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ju_wien

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    Wien

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  • Maschine
    Pfaff Jeans & Satin, Pfaff 1209, Pfaff 1222, Gritzner V, Bernina 1008, Pfaff 138, Pfaff 133, Elna Lotus, Toyota Overlock, Pfaff Hobbylock 3.0, BLCS
  • Regionale Gruppentreffen
    1. Wiener Nähstammtisch
  • Seit Jahresbeginn habe ich verarbeitet:
    2015: etliche Blusen (Batist), 25 m Vorhang, diverses Kleinzeug, viele weitere Meter Vorhang und Gardinen

    Fleece, Nyloncrash, Leinen, Stickereibatist, Batist. Das war 2012, glaube ich. 2014: plissierten Batist, Gradl, Baumwollpiquee, diverse Reste, BW-PE-Jersey, Viskose-Jersey

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  1. Danke für's Aufwecken, Doris Leider bin ich seit Montag ziemlich verkühlt, ich weiß nicht, ob ich morgen schon wieder unter die Leute kann.
  2. Da ich es noch nicht geschafft habe, über/unter/neben den Fotos Text reinzutippen, noch eine "Antwort": Schärfer werden die Fotos leider nicht (eh mehrfach probiert) und dass ich die Hose gestern gebügelt habe, sieht man auch nicht. Immerhin wird mir angesichts der Fotos aber klar, dass meine Beschreibung in einem Detail falsch war: der Bund ist angesetzt, nicht angeschnitten. Er geht bis in die Taille. Vorne und hinten jeweils 2 Abnäher je Schnittteil. Und die Nahttaschen sind innen, die habe ich jetzt nicht extra fotografiert. Ob die beiden Ecken in der rückwärtigen Mitten genau aneinander stoßen oder ein bisschen überlappen sollen, weiß ich nicht mehr. (Aktuell gehen sie ein wenig übereinander, aber das kann daran liegen, dass ich die Hose seinerzeit in der Taille enger gemacht habe.)
  3. Ich habe gestern eine Lade aufgeräumt und dabei ein Uralt-UFO ausgegraben. Und jetzt habe ich ein Problem: Schnitt und Anleitung waren nicht dabei und ich kann mich auch nicht erinnern, wann ich die Hose begonnen habe. Ziemlich sicher ist nur, dass der Schnitt aus einem Burda-Heft war, zunächst vermutete ich 1980er Jahre, aber beim Umschlichten und Blättern heute vormittag sind mir etliche ähnliche Modelle in den 90er und 00er Jahren untergekommen. Ich versuch mal, den Schnitt zu beschreiben: Die Hosenbeine sind sehr weit, an der Außennaht haben sie oben, unterm Bund, Ecken angeschnitten, die man (vermutlich) nach hinten umlegen und dort (wie?) befestigen kann. Nach vorne wäre zwar auch möglich, aber unpraktisch, da man dann nicht in die Nahttaschen kommt. Der Verschluss ist vorne, der Bund ist angeschnitten. (Und genau da stehe ich etwas an, da ich bisher noch nicht durchschaut habe, wie weit der Bund geht und wo der Besatz beginnt und wie das alles mit dem RV-Untertritt zusammenpasst. Ich werde versuchen, Fotos nachzuliefern. Vielleicht hat ja eine von euch genau diese Hose vor Jahren mal genäht und kann sich erinnern oder hat die Hefte soweit eingescannt, dass die Suche einfacher geht. Oder hat das überdrüber fotografische Gedächtnis Eilig ist es nicht, ich muss eh erst einmal den Winterspeck loswerden, damit der Bund zugeht.
