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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Handnähtechniken und -haltung?

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #6  
Alt 17.07.2012, 11:45
Benutzerbild von Plüschmonster
Plüschmonster Plüschmonster ist offline
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AW: Handnähtechniken und -haltung?

Zitat:
Zitat von Calamitylilly Beitrag anzeigen
Habt Ihr Anleitungen, Tips? Videos und Bildsequenzen werden bevorzugt
Wenn es auch etwas kosten darf kann ich die Claire Shaeffer DVDs empfehlen . Da geht es fast ausschließlich ums Handnähen. Ist schon eine Weile her, daß ich sie zuletzt angeschaut habe (ich komm irgendwie nicht so richtig zum nähen...), aber soweit ich es in Erinnerung habe werden auf der ersten DVD vor allem verschiedene Heft-, Markier-, etc.-methoden beschrieben, erst auf der zweiten DVD kommt dann irgendwann auch eine Nähmaschine zum Einsatz .
Außerdem gibt sie auch ein paar Tips zur richtigen Arbeitshaltung, Tischhöhe(?) usw.

Ich fand es sehr aufschlußreich, die ganzen Bewegungsabläufe "live" zu sehen und nicht nur Beschreibungen + Fotos/Zeichnungen anzuschauen.


Zitat:
Zitat von Großefüß Beitrag anzeigen
Fingerhüte gehen m.E. gar nicht; insbes. nicht runde Fingerhüte auf ovale Finger.
In einem anderen Thread habe ich gelesen, daß man die runden Metallfingerhüte etwas plattdrücken kann/sollte. Das werde ich wahrscheinlich mal ausprobieren.

Lg,
Petra
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  #7  
Alt 17.07.2012, 16:24
Calamitylilly Calamitylilly ist offline
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Ort: München, Zürich, nein: Wallisellen
Beiträge: 15.033
AW: Handnähtechniken und -haltung?

Zitat:
Zitat von Itsab Beitrag anzeigen
schief und schääl? Kommst du von hier? HAHAHAH
Ich bin nahe Aachen aufgewachsen

Zitat:
Zitat von Plüschmonster Beitrag anzeigen
Wenn es auch etwas kosten darf kann ich die Claire Shaeffer DVDs empfehlen . Da geht es fast ausschließlich ums Handnähen. Ist schon eine Weile her, daß ich sie zuletzt angeschaut habe (ich komm irgendwie nicht so richtig zum nähen...), aber soweit ich es in Erinnerung habe werden auf der ersten DVD vor allem verschiedene Heft-, Markier-, etc.-methoden beschrieben, erst auf der zweiten DVD kommt dann irgendwann auch eine Nähmaschine zum Einsatz .
Außerdem gibt sie auch ein paar Tips zur richtigen Arbeitshaltung, Tischhöhe(?) usw.
...
Lg,
Petra
Claire Sheffer DVDs haben es soeben auf die "Haben-Will"-Liste geschafft

Vielen Dank,
Lilly
__________________
Nicht die prachtvollen Segel sind es, die das Schiff treiben; es ist der unsichtbare Wind.
Dixon, 1866 - 1946
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  #8  
Alt 17.07.2012, 21:39
Benutzerbild von heftfadenniete
heftfadenniete heftfadenniete ist offline
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Registriert seit: 12.02.2010
Beiträge: 117
AW: Handnähtechniken und -haltung?

Hallo

Eine Frage zuerst.Was willst Du handvernähen, einen Rocksaum, einen Hosensaum oder nur ein Futter in ein Sakko oder nur einfache Nähte?
Wenn ich mit der Hand nähe, nehme ich die Nadel zwischen Daumen und Zeigefinger. Am Mittelfinger trage ich einen Fingerhut, der dann mit der Kraft des Fingers die Nadel weiter schiebt. Aber dann nur eine sehr kleine dünne Nadel.
Für einen Hosensaum nähe ich einen Pikierstich mit Knoten, für das einnähen eines Futters nehme ich eine Verziehnaht. Ein Ärmelfutter näht man mit einen Staffierstich. Einfache Nähte würde ich mit der Nähmaschine nähen.
Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen.


mit freundlichen gruß heftfadeniete
__________________
Mit freundlichen Grüssen

heftfadebniete
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  #9  
Alt 17.07.2012, 23:18
Trinschen Trinschen ist offline
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Beiträge: 89
AW: Handnähtechniken und -haltung?

Hallo Calamitylilly,

vielleicht kann ich dir ein wenig weiter helfen.
Ich habe schon recht viel mit der Hand genäht und meistens orientiere ich mich am Webmuster. Wenn das nicht geht, zeichne ich mit Schneiderkreide vor.

Für Verbindungsnähte von mittelstarken Stoffen verwende ich meist eine Kappnaht, denn die muss man nicht nochmal abketteln. Das bedeutet ich nähe erst beide Stoffstücke rechts auf rechts mit einem Rückstich zusammen, so dass das eine Stoffstück ca. 5-7mm übersteht, schlage den Überstand um und nähe den entstandenen Saum auf der linken Seite mit einem Überwendlichstich fest. Beim Rückstich ist die Einstichstelle klar, sie liegt in der schon vorhandenen Naht, um den gleichen Abstand von der oberen Stoffkante entfernt wie die untere Stoffkante. Ich komme ca. 4 - 8 mm weiter wieder hoch. Damit die Naht gerade wird, liegt der hintere Teil der Nadel über der bestehenden Naht. Wenn die Naht gebogen ist, liegt die Nadel über der Tangente, die gedacht an der Naht entlangginge. Die Nadel halte ich mit Daumen, Zeige und Mittelfinger der rechten Hand, den Stoff halte ich mit der linken, die Stoffkante zeigt in Richtung Hand, der Stoff wird nicht gedreht. Ich habe keine Ahnung wie genau, wenn ich drüber nachdenke verkrampfe ich und kann gar nicht mehr nähen. Jedenfalls nähe ich nach schräg links vorne. Ein Linkshänder würde das genau andersherum machen, um sich nicht mit Stoff und Faden zu vertüddeln.

