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Technikus

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    Fängt an sich einzurichten

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  • Interessen
    Viele Bereiche der Technik inkl. Historie, Neurowissenschaften: Wie die Welt im Kopf entsteht.
  • Beruf
    EDVler

sonstige Angaben

  • Maschine
    Pfaff Tipmatic, Singer 676G, Pfaff 362 automatic
  • Seit Jahresbeginn habe ich verarbeitet:
    Mehrere alte Nähmaschinen im Bereich Freiwilligenarbeit, z. B. für Integrationsinitiativen, Förderprojekte und Schulen und im Repaircafé

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  1. Rein terroristisch könnte das auch die hochgezogene Beschichtungsinnenseite der unteren Lage sein. Ich würde: ohne Faden probieren einlagig probieren mit einer anderen "Unter-"lage (unbeschichtet) die untere Lage mal verkehrt herum (Schicht oben) mit ein wenig Öl auf der Nadel oder auf dem Oberfaden mit einer Uhrmacherlupe o. ä. inspizieren eine überdimensionierte Nadel verwenden, damit das Loch noch auf ist, solange der Faden hochgezogen wird genau hinschauen, ab welcher aufwärtsgehenden Nadelposition das Zeugs auf der Oberfläche erscheint Ich mutmaße mal, der Oberfaden reißt auf seinem langen Weg (er war immerhin ein Mal um den Greifer gezogen) einen Teil der Beschichtung oder Schichten mit nach oben. Fragt sich halt, welcher Schicht. Gibt es nicht auch teflonisiertes Garn?
  2. Ganz oben? Also da, wo die Nadelstange oben im Gehäuse gelagert ist? Oder "ganz oben" im Sinne von unter dem unteren Lager der Nadelstange, von außerhalb des Gehäuses sichtbar? Ich bin verwirrt... Aber eigentlich egal: Ein Ring markiert den Tiefpunkt der Nadelstange/Nadel und wenn man dann weiterdreht, geht die Nadelstange ja hoch und dann steht der zweite an seiner Stelle, sobald der Schlingenhub erreicht wurde (so um die 2mm). Genau dann sollte die Greiferspitze hinter der Nadel stehen und zwar bei den m. E. ähnlichsten Singers in der mittleren Nadelposition bei der Einstellung Geradstich. Das ist aber erst die nächste Einstellung (Timing), falls es nicht stimmt. Der Referenzpunkt für die Ringe ist normalerweise die Unterkante des unteren Nadelstangenlagers. Ich hab immer auf halbe Sichtbarkeit des Ringes eingestellt, aber sooo kritisch ist das nicht. Im "MÜ-Bereich" ist eigentlich nur der Abstand der Greiferspitze von der Nadel an deren Hohlkehle.
  3. @Kriss2167 Nähmaschinen aus Kleinanzeigen usw. habe ich bisher aus gutem Grund nur in der Nähe gekauft und sie mir immer näher angeschaut... ... und den wahrscheinlichen Schaden oder Aufwand einkalkuliert oder eben den Wert der Zubehör- bzw. entnehmbaren Ersatzteile. Hier ist es in der Tat der Anlasser (sofern er noch geht) mit diesem seltenen Stecker. In einem der betreuten Nähtreffs steht noch so ein kakaobraunes, schweres, vermutlich unkaputtbares Singer-Ungetüm herum, dass ich mangels Anlasser nicht testen konnte - aber da die Damen nicht mal eine 600er aus dem Schrank wuchten, sondern leichte Plastikmaschinen bevorzugen, hat die leider keine Chance. Aus welcher Gegend kommst Du bzw. wie weit würdest Du für Geschenkt fahren? Wobei das coronabedingt noch nicht so klar ist, wann ich zum Nachschauen (Modell?), Vortesten und wegen des Abgebens nachfragen kann.
  4. Sieht für mich so aus, als wäre da zwischen der Deckbeschichtung und dem Gewebe noch Schaumstoff? Vielleicht wird auch die Nadel zu warm? Wobei das bei einer solch kurzen Naht seltsam wäre, müsste schon sehr dichtes Zeugs sein. Ich hatte noch keine Anti-Glue Nadeln wie oben vorgeschlagen, vermute mal, die sind Teflon-beschichtet. Könnte mir aber vorstellen, dass solches Material normalerweise mit einer Maschine mit Fadenöler genäht wird (Silikonöl).
