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Fadennudel

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  1. Vielen Dank für Eure Hilfestellung! Hier noch mal ein Bild zur Klärung des Schnitts vom Shirt: Es ist ein Shirt mit Fledermausärmeln; ideal für meine ganzen Gewichtsschwankungen. Als ich stark abgenommen habe, habe ich einfach einen Streifen an der Seite rausgeschnitten. Ein Teil davon fehlt mir jetzt wo ein paar von den Kilos wieder da sind. Das Stück Stoff rechts auf dem Bild ist das Rockteil. Davon gehen locker ein paar Keile. Ich habe auch noch einen kleinen Rest vom Originalstoff. Daran ist mir erst aufgefallen, wie viel ich doch das Kleid damals getragen habe. Die beiden Stoffe passen nicht mehr zusammen. Aufwändige Aktionen werde ich also für das Shirt nicht mehr machen. @jadyn ...und hier kommen die angestrickten Blenden: Das Bündchen unten habe ich von Hand gestrickt, für die vorderen Blenden muss ich in jeder Reihe drei Maschen von Hand wenden. Die schwarze Hose ist endlich gesäumt und damit fertig. Foto kommt bei besserem Licht. Eigentlich wollte ich mich heute auf die schwarze Strickjacke konzentrieren. Aber dann schien mir was anderes interessanter. Und zwar habe ich den Schnitt für ein Shirt runtergeladen und zusammengeklebt. Das "Oberteil Modell eins - Variante 1" aus meinem schlauen Buch ( https://www.dorlingkindersley.de/massgeschneidert ) sieht aus wie eine Schluppenbluse, ist aber ohne Knopfleiste und Manschetten. Bei so einem nähtechnisch einfachen Modell kann ich mich auf die Schnittoptimierung konzentrieren: FBA. Was ich bisher als FBA gemacht habe, reicht für einen Strickstoff aus, für einen Webstoff aber definitiv nicht. Ich habe es jetzt streng nach Anleitung (https://www.beswingtesallerlei.de/2018/04/anpassung-fuer-eine-grosse-brust-full-bust-adjustment-fba-naehen.html#fbabeiabnaehern) gemacht und es sieht schon mal vielversprechend aus. Auch hier: Foto bei Licht.
  2. So, endlich mal wieder Zeit für Fotos. Das ist das Kleid, das zu einem Shirt wurde. Sitzt unvorteilhaft eng. Wenn ich von Hand stricke, habe ich in der Regel keine Lust, eine Strickjacke zu machen. Die Knopfleisten sind mir lästig. Also habe ich bei meinem jetzigen Strickprojekt die Knopfleisten gleich angestrickt. Das erfordert aber einige Handarbeit an der Strickmaschine. Macht auch nicht mehr Spaß. Deswegen habe ich das Weiterstricken immer wieder aufgeschoben. Gestern habe ich dann in einer Gewaltaktion das erste Vorderteil fertig gemacht. Das Strickteil sieht zumindest sehr schön und sauber aus; lohnt sich also. Die erste Hälfte vom Monat ist schon seit ein paar Tagen vorbei. Wenn ich tatsächlich zwei Teile pro Monat fertigmachen möchte, sollte ich mich schön langsam ranhalten. Auch mit der Hose bin ich gut vorangekommen. Sie muss nur noch gesäumt werden. Durch das Rauslassen der Nähte ziehen sich die Taschen nur noch geringfügig. Der Bund könnte vorne etwas niedriger liegen. Aber ansonsten sieht sie gut aus. Wenn ich dieses Modell im Geschäft finden würde, würde ich es kaufen. Was will man mehr? Und noch eine Erkenntnis: ich dachte, ich könnten ein Strickprojekt und ein Nähprojekt parallel am laufen haben. Theoretisch geht das, die beiden Sachen konkurrieren nicht. Auf eines von beiden habe ich meistens Lust. Es bedeutet aber auch, dass ich in meiner winzigen Wohnung ständig irgendwas zur Seite schieben muss. Sehr lästig! Also doch besser eins nach dem anderen.
