezupft stärker als die rechts. Und direkt am Anfang fiel mir auf, dass dieser Fadenzughebel nur sehr geringe Wirkung auf die Fäden hat - aber einstellen kann man da nichts. Leider fehlt mir eine bauartähnliche Maschine zum Vergleich. Vielleicht sollten Du und ich noch mal mit anderen Nadeln probieren? Eventuell hat Singer da Billigzeugs mitgeliefert... (Der alte Thread ist hier. Der Zapfen am Füßchen fehlt noch, das wurde nicht ausgetauscht.)
  12. Ahh ja - seit 1997 ist die Nähmaschinensparte nur noch ne Marke... Hab halt nach Singer, Pfaff, Husqvarna in Verbindung mit bürstenlos und BLDC gesucht. Da tauchte bei Hus ausschließlich das Rambo-Equipment auf und bei Pfaff immerhin Pfaff industrial, was aber logisch ist. Der Zusatz "Nähmaschine" brachte immerhin drei Nähmaschinentreffer, aber ohne die Qualifikationen BLDC oder bürstenlos und die Weitersuche bei Hus-Viking blieb ohne Ergebnisse. Das zeigt mir mal wieder (zumal auch andere Akkugerätehersteller damit werben): Du kriegst technischen Fortschritt nur präsentiert, wenn der Zielgruppe von Caveman-Konzernen Technikaffinität unterstellt wird. Sonst wirst Du gerne mit (ver)alte(te)m Kram hingehalten...
  13. Husqvarna behauptet bei seinen Akkugeräten (Laubbläser, Kettensägen etc.), dass ein BLDC-Motor bis zu 25% effektiver sei als die Bürstenmotoren. Finde ich ja schon lustig, dass die bei ihrem Garten-Rambo-Equipment damit werben, bei den Nähmaschinen (kurze Startpage-Suche) aber offensichtlich nicht - oder es sind immer noch keine solchen verbaut. Naja, nun heißt BLDC auch nicht, dass da alles für Nähmaschinen geeignet ist: Auch die Motore in PC-Lüftern sind seit Ewigkeiten BLDC-Motore, die primitivsten, die es gibt. Die nächsten Kandidaten waren flache Diskettenlaufwerke, Festplatten sowie CD- und DVD/Bluray-Dreher. Die ersten im Consumer-Bereich waren wahrscheinlich hochwertige Plattenspieler - da gab es noch keine PCs. Aber alles kein besonders kräftiges Zeugs. Dagegen ist lt. Ersatzteilehandel der Motor der Ambition 1.0 und ihrer Geschwister eindeutig ein Bürstenmotor. Sieht aus, wie der Johnson-Kram, den Restpostenverhökerer in -zig Ausführungen für teilweise unter einem Euro pro Stück anbieten - sicherlich aus dem Automotive-Bereich und nicht mit dem Pfaff-Ritzel versehen und vermutlich auch nicht mit dem richtigen Achsdurchmesser, Gewindebohrungen etc. Aber das Originalersatzteil ist auch nicht sooo teuer: Unter 25€. Für die 600er-Serie hab ich leider weder einen Preis noch ein Foto gefunden. Aber eigentlich dürften die nicht teurer sein, es sei denn, Pfaff verbaue die Elektronik direkt am Motor, um Kabel zu sparen. Aber Nähmaschinen sind ja keine Autos mit wahnwitzigen Kabelbäumen und haben innen wahrscheinlich auch keine Bussysteme... Vielleicht hat @josef Informationen zur Motorisierung der jüngeren Pfaffen? Bilder, Preise? Wenn die Dinger nur zwei Anschlüsse haben, sind es doch immer noch Bürstenmotore...