  5. Ist der Fadenabschneider nicht erst durch bzw. mit Stickmaschinen in Mode gekommen? Manches wird durch neuenTechniken unumgänglich und wird einem dann trotzdem als eigenständig großer Wurf angedreht. Noch "witziger" die Dinge, die zuallererst einmal die Produktion verbilligen. Oder die, die in allen Modellen drin sind, aber erst in den teureren durch Software freigeschaltet oder verbessert werden...
  6. Hi, ich nehme an, es handelt sich um diese Maschine, von der es "neuere" und "altmodischere" Fotos gibt: Quelle Privileg 221 Typ 2 / Quelle Privileg 221 Typ 1 Sie wirkt wie aus einem Restpostenlager der Bauteile verschieden alter Singer Maschinen (Samba, Starlet und 600er?). Daher kann ich Dir leider keinen Tipp geben, woher das Klopfen typischerweise kommt. Schau mal bei Gelegenheit unter den Armdeckel. Der Stichlagensteller hat ja bei vollem Zickzack keine Wirkung mehr bzw. sollte es nicht. Vielleicht kannst Du bei Gelegenheit mal ein Foto oder Video mit Ton bei abgenommenem Deckel machen. Es ist auch aufschlussreich, die Bewegungen dort bei langsam laufender Maschine zu beobachten, während man den Zickzack und die Nadelposition noch langsamer ;-) verstellt... Viele Singers hatten zwei eingefräste oder eingeätzte Ringe in der Nadelstange, wo sie aus dem unteren Lager austritt. Einer kennzeichnete den maximalen Tiefpunkt und einer darunter den Schlingenhub, also die Position, bei der die Greiferspitze genau hinter der Nadel stehen soll. Vielleicht ist das bei Deiner auch so... P.S.: Durch einen anderen Thread wurde ich für obige Baukastenaufzählung noch auf die 257 aufmerksam, obwohl die einen Stichlängenhebel hat...
  7. Es gibt tatsächlich ein billiges Produkt chinesischer Provenienz, das wirklich etwas taugt... (Vielleicht ist es aber auch nur die verkleinerte Kopie der alten europäischen, einteiligen Schafschere. )
  8. @rotschopf5 Klar, beim (Krumm-) Ziehen brechen wahrscheinlich die Nadeln per Aufschlag oder verbiegen zumindest total, aber dass dabei eine Stichplatte zur Unbrauchbarkeit geschrottet wird, dürfte doch eher die (m. E. hier konstruktive) Ausnahme sein. Es kann ja durchaus auch beim Herausprökeln einer festgefressenen Naht passiert sein, vor allem, wenn der erste Impuls ein Versuch des Weiternähens mit Zerren war. Scharten wie bei einer normalen Nähmaschine wird es bei Overlocks eher nicht geben, aber vielleicht war hier auch der Greifer durch Einschlag verbogen? Die Möglichkeit muss ich mal checken, da sind jedenfalls zwei spezielle stabil wirkende Bleche im Nadel-/Greiferbereich: Eins fest vor den Nadeln und eines am Greifer.
  9. @rotschopf5 Ich hab mir die beiden Hobbylock 4764 Stichplatten gerade mal angeschaut, die haben aber kein so fragiles Zäpfchen, sondern eine Nadel zwischen den Nadeln. Eine zweite Nadel rechts davon ist für den Rollsaum anscheinend nicht nötig und bei der normalen Stichplatte sitzt da ja direkt der Kettelfinger. Ist der beim Sturz auf die Fliesen abgebrochen? So fragil wie das Singer-Zäpfchen ist der aber sicher nicht konstruiert. Gemeint ist diese Abdeckung des Messermechanismus (hier an der fraglichen 14SH654) Und so sah es schon vor etwa 40 Jahren aus, nur dass da das meiste noch aus Metall war und entsprechend leise läuft Bei der 14SH654 finde ich das Einfädeln simpel, wenn man es einmal raus hat. Auch die Nadeln sind kein prinzipielles Problem, da man mit der Pinzette von rechts gut hinter dem Messer her kommt. Bei der 14U13 ist das Einfädeln noch recht umständlich, zumal auch der Obergreifer mehr im Weg ist und man so nicht hinter dem Messer her einfädeln kann, da klappt man es dann eher hoch. Klar, wenn man spezielle Handhabungsprobleme hat, ist Lufteinfädelung sicher eine totale Erleichterung, insbesondere, wenn die sich auch noch auf die Nadeln erstreckt.
