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Pfaff
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Pfaff 262 Fusspedal

Pfaff


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  #6  
Alt 10.10.2017, 13:06
Benutzerbild von josef
josef josef ist offline
Nähmaschinenmechaniker
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Ort: Werneck, Unterfranken
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AW: Pfaff 262 Fusspedal

Zitat:
Zitat von bernardoo Beitrag anzeigen
Servus Josef,
erst mal danke für die schnelle Antwort.
1. Ich hab mir mal ein Bild aus dem Forum "ausgeliehen".
2. Ich meinte das Rosenthal Teil ( Widerstand? ) und
3. das runde neben der Drossel.

4. Sollen die auch getauscht werden?
Wo bekomme ich den Kondensator aus dem das Wachs ausgetreten ist her. Kriegt man so etwas noch? Oder gibt es Alternativen.
Gruß Bernd


"Technikus" hat dir die lösung bereits beschrieben

zu 1. es ist immer besser, wenn du eigene bilder von deinen teilen machst

zu 2. das ist der widerstand

zu 3. den Kondensator tauschst du am besten gleich mit

zu 4. siehe beitrag von technikus
__________________
gruß josef
der nähmaschinen-mechaniker
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  #7  
Alt 10.10.2017, 22:24
bernardoo bernardoo ist offline
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Registriert seit: 07.10.2017
Beiträge: 3
Daumen hoch AW: Pfaff 262 Fusspedal

Hallo zusammen,
erst mal vielen Dank an Josef und Technikus für die ausführlich Hilfe. Ich melde mich wieder wenn mein Maschinchen wieder läuft. Nochmals vielen Dank.
Gruß Bernd
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  #8  
Alt 10.02.2018, 11:30
caroe caroe ist offline
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Registriert seit: 11.08.2012
Beiträge: 2
AW: Pfaff 262 Fusspedal

Technikus, ich hoffe du bist noch einmal bereit, deine Erfahrung bzgl. Anlasser-Reparatur hier preiszugeben. Ich möcht einerseits die Kondensatoren meines jetzigen Anlassers (baugleich, für 362) austauschen; außerdem hab ich mir noch 3 baugleiche mit defekten Kondensatoren gekauft, die ich alle reparieren will.
Die 3 Pedale sind hauptsächlich dazu bestimmt meinen jetzigen ersetzen zu können, falls bei diesem der große Widerstand ausfällt (die Oxidationserscheinungen hab ich im Nachbarforum bebildert, lässt sich aber nicht verlinken)
Ich orientiere mich bei der Ersatzteilsuche an deinen Photos und Aleitungen, deshalb meine Fragen dazu:
1) Als Ersatz für den großen K. funktioniert folgender - und wurde auch von dir benutzt?
Dass die Adern bei diesem anders angeordnet sind ist also kein Ausschlusskriterium?
Breitbandentstörer
2) Als Ersatz für den kleinen zweiadrigen habe ich verschiede herausgesucht - bin mir aber sehr unsicher: wenn ich mich entscheiden muss, zwischen einem Funkentstörkondensator als RC-Kombination mit 250V-Festigeit und integriertem 100Ohm Widerstand (Link3) oder einem 275V-festem ohne jeglichen Widerstand (Link1+2; beide je 0.047 µF) - welcher ist zu empfehlen? Ich hab mir auch die Ersatzkondensatoren der NäMa-Versandhändler angeschaut und verglichen: bei keinem ist der 1,8 MΩ -Widerstand mitabgedeckt. Kann ich diesen also auch vernachlässigen? Folgende kommen womöglich in Frage >
i)ebay01
ii)ebay02-a
ebay02-b
iii)conrad

Zur Orientierung: Frage 1) bezieht sich auf Bauteil B; Frage 2) auf Bauteil C im Thread [PFAFF 262 Automatic Fusspedal Kondensator?] auf der ersten Seite.

Disclaimer für alle Fälle: die neu-bestückten Anlasser will ich vor Inbetriebnahme vom Elektriker überprüfen lassen; auch werde ich die selbst-reparierten Teile nicht in fremde Hände weitergeben. Alle Reparaturen an der Elektrik geschehen auf mein eigenes Risiko.

Über deinen und euren Rat würde ich mich wirklich freuen.
Ich arbeite nun schon seit Monaten an der Restaurierung meiner 362 und bin für jede Hilfestellung dankbar.

