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Miss Parlic

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    BaWü
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    historische Kostüme
  • Homepage
    http://ancient.nobel-design.net
  1. Den Schnitt kenne ich zwar nicht, aber der sieht zumindest sehr „Faschingswesternlike“ aus - das Blüschen einfach aus weiß/creme und den Rest in Brauntönen...und den Rock bodenlang und dann vllt an einer Seite nach oben feststecken? Den hier könnte ich mir auch vorstellen: https://www.schnittmuster.net/Schnittmuster-Simplicity-7563-Kostuem-Gr-RR-18W-24W-44-50_1 Der passt von der Optik super in die Zeit und vorne den Schlitz bekommt man da auch sehr einfach rein, außerdem wären Ärmel dabei falls du das möchtest (ansonsten lässt man sie einfach weg ...)
  2. Oh weh - das ist echt resignierend, ich sitze grade an einer edwardianischen Bluse und hab fast das gleiche Problem, nur ich hatte glücklicherweise sehr viel Stoff...dieses Nachbestellen und Warten ist ja das Schlimmste Ich drück die Daumen, dass das diesmal wird. Wenn sie diesmal zu groß würde, dann kannst du ja immernoch Biesen zum Verkleinern nähen oder seitlich etwas enger gehen... das wird schon! Und ja bitte rette die Knopfleiste, die sieht so super ordentlich bei dir aus!
  3. Die Stickerei wird cool - das ist echt ne schöne Vorlage und ich finde es super dass du das nachnähst!
  4. Endlich geht es hier weiter, da kamen einige andere Spontanprojekte dazwischen die fertig werden mussten, aber jetzt ist wieder Zeit für dieses gute Stück hier. Ich habe lange überlegt aus was für einem Stoff ich dieses Kleid mache. Da ich nur Fundussachen verwenden möchte, habe ich mich für dunkelblaue Baumwolle entschieden. Damit ist das hier ein Übungskleid und dient quasi als Prüfung, bevor ich mich an Taft und dergleichen wage. Außerdem war davon einfach mehr als genug im Haus Die Rockbasis besteht aus mehreren leicht keilförmigen Bahnen. Sehr unspektakulär, aber ich will es trotzdem zeigen. Am Rücken habe ich den Rock gestiftelt - zum allerersten Mal, denn ich musste das bisher nie so lösen - und ich bin ganz zufrieden, sieht auf jedenfall schon ansehnlich aus. Um den Saum unten etwas zu verschönern habe ich breite Falten gesteckt und an den Saum angesetzt, so bekommt der Rock gleich etwas Struktur... Damit ist der Rock dann fertig. Weiter geht es an dir Schürze. Ich habe alle Schnitteile zugeschnitten und grob an der Puppe gesteckt um zu sehen ob das optisch funktioniert. Mir gefällt es schon recht gut, aber ich möchte die Teile jeweils mit einer andersfarbigen Paspel einfassen und evtl den unteren Teil der Schürze (der hier momentan einfach fehlt) mit einem andersfarbigen Stoff mache. Es wird ein terracottafarbener Stoff! Der hat nen tollen Kontrast und davon liegt auch sehr viel im Schrank! Momentan nähe ich Paspeln selber...davon mehr wenn ich ein wenig voran gekommen bin!