  10. @SiRu Okay, das mit dem Obermesser kenne ich, je nach Maschine würde ich das aber hinnehmen, zum Beispiel bei unserem "Uhrwerk" 14U13. Gegen Lufteinfädelung scheint mir zu sprechen, dass es für manche Garne Alternativwege geben muss, weil sie nicht durchflutschen und natürlich der Aufpreis. Es gibt durchaus Maschinen, die man mit einer Pinzette schnell einfädeln kann - wobei m. E. die Nadeln noch das größere Problem sind, aber auch da gibt es Hilfen. Das Drama des Einfädelns gibt es m. E. nur bei Maschinen, bei denen man erst von rechts nach links unten durch muss und dann durch den Greifer wieder zurück. Aber manche Vorstellungen und Legenden halten sich halt lange am Leben, wie das sprichwörtliche Eisen im Spinat... Bei Elektroniken, die nicht anlaufen, sind oft Spannungseinbrüche schuld, sprich: Das Netzteil. Darin dann die Kondensatoren. Dafür gibt es ein phänomenales Testgerät von PEAK, das ATLAS ESR70. Müsste eigentlich jedes Repaircafé haben. Misst den schuldigen ESR meist sogar in der Schaltung. Nur als Tipp, falls es noch schlimmer wird und jemand, der löten kann und sich mit Elektronik auskennt, zur Hand ist. @Devil's Dance Der Post könnte potenzielle Käufer von solchen Maschinen Abstand nehmen lassen oder sie zu besonders sorgsamem Umgang damit anregen und die, die für brauchbare Nähte ewig mit ihren Spannungen herumexperimentieren müssen, darauf hinweisen, dass das nicht an den Spannungen liegen muss, sondern an einem wortwörtlich winzigen Fehler liegen kann, der eine lange vorher begonnene Historie hat. Und er kann hoffentlich auch mein Credo transportieren, wie sinnvoll es ist, sich die Funktionsweise einer Maschine neugierig-genau anzuschauen, solange sie noch ordentlich läuft... Hier ist es relativ einfach: Andere, auch billige Maschinen haben da zwei Nadeln oder Stahlstifte in der Stichplatte. Die Chinesen hingegen verticken auf den bekannten Plattformen sogar Ersatzstichplatten, die zwei solche Gusszäpfchen haben. Irgendwann kommt dann bestimmt eine Overlock, bei der das direkt so ist, wieder 10 € (oder mehr) billiger. Wie wär's zu Weihnachten mit einer 98 € Volksoverlock, Corona Sonderedition, im Aldidlettoland?
