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Elastische Halseinfassung für Babys ---?


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Habe einen Ottobrepullover genäht, das erstemal auch aus einem Stretchstoff. Der sollte mit Bündchenware am Hals eingefasst werden wie quasi Schrägstreifen, was natürlich nicht so superelastisch ist. Ich finde ja sowieso, die Ottobrehalsauschnitte sind recht eng für die Kleinen. Ich mag es gar nicht, wenn die Kinder beim Anziehen so enge Sachen über den Kopf kriegen, dass sie weinen. Das festigt doch nur das Geburtstrauma...

Naja, und als ich den Pulli so fast fertighatte, hab ich nachgedacht, wie ich den Hals einfasse. Ich hab elastisches Einfassband (wie Gummiband), das ich für mich selber sehr liebe. Aber für ein Kind?Irgendwie sehe ich in Gedanken immer Unfälle und erdrosselte Kinder vor mir, das könnte ich mir nie verzeihen. Andererseits wäre genau soetwas superelastisches die Lösung des Problems: Der Stoff so superdehnbar, hätte das gut mitgemacht, hätte sich bestimmt gut anziehen lassen und wäre mit dem Gummi auch recht halsnah, wie der Schnitt es wollte. Und es ist ja eigendlich auch nichts da, woran man hängenbleiben könnte.

Aber ich bin unsicher. Ist es ein Gefahrenpunkt? Oder nicht?

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Warum sollte das Einfassgummi denn gefährlicher sein, als eine andere Einfassung?

 

Das dehnt sich doch auch.

 

Problematisch sind Kordeln. Die können sich zusammenziehen. Bei einer Einfassung kann die Einfassung ja nie enger werden, als sie angenäht ist.

 

(Ansonsten wie die Altvorderen: Knöpfchen an eine Schulternaht, dann kann man die öffnen und bekommt einen großen Ausschnitt zum Anziehen.

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Hallo!

Ich glaube auch nicht dass elastisches einfassend gefährlicher ist, aber ich kann mir vorstellen dass es mit unter kratzt (je nach Material) Meiner Erfahrung nach ist es auch nicht so strapazierfähig wie bündchenware, das hängt natürlich auch vom Material und Qualität ab ;)

 

Ich bin auch ein Fan von einer Knopfleiste an der Schulter, oder ich mache den Halsausschnitt etwas größer, bei Babys wird ja sowieso ein Body darunter getragen.

Für die Zukunft: ich mag gerne einen so genannten amerikanischen Ausschnitt, der passt garantiert über den Kopf.

 

Glg smile

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(Ansonsten wie die Altvorderen: Knöpfchen an eine Schulternaht, dann kann man die öffnen und bekommt einen großen Ausschnitt zum Anziehen.

 

Ja, so mache ich das inzwischen auch immer.

Aber wenn dein Stoff so schön elastisch ist, könntest du auch daraus einen Schrägstreifen schneiden und den Halsausschnitt damit einfassen.

 

moka :)

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Also: Es ist Falzgummi. Ich finde es elastischer und auch haltbarer als Bündchenware, aber kratzen tut es nicht, ist ganz seidig.

Und geht eben viel schneller als Knöpfchen auf der Schulter. Den amerikanischen Ausschnitt hab ich sonst immer gemacht, aber da rutschen die Schultern immer durch, klagen die Mamas. Ansonsten ist es bei allen ein beliebter Ausschnitt, mein Neffe Nr 3 hat ihn sich sogar als 5jähriger noch gewünscht, weil er so weich und weit/ bequem ist.

Mein Verstand sagt mir auch: Es kann nix passieren. Ist ja nur rund, es steht nichts ab, man kann sich nicht verfangen, nicht mehr als mit einem normalen Ausschnitt auch. Ich weiß auch nicht, warum es mich bei den Kleinen so nervös macht...

Aber danke für Eure Einschätzung. Es macht mich etwas ruhiger. Eigendlich kann ja wirklich nicht mehr passieren wie bei anderer Einfassung.

:)

LG

Heija

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Etwas OT: Ich empfehle als zweifache Mama einfach mal das Trotzkopf Shirt von Schnabelina.

Das finde ich für kleine einfach super.