  3. So, die Seitennähte und die hintere Naht sind nochmal genäht. Dieses bisschen Platz entspannt die Lage doch ganz gut. Allerdings habe ich alle Nähte doppelt abgesteppt. Da kommt beim Hinsetzen doch ganz schön Zug auf den Stoff. Nicht dass ich unversehens Teile meiner Anatomie herzeige, die ich lieber bedeckt lassen möchte. Den Bund muss ich stückeln. Auf dem Bügelbrett ist die Strickmaschine befestigt, also muss ich das angefangene Vorderteil der Strickjacke erst fertig machen. Ansonsten habe ich mal über meinen offenen Stoffkartons gegrübelt. Wie soll es im März/April weitergehen? Zwei Stücke pro Monat sind wahrscheinlich drin. Zur Auswahl stehen: 2x Hemdbluse 2x Kleid mit ausgestelltem Rock 2x Hemdblusenkleid 2x Shirt aus Trigema-Stoffen. Alle übrigen Stoffe sind zu wenig. Es war nicht die allerbeste Idee, bei Trigema mitzubestellen. Das ist eine tolle Qualität, erfordert aber bei einigen Stoffen kreatives stückeln oder kombinieren. Das ist mir momentan noch zu "fortgeschritten". Kommt Zeit, kommt Naht. Meine Auswahl reicht jetzt schon bis zum Sommer. Ich schwanke momentan zwischen Shirt und Kleid mit ausgestelltem Rock. Das sind die einfachsten Schnitte. Und brauchen kann ich sowieso alle Teile. Wahrscheinlich Shirts. Da habe ich nämlich schon einen angepassten Schnitt. Bei der Gelegenheit habe ich noch meine missglückten Nähversuche der Vergangenheit genauer angeschaut. Ein Oberteil aus kariertem Flanell - wie konnte ich nur je auf die Idee kommen, dass mir Flanell steht? Ich komme mir damit vor, als hätte ich mir einen Bettbezug umgelegt. Außerdem habe ich da einen ganz dummen Anfängerfehler gemacht: das Schnittmuster war mein erster Versuch aus meinem schlauen Buch und ich hatte überlesen, dass die Nahtzugabe im Schnittmuster enthalten ist. Das hat natürlich hinten und vorn nicht gepasst. Also Tonne. Weiteres Ändern lohnt nicht. Ich bin erleichtert dass das Teil endlich weg ist. Dann war da noch ein rotes Shirtkleid, das ich vor Jahren genäht habe. Und dann kaum getragen. Es war am Saum von Anfang an sehr eng - schlecht, wenn man mit dem Fahrrad ins Büro fährt. Dann habe ich abgenommen und das Kleid enger gemacht. Dann ging es gar nicht mehr und es landete in der Stoffschachtel zum Upcycling. Da werde ich die Seitennähte so weit wie möglich rauslassen und den Rock abschneiden. Als Shirt ist es nämlich schön und so trage ich es sicher. Hätte ich schon lange machen sollen, aber irgendwie bin ich nicht auf die Idee gekommen. Außerdem liegt da ein ausrangierter Fahrrad-Regenumhang, der zur Einkaufstasche werden sollte. Davon habe ich aber genug. Das wird auf (sehr viel) später verschoben. Eine weiße Sommerhose, fast fertig genäht. Aus der Zeit als ich noch 15 Kilo mehr hatte. Auf sehr sehr viel später verschoben. Ich glaube, das mit der endlos langen und immer länger werdenden Nähliste kann die Eine oder Andere nachvollziehen...
  4. In Minischrittchen habe ich weitergenäht und die Hose braucht inzwischen nur noch Bund und Saum. Theoretisch... Aus diesem völlig unelastischen Stoff ist sie mir zu eng. Komisch, im gehefteten Zustand hat sie noch gepasst. Zum Glück habe ich fast zwei Zentimeter Nahtzugabe. Da geht noch was. Aber ich fürchte das reicht nicht. Die Taschen klaffen auf. Morgen werde ich nochmal die Seitennähte aufmachen und nachnähen. Momentan habe ich einen akuten Anfall von Trotz: wenn du mir nicht passt, nähe ich dich nicht weiter! Der Reißverschluss ging übrigens mit Anleitung tadellos. Na also!
