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Stopfpilz

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    Schon etwas länger da
  1. Ich habs nochmal mit anderen Stichlängen ausprobiert. Bei mir gehen maximal 3 mm rückwärts. Gleichzeitig ist die Übereinstimmung vorwärts/rückwärts bei 3 mm am besten. Bei kürzeren Stichen werden die entsprechenden Rückwärtsstiche dann sogar länger als vorwärts. Insgesamt ist das nicht so toll, es wirkt sich auf das Nahtbild beim Verriegeln und auch auf die Gleichmäßigkeit der Knopflochraupen aus.
  2. Bei der Messung der Teststiche ist mir ein Fehler unterlaufen: Die vierte Reihe (20 Stiche ohne IDT) ist 57 mm lang. Es bleibt aber dabei, beim Rückwärtsnähen sind die Stiche ungefähr nur halb so lang wie vorwärts. Ich habe auch noch eine Nähprobe dazugelegt mit Transportgesteuerten Nutzstichen, Dreifachgeradenaht, Wabenstich, Overlockstich. Die sehen eigentlich gut aus.
  3. Zum Testen habe ich eine Pappe ohne Faden genäht. Man kann auf der linken Seite erkennen, dass die Rückwärtsstiche nur halb so lang sind. Ich habe jeweils 20 Stiche genäht und dann die Lauflänge in mm angegeben. Es gibt offenbar auch einen Unterschied, ob mit oder ohne IDT transportiert wird. In der Stretch-Einstellung werden die Löcher ohne IDT exakt getroffen, mit IDT fast auch. Hier habe ich nicht auf die gleiche Stichzahl geachtet, nicht verwirren lassen. Das Hauptproblem sind die normalen Stiche.
  4. Ja, näht bei "0" im gleichen Einstichloch und die transportgesteuerten Stiche (Stretch?) sehen unauffällig aus. Bei der Antwort auf Josef kommt noch ein Foto von einer Testpappe.
  5. So, es hat einigermaßen geklappt, dass ich zufrieden bin. Beim Biegen habe ich aufgehört, als von den vorhandenen 5 mm sturzbedingten Verzugs etwa 3-4 mm zurückgebogen waren. Mehr ging nicht mit den Schraubzwingen, ich habe ca. 5 Versuche gemacht, auch ca. 5 mm über das Ziel hinaus gebogen, aber mehr war nicht zu erreichen. Den Rest von 1-2 mm habe ich durch Unterlegen von zwei Scheiben, je eine vorne und hinten (siehe grüner Pfeil), und einem Filzgleiter unter dem Schwenktisch beim Zusammenbau ausgeglichen. Das Ergebnis ist o.k., der Anschiebetisch ist wieder in einer Ebene mit dem Freiarm. Vielen Dank für die Tipps! Die Maschine läuft, die Elektronik hat nichts abbekommen. Allerdings habe ich festgestellt, dass die Stichlänge beim Rückwärtsnähen deutlich geringer ist, als vorwärts. So genau kannte ich die Maschine vorher nicht. Ist das hinzunehmen, oder kann man das einstellen? Kann es sich bei dem Sturz verändert haben?
  6. Vielen Dank euch beiden für die Tipps! Jetzt bin ich auf jeden Fall darin bestärkt, es zu versuchen, bevor ich das Ersatzteil kaufe. Allerdings komme ich erst am Wochenende dazu. Tendenziell werde ich erstmal mit der Methode von 54sunray anfangen, da sie mir nicht so martialisch vorkommt. Ich kann den Biegevorgang besser kontrollieren und - hoffentlich - rechtzeitig aufhören, wenn es ausreicht und bevor etwas bricht. Es wird aber vermutlich schon nötig sein, dass ich, um die 5 mm Endstellung zu erreichen, erstmal etwas weiter in die andere Richtung biegen muss, damit die Bodenplatte nach dem "Rückfedern" wieder gerade ist. Hoffentlich ist die Platte nach der Vorschädigung noch elastisch genug und reißt nicht ein. Ich werde auf jeden Fall berichten, ob es geklappt hat. Bis dahin bin ich auch weiter offen für andere Vorschläge. Und wenn gar nichts hilft, kommt der Hammer... Allerdings ohne den Tipp mit der Telefonnummer, Peterle. Denn wer weiß - wenn meine Frau schon grundlos mit schweren Nähmaschinen um sich wirft - was wird sie wohl machen, wenn sie mitkriegt, dass ich die Telefonnummer der Nachbarin habe und damit handele?
  7. Die Nähmaschine meiner Frau ist abgestürzt, aber so, dass ein Reset nicht mehr reicht. Sie ist wohl auf die linke Seite der Bodenplatte aufgekommen, dass sich diese etwas verbogen hat. Von vorne sieht man, dass die Bodenplatte auf der linken Seite unter dem Freiarm ca. 5 mm zu hoch steht. Ebenso gibt es einen 5-mm-Absatz zwischen Freiarm/Stichplatte zum Kunststoffanschiebetisch. An der Stelle, wo die Bodenplatte in den Bereich unter dem Freiarm übergeht, kann man kleine Risse erkennen. Was kann ich tun? Kann ich versuchen, die Bodenplatte zurückzubiegen? Bricht sie dann? Wie muss ich vorgehen? Hat jemand damit Erfahrung?