 

Für die ganz kleinen, entweder amerikanischen Ausschnitt von unten aus anziehen - das geht die ersten Monate super.

Oder Wickelbodies, aber wenn ich gewusst hätte, dass man die amerikanischen Ausschnitte so toll von unten anziehen kann, hätte ich nur die gehabt.

 

Sonst bis zum Alter von etwa 2 Jahren dann immer lieber Knöpfchen an der Seite oder amerikanischer Ausschnitt - wenn der gut gemacht ist, schmiegt der sich auch toll an. Habe ich aber selber nie genäht und kenne nur die Unterschiede in Kaufkleidung (billige Bodies sind da oft furchtbar von der Passform)

 

Übrigens:

Mein erster hatte auch extreme Probleme mit Sachen über den Kopf ziehen. Und der wurde sehr lange panisch. Der hatte ganz sicher ein Geburtstrauma (ich nebenbei erwähnt auch :rolleyes: )

Der Kleine war da immer sehr unproblematisch (war - zum Glück! - auch eine sehr schnelle und einfache Spontangeburt). Dem konnte ich auch alles über en Kopf ziehen von Anfang an und er hatte kein Problem.

So ist jedes Kind doch anders. Und ich denke, nicht jedes Kind hat ein Geburtstrauma.

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Sonst bis zum Alter von etwa 2 Jahren dann immer lieber Knöpfchen an der Seite oder amerikanischer Ausschnitt - wenn der gut gemacht ist, schmiegt der sich auch toll an. Habe ich aber selber nie genäht und kenne nur die Unterschiede in Kaufkleidung (billige Bodies sind da oft furchtbar von der Passform).

Schnabelina bietet für ihren Regenbogenbody auch den amerikanischen Ausschnitt an. Den habe ich sehr oft genäht, zum Teil auch als Shirt.

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Und ich denke, nicht jedes Kind hat ein Geburtstrauma.

 

Und vermutlich hat das "nichts auf dem Gesicht leiden mögen" nicht mal was damit zu tun. Sonst dürfte das Kaiserschnittkindern ja grundsätzlich nichts ausmachen. ;)

 

Babys sind halt auch Individuen. ;)

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Ich habe einen alten Schnitt aus den 90ern für den Amerikanischen Ausschnitt. Da waren die Sachen ja alle so weit, kann sein, dass es daran liegt, das die Kleinen immer mit den Schultern durchrutschen! Ich dachte immer, das sei halt bei dem Schnitt so, und meistens hab ich auch dicke Pullis daraus gemacht, da muß es ja weiter sein. Und läßt sich natürlich bei den Kleinen auch besser anziehen.

Den Regenbogenbody kenne ich zwar, hab ihn aber noch nie gemacht. Was nachzuholen wäre.

Ist der Trotzkopf auch was für Jungs? Ich fand ihn immer mädelig, und ich hab NUR :o Jungs zu benähen. Meine Schwägerin bekommt ihr nächstes im September, mal sehen, obs diesmal...

Ich selber hab auch ein Geburtstrauma und heut noch Alpträume. Deshalb bin ich da ziemlich sensibilisiert und achte sehr drauf, keine engen Sachen zu machen - auch wenn die Kleinen das bestimmt lockerer sehen wie ich:D.

Schönen Sonntagabend wünscht Euch

Heija

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Ich glaube auch nicht, dass die eine oder andere Einfassung gefährlicher wäre oder eben nicht.

 

Mein Sohnemann hatte schon immer einen Dickkopf :p und deshalb gab es in dem Alter statt Krampf beim Anziehen gerne die Knöpfchen auf der Schulter. Ist aber im jetzigen Entwicklungsstadium eher weniger hilfreich, oder?

 

Jerseystreifen mit einem flexiblen Stich aufgenäht würden das Ganze vielleicht etwas besser flutschen lassen?

 

Viel Erfolg!

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  • 2 Wochen später...
Und vermutlich hat das "nichts auf dem Gesicht leiden mögen" nicht mal was damit zu tun. Sonst dürfte das Kaiserschnittkindern ja grundsätzlich nichts ausmachen. ;)

 

Babys sind halt auch Individuen. ;)

 

Ja, sicher sind sie Individuen. Ich kann natürlich auch nicht sagen, warum es bei meinem Sohn so war und das echt Jahre lang - erst heute mit fast 5 geht es besser, auch wenn er nicht gleich durch kommt.

