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Hosenkürzer

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    Fängt an sich einzurichten

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  1. Hallo Achim, da bin ich, als Arbeitshypothese, einmal vom günstigsten Szenario ausgegangen, nämlich, was Du ja auch angedacht hattest, daß irgendwann einmal eine der Wicklungen nicht ganz sachgemäß repariert wurde. Das würde m. E. der Funktion keinen Abbruch tun, vorausgesetzt natürlich, die Wicklungen sind richtig gepolt. lG Helmut
  2. Liebe Sabine, ich habe mich redlich bemüht, Euch eine Anleitung zu liefern, für die man nicht Elektrotechnik studiert haben muss, um sie zu verstehen. Ich habe versagt. Daß der Motor jetzt nicht völlig abgeraucht ist, ist @Sabine: ein Glück @Technikus: der Wicklungsasymmetrie zu verdanken. Technikus hat jetzt alles nochmals ganz genau erläutert, danke. Dem kann ich jetzt nichts mehr hinzufügen. lG Helmut
  3. Hallo Sabine, also ich würde hier pragmatisch vorgehen. Soweit man das auf dem Foto feststellen kann, sieht man nichts von einer dramatischen Verschmorung. Daher: 1. Bei Bedarf Motorkabel verlängern (verlöten und sorgfältig mit Schrumpfschlauch isolieren, wenn mgl. doppelte Lage). 2. Originalbeschaltung der Klemmleiste nach Schaltplan wiederherstellen, Wicklungen entweder (wenn bekannt) so zusammenhängen, wie sie waren, ansonsten zufällig. 3. Sicherstellen, daß das Motorgehäuse mit dem Schutzleiter korrekt verbunden ist. 4. MIT VORSCHALTLAMPE ausprobieren. 5. Wenn´s nicht passt (Vorschaltlampe brennt hell, Motor läuft nicht), dann eine der beiden Wicklungen umpolen. Die verschiedenen Gleichstromwiderstände würde ich einmal ignorieren, durchaus möglich, daß Technikus mit seiner Hypothese recht hat. Wenn´s dann noch immer beim Betrieb stark stinkt oder raucht, gibts 2 Möglichkeiten: 1. Maschine als Deko in die Vitrine stellen oder als Teileträger für eine andere, zukünftig noch zu aquirierende Koma benützen. 2. Eine kompetente Elektromotorenwerkstätte ausfindig machen (viel Glück!) und den Motor neu wickeln lassen, was mit Sicherheit mehr kostet als eine weitere, intakte Koma. lG Helmut PS.: Noch einfachere Möglichkeit für die Vorschaltlampe: Ein fertiges Verlängerungskabel in der Mitte oder so abisolieren, einen Leiter auftrennen (aber NICHT den grün/gelben!) und Fassung mit Glühbirne anklemmen. lG H.
  4. Hallo zusammen, Singer Trettische aus der Vorkriegszeit gibt´s in den verschiedensten Ausführungen. Verschnörkeltes Gusseisen, Holz, oder wie im letzten Beitrag, schlichte, gerade Metallfüße (Straight Leg Treadle). Zur Datierung: https://duckduckgo.com/?q=Datierung+von+Singer+Maschinen&t=hk&ia=web lG Helmut
  5. Hallo Sabine, TOLL, eine 201-2 ! - würde ich auch nicht hergeben. Nur nichts überstürzen mit der Koma. Frohes Schaffen, lG Helmut
  6. Hallo Sabine, gern geschehen. Wir wollen aber schon ausführliche Fotos von Deiner Maschine, Zubehör etc. sehen, wenn Du Zeit findest. Schönen Sonntag mit dem Enkel, lG Helmut
  7. Hallo Achim, ja, ja, ist mir auch schon aufgefallen, vor einem Zitat auch nicht, wenn man es am Anfang einfügt. Das ist natürlich ein Bug. Ich hau gleich einmal so 30 bis 40 CRs rein und dann positionier ich den Cursor, wo ich das Zitat bzw. das Bild haben will. Haargenau das Gleiche sogar, wobei Du es ja schwerer gehabt hast, ich hatte ja die Maschine vor mir. Ja natürlich, da gibts verschiedenste Möglichkeiten. Ich habe bewußt die einfachste vorgeschlagen, ich hoffe die Anregung fällt auf fruchtbaren Boden. Auch Dir ein schönes WE. lG Helmut
  8. Hallo Sabine, hier ein Foto von der Klemmleiste und der Schaltplan: Besonders wichtig, wie diskutiert, ist die korrekte Verbindung der 2 Feldwicklungen. Ich würde versuchen, die Originalbeschaltung der Klemmleiste wiederherzustellen, aber eine bestehende Verbindung der beiden Feldwicklungen beizubehalten, wenn sie in Reihe geschaltet sind und der Motor so gelaufen ist. Dazu muss man ja nicht die Steckbrücke nachbauen, es genügt ja auch eine einfache Drahtbrücke (zwischen 2 und 3). Trotzdem EMPFEHLE ICH DRINGEND die Anfertigung dieses einfachen Vorschaltgeräts, ich persönlich würde die Maschine ganz SICHER NICHT ohne ein solches ausprobieren. Das Risiko eines (mit vernünftigem Aufwand) irreparablen Motorschadens wäre mir zu hoch: Wenn die Beschaltung in Ordnung ist, wird die Glühbirne im Ruhezustand des Motors moderat glühen, beim Gasgeben wird der Motor laufen (nicht mit voller Leistung natürlich) und die Glühbirne stärker glühen. Wenn sie schon im Ruhezustand des Motors voll leuchtet, hat´s irgendwo einen Kurzschluss oder die Zusammenschaltung der Feldwicklungen ist falsch. Passieren kann MIT VORSCHALTGERÄT (!!!) nichts, da der Strom durch die Glühbirne nicht über ca. 250 mA ansteigen kann. OHNE VORSCHALTGERÄT wird der Motor in diesem Fall augenblicklich zerstört. Es lohnt sich m.E. daher die Investition in eine Aufputzsteckdose o.