  14. @Großefüß Okay, das hat den Vorteil, dass der Motor und die Steuerung erst gar nicht arg heiß werden und lange abkühlen müssen. Keine Bewegung nach einem elektrischen und zeitlichen Maximum an Energiezufuhr = Blockade. Da müssen dann trotzdem noch Reserven in der Mechanik sein, denn manch eine(r) wird dann von Hand weiterzudrehen versuchen. Und das deckt sich dann womöglich mit der Reserve für eine plötzlichen Blockade aus der Höchstdrehzahl. Aber die Temperatur muss trotzdem überwacht werden oder man muss ständig eine Ableitung aus Energiezufuhr, Drehzahl (Kühlluft) und Zeitverlauf machen unter Annahme einer höchstzulässigen oder Messung der aktuellen Raumtemperatur. Da kann man auch gleich im Motor messen. Wenn man geizig ist (oder pingelig) zumindest bei BLDC-Motoren auch über den Widerstand der Kupferwicklungen. Da sind wir dann dort, wo externe Servomotore auch sind, nur etwas kleiner (eben 55 anstatt 300 Watt oder mehr).
  15. @Großefüß Hatte ich auch erst gedacht, aber in der Anleitung der ambition 1.0 und der quilt ambition 2.0 steht nichts zu einem Lampenwechsel. Interessant wären mal die Lieferdaten der (ersten) Maschinen, um den technischen Fortschritt einschätzen zu können. Da sich die Meldung bei Überlastung des Motors (vermutlich Temperatur) zwischen den Serien geändert hat, gehe ich von einer neuen Elektronik aus. Vielleicht hat Pfaff auch einen bürstenlosen Motor eingebaut (BLDC), was bei nicht ganz billigen Nähmaschinen m. E. schon seit Jahren der Fall sein sollte. (Vermutlich ist die Bernina L460, die ich noch kaufen möchte, in der Beziehung auch schon hoffnungslos veraltet. Deshalb zögere ich immer noch. Die L850 kann ja derart überteuert nicht das eigentliche Nachfolgemodell sein.)
  16. @nbra Hallo Niklas, konsultiere mal diesen Thread (bes. den Schluss): Leider bin ich nicht dazu gekommen, den Schaltplan zu zeichnen, die Maschine musste weg. Aber auf dem Foto sieht man schon einiges und dann gibt es noch diesen Thread hier: und in dem diese Zeichnung: und diesen Schaltplan, der allerdings einen eingebauten Fehler hat, den Kurzschluss von R & C im Anlasser durch die waagerechte Verbindung unter "R 1,8": Daraus solltest Du alles rekonstruieren können. Am besten beides drucken und mit Farbstiften nachverfolgen...
  17. @ScrapZirka Die Maschine zeigt ein Popup im Display (Anleitung S. 60), wenn der Motor überlastet ist. Kommt das häufiger, ist sie sicher für Deine Anwendung unterdimensioniert. Der scheinbar schwächere Motor kann durchaus die Folge einer besseren Steuerung und stärkerer Magnete bzw. eines höheren Wirkungsgrades sein. Einen Laufruhe- und Kraftvergleich müsstest Du aber bei der selben Drehzahl machen, denn prinzipbedingt entwickelt ein solcher Motor selbst um so weniger Kraft, je langsamer er läuft. Ich vermute, er ist (kurzfristig überlastbar) sogar kräftiger, denn sonst hätte man mit der Stichzahl nicht weiter runter gehen können, trotz der Ruckel-Tricks (die macht tatsächlich die Steuerung) - man wäre auf ein höheres Minimum an Drehzahl und Schwung angewiesen geblieben. De facto ist das ein interessantes Gebiet der Mechatronik - ich hätte es gerne technisch genauer zu erklären versucht, aber der lange Text war plötzlich weg... Stell Dir vor, Du fährst mit dem Auto auf einer waschbrett-artigen Straße rauf-runter-rauf-runter... Um das Tempo zu