Aber er hat auch jetzt noch ziemliche Angst vor Wasser im Gesicht (Ersticken dürfte ein Thema für ihn generell sein, was er da so Formulieren kann) und das hat der Kleine so absolut gar nicht.

 

Ich gebe es aber schon auch auf die Geburt. Er war dann im Endeffekt auch ein KS. Und jetzt wäre es eine Henne Ei Geschichte, ob er deswegen sich im Geburtskanal in letzter Minute quasi geburtsunmöglich verdrehte, weil er das da schon nicht durch wollte, oder ob er später Probleme hatte, weil er 1-2h gegen mein Becken gepresst wurde, was sicher sehr unangenehm (und sicher auch schmerzhaft!) für ihn war. Er hatte eine ziemliche Schwellung vom Druck am Schädel...

 

Dazu muss ich sagen, dass er auch charakterlich ein Dickkopf ist und ich sage immer im Scherz, dass er deswegen ein KS werden musste. :rolleyes:

 

 

Aber wie dem auch sei: Die ersten Monate lieber auf Sachen setzen, wo man nicht über den Kopf ziehen muss. Das ist meistens bei so kleinen generell besser zum Anziehen. ;)

 

@Trotzkopf für Jungs

Ich finde schon (habe ja auch 2 Jungs), wenn man die Stoffe entsprechend wählt. Ich finde es einen sehr schönen Schnitt.

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Meine Mutter hatte drei schnelle Geburten und das Kind, mit dem kürzesten und schnellsten Weg durch den Geburtskanal tolerierte Stoff über dem Gesicht am wenigsten. :cool:

 

Von daher... das mit dem Geburtstrauma halte ich für eine Überinterpretation. Daß die meisten Babies aber nicht begeistert davon sind, wenn man ihnen was übers Gesicht zieht ist ein Erfahrungswert.

 

Von daher macht es beim Nähen auf jeden Fall Sinn, eine sehr weite Öffnung vorzusehen. Damit macht man nichts verkehrt.

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Ich vermute mal, wenn die Geburt dem Menschen an sich tatsächlich Schaden zufügen würde.... wäre das Modell Homo Sapiens schnell wieder ausgestorben.

 

Denn bis der Kaiserschnitt erfunden wurde, gab es nur den Weg durch den Geburtskanal.

 

Das Modell "Mensch" scheint da letztlich gut dran angepasst zu sein. ;)

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Total OT, aber da kann ich auch aufgrund meiner eigenen Geschicht nicht zustimmen:

Klar fügt die Geburt Menschenkindern hin und wieder Schaden zu, oder die Mutter kommt zu Schaden - leider auch heute noch trotz aller medizinischer Fortschritte. Beim Menschen ist die Geburt gar keine Kleinigkeit. Stichwort: Aufrechter Gang vs. Beckengröße und großer Schädel.

Vor Kaiserschnitt: Du willst auch nicht wissen, mit welchen Methoden Kinder rausgeholt wurden, wenn es mal nicht ging, um wenigstens die Mutter zu retten. Oder wenn Mütter weiterberlebten mit abgestorbenem Kind im Bauch (das dann "versteinert")... Da habe ich schon die gruseligsten Sachen gelesen.

 

Und vor dem Kaiserschnitt, war eben Mutter und/oder Kind geschädigt oder starben. Das ist für die Evolution absolut gar kein Hindernis, solange genug Individuen überleben.

Daher bin ich schon froh, dass mein Sohn und ich nicht geschädigt wurden, beziehungsweise sogar noch leben. Auch wenn wir eventuell aussortiert werden sollten...

Die ersten 50 Jahre des eigenen Lebens ist die Sterberate auch heute noch bei der Geburt am höchsten! siehe auch Mortalität – Wikipedia

Das nennt man Geburtsrisiko.