  4. Stimmt, mit der Hand kann man knifflige Stellen leichter bewältigen und früher wurden Nahtzugaben oft sehr knapp umgebückt und mit ganz kurzen Stichen umwirbelt oder durchgesteppt und direkt neben der Naht abgeschnitten. Zumindest für das Puppenmodell wäre das eine Option. Ob die Zacken bei diesem Modell gedoppelt werden sollten oder in einfacher Stofflage gearbeitet und die Kanten irgendwie versäubert wurden, bin ich mir noch nicht sicher. Beim Oberteil steht in der Anleitung: die von der Schulternaht ausgehenden Fältchen steppen, dann die Miederteile den eingehaltenen Blusenteilen schmalkantig aufsteppen, dann, nach Ausfertigung der Paspelknopflöcher, die Ränder durch untergesetzte Stoffstreifen sichern. Das klingt mir nicht nach doppeln, sondern nach Nahtzugaben der Zacken schmal umbiegen und innen ein Stoffstück (mit der Hand) gegensetzen. In einem Lehrbuch aus dieser Zeit (Hilde Vavra: Grundlehre der Schneiderei; Beyer-Verlag, 1937) werden Zacken so erklärt, wie wir sie heute machen würden, also zwei Stofflagen rechts auf recht, Zacken steppen, Nahtzugabe beschneiden und einknipsen, wenden. Inzwischen habe ich mir noch mehrere Anleitungen auf dem Schnittbogen durchgelesen. Bei den Mänteln werden Besätze, Einlage und Futter explizit erwähnt, bei den Kleidern nicht oder nur ausnahmsweise. War also nicht vorgesehen. (Ein Besatz ist ja eigentlich nur nötig, wenn man das Kleidungsstück auch offen trägt, Futter ebenfalls und die damaligen Einlagen wären für weich fallende Kleider viel zu steif gewesen.) Kanten wurden durch Säume oder gegengesetzte Stoffstreifen (gerade oder schräg) versäubert. Bleibt also die Frage, was mit der "Innenbekleidung" gemeint war, längs derer man die oberste Zack hohl aufnähen soll. Ich muss mich jetzt vom PC und den Nähbüchern trennen und dann aufräumen und den Nähtisch zum Esstisch für 14 Personen umfunktionieren. Also nicht wundern, wenn ich mich erst übermorgen wieder melde.
  5. Denke ich auch. Hast du ein paar Burda Hefte auf Lager? Da sind jedes Jahr 1-2 oder noch mehr passende Corsagenschnitte drinnen - meistens bei den Braut- oder Ballkleidern. Beispiele: 03/2016 Korsagen-Brautkleid mit Blusenshirt 03/2016 #129 Schnittmuster | Mode zum Selbernähen im burda style Onlineshop. - diese Form lässt sich meiner Erfahrung nach sehr gut anpassen und funktioniert auch bei kleinen Körbchengrößen gut 03/2018 Kleid 03/2018 #107 Schnittmuster | Mode zum Selbernähen im burda style Onlineshop. (diese Faltenteile drüber kann man weglassen, darunter ist es eine ganz normale Corsage 03/2019 Brautkleid 03/2019 #123 Schnittmuster | Mode zum Selbernähen im burda style Onlineshop. wenn du die Falten und Rüschen weglässt, ist es auch eine pure Corsage. Über Powernet und fest gespanntes Rückenteil wie bei Shapewear würde ich mir an deiner Stelle keine Gedanken machen. Bei AA-Körbchen muss (meistens) nicht viel gestützt werden, da geht es höchstens darum, ein bisschen mehr Volumen zu erzeugen. Bei einem trägerlosen Ballkleid muss eine Corsage außerdem das Gewicht des (langen, weiten) Rocks tragen, auch beim Tanzen und auch wenn irgendjemand auf dem Saum steht. Daher muss sie einiges aushalten. Aber das von dir beschriebene Modell ist erstens nicht trägerlos und zweitens muss der Rock anders gehalten sein, wenn es bauchfrei ist. Die Corsage darunter muss also nur sich selbst halten und nett aussehen. Bei AA-Größe würde auch ein einfaches Futter bis unter die Arme reichen - je nachdem, wie "angezogen" das Kleid sein soll, auch nur im Vorderteil. Wenn das Kleid darüber transparent ist (Spitze?) darf das Futter natürlich auch edler sein, also zB Satin oder Georgette. Da ich sie gerade griffbereit hatte, die Corsage-Übung aus dem Nähkurs. Die Paspel am oberen Rand ist deshalb einmal zwischengefasst und einmal aufgesteppt, damit wir beide Verarbeitungen einmal gemacht haben. Bei einem echten Kleid sollte man sich schon für eine entscheiden. Die Miederstäbchen fehlen noch, aber es sollte ja nur ein Übungsstück sein. Den Rücken könnte man durchaus noch ein wenig tiefer ausschneiden. Wie tief, hängt von der Figur und dem Bewegungsdrang der Trägerin ab. Am Red Carpet funktioniert manches, was im Ballsaal zum Desaster führt.