halten, musst Du bergauf mehr Gas geben und bergab wieder wegnehmen, um nicht zu schnell zu werden. Aber Du musst natürlich erst mal merken, dass das jeweils so ist - man starrt ja nicht die ganze Zeit auf den Tacho. Eventuell kriegst Du es vorausschauend mit Gefühl und Erfahrung hin, für das gefahrene Tempo in diesem Auto und für die Strecke... Die Nähma sieht nicht, was da kommt und eine supersensible Temporegelung ist da auch nicht wichtig - außerdem ist die Spitzenlast (hier im doppelten Sinn) nur ganz kurz. Also wird einfach gewartet, bis die Maschine schon deutlich langsamer wird und dann noch ein Extra-Anschub gegeben und schnellstmöglich wieder weggenommen. Versuchst Du das mit einer alten Maschine "zu Fuß", dann geht sie Dir höchstwahrscheinlich für ein paar Stiche durch. Das kennt wohl jede(r)... (Ein ähnlicher "Berg" könnte der Moment des Stofftransports sein.) Was würdest Du mit einem Auto machen, wenn Du keine Lust hast, zu schalten, aber der Motor sich bergauf quält oder bergab unangenehm hochdreht? Anlauf nehmen, Schwung holen - also das Tempo erhöhen, weil sonst die Kraftentfaltung des Motors nicht reicht. Eine Nähma hat nicht mal ein Schaltgetriebe (m. W. hatte nur die Elna Grasshopper einen steckbaren Geländegang), also blieb bisher nur eine genügend schwungvolle Mindeststichzahl oder ein Riesenschwungrad wie optional bei den Sailrites, womöglich mit Kurbel. Die neue Technik bedient sich eines leistungsmäßig total überdimensionierten Motors, allerdings viel zu klein dafür. Der würde mit der verwendeten, oft mehrfachen Betriebsspannung schnellstens in Rauch aufgehen oder auseinanderfliegen. Deshalb bekommt der keine kontinuierliche Stromzufuhr, sondern eine in kleinen Häppchen und da darf dann das eine oder andere auch mal ein bisschen größer ausfallen, wenn nötig. Auf der Waschbrettstraße gleicht sich das aus, auf einem alten Alpenpass (langsam, wegen vieler Kurven) blinkt irgendwann [Überhitzung!] und das Ding bleibt stehen... Gemein wäre jetzt, diese Technik nicht nur auf den Motor anzuwenden, wo sie sicher zu gestalten ist, sondern auch auf den Rest. So nach dem Motto der Anfrage an Radio Eriwan: "Kann ich mit meiner Rennpappe mit 80 durchs Gelände fahren?" Bekannte Antwort: "Ja, aber nur ein Mal!" Sprich: Wir dimensionieren auch den Rest einfach etwas kleiner, weil die Hochlast-Momente selten und kurz sind. De facto macht man das heute so, wo man Belastungen "wegrechnen" kann. Kann man bei einer Nähma m. E. aber nicht, weil immer mal eine Blockade auftreten kann. Die maximale Kraftentfaltung des Motors inklusive Schwung muss die Mechanik einfach aushalten. Zumindest während der Garantiezeit und ihrer evtl. angebotenen Verlängerung (wenn sie preiswert ist). Die Zeit und die Foren werden es zeigen... Trotzdem würde ich die Belastung so gering wie möglich halten. Vielleicht ergeben sich durch die Nadelinfos von Groz-Beckert und eigene Versuche da noch neue Möglichkeiten. Unnötig dick würde ich die Nadel jedenfalls nicht wählen, denn um so mehr Pappe muss sie verdrängen.
  18. @SewingCecilia Ich wär im Leben nicht drauf gekommen, dass jemand in einem Handbuch zwei Begriffe für das selbe Ding verwendet, ohne Bezug aufeinander. Ist aber schon im englischen Manual so... Schau mal auf Seite 37 der Anleitung.
  19. @SewingCecilia Das ist bloß das alter ego vom Rollsaumhebel.