  5. Auf keinen Fall wegwerfen! Du kannst damit weben, häkeln und eingeschränkt stricken. "Eingeschränkt" bedeutet, kein glatt rechts. Alle Muster, die aus einer relativ ausgewogenen Mischung von rechten und linken Maschen bestehen, funktionieren tadellos. Z.B. Perlmuster, kraus rechts oder zwei-rechts-zwei-links. Glatt rechts könnte eventuell auch beim Rundstricken funktionieren; das hängt davon ab, wie stark der Drall ist. Ich denke da an eine Mütze oder einen Raglan-von-oben. Der geht, weil er keine Schulter- und Seitennähte hat, an denen man sehen könnte, wie sehr sich das Teil verzieht. @Susisue Da ist leider nicht viel zu sehen. 43 macht als Lauflängenkodierung keinen Sinn; schon auf dem Foto sieht man, dass das Garn viel dicker ist. Bei den Zahlen kann ich nur spekulieren. Wenn es ein italienisches Garn ist wäre b = bagno = Partie. Partie- und Farbnummer wären bei industrieller Verarbeitung die wichtigsten Infos zu einer Kone - der Rest steht ja auf dem Lieferschein. Ende Spekulation.
  6. @stoffmadame Deine Vermutung ist richtig: die xxxx/1 ist das Problemkind. Ich habe das tatsächlich gar nicht mehr richtig zu Ende geführt, weil mir diese Bezeichnung inzwischen vertraut ist. @Susisue Das klingt interessant; das habe ich noch nie probiert. Allerdings habe ich inzwischen kein ungezwirntes Garn mehr. Du weißt schon - gebranntes Kind und so... @Capricorna Sorry, habe Deinen Beitrag erst jetzt gesehen. Die meisten meiner Konen sind auch Kiloware und unbeschriftet, aber ein paar habe ich doch gefunden. TVU beschriftet seine Kone mit NM15/2, d.h. das Garn hat pro Kilo eine Lauflänge von 15.000 Metern. Das fertige Garn besteht allerdings aus zwei "Teilfäden", also reduziert sich die Lauflänge des Garns, wenn man es direkt von der Kone verarbeitet auf 7.500 Meter pro Kilo. Das wären dann 750 Meter auf 100 Gramm bzw. 375 Meter auf 50 Gramm. Sockengarn hat 210m/50g; direkt von der Kone ist das Garn also zu dünn zum Handstricken. Das Garn von Diva rechnet sich genauso: 32/2 = 16.000m/1.000g = 1600m/100g = 800m/50g. Das muss man also mindestens vierfach nehmen zum Handstricken. Die Firma Stahl fasst sich sehr kurz: Nm14. Das Garn ist zweifach gedreht. Das wird hier aber bei der Berechnung nicht berücksichtigt, da das "/2" fehlt. Gemeint ist hier das Garn direkt von der Kone. 14.000m/1.000g = 1400m/100g = 700m/50g.
  7. Die lila Hose zickt leider beim Tragen: der Stoff (97% BW, 3% EL) dehnt sich aus und zieht sich nicht mehr zusammen. Das ist so ein Teil, das man nach jedem Tragen sofort in die Wäsche geben muss, damit sie wieder Form kriegt. Also auf zum dritten Versuch: dieser Stoff ist in real schwarz, die Blüten glänzend schwarz (viel dezenter als auf dem Bild), 100% Polytierchen, kein bisschen dehnbar. Mal sehen, wie die Hose damit wird. Ich freue mich jedenfalls schon drauf, damit zu nähen. Der Stoff wartet schon seit fünf Jahren auf seinen Einsatz. Den Schnitt habe ich nochmal angepasst und aufgelegt und siehe da - der Stoff reicht. Der Schnitt hat keine Nahtzugaben, aber 5cm Saumzugabe ist noch dran. Da werde ich überhaupt nicht schummeln müssen. Aber der Stoff hätte wirklich keinen Zentimeter kürzer sein dürfen. Auch meine angefangene Strickjacke hängt wieder auf der Strickmaschine. Die Vorderteile werden sehr zeitaufwändig zu stricken, weil ich am Bündchen Maschen von Hand wenden muss. Aber ich glaube, das ist die Mühe wert. Schneller als von Hand ist es immer noch.
