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Pfaff
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Pfaff 262 Fusspedal

Pfaff


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  #1  
Alt 08.10.2017, 23:48
bernardoo bernardoo ist offline
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Beiträge: 3
Pfaff 262 Fusspedal

Hallo zusammen,
bin hier der neue. Gestern habe ich eine Pfaff 262 Automatic Bj. Okt 1963 günstig erworben. Es sind ein paar Sachen zu machen (z.B. Motorkupplung), die Infos darüber habe ich hier im Forum schon gefunden. Alles sehr ausführliche Infos, Respekt! Das reparieren macht ja auch Freude. So jetzt zu meinem Problem, beim öffnen des Fußpedals ist mir aufgefallen das aus dem vorderen Teil ( Bild) etwas Masse ausgetreten ist. Vermutlich Kondensator geplatzt. Habe zu diesem Teil im Forum explizit nichts gefunden. Frage worum handelt es sich genau, und wo bekomme ich das Ersatzteil her? Beruflich komme ich aus dem Maschinenbau. Das Teil auslöten und neues Teil einlöten ist kein Problem. Oder muss ich etwas beachten? Klar, Netzstecker vorher ziehen ( soll ja nicht der letzte Beitrag sein). Sollen die beiden anderen Kondensatoren auch mit gewechselt werden? Maschine hat sich aber bei Betätigung des Pedals bewegt. Nur die ausgetretene Masse macht mir sorgen.
Im voraus sage ich schon mal danke für die Antworten.
Gruß Bernd
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  #2  
Alt 09.10.2017, 12:37
Benutzerbild von josef
josef josef ist offline
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Beiträge: 14.428
AW: Pfaff 262 Fusspedal



das weiße zeugs ist herausgekochtes industrie-wachs

diesen Kondensator unbedingt ersetzen

von welchen anderen Kondensatoren redest du noch ?

die spulen mit den kupferwicklungen sind doch blos drosseln (unverdächtig)
__________________
gruß josef
der nähmaschinen-mechaniker
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  #3  
Alt 09.10.2017, 22:20
bernardoo bernardoo ist offline
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Beiträge: 3
AW: Pfaff 262 Fusspedal

Servus Josef,
erst mal danke für die schnelle Antwort. Ich hab mir mal ein Bild aus dem Forum "ausgeliehen". Ich meinte das Rosenthal Teil ( Widerstand? ) und das runde neben der Drossel. Sollen die auch getauscht werden? Wo bekomme ich den Kondensator aus dem das Wachs ausgetreten ist her. Kriegt man so etwas noch? Oder gibt es Alternativen.
Gruß Bernd
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  #4  
Alt 09.10.2017, 23:07
Technikus Technikus ist offline
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AW: Pfaff 262 Fusspedal

So ungefähr kann ein "recapped" Pfaff Blechanlasser aussehen. In dem Fall mit Teilen aus einem Entstörkondensator-Sortiment von Pollin für 2,95€, das für drei Anlasser gereicht hätte. (Aber da muss nicht immer das selbe drin sein und man muss eh etwas flexibel mit den Werten sein.)

Die Kondensatoren sind mit Absicht so weit wie möglich von der Hitzequelle "Anlasswiderstand" weg. Aber der verteilt die Verlustwärme auch über seine Halterung an die Bodenplatte...

Eigentlich war hier nur der kleine grünliche Kondensator hin - der ließ nämlich die Maschine mit zunehmender Erwärmung von selbst laufen und beschleunigte dann auch noch durch seine Eigenerwärmung. Da er einen Entladewiderstand enthielt, der vor einem möglichen Schreck beim Berühren der Steckerstifte nach dem Herausziehen aus der Dose bewahren soll, habe ich einen solchen zusätzlich eingelötet. 2 Megohm waren gerade zur Hand. Er ist nicht exakt parallel zu "seinem" Kondensator angeschlossen - die Verbindung geht über einen Teil des Anlasswiderstandes. Das ist in dem Fall irrelevant (Ohm gegen Megohm). Das Wechseln des "großen" Kondensators erfolgte rein prophylaktisch.

Bei einem anderen Anlasser war die Drossel beidseitig durchgebrannt und zwei der Ersatzteillieferanten geben eh an, dass man alles rausschmeißen soll und nur noch ihre Entstörkombi einbauen (die keine Drosseln enthält). Da hab ich das zweite Kabelpaar des "Entstörers" halt direkt an die entsprechenden Lötösen der Schalterkaskade angelötet. Die Drossel dürfte hauptsächlich der LW- und MW-Entstörung gedient haben - zu Zeiten, als Radios teilweise noch das Lichtnetz als Antenne missbrauchten.

Trotz dieser Anleitung habe ich aber auch da den zweiten (kleinen) Kondensator eingebaut bzw. ausgetauscht und den Entladewiderstand. Schadet nichts und kostet ja fast nichts... M. E. dient er weniger der Entstörung, als der Funkenunterdrückung am ersten Schalter.

Hier war der gesamte Austausch vorsorglich. Irgendwann wird er doch nötig. In beiden Maschinen waren schließlich die Motor-Entstörer bereits defekt. Da das Pedal schutzgeerdet ist, habe ich da auch keine Sorge vor einem später evtl. mal zerplatzenden Kondensator. In der Maschine selbst sieht das aber jeweils anders aus. Da muss noch zusätzlich isoliert werden.

(Im Gegensatz zu den alten MP-Kondensatoren, die im Fehlerfall relativ langsam verkochen, explodieren die moderneren MKT-Kondensatoren regelrecht und dabei können dann spannungsführende Teile freigelegt werden und sogar an den Kabeln hängend irgendwo das Gehäuse berühren. Bei modernen Geräten verhindern Plastikgehäuse eine Berührung und außerdem baut man die Entstörkombinationen auf Leiterplatten auf - da fliegen dann keine Teile an beweglichen Kabeln herum. Der Strom bleibt quasi auf der Leiterplatte, nur der Kondensator hebt ab...)
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  #5  
Alt 09.10.2017, 23:23
Technikus Technikus ist offline
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Beiträge: 330
AW: Pfaff 262 Fusspedal

Es gibt m. E. vier Möglichkeiten, an solche Teile zu kommen:
  1. Mit etwas Glück die über Sortimente von Restpostenverkäufern verlängerte Bastelkiste. Aber auf Entstörkondensatoren = X und Y achten, nicht bloß irgendwelche mit 250 oder 275 Volt nehmen. Die sind i. A. nicht impulsfest genug und für den Einsatz direkt an der Netzspannung nicht zertifiziert
  2. Nähmaschinenersatzteilversender oder ~reparateure (dann passt es 100%ig)
  3. Den Elektronik(versand)handel mit konstantem Sortiment. Da muss man wie bei 1. selbst auf die Abmessungen und Drahtlängen und natürlich die Werte achten.
  4. Manche Elektriker oder Elektrogroßhandlungen (dto.)
Manche sind auch bei ebay vertreten...

P.S.:
Das Rosenthal-Teil ist praktisch unersetzbar. Wenn das durch ist, muss man die entsprechende Schaltstufe überbrücken, handelt sich damit aber einen schnelleren Anlauf der Maschine ein. Je nachdem kauft man dann besser einen Ersatzanlasser ohne Kabel. Oder, wenn man einen dreipoligen Pfaff-Stecker hat, auch einen mit passendem Kabel.

Geändert von Technikus (09.10.2017 um 23:41 Uhr)
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