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Freud und Leid

Man braucht einen Rat, Hilfe, Schulter zum Anlehnen, Ecke zum Frustablassen und üüüberhaupt - teilt man hier Freud und Leid in der Gemeinschaft, in der man sich wohl fühlt. Denkt aber immer daran - lesbar ist auch dieses Forum für den Rest der Welt.


"Mein Chef und ich" oder "Job weg"

Freud und Leid


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  #1  
Alt 23.05.2008, 23:12
noeru noeru ist offline
Hilfsbereit und kreativ
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Registriert seit: 15.09.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 14.869
"Mein Chef und ich" oder "Job weg"

Also, ich fang am besten ganz Vorne an.
Ich habe im Januar angefangen, in einem kleinen Restaurant in einem Dorf als Kellnerin zu arbeiten. Ich bin auf den Job gekommen, weil eine Freundin dort arbeitet und über zu wenig Leute meckerte. Ich kaufe gerne ein - Geld? Gerne! Immer her damit!
Schnell habe ich gemerkt, dass mein Chef ziemlich dumm ist und das Restaurant schlecht läuft. Festangestellte gibt es nicht, nur Schülerinnen, die ihr Gehalt nach der Schicht Bar auf die Kralle bekommen. Da ich eh unter dem 400-Euro Limit bleibe, war das ja nicht weiter schlimm.
Organisatorisch ging alles bergab. Es fehlten Sachen, Getränke, alles war dreckig. Aber mir wars egal, denn ich bekam ja Geld.
Die erste Schicht ist von 11:30 bis 17:30, die zweite 17:30 bis 22:00.
Heute waren aber um 22uhr noch Gäste da - ich musste weg, weil mein Bus sonsts ohne mich gefahren wäre. Daraufhin ist er total ausgeflippt. Ich war dabei nicht unfreundlich, ich habe ihn nur um Verständniss gebeten.
Verständlich, dass man böse ist, wenn man sowas hört als Chef, dennoch hat er total überreagiert. Er hat im Endeffekt gesagt, ich soll nicht mehr kommen. Das alleine war völlig OK, ich war ehrlichgesagt sogar erleichert, dass ich da nicht mehr hin muss. Mein Chef hat einfach nur genervt.
Aber er hat wirklich sehr verletztende Dinge zu mir gesagt.
Ich bin normal bekannt dafür, zwar emotional zu sein, aber eher wenn ich glücklich bin. Ich lasse mich niemals fertig machen, es waren schon viele Leute mal gemein zu mir, mir hat das nichts ausgemacht.
Aber mein Chef sagte dann Sachen wie:
Das ist einfach nur Dummheit! Und das von einer Gymnasiastin!
Ich kann mich garnicht halten, mich regt das so auf, wo hast du das gelernt so zu sein? Bei deinen Eltern?
Du wirst in deinem Leben noch lernen, dass man nicht einfach gehen kann.
usw usw

Hätte dies ein intelligenter Mensch gesagt, hätte ich diese Kritik dankend angenommen. Aber nicht von ihm. Ich habe freundlich reagiert, wollte ihm sogar noch die Hand geben und Danke sagen, er wollte nicht. Seine Frau hat ihn die ganze Zeit zurückgepfiffen. "Da such ich mir lieber andere Leute", hat er noch gesagt.
Wie gesagt, er hat keine festen Angestellten. Zusammen waren wir 5 Mädels. 2 davon haben gerade Abi gemacht und ziehen bald weg. Da bleiben ihm jetzt noch 2 Mädels. Tja - Pech für ihn.

Mir gehts jetzt schon viel besser. Meine Mutter hat mich natürlich gleich getröstet und gemeint, dass es bestimmt einen besseren Job gibt und das ja ein Abgrund war.
Puuh - bestimmt ist dieser Text voller Schreibfehler und konfusen Sätzen - Es tut mir leid. Es musste nur gerade raus. Wie gesagt: Ich bin glücklich. Alleine die Atmosphere dort hat mich krank gemacht. Leid tut mir der Koch, der sich immer viel Mühe gibt und da weiterarbeiten muss.
Puh habe fertig.
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  #2  
Alt 24.05.2008, 05:45
Benutzerbild von Carosternchen
Carosternchen Carosternchen ist offline
Näht zur Abwechslung "deko"
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Registriert seit: 02.04.2008
Ort: bei Frankfurt
Beiträge: 936
AW: "Mein Chef und ich" oder "Job weg"

Viele Freundinnen von mir haben im Gastrogewerbe gearbeitet und genau das, nämlich das die letzte Schicht auch mal bis 3 Uhr morgens geht, war ihr Dauerjammerthema. Es war absolut klar, dass sie nicht um eine bestimmte Uhrzeit fertig sein würden (die hatten dann allerdings entweder ein Auto oder wohnten 200 Meter entfernt). Da das ein völlig normales Problem ist, kann man deinem Chef die Schuld geben, dass das nun nicht vorher geklärt wurde ... allerdings scheint der Laden ja so schlecht zu laufen, dass das einfach nie ein Thema war. Freu dich einfach auf den Moment, an dem deine Freundin mitteilt, dass die dichtmachen müssen.


Ja, mach dir mal absolut keine Sorgen, du findest garantiert einen besseren Job ... das kann man doch leicht übertreffen. Was kannst du denn, was magst du denn? Du könntest dich mal umgucken .. an der Kasse von Riesensupermärkten wird auch immer mal wieder jemand gebraucht (da ist auch eine hohe Fluktuationsrate, weil 10 Std sitzen und immer die gleiche Handbewegung und immer die gleichen Fragen einfach anstrengend sind und nicht jedem liegen - ne Freundin von mir liebt allerdings sowas .. nach anstrengender geistiger Arbeit unter der Woche ist das einfach ein toller Ausgleich.)