  20. Hi, die Personenschutzstecker, -zwischenstecker und Steckdosenleisten mit 10 mA Differenzstrom sollten halt "früher" schalten als die 30 mA Teile im Sicherungskasten, die ja in Bestandsanlagen auch nicht nachrüstpflichtig, also evtl. gar nicht vorhanden sind. Wenn man einen solche in der Verteilung hat, ist ein zusätzlicher natürlich nicht unbedingt nötig. 30 mA sollten ja vor dem Kammerflimmern sein. Unsere alten Herren stecken im Repaircafé trotzdem immer einen dazwischen, obwohl sie bisher nur ordentliche Fehlerströme produziert haben, bei denen dann beide rausflogen. Da wird wohl jeweils keine Person, sondern ein Werkzeug dazwischen gewesen sein. Was den Überspannungsschutz angeht, finde ich doch tatsächlich nur noch Leisten mit einer einzelnen Feinsicherung. Die hat hauptsächlich die Aufgabe, die Entladung eines Gasableiters zu unterbrechen, wenn es mal zu hohen Überspannungen kam. Die feineren Ableiter sind dann evtl. auch hinüber - es geht also um den Brandschutz ausgehend von der Leiste selbst und um einen Hinweis, dass der Feinstschutz eventuell nicht mehr funktioniert. Man sagt eh, dass so ein Teil nach einigen Jahren ausgewechselt werden sollte, weil die Varistoren mit der Zahl der Spannungsspitzen ermüdeten. Man wäre also darauf angewiesen, mittels Multimeter die richtige Position in der Wandsteckdose zu finden, bei der die Feinsicherung in der Phase liegt und die auch noch gegen eine kleinere zu wechseln. Letztlich doch ziemlich viel Aufwand, um einen Kondensator zu schützen. Da würde ich mir bei Gelegenheit einfach mal einen geeignet erscheinenden Zwischenstecker im Elektronikhandel mitnehmen, ohne hohe Priorität. Wäre ja mehr für den Fall, dass man die Maschine am Netz vergisst. Und sonst geht halt der Kondensator kaputt, während man dabei ist... Klar, mit einer schwächeren Sicherung als dem Leitungsschutzschalter hat man irgendwie ein besseres Gefühl (hoffentlich begrenzterer Schaden - es knallt und funkt im Falle schwächer). Aber selbst die Firma APC-Schneider lässt nicht gerade viel über ihre Produkte raus - ich werde mir bei Gelegenheit mal eines bestellen und schauen, ob man reingucken kann, was drin ist. An meiner PC-Installation habe ich noch einen speziellen, separaten Filter im Hauptkabel mit allem Pipapo - nur bekamen wir dunnemals auf dem Land den Strom auch noch über Freileitung...
  21. Hi @Gentilhomme womöglich ist das Lampenkabel doppelt isoliert und die Fassung auch irgendwie (zumindest mit gutem Willen), dann könnte der Teil einzeln damals vielleicht als schutzisoliert gegolten haben (wie heute die meisten metallenen Lampen mit Eurostecker). Außerdem hat man damals nicht so viel auf eine separate elektrische Masseverbindung gegeben wie heute - der Metallkram und die mechanischen Verbindungen waren ja auch ungleich massiver. Meist war dann aber der Lack dort abgekratzt bzw. weggelassen oder/und eine Zahnscheibe untergelegt. Da die Platzverhältnisse im Schaltkasten zumindest auf den Fotos kritisch aussehen, würde ich da so wenig wie möglich ändern wollen. Die Maschinen-Schutzerdung würde ich aber zumindest grob testen (Vielfachmessgerät-Durchgangsprüfer -> von berührbaren blanken Metallteilen bis zum Schutzkontakt am Netzstecker). Den Kondensator würde ich einem beobachteten Dauertest unterziehen (meint: nicht den Raum verlassen). Wenn der eine oder mehrere Stunden am Netz gehangen hat und nicht warm geworden ist, sollte er soweit ungefährdet sein. Beide großen stehen ja unter Dauerspannung. Ich hole mal ein bisschen aus, was eigentlich die Probleme sein können: Die meisten der alten Metallpapierkondensatoren ziehen irgendwann Feuchtigkeit durch Risse im Material. Dadurch entsteht im Isolierpapier eine gewisse Leitfähigkeit, zumindest aber sog. dielektrische Verluste. Kannst Du Dir etwa ähnlich vorstellen, wie den