Dank&Gruß
c

Geändert von caroe (10.02.2018 um 15:41 Uhr)
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  #9  
Alt 25.02.2018, 01:44
Technikus Technikus ist offline
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Registriert seit: 11.08.2017
Beiträge: 330
AW: Pfaff 262 Fusspedal

Sorry Caroe,
war lange nicht mehr hier, restauriere gerade einen 15 Jahre alten Windoof-XP-PC mittels Linux (und "bevölkere" daher derzeit primär andere Foren). Erstaunlich, wie gut brauchbar der wieder wird - aber ebensoviel Lernaufwand wie bei der ersten Nähmaschinenreparatur. Nur besser multiplizierbar...

Also: Auch der Originalkondensator ist solch eine X/Y-Kombination, bei der der große X-Kondensator zwischen den Polen liegt und die kleinen Y-Kondensatoren zwischen den Polen und dem Schutzleiter. Die Pole sind jeweils doppelt ausgeführt - bei Pfaff sozusagen gerade zur Gegenseite durchgehend, bei dem von uns gewählten Ersatz halt quasi hin und her, dafür aber farblich gekennzeichnet (damit man nicht zufällig einen Kurzschluss baut - die gleichfarbigen Adern sind verbunden) und länger. Soweit die Länge der Litzen reicht und das Ding so in den Anlasser passt, dass es nicht von der Hitze des Widerstandes "getötet" wird, ist das m. E. okay, zumal der Anlasser ja schutzgeerdet ist und man die Maschine, wenn unbenutzt/unbeaufsichtigt, vom Stromnetz trennt.

Der andere Kondensator sollte mangels Erhältlichkeit der Originalausführung halt "außen" mit einem entsprechenden Widerstand gebrückt werden, damit er sich schnell genug entlädt, wenn man den Netzstecker gezogen hat. Dabei geht es darum, dass man bei zufälliger Berührung der Steckerstifte keinen "gewischt" bekommt. Die Chance, dass in dem Moment des Herausziehens, in dem der Stecker in der Dose den Kontakt verliert, eine spürbare Ladung im Kondensator verbleibt, ist nämlich relativ groß und da zuckt es schon bis zu weidezaunmäßig, wenn man beide Stifte des herausgezogenen Schukosteckers zufällig gleichzeitig berührt...

Der Conrad-Kondensator ist m. E. untauglich, weil er nicht der X2 (oder X1) Spezifikation entspricht bzw. das nicht entsprechend gekennzeichnet ist. Der Vorwiderstand, der ihn als Sonderbauteil zudem so teuer macht, ist überflüssig, da Pfaff bzw. Elte durch geschickte Verschaltung einen Teil des Anlasserwiderstandes als solchen nutzen. Es geht dabei einfach darum, dass dieser Kondensator, sollte er im Verlauf der Wechselstrom-Halbwellen gerade zufällig geladen sein, nicht beim Schließen des Kontaktes, den er beim Öffnen schützen soll, genau das Gegenteil tut - nämlich sich kurzschlussmäßig entlädt. Das würde seine Aufgabe konterkarrieren und ihm auch selbst nicht gut tun. Deshalb brückt er nicht allein den ersten (den Einschalt-) Kontakt der Kaskade, sondern zwei oder drei, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Da müsste man schon extrem schnell zutreten, um noch einen schädlich hohen Kurzschlussstrom zu erreichen.

Es ist also wichtig, dass die Kondensatoren den Spezifikationen für Störschutzkondensatoren entsprechen ("Entstörkondensator“ Wikipedia) und nicht dicht an dem dicken Vorwiderstand zu liegen kommen. Auch den einzelnen X(2)-Kondensator sollte es bei Conrad geben.

Schon lange werden solche Filter aus entsprechend zertifizierten Einzelbauteilen auf einer Platine zusammengesetzt und sind i. A. durch ein Plastikgehäuse gegen Berührung und Kurzschluss geschützt. Das kriegt man aus Platzmangel bei den alten Maschinen leider kaum hin. Also ist man auf solche altmodischen Kombi-Bauteile angewiesen. Wenn man sich die alten, mit Platz teils extrem geizenden Installationen anschaut oder gar an alte Allstrom-Radios denkt (und Fernseher), dann muss wohl die Beurteilung der Gefährlichkeit solcher Geräte ehemals lascher gewesen sein bzw. schon immer mehr wirtschaftlichen Interessen unterlegen haben. Heute ist das bei manchen China-Schrott noch massiver (z. B. viele Steckernetzteile und Lampen mit Dimmer).

Geändert von Technikus (25.02.2018 um 09:28 Uhr)
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