  5. Sehe ich auch so =) Belle Epoque hatte man ja eigentlich als Unterwäsche auch keine wirklichen Unterbauten mehr, allerhöchstens vllt kleine Popads um die Sanduhrform mehr auszuarbeiten. Der Brokatstoff ist an sich auch nicht der ultimativ passende wegen der Musterung, aber ich denke da kann man darüber hinweg sehen. Mir fällt leider aber auch grade kein guter Schnitt ein, wo du beide unter bekommst :/ @MiW das kommt natürlich auch darauf an, welche Epoche - ist es eine Epoche mit Nähmaschine oder sogar älter? Da unterscheiden sich Verarbeitungen natürlich nochmal weil man alles von Hand genäht hat
  6. Oh eine schöne Idee =) Eine Francaise ist natürlich zeitlich passend, aber wurde nur von wirklich wohlhabenden Damen getragen. Wenn du eher eine Bürgerliche o.ä. darstellen willst würde ich eher zu einer Jacke raten. (wie z.B. hier) Das wurde sehr viel getragen (und zwar in allen Schichten - das passt auch für eine edle Darstellung wenn ein entsprechender Stoff gewählt wird) und der Stoffverbrauch ist nicht ganz so hoch (für eine Francaise braucht man ja na die 7-8m oder mehr...das konnten sich schon damals nur wenige leisten). Falls du noch Rechercheideen brauchst, dann such auch mal nach Trachten aus dem Hamburger Raum, denn die leiten sich auch aus der Volkskleidung ab und es gibt bereits um die Zeit schon viele Darstellungen =)
  7. Sieht hübsch aus - ich hab mir tatsächlich noch nie überlegt wie eine Marionette von innen ausschaut
  8. @running_inch Die Unausprechliche ist nicht von der Liste gestrichen, sondern stellt sich nur hinten an. Sie ist ja nicht unbedingt von Nöten für die Formgebung, darum konzentriere ich mich erstmal auf alles andere. @Ms Deko Tatsächlich bringen die Gussets Mehrweite (man sieht es gut bei dem Foto, auf dem das Korsett ausgebreitet liegt: die „Wellen“ schlägt es eben durch die Mehrweite, wären die Gussets nicht wäre es a) zu eng und b) würde das Korsett komplett flach liegen) Im angezogenen Zustand fällt es nicht so sehr auf, das ist aber auch dem Schnitt geschuldet. Bei meiner zweiten Version des Korsetts werde ich aus dem Hauptteil etwas Weite nehmen und dafür größere Gussets machen, dann wird das Ganze etwas kurviger (so ist es mir eigentlich noch etwas zu „gerade“). Man kann Gussets umgehen, indem man das ganze Korsett aus mehreren Teilen macht (viele Streifen...) und darin dann die Weite einsetzt - das ist aber wie gesagt Schnittmusterabhängig ——— Ich habe mich ja sehr lange vor dem Unterrock gedrückt weil ich mich nämlich mit dem Hochrechnen des Schnittmusterts auseinandersetzen musste... Der Unterrock ist der „Muslin Petticoat“ aus Harper´s Bazar (enthalten in „Fashion of the Gilded Age“). Das Buch nutze ich auch für die restlichen Sachen, darum ist es gut, dass ich mit dem Unterrock erste Erfahrung machen konnte. Der Rock besteht aus einem (inneren) Rock, bei dem auf den kompletten hinteren Teil Rüschen aufgesetzt werden. Vorne wird er mit Knöpfen geschlossen. Ich habe auf ein Probeteil verzichtet, schließlich trägt man den Unterrock ja unter dem Kleid und geflickte Stellen stören mich da nicht. Ich habe grob gerechnet und habe die Originalgröße belassen, da es tatsächlich meine Maße waren, lediglich den Taillengürtel habe ich etwas verbreitert. Als Material habe ich weißes Wäscheleinen verwendet, das horte ich in raue Mengen und das schien mir die richtige Stärke zu haben - schließlich sollen die Rüschen nicht zusammenfallen, wenn ein schwerer Überrock darauf liegt. Ich konstruiere ja gern auf dem Stoff anstatt vorher mühseelig noch Papier auszuschneiden... Und wieder etwas was ich wohl für diese Epoche lernen muss: Rüschen annähen! Ich habe festgestellt, dass ich lieber von Hand rüsche, da lässt sich der Faden viel einfacher ziehen, als bei einer Maschinennaht. Nach unendlich vielen Rüschen ist der Rock nun fertig. Ich werde mit dem Überrock testen, ob es die gewünschte Silhouette ergibt und vorallem, ob der untere Saum des inneren Rocks vllt noch Verstärkung benötigt, damit er nicht zusammenfällt... Der Rock ist komplett mit Maschine genäht (ich bin sehr stolz darauf!), obwohl es einige Stellen gab, bei denen ich wohl lieber auf Hand gewechselt hätte, aber ich hab mich gezwungen darauf zu verzichten Und dafür sieht er auch ganz ordentlich aus, ich hatte schiefere Nähte erwartet XD Ich denke als nächstes werde ich mich um den Überrock kümmern...