  6. Ja, mehrere Probestücke sind jedenfalls geplant. Und zunächst werde ich im Papierschnitt den Abnäher ausschneiden, damit ich probieren kann, wie die Teile übereinander liegen, wenn ich den Abnäher zulege und das Knopfloch über den Knopf lege. Zu der Biese: Die obere Zacke kann man nicht ganz ausschneiden und doppeln, daher wir das Stück der Zacke rechts vom oberen Abnäher geschummelt, indem man dort eine hauchfeine Falte näht. Im übrigen gab es offenbar auch damals schon das Problem, dass Grafik und Textredaktion aneinander vorbei gearbeitet haben. In der Anleitung steht, dass man die obere Zacke am Untertritt hohl annähen soll, im Modellbild steht sie deutlich sichtbar weg.
  7. Mir ist eben noch ein Fall untergekommen, wo Abnäher aufgeschnitten werden: Wenn sie unten am Ärmel in einen Verschluss übergehen, was bei klassischen schmalen Kleiderärmeln (aus Webstoffen) vorkommt. Eine eher komplizierte Variante davon gibt es hier zu sehen: Ärmelschnitt mit Abnäher, Schlitz und Zacken - Hobbyschneiderin 24 - Forum
  8. Ich habe einen Challenge für die erfahreneren Leute hier Einen Ärmelschnitt aus einem Modeheft von 1931 (September Nr. von "Der Bazar" ) Wie an anderer Stelle hier im Forum schon erwähnt, habe ich mich in zwei Modelle aus dem Heft verguckt und habe bei der Nationalbibliothek einen Scan des Originalschnittbogens anfertigen lassen. Der ist inzwischen ausgedruckt, bearbeitet worden, damit er kontrastreicher wird (Scantailor!), noch einmal ausgedruckt worden. Da ich eh schon im Copyshop war, ließ ich ihn auch in halber Größe ausdrucken, und probiere die Modelle nun in Puppengröße, bevor ich ein paar Meter guten Wollstoffes in unsichere Projekte stecke. Einen Eindruck vom Schnittbogen bekommt man auf den Fotos in diesem Thread. Abpausen ist interessant Aber nun zum Verarbeitungsproblem: Der Ärmel hat einen Abnäher, der unten in einem Schlitzverschluss endet - soweit noch klar. Am Übertritt hat er zwei Zacken, die zu den Zacken am Vorderteil und am Mieder passen. Spannend wird die Sache, weil es zwischen Zackenspitze und Kante des Untertritts genau Null Platz für die Nahtzugabe gibt Ein zweites, aber kleineres Problem wird sein, dass die (Paspel-)Knopflöcher nicht im Fadenlauf, sondern schief dazu verlaufen. Passzeichen für Ärmel waren damals wohl noch nicht üblich, der Ärmel wurde bei der Anprobe eingesetzt. Das werde ich auch so machen. Die Anleitung meint zum Ärmel: "An den Ärmeln Abnäher und als Verlängerung der oberen Zacke Biese ausführen. Die Ränder nach Ausführung der Knopflöcher durch untergesetzte Stoffstreifen sichern. Die oberen Knopflöcher von links mit leichten Stichen zusammenhalten, die oberen Zacken dem untertretenden Rand längs der Innenbekleidung hohl annähen; unten Knopfverschluss. Ärmel einsetzen." Das ist übrigens die einzige Stelle, an der in der Anleitung ein Besatz erwähnt wird. Sonst kommen weder Besatz noch Futter vor. Muss man selbst wissen und entscheiden Da ich am Wochenende Gäste habe und mein Nähzeug wegräumen muss, wird ein Follow-up meinerseits erst in ein paar Tagen kommen. Aber vielleicht will sich ja schon jemand den Kopf zerbrechen, wie man die Zacken ohne unfreiwillige Fransen hinkriegt.