  11. Du könntest doch auch (hier?) darüber reden, warum. (Wenn Du mal Zeit hast.)
  12. Meines Erachtens und meiner neuesten Erfahrung nach sollte sich niemand eine Overlock gönnen, die die folgend abgebildete Stichplatte oder eine ähnlich konstruierte hat - es sei denn, sie/er weiß, was sie/er (sich) da (an-) tut. Deshalb die folgenden Bilder und die Erklärungen ("Finde den Unterschied")... Die Stichplatte könnte nämlich schnell wie die rechte aussehen. Es reicht offenbar ein etwas zu kräftiger Zug beim Herausnähen oder Abziehen der Kette nach links anstatt nach hinten (lt. Infos im WWW), was mir Dank diverser Beobachtungen durchaus plausibel erscheint. Vorher hatte ich gedacht, man müsse dazu einen größeren Knubbel zusammensticheln und den dann womöglich auch noch mit (zuviel) Kraft entfernen. In Nahaufnahme sieht das betroffene Teil so aus und besteht wie die Stichplattes selbst aus irgendeinem überzogenen Gussmetall ("Fräsen aus dem Vollen" wäre zu teuer für billige Maschinen). Der kleine Gusszapfen, der ein Eindrücken des Stoffes zwischen den Nadeln in die Stichplatte verhindert (siehe folgende Bilder) bricht offenbar leicht und relativ unbemerkt ab, wenn die rechte Nadel auf ihn trifft. Wäre da eine zweite Stahlnadel oder ein Stahlstift wie bei anderen Maschinen, müsste die Nähnadel wohl sehr genau "von schräg" auf deren/dessen Mitte treffen, um sie/ihn womöglich rauszuhauen, besonders, wenn die Halterung so lang ist, wie die der ersten Nadel. Eher würde wohl allein die Nähnadel abgleiten und nachgeben. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit könnte man aber solch eine Havarie reparieren - von manchen Fabrikaten gibt es diese Kleinteile als Ersatz, schlimmstenfalls könnte man diese sicher auch mit Sekundenkleber sichern. Die Nadeln im folgenden Bild sehen nur aufgrund der Weitwinkeloptik schief aus. Das ist die Stichplatte ohne den Dorn, der Stoff wird verzogen, die Kettelkante sieht sehr unsauber aus, es besteht die Gefahr, dass der Untergreifer den Stoff erwischt (ist mir passiert). Aber je nach Stoff (-lagen) und Fadenspannungen kann die Maschine wunderbar nähen (zumindest mit neuen Nadeln). Sie wird zur Diva mit ewiger Fummelei und Verzweiflung... So sieht es aus, wenn der Zapfen da ist (unten). Auch am Fuß hat es etwas zwischen den Nadeln weggehauen, der Ansatzrest ist im oberen Bild aufgrund des steileren Blickwinkels noch zu sehen. Das scheint mir dafür verantwortlich zu sein, dass sich der Stoff, je nachdem, zwischen den Nadelnähten ein wenig aufwölbt wie eine Biese. Hab ich mangels neuem Fuß aber noch nicht probiert. Bei bestimmten Stoffen bogen sich ohne den unteren Zapfen die Nadeln sogar aufeinander zu, das aber nur mit Fäden. Weil ich eigentlich kein Geld in dieses laut treckernde Ding mehr stecken wollte und mir auch keine potenziell ewige Baustelle und Frust im eventuell bespendeten Handarbeitstreff antun wollte, wäre die Maschine fast kannibalisiert worden bzw. im Schrott gelandet. Aber die Neugierde hat gesiegt... (Fuß und neue Messer wären jetzt aber noch 25€ drauf.) Nimmt mich Wunder, ob der Inverkehrbringer dieses Modell, leicht abgewandelt, nochmal als "Heavy Duty" oder "Professional" auf dem Markt hat oder bringt (Weihnachten steht vor der Tür!) P.S.: Ich war übrigens lange auf falscher Fährte, weil ich auch die Greifer nachbiegen musste und die Machine dann zum Teil recht ordentlich nähte. Jetzt bin ich eigentlich nur noch neugierig, ob sie immer schon so laut war...
  13. Ich fände es gut, hier bei der Masse der im Prinzip immer gleichen Overlocks bestimmter Preissegmente auf Einzelheiten aufmerksam zu machen, die die Arbeit damit zur Freude oder zum langen Leiden werden lassen können. Zur Zeit scheinen sich alle Hersteller auf die Lufteinfädelung zu stürzen (vermutlich Schutzrechte abgelaufen), weil sie damit einen gewissen Nimbus für sich in Anspruch zu nehmen trachten, der höhere Preise aufzurufen gestattet, der aber gar nicht das Entscheidende an den teureren Protagonisten-Maschinen, den Baby Locks, ist. Die glänzen nämlich m. E. vor allem mit dem ATD-System (autom. Fadenzufuhrsystem) und gar nicht so sehr mit ihren diversen Pustefix-Einrichtungen. Das wäre so eine Sache, die man heraus- und gegenüberstellen könnte, ggf. auch nur durch längst existierende Links, wie zum Beispiel automatische Fadenspannung - Fluch oder Segen? Könnte das nicht fundierter eine Entscheidung erleichtern als diese Modellvergleiche, die dann in zweiter Linie trotzdem herangezogen werden können? Ich fang mal im nächsten Post mit einem Ausschlusskriterium für mich an... ...