  8. Ich sitze ja gelegentlich gerne am Spinnrad, daher weiß ich: Garn wird in zwei Schritten gesponnen. Erst werden Fasern in einer Richtung miteinander verdreht. Wir wissen alle: solange das unter Spannung ist, geht es gut, sobald man loslässt bilden sich Schlingen. Daher wird dieser Faden mit einem zweiten zusammen (oder mir mehreren) in einem zweiten Schritt genau in die Gegenrichtung zusammengesponnen. Damit heben sich die beiden Drehungen auf und das Garn bleibt glatt. Was Du hast, hat nur den ersten Arbeitsschritt hinter sich. Wenn Du kein Spinnrad hast, kannst Du das nicht ändern. Würdest Du glatt rechts stricken, würde das Strickstück zu einer Raute verzogen. Perlmuster oder Rippstrick funktioniert, da der Drall in den rechten und linken Maschen gegeneinander läuft. Eine rundgestrickte Mütze in glatt rechts würde auch funktionieren, weil da egal ist, ob die Maschen gerade übereinander liegen. Häkeln geht auch - wie Du ja schon festgestellt hast. Dass Du das Garn beim Häkeln ein bisschen unter Spannung hältst ist sicher die beste Lösung. Wenn Deine Wollfabrik konsequent ihre Konen beschriftet, kannst Du diesen Typ Garn im Vorfeld erkennen. Der Code "NM xxxx/x gibt vor dem Schrägstrich die Lauflänge pro Kilo pro Einzelfaden und nach dem Schrägstrich die Anzahl der verwendeten Fäden. Viel Spaß noch damit!
  9. Ich hab das hier gefunden: xxx Links wieder gelöscht xxx Ich selbst habe nur ein Modell 250 (kein Doppelbett). Vielleicht tauchen auf eBay im Laufe der Zeit noch mehr Anleitungen auf... Ansonsten würde ich eine Suchanzeige auf eBay Kleinanzeigen aufgeben. Nachtrag: Hab gerade die links wieder rausgenommen; ich glaube, die sind unzulässig. Also: es gibt deutsche Anleitungen bei einem Strickmaschinenhändler und auf eBay Schweiz. Für 39 Euro bzw. 55 SFr. nicht gerade ein Schnäppchen.
  10. Eigentlich habe ich auch gar nichts gegen azyklisches Nähen. Die Infektion kam allerdings zu einem ungünstigen Zeitpunkt. … und man kann nie zu viele Virenschleudern im Umfeld haben. Es gibt so viele tolle Anleitungen, Schnittmuster und Ideen - die kann man nie alle alleine entdecken. So, hier ist sie also - fast fertig (der Saum ist nur umgesteckt). Wie man sieht schlägt sie hinten am Oberschenkel großzügige Querfalten. Das kommt von den gerundeten Oberschenkeln, die brauchen mehr Platz. Das hatte ich beim Bund schon vermutet. Den musste ich vorne kürzen und hinten verlängern. Die Tascheneingriffe und Taschenbeutel sind gigantisch groß. Das muss ich noch verkleinern. Und der Stoff ist sehr knitterfreudig. Na ja, damit kann ich leben. Es wird!