  9. Ich habe irgendwo noch ein Frotteebadekleid aus meiner Schulzeit mit so schrägen Abnähern, aber das suche ich jetzt nicht heraus. Zum Fotografieren ist es heute eh schon zu dunkel.
  10. Als "französische Abnäher" kenne ich solche, die von der Seitennaht in Taillenhöhe schräg zur Brustspitze verlaufen, aber mit dem Lineal gezeichnet sind. Ich hatte solche gemeint: Shirtkleid H/W 2013 #7031A Schnittmuster | Mode zum Selbernähen im burda style Onlineshop. Die waren in den 1970er Jahren verbreitet und vor ein paar Jahren hat Burda sie wieder entdeckt, aber nur für ein paar Modelle und dann wieder eingemottet. Beiden ist gemeinsam, dass sie sowohl Länge als auch Weite wegnehmen. Das Modell wird also ein wenig tailliert, ohne dass man extra Taillenabnäher brauchen würde. Beim Googeln nach den französischen Abnähern fand ich eben noch eine Abhandlung darüber, wie weit vom Brustpunkt sie enden sollen Für Stichelbeere: Französischer Abnäher Michou loves vintage
  11. und der Rest. Uff Zu den Dessous: Der schwarze und der hautfarbene BH sind ziemlich neu (aber bei Triumpf genau so inzwischen nicht mehr erhältlich, ich habe sie aus dem Resteverkauf). Die weiße Corsage stammt aus meiner Tanzschul- und Ballbesuchszeit (40 Jahre, vielleicht schon älter - man sieht es am vergilbten Stretch). Bei allen sind die Träger abnehmbar. Die weiße habe ich mehrfach ohne Träger getragen - hält tadellos, die anderen zwei hatte ich außerhalb der Umkleidekabine noch nicht viel an. Die 2 neuen wirst du selbst nicht nähen können, weil die aus vorgeformtem Irgendwas-Schaum bestehen (eine von den Dessous-Näherinnen kennt sicher die korrekte Bezeichnung). Sowas wie die weiße Corsage kann man im Prinzip selbst nähen, fragt sich allerdings, ob das sinnvoll ist, da du ja von verschiedenen Materialarten nur wenige cm brauchst. Den Schnitt kann man aber auch für eine genähte (Unter- oder Ober-)Corsage aus Stoff verwenden, die muss dann halt genauer angepasst werden, wenn man das Teil nicht zur Hälfte aus Powernet nähen will. Alle drei Modelle sind dazu gedacht, dass sie getrennt unter dem Ballkleid, Brautkleid etc. getragen werden, zum fest Einnähen sind sie weniger geeignet, da sie beim Tragen ja gedehnt werden und der Ballkleidstoff das nicht mitmacht. Doris aus Wien (mir fällt grad ihr Nick hier im Forum nicht ein, aber vielleicht fühlt sie sich angesprochen ) hat voriges Jahr für ihre Tochter ein gekauftes Ballkleid auf mehr Ausschnitt umgearbeitet und dabei eine ebenfalls gekaufte Corsage eingenäht. Vielleicht kann sie dir zweckdienliche Tipps geben. Ich selbst habe die Futter- und Stützcorsagen für Ballkleider bisher immer nach dem Oberteilschnitt genäht (halt ohne Raffungen und so). Bei der weißen Corsage siehst du, dass sie vorne auch am unteren Rand länger ist als hinten. Dadurch wird einerseits der Bauch etwas flach gehalten und andererseits ist der Zug zwischen Vorderteil und Rückenteil etwas symmetrischer. Eine andere Möglichkeit bei sehr tief dekolletierten BHs sind Bänder, die schräg nach unten laufen und um den Bauch gewickelt werden. Geht aber beides nicht, wenn das Kleid bauchfrei werden soll. Ich würde da echt darauf vertrauen, dass es auch ohne BH geht oder mich im Theaterbedarf nach einem Anklebe-BH oder Klebestreifen zum Halten des Stoffes umschauen. (Es gibt in .de einen Versandhandel, der auf genau solche Sachen spezialisiert ist, Namen fällt mir nicht ein und hier dürfte ich ihn eh nicht schreiben. Aber Google sollte ihn finden und wenn du dir unsicher bist, stell die Frage halt bei den Kleinanzeigen. Kennen sicher einige hier.