  9. Wenn dein Endkleid aus Jersey sein soll, würde ich auch ein Probestück in Jersey machen (das können ja auch Abfälle von anderen Projekten sein, sofern sie sich einigermaßen von der Beschaffenheit ähneln...du musst immer daran denken: der Schnitt orientiert sich natürlich an realen Kleidern und den damaligen Stoffen, sprich alles ist für Seide, Baumwolle, Leinen etc. ausgelegt. Bei Jersey denke ich ist die größte Schwierigkeit, dass es dir den Rücken nicht verzieht, weil das Gewicht des Rocks zu groß ist :/ ein Grund mehr es vorher auszuprobieren, könnte nämlich gut sein, dass es schlicht und einfach nicht mit Jersey funktioniert :/ Um die Schulternaht hinten zu behalten würde ich einfach den Träger mal etwas verlängern, damit rutscht das Vorderteil ja automatisch wieder auf die richtige Position. Und wie gesagt mach den Armausschnitt hinten und an der Schulter größer, das macht in Punkto Sitz und Bewegungsfreiheit auch sehr viel aus! Und dann wird es wohl ein langsames herantasten...
  10. Hätte schlimmer ausfallen können - nur Mut! Vom Gefühl würde ich sagen die Schulternähte noch etwas mehr in den Rücken. Dann den Ärmelauschnitt vergrößern...das schaut im Moment ja über die Schulter hinaus, da muss natürlich gehörig was weg, es sollte nocht über den Schulterpunkt hinausgehen und auch im Rücken würde ich den Armausschnitt Richtung Rücken größer machen, denn die Ärmel lagen damals tendenziell eher auf dem Rücken, damit hast du später bessere Bewegungsfreiheit und der Ärmel sitzt besser...ich weiß nicht wie die Ärmel des Schnitts aussehen, mach sie doch auf Verdacht an der Armkugel etwas größer, damit sie auf jedenfall in das größere Loch passen, wegnehmen geht schließlich leichter... Der Nacken müsste dann minimal weiter sein, (ich denke das ist aber auch von der Lage der Schulternähte abhängig). Vergiss nicht das Gewicht des Rocks, dass später noch beschwert, das macht nämlich auch dann einiges leichter:P Vorne fehlen noch die Abnäher so wie das aussieht...ich denke wenn es erstmal enger sitzt, dann geht auch die Rutscherei flöten. An deiner Stelle würde ich aver auch erstmal mit hinten beginnen.
  11. Ich stimme meinen Vorgängern zu. Die Einreihungsnähte sollten mit etwas Abstand direkt parallel zueinander ausgeführt werden (also dass alle Ein und Ausstiche auf der gleiche Höhe sind) damit erzielt man ein besonders sauberes Ergebnis... Du kannst es aber ebenso gut nur bei einer Reihe belassen, wenn du der Meinung bist, dass dir das genügt.