Erhitzungsvorgang in einer Mikrowelle, an dem ja auch primär Wassermoleküle beteiligt sind. Irgendwann fängt das Zeugs dann allein wegen der Hitze an der heißesten Stelle an zu leiten, erhitzt sich noch weiter usw. und dann fängt die Vergussmasse an zu kochen und irgendwann ist der Strom für die Kontakte/das Material zu groß und es knallt. Wenn man mehr Pech hat, verschweißen die Zuleitungen im Inneren und statt des Ausfalls gibt es einen Dauerkurzschluss. Dazwischen liegt die evtl. temperaturveränderliche Dauerleitfähigkeit aufgrund verkohlten Materials... Egal: Das Ding ist hin, hoffentlich ohne Folgeschäden. Bei den neueren Kondensatoren mit Plastikfolie als Isolation baut sich eher durch die Hitze ein großer Innendruck auf und die Dinger zerplatzen. Diese Töpfchen oder Röhrchen und die durchsichtigen Kondensatoren sind mir damit am häufigsten begegnet. So ein durchsichtiges Teil ist ja auf dem Sektkorken-Foto mit drauf. Das war alte Lagerware in einem Sortiment und die Dinger hatten allesamt Schwundrisse, ohne je im Einsatz gewesen zu sein. Da kommt die Feuchtigkeit rein. Hier noch ein Foto einer echten Havarie: Das stinkt dann gerne wie hochtoxisch verbrannte Elektrizität und versprüht zu diesem Zweck oft so ein braunes, öliges Zeugs im Gerät... Eine weitere Eigenschaft solcher Kondensatoren ist die Selbstheilung: Wenn da mal aufgrund einer Überspannungsspitze im Netz ein Durchschlag erfolgt, verdampft um das winzige weggebrannte Loch im Isoliermaterial herum mehr Metallfolie, sodass die Isolation wieder sichergestellt ist. Auf Dauer sinkt aber die Kapazität und bei älterem Material funktioniert das vielleicht auch nicht mehr so gut, wie berechnet. Dann könnte sich da eine Art Kettenreaktion entwickeln, eine Funkenspur durch den Kondensatorwickel laufen und der sich dann doch schlagartig zerlegen. Deshalb die Idee mit der Überspannungsschutz-Steckdosenleiste mit möglichst zwei von außen wechselbaren Sicherungen (da muss man nicht, wie bei oft nur einer Sicherung, mühsam auf die korrekte Polung achten - Sicherung in L und nicht in N). Ist aber eine Schutzmaßnahme, die viele nur bei hochwertiger Elektronik (Router, Telefon- oder Hifi/TV-Anlage, NAS, PC) angemessen finden würden. Bei so altem Gedöns fänden viele sicher einen Personenschutzstecker oder -zwischenstecker sinnvoller (10 mA Fehlerstromschutzschalter). Ist sozusagen Geschmackssache. Wenn ich die Maschinen nur in meinem Beisein am Netz lasse, ist letztes für meinen Schutz besser, erstes hat mehr den Maschinenschutz im Auge, aber evtl. auch den Brandschutz.
  22. @Gentilhomme Mir ist noch etwas eingefallen: Falls man ein taugliches Energiekostenmessgerät hat, kann man die Maschine zur Überwachung der Ruheaufnahme daran anschließen, am besten ohne Licht (wenn separat möglich ausschalten, sonst rausschrauben). LED ist unkritisch. Normalerweise wird dann eine Leistung im untersten erfassbaren Bereich angezeigt, so um die 0,x bis 1 oder 2 Watt. Das ist meist nicht sehr realistisch, da es die Blindleistungsaufnahme der Kondensatoren ist, aber wenn das innerhalb einer Zeit von Minuten bis einer Stunde steigt und nicht nur schwankt (wegen des Messgerätes), dann ist bestimmt der Kondensator (bald) hin, zumindest der Teil, der parallel zum Netzanschluss und/oder zum Anlasser liegt. Die parallel zum Motor liegenden würden aus naheliegenden Gründen nur beim Lauf des Motors mitgemessen. Aber entweder sind die bei den alten Kombinationen ja eh mit drin oder man merkt es an der Temperatur oder spätestens an Knall und Gestank... Mit ein paar Minuten (halbem) Leerlauf kann man trotzdem die gesamte Messung beschleunigen, wenn der Motor den Kondensator mit aufheizt, so oder so. Gleiches gilt für den im Anlasser - der wird im Betrieb ja auch warm und heizt seinen Kondensator mit. Man kann natürlich auch einen Fön benutzen...