Falls du in der Nähe eines Bahnhofes wohnst, der auch drinnen eine Schlemmermeile hat, dann kannst du da auch eigentlich immer was finden .. und dort schließen die auch recht schnell, im Bahnhof ist es auch nicht unhöflich, wenn man den Kunden einfach Bescheid sagt, dass das die letzte Bestellung ist. (und in größeren Bahnhöfen gibt es dann sicher die Nachtschicht, die nach 22 Uhr anfängt)
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  #3  
Alt 24.05.2008, 08:28
Benutzerbild von KiddiesMama
KiddiesMama KiddiesMama ist offline
Ältestenrat
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Registriert seit: 26.06.2005
Ort: Rostock
Beiträge: 15.310
AW: "Mein Chef und ich" oder "Job weg"

Guten Morgen,

lass den Kopf nicht hängen! Allein diese Tatsache

Zitat:
Zitat von noeru Beitrag anzeigen
Seine Frau hat ihn die ganze Zeit zurückgepfiffen.
besagt doch eindeutig, dass Dein Chef völlig unkontrolliert überreagiert hat!
Klar ist es so, dass man in der Gastronomie nie pünktlich Feierabend hat, weil man die Gäste ansich nicht vor die Tür setzt. (Wobei wir im Ostseebad auch eines dieser Restaurants haben! Wohlgemerkt: keine Kneipe! Die Ortsangehörigen meiden dieses Restarant dadurch aber auch.) Aber wenn es bei euch normalerweise immer pünktlichen Feierabend gibt und Du auch sicher heim kommen musst ... Meine Tochter in Flensburg hatte es längere Zeit so, dass der Chef nächtens ein Txi für sie zahlte, damit sie heil nach Hause kam! Aber auf solche Idee kam Deiner ja nicht - also vergiss es besser.
Du wirst noch öfter im Leben die Erfahrung machen, dass Vorgesetzte nicht immer das Gelbe vom Ei ihren Angestellten gegenüber zum Vorschein bringen.

Liebe Grüße
Ines
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  #4  
Alt 24.05.2008, 11:47
Benutzerbild von anikarec
anikarec anikarec ist offline
Fängt an sich einzurichten
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Registriert seit: 27.05.2007
Ort: Diez
Beiträge: 14.869
AW: "Mein Chef und ich" oder "Job weg"

Zitat:
Zitat von KiddiesMama Beitrag anzeigen
Guten Morgen,

lass den Kopf nicht hängen! Allein diese Tatsache



besagt doch eindeutig, dass Dein Chef völlig unkontrolliert überreagiert hat!
Klar ist es so, dass man in der Gastronomie nie pünktlich Feierabend hat, weil man die Gäste ansich nicht vor die Tür setzt. (Wobei wir im Ostseebad auch eines dieser Restaurants haben! Wohlgemerkt: keine Kneipe! Die Ortsangehörigen meiden dieses Restarant dadurch aber auch.) Aber wenn es bei euch normalerweise immer pünktlichen Feierabend gibt und Du auch sicher heim kommen musst ... Meine Tochter in Flensburg hatte es längere Zeit so, dass der Chef nächtens ein Txi für sie zahlte, damit sie heil nach Hause kam! Aber auf solche Idee kam Deiner ja nicht - also vergiss es besser.
Du wirst noch öfter im Leben die Erfahrung machen, dass Vorgesetzte nicht immer das Gelbe vom Ei ihren Angestellten gegenüber zum Vorschein bringen.

Liebe Grüße
Ines
Seh ich ganz genauso. Er kannte dein Problem und hätte dir Lösungsvorschläge machen können anstatt gleich auszurasten. Er und seine Frau hätten dich z. B. selbst nach Hause bringen können wenn alle Gäste weg waren bzw. der größte Trubel sich gelegt hat.
Kann verstehen, dass dich so ein Abgang noch beschäftigt. Das Beste ist wirklich die ganze Sache schnell zu vergessen. Ein Nebenjob sollte trotz allem noch Spaß machen, so dass man nicht immer stöhnt wenn man hinmuss sondern ein gutes Betriebsklima herrscht. Also such dir einen Nebenjob bei dem die Leute und die Atmosphäre dir besser zusagen. Ich arbeite z. B. neben meinem Studium bei der Zeitung. Macht meistens Spaß und man kommt viel rum, lernt viele Leute kennen. Wenn jemand meint pampig sein zu müssen pampe ich zurück. Wobei das selten vorkommt. Und verdienen tut man auch besser als im Supermarkt an der Kasse.

lg

Anika
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  #5  
Alt 24.05.2008, 20:10
noeru noeru ist offline
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Registriert seit: 15.09.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 14.869
AW: "Mein Chef und ich" oder "Job weg"

Vielen Dank! Ich bin schon einen Schritt weiter, aber so richtig verarbeitet hab ichs noch nicht. Aber das wird schon. Das Gute ist jedenfalls erstmal, dass ich das Geld nicht zwingend brauche. Noch wohne ich zuhause und muss mein Studium auch nicht komplett selberbezahlen. Jedenfalls werde ich bis zu den Sommerferien erstmal nicht mehr arbeiten. Am Anfang dachte ich, dass sei kein Problem aber im Laufe der 4 Monate habe ich schon gemerkt, dass auch ein Tag weniger schon viel mehr Schulstress bedeutet. In den Ferien wollte ich gerne irgendwo arbeiten. Mal sehen. Vielen Danke nochmal
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