 

 

Es gibt genug Themen, da finde ich es nicht passend mit der Natur zu argumentieren. Gerade rund um die Geburt, werden da ja die spannendsten Sachen so behauptet... :rolleyes:

 

 

Ich schrieb ja auch, dass mein Sohn eben eine ziemliche Schwellung am Schädel von der Geburt hatte, die sicher schmerzhaft für ihn war. Ich denke, so ganz absurd ist es nicht, dann anzunehmen, dass er dadurch empfindlicher war. Ich sage aber ja auch, dass ich es nicht genau weiß und nur vermute, dass es eine Rolle gespielt haben könnte.

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jaja, dass das mit der Geburt mal schief gehen kann ist klar. Die haben dann nur natürlicherweise kein Trauma, sondern sind tot. :o

 

Nur so generell anzunehmen, dass eine normale Geburt ein Trauma erzeugt... halte ich für etwas weit hergeholt.

 

Wozu auch noch kommt, daß man nach wie vor davon ausgehen muß, daß das Gehirn des Säuglings noch nicht die Entwicklungstufe erreicht hat, etwas langfristig zu speichern. (Ich weiß, daß da viel spekuliert wird... aber die Wissenschaft spricht nach wie vor dagegen.)

 

Traumatische Geburt bei der Mutter ist eine andere Sache. Das ist natürlich möglich.

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Etwas OT: Ich empfehle als zweifache Mama einfach mal das Trotzkopf Shirt von Schnabelina.

Das finde ich für kleine einfach super.

 

Für die ganz kleinen, entweder amerikanischen Ausschnitt von unten aus anziehen - das geht die ersten Monate super.

Oder Wickelbodies, aber wenn ich gewusst hätte, dass man die amerikanischen Ausschnitte so toll von unten anziehen kann, hätte ich nur die gehabt.

 

Sonst bis zum Alter von etwa 2 Jahren dann immer lieber Knöpfchen an der Seite oder amerikanischer Ausschnitt - wenn der gut gemacht ist, schmiegt der sich auch toll an. Habe ich aber selber nie genäht und kenne nur die Unterschiede in Kaufkleidung (billige Bodies sind da oft furchtbar von der Passform)

 

Übrigens:

Mein erster hatte auch extreme Probleme mit Sachen über den Kopf ziehen. Und der wurde sehr lange panisch. Der hatte ganz sicher ein Geburtstrauma (ich nebenbei erwähnt auch :rolleyes: )

Der Kleine war da immer sehr unproblematisch (war - zum Glück! - auch eine sehr schnelle und einfache Spontangeburt). Dem konnte ich auch alles über en Kopf ziehen von Anfang an und er hatte kein Problem.

So ist jedes Kind doch anders. Und ich denke, nicht jedes Kind hat ein Geburtstrauma.

 

Siehe mein erstes Posting. :cool:

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ist jetzt auch wieder OT:

Bei richtig schlimmem Trauma funktioniert das Gedächtnis doch anders als normal, also könnte ich mir schon vorstellen, dass von der Geburt etwas Unbewusstes hängenbleibt.

Und was die natürliche Auslese betrifft: Die Art lebt mit jedem Scheiss weiter, solange es die Individuen nicht übermässig am Überleben hindert.

Man ist eben nicht optimal angepasst, sondern nur so gut es geht. Wenn es anders wäre, würden alle Geburten glatt gehen.

 

Ich hatte vorher noch nie was von einem Geburtstrauma gehört, meine Kinder sind aber auch schon groß. Was man so alles in diesem Forum lernt :D

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ist jetzt auch wieder OT:

Bei richtig schlimmem Trauma funktioniert das Gedächtnis doch anders als normal,

 

Nein, die Speicherung funktioniert genauso wie sonst auch, nur mit der Löschung hapert es (wobei man die durchaus unterstützen kann, wenn man das zeitig angeht, was nur in der Regel nicht passiert). Aber wenn das Gehirn noch nicht so weit ist, daß es langfristig speichern kann... ist das mit der Löschung eben auch kein Problem.

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Man ist eben nicht optimal angepasst, sondern nur so gut es geht. Wenn es anders wäre, würden alle Geburten glatt gehen.

Im Zeitalter des Kaiserschnitts ganz sicher nicht, denn da wird die natürliche Auslese derjenigen, die nicht durchs mütterliche Becken passen und diese Eigenschaft vererbt bekommen haben, umgangen. Das lässt sich statistisch belegen.