  14. Nun hab ich noch eine Erklärung für das Abbrechen dieses Zapfens gefunden: Es passiert wohl insbesondere dann leicht, wenn man den Stoff bzw. die Kette am Ende nach links wegzieht anstatt nach hinten. Dann schlägt mit etwas Pech die rechte Nadel drauf und das war's dann. Wäre das kein angegossener Zapfen, sondern auch eine Nadel bzw. ein runder Stift, müsste die Nähnadelspitze diesen wohl sehr genau schräg-mittig treffen, um ihn raushauen zu können und nicht abzugleiten. Man könnte ihn dann aber womöglich auch wieder einsetzen und zumindest festkleben, wenn nicht neu verpressen. Wäre diese Nadel/dieser Stift so lang verankert, wie die rechte, wäre ein Herausschlagen wohl kaum möglich. Geiz ist halt nicht lange geil... Es gibt doch so einige Maschinen (nicht nur mit dem Namen "Singer"), die diese Stichplattenkonstruktion haben. Finger weg oder sehr bewusst darauf achten, dass die Nadeln nie ge- oder gar verbogen werden. Apropos Singer: Ich finde schon unverschämt, wie oft die praktisch identische Maschinen unter anderen Typen, anderen Werbefloskeln (Heavy Duty, Pro Finish...), mit mehr oder weniger Zubehör und mit leicht abgewandeltem Gehäuse verticken. Höchstens kommt mal ein relativ marginales Feature dazu, aber sicher immer ein paar Euronen. Innovations-, Fortschritts- und Entwicklungsvortäuschung! Aber am wahrscheinlichsten wird wieder irgendwo, wo man es nicht direkt sieht, ein wenig gespart...
  15. Heute ist die neue Nadelplatte angekommen, trotz des günstigen Preises offenbar ein Original (gleiche Nummer eingeprägt). Es gibt auch billigere mit zwei von diesen Zäpfchen, die dann etwas gröber erscheinen. Allerdings ist der Rechte als Ersatz für die Nadel auch kürzer als diese! Ich finde, man sieht ganz gut, dass dieses Gezapfe weder für Nadeleinschläge designed ist, noch für das Herausreißen von Unfällen. Ich würde mir eine Maschine mit solcher oder ähnlicher Stichplatte nicht kaufen, es sei denn, sie wäre aus einer Stahlplatte gefräst. Offenbar haben sowohl die Gritzi als auch die W6 an der Stelle schon zwei Nadeln. Das darf dann ein wenig teurer sein, sagen wir, den Ersatzteilpreis... Die folgenden Bilder zeigen die Wirkung, allerdings ist die Perspektive nicht ganz gleich. Der Stoff lag aber jeweils "wie geschnitten". Die Nähversuche mit Faden fielen jedenfalls deutlich besser aus. Ich vermute, dass das fehlende Zäpfchen am Fuß dafür verantwortlich ist, dass zwischen den beiden Nadeln bei einer Lage dünnem Stoff ein kleiner Wulst in der Naht entstand. Da ich nur meine Gedanken verifizieren wollte, hatte ich erst einmal keinen Fuß bestellt. Die Nadeln oben sind nicht schief, das liegt daran, wie ich die Cam gehalten und welchen Ausschnitt ich gewählt habe. Da ist mir eben leider nicht die gleiche Perspektive gelungen. Bei anderem Stoff und mit Fäden hatte ich aber, wie früher erwähnt, durchaus den Effekt, dass beide Nadeln aufeinander zu gezogen wurden. Die meisten Probleme hatte ich zum Schluss mit der Justage einer guten und damit der mittleren Fadenspannung (5). Die hing scheint's mehr vom verwendeten Faden ab als vom Stoff.
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