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Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

Was nehme ich wofür? Diskussionen rund um die Auswahl der Materialien haben hier ihren Platz.
Bezugsquellen(suche- oder angabe) gehören hier nicht hin, die kommen in den Markt.


Etiketteninhalt - woher?

Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen


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  #31  
Alt 20.06.2018, 15:02
Benutzerbild von SiRu
SiRu SiRu ist offline
arbeitet Haupt- oder Nebenberuflich gewerblich
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Registriert seit: 11.03.2010
Ort: NRW- im schönen Hemer
Beiträge: 2.064
AW: Etiketteninhalt - woher?

Sollten eigentlich.
Bzw. sollte zumindest der Großhändler das Datenblatt des Herstellers ....
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  #32  
Alt 20.06.2018, 15:06
Stickdateifan Stickdateifan ist offline
Neu im Forum
 
Registriert seit: 20.06.2018
Beiträge: 2
AW: Etiketteninhalt - woher?

das haat mich jetzt auch interessiert.

habe eben gelesen auf:
Checkliste rechtssicherer Onlineshop abmahnsicher BPM legal | Rechtsanwälte München...

Textilien, die in andere Waren eingearbeitet sind und zu deren Bestandteil werden, sofern ihre Zusammensetzung ... angeboten und einzeln verkauft wird.

hier:
Keine Anwendung findet die Verordnung auf:
Textilerzeugnisse, die ohne Übereignung an Heimarbeiter oder selbständige Unternehmen zur Weiterverarbeitung übergeben werden
maßgeschneiderte Textilerzeugnisse, die von selbständigen Schneidern hergestellt wurden

heisst nun was ?
__________________
LG
Irene
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  #33  
Alt 21.06.2018, 16:55
Jochen S Jochen S ist offline
Hilfsbereit und kreativ
 
Registriert seit: 27.04.2018
Ort: Rhein Main
Beiträge: 93
AW: Etiketteninhalt - woher?

Zitat:
Zitat von Stickdateifan Beitrag anzeigen
heisst nun was ?
OK ich müh mich. Zunächst mal Sorry, Dein Link führt nur zu nem weit entfernten Inhaltsverzeichnis und aus dem nächsten Textfetzen hast Du höchstwahrscheinlich alles relevante rausgekürzt:

Zitat:
Zitat von Stickdateifan Beitrag anzeigen
Textilien, die in andere Waren eingearbeitet sind und zu deren Bestandteil werden, sofern ihre Zusammensetzung ... angeboten und einzeln verkauft wird.
Ich vermute das sich die Vorschrift auf der Masse nach quasi irrelevante textile Bestandteile bezieht. Als Beispiel fällt mir ein Band zwischen Hartschalenkoffer und Deckel ein, das dessen Öffnungswinkel auf ca 100° begrenzt.

Zitat:
Zitat von Stickdateifan Beitrag anzeigen
hier:
Keine Anwendung findet die Verordnung auf:
Textilerzeugnisse, die ohne Übereignung an Heimarbeiter oder selbständige Unternehmen zur Weiterverarbeitung übergeben werden
maßgeschneiderte Textilerzeugnisse, die von selbständigen Schneidern hergestellt wurden
Beide Unterfälle behandeln ausdrücklich nicht, daß Du aus Deinen Stoffresten irgendwas auf Halde vorproduzierst und anschließend, wo auch immer, zum Kauf anbietest. Verständnißprobleme mit Maßschneidern oder Heimarbeit? - Beim Maßschneidern bitte beachten, daß die Ausnahme nur für kleine Einzelkämpfer und nicht für große Manufakturen gilt.
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  #34  
Alt 22.06.2018, 05:49
ju_wien ju_wien ist gerade online
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Sterne für Mitgliedschaft:
 
Registriert seit: 13.07.2012
Ort: Wien
Beiträge: 18.075
AW: Etiketteninhalt - woher?

Zitat:
Zitat von Stickdateifan Beitrag anzeigen

hier:
Keine Anwendung findet die Verordnung auf:
Textilerzeugnisse, die ohne Übereignung an Heimarbeiter oder selbständige Unternehmen zur Weiterverarbeitung übergeben werden
maßgeschneiderte Textilerzeugnisse, die von selbständigen Schneidern hergestellt wurden
Da hatte ich zunächst auch gestutzt. Der Sinn dahinter IMO: Wenn ein Unternehmen das Material an HeimarbeiterInnen übergibt, damit die irgendwas daraus nähen, dann sind die HeimarbeiterInnen erstens keine KonsumentInnen und zweitens bleibt das Eigentum und die Verantwortung für die (spätere) Produktdeklaration beim Unternehmen. Sobald die Dinger dann in den Handel kommen, müssen sie entsprechend deklariert und etikettiert sein. (Daher ist es in der Praxis natürlich schlau, den HeimarbeiterInnen auch die Etiketten zum Reinnähen zu geben, aber die nähen sie nur an und tragen nicht die Verantwortung für den Inhalt.)