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irgendwie hab ich beim Mitlesen hier das Gefühl, das,wo es nicht mehr ums Nähen geht, sollte besser abgetrennt in der Boardküche landen: für werdende Mütter liest es sich langsam :rolleyes:abschreckend...., wie früher die Kaffeeunterhaltungen, wo jede Entbindung noch schwieriger/schlimmer war.

 

liebe Grüße

Lehrling

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"Geburtstrauma" ist ja wahrscheinlich auch das falsche Wort...

 

Ansonsten: Vor meiner ersten Geburt ruhte ich in mir und vertraute einfach auf meinen Körper, der für das alles gemacht ist. Trotz allem sage ich noch, die beste Einstellung. ;)

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  • 4 Wochen später...

Ja Hallo! Verstehe ich das richtig, das Kleidungsstück soll einfach bequem über den Kopf und trotzdem sitzen und nicht verrutschen?

Der Kopf von kleinen Kindern ist eben im Verhältnis viel größer als unserer. Und doch soll das Kleidungsstück nicht unproportinal wirken. Das als solches ist eben schon eine Herausforderung. Die Halsöffnung muss einfach weiter sein, soll aber nicht verrutschen.

Ich bin jetzt zum zweiten Mal Oma geworden und habe mir da auch meine Gedanken gemacht.

Es ist ja auch hier schon geschrieben worden, dass der Schnitt Trotzkopf von der Bloggerin Schnabelina perfekt eben zum über den Kopf ziehen ist. Es ist ein angedeutetes Wickeloberteil, also zwei Passen, die übereinander liegen. Und ich kann bestätigen: das sitzt und passt, auch beim Toben und Spielen.

Ich habe das Schnittmuster auf verschiedene Arten verändert und trotzdem wird fast immer etwas Schönes draus.

Und dann bin ich wirklich begeistert von den Schnittmustern aus dem Buch Klimperklein der Pauline Dohmen. Auch da gibt es eine Tunika, bzw. ein Shirt mit einer simplen Knopfleiste, die schnell zu machen ist und das Anziehen erleichtert.

Dazu hat die Pauline ein Shirt mit nur einem einseitigem amerikanischen Ausschnitt. Das reicht, um das shirt ohne Zerren über den Kopf zu ziehen. Ich habe das Shirt nun zweimal genäht und alle sind zufrieden. Da der amerikanische Ausschnitt nur auf einer Seite ist, bleibt die Schulter- Halsausschnitt-Partie trotzdem stabil und bleibt, wo sie soll.

Mir haben haben beide Schnitte, der Trotzkopf, der nicht ohne Grund seinen Namen haben wird und auch die Tunika so gefallen, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu nähen.

Vielleicht schaust du mal in meine Bilder. Sie sind allerdings alle schief. Und das bekomme ich auch nie wieder richtig. Ich müsste dazu mein Handy gerade halten. Das kann ich natürlich machen, aber, das, was ich genäht habe, rücken die nicht mehr raus. Wahrscheinlich nicht, weil es perfekt genäht ist, sondern eben genau deshalb, weil die Shirts und Tunikas ihren Zweck auf beim Anziehen erfüllen.

Mir geht es genauso wie dir, ich mag einfach nichts einengendes an einen Kinderhals anfertigen. Ich bringe keine Gummis am Halsausschnitt an, ich mache nur mit der Ovi schmale Bündchenstreifen, auch bei den Tunikas und Kleidchen. Und die covere ich nicht ab, weil ich finde, dass der schmale Bündchenstreifen so elastischer bleibt. Je öfter ich drüber nähe, desto fester, auch wenn es eine Cover ist.

LG Gertrud

Bearbeitet von Joela
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Aber die Begrenzung am Halsausschnitt eines Pullovers ist doch nicht das Bündchen, sondern der Sweat (oder z.B. der Baunwolljersey) ... jedenfalls wenn mit elastischen Stich gearbeitet wurde.

Dieses Problem löst du dann auch nicht mit Falzgummi.

 

... und bei Shirts aus sehr dehnbaren Jerseys war es bei keinem meiner Kinder ein Problem ... auch nicht beim Empfindlichsten (der tatsächlich auch die längste und schwierigste Geburt hatte).

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