ä., eine Fassung samt Birne und einen Stecker und ein Stück Kabel sowie 20min Arbeitszeit. So ein Gerät ist vielseitig verwendbar, wenn man unbekannte Geräte (Radios, Nähmaschinenmotoren o. dgl.) ausprobieren will. noch 2 Fotos mit hoffentlich nützlichen Tipps: lG Helmut
  9. Hallo Sabine und Technikus, @Technikus Dein angedachter Trafoversuch hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe ihn daher durchgeführt. Verwendet wurde ein Ringkerntrafo aus einer antiken Rechenmaschine. Die Teilwicklungen sind nicht identisch, bei einer gibt es Anzapfungen für verschiedene Netzspannungen. Ich habe mir daher die Anzapfung auf der 2. Wicklung gesucht, bei der dann an beiden Wicklungen (Gleichstromwiderstand jeweils 15 Ohm) die gleiche Spannung (100 V) anliegt. Dann habe ich Anfänge und Enden beider Wicklungen herausgeführt und einmal "richtig" und dann verpolt angeschlossen ( Regeltrenntrafo mit 60W Vorschaltglühbirne). Die Sekundärwicklungen habe ich offen gelassen. 1: Richtig angeschlossen: Einspeisung 200V 45mA Leerlaufstrom. Vorschaltglühbirne bleibt dunkel (naturgemäß). 2: Verpolt angeschlossen: Schon beim Aufregeln des Trenntrafos auf 4 V (!!) fließen 100 mA und die Glühbirne beginnt zu glimmen. Weiter aufgedreht habe ich nicht, den Trafo möchte ich nicht ruinieren. Ganz offensichtlich trifft Deine Überlegung zu, daß in diesem Fall nur der Ohm´sche Widerstand wirksam ist. Fazit: Ein Verpolen der beiden Feldwicklungen des Motors IST UNBEDINGT ZU VERMEIDEN ! Andererseits glaube ich aber schon, daß bei Sabines Maschine die Beschaltung im Prinzip korrekt ist, weil sonst würde es nicht nur stinken, sondern der Motor wäre schon komplett abgeraucht und wäre sicher nicht gelaufen. @Sabine Am Schaltplan wird gearbeitet. lG Helmut
  10. Hallo Sabine, danke. Ich zeichne Dir einen Schaltplan, aber ich kann nicht versprechen, daß das noch heute fertig wird. Zeig´ uns doch mal ein paar schöne Bilder von der Maschine und vom Anschlusskabel, und Dein Mann (oder Du) soll messen, ob der Schutzleiter angeschlossen ist (Gehäuse der Maschine - 0 Ohm zu den Kontaktfedern am Stecker). Das ist einmal die Voraussetzung für gefahrloses Hantieren mit der Maschine. lG H.
  11. Hallo Technikus, das habe ich mir genau so auch schon überlegt. gelindes "Stinken" kann natürlich auch durch alte Ölreste verursacht werden, da sich ja der Repulsionsmotor konstruktionsbedingt auch in Ruhe nicht unbeträchtlich erwärmt - und mehr oder weniger laut brummt, je nachdem wie sauber der Neutral- (Ruhe-)Punkt des Kohlebürstenträgers eingestellt ist. Messung der Stromaufnahme sollte Klarheit bringen, aber zuerst müsste einmal die Verkabelung ordnungsgemäß saniert werden. In meiner Maschine war kein Kondensator verbaut - der stinkt auch nur kurz, bevor er platzt - der wäre ja auch das geringste Problem. lG H.
  12. Weil Du mich so freundlich gebeten hast, habe ich sie hervorgekramt. Die Feldwicklungen haben jeweils genau 20 Ohm Gleichstromwiderstand (Goerz Minitest, analog). Der Motor zieht stehend (bei Kniehebel in Ruhestellung) etwa 180 mA, der Wert schwankt etwas je nach Kollektorstellung. Bei Vollgas (ohne Faden) ziemlich genau 500 mA. Alles bei ausgeschaltetem Licht gemessen (Philips Analog Service Multimeter). lG Helmut
  13. Hallo, eine zumindest moderate Zerlegung des Gehäuses und optische Sichtung des Motors (verschmorter oder sonst bedenklicher Zustand der Wicklungen) wird Euch nicht erspart bleiben, wie weiter oben schon Technikus geschrieben hat. Dann kann man die von den Feldwicklungen abgehenden Kabel zuordnen und richtig (in Reihe) zusammenklemmen. Dann müsste eigentlich klar sein, wie man weiter vorgeht. Sollte dem nicht so sein, empfehle ich dringend, fachkundige Hilfe in Anspruch zu nehmen. Meine Koma habe ich derzeit nicht zur Hand. lG Helmut
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