  12. @Tarlwen Es wird auch ein Unterrock mit etwas Versteifung oder Stoffansammlung am Hintern, ich muss mich aber noch festlegen, welches Modell genau, damit ist Unterbau = Unterrock @Trulla242 Ja die oberen schon, ich hab die Futtergussets mit der Maschine eingenäht und die Oberstoff von Hand drauf gesetzt, sodass die Weite wirklich 100% passt. Die Einfassung ist auch komplett von Hand, ich krieg das mit der Maschine selten sauber hin Zur Kabelbinder-Hysterie: Ich hab Schnürbrüste mit komplett Stahl und welche mit Komplett Kabelbinder - man merkt keinen Unterschied, außer am Gewicht. Die Kabelbinder nehmen zwar mit der Zeit deine Körperform leicht an, aber knicken tun sie nicht, dazu ist ja das Konstrukt zu steif. Ich kenne viele die Kabelbinder verwenden, weil sie angeblich dem echten Fischbein sehr nahe kommen. Und meine Schnürbrüste sind echt viel getragen und viel Bewegung ausgesetzt und ich sehe darin kein Manko. Ich kenne sogar Leute die mit Kabelbindern wirklich sehr eng schnüren und damit auch gut klar kommen. Und wie man sieht erfüllt es seinen Zweck auch an mir sehr gut =) Da dieses Korsett ohnehin wie ein sehr gutes Probekorsett ist, das ich einige Male tragen werde, bevor ich mich an ein neues setze, genügen Kabelbinder mir da vollkommen. Was ich bei dem nächsten verwende, dass entscheide ich dann wenn das Korsett eingetragen ist und ich die Schwachstellen kenne...
  13. Du meinst mit Futter 1 und 2 die zwei Teile die zusammengenäht werden sollen. Da es mehrere Variationen im Schnitt gibt liegt es entweder daran, sodass das Futter für alle Modelle funktioniert, oder aber es hat mit dem Fadenlauf zu tun, damit beim Schließen oder auf den Seiten keine diagonaler FadenlUf ist und damit das ganze Oberteil verzieht... Im Zweifelsfall mach es so wie du dich wohler fühlst, wenn der Futterstoff fest genug ist und es nicht komplett im schrägen Fadenlauf geschlossen wird kannst du es auch aus einem Teil schneiden (das Schnittmuster ist ja nur eine Möglichkeit von vielen, schließlich gab es damals schon sehr viele Wege ein Kleid zusammenzusetzen )
  14. Und das Korsett ist fertig. Habe zwar etwas wunde Finger vom durchstechen (das Coutil immer so hartnäckig sein muss...) aber ist kein Vergleich zu einer Schnürbrust, allein weil die Zaddeln fehlen. Ich habe mich sogar an Flossing probiert, weil ich das hübsch finde und ich fand, dass die Kabelbinder etwas Spiel hatten (obwohl die Tunnel wirklich eng genäht sind...). Jetzt sitzen sie bombenfest. Das Band hinten muss ich noch durch ein weißes Satinband ersetzen, nur leider hatte ich keines hier, das lang genug war. Folglich war das selbst einschnüren auch etwas schwierig, weil das Band nicht sauber rutschen wollte Ich bin eigentlich ganz zufrieden, dafür dass es mein erstes Korsett in diese Richtung ist. Ich würde bei dem nächsten die Brust etwas mehr einfassen, denn es endet doch sehr tief. Im Moment ist bequem geschnürt. Ich denke ich sollte sie hinten etwas enger machen, wenn ich doch einmal enger schnüren will - das kommt definitiv auf die Liste wenn Korsett No 2 ansteht (aber das dauert nun erstmal...) Dann kann ich ja eigentlich weiter machen. Auf die Unausprechliche verzichte ich erstmal und schiebe die nach hinten - Hosen sind ja nicht so mein Ding. Darum erstmal der Unterbau - ich werde die nächste Tage mal Fashion of the guilded Age studieren und mal schauen, ob da der passende drin ist.
  15. Ah dann ist ja gut Ich mach immer das Futter als Probestück, bietet sich bei historischer Mode definitiv an - und man kann es wunderbar weiterverwenden Dann drück ich mal die Daumen, dass es auch ein Festtagskleidchen gibt
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