  11. @Topcat Das mit den Viren kann ich bestätigen - aber sowas von! Bevor ich mir hier mein Eckchen eingerichtet habe, habe ich mal in die anderen UWYH geschaut. Bei Sewingforyourlife gab es im Thread von 2019 gleich zu Anfang ein wunderschönes Kleid im 60er Jahre Stil. Das Schnittmuster war sogar kostenlos. Und schon hatte ich es runtergeladen, Pläne gemacht, welchen Stoff ich dafür kaufen könnte... dann hat zum Glück mein Hirn wieder funktioniert. Ich wollte tatsächlich allen Ernstes mitten im Winter ein Sommerkleid nähen, während ich nicht genügend Hosen im Schrank habe?!?!?!? So eine Aktion kann ich machen, wenn mein Schrank voll ist. Und das wird noch einige Zeit dauern (gaaaanz, gaaanz leicht untertrieben). @alle: Heute Nachmittag kann ich wieder an die Maschine. Die lila Hose sollte heute fertig werden.
  12. Wow @Topcat - vielen Dank! Mit so einer schönen ausführlichen Anleitung hätte ich mich sicher leichter getan. (Mal so ganz nebenbei: bei meinem Avatar steht "hilfsbereit". Das gehört doch eher zu Euch. Ich bin noch sehr mit mir selbst beschäftigt und lese nur sporadisch bei den übrigen Threads mit. Zu Hilfsbereitschaft für andere Näherinnen fehlt mir das Wissen.) @StinaEinzelstück Mein Socken-Lebenswerk dürfte inzwischen bei über 300 liegen. Aber so genau kann ich es gar nicht mehr sagen. Mein Näh-Lebenswerk ist dagegen noch eher übersichtlich. @Ulrike1969 Wie man gesehen hat, sollte ich Hosenreißverschlüsse besser nicht im Schlaf annähen - ist ja im Wachzustand schon schwierig genug. Und bei meinem "berauschenden" Nähtempo muss ich mich ranhalten. Ich habe bei den Sommerklamotten alles aus dem Schrank geschmissen was qualitativ nicht ok war. Übrig blieben sechs Oberteile und vier Hosen. Mitte Juni möchte ich für zwei Wochen in Badeurlaub fahren und auf keinen Fall nochmal groß nachkaufen. Meine Idee ist jetzt, mich genauso wie an den Hosenschnitt schrittweise an einen Kleiderschnitt ranzutasten. Überhaupt ist das meine Vorstellung von "jetzt-mal-systematisch" Nähen. Das Nähen habe ich als Teenager von meiner Stiefmutter gelernt - vor ca. 40 Jahren. Sie hatte ihr Wissen von ihrer Tante, einer Damenschneiderin. Dann bin ich ausgezogen und als sie mir nicht mehr mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist, wurde Nähen plötzlich schwierig. Ich habe es immer wieder angefangen, ein bis zwei Stücke genäht und dann gefrustet aufgegeben. Bis zum nächsten Mal. Vor vier oder fünf Jahren war meine letzte Nähphase. Jetzt habe ich mir sozusagen selbst die Pistole auf die Brust gesetzt: entweder ich setze mich mal systematisch damit auseinander und schaffe mir Grundschnitte oder ich gebe meine Stoffe weg und gehe lieber anderen Hobbies nach. Also habe ich jetzt mit einer Hose angefangen, zum Sommer ein Kleid, im Herbst dann Bluse und/oder Tunika. Wenn ich dann die Grundlagen habe, kann ich anfangen zu variieren: mehr Details, Stoffe mit denen ich noch nicht gearbeitet habe oder die ganzen modernen Nähhelferlein, die ich überhaupt nicht kenne. Ich hoffe, dass mir das Nähen auf diese Art wieder mehr Spaß macht. Das "Frustende" an meinen ganzen Nähversuchen war nämlich die ständige aufwändige Schnittanpassung. Ich möchte endlich von "geht schon - tragbar" zu "passt schon recht gut" kommen. Und ich bin durchaus bereit, den Hosenschnitt noch ein paar mal zu nähen.