Die Überwendlichnaht ist dann der einfache Teil und geht deutlich schneller. Wenn man immer nur einen Faden greift, sieht man sie auf der rechten Seite nicht (sofern man den Faden nicht zu straff anzieht) und wo man durch den Nahtsaum sticht ist eh egal. Man kann auf diese Weise einen schwarzen Stoff mit einem weißen Faden nähen und würde es nicht sehen. Ich nähe nach links und steche vom Bauch her ein, nehme nur einen Faden auf die Nadel und schiebe die Nadel dann vom Körper weg durch den Nahtsaum in 4-8 mm Abständen, je nach Stoffstärke. Ein gewöhnlicher Saum geht genau so.

Bei feinen Stoffen mache ich eine französische Naht (einen Überwendlichstich kann man in so einem Fall nur machen, wenn man vorher Schussfäden zieht und diese verzwirnt). Dabei wird der Stoff links auf links bündig gelegt und ca. 5mm von der Stoffkante entfernt mit einem Rückstich vernäht. Dann wird die Naht aufgefaltet und evtl. gebügelt. Anschließend wird der Stoff umgelegt, so dass er rechts auf rechts liegt und unterhalb der Nahtzugabe nochmals mit einem Rückstich vernäht. Auch diese Naht muss nicht versäubert werden. Richtig ausgeführt wirkt sie von der rechten Seite wie eine Overlock-Naht.

Eine sehr einfache Naht für stärkere und vorallem leichter filzende Wollstoffe habe ich in Karl Schlabows "Textilfunde der Eisenzeit in Norddeutschland" kennen gelernt. Dabei wird der Wollstoff rechts auf rechts mit den Stoffkanten bündig zusammengelegt. Die Nahtzugabe wird dann nach aussen umgefaltet. Danach wird 2-3 mm unterhalb der neuen Kante (Falz? Knick? Falte? Wie nennt man das?) mit einem Rückstich genäht. Die Naht geht also durch 4 Stoffschichten. Auf der linken Seite entstehen dabei zwei Bisen. Eine solche Naht ist sehr effizient, denn sie kann sich nicht aufziehen und man muss nur einmal nähen. Nehmen wir an, die Naht läuft entlang der Kettfäden. Wenn Zuglast auf der Naht liegt, ziehen sich die Schussfäden aus der Naht und klemmen dabei die Kettfäden, die innerhalb der Bise liegen, ein. Dadurch klemmen sie sich selbst ein und können nicht weiter aus der Naht gezogen werden. Auf die Nahtzugabe als solche wirkt also gar keine Kraft. Sie kann natürlich aufribbeln, aber bei einem Wollstoff lässt sich das Problem oft schon durch waschen und bügeln lösen.

Fingerhüte benutze ich so gut wie gar nicht. Oft führe ich die Nadel noch ein wenig mit den Fingern der linken Hand und da würde ich das Gefühl verlieren. Nur wenn ich durch eine dicke Stelle muss, an der sich zwei Nähte kreuzen, schiebe ich die Nadel mit einem Fingerhut durch den Stoff. Sicher sticht man sich ab und an, aber das ist Übungssache.

Fotos davon habe ich leider keine, wenn ich nähe habe ich selten noch eine Hand für die Kamera frei...


@heftfadenniete: Was ist ein Staffierstich? Oder sind wir dazu im falschen Thread?
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  #10  
Alt 18.07.2012, 08:40
Benutzerbild von radieschen
radieschen radieschen ist offline
Schneiderin
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Registriert seit: 07.09.2009
Ort: Nähe Bielefeld
Beiträge: 650
AW: Handnähtechniken und -haltung?

Zitat:
Zitat von Trinschen Beitrag anzeigen
Fingerhüte benutze ich so gut wie gar nicht....... Sicher sticht man sich ab und an, aber das ist Übungssache.
Das nähen mit Fingerhut ist auch reine Übungssache Bei mir geht nix ohne. Es erspart einem zerstochene und irgendwann dann auch verhornte Fingerkuppen. Mein Fingerhut sitzt auf dem Mittelfinger, ist im Laufe der letzten 35 Jahre! (so lange hab ich ihn wirklich schon) auch richtig schön passend platt gedrückt und somit an meinen Finger angepasst und "eingenäht".

Dazu arbeite ich gern mit kurzen dünnen Nadeln, einen Fuß auf einem Fußbänkchen, einem nicht zu langen Faden immer ohne Knoten am Ende. Bei mir wird jedes Fadenende vernäht.

Wenn ich irgendwelche fummeligen Sachen handnähen muss, stecke ich mir oft den Anfang auf dem Hosenbein fest. Dann hat man mehr Halt.

LG
Radieschen
__________________
Liebe Grüße
Radieschen
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