Bei den MaßschneiderInnen ist die Sache etwas anders: Wenn man ein Modell nach Maß nähen lasst, sucht man den Stoff gemeinsam mit der Schneiderin oder dem Schneider aus, bringt ihn eventuell sogar selbst mit und bespricht jedes Detail und kann Fragen stellen. Daher weiß der Konsument/die Konsumentin schon, was er oder sie kriegt und braucht das nicht auch noch auf einem Etikett stehen haben.
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  #35  
Alt 22.06.2018, 06:46
ju_wien ju_wien ist gerade online
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Beiträge: 18.075
AW: Etiketteninhalt - woher?

Zitat:
Zitat von Stickdateifan Beitrag anzeigen
das haat mich jetzt auch interessiert.

habe eben gelesen auf:
Checkliste rechtssicherer Onlineshop abmahnsicher BPM legal | Rechtsanwälte München...

Textilien, die in andere Waren eingearbeitet sind und zu deren Bestandteil werden, sofern ihre Zusammensetzung ... angeboten und einzeln verkauft wird.
Das Zitat stammt aus Artikel 2 Abs. 2, lit. d der Textilkennzeichnungsverordnung und behandelt den Geltungsbereich der VO:

Das Zitat im Kontext:

Zitat:
Für die Zwecke dieser Verordnung werden die folgenden Erzeugnisse in der gleichen Weise wie Textilerzeugnisse behandelt:
...
d) Textilien, die in andere Waren eingearbeitet sind und zu deren Bestandteil werden, sofern ihre Zusammensetzung angegeben ist.
Was die AutorInnen der VO damit genau gemeint haben, würde mich auch interessieren. Meine bisherigen Google-Treffer haben die Stelle nur kommentarlos zitiert.

Ich könnte mir vorstellen, dass Materialien gemeint sind, die Textilien als Verstärkung verwenden (manche Kunstleder, Echtleder mit aufkaschierter Textilschicht, Wachstuch, Laminate, Textiltapeten, Baustoffe mit textiler Trägerschicht, aber auch Heftpflaster und anderes Verbandsmaterial).

Meine Probleme dabei: a) was soll die Einschränkung "sofern ihre Zusammensetzung angegeben ist"? - Muss sie nun angegeben werden oder nicht? b) Die Definition ist so breit und unklar, dass sie auch Produkte erfasst, die nach meinem Dafürhalten in der Textilkennzeichnungsverordnung nichts zu suchen haben und anderswo geregelt sind: nämlich Baustoffe und medizinische Produkte bzw Heilbehelfe (und wahrscheinlich noch weiteres, wenn man länger darüber nachdenkt). c) Bei den Produktgruppen davor (Möbelbezüge, Schirmbezüge, Fußbodenbeläge, Matratzenbezüge, Bezüge von Campingartikeln) steht immer die Einschränkung "sofern die Textilkomponente einen Gewichtsanteil von mindestens 80% ... ausmacht", bei lit. d steht das nicht, dh theoretisch würde es auch bei geringen Anteilen gelten.

//edit PS: Nach nochmaligem Lesen der ganzen VO einschließlich Anhänge fallen ein paar von meinen Beispielen weg, denn "Textilerzeugnisse für Verstärkungen und Versteifungen" sind in Anhang V von der Kennzeichnungsvorschrift ausgenommen. Andererseits macht es den Absatz d) noch kryptischer. Vielleicht ein Lederpolster (= kein Textil) mit textilem Innenleben? Als Kind hatte ich einen "Plüschosterhasen" aus echtem Fell. Vielleicht würde sowas auch darunter fallen, sofern mit Textilabfällen gefüllt und sofern sowas heute überhaupt noch erzeugt und verkauft wird.

Dafür sind mir zwei Problemfälle eingefallen: wie deklariert man Upcycling-Produkte und Fleckerlteppiche? Als "gebraucht" angebotene Textilerzeugnisse fallen unter die Ausnahmebestimmungen, aber bei Upcycling-Werken und bei Fleckerlteppichen sind ja nur die Ausgangswerkstoffe gebraucht und es wird daraus etwas neues geschaffen und verkauft (und oft auch mit neuen Textilien kombiniert).

Geändert von ju_wien (22.06.2018 um 07:35 Uhr)
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