  13. Mit der lila Hose bin ich inzwischen gut vorangekommen. Sie hat jetzt Seitennähte, einen Reißverschluss und einen Bund. Nur der Bundverschluss (hab ich vergessen zu kaufen) und die Säume fehlen noch. Nachdem ich den Reißverschluss gefühlte 25 Mal wieder rausgetrennt habe, weiß ich, wie sehr ich aus der Übung bin. @Makerista Die überschüssige Länge ist unten; da können locker noch fünf Zentimeter weg. Also wird der schwarze Stoff für die dritte Hose voraussichtlich reichen. Ich hoffe, es braucht nur einen falschen Saum. Sechs Paar Socken sind fertig für den Abflug. Meine Handarbeitsliste ist um einen Punkt kürzer. Aber das wird nicht lange so bleiben. Nachdem ich die Sommerklamotten durchgesehen habe, weiß ich wie viele Stücke mir fehlen (viele!). An meiner jetzigen Liste darf ich tatsächlich nur bis Ende Februar dranbleiben. Wenn nicht fertig - denn nicht. Erfreulich ist, dass ich fast alle Stoffe, die ich für den Sommer brauche, schon in meinen Schachteln habe. Nur Viskose für zwei Oberteile fehlt noch. Das pressiert zum Glück nicht.
  14. @Topcat,,, An die Stoffe mit 90cm Breite kann ich mich noch erinnern. Aber damals wäre ich nicht in der Lage gewesen, eine Hose zu nähen. @Makerista Ich werde gerne auf Dein Angebot zurückkommen und ein Foto posten. Der Schnitt hatte ursprünglich einen Formbund, der ein wenig unterhalb der natürlichen Taille liegen sollte. Damit fühle ich mich unwohl, auch bei Kaufkleidung. Da ich ja so wenig Taille habe, fühlt es sich schnell an als wenn die Hose rutscht. Also habe ich einen Bund draufgeschlumpft (Autokorrektur ist manchmal niedlich ). ...es geht ja auch so voran... (mit weniger Hobbyzeit am Stück). Das wurde in einem anderen Thread diskutiert und klingt so logisch. Es stimmt bei mir aber nicht. Da ich alles erst her- und nachher wieder wegräumen muss und mich dann auch erst wieder reindenken, habe ich den Eindruck, dass es sich nicht lohnt überhaupt anzufangen. Dafür bin ich viel an die Strickmaschine gegangen und habe "schnell mal" zwei Paar Socken gemacht. Beim dritten Paar sind die glatt rechts gestrickten (maschinengestrickten) Teile fertig, nur die Bündchen (handgestrickt) sind noch in Arbeit. Und ein weiterer Socken hängt noch auf der Maschine. Hier rächt es sich, dass ich beim Nähen so aus der Übung bin. Ich musste gerade nachlesen, wie man einen Reißverschluss mit Untertritt näht. Immerhin - die zweite Hose ist angepasst, hat fertige Beinnähte und schräge Eingriffstaschen. Am Wochenende habe ich voraussichtlich wieder ein bisschen Zeit am Stück. Und dann habe ich noch ein bisschen Grundsätzliches überlegt. Wenn ich meinen (übersichtlichen) Stoffbestand verkleinern und klein halten möchte, muss ich gut planen. Für 2020 bedeutet das, gezielt Löcher in meiner Garderobe zu stopfen. Da ich pro Monat nur ca. ein bis zwei Teile fertig mache, muss ich bald genauer anschauen, was in meiner Sommergarderobe so fehlt. Ich komme jeden Tag an einem gut sortierten Stoffgeschäft vorbei. Heute habe ich mal das Sortiment gesichtet. Noch dominieren Wintermantel- und Faschingsstoffe. Wenn ich dann weiß, was ich an Kleidung brauche, kann ich gezielt Stoffe kaufen, die ich nicht im Bestand habe. Also sieht meine Planung jetzt so aus: - lila Hose fertig machen - Socken stricken - schwarze Jacke fertig machen - schwarze Hose nähen (da meine Probehose tragbar ist, hat diese Hose nicht die oberste Priorität) Damit bin ich sicher bis Ende Februar beschäftigt.
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