  8. Danke für Eure schnellen Antworten! Ja, Druckfehler habe ich auch als erstes gedacht, aber er taucht gleich zweimal auf der gleichen Seite auf, erst im Text und dann noch in der Beschriftung der Grafik. Allerdings schreiben sie da auch was von "Imbusschlüssel" (na, wer findet den Fehler?), aber das ist wohl eher ein Verständnis- als ein Druckfehler. Und genau deswegen habe ich mich an Euch gewandt - und nicht an den KD! Es grüßt der Stopfpilz
  9. Zur Liste der schwarzen RZs von Det möchte ich zwei Maschinen beitragen (ich benutze dieselben Spaltenüberschriften): 1525027/-/-/M-R/-/-/-/+/-/-/+/Metall 1597694/-/+/M-R/+/-/+/-/+/-/+/Metall Bei beiden Maschinen sind sowohl die Spulerfadenführungsscheibe als auch das Schild an der Transporteurabsenkung verchromt. An meiner MMZ (1555680, Anfang 1951) ist übrigens der L-M-R Mechanismus, wie an den RZ ab 1953, schon vorhanden. Es grüßt der Stopfpilz
  10. Für eine Medion MD10685 gibt es unterschiedliche Angaben zum Nadelsystem in der Bedienungsanleitung. In dem Kapitel "Nadel austauschen" wird der Typ 130/701H genannt mit dem Hinweis "(für Haushaltsmaschinen)", unter "Technische Daten" steht dann bei Nadel: 130/705 Nr. 75 - 90. Mir ist eine 130/701H bislang nicht untergekommen, sie scheinen auch nicht gut zu beschaffen zu sein. Ist es wohl ein Druckfehler, oder kann man die 130/705(H?) genauso benutzen? Wer weiß Rat?
  11. Ich meinte damit, dass - nach den Erkenntnissen aus der bisherigen Tabelle - nur genau bei dieser Maschine das Herstellungsdatum deutlich vor dem dokumentierten Verkaufsdatum (richtig: 09.07.1958!) liegen müsste. Es ist keine grundsätzliche Einschätzung zur damaligen Beliebtheit von Anker-Maschinen. Zu den Bezeichnungen: Die RZ und DZ wurden in der "grünen" Zeit nebeneinander gebaut. Sie unterscheiden sich wesentlich im Greifer- und im Nadelsystem. Die RZ hat einen CB-Greifer und Nadelsystem 130/705H. Der Antrieb von der Armwelle erfolgt durch Pleuel. Die DZ hat einen Doppelumlaufgreifer und Nadelsystem 287. Die Kraftübertragung geschieht per Schnurkette. Ebenso DZ-BR und FZ. Bei aller Vorsicht, wenn man versucht, sich in fremde Hirne hineinzuversetzen - ich könnte mir vorstellen, dass Anker die Buchstaben so verwendet hat: R: Rückwärtsfunktion, Geradstich, Kurvenfadenhebel, CB RR: Rückwärts, Geradstich, Gelenkfadenhebel, CB RZ: Rückwärts, ZickZack, CB DZ: Doppelumlaufgreifer, ZickZack DZ-BR: Doppelumlaufgreifer mit Brille, ZickZack, FZ: DUG, Freiarm, ZickZack Aber Typenbezeichungen entwickeln sich über Jahrzehnte und der technische Fortschritt ist ja anfangs nicht vorherzusehen. Also werden Typenbezeichnungen immer etwas unsystematisch sein.
  12. Dann will ich auch noch ein paar Seriennumern beitragen. Bei einer grünweißen RZ Automatic ist das genaue Kaufdatum bekannt (09.07.1958), war wohl eher ein Ladenhüter. Bei zwei Maschinen liegen die BA und Stickanleitungen vor. Daraus ergibt sich bei einer DZ Automatic ein Hinweis auf das Druckdatum (11.59). Bei der dunkelgrünen Koffer-DZ mit Motorhaube und Außenautomatik gibt es in der BA einen beigefügten Hinweiszettel, auch hier möglicherweise mit einer Datumsangabe (11.55). Die Tabelle kann ich auch als *.xls zur Verfügung stellen, dann bräuchte ich eine Emailadresse, denn PN geht bei mir auf absehbare Zeit nicht.
  13. Hallo Detlef (Det), dir vielen Dank für die Hiweise. Ich habe die Schrauben roter Pfeil erstmal festgezogen. Der damit geklemmte Bogen an der Schubstange hat ja eine flache Seite, so dass nur eine Stellung in Frage kommt. Und dann die Mitteneinstellung mit den Schrauben an den gelben Pfeilen. Passt. Ein wunderschöner Geradstich und auch Zickzack mit symmetrischen Ausschlägen und 4,5 mm Stichbreite sind möglich. Zur Automatik hätte ich noch Fragen. Die vertstehe ich nicht auf Anhieb, es geht damit los, dass ich keine Bedienungsanleitung habe und die Sollfunktion nicht einschätzen kann. Aber ich glaube, dass sie nicht richtig funktioniert. Aber das wäre wohl ein neues Thema wert(?). Eine andere Frage, die man hier kurz ansprechen könnte: Die Lackierung der RZ. Nach dem Foto hast du ja auch eine zweifarbige Anker RZ. Auf meiner sind so hässliche Ölrückstände bzw. bräunliche Verfärbungen an Rändern und Kanten. Insgesamt macht der Lack einen matten Eindruck, außer an abgegriffenen Stellen. z. B. am Handrad. Als ich mit Alkohol dabei ging, habe ich schnell gemerkt, dass der Lack davon angelöst wird, gar nicht gut. Also was kann man machen, um den Lack zu reinigen, aufzufrischen? Und sind die zweifarbigen RZ älter oder jünger als die einheitlich lindgrünen? Viele Grüße Stopfpilz
  14. Eine Bitte an die Moderation: Es wäre schön, wenn im Titel des Beitrags "FZ" in "RZ" geändert werden könnte. Das war mein Fehler bei der Bezeichnung der Maschine. Vielen Dank.
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