  12. Ich habe eine ähnliche Corsage (BH) wie die verlinkte Brautcorsage. Meine ist von Triumpf (und schwarz, daher schlecht fotografierbar). An der ist nur wenig genäht. Sie besteht aus geformtem Schaumstoff und an der Außenseite ein bisschen Spitze und Glitzer. Die Rückenteile bestehen komplett aus festem elastischem Material - das typische Shapeware-Zeug. Am oberen und unteren Rand dürften breite Gummibänder eingenäht sein (sieht man nicht, spürt man aber durch, wenn man genau greift). Der Vorderteil ist nicht dehnbar. PS: ich muss jetzt weg. Später werde ich versuchen, sie doch von allen Seiten zu fotografieren.
  13. Im Nähkurs arbeiten wir grad eine Ballkleidcorsage. Die wird ins Kleid eingearbeitet. Genauer: Schnitt mit Teilungsnähten (so in der Art Wiener Nähte), Innenteil und Außenteil gleich (das ist aber nicht zwingend). Außenteil aus Satin + Spitze oder was man halt nehmen will, Innencorsage aus fester BW-Webe. Die Innencorsage bekommt die Tunnel für die Miederstäbchen und wird mit Hakenband verschlossen, das äußere Oberteil mit Reißverschluss und am Dekollete werden die 2 Corsagen verstürzt, wir haben noch ein Paspelband zwischengefasst. (Fotos kann ich später nachliefern, falls gewünscht) Ein Gummiband am Rand bringt nicht viel, denn die Corsage muss ja ohnehin eng sitzen. Ein Silikonband, wie man es in Unterwäsche als Schutz gegen Verrutschen findet, könnte sinnvoll sein. Zum Schnitt selbst: Grundsätzlich braucht eine Corsage hinten ein bisschen Stoff, damit das Vorderteil nicht vornüber runterklappt. Po-tiefe Ausschnitte gibt es normal nur bei Kleidern mit Trägern. Wenn trägerlos + sehr tiefer Rückenausschnitt gewünscht ist, muss man wahrscheinlich mit Klebestreifen arbeiten, damit das Ding dort bleibt, wo es soll. (Vor allem auch beim Bewegen und beim Sitzen!). Ich würde den angedachten Schnitt zunächst aus (günstigem) Baumwollstoff zuschneiden, nur provisorisch zusammennähen und anprobieren und schauen, wie der Verlauf des Ausschnitts zur Trägerin passt und wie sie sich damit fühlt. Wenn das hinhaut, kannst du das Ding gleich für die Innencorsage verwenden, wenn nicht, ist nicht allzuviel verloren. Den genauen Verlauf der Teilungsnähte probiert man bei einer Corsage auch am besten am lebenden Objekt aus. //PS: du hattest ja eigentlich nach einem Schnitt gefragt und nicht nach Verarbeitungstipps. Sorry, ignorier mein Geschwafel, wenn es dir nicht weiterhilft. Burda wirft mit der Seitensuche zwar jetzt nur 3 "Corsage" Modelle aus Dein Suchergebniss | Mode zum Selbernähen. burda style – Das Nähmagazin bietet Hobbyschneidern Schnittmuster, Anleitungen, Zubehör und Inspiration. hat aber jedes Jahr mehrere - zuletzt bei dem Vintage Brautkleid im Märzheft. Wenn du mir die gewünschte Größe sagst, kann ich dir auch einen Schnitt aus einem meiner alten Burda Ballkleiderhefte rauskopieren. Anpassen muss man dann so und so. Das verlinkte Bustier aus Heft 03/2017 hilft idealerweise, ein bisschen mehr Busen vorzugaukeln. Beim Anpassen wirst du aber das Problem haben, dass es ein Puzzle ist und wenn du an den Körbchen was änderst, passt die kleine gebogene Naht nicht mehr und du musst die auch ändern und dann die lange gebogene Naht. Unmöglich ist das nicht, nur mühsam.
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