  23. Hi, wenn der Kasten aus Blech ist, kann da ja nichts brüchig werden. Außerdem liegt er außerhalb der Maschine, da fielen Britzel- und Brutzelgeräusche sowie Gerüche sicher eher auf. Die Maschine scheint mir bei dem Aufbau auch schutzgeerdet sein zu müssen. Woher kommt denn eigentlich der Netzanschluss? Aus dem Foto hätte ich angenommen, da käme hinten so eine alte Waffeleisenkupplung (oval) rein. Die Sichtbare Buchse ist doch für den Anlasser, oder? (Ein Netzkabel kann ja nicht an beiden Seiten Steckstifte haben.) Du schreibst aber etwas vom Nählicht. ** Den Kondensator finde auch ich unverdächtig. Ich würde ihn halt ab und an mal auf Blähungen kontrollieren, insbesondere nach längeren Einsätzen. Im Minimum hin und wieder fühlen, ob der dünne Blechdeckel wärmer ist, als das Motorgehäuse. Er scheint mir eh eher kein typischer MP-Kondensator zu sein, sondern so einer mit Blitz und Donner. Was da passiert, siehst Du auf meinem vorherigen Sammelsuriums-Bild unten links: Da hat es sehr begrenzt mal kurz rausgefunkt. Eine andere Variante ist der Sektkorken: Da fliegt das Innere ganz oder teilweise raus. Auch deshalb muss die Maschine schutzgeerdet sein, weil das Rausfliegende elektrisch verbunden bleibt und das Metall des Motorgehäuses und damit die Maschine unter Spannung setzen könnte. Das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, ist, dass ein "Brand" im Verteilerkasten die Motorkabel versengt - aber vermutlich kann man dann immer noch neuen Isolierschlauch drüberziehen. Die Steckverbinder sind vermutlich aus Duroplast und werden nicht zusammenschmelzen und für ein Verkohlen wird es wohl nicht reichen. Aber grundsätzlich würde ich solche Maschinen nie unbeaufsichtigt am Netz lassen und eine zweipolige Schnellabschaltvorrichtung* vorsehen. Für die defekte Kohle würde ich mir dann eher einen Lieferanten suchen, der genau passende hat. Wobei man den "Bügel" vielleicht auch passend zurechtbiegen und -schneiden könnte. Ich nehme an, die Scheibe wird von einer Isolierkappe auf das Metall des Kohlenhalters gedrückt. Unter "Bügel" stelle ich mir jetzt eine ebensolche Scheibe vor, die aber an gegenüberliegenden Seiten in der Dicke der Kohle abgekantet ist und die Kanten so verschmälert, dass sie in die eckige Führung der Kohle passen. Das schützt vorm Verdrehen und damit dem Kurz- oder Abzwirbeln der Kupferadern und könnte durchaus direkt passen. Beispiel (* hochtrabend für: gut erreichbare Steckdosenleiste mit Schalter - wäre nicht übel, wenn die einen Überspannungsschutz und möglichst zwei Feinsicherungen hätte. Das schützt den alten Kondensator vor zu hohen Transienten und die Sicherungen bewirken im Falle des Vergessens ein früheres Abschalten als der Leitungsschutzschalter im Sicherungskasten. Man kann sie ggf. auch durch kleinere ersetzen, wenn an der Leiste z. B. kein Bügeleisen eingesteckt werden soll.) (** Ich hab's gefunden. Du hast den Motor dran, der im Nähmaschinenverzeichnis an der LZ sitzt und da wird klar, wo das Nählicht angeschlossen ist...)
  24. Schau mal nach Scharten im Stichloch und am Füßchen, wo jeweils bei jedem Stich bzw. beim Stofftransport der Faden lang gezogen wird (Hinterkanten). Danach erst die üblichen "Handgriffe" bei der Unter- und Oberfadenspannung. Was das Dröhnen angeht und den relativen Schwergang: Das sind halt keine Nähmaschinen aus den 50ern mehr, bei denen man mit etwas Schwung am Handrad bzw. im Auslauf noch einen bis drei Stiche Nachlauf erwarten konnte. Das galt m. W. aber eh nur für Maschinen mit Schneckengetriebe am Motor (Singer) oder Schnurketten (Pfaff et al.) - nicht für welche mit Riemen. Und ein einseitiger, federbelasteter Blech-Exzenterhebel für den Transporteurantrieb ist auch was anderes als eine Art Pleuel mit Rundlauf-Exzenter.
  25. Mit "Eintreten der Schwergängigkeit" meinte ich quasi eine Abhängigkeit von der Nadelstellung, also eine Art rubbeligen Gefühls beim Drehen. Wenn's gleichmäßig ist, würde ich mal alle Wellenlager ölen. Aber nicht gleich tropfend ersäufen... ;-)
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